DPSG Stamm Sophie Magdalena Scholl Fürth: Unterschied zwischen den Versionen

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Der DPSG Stamm '''"Sophie Magdalena Scholl"''' hat seinen Sitz in Fürth (Bay.). Er ist Teil des [[DPSG Bezirk Nürnberg-Fürth|Bezirks Nürnberg/Fürth]] im [[DPSG DV Bamberg|Diözesanverband Bamberg]]. Gegründet wurde die Siedlung, die am 23.04.2004 zum Stamm wurde am 06.05.2002. Der Stammestreffpunkt ist in der kath. Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Fürth-Stadeln, in der Fritz-Erler-Str. 25 und in den dazugehörigen Pfarreien bzw. Pfarrzentren von Herz-Jesu in Fürth-Mannhof und Hl. Familie in Fürth-Sack.
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<stamm logo="[[Datei:Logodpsgf%C3%BCrth.PNG|DPSG SMS Fürth]]">782</stamm>
  
Die Treffpunkte im Einzelnen:
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Der DPSG Stamm '''"Sophie Magdalena Scholl"''' hat seinen Sitz in Fürth (Bay.). Er ist Teil des [[DPSG Bezirk Nürnberg/Fürth|Bezirk Nürnberg/Fürth]] im [[DPSG DV Bamberg|Diözesanverband Bamberg]]. Gegründet wurde die Siedlung, die am 23.04.2004 zum Stamm wurde am 06.05.2002.
  
- Stadeln: Leiterrunde, Rover, Wölflinge
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Im Dezember 2004 fusioniert der DPSG Stamm Christkönig mit dem Stamm "Stadeln-Mannhof-Sack" (SMS). Somit blickt der Stamm auf eine seit 1930 nur durch das Dritte Reich unterbrochene Tradition zurück.
  
- Mannhof: Pfadfinder
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Der Stamm hat aktuell (Stand November 2006) 90 Mitglieder - davon 8 Leiter, 10 Mitarbeiter und 72 Mitglieder in den Kinder und Jugendstufen.
  
- Sack: Jungpfadfinder
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== Aktueller Vorstand ==
  
==Chronologie==
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Sonia Glöckl:      Stammesvorsitzender
Einige besondere Punkte der Geschichte des Stammes (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
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===2001===
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Fabian Delatron:   Stammesvorsitzender
Oktober: Die Jugendsynode des Pfarrverbands Stadeln-Mannhof-Sack beschließt Inhalte und Ziele der Jugendarbeit.
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===2002===
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Thomas Söllner:     Stammeskurat
Februar: Designierte Leiter und Mitarbeiter sehen diese Inhalte und Ziele in der DPSG verwirklicht.
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April: Die zukünftigen Leiter und Mitarbeiter erhalten eine Kurzausbildung und Einführung in Gruppen- und DPSG-Arbeit.
 
  
Mai: In der StaVo-Runde des Bezirks werden die neuen Leiter in die DPSG offiziell aufgenommen.
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Kontakt: [mailto:vorstand@dpsg-sms.de vorstand@dpsg-sms.de]
  
Juni: Zwei Schnuppertage bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit erstmals Pfadfinderluft zu schnuppern; im Anschluß daran finden die ersten Gruppenstunden der Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover statt.
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== Partnerschaften ==
  
August: Die Gruppen fahren erstmals in ihre Sommerlager.
+
* Partnerschaft mit Ungarn
  
Oktober: Die erste Siedlungsversammlung (Stammesversammlung) tritt zusammen. Hiermit ist der verbandsinterne Gründungsakt vollzogen. Als Siedlungssprecher (Stammesvorstände) werden gewählt: Sabine Missel (Vorsitzende) und Christian Deuber (Siedlungskurat). Name der Siedlung wird "SMS" nach den Anfangsbuchstaben der drei Orte/Pfarreien in denen sich die Gruppen treffen.
+
Seit 2004 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Stamm "SMS" und ungarischen Pfadfindern aus Kazincbarcika.
  
Dezember: Mit dem [[Friedenslicht aus Bethlehem]] wird die neue Siedlung in der Öffentlichkeit wahrgenommen.
+
Bisher konnte bereits zweimal (Ostern 2004 und Pfingsten 2005) eine Delegation der Leiter und Rover des Stammes die ungarischen (Pfadfinder)Bräuche live bei einem Besuch in Ungarn kennenlernen.
  
