Michael Jovy: Unterschied zwischen den Versionen

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*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0411_schanghai_neu/bild.asp?b=0502 Foto von Michael Jovy auf Fahrt.]
 
*[http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/bonn/wissenswertes/die-jovy-gruppe.html Gedenkstätte Bonn: Die Jovy-Gruppe - ein Beispiel für den] [[Widerstand]]
 
*[http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/bonn/wissenswertes/die-jovy-gruppe.html Gedenkstätte Bonn: Die Jovy-Gruppe - ein Beispiel für den] [[Widerstand]]
  

Version vom 12. November 2010, 10:08 Uhr

Michael Ernst Jovy (*09.03.1920 in Gladbeck †1984) Fahrtenname meik, war Führer einer bündischen Jugendgruppe.

Er war während des Dritten Reiches Mitglied einer oppositionellen Jugendgruppe in Bonn. Wie viele andere bündische Gruppen suchten die elf Jugendlichen einen Weg aus den Zwängen der NS-Diktatur und der HJ zu finden. Nach dem Vorbild der verbotenen "deutschen jungenschaft vom dj.1.11" entwickelte sich eine eigene bündische Gruppenkultur.

Auf Fahrten nach Frankreich trafen die Jugendlichen Mitglieder des Exilwiderstandss um Karl Otto Paetel. Er stieß unter den Gruppenmitglieder Diskussionen an, bei den Jugendlichen entwickelte sich ein politisches Bewusstsein.


Ende 1939 verhaftete die Gestapo die Mitglieder der Jovy-Gruppe. 1940 und 1941 wurden sie wegen "bündischer Umtriebe" und "Vorbereitung zum Hochverrat" angeklagt. Michael Jovy war der Hauptangeklagte; er wurde zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Ab 1944 Strafbataillon 999 (offiziell als Bewährungseinheit bezeichnet).

Nach 1945 wurde Jovy wieder an führender Stelle in der Bündischen Bewegung in Köln aktiv.


  • Jovy war Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Algier (1977–1979) und Bukarest später auch Gesandter in Rom.

Publikationen

  • Jugendbewegung und Nationalsozialismus : Zusammenhänge u. Gegensätze ; Versuche. Klärung / Michael Jovy. - Muenster : Lit-Verlag., 1984. - XIV, 215 S.; (ger / dt.)

Reihe: (Geschichte der Jugend ; 6) ISBN 3-88660-017-3

Weblinks