Stamm Ägypten-Straßlach/Kloster Schäftlarn: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Aus der Stammesgeschichte ===
 
=== Aus der Stammesgeschichte ===
  
Der Stamm Ägypten wurde im Herbst 1979 als „Stamm Ägypten-Straßlach" in Hailafing von Christoph Sellmaier, Dominik Mayer-Lauingen und weiteren Freunden gegründet. Die erste Sippe hieß Mankei. Nach eingehender Prüfung des eigenen pfadfinderischen Standortes wurde 1980 aufgrund ihrer katholischen Ausrichtung die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als zukünftiger Verband gewählt. Der DPSG-Bezirk des Stammes Ägypten-Straßlach mit der Nummer 13/02/14 bleibt bis zur Gebietsreform München-Ost. Das DPSG-Pfadfindergesetz von 1949 sowie das dazugehörige alte Versprechen der DPSG werden zur Grundlage des Stammes. Zudem wird ein altes DPSG-Banner aus der Zeit vor 1965 angeschafft. Der Pfadfinderhut und die blaue Jungenschaftsbluse gehören von Anfang an zur äußerlichen Grundausstattung.
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Der Stamm Ägypten wurde im Herbst 1979 als „Stamm Ägypten-Straßlach" in Hailafing von Christoph Sellmaier, Dominik Mayer-Lauingen und weiteren Freunden gegründet. Die erste Sippe hieß Mankei. Ein Kothenlager im Winter wird zum ersten Härtetest. Nach eingehender Prüfung des eigenen pfadfinderischen Standortes wurde 1980 aufgrund ihrer katholischen Ausrichtung die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als zukünftiger Verband gewählt. Der DPSG-Bezirk des Stammes Ägypten-Straßlach mit der Nummer 13/02/14 bleibt bis zur Gebietsreform München-Ost. Das DPSG-Pfadfindergesetz von 1949 sowie das dazugehörige alte Versprechen der DPSG werden zur Grundlage des Stammes. Zudem wird ein altes DPSG-Banner aus der Zeit vor 1965 angeschafft. Der Pfadfinderhut und die blaue Jungenschaftsbluse gehören von Anfang an zur äußerlichen Grundausstattung.
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Der Stamm beteiligt sich an der Sanierung und Restaurierung einer Waldkapelle.
  
 
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Nach zähen Verhandlungen mit dem Internat des Gymnasiums Kloster Schäftlarns Gründung eines Ablegers im Kloster. Zunächst finden die Gruppenstunden in wechelnden Klassenzimmern statt; später erhält der Stamm eine dauerhafte Bleibe, das Truppheim St. Juliana. Nachdem der Klosterstamm rund 10 Jahre zuvor eingegangen war, gibt es nun erstmals wieder Georgspfadfinder in Schäftlarn. Die lange Tradition, welche in den frühen 1930er Jahren  begann, wird damit fortgeschrieben.
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Nach zähen Verhandlungen mit dem Internat des Gymnasiums Kloster Schäftlarns Gründung eines Ablegers im Kloster. Zunächst finden die Gruppenstunden in wechelnden Klassenzimmern statt; später erhält der Stamm eine dauerhafte Bleibe, das Truppheim St. Juliana. Nachdem der Klosterstamm rund 10 Jahre zuvor eingegangen war, gibt es nun erstmals wieder Georgspfadfinder in Schäftlarn. Die lange Tradition, welche in den frühen 1930er Jahren  begann, wird damit fortgeschrieben. Das 3. Stammessommerlager bleibt speziell durch die Paratyphus-Infektion der meisten Teilnehmer, ausgelöst durch vergiftetes Bachwasser, lebhaft in Erinnerung.
  
 
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Vom 29.08. bis 10.09.1983 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 5. Stammessommerlager im Gießenbachtal bei Kiefersfelden statt. Höhepunkte sind die unterschiedlichen aufwendigen Lagerbauten mit reichlich vorhandenen Holz. Im Winter gewinnt der Stamm zum ersten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen. Zwischen 1983 bis 1994 pilgert der Stamm jedes Jahr zu Pfingsten drei Tage lang nach Altötting.
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Vom 29.08. bis 10.09.1983 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 5. Stammessommerlager im Gießenbachtal bei Kiefersfelden statt. Höhepunkte sind die unterschiedlichen aufwendigen Lagergroßbauten mit dem reichlich vorhandenen Holz. Im Winterlager gewinnt der Stamm zum ersten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen, bei dem von den Teilnehmern Überlebenstechniken abverlangt werden. Zwischen 1983 bis 1994 pilgert der Stamm jedes Jahr zu Pfingsten drei Tage lang nach Altötting.
  
 
'''1984'''
 
'''1984'''
Vom 03.09. bis 15.09.1984 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 6. Stammessommerlager auf dem DPSG-Zeltplatz am Forggensee statt. Im Winter gewinnt der Stamm zum zweiten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen.  
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Vom 03.09. bis 15.09.1984 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 6. Stammessommerlager auf dem DPSG-Zeltplatz am Forggensee statt. Im Winterlager gewinnt der Stamm zum zweiten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen.  
  