===2003===
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Die Ungarischen Pfadfinder besuchten uns im Gegenzug anläßlich des Weltjugendtages 2005.
Oktober: Die junge Siedlung fährt erstmals gemeinsam auf ein Siedlungswochenende unter dem Thema "Piraten"
+
  
===2004===
+
== Förderverein ==
April: Am Georgstag, den 23.04., wird in der ersten echten Stammesversammlung aus der Siedlung ein Stamm. Der Neugegründete Stamm kann inzwischen auf rund 80 Mitglieder blicken. Die Versammlung wählt den ersten Stammesvorstand: Sabine Missel (Vorsitzende), Matthias Spahn (Vorsitzender) und Christian Deuber (Kurat). Eine Namensgebung mit einem Namen mit Inhalt scheitert.
+
  
Mai: Am Wochenende des 01. Mai feiert der Stamm seine Gründung.
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Im Oktober 2006 wurde von Leitern und Eltern des Stammes ein Förderverein gegründet. Besondere Aufgabe dieses e.V. ist die Unterhaltung und der Ausbau des [[Pfadfinderzeltplatz Oberniederndorf|Stammeszeltplatzes]] in Oberniederndorf.
  
November: Die Vorsitzende Sabine Missel tritt von ihrem Amt zurück.
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== Stammeszeltplatz ==
  
Dezember: Der zweite, ältere Stamm der DPSG in Fürth '''Christkönig''' beschließt in einer Mitglieder- und Elternversammlung die Fusion mit '''SMS'''.  
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Seit Herbst 2006 verfügt der Stamm über einen eigenen [[Pfadfinderzeltplatz Oberniederndorf|Stammeszeltplatz]]. Dieser befindet sich im Moment im Aufbau und kann voraussichtlich ab Sommer 2007 auch von anderen Pfadfindergruppen genutzt werden.  
  
===2005===
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== Geschichte ==
Januar: Der Stamm bekommt im Rahmen einer Tauffeier den Namen '''"Sophie Magdalena Scholl"'''.
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August: Im Rahmen des Weltjugendtags sind 66 Jugendliche in Stadeln, Mannhof und Sack zu Gast. Darunter Pfadfinder aus Syrien, Jordanien,Ungarn und Frankreich. Der Stamm gilt als Gastgeber und leitet das Programm. Nach Köln, zur Zentralveranstaltung des WJT, fahren 13 Mitglieder des Stammes (Leiter, Rover und Pfadfinder).
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Im August 1929 entstand ein erster katholischer Pfadfinderstamm in Fürth. Im April 1930 erfolgte die Anerkennung als DPSG Stamm. Dieser Stamm war der erste der DPSG in Bayern.
  
Oktober: Das zweite Stammeswochenende bringt alle Stufen unter dem Thema "Einstein" im [[Pfadfinderzentrum Rothmannsthal]] zusammen.
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1932 wechselte der junge Stamm mit seinen circa 40 Mitgliedern von der Pfarrei "Unsere Liebe Frau" aufgrund von Problemen mit dem neuen Pfarrer und der sich abzeichnenden politische Veränderungen zur Pfarrei "St. Martin" in Nürnberg. Die Pfadfindertreffen in Fürth werden fortgesetzt.
  
November: Bei der zweiten Stammesversammlung tritt Matthias Spahn von seinem Amt als Vorsitzender zurück. Die Delegierten wählen Andreas Söllner und Florian Schneider zu neuen Stammesvorständen.
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In den Jahren des Dritten Reiches kann die Arbeit des Stammes nur noch im Untergrund weitergeführt werden. Einige Mitglieder des Stammes werden von der Gestapo verhaftet und verhört.
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Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird der Großteil der Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen.
  
===2006===
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1947 entsteht in Fürth wieder ein Stamm der DPSG. Trotz einiger Schwierigkeiten in den Anfangsjahren und fortgesetzter Pfarreiwechsel entwickelt sich der Stamm gut und wird zum Motor für Neugründungen in der ganzen Umgebung. So sind zum Beispiel die meisten Nürnberger DPSG Stämme von ehemaligen Fürther Pfadfindern gegründet worden.
Juni: Vorsitzender Florian Schneider tritt von seinem Amt zurück.
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Oktober: Bei der dritten Stammesversammlung tritt Christian Deuber von seinem Amt als Stammeskurat zurück. Der Vorstand, der von der Versammlung gewählt wird besteht aus: Andreas Söllner, Felix Griener (beide Vorsitzende) und Katharina Ignatz (Kuratin).
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In der Zeit zwischen 1947 und 1970 gibt es zeitweise bis zu 3 Stämme der DPSG in Fürth.  
  
