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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Liste_der_Fahrtennamen_bekannter_Pfadfinder_und_B%C3%BCndischer&amp;diff=35589</id>
		<title>Diskussion:Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer</title>
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		<updated>2012-06-09T08:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Diskussion:Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer wurde nach Diskussion:Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer verschoben: Sonst müsste die Liste vollständig sein, was nicht der Fall und auch nicht …&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
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		<title>Diskussion:Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer</title>
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		<updated>2012-06-09T08:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Diskussion:Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer wurde nach Diskussion:Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer verschoben: Sonst müsste die Liste vollständig sein, was nicht der Fall und auch nicht …&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich habe ein paar Personen hinzugefügt über deren Bekanntheitsgrad ich mir teilweise nicht im Klaren bin. Falls jemand der Meinung ist, sie passen nicht in die Liste der '''bekannten''' Pfadis und Bündische soll er sie rausnehmen. Für die Zukunft: Wo soll die Grenze gezogen werden? --[[Benutzer:Sülfija|Sülfija]] 11:12, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
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		<title>Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer</title>
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		<updated>2012-06-09T08:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer wurde nach Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer verschoben: Sonst müsste die Liste vollständig sein, was nicht der Fall und auch nicht denkbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
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		<title>Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer</title>
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		<updated>2012-06-09T08:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer wurde nach Liste von Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer verschoben: Sonst müsste die Liste vollständig sein, was nicht der Fall und auch nicht denkbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A ==&lt;br /&gt;
* akela: [[Jean Portier]]&lt;br /&gt;
* alarich: [[Carl Heinz Kurz]]&lt;br /&gt;
* alf: [[Alfred Zschiesche]]&lt;br /&gt;
* ali: [[Alexander Lion]]&lt;br /&gt;
* arno: [[Arno Klönne]]&lt;br /&gt;
* ata: [[Ernst-Ihno Fimmen]]&lt;br /&gt;
* axi: [[Alexej Stachowitsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== B ==&lt;br /&gt;
* brecht: [[Albrecht Stempel]]&lt;br /&gt;
== C ==&lt;br /&gt;
* Cantalle: Barbara Grischek&lt;br /&gt;
* coppi: [[Klaus Tränkle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== D ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dirk: [[Dietrich Hespers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== F ==&lt;br /&gt;
* fips: [[Fritz Bernecker]]&lt;br /&gt;
* fred: [[Alfred Schmid]]&lt;br /&gt;
* FM: [[Fritz-Martin Schulz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== G ==&lt;br /&gt;
* gari: [[Theo Hohenadel]]&lt;br /&gt;
* gero: [[Rolf Gehrke]]&lt;br /&gt;
* gustl: [[Gustav Klinge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== H ==&lt;br /&gt;
* helm: [[Helmut König]]&lt;br /&gt;
* heinpe: [[Heinrich Steinhöfel]]&lt;br /&gt;
* H.P.: [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_von_Kirchbach Hans-Peter von Kirchbach]&lt;br /&gt;
* hussa: [[Werner Helwig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== K ==&lt;br /&gt;
* keh: [[Kurt Heerklotz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== L==&lt;br /&gt;
* leif: [[Heinz Schreiber]]&lt;br /&gt;
