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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Stamm_Sturmvogel_Potsdam&amp;diff=31678</id>
		<title>BdP Stamm Sturmvogel Potsdam</title>
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		<updated>2010-04-18T10:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Stammesgeschichte laut Homepage überarbeitet, Weblinks ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stamm]] Sturmvogel war ein [[BdP]]-Stamm in Potsdam im [[BdP Horst Seevolk|Horst Seevolk]], der sich im Jahre 2004 aufgelöst hat. Die Jungs haben sich dem [[Nerother Wandervogel]] angeschlossen und die Mädchen haben ihren eigenen Bund (Mädchenwandervogel Seeschwalbe --&amp;gt; später Laninger Wandervogel-Mädchenbund) gegründet (siehe Weblinks). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorgegangen ist die Gruppe aus dem 1994 von [[Schrat]] gegründeten Stamm Seevolk, der sich 1999 entzweite: In die [[BdP Stamm Askanier Berlin-Wilmersdorf|Gruppierung in Berlin-Wilmersdorf]] unter Schrat und die Potsdamer Gruppierung unter Oli, welche zum Stamm Sturmvogel wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Stammeshomepage mit Hinweis zum Weiterbestehen der Gruppen [http://stammsturmvogel.de/]&lt;br /&gt;
* Laninger Wandervogel-Mädchenbund [http://www.laninger-wandervogel.de/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Nerother_Wandervogel&amp;diff=30339</id>
		<title>Diskussion:Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2009-10-04T10:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Nachfrage Quelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;War Karl Fischer wirklich Nerother Wandervogel? Ich habe ernsthafte Zweifel. --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 06:21, 5. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann diese Zweifel nicht ausräumen, den einzigen Beleg, den ich dafür finde, ist der Gedenkstein im Ehrenhain auf Burg Waldeck. Ob es nun eine Ehrbekundung ist, oder er tatsächlich verbrieftes Mitglied war, bedarf genauerer Recherche. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 14:30, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ehrenhain werden verschiedenste Personen aus der Jugendbewegung geehrt, u. a. auch [[tusk]] und [[Erich Mönch]], die beide zu 100 % keine Nerother waren. tusk ist Gründer der [[Jungenschaft]], Erich Mönch (Schnauz) Gründer der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]. Karl Fischer war Mitbegründer der ersten Wandervogelgruppe in Steglitz (später Altwandervogel) aber nie Mitglied des NWV, vergleich auch Wikipedia-Artikel --&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Fischer_%28Wandervogel%29 --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 16:46, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist richtig, den Namen aus der Liste zu nehmen, da ich keinen weiteren Hinweis finde. Auch zu dem, was Karl Fischer  zwischen 1920 und 1941 getrieben hat. Ich habe ihn dafür in der Liste der im Ehrenhain verwigten genannt. Das stimmt absolut und ist durchaus von Bedeutung --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 11:22, 10. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis ist tatsächlich gelungen. Karl Fischer war ab 1930 Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 15:45, 15. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karl Fischer kann nie wirklich Nerother gewesen sein, das ist eine ganz andere Generation. Er hat 1901 den &amp;quot;Ausschuss für Schülerfahrten&amp;quot; gegründet und sich dann 1904 vom Wandervogel getrennt und gründete den Altwandervogel den er 1906 ebenfalls verließ. Danach ging er nach China und war ab 1920 wieder in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde aber erst am 31. Dezember 1919 gegründet. Sie haben Karl Fischer zwar 1930 zum Ehrenmitglied ernannt, weil sich der Nerother WV als Nachfolger des Ur-Wandervogel sah. Karl Fischer starb 1941 verarmt in Berlin. Wenn ihr ihn in der &amp;quot;Ahnenreihe&amp;quot; einfügen wollt, dann bitte mit dem Zusatz &amp;quot;Ehrenhalber&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jabonah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:05, 13. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, deine Zweifel sind vielleicht nachvollziehbar, aber nicht haltbar. Ab 1920 zog Karl Fischer noch immer als Wandervogel um und war bei den Bundestreffen anwesend. Mindestens ab 1924 hatte er Kontakt zu den Brüdern Oelbermann (Gründer des NWV) und wurde schließlich 1930 Ehrenmitglied. Das ist verbrieft. Sein Wohnort ''Berlin'' ist dazu nicht aussagekräftig. &lt;br /&gt;
P.S.: Dein angenommenes Gründungsdatum des NWV ist falsch! --Hermes 19:48, 14. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei welchen Bundestreffen soll Karl Fischer anwesend gewesen sein? Altwandervogel?&lt;br /&gt;
Dass er zum NWV Kontakt hat ist unbestritten, der Wohnort Berlin spielt dabei keine Rolle. &lt;br /&gt;
Das Gründungsdatum 31.12.1919 in der Nerother Höhle ist ja wohl unbestritten und auf dieses Datum beziehen sich auch die Nerother selbst. Das ist auch in dem Artikel dazu so ganannt. Man kann natürlich auch die Eintragung im Vereinsregister oder das Datum der Neugründung nach dem Krieg nehmen, aber diese Daten haben für den Bund keine Bedeutung. &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:58, 18. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, du bist da leider etwas schief gewickelt. Nachdem sich Karl Fischer 1904 vom &amp;quot;Ur-Wandervogel&amp;quot; trennte, der sich nicht in seinem Sinne entwickelte, gründete er den Altwandervogel, von dem er sich 1906 soweit trennte, dass er keine Führungsposition mehr inne hatte. Bereits zu dieser Zeit stellte sich die Frage der Älteren unter den Wandervögeln, was schließlich zu der Idee des Lebensbundes führte - salopp gesagt: Die die es nicht lassen konnten, sind auch als Erwachsene auf Fahrt gegangen. Das traf auch auf Karl Fischer zu. Bei den Bundestreffen, bei denen er (mindestens 1924) anwesend war, handelt es sich tatsächlich um die des Altwandervogels, ab 1926 des BdWuP und ab 1927 der Deutschen Freischar. 1930 trat er in den Nerother Wandervogel ein und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Nach der Lebensbundidee ist das kein Widerspruch. Seine Anwesenheit ist z.B. zur Einweihung des Säulenhauses auf Burg Waldeck (Bundessitz des NWV) im Jahr 1930, gleichzeitig mit [[Gustav Wyneken]] und Karl Buschhüter (Architekt, nach seinem Entwurf des Buschhüter-Bogens werden die Gedenksteine im Ehrenhain gestaltet) verbrieft. Was im Wikipedia-Artikel, auf den du dich vermutlich stützt, fehlt, ist außerdem die Tatsache, dass er unter der Aktion &amp;quot;Zerschlagung bündischer Reste&amp;quot; der Nationalsozialisten bis etwa 1938 ebenfalls zu leiden hatte, denn damit wurde sein Werk, die deutsche Jugendbewegung, nahezu erstickt. Deswegen verstarb er auch zurückgezogen. Einen Führungsanspruch an die HJ hatte er meines Wissens nie gestellt. Wenn du also auf dem Zusatz &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot; bestehst, ist das also keineswegs falsch. Nur unnötig.&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde am 27. März 1921 auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn gegründet. Darauf beziehen sich die Nerother. Warum es zu unterschiedlichen Meinungen kommt, liegt daran, dass die erste Gründungshandlung, bei der die Gründung eines neuen Bundes in keinster Weise abzusehen war, in der Neujahrsnacht 1919/1920 in der Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf stattfand, nach der sich die Nerother schließlich benannten. Das war aber die Gründung eines Geheimbundes, nämlich der der Nerommen, der Roten Ritter. Dort wurden aber bereits die Nerother Weistümer verfasst und das Ziel der Jugendburg gesteckt. Der Geheimbund war die Reaktion auf die geistige Degeneration im Wandervogel. Die Nerommen trennten sich mit dem Gau Rheinland von diesem und traten zum Altwandervogel mit Bundesführer Ernst Buske über. Von diesem trennten sie sich im Einvernehmen bereits im Januar 1921 wieder und gründeten am 27. März 1921 den so aus dem Geheimbund der Nerommen hervorgegangenen neuen Bund &amp;quot;Nerother Wandervogel&amp;quot;.--Hermes 12:34, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Karl Fischer bei den Bundestreffen des BeDeWup dabei war ist interessant und war mir neu, aber wo siehst du einen Widerspruch bzw. wieso falsch gewickelt? --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 14:07, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit den Bundestreffen des BdWuP (Bund der Wandervögel und Pfadfinder), später nur umbenannt in ''Deutsche Freischar'' ergibt sich automatisch, da der Altwandervogel da drin war. Das Gründungsdatum, habe ich gesehen, wurde inzwischen hervorgehoben. Widersprüche sehe ich keine - ich hoffe ich habe sie ausgeräumt und konnte dir dienlich sein.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht kann du beim Artikel [[Karl Fischer]] mithelfen, ein paar Lücken zu schließen, z.B. fehlen genauere Angaben über seine Zeit als Soldat in China etc. Weißt du etwas darüber?--Hermes 15:21, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt meine Einmischung aber ich kann - glaube ich - etwas Licht in die Sache bringen. Es gibt die Kopie einer Mitgliederliste des NWV aus dem Jahr 1930, in der Karl Fischer als Mitglied des Eufrat geführt wird. Er war also Mitglied im Bund zur Erhaltung der Rheinischen Jugendburg und damit dem Nerother Wandervogel zugehörig bzw. zumindest eng verbunden. Zudem die Anwesenheit bei der Einweihung des neuen Säulenhauses etc. Der Name darf hier also mit allem Recht geführt werden - gerne auch ohne den Hinweis &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot;.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du richtig geschrieben hast, war Karl Fischer Mitglied im Eufrat (Eltern und Freundeskreis) des NWV und nicht im Jungenbund selbst. Er ist daher nur Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 15:09, 26. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stimme ich dir da zu. Ich verstehe nur nicht, warum du auf einer Unterscheidung bestehst (Burgbund - Jungengruppe) die für die Oelbermänner selbst erst eine Rolle spielte, als es um die Enteignung durch die Nazis ging? Nerother Wandervogel, Eufrat und Älternbund waren doch alle Teile des Bundes zur Errichtung der Rheinischen Jugenburg. --[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Warum wurde der [[http://www.taz.de/pt/2001/11/03/a0222.nf/text Link]] entfernt? Paßt doch.--Hermes 00:03, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
Ich habe ihn entfernt, da ich glaube, dass dieser Zeitungsartikel, der von einem bereits '''1956'''(!) ausgetretenen Mitglied handelt, nicht wirklich objektiv ist. Ich möchte jetzt nicht wieder die &amp;quot;Objektiv&amp;quot;-Diskussion hier führen, aber wer den Artikel unbedingt benötigt, kann auch auf Wikipedia gehen - da ist er schließlich verlinkt...--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 20:16, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
thomas u. : karl oelbermann kam das erste mal 1950 nach deutschland zurück um hier die gegebenheiten für sein verbleib zu prüfen und fuhr dann wieder 1951 nach afrika zurück (nerother transafrika-film-expedition). an pfingsten 1954 kam oelb endgültig zurück auf die burg waldeck.&lt;br /&gt;
'''quelle: ''' (1) nerother rundbreif nr.: 30; seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
(2) ton aufnahme mit oelb „warum ich nach afrika ging“. siehe auch [[Wilhelm Sell]]. [[Benutzer:Archiv buendisches-audio|Archiv buendisches-audio]] 18:29, 11. Jul 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, nehme ich gerne und wohlwollend zur Kenntnis. Ich hatte mich auf die HP des [[NWV]] bezogen, wo 1950 steht (Ich hab selbst irgendwie 1951 im Kopf - müßte schauen, wo das stand...).&lt;br /&gt;