==Weblinks==
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In dieser Zeit finden viele Begegnungen mit Pfadfindern aus Schottland und Frankreich statt.
*http://www.dpsg-sms.de - Stammeshomepage
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*http://www.dpsg-bezirknf.de.vu - Bezirkshomepage
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Auch in den 1980'er Jahren entwickelt sich die DPSG Arbeit in Fürth gut. Zwischenzeitlich gibt es zwar nur noch einen Stamm, aber in verschiedenen Stadtteilen wird von engagierten Leitern immer wieder versucht neue Siedlungen zu gründen. Diese können aber aufgrund der Ende der 80'er Jahre angespannten Leitersituation nicht aufrecht erhalten werden.
*http://www.dpsg-bamberg.de - Diözesanhomepage
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In den 1990'er Jahren findet ein vor allem personeller Niedergang des Stammes statt. Im Jahr 1998 besteht der Stamm nur noch aus 33 Aktiven Pfadfindern - 4 Wölflinge, 12 Jungpfadfinder, 8 Pfadfinder, 3 Rover und 6 Leiter.
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1999 begeht der Stamm trotz der angespannten Situation sein 70-Jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläums Feier.
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Zu Beginn des neuen Jahrtausends kann die DPSG-Arbeit in Fürth zwar weitergeführt werden, aber es ist abzusehen dass der Stamm  ohne neue Leiter nicht mehr lange bestehen kann. Trotz vieler Werbeaktionen können aber keine Leiter gewonnen werden. Auch aus einer Roverstufe können nur kurzfristig neue Leiter gewonnen werden.
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2001 wird der ehemalige Bundeskurat der DPSG, Georg Dittrich neuer Pfarrer im Pfarrverbund Stadeln-Mannhof-Sack. In diesen Gemeinden existiert bisher keine verbandliche Jugendarbeit. Im Oktober beschließt die Jugendsynode der Pfarreien Ziele und Inhalte für Jugendarbeit.
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Diese Ziele sehen interessierte Leiter und Mitarbeiter in der DPSG verwirklicht und so beginnt man mit tatkräftiger Unterstützung einiger ehemaliger Christköniger Leiter den Aufbau einer Siedlung im Fürther Norden.
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Bereits im August 2002 fahren erste Gruppen auf Sommerlager.
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Im Oktober findet eine erste Siedlungsversammlung statt. Somit ist die Siedlung offiziell gegründet und vom Verband anerkannt.
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Die neue Siedlung entwickelt sich gut und hat bereits nach kurzer Zeit mehr als 50 Mitglieder in allen Stufen.
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Im April 2004 wird die erste Stammesversammlung durchgeführt. Aus der Siedlung ist ein funktionierender wachsender Stamm geworden. Der Name des Stammes bleibt vorläufig Stadeln-Mannhof-Sack - kurz "SMS".
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Ende 2004 spitzt sich die Situation in Christkönig soweit zu das eine DPSG-Arbeit nicht mehr möglich ist. Nur noch zwei Leiter und einige Kinder sind im Stamm aktiv.
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Im Dezember beschließt eine Mitglieder und Elternversammlung des Stammes Christkönig die Fusion mit dem Stamm "SMS".
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Somit existiert in Fürth wieder nur ein Stamm der DPSG - mit inzwischen fast 100 Mitgliedern.
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Im Januar 2005 ist die Namensfindung für den neuen - alten Stamm abgeschlossen.
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Die Mitglieder entscheiden sich mehrheitlich für den Namen Sophie Magdalena Scholl. Die alte Abkürzung "SMS" bleibt aus Zufall erhalten.
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Im August 2005 meistert der Stamm eine erste Bewährungsprobe. Anläßlich des Weltjugendtages sind 70 Jugendliche zu Gast. Darunter Pfadfinder aus Ungarn, Jordanien, Syrien und Frankreich.
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Eine Woche lang bietet der Stamm den Gästen ein abwechslungsreiches Programm um dann mit einem kleinen Teil des Stammes und allen Gästen die Zentralveranstaltung des Weltjugendtages in Köln zu erleben.
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Im Jahr 2006 ermöglicht ein trauriges Ereignis dem Stamm neue Möglichkeiten. Ein ehemaliges Mitglied des Stammes Christkönig verunglückt tödlich und zur Erinnerung an seine Verbundenheit mit der DPSG stellen dessen Eltern dem Stamm ein [[Pfadfinderzeltplatz Oberniederndorf|Zeltplatzgelände]] in Oberniederndorf zur Verfügung.
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Ebenfall 2006 wird die Geschichte der DPSG in Fürth zum ersten Mal komplett in einer Chronik zusammengefasst.
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Diese wurde vom langjährigen Stammesvorsitzenden Ernst Wolfgang Plischke geschrieben und über Jahre zusammengetragen.
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Diese Chronik wird in reduzierter Form bald online verfügbar sein.
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== Weblinks ==  
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* http://www.dpsg-sms.de - DPSG Stamm Sophie Magdalena Scholl Fürth
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* http://www.dpsg-bezirknf.de - DPSG Bezirk Nürnberg/Fürth
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* http://www.dpsg-bamberg.de - DPSG Diözesanverband Bamberg
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* http://www.dpsg.de - DPSG Bundesverband
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* http://www.pfadfinder-in-fuerth.de - Pfadfinderportal Fürth
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* http://www.fuerth.de - Unsere Heimatstadt