== M ==&lt;br /&gt;
* Mac: [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
* mayer: [[Jürgen Sesselmann]]&lt;br /&gt;
* Mucki: [[Gertrud Koch]], geb. Kühlem&lt;br /&gt;
*Michael: Walter Jansen, Reichschaft Deutscher Pfadfinder, Vorsitzender des DPB nach dem Krieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== N ==&lt;br /&gt;
* Nakszynski: [[Klaus Kinski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== O ==&lt;br /&gt;
* oelb: [[Karl Oelbermann]]&lt;br /&gt;
* olka: [[Erich Scholz]]&lt;br /&gt;
* ottsch: [[Otto Leis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== P ==&lt;br /&gt;
* papi: [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
* papi: [[Kai Kracht]]&lt;br /&gt;
* pauli: [[Fritz Stelzer]]&lt;br /&gt;
* pitter: [[Peter Rohland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R ==&lt;br /&gt;
* robbo: [[Rolf Boehm]]&lt;br /&gt;
* rokka: [[Karl Heinz Bolay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
* schnack: [[Karl Michel]]&lt;br /&gt;
* schnauz: [[Erich Mönch]]&lt;br /&gt;
* schnipp: [[Helmut Haug|Helmut &amp;quot;Helle&amp;quot; Haug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
* talus: [[Sven Rosenberger]]&lt;br /&gt;
* taraß: [[Gerd Kittel]]&lt;br /&gt;
* tejo: [[Walter Scherf]]&lt;br /&gt;
* teut: [[Karl Christian Müller]]&lt;br /&gt;
* trenk: [[Alfons Hamm|Alfons &amp;quot;Alo&amp;quot; Hamm]]&lt;br /&gt;
* tuck: [[Ulrich Steckel]]&lt;br /&gt;
* turi: [[Kurt Kremers]]&lt;br /&gt;
* tusk: [[Eberhard Koebel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W ==&lt;br /&gt;
* Wasa: [[Walter Sauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste|Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Moritz_von_Engelhardt&amp;diff=31742</id>
		<title>Moritz von Engelhardt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Moritz_von_Engelhardt&amp;diff=31742"/>
		<updated>2010-05-02T04:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Sprachliches&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Moritz v Engelhardt.jpg|thumb|Moritz v. Engelhardt, Titelblatt einer Bundesinfo des BDP]]&lt;br /&gt;
''Moritz von Engelhardt'' war von 1966 bis 1971 Bundesvorsitzender des [[BDP]] und hat dessen Spaltung nie verwinden können. Am 9. Juni 2004 nahm er sich im Alter von 67 Jahren, in Berlin, das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz war in vielen Pfadfinderbünden aktiv und hat jeden Pfadfinder, der bei ihm an die Tür klopfte herzlichst aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 übernahm er die Leitung des Wannseeheims in Berlin. Als Erfinder des Seminars &amp;quot;Salz in der Suppe&amp;quot; hat er dort Jugendliche zu demokratischen Bürgern erzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich bis zu seinem Lebensende für die politische Jugendarbeit innerhalb und außerhalb des BDP eingesetzt, so zum Beispiel in der Mongolei den Jugendlichen Demokratie beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfadfinderarbeit==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Ihr wisst mehr was er bei euch im Bund bewirkt hat, dann schreibt es doch hier herein.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moritz von Engelhardt stieß 1950 als 14 jähriger zum BDP Stamm Harold in Hannover. Bereits zwei Jahre später war er Wölflingsführer der Meute Sionipack. Später wurde er Landesbeauftragter für die Wölflingsstufe in Niedersachsen und Bundesbeauftragter für Spiel. Später studierte er Pädagogik in Tübingen, wo er auch mit den [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Grauen Reitern]] in Kontakt kam, insbesondere weil ihn die Mongolei von Jugend an faszinierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Erinnerungen beschrieb er die damalige Landesmark Niedersachsen im BDP als in der Mehrheit von älteren scoutistischen Führern geprägt: &amp;quot;... sehr starre Leute, die an Ordnung, Aufmärschen und Fahnen sehr großen Gefallen hatten&amp;quot;. (Hübner, Klatta, Swoboda &amp;quot;Straßen sind wie Flüsse zu überqueren&amp;quot; 