Cyberbulling, Cybermobbing: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 28. Mai 2013, 18:21 Uhr

Die Gruppenstunde stellt, vor allem in den älteren und gefestigteren Stufen, ein sicheres Umfeld dar, in dem auch Themen zur Sprache kommen, die Zuhause aus Angst nicht thematisiert werden. Dazu zählen auch sensible Themen wie Mobbing.

Mobbing findet bei Kindern und Jugendlichen am häufigsten im schulischen Umfeld statt. Mobbing stellt damit eines der größten Probleme an Schulen dar und bleibt mit den Neuen Medien leider nicht mehr nur dort. Durch das Social Web sind neue, globalere Dimensionen des Mobbings entstanden. Wo Mobbing früher nur auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer stattfand, werden Konflikte heute in der virtuellen Welt ausgetragen. Problematisch bei dem sogenannten Cybermobbing ist der Fakt, dass räumliche und zeitliche Grenzen nicht mehr vorhanden sind. Damit wird das Mobbing allgegenwärtig, kann rund um die Uhr stattfinden und zieht sehr weite und unkontrollierbare Kreise, da das Publikum sich nicht mehr nur auf das Klassenzimmer beschränkt ist.

Wir als Leiter...

Wir als Leiter müssen uns ein Bewusstsein für diese ernsthafte Thematik schaffen und in dem Fall, dass wir in unserer Gruppe solche Zustände mitbekommen, intervenieren. Aber was bedeutet das für uns? Worauf müssen wir achten? Wo können wir Hilfe erfahren, wenn wir uns selbst nicht sicher sind?

Look at the boy/girl...

Als Leiter sollten wir immer mit offenen Ohren und Augen in unserer Gruppe dabei sein. Nicht immer kommen die Kinder direkt zu einem, wenn sie in irgendeiner Form ein Problem haben. Auch wenn man bspw. es nur am Rande mitbekommt, dass sich ein Kind in einer Mobbing-Situatuion befindet, sollte man nicht davor zurück scheuen, dem Kind ein Gespräch unter vier Augen anzubieten. Wichtig ist es einen vertraulichen Rahmen zu schaffen, in dem die Kinder sich sicher fühlen. Daher sollte man transparent mit dem Kind umgehen, also aufzeigen welche Schritte man gehen muss. Dazu gehört bspw. dass wir als Leiter die Eltern über die Situation unterrichten müssen.

Allgemein kann das Thema auch in der großen Runde besprochen werden. Kinder darauf hin sensibilisieren, dass Soziale Netzwerke viel Spielraum für Mobbing lassen und wie sie sich davor schützen können.

Eltern informieren

Eltern bekommen, vor allem im pubertären Altern, nicht immer alles mit, was bei ihren Kindern gerade so passiert. Daher sollte man sie vor allem, wenn im Netz übel mit ihren Kinder mitgespielt wird, darüber informieren, damit diese die nötigen, zur Not auch rechtlichen Schritte gehen können.

Wo können wir uns helfen lassen?

Informations- und Beratungsstellen

Hilfreiche Links

Dieser Artikel gehört zum Medienkompetenz-Leitfaden.