Aktuelle Version vom 19. März 2017, 01:21 Uhr

DPSG Stamm Sophie Magdalena Scholl Fürth
DPSG SMS Fürth
Name: '
Ort:
Bundesland: '
Verband: [[]]
Untergliederung: [[ ]]
Status: [[]]
Webseite:
Karte: Ort des Stammes in Deutschlandkarte

Vorlage:Stamm

Der DPSG Stamm "Sophie Magdalena Scholl" hat seinen Sitz in Fürth (Bay.). Er ist Teil des Bezirk Nürnberg/Fürth im Diözesanverband Bamberg. Gegründet wurde die Siedlung, die am 23.04.2004 zum Stamm wurde am 06.05.2002.

Im Dezember 2004 fusioniert der DPSG Stamm Christkönig mit dem Stamm "Stadeln-Mannhof-Sack" (SMS). Somit blickt der Stamm auf eine seit 1930 nur durch das Dritte Reich unterbrochene Tradition zurück.

Der Stamm hat aktuell (Stand November 2006) 90 Mitglieder - davon 8 Leiter, 10 Mitarbeiter und 72 Mitglieder in den Kinder und Jugendstufen.

Aktueller Vorstand

Sonia Glöckl: Stammesvorsitzender

Fabian Delatron: Stammesvorsitzender

Thomas Söllner: Stammeskurat


Kontakt: vorstand@dpsg-sms.de

Partnerschaften

  • Partnerschaft mit Ungarn

Seit 2004 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Stamm "SMS" und ungarischen Pfadfindern aus Kazincbarcika.

Bisher konnte bereits zweimal (Ostern 2004 und Pfingsten 2005) eine Delegation der Leiter und Rover des Stammes die ungarischen (Pfadfinder)Bräuche live bei einem Besuch in Ungarn kennenlernen.

Die Ungarischen Pfadfinder besuchten uns im Gegenzug anläßlich des Weltjugendtages 2005.

Förderverein

Im Oktober 2006 wurde von Leitern und Eltern des Stammes ein Förderverein gegründet. Besondere Aufgabe dieses e.V. ist die Unterhaltung und der Ausbau des Stammeszeltplatzes in Oberniederndorf.

Stammeszeltplatz

Seit Herbst 2006 verfügt der Stamm über einen eigenen Stammeszeltplatz. Dieser befindet sich im Moment im Aufbau und kann voraussichtlich ab Sommer 2007 auch von anderen Pfadfindergruppen genutzt werden.

Geschichte

Im August 1929 entstand ein erster katholischer Pfadfinderstamm in Fürth. Im April 1930 erfolgte die Anerkennung als DPSG Stamm. Dieser Stamm war der erste der DPSG in Bayern.

1932 wechselte der junge Stamm mit seinen circa 40 Mitgliedern von der Pfarrei "Unsere Liebe Frau" aufgrund von Problemen mit dem neuen Pfarrer und der sich abzeichnenden politische Veränderungen zur Pfarrei "St. Martin" in Nürnberg. Die Pfadfindertreffen in Fürth werden fortgesetzt.

In den Jahren des Dritten Reiches kann die Arbeit des Stammes nur noch im Untergrund weitergeführt werden. Einige Mitglieder des Stammes werden von der Gestapo verhaftet und verhört. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird der Großteil der Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen.

1947 entsteht in Fürth wieder ein Stamm der DPSG. Trotz einiger Schwierigkeiten in den Anfangsjahren und fortgesetzter Pfarreiwechsel entwickelt sich der Stamm gut und wird zum Motor für Neugründungen in der ganzen Umgebung. So sind zum Beispiel die meisten Nürnberger DPSG Stämme von ehemaligen Fürther Pfadfindern gegründet worden.