2. Auflage 1991 Frankfurt/Main, S. 264). Dem setzte er in krassem Gegensatz die musische Tätigkeit entgegen, die stark durch die Jugendbildungsstätte Bündheim geprägt war, wo er den Theaterpädagogen Martin Luserke kennenlernte. Hier erhält er wesentliche Impulse für die Arbeit mit jugendlichen Laienschauspielern, die er in den BDP einbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Bundessekretär führte er von 1962-1965 zahlreiche musische Kurse und Unternehmungen durch, die mit der Bezeichnung &amp;quot;politische Bildung mit pfadfinderischen Methoden&amp;quot; charakterisiert wurden. Er hat damit das Spurenlesen in Wald und Feld ins &amp;quot;Dickicht der Großstadt&amp;quot; verlegt. Der Höhepunkt der Umsetzung dieser Methode war das Bundes-Führertreffen 1965 in Berlin, bei dem 500 Teilnehmer Ost- und Westberlin erkundeten und einen kritischen Systemvergleich erstellten. Während dieser Veranstaltung kam es auch zu Kontakt mit FDJ-Funktionären, Moritz wies aber mit viel diplomatischem Geschick das Werben und Drohen des FDJ-Zentralrates zurück, der mit dem BDP offiziell Kontakt aufnehmen wollte. Der BDP geriet dadurch auch unter Beobachtung westlicher Geheimdienste. Die Schlussrede dieser Veranstaltung hielt Willy Brandt. Für die von ihm eingeführten neuen Formen der politischen Bildung erhielt der BDP die Theodor-Heuss-Medaille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bundeslager 1966 realisiert er mit anderen aus der &amp;quot;AG Spiel&amp;quot; die Freilichtaufführung von Shakespeares &amp;quot;Sturm&amp;quot;, die später als revolutionärer Durchbruch des Jugendtheaters (Rheinischer Merkur) gefeiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem unverhofften und vorzeitigen Rücktritt des Bundesfeldmeisters [[Jochen Senft]] im November 1966, dessen Pädagogisierung zu tiefen Spannungen im Bund geführt hatte, wurde Moritz von Engelhardt zum Bundesvorsitzenden gewählt. Am 1. Mai 1967 verabschiedete das Bundesthing des BDP einstimmig die [[Wolfshausener Erklärung]], in der neben den klassischen Formen der Pfadfinderei auch musische und politische Bildung, sowie sozialer Einsatz und die Koedukation festgeschrieben werden. Auf einem Lehrgang zur Führerausbildung Ostern 1968 kommt es zu Diskussionen, dass die pädagogische Konzeption des BDP eine politische Neutralität des Bundes ausschließe. 140 Teilnehmer der Führerausbildung initiieren eine Demonstration gegen den Dutschke-Anschlag, gegen die später im BDP mit dem Slogan &amp;quot;Pfadfinder unter roten Fahnen&amp;quot; Stimmung gemacht wird. Im Gegensatz zu dem Referenten für politische Bildung im BDP [Peter Pott]], der in seiner Rede eindeutig Partei ergreift, lehnt Moritz von Engelhardt eine offizielle Stellungnahme im Namen des Bundes ab. Er spricht sich aber dafür aus, dass Mitglieder des Bundes sich in der Öffentlichkeit deutlich engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre sind durch scharfe Auseinandersetzungen im BDP und im [[Ring deutscher Pfadfinderbünde]] gekennzeichnet. Moritz von Engelhardt überstand drei Misstrauensanträge. Nach Ende seiner Amtszeit und Einführung des Delegiertensystems gewinnt die links-liberale Fraktion mit Axel Hübner mit 26:20 Stimmen im Januer 1971 das Bundesamt. In derselben Nacht wird der Bund der Pfadfinder (BdP) als Gegenbund gegründet. &lt;br /&gt;
Zuvor haben bereits zahlreiche konservativere Pfadfindergruppen den BDP verlassen und die verbliebene traditionelle Fraktion geschwächt. Die Spaltung des Bundes hat Moritz von Engelhardt nie überwunden. Er litt sehr darunter, ab 1969 zwischen allen Fronten zu stehen und unter der Aussichtslosigkeit mit rationalen Argumenten überzeugen zu können. Moritz trat später auch der [[Stiftung Pfadfinden]] nicht bei, weil diese einseitig den [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder|BdP]] begünstigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Bundesinfo 106/04, Bund Deutscher PfadfinderInnen&lt;br /&gt;
*Straßen sind wie Flüsse zu überqueren, Frankfurt/Main, Hübner, Klatta, Swoboda, 1991&lt;br /&gt;