Jedenfalls danke für die Aufklärung. Die Frage ist nur, ob der Einzelnachweis nötig ist - hier bei der Diskussion hätte das m.E. gereicht. Sonst ist der Artikel bald genauso übel, wie in der Wikipedia...--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 23:36, 11. Jul 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einzelnachweis ist nötig um festzustellen welche quellen sicher sind.&lt;br /&gt;
auch bei wikipedia sind einige daten des NWV unrichtig und durch einzelnachweis nicht belegt.--[[Benutzer:Archiv buendisches-audio|Archiv buendisches-audio]] 00:07, 12. Jul 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke an Fränz für das Überarbeiten - wo hast Du denn die Information gefunden? Wo doch vorher auch schon der Bundesrundbrief die Information darstellte (Bitte nicht falsch verstehen, ich freu mich, dass die Info jetzt richtig ist - nur das zählt.).--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 10:10, 4. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hinweis, ein bedeutendes Mitglied der Nerother war Wladimir Lindenberg (*16.05.1902, +18.031997), der den Nerothern um 1921 beitrat.&lt;br /&gt;
Von seiner Zeit mit den Nerothern und der Verfolgung im Nationalsozialismus schrieb er in seinen beiden Autobiografischen Romanen Bobik in der Fremde, E. Reinhardt Verlag München 1994, 387 Seiten. 3 Tafeln. (ISBN 3-497-01308-0) und in Himmel in der Hölle - Wolodja als Arzt in unseliger Zeit,, E. Reinhardt Verlag München 1988, 270 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danke für den hinweis!! --[[Benutzer:Archiv buendisches-audio|Archiv buendisches-audio]] 11:47, 2. Apr 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Codewort_%22Kohte%22_-_Frankreich_-_Stra%C3%9Fburg&amp;diff=30297</id>
		<title>Codewort &quot;Kohte&quot; - Frankreich - Straßburg</title>
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		<updated>2009-10-02T08:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Europäischer Rat */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Europäischer Rat ==&lt;br /&gt;
Die letzte Station unser Kothentour führte uns nach Strasbourg, Frankreich. Dort war die erste Anlaufstelle der Europäische Rat.  Als wir die Kothe auf dem knackig grünen Rasen abgelichtet hatten, wurden wir von der französischen Nationalpolizei auf das Betretungsverbot  des Rasens hingewiesen. Während unser Joker Nana versuchte, die Polizei zu besänftigen, suchte der Rest der Gruppe vergeblich nach den Hinweisschildern, die wohl gerade verschwunden waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG_7658.JPG|thumb|400px|Achtung, gleich kommt die Polizei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäisches Parlament ==&lt;br /&gt;
Unser Abschluss mitten in Europa: Nach den Erfahrungen im europäischen Rat hielten wir den Einblick ins Parlamentsgebäude für unmöglich. Wir wurden aber eines Besseren bekehrt und konnten die Kohte im Herzen des Europaparlamentes ablichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG_7692.JPG|thumb|400px|Im Herzen Europas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=B%C3%BCndische_Jugend&amp;diff=28780</id>
		<title>Bündische Jugend</title>
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		<updated>2009-04-24T09:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Balkenkreuzwimpel ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Bündische Jugend''' nennt man die [[Jugendbewegung]] in ihrer zweiten Phase nach dem Ersten Weltkrieg. Auf den Ideen der [[Wandervögel]] und [[Pfadfinder]] aufbauend entstanden in Deutschland die Bünde der Bündischen Jugend (kurz die [[Bündisch]]en genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gemeinsames Zeichen der bündischen Jugend wurde, beim so genannten Fichtelgebirgstreffen bei Weißenstadt am 3./4. August 1923, der Balkenkreuzwimpel beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndische_Jugend Bündische Jugend bei wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/alltag/buendische/index.html Deutsches Historisches Museum: Bündische Jugend] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Die_Fahrenden_Gesellen&amp;diff=28779</id>
		<title>Die Fahrenden Gesellen</title>
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		<updated>2009-04-24T09:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: geschichtliche Bedeutung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Fahrenden Gesellen''' Bund für deutsches Leben und Wandern e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am 21. Januar 1948 wieder gegründete Verein führt den Namen &amp;quot;Die Fahrenden Gesellen, Bund für Deutsches Leben und Wandern e.V.&amp;quot; Er fasst die Mitglieder des [[Jungenbund]]es &amp;quot;Die Fahrenden Gesellen&amp;quot; (FG) sowie Einzel- und Familienmitglieder unter einem Dach zusammen und ist eng verbunden mit dem &amp;quot;[[Deutschen Mädelwanderbund]]&amp;quot; (DMWB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund blickt auf eine lange Geschichte im Kreise der deutschen [[Jugendbewegung]] zurück. So zählten die Fahrenden Gesellen zu den entscheidenen Bünden beim so genannten Fichtelgebirgstreffen der [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] bei Weißenstadt am 3./4. August 1923, wo die bündische Jugend als gemeinsames Zeichen den Balkenkreuzwimpel beschloss. Ebenso waren die Fahrenden Gesellen bei den Vorbereitungen zum [[Meißnerlager 1963]] führend dabei - im Anschluss an das Lager kam es zur Gründung des [[RjB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrenden Gesellen sind Mitglied im [[Ring junger Bünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.fahrendegesellen.de Die Fahrenden Gesellen]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Lebensbund&amp;diff=28773</id>
		<title>Lebensbund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Lebensbund&amp;diff=28773"/>
		<updated>2009-04-23T07:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Kat. ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Lebensbund''' ist eine Lösung der Älterenfrage, also dem Problem, welches sich auftut, wenn die Jungen ihrer altersmäßig festlegbaren Jugend entwachsen. Bei manchen löst sich das Problem von selbst, wenn sie aus eigenem Entschluss bieder erwachsen werden und ihre Jugend im Inneren verlieren. Bei den anderen aber, ist das ein Problem, will man sie nicht sich selbst oder bildlich im Regen stehen lassen. ''Lebensbünde'' gab es schon in allen Zeiten und in verschiedensten Ländern. Bei Rittern, Mönchen, Kosaken, Freimaurern, Kadetten und vielen exotischen Geheimbünden wird man Grundelemente gleicher Art feststellen können. Alle diese Bünde und Orden sind echte Lebensbünde, getragen von starken und über das rationale Denken hinausgehenden Ideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Jugendbewegung]] gab es einige Führer, die der Meinung waren, dass die Gruppen sich nur mit der altersmäßig festlegbaren Jugend zu befassen hätten und dass auf die weitere Entwicklung weder in der Planung, noch in der Tat Rücksicht zu nehmen sei. Aber die Mehrzahl erkannte sehr bald, dass damit der Jugendbewegung der eigentliche Sinn genommen und der Mensch nicht als Ganzheit gesehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1912 wurde im [[Wandervogel]] und später auch bei den Pfadfindern das Problem der Älteren brennend, was später zu drei Lösungsarten führte: &lt;br /&gt;
* 1. die reifer und älter Werdenden schieden aus aus und wurden weiterhin nicht besonders &amp;quot;betreut&amp;quot;. Der Kontakt zu ihnen wurde dem Zufall überlassen, ebenso  wie sie das jugendbewegte Erlebnis in ihrem weiteren Leben verwerten wollten. &lt;br /&gt;
* 2. Es wurden &amp;quot;Älterenbünde&amp;quot; gegründet, die organisatorisch wenig oder gar nicht mit den Jugendbünden zusammenhingen. Dieser Lösungsansatz ist bis heute bei den Pfadfindern beliebt, wo die Älteren in eigenen [[Sippe]]n, Stämmen oder [[Gilde]]n zusammengefasst sind.&lt;br /&gt;
* 3. Es wurden Möglichkeiten für einen geschlossenen ''Lebensbund'', der alle Alters- und Reifestufen umfassen sollte, gesucht.&lt;br /&gt;
Historisch gesehen waren Lebensbundbestrebungen in den 1920er Jahren, vor allem bei den Neupfadfindern (Martin Voelkel, Franz Ludwig Habbel) und den Freideutschen lebendig. Allerdings gab es nicht nur echte [[ewiger Jüngling|ewige Jünglinge]], sondern es wurden auch Jugendbewegungsverterane mitgeschleift, was von vielen als störend empfunden wurde und z.B. die dritten Welle der [[Jugendbewegung]] die [[dj.1.11]] mit [[tusk]] an der Spitze mit Parolen wie „Hau ab, du alter Sack!“, beantwortete. [[tusk]] bemerkte z.B. dass bei ihnen nur junge mitmarschierten (Quelle: Eberhard Koebel: Große Umwege, Aufzeichnungen ab etwa 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der ’’Lebensbund’’==&lt;br /&gt;
„Der Begriff '''Lebensbund''' wird meist als Gegensatz zum reinen ''Jugendbund'' verstanden und bezeichnet eine Gemeinschaft von Menschen, die, unabhängig von Altersschichtungen, bereit sind ihr Leben nach bestimmten bündischen Verpflichtungen zu führen, an die sie sich gemeinsam und voreinander klar erkennbar gebunden haben. Meist wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass diese Verpflichtungen so weitreichend sind, dass sie Ziel und Weg eines Lebens bestimmen und damit zu einer Lebensauffassung, oft auf weltanschaulicher Basis, werden.&lt;br /&gt;
Es ist weiter anzunehmen, dass ein Lebensbund von Menschen getragen wird, die ihr &amp;quot;bündisches&amp;quot; Leben bereits in der Jugend im gleichen Bund begonnen haben, oder zumindest ein ähnliches Bundeserlebnis hatten. Das bedingt, dass die Grundlagen eines solchen Bundes so umfassend sein müssen, dass sie sowohl die Bündigung von Jungen bewirken, als auch das sinnvolle Bundesleben Erwachsener rechtfertigen können. Diese Grundlagen müssen also, bezogen auf das Sinnverständnis des Lebens, so wahr sein, dass sich aus ihnen bruchlos das jeweils richtige Verhalten der Bundesmitglieder aller Altersstufen unmissverständlich und zur Tat drängend ableiten lässt. Damit müssen diese Grundlagen weitgehend geistiger Art sein, der [[Eros]] wird für den Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen müssen. Lebensbundgedanken beziehen sich meist, ihrem ganzen Wesen nach, auf die männliche Gesellschaft, zumindest als tragendes Element“ (nach [[Alexej Stachowitsch]] in Kosakenvision 1965, Wiederauflage 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heutige Lebensbünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Lebensbünde, so sie denn funktionieren, sind etwas überlegter aufgebaut und versuchen die Schwächen der Lebensbünde der Jugendbewegung auszumerzen oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Als Beispiel werden gerne der [[Nerother Wandervogel]] oder der Deutsche Pfadfinderbund ([[DPB]]) genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=VCP_Stamm_Likedeeler_Krempe&amp;diff=28767</id>
		<title>VCP Stamm Likedeeler Krempe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=VCP_Stamm_Likedeeler_Krempe&amp;diff=28767"/>
		<updated>2009-04-23T06:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: int. Links, Strukturierung des Textes&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stamm VCP|Likedeeler|Krempe|Schleswig-Holstein|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Stamm|&amp;lt;MapPoints&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;br /&gt;
http://scout-o-wiki.de/images/f/fc/Karte-Deutschland.jpg&lt;br /&gt;
http://www.scout-o-wiki.de/images/1/1c/Vcp-marker.png&lt;br /&gt;
15&lt;br /&gt;
144&lt;br /&gt;
0.028662571242&lt;br /&gt;
-0.017977324880&lt;br /&gt;
5.499161111111&lt;br /&gt;
55.115925000000&lt;br /&gt;