In der Zeit zwischen 1947 und 1970 gibt es zeitweise bis zu 3 Stämme der DPSG in Fürth.

In dieser Zeit finden viele Begegnungen mit Pfadfindern aus Schottland und Frankreich statt.

Auch in den 1980'er Jahren entwickelt sich die DPSG Arbeit in Fürth gut. Zwischenzeitlich gibt es zwar nur noch einen Stamm, aber in verschiedenen Stadtteilen wird von engagierten Leitern immer wieder versucht neue Siedlungen zu gründen. Diese können aber aufgrund der Ende der 80'er Jahre angespannten Leitersituation nicht aufrecht erhalten werden.

In den 1990'er Jahren findet ein vor allem personeller Niedergang des Stammes statt. Im Jahr 1998 besteht der Stamm nur noch aus 33 Aktiven Pfadfindern - 4 Wölflinge, 12 Jungpfadfinder, 8 Pfadfinder, 3 Rover und 6 Leiter.

1999 begeht der Stamm trotz der angespannten Situation sein 70-Jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläums Feier.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends kann die DPSG-Arbeit in Fürth zwar weitergeführt werden, aber es ist abzusehen dass der Stamm ohne neue Leiter nicht mehr lange bestehen kann. Trotz vieler Werbeaktionen können aber keine Leiter gewonnen werden. Auch aus einer Roverstufe können nur kurzfristig neue Leiter gewonnen werden.

2001 wird der ehemalige Bundeskurat der DPSG, Georg Dittrich neuer Pfarrer im Pfarrverbund Stadeln-Mannhof-Sack. In diesen Gemeinden existiert bisher keine verbandliche Jugendarbeit. Im Oktober beschließt die Jugendsynode der Pfarreien Ziele und Inhalte für Jugendarbeit.

Diese Ziele sehen interessierte Leiter und Mitarbeiter in der DPSG verwirklicht und so beginnt man mit tatkräftiger Unterstützung einiger ehemaliger Christköniger Leiter den Aufbau einer Siedlung im Fürther Norden.

Bereits im August 2002 fahren erste Gruppen auf Sommerlager.

Im Oktober findet eine erste Siedlungsversammlung statt. Somit ist die Siedlung offiziell gegründet und vom Verband anerkannt.

Die neue Siedlung entwickelt sich gut und hat bereits nach kurzer Zeit mehr als 50 Mitglieder in allen Stufen.

Im April 2004 wird die erste Stammesversammlung durchgeführt. Aus der Siedlung ist ein funktionierender wachsender Stamm geworden. Der Name des Stammes bleibt vorläufig Stadeln-Mannhof-Sack - kurz "SMS".

Ende 2004 spitzt sich die Situation in Christkönig soweit zu das eine DPSG-Arbeit nicht mehr möglich ist. Nur noch zwei Leiter und einige Kinder sind im Stamm aktiv.

Im Dezember beschließt eine Mitglieder und Elternversammlung des Stammes Christkönig die Fusion mit dem Stamm "SMS".

Somit existiert in Fürth wieder nur ein Stamm der DPSG - mit inzwischen fast 100 Mitgliedern.

Im Januar 2005 ist die Namensfindung für den neuen - alten Stamm abgeschlossen. Die Mitglieder entscheiden sich mehrheitlich für den Namen Sophie Magdalena Scholl. Die alte Abkürzung "SMS" bleibt aus Zufall erhalten.

Im August 2005 meistert der Stamm eine erste Bewährungsprobe. Anläßlich des Weltjugendtages sind 70 Jugendliche zu Gast. Darunter Pfadfinder aus Ungarn, Jordanien, Syrien und Frankreich. Eine Woche lang bietet der Stamm den Gästen ein abwechslungsreiches Programm um dann mit einem kleinen Teil des Stammes und allen Gästen die Zentralveranstaltung des Weltjugendtages in Köln zu erleben.

Im Jahr 2006 ermöglicht ein trauriges Ereignis dem Stamm neue Möglichkeiten. Ein ehemaliges Mitglied des Stammes Christkönig verunglückt tödlich und zur Erinnerung an seine Verbundenheit mit der DPSG stellen dessen Eltern dem Stamm ein Zeltplatzgelände in Oberniederndorf zur Verfügung.

Ebenfall 2006 wird die Geschichte der DPSG in Fürth zum ersten Mal komplett in einer Chronik zusammengefasst. Diese wurde vom langjährigen Stammesvorsitzenden Ernst Wolfgang Plischke geschrieben und über Jahre zusammengetragen. Diese Chronik wird in reduzierter Form bald online verfügbar sein.

Weblinks