*[[Scouting]] 3/2004, Baunach&lt;br /&gt;
*Logo 3-04, [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]], Butzbach&lt;br /&gt;
*Mongolische Notizen Nr. 12/2003, S. 44-47, Aufbau demokratischer Jugendarbeit in der Mongolei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen;art129,2274153 Tagesspiegel, Moritz von Engelhardt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder|Engelhardt, Moritz von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder|Engelhardt, Moritz von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP|Engelhardt, Moritz von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Engelhardt, Moritz von]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderbund_Gro%C3%9Fer_J%C3%A4ger&amp;diff=31606</id>
		<title>Pfadfinderbund Großer Jäger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderbund_Gro%C3%9Fer_J%C3%A4ger&amp;diff=31606"/>
		<updated>2010-04-14T14:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: /* 1945 bis 1949: Stamm Großer Jäger */ Schreibweise des Fahrtennamens so wie ihn der Betreffende schrieb&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Pfadfinderbund Großer Jäger''' ist ein seit 1958 unabhängiger [[Pfadfinderbünde und -verbände|Pfadfinderbund]], der seine Wurzel in dem 1945 gegründeten Stamm Großer Jäger des [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|BDP]] hat. Er ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und besteht heute aus vier [[Stamm |Stämme]]n in Nordhessen und Südniedersachsen mit insgesamt etwa 200 Mitgliedern. Er ist Gründungsmitglied des [[Ring junger Bünde|Ringes junger Bünde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis 1949: Stamm Großer Jäger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Dezember 1945 erhielt Sigurd Sürth ([[Fahrtenname]] '''Teifi''') von der amerikanischen Besatzungsbehörde die Lizenz zur Gründung einer Pfadfindergruppe im Landkreis Wolfhagen. In den folgenden Jahren gründete er zahlreiche [[Sippe]]n überall in Nordhessen, deren Führung er an andere abgab, sobald sich geeignete [[Sippenführer]] fanden. So entstand der Stamm Großer Jäger, der dem [[Bund Deutscher Pfadfinder|BDP]]-Hessen seit dessen Gründung angehörte. Auch eigenständig gegründete Pfadfindergruppen aus Hofgeismar und Hann. Münden schlossen sich in den folgenden Jahren dem Stamm an, so dass seine Mitgliederzahl schnell wuchs. Mit der Gründung der ersten Sippen in Kassel Anfang 1948 hatte der Große Jäger im Wesentlichen sein späteres Verbreitungsgebiet gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh zeigte sich die starke Eigenständigkeit des Großen Jägers, die sich darin äußerte, dass man sich nicht unhinterfragt den Strömungen des sich bildenden BDP unterwarf: Im Sommer 1948 trat der Stamm Großer Jäger „aus Protest gegen [[scoutistisch]]e und militaristische Tendenzen in der neu entstandenen Pfadfinderbewegung“ aus den Deutschen Pfadfindern (einer Vorläuferorganisation des BDP) aus und gründete des „Jungenbund Großer Jäger“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Jäger wurde in seiner Gründungsphase vor allem durch zwei Personen geprägt, die bereits vor 1934 in der [[Jugendbewegung]] aktiv gewesen waren: Sigurd Sürth hatte zunächst dem [[Deutscher Pfadfinderbund]]-Berlin (1911-1933) angehört, später war er dann Mitglied des Stammes Großer Jäger der [[Deutsche Freischar|Freischar]]. Franz Mollwo (Fahrtenname Teddy) kam aus Hamburg und hatte vor 1934 mit seiner Sippe nacheinander dem [[Nerother Wandervogel]] und der [[Jungenschaft]]  Trucht bzw. [[Jungentrucht]] angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1949 bis 1958: Gau Großer Jäger im BDP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Trennung von dem bisherigen Stammes- bzw. Bundesführer Teifi Anfang 1949 entschied sich der Große Jäger für eine Rückkehr in den BDP, wo sich seine Stammesführer bald in der Landesführung der Landesmark Hessen engagierten, wobei sie das Ziel hatten, die Verbreitung [[bündisch]]er Arbeitsformen zu fördern. Neuer