]&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
9.491628        ''Längengrad/Longitude''&lt;br /&gt;
53.835832       ''Breitengrad/Latitude''&lt;br /&gt;
http://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=VCP_Stamm_Likedeeler&lt;br /&gt;
Stamm Likedeeler&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/MapPoints&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer wir sind ==&lt;br /&gt;
Wir sind der [[VCP]] [[Stamm]] Likedeeler Krempe. &lt;br /&gt;
Krempe? Das ist keine Weltmetropole und die wenigsten werden diese Stadt zwischen Itzehoe und Glückstadt im Südwesten von Schleswig-Holstein kennen. Immerhin reden wir von einer Stadt! Auch, wenn das niemand zu denken vermag, der einmal durch Krempe durchgefahren ist. Aber Krempe besitzt aufgrund seines Alters Stadtrechte und war im Mittelalter sogar einmal dank seines Hafens eine Konkurrenz zu Hamburg. Unsere Hauptattraktion ist vielleicht das alte Rathaus und natürlich unsere Fahnenschwenker, die jährlich auf der Kremper Gilde auftreten. Sehenswert sind noch die Kirche, das Königshaus und der Mühlenberg mit Burggraben und Wasserturm. Spazierengehen kann man ganz gut im Philosophenweg und mit dem Fahrrad ist man innerhalb von höchstens 5 Minuten sogar in den entlegendsten Vierteln der Stadt angelangt. So viel mehr gibt es über dieses beschauliche Örtchen kaum zu sagen. Es ist jedenfalls unsere Heimat und die Kirche der Ort, an dem wir, die Likedeeler, uns wöchentlich zu den Gruppenstunden treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen Likedeeler haben wir uns übrigens von einem bekannten Seeräuber abgeguckt. Die Mannschaft von Störtebeker, dem berühmten Hamburger Piraten nannte sich Likedeeler (plattdeutsch für Gleichteiler) und verwies damit auf die sozialen Umstände, die auf dem Schiff herrschten. Ab 1398 ist diese Bezeichnung überliefert und stellte damals einen großen Kontrast zu den an Land herrschenden strengen hierarchischen Strukturen des ständischen Lehnswesens. Die Likedeeler teilten ihre Beute untereinander auf, dabei wurde wenig Rücksicht auf den Rang der Arbeit genommen. Alle erhielten mehr oder minder gerechte Anteile. Außerdem wurde jedem Seemann Mitspracherecht eingeräumt, was zu dieser Zeit eine völlige Ausnahme darstellte. Der Name Likedeeler weist auf Treue und gegenseitige Unterstützung hin. Nur die selbstgewählte Losung des Seeräuberbundes “Gottes Freunde und aller Welt Feinde” wollen wir so nicht übernehmen, obwohl sie uns sehr stilecht für Piraten erscheint. Bei Wikipedia findet ihr übrigens Einzelheiten über die Likedeeler und Störtebeker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anfänge ==&lt;br /&gt;
Mit Gina Jepp, Astrid Drenkhahn, John Lüders und Janika Frunder entstand 2005 eine neue Generation von Betreuern, die auf die in der Gemeinde traditionellen Konfir-Fahrten mitfuhren, um die Pastoren bei ihrer Arbeit mit den Jugendlichen zu unterstützen. Bald wurde dieser Kreis um weitere Interessierte erweitert, ein Aufschwung in der Jugendarbeit begann. Später kam zu den Pastoren Hellmann, Möller und Bruhn noch der Jugendpastor Rainer Jungnickel dazu, um die Jugendarbeit der Gemeinden weiterhin anzukurbeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005 ===&lt;br /&gt;
entstand so in Krempe eine Jungschar unter der Leitung von Janika und Astrid, später auch nöle (Nele) Rath. Diese sprach eine Gruppe von 7-14 Jährigen an und traf sich immer freitags im Gemeindehaus, um zu spielen, zu basteln und zu singen. Das Krippenspiel wurde eingeübt und vor versammelter Gemeinde vorgeführt. Silke Langkau, Diakonin in Kremperheide, mischte dank Rainer unsere Jugendarbeit auf. Auch dort gab es schon ehrenamtliche Helfer und 2006 boten Rainer und Silke einen [[Juleica]]-Kurs an, bei dem viele jetzige Pfadfinder dabei waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2007 ===&lt;br /&gt;
entstand mehr oder minder auf dem Kirchentag in Köln die fixe Idee, einen [[Pfadfinder]]stamm zu gründen. Dies hatte viele Vorteile gegenüber der alten Jungschararbeit: Nachwuchs, altersgerechte Gruppen und Inhalte, internationale Beziehungen, etcpp. Die [[Methode]] Pfadfinderei schien uns schlüssig. Doch erst einmal mussten die zuständigen Pastoren und die Gemeinde von dieser Idee überzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab viele Skeptiker, doch was die Pläne vom Mai 2007 angeht: Sie wurden am 23.6.2007 in einer selbstständigen Runde von Helfern und Interessierten umgesetzt: Der [[Stamm]] wurde gegründet. Zwar gab es noch keinen Namen und auch keine festen Strukturen, nur die Richtung war schon klar. Man hatte sich viel mit der Pfadfinderei beschäftigt und war sich einig, man wollte christlicher Pfadfinder werden. Als Protestanten trafen wir die Wahl gegen den [[REGP]] und für den [[VCP]]. Es sprachen viele Gründe für den VCP und eher wenige für den REGP, in den Sommerferien wurde mächtig gebüffelt und Kontakte geknüpft. Doch auch beim Ereignes des Jahres, Scouting’s Sunrise, am 1.8.2007 waren wir mit dabei. Wir legten in einem kleinen Kreise unser [[Pfadfinderversprechen]] ab und die ersten Halstücher wurden verliehen. Gleichzeitig mit allen anderen Pfadfindern auf der ganzen Welt am Scouting’s Sunrise. Das war ein perfekte Einstieg und gleich nach den Sommerferien ging’s los. Es wurden fünf Gruppen gegründet und Vorbereitungen für eine sechste Gruppe in Kremperheide liefen, scheiterten leider schon anfang 2008. Startschwierigkeiten hatten wir dennoch nicht, wenn man bedenkt, dass wir am 1. September 2007 kollektiv auf dem LR in Kiel auftauchten, um uns vorzustellen und die vorläufige Anerkennung zu bekommen. Im Oktober besuchten Kefin und Jana den Grundkurs des VCP-SH und kamen topmotiviert zurück. Auch das Krippenspiel und den Weihnachtsmarkt ließen wir nicht aus, ein Jugendgottesdienst wurde geplant und einige Anspiele in wichtigen Gottesdiensten vorgeführt. Die Akzeptanz in der Gemeinde wuchs. Und als unser Gemeindehaus verkauft wurde, zogen wir mit um: In die neurestaurierte Kirche. Nun haben wir auf der Empore unseren Gruppenraum und nutzen auch den Rasen vor der Kirche: Ein super Platz, um Zelte aufzustellen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Stammesarbeit sind wir auch auf Landesebene engagiert und nehmen regelmäßig an Kursen und Seminaren, sowie an Stammesleitungstreffen, Landesräten und [[Landesversammlung]]en teil. Im Frühling 2008 besuchten Lea und Svenja (Arrakis) als erste Likedeeler den Vorkurs und waren begeistert. Das Sommer[[lager]] fand wie auch im Vorjahr unter der Leitung Silkes statt: Wir fuhren an den Brahmsee zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde. Dort kam der Titel “Nichtschwimmer” für die “Nichtpfadis” auf. Unter dem Motto “Love, peace and music” verbrachten wir unser Hippie-Lager unter anderem damit, die erste Tuchprüfung nach Prüfungsordnung durchzuführen. Sylvia, Bea, krebs und küken (Alopex), sowie Svenja und Lea (Arrakis) und Crest (Cassiopeia) bestanden. Im Herbst fuhren Crest und Arne zum Grundkurs, der unter anderem von Janika geteamt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009 ===&lt;br /&gt;
richteten wir bereits die Landesversammlung aus, bei der wir endgültig als VCP-Stamm anerkannt wurden. Besonders Hanna, die nach ihrem Aufenthalt in Finnland in die stellvertretende [[Stammesleitung]] wechselte und fortan mit Janika die Jupfi-[[Sippe]] Arrakis leitete, ist der reibungslose Ablauf zu verdanken. Im Mai 2009 wird eine Delegation der über 16-Jährigen des Stammes als Helfer zum Kirchentag in Bremen fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist sowohl das Piratenfest (23.6.) als Stammesgeburtstag als auch das Krippenspiel Tradition geworden. Die Teilnahme am Landeslager zu Pfingsten ist Ehrensache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== … und was wir machen! ==&lt;br /&gt;
Unser Stamm besteht aus nunmehr vier Gruppen aus vier verschiedenen [[Altersstufen]]:&lt;br /&gt;
*Alopex (Wölflinge) &lt;br /&gt;
*Arrakis (Jungpfadfinder) &lt;br /&gt;
*Cassiopeia (Pfadfinder)&lt;br /&gt;
*Schwarzer Milan (R/R)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren wöchentlichen Gruppenstunden lernen wir für die Tuchprüfung, beschäftigen uns mit aktuellen Themen und Projekten und probieren gerne Neues aus. Mehr zu den Inhalten der einzelnen Stufen findest du auf unserer Homepage auf der Seite &amp;quot;Sippen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir engagieren uns aber auch in der Gemeinde: Das Krippenspiel wird von uns ausgerichtet, mindestens einmal im Jahr findet ein Pfadi-Gottesdienst statt, den wir selbst gestalten und für den wir sowohl die Lieder aussuchen als auch die Predigt schreiben. Beim Kremper Erlebnisfest sind wir genauso von der Partie wie beim Kremper Weihnachtsmarkt. Die [[Wölflinge]] fahren zum Kindersommerlager, Jungpfadfinder zum Vorkurs, Pfadfinder zum Grundkurs ([[Juleica]]-Ausbildung) und R/R können an verschiedensten Seminaren teilnehmen. Einmal im Jahr steht das Landespfila an, auf das sich alle das ganze Jahr freuen. Die einzelnen Sippen unternehmen Fahrten, Streifen und Sippenabende, nicht selten gibt es Stammesabende und zwei Mal im Jahr gibt’s die Things: Frühlings- und Herbstthing, bei dem jedes Stammesmitglied die Gesinnung des Stammes beeinflussen kann. Regelmäßige Gruppenleiter-Treffen und Stammesräte sorgen für die nötige Kommunikation zwischen den Gruppen und schon früh übernehmen Likedeeler Verantwortung je nach Alter und Reife. Es wird bei uns viel gesungen und gespielt, British Bulldog z.B. ist auf größeren Lagern Standard. Aber auch die christlichen Einheiten kommen nicht zu kurz. Tischgebete und Andachten sind genauso Teil der Lager wie abendliche Werwolfrunden (wenn die Wölflinge schlafen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.vcp-sh.de/pages/orte/orte.php?orte_steckbrief=1&amp;amp;ortsverband_id=38 Eintrag über den Stamm mit Kontaktinfos auf der Seite des VCP-SH]&lt;br /&gt;
*[http://www.stammlikedeeler.wordpress.com Stammesblog]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=28560</id>
		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=28560"/>
		<updated>2009-04-09T21:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Im Ehrenhain verewigte Personen */ Theo Kohl ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (NWV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] (AWV, [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (NWV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willi Jahn]]  (AWV, JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV, Bundesführer JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; (d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Kohl (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot; (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurnbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=28559</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=28559"/>
		<updated>2009-04-09T21:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ Torhaus ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<title>Keilen</title>
