Werkschulheim Felbertal: Unterschied zwischen den Versionen

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Das ’’Werkschulheim Felbertal ’’ ist eine Schule (Halbinternat) bei Ebenau nahe Salzburg/Österreich mit außerordentlich gutem Ruf. Das besondere an ihm ist, dass es ursprünglich auf dem pfadfinderischen System beruht. Es gibt keine Klassen im eigentlichen Sinn, sondern Gruppen. Als weitere Besonderheit in diesem System legen die Absolventen dieser Schule gleichzeitig mit der Matura (österreichisches Abitur) eine handwerkliche Gesellenprüfung in einem der angebotenen Gewerke ab. Die Gründung fällt ungefähr mit dem [[7th World Jamboree|7. Weltjamboree 1951 in Bad Ischl]] zusammen.
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Das '''Werkschulheim Felbertal''' ist eine Schule (Halbinternat) bei Ebenau nahe Salzburg/Österreich mit außerordentlich gutem Ruf. Das besondere an ihm ist, dass es ursprünglich auf dem pfadfinderischen System beruht. Es gibt keine Klassen im eigentlichen Sinn, sondern Gruppen. Als weitere Besonderheit in diesem System legen die Absolventen dieser Schule gleichzeitig mit der Matura (österreichisches Abitur) eine handwerkliche Gesellenprüfung in einem der angebotenen Gewerke ab. Die Gründung fällt ungefähr mit dem [[7th World Jamboree|7. Weltjamboree 1951 in Bad Ischl]] zusammen.
 
Das Logo stellt als Verweis auf die pfadfinderische Herkunft ein Lagerfeuer dar. Selbstverständlich gibt es deshalb im Werkschulheim Felbertal eine Pfadfindergruppe, die zum LV Salzburg der [[PPÖ]] gehört. Ihr Halstuch ist grün und trägt das Logo des Werkschulheims.  
 
Das Logo stellt als Verweis auf die pfadfinderische Herkunft ein Lagerfeuer dar. Selbstverständlich gibt es deshalb im Werkschulheim Felbertal eine Pfadfindergruppe, die zum LV Salzburg der [[PPÖ]] gehört. Ihr Halstuch ist grün und trägt das Logo des Werkschulheims.  
  
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Aktuelle Version vom 29. Juni 2007, 14:39 Uhr

Das Werkschulheim Felbertal ist eine Schule (Halbinternat) bei Ebenau nahe Salzburg/Österreich mit außerordentlich gutem Ruf. Das besondere an ihm ist, dass es ursprünglich auf dem pfadfinderischen System beruht. Es gibt keine Klassen im eigentlichen Sinn, sondern Gruppen. Als weitere Besonderheit in diesem System legen die Absolventen dieser Schule gleichzeitig mit der Matura (österreichisches Abitur) eine handwerkliche Gesellenprüfung in einem der angebotenen Gewerke ab. Die Gründung fällt ungefähr mit dem 7. Weltjamboree 1951 in Bad Ischl zusammen. Das Logo stellt als Verweis auf die pfadfinderische Herkunft ein Lagerfeuer dar. Selbstverständlich gibt es deshalb im Werkschulheim Felbertal eine Pfadfindergruppe, die zum LV Salzburg der PPÖ gehört. Ihr Halstuch ist grün und trägt das Logo des Werkschulheims.

Ursprüngliches

Das Werkschulheim fußt auf einer Idee des geistigen Stammvaters und Gründungsmitgliedes Alexej Stachowitsch. Nach der Idee, den „besseren Menschen“ zu schaffen, das Leben als Ganzheit zu vermitteln und dem „Trend zum Fachidiotentum“ entgegenzuwirken wurden folgende Ziele zusammengetragen:

  • Eine brauchbare Allgemeinbildung erwerben, die einem das Ineinandergreifen aller Wissenschaften näher bringt und damit auch Gewissensentscheidungen ermöglicht
  • Ein Handwerk bis zum Abschluss erlernen
  • Eine aus dem jugendbewegt-pfadfinderischen Erleben resultierende Haltung, vor allem in der Menschenbehandlung
  • christlicher Glaube

Geschichtliches

Die „Urmannschaft“ aus vier Personen (Josef Löw, Rupert Staudinger, Walter Katstaller und Alexej Stachowitsch) trat im Frühjahr 1950 das erste mal zusammen. Während des 7. Weltjamboree in Bad Ischl 1951 verkaufte Alexej Stachowitsch seinen aus dem Krieg stammenden VW-Schwimmwagen. Der Erlös war das erste Startkapital für die Schule. Im September 1951 wurde der Verein zur Förderung von Werkschulheimen als Schulerhalter behördlich anerkannt und am 14. September 1951 zogen dank vieler helfender Hände die ersten 22 Schüler und 6 Erwachsene in eine Liegenschaft der Gräfin Schlik ins Felbertal, ca. 7km von Mittersill/Pinzgau entfernt. Als Eingangstor diente das Lagertor des Pfadfinder-Jamborees von 1951 als Zeichen der Herkunft. Dieses Tor befindet sich heute als Alexej-Stachowitsch-Tor auf dem Schulgelände bei Ebenau. Trotz widrigster Umstände wuchs und gedieh die Schule, die mit der Zeit weitere Gebäude (z.B. von der Ford-Stiftung) und sogar ein eigenes kleines Elektrizitätswerk erhielt, bis sie langsam aus allen Nähten platzte. Ab 1961 wurde dann nach langer Standortsuche ein Neubau bei Ebenau begonnen, wohin das Werkschulheim Felbertal umzog, wo sie sich heute noch befindet. Der Name wurde beibehalten. Das ursprüngliche Gelände im Felbertal ging in den Besitz des österreichischen Bundesheeres über.

Literatur

  • Alexej Stachowitsch: Schule ein Abenteuer, Verlag Guggenberger A-5110 Oberndorf, ISBN 3-901928-07-3
  • Ingrid Urschler: Geschichten aus dem Felbertal, Verlag Guggenberger A-5110 Oberndorf, ISBN 3-901928-08-1

Weblinks

Homepage des Werkschulheim Felbertal