Bundesführer wurde Alfred Stahl aus Hofgeismar. In diesen Jahren war der Große Jäger unter den Bezeichnungen „Bund Orion“, „Bund Großer Jäger“, „Gau Großer Jäger“ und gelegentlich auch „Gau Nordhessen“ bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Führungskreis der Großen Jäger entwickelte sich zu einem engen Freundeskreis, der &amp;quot;Bund im Bund&amp;quot; grenzte sich innerhalb des BDP deutlich ab. Dabei hatte er eine starke Ausstrahlung, obwohl - oder weil - er sich nicht immer nahtlos in den BDP einfügte. Der Versuch, Anfang der 1950er Jahre nach dem Vorbild des Großen Jägers in Südhessen den &amp;quot;Bund Großer Bär&amp;quot; aufzubauen, verlief jedoch nach einiger Zeit im Sande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1952 wurden vor allen Dingen von einem ehrgeizigen Vorhaben geprägt: dem Bau des Landheimes bei Hofgeismar, bei dem nicht nur die Älteren, sondern auch die Jungen&lt;br /&gt;
aus den Sippen Hand anlegten. Seit dieser Zeit wurde das Leben des Bundes durch das Landheim geprägt: Generationen von Pfadfindern machten ihre Lager in dem Haus und wirkten an dessen Ausbau und Erhaltung mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesführung wechselte 1953 von Alfred Stahl zu Heinz-Hermann Otto und im darauf folgenden Jahr schließlich zu Horst Schweitzer aus Kassel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1955 bis 1957 wagten die Großen Jäger etwas besonderes: Sie nahmen Jungen aus der DDR mit auf ihre Großfahrten. Da diese Aktivitäten illegal waren, ist nur wenig Schriftliches darüber überliefert, sicher ist jedoch, dass 1955 acht Jungen mit auf Großfahrt gingen, einer davon sogar nach Korsika, was durch die Unterstützung des Hofgeismarer Landrates möglich wurde. 1956 waren mindestens zwei Jungen beteiligt, 1957 wohl nur einer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem in den 1950er Jahren zunehmenden Druck zur Vereinheitlichung im BDP begegneten die Großen Jäger mit Unverständnis und Widerstand. Den Forderungen nach der Einführung eines einheitlichen [[Halstuch]]es, verpflichtenden Ausbildungslagern für angehende Sippenführer, dem Pflichtbezug des „Jungenleben“ (Bundeszeitung des BDP) und der Einordnung in die nach Landesmarken (Bundesländern) gegliederte Struktur des BDP beugte man sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1958 bis 1970: Pfadfinderbund Großer Jäger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung mit dem BDP endete im Frühjahr 1958 mit der Aufnahme zweier Sippen aus Berlin in den Großen Jäger und dem gleichzeitigen Austritt aus dem BDP. Der nun selbständige Bund erhielt den Namen „Pfadfinderbund Großer Jäger“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren entwickelten die Großen Jäger ein eigenständiges und vielfältiges Bundesleben, dessen Höhepunkte das Troja-Lager 1961 auf [[Burg Ludwigstein]], die Bundesfahrt mit 180 Jungen im Sommer 1963 nach Finnland und das [[Erster Freideutscher Jugendtag|Meißnerlager im Herbst 1963]], an dessen Vorbereitung die Großen Jäger maßgeblich beteiligt waren. In der Folge des Meißnerlagers wirkte der Pfadfinderbund Großer Jäger an der Gründung des [[Ring junger Bünde|Ringes junger Bünde]] mit, dem er bis heute angehört. Kontakte bestanden in dieser Zeit vor allen Dingen zur [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]], dem [[Pfadfinderbund Nordbaden]] und dem [[Deutscher Pfadfinderbund]](1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehrgeiziges Projekt erregte damals nicht nur in bündischen Kreisen große Aufmerksamkeit: Im Jahr 1965 setzte der damalige Bundesführer Horst Schweitzer gegen den Widerstand einiger Stämme den Bau des sogenannten Internates durch, eines Schülerwohnheimes, in dem etwa zwanzig Jungen auch im Alltag im Geist des bündischen Gedankens zusammenleben sollten. Der Konflikt, der sich daran entzündete, führte dazu, dass die Gegner des Baus den Bund verließen (drei Stämme mit über einem Drittel der damaligen Mitglieder) und sich als Jungenschaft Meißner dem [[Bund deutscher