Look at the boy: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 19. November 2006, 12:07 Uhr

Bei Look at the boy handelt es sich um ein Zitat Baden-Powells, das eine besondere Forderung an Leiter stellt, einen Blick auf die Individuen in der Gruppe zu haben. Heute, wo die meisten Pfadfinderverbände koedukativ sind, wird das Zitat häufig in abgewandelter Form mit Look at the boy/girl wiedergegeben.

Pfadfinderische Erziehung setzt bei den Erwartungen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen an. Das Programm kommt aus der Gruppe selbst. Das ist einer der entscheidenden Punkte bei den Pfadfindern. Im Gegensatz zum Sportverein, dem Jugendrotkreuz oder der Jugendfeuerwehr, ist bei den Pfadfindern nicht auf den ersten Blick klar "Was man da so macht". Die Leiter wissen zu unterscheiden zwischen den Erziehungszielen und dem Programm der Gruppe und den Methoden mit denen die Ziele erreicht werden. Da das Programm aus der Gruppe kommt kann es sehr unterschiedlich aussehen und ist so vielfältig wie unsere Gruppen eben sind.

Jede Gruppe ist anders und jedes Mitglied ist anders. Deshalb ist es eine besondere Aufgabe der Gruppenleiter sich immer wieder Zeit zu nehmen um sich "the boy" und "the girl" aber auch die Gruppe an sich anzusehen und sich darauf einzustellen. Baden-Powell hat das so beschreiben, dass Leiter "Boymen" sein müssen, die einen Blick für die Interessen und Bedürfnisse der Kinder haben. Sie müssen ihre Methoden und Zwischenziele auf dem Weg der Erziehung zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen immer wieder an den aktuellen Stand des Einzelnen und der Gruppe anpassen. Auch dafür steht "Look at the boy/girl".