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		<updated>2009-04-05T13:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter '''Keilen''' versteht man das Gewinnen eines neuen Mitglieds für einen [[Bund]], Gruppe, [[Sippe]], [[Stamm]], [[Horte]], usw. Der Begriff ist durch alle Pfadfindergruppierungen, [[Jungenschaft]]en, [[Wandervögel]] und sonstwie Jugendbewegten verbreitet und betrifft meist das Gewinnen von [[Pimpf]]en für [[bündisch]]e Gruppen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der ''Gekeilte'' völlig unbedarft war oder aus einer Gruppierung, der er angehört, ''herausgekeilt'' wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztere Handlung sorgt oft für zwischenmenschliche Spannungen, vor allem, wenn ganze [[Fähnlein]], [[Sippe]]n oder Großteile einer Gruppe gekeilt werden. Soetwas wird dann oftmals als Verrat angesehen. Allerdings ist dies nicht immer ein Hinweis auf eine höhere Qualität des Keilenden, sondern eher darauf, dass der oder die Gekeilten in der neuen Gruppe für sich geeignetere Rahmenbedingungen zu finden glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Keilen geht oft die Frage nach dem ''Passt der/die zu uns?'' vorraus. Zum Keilen wird der Betroffene meist einfach angesprochen und unverbindlich zu einem Heim-/Nestabend mitgebracht/eingeladen oder sogar auf ein [[Lager]] oder ein [[Haik]]/[[Tippel]] mitgenommen. Damit kann das eventuelle neue Mitglied erfahren, worauf es sich einläßt. Stellt sich das als fruchtbar heraus, so findet das neue Mitglied zur Gruppe/zum Bund. Ansonsten bleibt es der vermutlich einzige Besuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Barett&amp;diff=28497</id>
		<title>Barett</title>
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		<updated>2009-04-04T07:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Bünde, in denen das Barett üblich ist */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Barett.jpg|thumb|Pfadfinder mit rotem Barett mit Seitenschlag]][[Bild:Oelb64.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]], 2. Nerother-Bundesführer mit achteckigem Barett]][[Bild:Oelb_fischer.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]] (links) mit achteckigem Nerother-Barett und [[Karl Fischer]] (rechts) mit Seitenschlagbarett der ''Vaganten'']]Das '''Barett''' ist eine flache Kopfbedeckung ohne Schirm oder Krempe aus weichem Textil. Das Barett ist etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt und wurde als Zeichen besonderen, meist gebildeten Standes, getragen. Es hat, oft mit einer Farbsymbolik, Eingang in die [[Pfadfinder]]- und [[Wandervogel]]szene gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einiger Quellen war es die Kopfbedeckung für mittelalterliche Vaganten (lat.=Umherziehende, auch ''Pachanten''), also Schüler und Studenten, welche von Universität zu Universität zogen. (Damit ist auch der Bezug zu [[Wandervögel]]n nach [[Karl Fischer]] hergestellt, der sich als Vorbild die fahrenden Schüler des Mittelalters gewählt hatte.) Während der Landsknechtszeit wieder in Mode gekommen, wurde es später auch von Bürgern oder auch Martin Luther getragen. Seit dem zweiten Weltkrieg ist es im militärischen Bereich weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im jugendbewegten, vor allem [[bündisch]]en Bereich werden gerne achteckige Samtbaretts getragen, wie sie im [[Nerother Wandervogel]] in der Silvesternacht 1919/20 eingeführt wurden. Angeblich war es ab etwa 1930 in der [[CPD]] verbreitet, sechseckige dunkelblaue Cordbaretts zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[scoutistisch]]en Bereich werden teilweise die vom Militär bekannten, runden Filzbarette mit Seitenschlag getragen; meist in den Farben rot oder schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barett wird gerne mit Bundesnadeln, Bundeszeichen, Wappen oder Federn geschmückt. Die ähnliche Baskenmütze ist sehr selten in Gebrauch. [[Jungenschaft]]en bevorzugen [[Schiffchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eisbrecher 01/08 steht: &amp;quot;[...] ''Wer ein ''[eckiges]'' Barett trägt, will sich damit meist zu einer ganz bestimmten Richtung jugendbewegten Lebens bekennen: Seht her, ich vertrete das vagantenhafte Fahrtenerlebene der frühen Wandervögel, das musische und kulturelle Schaffen eines Nerother-Bundes oder Zugvogels. Bewusst oder unbewusst ordnet sich der derart Kopfbedeckte dem traditionellen Flügel der Szene zu und weckt bei Beobachtern wahlweise Erwartungen oder Befürchtungen'' [...].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*schützt vor Sonnenstich&lt;br /&gt;
*sieht, auf dem Hinterkopf getragen, sehr modisch aus&lt;br /&gt;
*bei Nichtgebrauch sehr schnell zu verpacken (im Gegensatz zum [[Pfadfinderhut]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*wirkt etwas militärisch&lt;br /&gt;
*mit Seitenschlag schützt es nur ein Ohr vor der Sonne&lt;br /&gt;
*Regenschutz ist nicht ganz so gut wie beim [[Pfadfinderhut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Nerother Wandervogel]] wurden die Farben der Barette sehr bewußt gewählt. Rot und Blau, die Bundesfarben, stehen für Freundschaft und Treue. Gemäß ihres [[Stand]]es tragen [[Knappe]]n ein blaues und [[Ritter]] ein rotes Barett. Bestätigte Führer tragen rote bzw. blaue Kordeln um den Saum, wobei Barett- und Kordelfarbe invers sind. Nerother tragen üblicherweise ihr Barett &amp;quot;schief überm Ohr&amp;quot;. Die achteckige Form hat keine besondere Bedeutung, außer dass es sich so mit angemessenem Aufwand herstellen läßt. Diese nerothane Form wird bis heute gerne kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im [[Nerother Wandervogel]], bei dem das rote Barett ein Zeichen für den [[Stand]] des Ritters (=Führer einer Gruppe) ist, wird es ungern gesehen, wenn andere Bünde diese Symbolik aus ihrer Sicht entwerten (z.B. Pfadfinderstamm mit roten Samtbaretts - selbst bei [[Wölflinge]]n). Angeblich soll es in diesem Zusammenhang schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sein ([[Meißnerlager 1988]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Tradition im Nerother Bund hatte [[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer des [[NWV]]) bereits 1932 einen &amp;quot;Aufruf an die Bünde&amp;quot; gemacht und gefordert nicht &amp;quot;unter falscher Flagge zu fahren&amp;quot;. 1954 wurde dieser wiederholt. [[Kajus Roller]], der Bundesfeldmeister des [[Bund Deutscher Pfadfinder]] versicherte Oelb daraufhin, daß er sich darum im [[BDP]] kümmern wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Zugvogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Zugvogel]] werden grüne Barette mit sechs Ecken, üblicherweise auf dem Hinterkopf, getragen. Die sechs Ecken stehen für die sechs Säulen des Bundes: Wahrheit, Ehre, Freiheit, Gerechtigkeit, Ritterlichkeit und Große [[Fahrt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten in der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ==&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] übergab Schnauz ([[Erich Mönch]]) beim zweiten ÜT (Überbündischen Treffen) auf [[Burg Waldeck]], welches vom Grauen Reiter und vom [[Nerother Wandervogel]] ausgerichtet wurde, ein schwarzes achteckiges Barett. Dies geschah aus der Freundschaft der beiden Bünde heraus und weil der Graue Reiter auch gerade Burgbesitzer wurde.&lt;br /&gt;
Heute werden die Barette in den Gruppenstunden aus schwarzem Samt oder Cord selbst gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bünde, in denen das Barett üblich ist ==&lt;br /&gt;
*[[Nerother Wandervogel]]: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]]: Samt, sechseckig, grün&lt;br /&gt;
*Weinbacher Wandervogel: Samt, achteckig, schwarz&lt;br /&gt;
*Tomburger Ritterbund: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*Wandervogel-BfJ: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*[[KPE]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Europapfadfinder Sankt Michael]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]]: Filz, rund, bordeauxrot&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Weltenbummler]]: Filz, rund , Schwarz und Rot (Korall- und Bordeauxrot) (nur Teilweise, die Roverstufe trägt LV-übergreifend Bordeauxrot mit einem Wappenschild)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]: Cord oder Samt, achteckig, schwarz (früher üblich, heute zurückgehend)&lt;br /&gt;
*[[CPD]]: Cord, sechseckig, dunkelblau (angeblich früher üblich, heute nur vereinzelt)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Waldjugend]]: Samt, achteckig, schwarz (nur teilweise, vor allem bei den [[bündisch]]eren Gruppen der DWJ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren sieht man das Barett auch in anderen Bünden, dort allerdings ist es nicht gebräuchlich sondern wohl eher aus der Laune des Trägers heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Zugvogel_Deutscher_Fahrtenbund&amp;diff=28443</id>
		<title>Zugvogel Deutscher Fahrtenbund</title>
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		<updated>2009-03-27T07:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Orthographie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Zvwappen2.gif|thumb|right|Zugvogel Wappen]]&lt;br /&gt;
Der '''Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund''' ist eine [[Wandervogel]]gemeinschaft, die in der Tradition der Deutschen [[Jugendbewegung]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel gliedert sich in [[Orden]] und [[Rotten]] und ist ein [[Jungenbund]] im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Sommer des Kriegsjahres 1940 fanden sich zu Laval im Departement Mayenne (Frankreich), zwölf Führungskräfte aus den verschiedensten Bünden der deutschen Jugendbewegung zu einheitlichem Wollen zusammen.&lt;br /&gt;
Ihre vornehmste Aufgabe sahen sie darin, die [[Ritterlichkeit]], die durch die Tyrannei der Straße und die Kriegsereignisse der deutschen Jugend so sehr entfremdet worden war, erneut in ihre Herzen zu tragen.&lt;br /&gt;
Der weiterrollende Krieg und ihr früher Tod setzten ihrem Tun ein Ende. Ihre Idee aber lebt in uns weiter, heimgetragen durch den einzigen Überlebenden dieser &amp;quot;[[Ritterschaft Mayenne]]&amp;quot;: Trenk ([[Alfons Hamm]]) der zugleich Begründer der bekannten Liederreihe &amp;quot;[[Silberspring]]&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
Sein Versuch Ritterlichkeit und Jugend zu neuer Dynamik zu verhelfen konnte im eher biederen und barocken Nerother Wandervogel der Nachkriegsjahre nicht die erhoffte Resonanz entfalten. Nachdem Teile seines Ordens entgegen vorher getroffenen Absprachen doch die Neujahrsnacht in Neroth verbrachten, zog Alo Hamm die Konsequenz mit Gründung eines eigenen Bundes in Anlehnung an den [[Nerother Wandervogel]], dessen Lehnsnehmer er ist (Name, Krone, stilisierter Vogel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung==&lt;br /&gt;
Am späten Abend des 28. August 1953 haben sie nahe dem [[Hohen Meißner]], im Schatten der [[Burg Ludwigstein]], auf der Sonnenkanzel am lodernden Feuer den neuen Bund ausgerufen.&lt;br /&gt;
Sein Name: &amp;quot;Zugvogel, Deutscher [[Ritterbund]] von Laval&amp;quot;. Alo Hamm, der Ideenträger und Führer des jungen Bundes, wurde unter dem Namen &amp;quot;[[Trenk]]&amp;quot; weit über seinen eigenen Bund hinaus bekannt. Der Burgwart des Ludwigstein, Dr. Walter Jantzen, schrieb in die Gründungschronik des Bundes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Mit dem Ludwigstein beginnen, heißt Verantwortung zu tragen, mehr als der Durchschnitt vermag.«&lt;br /&gt;
==Orden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist in jeweils selbstständigen Gruppen organisiert, nach mittelalterlichem Vorbild &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle und ehemalige Orden sind:&lt;br /&gt;
* Orden der Hanseaten (urspr. im [[NWV]])&lt;br /&gt;
* Orden der Panduren (später NWV und ABW)&lt;br /&gt;
* Orden der Geusen&lt;br /&gt;
* Orden der Barden&lt;br /&gt;
* Orden der Langobarden&lt;br /&gt;
* Orden Grauer Kranich&lt;br /&gt;
* Bergischer Orden (urspr. im [[DPB]])&lt;br /&gt;
* Orden der Bukanier&lt;br /&gt;
* Orden der Chatten&lt;br /&gt;
* Orden Jolly Roger&lt;br /&gt;
* Orden Orca (urspr. im DPB-Mosaik)&lt;br /&gt;
* Orden der Schalme&lt;br /&gt;
* Der schwäbische Orden&lt;br /&gt;
* Orden der Vagabunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