Jungenschaften]] anschlossen. Das Internat wurde dennoch gebaut, und nahm zu Pfingsten 1966 den Betrieb auf. Doch seine Idee scheiterte schon bald: Es fanden sich nicht ausreichend erwachsene Große Jäger, die bereit waren, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen, es war schwierig, ausreichend geeignete Schüler zu finden und die Umsetzung des bündischen Zusammenlebens gelang auch nicht wie erwartet. Im Jahr 1970 wurde die bündische Idee des Schülerwohnheimes aufgegeben, 1977 wurde es schließlich geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 68er-Bewegung|Studentenbewegung, die viele Pfadfinderbünde in eine Krise brachte, verschonte auch den schon durch die Spaltung im Jahr 1965 geschwächten Großen Jäger nicht. Zwar fand im Sommer 1968 die Bundesfahrt nach Kreta noch mit über 100 Jungen statt, doch gerieten die Stämme zunehmend in Schwierigkeiten, einige lösten sich in den Jahren 1968-70 sogar auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es im Jahr 1970 zur Trennung von dem damaligen Bundesführer Horst Schweitzer und dem Stamm Luchs kam, lag der Bund in einer tiefen Krise. Der Stamm Luchs schloss sich dem [[Deutscher Pfadfinderbund]] (1945) als Jungenschaft Luchs an und wurde später als [[Pfadfinderschaft Luchs]] selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970 bis 1990 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der Bundesführung durch Frieder Luthardt begann ein umfassender Neuaufbau des Bundes, der sich in den Formen und Inhalten zum Teil an dem im Entstehen begriffenen [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder|BdP]] orientierte. Für einige Zeit wurde auch ein Beitritt diskutiert, eine Mehrheit dafür kam jedoch nicht zustande (bis etwa 1990 gab es noch Befürworter eines Beitrittes). Die Mitgliederverluste der späten 1960er wurden innerhalb von nur zwei Jahren ausgeglichen, so dass der Bund nach außen hin gut dastand. Dennoch begannen die Stämme bereits zu dieser Zeit sich auseinander zu entwickeln, eine Entwicklung, die sich im Laufe der 1970er und 1980er Jahre verstärkte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ereignisse der 1970er Jahre waren der Anbau an das Landheim 1974/75, die Gründung des Singkreises 1975, der viele Jahre lang sehr erfolgreich auf dem [[Hamburger Singewettstreit]] auftrat und vor allen Dingen die Gründung der ersten Mädchengruppen in den Jahren 1978 bis 1980. Ein großes Ereignis war auch das überbündische Treffen auf dem Allenspacher Hof 1977. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen 1980er Jahre brachten eine erneute Annäherung an das bündische Gedankengut, eine Entwicklung, die jedoch nicht in allen Stämmen gleichermaßen zum Tragen kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwerer Schlag war im Jahr 1985 das Feuer im Landheim, bei dem das Dachgeschoss und das Erdgeschoss des Hauses fast vollständig zerstört wurden. Die Belastungen, die sich hieraus ergaben, trugen dazu bei, dass sich in den folgenden Jahren Konflikte zwischen den Stämmen entwickelten, die sich kaum mehr lösen ließen. Auch innerhalb der Stämme gab es Schwierigkeiten und es kam zu erheblichen Mitgliederverlusten. 1990 wäre es daher beinahe zur Auflösung des Bundes gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990 bis heute ===&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten fanden sich in allen Stämmen Gruppenführerinnen und Gruppenführer, die die Arbeit fortsetzen wollten. Keiner der Stämme wollte das Landheim in Hofgeismar aufgeben, daher entschloss sich auch keiner von ihnen dazu, sich einem anderen Bund anzuschließen. So kam es, dass eine neue Generation einen Neuanfang wagte und Anfang 1992 Sven Schäfer zum Bundesführer wählte. Die folgenden Jahre forderten viel Arbeit, denn nicht nur die Gruppenarbeit musste neu aufgebaut, sondern auch die Häuser in Hofgeismar mussten instandgesetzt werden. Doch was in der Vergangenheit nicht möglich schien, gelang nun: die Gruppenführerinnen und Gruppenführer des Bundes wuchsen zu einem engen Freundeskreis