Achterknoten: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 8. April 2008, 12:06 Uhr

Der Achterknoten ist, vergleichbar mit dem einfachen Überhandknoten, ein Stopperknoten am Seilende. Mit dem Achterknoten kann auch eine Seilschlinge geknüpft werden. Der Vorteil des Achterknotens ist, dass er sehr sicher hält und sich auch nach starker Belastung wieder lösen lässt.

Achterknoten als Stopperknoten

Man legt ein Überhandauge, führt dann den losen Part hinter dem stehenden Part durch, und zieht den Tampen von oben nach unten durch das Überhandauge.


Achterknoten als Schlinge

Auch Achterschlinge genannt, kann man diesen Knoten auf zwei Arten machen.

Gesteckte Achterschlinge

Gesteckte Achterschlinge

Entweder man nimmt das Seil doppelt, und macht mit der Bucht einen Achterknoten wie oben beschrieben. Die Seilschlinge mit Achterknoten ist sicherer, als eine Seilschlinge mit Kreuzknoten. Deswegen wird die Achterschlinge gerne verwendet, um z.B. ein Kletterseil in einen Haken einzuhängen.

Geknüpfte Achterschlinge

Geknüpfte Achterschlinge

Oder man macht einen Achterknoten, und bevor man ihn festzieht, fädelt man das andere Seilende parallel durch. Dies ist z.B. erforderlich beim Befestigen an einer geschlossenen Öse.