 
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Vom 31.08. bis 12.09.1986 findet das per Bus erreichte 8. Stammessommerlager in der Fränkischen Schweiz statt. Zum Programm gehört der Einstieg in unterschiedliche Höhlen. Im Sommer 1986 wird ein Ableger des Stammes in Penzberg gegründet; der Trupp Christkönig, welcher ein eigenes Heim in der Pfarrgemeinde bezieht.
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Vom 31.08. bis 12.09.1986 findet das per Bus erreichte 8. Stammessommerlager in der Fränkischen Schweiz statt. Zum Programm gehört der professionelle Einstieg in unterschiedliche Höhlen. Im Sommer 1986 wird ein Ableger des Stammes in Penzberg gegründet; der Trupp Christkönig, welcher ein eigenes Heim in der Pfarrgemeinde bezieht.
  
 
'''1987'''
 
'''1987'''

Version vom 29. November 2006, 22:09 Uhr


Aus der Stammesgeschichte

Der Stamm Ägypten wurde im Herbst 1979 als „Stamm Ägypten-Straßlach" in Hailafing von Christoph Sellmaier, Dominik Mayer-Lauingen und weiteren Freunden gegründet. Die erste Sippe hieß Mankei. Ein Kothenlager im Winter wird zum ersten Härtetest. Nach eingehender Prüfung des eigenen pfadfinderischen Standortes wurde 1980 aufgrund ihrer katholischen Ausrichtung die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als zukünftiger Verband gewählt. Der DPSG-Bezirk des Stammes Ägypten-Straßlach mit der Nummer 13/02/14 bleibt bis zur Gebietsreform München-Ost. Das DPSG-Pfadfindergesetz von 1949 sowie das dazugehörige alte Versprechen der DPSG werden zur Grundlage des Stammes. Zudem wird ein altes DPSG-Banner aus der Zeit vor 1965 angeschafft. Der Pfadfinderhut und die blaue Jungenschaftsbluse gehören von Anfang an zur äußerlichen Grundausstattung.

1980 Der Stamm beteiligt sich an der Sanierung und Restaurierung einer Waldkapelle.

1981 Nach zähen Verhandlungen mit dem Internat des Gymnasiums Kloster Schäftlarns Gründung eines Ablegers im Kloster. Zunächst finden die Gruppenstunden in wechelnden Klassenzimmern statt; später erhält der Stamm eine dauerhafte Bleibe, das Truppheim St. Juliana. Nachdem der Klosterstamm rund 10 Jahre zuvor eingegangen war, gibt es nun erstmals wieder Georgspfadfinder in Schäftlarn. Die lange Tradition, welche in den frühen 1930er Jahren begann, wird damit fortgeschrieben. Das 3. Stammessommerlager bleibt speziell durch die Paratyphus-Infektion der meisten Teilnehmer, ausgelöst durch vergiftetes Bachwasser, lebhaft in Erinnerung.

1982 Die erste Stammesversammlung mit bayerischen Volkstanzeinlagen findet im Sommer 1982 auf dem alten Sportplatz des Kloster Schäftlarns statt. Der Trupp St. Juliana (Kloster Schäftlarn) hatte zu diesem Zeitpunkt drei Jungsippen sowie eine Sippe. Vom 31.08. bis 12.09.1982 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 4. Stammessommerlager in Schambach/Altmühltal statt. Von 1982 bis 1989 bricht der Stamm jährlich zusätzlich zu jeweils einwöchigen Osterwanderlagern auf.

1983 Vom 29.08. bis 10.09.1983 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 5. Stammessommerlager im Gießenbachtal bei Kiefersfelden statt. Höhepunkte sind die unterschiedlichen aufwendigen Lagergroßbauten mit dem reichlich vorhandenen Holz. Im Winterlager gewinnt der Stamm zum ersten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen, bei dem von den Teilnehmern Überlebenstechniken abverlangt werden. Zwischen 1983 bis 1994 pilgert der Stamm jedes Jahr zu Pfingsten drei Tage lang nach Altötting.

1984 Vom 03.09. bis 15.09.1984 findet das per Fahrrad und Begleitbus erreichte 6. Stammessommerlager auf dem DPSG-Zeltplatz am Forggensee statt. Im Winterlager gewinnt der Stamm zum zweiten Mal das Klondike-Derby der Boy Scouts of America (BSA) bei Garmisch-Partenkirchen.

1985 Erstmals nehmen Stammesmitglieder an einem Woodbadge-Vorbereitungskurs (WBVK) teil, der vom 30.03. - 05.04. im DPSG-Pfadfinderheim Lindersberg bei Ebermannstadt vom DPSG-Diözesanverband München-Freising abgehalten wird. Das 7. Stammessommerlager findet als Großfahrt mit zwei Kleinbussen durch Ober- und Mittelitalien statt. Unter anderem werden der Trasimenische See, das Tyrrenische Meer, Pisa und der Gardasee angesteuert. Der Trupp in Straßlach stellt mangels Leiternachwuchses seine Arbeit ein.