zusammen. So gelang es allmählich auch alle anderen Schwierigkeiten zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 wurde erneut an das Landheim angebaut, um die sanitären Anlagen zu vergrößern und zu modernisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase des Wiederaufbaus fand im Jahr 1996 mit der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Bundes einen krönendes Abschluss. Ende desselben Jahres wurde Ulrich Köhler zum Bundesführer gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 ist der Pfadfinderbund Großer Jäger ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelanger Isolation des Bundes ist die zunehmende Pflege von Kontakten zu anderen Bünden – besonders Hervorzuheben sind hier die [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] und die [[Pfadfinderschaft Luchs]] - die vielleicht wichtigste Entwicklung seit der Jahrtausendwende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Bundes erschien ein Buch, dass die Geschichte der Großen Jäger umfassend darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte, in denen es Große Jäger gab oder gibt == &lt;br /&gt;
* Zierenberg (1945-49)&lt;br /&gt;
:: Sippe Hirsche&lt;br /&gt;
* Hofgeismar (seit 1946)&lt;br /&gt;
:: Stamm Schwarzer Panther, Stamm Tiger, Stamm Wildkatzen, Stamm Eisbären, Stamm Jaguar, Stamm Luchs/Hofgeismar&lt;br /&gt;
* Hann. Münden (seit 1947)&lt;br /&gt;
:: Stamm Regenpfeifer, Stamm Junge Kameradschaft&lt;br /&gt;
* Kassel (seit 1948)&lt;br /&gt;
:: Stamm Silberfuchs, Stamm Luchs, Stamm Bären, Stamm Drachen, Stamm Störtebeker, Stamm Freibeuter, Stamm Wilhelm Busch&lt;br /&gt;
* Marburg (1950-63)&lt;br /&gt;
:: Stamm Werwolf&lt;br /&gt;
* Bonn (1952-59)&lt;br /&gt;
:: zugehörig zum Stamm Luchs/Kassel &lt;br /&gt;
* Bad Arolsen (seit 1956)&lt;br /&gt;
:: Stamm Hohenstaufen, Stamm Walter Flex&lt;br /&gt;
* Korbach (1963-79)&lt;br /&gt;
:: zugehörig zum Stamm Hohenstaufen/Arolsen, Stamm Argonauten&lt;br /&gt;
* Rotenburg an der Fulda (1958-65)&lt;br /&gt;
:: Stamm Geusen&lt;br /&gt;
* Berlin (1958-77)&lt;br /&gt;
:: Stamm Mark Brandenburg &lt;br /&gt;
* Hamburg (1965-67)&lt;br /&gt;
:: Stamm Hanseaten&lt;br /&gt;
* sowie zahlreiche kleinere nordhessische Ortschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
Es werden nur solche Mitglieder hier aufgelistet, die längere Zeit Mitglied waren und die zumeist auch Aufgaben im Pfadfinderbund Großer Jäger übernommen hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiner Boehncke, Prof. Dr. phil., Germanist&lt;br /&gt;
* Hermann Büsing, Archäologe&lt;br /&gt;
* Hartwig Freiesleben, Prof. Dr., Physiker&lt;br /&gt;
* Uwe Geese, Dr. phil., Kunst- und Kulturhistoriker, Autor&lt;br /&gt;
* Andreas Guski, Prof. Dr., slawisches Seminar Basel&lt;br /&gt;
* Helmut Kyrieleis, Prof. em. Dr. phil. Dr. h. c., Archäologe&lt;br /&gt;
* Udo Schlitzberger, Dr., Landrat des Landkreises Kassel&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Thamer, Geschichtsprofessor&lt;br /&gt;
* Peter Vollmer, Kabarettist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Die Sternschnuppe'', Nrn. 1 bis 455, 1948-2007, Bundeszeitung des Pfadfinderbundes Großer Jäger (verfügbar im [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]]). &lt;br /&gt;
* ''Pfadfinderbund Großer Jäger 1945-1960''. Herausgegeben vom Pfadfinderbund Großer Jäger, 1961. &lt;br /&gt;
* ''Ein Jäger hoch am Himmel. Pfadfinderbund Großer Jäger 1945 bis 2005''. Herausgegeben vom Pfadfinderbund Großer Jäger, 2006 (197 S.).&lt;br /&gt;
* Der Pfadfinderbund Großer Jäger unterhält in seinem Landheim in Hofgeismar ein Archiv, in dem seine Geschichte umfassend dokumentiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.horridoh.de Offizielle Seite des Pfadfinderbundes Großer Jäger]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderbund_Gro%C3%9Fer_J%C3%A4ger Pfadfinderbund Großer Jäger bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderbund Großer Jäger|Pfadfinderbund_Gro%C3%9Fer_J%C3%A4ger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Kajus_Roller&amp;diff=31605</id>