Der Zugvogel, ist Mitunterzeichner der &amp;quot;[[Mannheimer Resolution]] gegen Fremdenhaß&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel bekennt sich zur absoluten Gewaltlosigkeit und ist weder parteipolitisch, religiös noch standesmäßig gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere setzt er sich ein für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Formung und Heranbildung charakterfester, junger Persönlichkeiten und für das Wecken von Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* die Pflege des Gedankengutes der Deutschen Jugendbewegung, vor 1933, insbesondere ihres künstlerischen Gestaltens&lt;br /&gt;
* die Begegnung der Jugend mit anderen Nationen und Kulturkreisen&lt;br /&gt;
* die Bildung staatsbürgerlichen Bewusstseins und aufgeschlossenem Verhalten gegenüber sozialen und anderen Gegenwartsfragen,&lt;br /&gt;
* die Förderung kultureller Zwecke, wie die Förderung der Kunst, die Förderung und Pflege von Kulturwerten,&lt;br /&gt;
* die Förderung der Denkmalspflege&lt;br /&gt;
* die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Durchführung dieser Aufgaben veranstaltet der Zugvogel Freizeiten, Zeltlager, Auslandsfahrten und andere Maßnahmen der Jugendbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist selbstlos tätig und als gemeinnützig anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name== &lt;br /&gt;
1954 wurde der Name &amp;quot;Zugvogel, Deutscher Ritterbund von Laval&amp;quot;  in  &amp;quot;Zugvogel Deutscher [[Fahrt]]enbund&amp;quot; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzname: Zugvogel und  ZV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingetragen als: &amp;quot;Zugvogel Deutscher Fahrtenbund e.V.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abzeichen / Wappen==&lt;br /&gt;
Krone mit Wappenschild im Schild und Stilisierung des ziehenden Kranichs (seitlich betrachtet), im Kontrast und Verschmelzung der beiden Zeichen/Wappen des [[Nerother Wandervogel]]s (N mit Krone und kämpfender/aufgerichteter Wildschwan von vorne gesehen mit seitlich geneigtem Kopf). Die Stilisierung wird von den jetzigen Zugvögeln als die Buchstaben &amp;quot;ZV&amp;quot; für Zugvogel betrachtet, Farben: Rot und Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kluft / Tracht==&lt;br /&gt;
Grünes [[Barett]] und Halstücher in Farben je nach Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikkultur==&lt;br /&gt;
Der Zugvogel pflegt eine Eigenständige Bündische [[Musikkultur]].&lt;br /&gt;
Neben den Fahrten nimmt das Singen einen wichtigen Platz bei den Zugvögeln ein, denn wie bei den meisten Wandervogelbünden, spielen Lied und Gesang eine zentrale Rolle der Gemeinsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bundessitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Bundessitz hat der Zugvogel im bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) in Odenthal-Hüttchen: den [[Kochshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen und Diskografie ==&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 1''; Herausgeber: [[Bündisches-Audio]] 1981&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 2''; Herausgeber: Bündisches-Audio 1982&lt;br /&gt;
* MC. ''20 Wohlseinslieder''; Herausgeber: Bündisches-Audio 1983&lt;br /&gt;
* CD. ''Geh´n die Zeiten daher''; 40 Jahre Zugvogel. Eigenverlag: Zugvogel 1993&lt;br /&gt;
* CD. ''Singt Freunde''; der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring; Herausgeber: Bündisches-Audio 1998&lt;br /&gt;
* CD. ''50 Jahre Zugvogel''; Jubiläumskonzert des Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund. Herausgeber: Bündisches-Audio 2003&lt;br /&gt;
* DVD. ''Welt Erfahren''; 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. 60 min. ZV-Geschichte. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''Unser Bund''; Selbstdarstellung einer bündischen Gemeinschaft; &amp;quot;Signale&amp;quot; Kalender 1988, [[Südmarkverlag]]. &lt;br /&gt;
* ''Welt Erfahren''; Festschrift: 50 Jahre Zugvogel. Kunstdruck, 153 Seiten, Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''Bundschuh''; Bundesschrift&lt;br /&gt;
Die Tonträger sind nicht im regulären Handel erhältlich sondern nur über die [http://www.buendisches-audio.de Homepage des Bündischen Audios] oder direkt beim Zugvogel (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liederbücher==&lt;br /&gt;
*[[Silberspring]] Klingende Chronik - Das tönende Buch einer Fahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Literatur==&lt;br /&gt;
* Unser Bund &amp;quot;Signale&amp;quot; Kalender 1988, [[Südmarkverlag]]&lt;br /&gt;
* Der bosnische Wind (Gerd Kittel, tarass): [[Südmarkverlag]] &lt;br /&gt;
* 40 Jahre Zugvogel&lt;br /&gt;
* Festschrift: ''Welt Erfahren''. 50 Jahre Zugvogel. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zugvogel Homepage Stand: 2007/8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.zugvogel.org Homepage des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.ordendergeusen.de Homepage des Orden der Geusen im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.orden-grauer-kranich.de Homepage des Orden Grauer Kranich im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.zv-orca.net Homepage des Orden Orca im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video: Sängerfest Zugvogel, Sonnenschein und wilde Feste [[http://de.youtube.com/watch?v=xJkSPfiCwuE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Zugvogel_Deutscher_Fahrtenbund&amp;diff=28441</id>
		<title>Zugvogel Deutscher Fahrtenbund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Zugvogel_Deutscher_Fahrtenbund&amp;diff=28441"/>
		<updated>2009-03-27T07:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Weblinks */ Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Zvwappen2.gif|thumb|right|Zugvogel Wappen]]&lt;br /&gt;
Der '''Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund''' ist eine [[Wandervogel]]gemeinschaft, die in der Tradition der Deutschen [[Jugendbewegung]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel gliedert sich in [[Orden]] und [[Rotten]] und ist ein [[Jungenbund]] im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Sommer des Kriegsjahres 1940 fanden sich zu Laval im Departement Mayenne (Frankreich), zwölf Führungskräfte aus den verschiedensten Bünden der deutschen Jugendbewegung zu einheitlichem Wollen zusammen.&lt;br /&gt;
Ihre vornehmste Aufgabe sahen sie darin, die [[Ritterlichkeit]], die durch die Tyrannei der Straße und die Kriegsereignisse der deutschen Jugend so sehr entfremdet worden war, erneut in ihre Herzen zu tragen.&lt;br /&gt;
Der weiterrollende Krieg und ihr früher Tod setzten ihrem Tun ein Ende. Ihre Idee aber lebt in uns weiter, heimgetragen durch den einzigen Überlebenden dieser &amp;quot;[[Ritterschaft Mayenne]]&amp;quot;: Trenk ([[Alfons Hamm]]) der zugleich Begründer der bekannten Liederreihe &amp;quot;[[Silberspring]]&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
Sein Versuch Ritterlichkeit und Jugend zu neuer Dynamik zu verhelfen konnte im eher biederen und barocken Nerother Wandervogel der Nachkriegsjahre nicht die erhoffte Resonanz entfalten. Nachdem Teile seines Ordens entgegen vorher getroffenen Absprachen doch die Neujahrsnacht in Neroth verbrachten, zog Alo Hamm die Konsequenz mit Gründung eines eigenen Bundes in Anlehnung an den [[Nerother Wandervogel]], dessen Lehnsnehmer er ist (Name, Krone, stilisierter Vogel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung==&lt;br /&gt;
Am späten Abend des 28. August 1953 haben sie nahe dem [[Hohen Meißner]], im Schatten der [[Burg Ludwigstein]], auf der Sonnenkanzel am lodernden Feuer den neuen Bund ausgerufen.&lt;br /&gt;
Sein Name: &amp;quot;Zugvogel, Deutscher [[Ritterbund]] von Laval&amp;quot;. Alo Hamm, der Ideenträger und Führer des jungen Bundes, wurde unter dem Namen &amp;quot;[[Trenk]]&amp;quot; weit über seinen eigenen Bund hinaus bekannt. Der Burgwart des Ludwigstein, Dr. Walter Jantzen, schrieb in die Gründungschronik des Bundes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Mit dem Ludwigstein beginnen heißt, Verantwortung zu tragen, mehr als der Durchschnitt vermag.«&lt;br /&gt;
==Orden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist in jeweils selbstständigen Gruppen organisiert, nach mittelalterlichem Vorbild &amp;quot;Orden&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle und ehemalige Orden sind:&lt;br /&gt;
* Orden der Hanseaten (urspr. im [[NWV]])&lt;br /&gt;
* Orden der Panduren (später NWV und ABW)&lt;br /&gt;
* Orden der Geusen&lt;br /&gt;
* Orden der Barden&lt;br /&gt;
* Orden der Langobarden&lt;br /&gt;
* Orden Grauer Kranich&lt;br /&gt;
* Bergischer Orden&lt;br /&gt;
* Orden der Bukanier&lt;br /&gt;
* Orden der Chatten&lt;br /&gt;
* Orden Jolly Roger&lt;br /&gt;
* Orden Orca&lt;br /&gt;
* Orden der Schalme&lt;br /&gt;
* Der schwäbische Orden&lt;br /&gt;
* Orden der Vagabunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
Der Zugvogel, ist Mitunterzeichner der &amp;quot;[[Mannheimer Resolution]] gegen Fremdenhaß&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel bekennt sich zur absoluten Gewaltlosigkeit und ist weder parteipolitisch, religiös noch standesmäßig gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere setzt er sich ein für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Formung und Heranbildung charakterfester, junger Persönlichkeiten und für das Wecken von Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* die Pflege des Gedankengutes der Deutschen Jugendbewegung, vor 1933, insbesondere ihres künstlerischen Gestaltens&lt;br /&gt;
* die Begegnung der Jugend mit anderen Nationen und Kulturkreisen&lt;br /&gt;
* die Bildung staatsbürgerlichen Bewusstseins und aufgeschlossenem Verhalten gegenüber sozialen und anderen Gegenwartsfragen,&lt;br /&gt;
* die Förderung kultureller Zwecke, wie die Förderung der Kunst, die Förderung und Pflege von Kulturwerten,&lt;br /&gt;
* die Förderung der Denkmalspflege&lt;br /&gt;
* die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Durchführung dieser Aufgaben veranstaltet der Zugvogel Freizeiten, Zeltlager, Auslandsfahrten und andere Maßnahmen der Jugendbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist selbstlos tätig und als gemeinnützig anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name== &lt;br /&gt;
1954 wurde der Name &amp;quot;Zugvogel, Deutscher Ritterbund von Laval&amp;quot;  in  &amp;quot;Zugvogel Deutscher [[Fahrt]]enbund&amp;quot; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzname: Zugvogel und  ZV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingetragen als: &amp;quot;Zugvogel Deutscher Fahrtenbund e.V.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abzeichen / Wappen==&lt;br /&gt;
Krone mit Wappenschild im Schild und Stilisierung des ziehenden Kranichs(seitlich betrachtet), im Kontrast und Verschmelzung der beiden Zeichen/Wappen des [[Nerother Wandervogel]]s (N mit Krone und kämpfender/aufgerichteter Wildschwan von vorne gesehen mit seitlich geneigtem Kopf). Die Stilisierung wird von den jetzigen Zugvögeln als die Buchstaben &amp;quot;ZV&amp;quot; für Zugvogel betrachtet, Farben: Rot und Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kluft / Tracht==&lt;br /&gt;
Grünes [[Barett]] und Halstücher in Farben je nach Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikkultur==&lt;br /&gt;
Der Zugvogel pflegt eine Eigenständige Bündische [[Musikkultur]].&lt;br /&gt;
Neben den Fahrten nimmt das Singen einen wichtigen Platz bei den Zugvögel ein, denn wie bei den meisten Wandervogelbünden, spielen Lied und Gesang eine zentrale Rolle der Gemeinsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bundessitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Bundessitz hat der Zugvogel im bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) in Odenthal-Hüttchen: den [[Kochshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen und Diskografie ==&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 1''. Herausgeber: [[Bündisches-Audio]] 1981&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 2''. Herausgeber: Bündisches-Audio 1982&lt;br /&gt;