1986 Vom 31.08. bis 12.09.1986 findet das per Bus erreichte 8. Stammessommerlager in der Fränkischen Schweiz statt. Zum Programm gehört der professionelle Einstieg in unterschiedliche Höhlen. Im Sommer 1986 wird ein Ableger des Stammes in Penzberg gegründet; der Trupp Christkönig, welcher ein eigenes Heim in der Pfarrgemeinde bezieht.

1987 Das 9. Stammessommerlager findet bei Beucherling an der Regen (Niederbayern) statt. Höhepunkt ist der dreitägige selbstständige Erkundungsmarsch der Sippen mit verschiedenen pfadfinderischen Aufgabenstellungen. Im Herbst gewinnt der Stamm den alljährlichen „Kampf ums Georgsschwert", den der Bezirk München-Ost veranstaltet. Patrik Mastellotto übernimmt den Trupp St. Juliana in Koster Schäftlarn. Von 1987 bis 1989 arbeitet der Stammesvorstand regelmäßig an der DPSG-Diözesanzeitschrift „Drachentöter" mit.

1988 Die 1. Sommerfreizeit des Stammes findet in Höfen/Jachenau zusammen mit der Pfarrjugend der Penzberger Pfarrei „Unsere Liebe Frau von Wladimir" statt. Besuch durch eine Gruppe des befreundeten Münchener DPSG-Stammes Frieden Christi. Teilnahme am DPSG-Leiterkongreß „Exodus" mit befreundeten Münchener DPSG-Stämmen. Neuausrichtung der Pfadfinderarbeit durch den neuen Stammesvorstand. U.a. finden Stammessommerlager bzw. -fahrten ab diesem Zeitpunkt bis 1994 stets im Ausland statt. Die schon immer sehr traditionelle Ausrichtung des Stammes wird weiter vorangetrieben. Der Stammesvorstand beteiligt sich am Bezirksvorsitz des Bezirkes München-Ost.

1989 Das 10. Stammessommerlager findet gemeinsam mit dem Unterhachinger DPSG-Stamm St. Alto in Ouroux/Morvan (Burgund) in Frankreich statt. Teilnahme des Stammes am DPSG-Diözesanlager „Die wilde 13" an dem rund 1.200 Pfadfinder im Königsdorfer Hochlandlager zusammenkommen. Der Stamm Ägypten-Straßlach gehört zu den ersten in Deutschland, die bereits vor dem Mauerfall (November 1989) Beziehungen mit - noch verbotenen - Pfadfindern im ehemaligen Ostblock aufgenommen haben. Im Oktober 1989 ist der ungarische Altpfadfinder, Rechtsanwalt Dr. Josepf Nagy aus Tapolca (Plattensee) erstmals mit seiner Frau zu Gast im Truppheim St. Juliana/Kloster Schäftlarn. Im November ziehen die Penzberger Pfadfinder in ein neues Heim um. Mechthild Wurst übernimmt den Trupp St. Juliana in Kloster Schäftlarn.

1990 Das 11. Stammessommerlager findet vom 03.08.-19.08. in Törekpuszta bei Tapolca auf dem Gut der Familie Nagy statt. Durch verschiedene materielle Hilfslieferungen, zumeist aus NVA-Beständen, können die ungarischen Pfadfinder in Tapolca mit dem Neuaufbau beginnen. Erstmals nimmt ein Mädchen als Pfadfinderanwärterin an einem Sommerlager des Stammes teil. Bis dahin waren junge Frauen nur in der Leiterschaft zu finden. Ab diesem Zeitpunkt sind mindestens dreimal im Jahr Pfadfinder des Stammes in Ungarn. Die Wahl Dr. Nagys zum Bürgermeister der Stadt Tapolca begünstigt die weiteren Entwicklungen. Der Stammesname wird in Ägypten-Kloster Schäftlarn umbenannt.

Vorstände

  • 1979 – 1988: Christoph Sellmaier (Hailafing/Hohenschäftlarn)
  • 1988 – 1994: Holger Jürgenliemk (Penzberg)
  • 1994: Teilung des Stammes:
– der Penzberger Trupp Christkönig besteht als eigenständiger Stamm Ägypten in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) weiter.
Alle bisherigen Traditionen (jährliche Auslandsfahrten und Kontakte zu ausländischen Pfadfindern und Altpfadfindern des Stammes; Ungarnhilfe; traditionelle Ausrichtung etc.) bleiben bei diesem Teil des Stammes.
– der Kloster Schäftlarner Trupp St. Juliana besteht als eigenständiger Stamm Ägypten in der DPSG weiter. Er wechselt später seine Örtlichkeit nach Baierbrunn.
Dieser Teil des Stammes fordert eine progessive Haltung zum traditionellen Pfadfindertum und schwenkt auf die von der DPSG ausgegebene Leitrichtung ein.
  • 2004: Adelheid Sexl, Tobias Hoheneder (DPSG: beide Baierbrunn)
  • 2005: Adelheid Sexl, Manuel Bürker (DPSG: beide Baierbrunn)