		<title>Kajus Roller</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uta: Sprachliches&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kajus Roller (*26.03.1920 + 28.12.2000) war erster Bundesfeldmeister des [[BDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Krieg war Kajus Roller Mitglied im [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutschen Pfadfinderbund]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Wehrmacht. Nach dem Krieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der [[Pfadfinder]] in Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Tagung der deutschen Pfadfinder vom 7. bis 10. Oktober 1948 war Kajus Roller als Vertreter Badens anwesend. Auf der Tagung wurde ein Arbeitskreis gewählt der die Gründung eines gemeinsamen interkonfessionellen Bundes für die westalliert besetzten Teile Deutschlands vorbereiten sollte. Gewählt wurden Kajus Roller, Werner Dold und Helmut Gütermann. &lt;br /&gt;
Auf dieser Tagung waren auch [[Alexander Lion]], der zum Ehrenpräsident dieses zukünftigen Bundes ernannt wurde und [[Alexej Stachowitsch|Axi]] als Begleiter und Berater der Vertreter der internationalen Pfadfinderbewegung anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1949 fand dann das 1. Bundes[[thing]] des neugegründeten Bundes Deutscher Pfadfinder statt. Kajus Roller wurde zum ersten Bundes[[feldmeister]] gewählt. Der BDP umfasste zu diesem Zeitpunkt nur den Bereich der bald darauf gegründeten BRD - also noch ohne Saarland und West-Berlin, wo der BDP erst später Gruppen hatte. Am 1. Oktober 1949 wurde gemeinsam von BDP,[[DPSG]] und [[VCP|CP]] der [[Ring deutscher Pfadfinderverbände|Ring deutscher Pfadfinderbünde]] gegründet. Kajus Roller wurde erster Vorsitzender dieses Dachverbandes. Er wohnte zu dieser Zeit in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bundesfeldmeister war er selbstverständlich auf den [[Bundeslager]]n des BDP dabei. Eindrucksvoll war z.B., als Kajus Roller und Alexander Lion am 2. Bundeslager im offenen Mercedes einfuhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit fällt das Streben nach einem einheitlichen zeitgemäßen interkonfessionellen  Bund auf dem Boden des internationalen Pfadfindertums und in der Tradition der deutschen [[Jugendbewegung]]. Daher wurde Wert auf die Organisation des Bundes gelegt. So entstand eine detailreiche Bundesordnung. Auch wurden  regionale Gliederungen ([[Landesmark]]en) nach internationalem Vorbild eingeführt. Es kam daher in dieser Zeit zu ernsten Spannungen zwischen den [[bündisch|bündischen]] und [[scoutistisch|scoutistischen]] Flügeln und zu Austritten. Es trennten sich in dieser Phase u.a. Gruppen vom BDP, die folgende Bünde bildeten: [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] und [[Pfadfinderbund Großer Jäger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kajus Roller war von '''1949''' bis '''1961''' Bundesfeldmeister. In der bald folgenden Politisierungsphase trat er aus dem BDP aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kajus Roller war Stifter der Stiftung Pfadfinden des [[BdP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://home.scoutnet.de/froeschel/geschichte.html Erinnerungen eines „Alten“ an Kajus Roller &lt;br /&gt;
*[http://www.stiftungpfadfinden.de/?id=69 Stiftung Pfadfinden Zwischenspeicher]&lt;br /&gt;
*[http://home.wxs.nl/~ropke010/1945-1974_1.htm Geschichte des BdP 1945-1974 3. Kapitel Vom Aufbruch zum Umbruch zur Verfügung gestellt vom Stamm Altai-Maral Celle]&lt;br /&gt;
*[http://pfadfinder-lexikon.org/index.php?title=Kajus_Roller Kajus Roller im  Pfadfinder-Lexikon.org]&lt;br /&gt;
*[http://www.stiftungpfadfinden.de/index.php?id=15&amp;amp;lowerlimit=77&amp;amp;upperlimit=82 Stiftung Pfadfinden: Unsere Stifter]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]][[Kategorie:Bundesführer]][[Kategorie:DPB]][[Kategorie:BdP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uta</name></author>
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