* MC. ''Wolhseinslieder''. Herausgeber: Bündisches-Audio 1983&lt;br /&gt;
* CD. ''Geh´n die Zeiten daher'', 40 Jahre Zugvogel. Eigenverlag: Zugvogel 1993&lt;br /&gt;
* CD. ''Singt Freunde,'' der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring. Herausgeber: Bündisches-Audio 1998&lt;br /&gt;
* CD. ''50 Jahre Zugvogel,'' Jubiläumskonzert des - Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Herausgeber: Bündisches-Audio 2003&lt;br /&gt;
* DVD. ''Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. 60 min. ZV-Geschichte. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''Unser Bund'' Selbstdarstellung einer bündischen Gemeinschaft &amp;quot;Signale&amp;quot; Kalender1988, [[Südmarkverlag]]. &lt;br /&gt;
* Festschrift: ''Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel. Kunstdruck, 153 Seiten, Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''Bundschuh'', Bundesschrift&lt;br /&gt;
Die Tonträger sind nicht im regulären Handel erhältlich sondern nur über die [http://www.buendisches-audio.de Homepage des Bündischen Audios] oder direkt beim Zugvogel (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liederbücher==&lt;br /&gt;
*[[Silberspring]] Klingende Chronik - Das tönende Buch einer Fahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Literatur==&lt;br /&gt;
* Unser Bund&lt;br /&gt;
* Der bosnische Wind (Gerd Kittel, tarass): [[Südmarkverlag]] &lt;br /&gt;
* 40 Jahre Zugvogel&lt;br /&gt;
* Festschrift: ''Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel, Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zugvogel Homepage Stand: 2007/8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.zugvogel.org Homepage Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.ordendergeusen.de Homepage Orden der Geusen im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.orden-grauer-kranich.de Homepage Orden Grauer Kranich im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.zv-orca.net Homepage Orden Orca im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video: Sängerfest Zugvogel, Sonnenschein und wilde Feste [[http://de.youtube.com/watch?v=xJkSPfiCwuE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Stamm_Burgund_Berlin-Steglitz&amp;diff=28179</id>
		<title>BdP Stamm Burgund Berlin-Steglitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Stamm_Burgund_Berlin-Steglitz&amp;diff=28179"/>
		<updated>2009-03-04T10:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Großfahrtenziele des Stammes */ Bundeslagerorte korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stamm BdP|Burgund|Berlin-Steglitz|Berlin-Brandenburg| |Stamm||[[Bild:Burgundwappen.jpg|center|Stammeswappen]]}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Burgund_alt.jpg|thumb|Altes Stammeswappen]]&lt;br /&gt;
Der '''Stamm Burgund''' ist ein tradioneller Pfadfinderstamm aus Berlin-Steglitz. Er ist Mitglied im [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]] (BdP) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stamm Burgund (Berlin-Steglitz) wurde am 20.Mai 1962  im Bund Deutscher Pfadfinder ([[BDP]]) auf der Glienicker Bastion gegründet. 1972 trat der Stamm dem [[Bund der Pfadfinder e.V.]] (BdP) bei, um den politischen Strömungen der 68iger Bewegung aus dem Weg zu gehen  und seinen ungebundenen Charakter zu bewahren. Der am 9. November 1973 von Andy und Jackson mit ca. 8 weiteren Burgundern gegründete &amp;quot;Stamm der Goten&amp;quot; war  der 1. Ableger. Ab 1978 waren gab es die ersten Mädchen im Stamm Burgund. 1981 wurde mit anderen Steglitzer Stämmen des [[BdP]]s der Bezirk &amp;quot;[[Karl Fischer]]&amp;quot; gegründet, um die [[Wandervogel|Wandervogelbewegung]] den Leuten wieder ins Bewusstsein zu rufen. Jährlich fand zu diesem Anlass das Maisingen am Wandervogelgedenkstein auf der Goebenwiese statt, an dem auch Mitglieder des Wandervogel aus der Gründungszeit (1901) gerne teilnahmen. Von 1974 bis 1995 spalteten sich vier weitere Stämme (Franken, [[BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf|Kelten]], Schwarze Bären, Hunnen) vom Stamm Burgund ab, so dass heute fast alle BdP Stämme in Berlin (bis auf die [[BdP Stamm Normannen Berlin-Charlottenburg|Normannen]]) vom Stamm Burgund abstammen. Mit Peter Knoch war von 1986 - 1990 ein &amp;quot;ehemaliger Gote&amp;quot; Stammesführer!&lt;br /&gt;
Seit viel Jahren finden die Heimabende und andere Treffen des Stammes im Teehaus, dem Stammesheim im Jungfernstieg 19, statt. 2005 wurde der Dachstuhl des Teehauses fertig ausgebaut, so das jetzt drei Räume zur Verfügung stehen. Der Kaminraum, zum gemütlichen Singen und Quatschen, der Meutenraum, zum Toben und Spielen und der Dachraum, der schön hell und groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Teehaus.jpg|thumb|Teehaus, Stammesheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesführer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Fritz Krause - Robinson&lt;br /&gt;
* 1964-1966: Michael Ulbricht - (Binni)&lt;br /&gt;
* 1966-1972: Detlef Sablik (Deddy )&lt;br /&gt;
* 1972-1986: Reinald Hapke - [[Schrat]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: Peter Knoch&lt;br /&gt;
* 1990-1995: Thomas Ertner - Joker&lt;br /&gt;
* 1995-1998: Christian Bilan - Kiki&lt;br /&gt;
* 1998-2001: Sören Wollschläger&lt;br /&gt;
* 2001-2003: Katharina Achazi - Katha&lt;br /&gt;
* 2003-2006: Ronja Scholz&lt;br /&gt;
* 2006-20**: Maike Scholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesabspaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973: Stamm der Goten unter Andreas Friedrich (Andy) + Joachim Maaß (Jackson)&lt;br /&gt;
* 1974: Stamm Franken unter Werner Lange&lt;br /&gt;
* 1979: [[BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf|Stamm Kelten]] unter Matze Scheffler und Olaf Laabs&lt;br /&gt;
* 1980: Stamm Schwarze Bären unter Vait Scholz&lt;br /&gt;
* 1995: Stamm der Hunnen unter Vivian Hasselbarth und Ingo Weihrauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stamm Burgund teilt sich weitestgehend wie durch die [[BdP]] Bundesordnung vorgesehn in drei Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''- Die Meutenstufe'''&lt;br /&gt;
Die Meutenstufe bildet die Meute &amp;quot;Seewolf von Bornholm&amp;quot; , die sich jeden Samstag von 14.00-16.00 zum Heimabend trifft. Die Gruppe der Meutenstufe ist koedukativ und wird von einem Meutenführer und mehreren Meutenführer-Assistenten (&amp;quot;Meuten-Assis&amp;quot;) geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''- Die Pfadfinderstufe'''&lt;br /&gt;
Die [[Sippe]]n des Stammes bilden die Gilde &amp;quot;Kranich von Lyon&amp;quot;. Die einzelnen Sippen sind nach Geschlechtern getrennt und haben durchschnittlich 5 bis 10 Mitglieder. Die Sippennamen werden von Städten aus Burgund (Frankreich) und Helden des Nibelungenlieds abgeleitet und zusätzlich mit einem &amp;quot;Vornamen&amp;quot; versehen (z.B.: &amp;quot;[[Siegfried von Xanten]]&amp;quot;, &amp;quot;Möwe von Avallon&amp;quot;,&amp;quot;[[Hagen von Tronje]]&amp;quot;). Sind Sippen nicht mehr existent, werden der Name und [[Wimpel]] nach einigen Jahren an neu gegründete Sippen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''- Die Roverstufe'''&lt;br /&gt;
In der Geschichte der Burgunder gab es immer wieder mehr oder weniger aktive [[Rover]]runden. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Sippen so lange zusammenbleiben, bis sie sich auflösen oder selbst neue Sippen gründen. Zur Zeit gibt es jedoch die Roverrunde &amp;quot;Löwe von Geldern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrten und Lager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tarditionell gibt es eine Reihe von [[Fahrt]]en und [[Lager]]n die jedes Jahr stattfinden. zu Pfingsten bzw. zu Himmelfahrt findet ein Lager mit dem gesamten Stamm statt. Alle zwei Jahre gibt es ein Landeslager. Im Sommer gehen die Sippen und Rover für ca. drei Wochen auf Großfahrt ins In- oder Ausland. Alle vier Jahre findet ein Bundeslager statt. Im Herbst findet eine kürzere Herbstfahrt, meist die letzte Fahrt im Jahr draußen statt. Über Silvester gibt es dann die traditionelle Winterfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großfahrtenziele des Stammes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1962: Wanderfahrt in den Oberpfälzer Wald (Napo)&lt;br /&gt;
* 1963: Wanderfahrt nach Schleswig-Holstein (Napo)&lt;br /&gt;
* 1964: 1. Großfahrt nach Frankreich (Binni), 2. Großfahrt ins Fichtelgebirge&lt;br /&gt;
* 1965: Großfahrt nach England (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1966: Großfahrt in die Bayrischen Alpen /Österreich&lt;br /&gt;
* 1967: 1. Großfahrt mit dem VW-Bus nach Südfrankreich, Spanien + Gibraltar (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1967: 2. Großfahrt in die Türkei&lt;br /&gt;
* 1968: Wander-Großfahrt nach Nord-Wales (Schnuff)und VW-Käfer (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1969: Großfahrt mit dem VW-Bus nach Spanien, Gibraltar + Marokko (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1970: Großfahrt mit dem VW-Bus nach Wales und Schottland (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1971: Großfahrt nach Irland, Wales und London (Deddy)&lt;br /&gt;
* 1972: Großfahrt nach Holland (Sascha)&lt;br /&gt;
* 1973: Großfahrt nach Irland/ Pferdewagentour (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1973: Meuten-Großfahrt in den Bayerischen Wald (Andy + Jackson)&lt;br /&gt;
* 1974: Goßfahrt nach Oberösterreich  (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1975: Großfahrt nach Irland / Pferdewagentour ( Schrat )&lt;br /&gt;
* 1976: Großfahrt nach Frankreich ( Schrat ) und Österreich (PeerFriese und Marcus Otto )&lt;br /&gt;
  1977: Teilnahme d. Stammes am überb. Lager auf dem Allenspacher Hof ( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* 1977: USA Großfahrt. Teilenahme mit am BSA Jamboree im Morraine State Park ( Schrat )&lt;br /&gt;
* 1978: Dänemark (Olaf Laabs)&lt;br /&gt;
* 1979: 1. Großfahrt nach Tirol , 2. Großfahrt nach Frankreich/Burgund (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1980: Stammesgroßfahrt nach Niederösterreich (Schrat)&lt;br /&gt;
  1981: Teilnahme des Stammes am überb. Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; Hahnenbachtal/Pfingsten&lt;br /&gt;
* 1981: Großfahrt nach Luxemburg (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1982: Stammesgroßfahrt in das Elsaß (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1983: 1. Großfahrt nach Dänemark (Peter), 2. Teilnahme am Jamboree in Kanada/Alberta (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1984: Großfahrt nach Polen/Ostpreußen (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1985: 1. LV Griechenlandfahrt Ostern, 2. Bundeslager &amp;quot;Wasser, Wolken, Wind&amp;quot; in Haselünne/Emsland, 3. Großfahrt nach Holland (Schrat)&lt;br /&gt;
* 1986: Großfahrt nach Schweden&lt;br /&gt;
* 1987: Jamborette Berlin Burgund leitet das Unterlager Steglitz&lt;br /&gt;
* 1988: Sippengroßfahrten, Teilnahme am Meißnerlager  im Oktober 1988 &lt;br /&gt;
* 1989: Bundeslager &amp;quot;Fabula&amp;quot; in Furth im Wald&lt;br /&gt;
* 1990: zu Ostern Stammesgroßfahrt in die neuen Bundesländer (Peter)&lt;br /&gt;
* 1991: Bergfahrtengruppen&lt;br /&gt;
* 1992: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 1993: Bundeslager &amp;quot;Über den Horizont&amp;quot; in Friedeburg/Friesland (Joker)&lt;br /&gt;
* 1994: Großfahrt nach Finnland (Kiki)&lt;br /&gt;
* 1995: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 1996: Großfahrt nach Ungarn (Mundo)&lt;br /&gt;
* 1997: Bundeslager &amp;quot;Wegzeichen&amp;quot; in Cottbus (Kiki)&lt;br /&gt;
* 1998: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 1999: Großfahrt nach Italien (Anna, Katha)&lt;br /&gt;
* 2000: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 2001: Bundslager &amp;quot;Globalis&amp;quot; in Westernohe (Katha)&lt;br /&gt;
* 2002: Gildengroßfahrt in die Slowakei (Katha)&lt;br /&gt;
* 2003: (Sippengroßfahrten)&lt;br /&gt;
* 2004: Gildengroßfahrt nach Schweden (Ronja)&lt;br /&gt;
* 2005: Bundeslager &amp;quot;Vineta&amp;quot; in Wolfsburg (Ronja)&lt;br /&gt;
* 2006: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 2007: Gildengroßfahrt nach Österreich (Maike, Thomas &amp;amp; Andi)&lt;br /&gt;
* 2008: Sippengroßfahrten&lt;br /&gt;
* 2009: Bundeslager &amp;quot;Seitenweit - schwarz auf grün&amp;quot; Buhlenberg(Maike)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aktuelle Gruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meute:'''&lt;br /&gt;
Seewolf von Bornholm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sippen:'''&lt;br /&gt;
Lerche von Vézelay,&lt;br /&gt;
Hagen von Tronje,&lt;br /&gt;
Amsel von Cluny,&lt;br /&gt;
Drache von Alzey,&lt;br /&gt;
Graf von Namur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Roverrunde:'''&lt;br /&gt;
Löwe von Geldern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stammburgund.de Stamm Burgund]&lt;br /&gt;
* [http://www.bdp-bbb.de BdP LV Berlin-Brandenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadfinden.de BdP ]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Thomas_U.&amp;diff=27565</id>
		<title>Benutzer:Thomas U.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Thomas_U.&amp;diff=27565"/>
		<updated>2008-12-21T10:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute ist '''{{CURRENTDAYNAME}}''', der '''{{CURRENTMONTH}}''' '''{{CURRENTMONTHNAMEGEN}}''' '''{{CURRENTYEAR}}''', {{CURRENTTIME}} Uhr. Im Scout-o-Wiki gibt es derzeit '''{{NUMBEROFARTICLES}}''' '''Artikel'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Steckbrief''''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Name:''' Thomas U.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baujahr:''' 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bund:''' 1986 - 1998 [[BdP]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Funktionen:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Stamm''' ehemals als Meuten-, [[Sippenführer|Sippen-]], Gilden/Trupp- und [[Stammesführer]] aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf '''Landesverbandsebene''' Mitglied im Landesrudel und Leiter bei verschiedenen Landesausbildungskursen diverser [[LV]]s des [[BdP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heute:''' als [[überbündisch]] interessierter ständig unterwegs und häufig auf dem [[Wandervogelhof Reinstorf]] oder [[Burg Ludwigstein]] anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich &amp;quot;schaue gerne über den Tellerrand&amp;quot; und finde viel Gefallen daran, wenn sich mal etwas &amp;quot;bewegt&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne Gut Pfad, Horridoh, Ayen, Ahoi oder wie auch immer.--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 10:20, 27. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel, an denen ich mitgewirkt habe: ==&lt;br /&gt;
[[Albrecht Stempel]], [[Alexej Stachowitsch]], [[Alfons Hamm]], [[Alfred Toepfer]], [[Brüder Oelbermann]], [[Bündisch und Scoutistisch]], [[Burg Waldeck]], [[Fähnlein]], [[Fahrt]], [[Fahrtenlied]], [[Heiner Rothfuchs]], [[Jugendburg]], [[Keilen]], [[Liste berühmter Pfadfinder]], [[Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer]], [[Maximilian Bayer]], [[Nerother Wandervogel]], [[Otto Leis]], [[Raubritter]], [[Schrat]], [[Ständesystem]], [[Tippel]], [[Überbündisch]], [[Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von mir erstellte Artikel: ==&lt;br /&gt;
[[Barett]], [[Bauhütte]], [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]], [[Hadschitippel]], [[Kneipe vorm Moor]], [[Orden]], [[Pimpf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Kontakt: ==&lt;br /&gt;
[mailto:Thomas.UPunkt@web.de Email an Thomas U.]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=27536</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=27536"/>
		<updated>2008-12-18T11:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Literaturangaben und Geschichtlichen Abriß ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=27535</id>
		<title>Burg Waldeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=27535"/>
		<updated>2008-12-18T11:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Literaturangaben korrigiert und ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die ABW das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorgingen, und dem bis 1969 weitere Festivals folgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Herbst 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 vernichtet ein Brand das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus von 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/ABW.html Lexikon Waldeck und ABW]&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=27534</id>
		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=27534"/>
		<updated>2008-12-18T11:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Ergänzung zur Geschichte, Literaturangaben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (NWV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] (AWV, [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (NWV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willi Jahn]]  (AWV, JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV, Bundesführer JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; (d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot; (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer NWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurnbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2008-11-20T12:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hadschitippel&amp;diff=27272</id>
		<title>Hadschitippel</title>
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		<updated>2008-11-20T11:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Hadschitippel heute */ Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hatschi-urkunde_1971.jpg|thumb|Hadschitippel Urkunde 1971]]&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste [[Tippel]] ist der ''Hadschitippel'' des [[Nerother Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Hadschitippel'' ist eine Anspielung auf die islamische Pilgerfahrt, die ''Hadsch'', bei der der Pilger vom Hauptwirkungsort des Propheten Mohammed (Mekka) zum Ursprung der Bewegung (Medina) wandert. Ebenso sahen sich die Nerother als sie ihre erste ''Hadsch'' - von ihrem Hauptwirkungsort ([[Burg Waldeck]]) zum Ursprung des [[Bund]]es, der Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf (dem Gründungsort des [[NWV]]) - durchführten, als Pilgerfahrer. Dementsprechend darf sich jeder ''Hadschifahrer'', der den ''Hadschitippel'' komplett mitgemacht hat, wie der islamische Pilger, nachher ''Hadschi'' nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Wortspiel liegt darin, daß diese &amp;quot;[[Fahrt]]&amp;quot; traditionell im Zeitraum vom 27. Dezember bis zum 01. Januar liegt und somit durchaus auch zu dem ein oder anderen lauten &amp;quot;Hatschi&amp;quot; führen kann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Wortspielen zeigt sich die Selbstironie der Nerother, mit der sie sich früher über alles - vor allem sich selbst - lustig gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hadschitippel heute ==&lt;br /&gt;
Nachdem es sich herumgesprochen hatte, daß sich der [[Nerother Wandervogel]] jedes Jahr zur Silvesternacht in der Mühlsteinhöhle trifft und dort feiert und singt, wurde dieses Ereignis in dem kleinen Eifelort Neroth zur Touristenattraktion. Schon Wochen vorher waren die Hotels ausgebucht und man erwartete den feierlichen Fackelzug der Nerother durch den Ort. Zusätzlich verschwanden immer mehr der Scheunen, welche den [[Nerother Wandervogel|Nerothern]] als Unterschlupf dienten und die Mühlsteinhöhle wurde (wegen Einsturzgefahr) abgesperrt. Der jetzige [[Bundesführer]] der Nerother, [[Fritz-Martin Schulz]] ( genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), zog daraus die Konsequenz, den ''Hadschitippel'' nicht mehr auf der traditionellen Strecke stattfinden zu lassen. Statt dessen werden andere Fahrtengebiete innerhalb Deutschlands auswählt, wo man die Einsamkeit sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der starken touristischen Ausnutzung des Nerother Kopfes wird dieser inzwischen angeblich von den Nerothern gemieden. Es sollen aber, allen Behauptungen zum Trotz, immer wieder [[Bündisch]]e, [[Wandervögel]] und sogar Nerother dort angetroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Schloßkerle''. Südmarkverlag, Heidenheim 1978. ISBN 3-88258-039-9&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
*Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung'' Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit. Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Wandervogel&amp;diff=27271</id>
		<title>Wandervogel</title>
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		<updated>2008-11-20T11:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Literatur */ Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Greif.gif|right|Wandervogel-Greif]]&lt;br /&gt;
Als '''Wandervögel''' bezeichnet man eine bestimmte Bewegung junger Menschen oder eben jugendbewegter Menschen. Sie entstanden um 1896 als Ausbruch aus bürgerlicher Enge, Zwang und Autorität im damaligen Kaiserreich. Angeregt durch romantische Ideale, Waldverwandschaft (Verlangen in der Natur zu sein) und ungebundenem Umherziehen, lösten sie die deutsche [[Jugendbewegung]] aus. Bereits kurz nach der Gründung zerfielen die Wandervögel in etliche Gruppen, die sich dennoch zusammengehörig fühlten und sich in den verschiedenen Wandervogelbünden organisierten. Das Jugendherbergswerk und die Reformpädagogik entstammen der Wandervogelbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Um 1896 regte der Stenographielehrer Hermann Hoffman in Steglitz (heute Berlin) seine Schüler an, Wanderungen zu unternehmen, die er auch selbst organisierte. Sein Schüler [[Karl Fischer]] gründete, davon angeregt, am 4. November 1901 im Ratskeller des Steglitzer Rathauses den „Wandervogel-Ausschuß für Schülerfahrten e.V.“ Nach wenigen Jahren waren es bereits mehrere hunderttausend Wandervögel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Meilenstein war der Erste Freideutsche Jugendtag am 11. und 12. Oktober 1913 fand auf dem Hohen Meißner bei Kassel. Dort wurde mit der [[Meißner-Formel]] das Ideal aller Beteiligten in Worten festgelegt; maßgeblich beteiligt war dabei der Reformpädagoge [[Gustav Wyneken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg fanden zahlreiche Wandervögel den Tod, als sie in tiefstem Patriotismus geschlossen und Arm in Arm dem Feind entgegen zogen, was Quelle zahlreicher Legendenbildung war. Inzwischen machte sich auch die gegenseitige Durchdringung mit den Pfadfindern bemerkbar. Nach dem ersten Weltkrieg formten sich aus Wandervögeln und Pfadfindern die [[bündische Jugend]] und später entstanden auch noch die Jungenschaften, die ebenfalls wieder auf die Wandervögel rückwirkten. Nach und ab dem zweiten Weltkrieg gründeten sich viele Gruppen neu und bestehen bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft des Namens==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;quot;Wandervogel für die Wanderbewegung wurde bei der Gründungsversammlung 1901 auf Vorschlag von Wolfgang Meyen gewählt. Nach der Auskunft von dessen Vetter Albrecht Meyen (vgl. ''Idee und Bewegung''  56, 2001, S. 53/54) stammt der Begriff aus einem Gedicht Otto Roquettes (1824-1896) aus &amp;quot;Waldmeisters Brautfahrt. Ein Rhein- Wein- und Wandermärchen&amp;quot; von 1851, das in der Steglitzer Wandervogel-Gruppe als Lied gesungen wurde. In dem Gedicht wird der Begriff Wandervogel zum ersten Mal auf Personen angewendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ihr Wandervögel in der Luft,&lt;br /&gt;
:''im Ätherglanz, im Sonnenduft&lt;br /&gt;
:''in blauen Himmelswellen,&lt;br /&gt;
:''euch grüß' ich als Gesellen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ein Wandervogel bin ich auch&lt;br /&gt;
:''mich trägt ein frischer Lebenshauch,&lt;br /&gt;
:''und meines Sanges Gabe&lt;br /&gt;
:''ist meine liebste Habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere (und eindeutig bekanntere) Herleitung verweist auf einen Grabstein auf dem Friedhof Berlin-Dahlem. Er schmückt das Grab von Kaethe Branco († 1877). Die Grabinschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Wer hat Euch Wandervögeln&lt;br /&gt;
:''Die Wissenschaft geschenkt,&lt;br /&gt;
:''Daß Ihr auf Land und Meeren&lt;br /&gt;
:''Nie falsch die Flügel lenkt?&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alte Palme&lt;br /&gt;
:''Im Süden wieder wählt,&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alten Linden&lt;br /&gt;
:''Im Norden nicht verfehlt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was Wandervögel ausmacht==&lt;br /&gt;
Die Wandervögel legen (im Gegensatz zu den meisten Pfadfindern) ihren Schwerpunkt auf die [[Fahrt]], das Naturerleben, eine romantische Volkskultur und das Musische. Sie kleiden sich mit einer bewusst einfachen Tracht aus Fahrtenhemd, kurzer Lederhose und (oftmals) einem achteckigen [[Barett]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Symbol für die Fahrt und das ewig währende Streben, also das Ziel, kein Ziel zu haben, ist die Blaue Blume. Das spiegelt sich in der oft besungenen Suche nach der [[Blaue Blume]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandervogel hat auf viele deutsche Geistesströmungen vom Vegetarismus, der Nudismusbewegung, der Siedlungsbewegung, der Gartenbewegung einfluss ausgeübt. Er setzte in der Schulpädagogik und Jugendpflege neue Akzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandervogelbewegung stand mit ihren Idealen von Freiheit, Romantik und selbst gemachter Musik Pate für die Hippiebewegung[http://www.hippy.com/php/article-243.html] in den USA und hatte auch Einfluss auf die Kibbutzbewegung[http://www.ched.uq.edu.au/index.html?page=39750&amp;amp;pid=0] in Israel. In Japan wird der Begriff ''Wandervogel'' (ワンダーフォーゲル gesprochen: wandaa vogeru) heute noch synonym für Schüler- und Studentenverbindungen sowie schulische Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Bergsteigen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Blüher]]: ''Wandervogel. Geschichte einer Jugendbewegung.'' Nachdruck der 2.&amp;amp;nbsp;Auflage von 1913/14. [[dipa]], Frankfurt am Main 1976. ISBN 3-7638-0210-X&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung''. Band&amp;amp;nbsp;II: ''Die Wandervogelzeit. Quellenschriften zur deutschen Jugendbewegung 1896 bis 1919.'' Diederichs, Düsseldorf 1968&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel''. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Marion E. P. de Ras: ''Körper, Eros und weibliche Kultur. Mädchen im Wandervogel und der Bündischen Jugend 1900–1933''. Centaurus, Pfaffenweiler 1988. ISBN 3-89085-286-6&lt;br /&gt;
* Sabine Weißler: ''Fokus Wandervogel. Der Wandervogel in seinen Beziehungen zu den Reformbewegungen vor dem ersten Weltkrieg''. Jonas Verlag, Marburg 2001. ISBN 3-89445-290-0 &lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer, Hans Wolf: ''Wandervogel und freideutsche Jugend''. [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1961&lt;br /&gt;
* Werner Fölling, Wolfgang Melzer: Gelebte Jugendträume : Jugendbewegung und Kibbutz, Witzenhausen 1989. ISBN 3-88258-112-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.wandervogel.de Wandervogelportal mit verschiedenen Bünden]&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.weinbacher-wv.de Weinbacher Wandervogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.maedchenwandervogel.de Mädchenwandervogel Solveigh] &lt;br /&gt;
* [http://www.autonomer-wandervogel.de Autonomer Wandervogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/wandervogel/hintergrund/  Geschichte: Die deutsche Wandervogel-Bewegung]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=27270</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=27270"/>
		<updated>2008-11-20T11:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Strukturierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Karl Oelbermann entging der Festnahme, da er sich auf Großfahrt in Südafrika aufhielt und dort interniert wurde. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte 1954 aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]]/Taunus). Karl Oelbermann (Oelb) gab um 1971 eine Glocke aus gesammeltem Buntmetall für seinen Bruder Robert in Auftrag, die 1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde. Diese hängt heute vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. 1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. Sein Nachfolger wurde ''[[Fritz-Martin Schulz]]'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Bundestag Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother Tonfilm der UFA. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos (Originaltitel). UFA-Film. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Bundestag am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Deutsche Auswanderer in Brasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkans. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'' Safari-Verlag, Berlin 1928&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1. auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a. M. 1963&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort: Tokio 1933&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* Hotte Schneider (Hrsg.): ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute.'' Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0001/bsb00016337/images/index.html?id=00016337&amp;amp;nativeno=436  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose –[http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
* [http://www.mahnmalkoblenz.de/html/robert_oelbermann.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=27269</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2008-11-20T11:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
;Jugend und erster Weltkrieg&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;nach dem ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Streit im Altwandervogel&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Beginn des dritten Reiches&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aktion „Vernichtung bündischer Reste“&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Karl Oelbermann entging der Festnahme, da er sich auf Großfahrt in Südafrika aufhielt und dort interniert wurde. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte 1954 aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]]/Taunus). Karl Oelbermann (Oelb) gab um 1971 eine Glocke aus gesammeltem Buntmetall für seinen Bruder Robert in Auftrag, die 1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde. Diese hängt heute vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. 1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. Sein Nachfolger wurde ''[[Fritz-Martin Schulz]]''(genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rückblick&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Bundestag Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother Tonfilm der UFA. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos (Originaltitel). UFA-Film. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Bundestag am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Deutsche Auswanderer in Brasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkans. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'' Safari-Verlag, Berlin 1928&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1. auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a. M. 1963&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort: Tokio 1933&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* Hotte Schneider (Hrsg.): ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute.'' Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0001/bsb00016337/images/index.html?id=00016337&amp;amp;nativeno=436  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose –[http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
* [http://www.mahnmalkoblenz.de/html/robert_oelbermann.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=B%C3%BCndisch_und_Scoutistisch&amp;diff=27268</id>
		<title>Bündisch und Scoutistisch</title>
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		<updated>2008-11-20T11:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Verbot der Bündischen Jugend */ §$%&amp;amp; Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Bündisch''' bezeichnet eine besondere Form des Zusammenlebens in Gruppen oder eben echten ''Bünden'' im deutschsprachigen Raum. Der Versuch, diesen Begriff vom '''Scoutismus''' zu trennen, gelingt nur auf einer philosophischen Ebene. Das ''Pfadfinderische'' beruht auf ''Kameradschaft'' und damit auf der Vernunft, das ''Bündische'' aber beruht auf der ''Freundschaft'' und damit auf der Liebe. Eine Konsequenz daraus lautet, dass Pfadfinder bei mangelnder Emotion für den Kameraden unbeeinflusst bleiben, während sich bündische Gruppen von einem solchen Mitglied trennen; sogar trennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bündische'' bilden häufig seedukative (gleichgeschlechtliche) Gruppen, die sich in Freundschaft verbunden sind und sich in ihrer Zusammensetzung kaum ändern. Ein [[Stufenwechsel]], wie er bei Pfadfindern üblich ist, ist eher selten. Auf der anderen Seite waren die ersten koedukativen Pfadfindergruppen in Deutschland bündische Gruppen. Neu &amp;quot;gekeilte&amp;quot; Mitglieder lernen von den anderen, wobei der Führer meist ein ''primus inter pares'', also der &amp;quot;Erste unter Gleichen&amp;quot; ist. Manche Mitglieder bilden beim Verlassen der Gruppe oft neue Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles schließt nicht aus, dass solche bündische Gruppen einen größeren Bund mit gemeinsamen Formen (&amp;quot;''[[Kluft]]''&amp;quot;, Liedgut, Traditionen) bilden. Ein solcher ''Bund'' neigt dazu, selten wesentlich mehr als 200 Mitglieder zu haben, damit jeder noch jeden kennen kann. Aus der Sicht von Bündischen sind die meisten Pfadfinderbünde keine richtigen Bünde, sondern nur Verbände der [[Jugendpflege]].&lt;br /&gt;
==Abriss bündischer Geschichte==&lt;br /&gt;
''Bündisch'' sein, ist untrennbar mit dem Begriff der deutschen [[Jugendbewegung]] verbunden. Nachdem sich [[Wandervogel]] und Pfadfinderbewegung vom - erst durch Kriegsfreiwillige entusiastisch unterstützten - 1. Weltkrieg erholten (sehr viele Führungspersönlichkeiten waren gefallen), begann die so genannte &amp;quot;Bündische Phase&amp;quot; der  Jugendbewegung von 1918-1933:&lt;br /&gt;
=== Die bündische Phase (1918-1933)===&lt;br /&gt;
Den Mitgliedern der Jugendbewegung reichte es nach 1918 nicht mehr, nur ihre Jugend gemeinsam zu verleben. Es bildete sich der Willen, die gesamte Gesellschaft zu verändern: Man stebte nun ritterliche Ideale an, denen jeder Einzelne auch im Erwachsenenalter anhängen sollte. So entstand die Begrifflichkeit eines &amp;quot;Lebensbundes&amp;quot;, der nicht mit dem Erwachsenwerden endet, sondern das ganze Leben einbezieht. Viele Bünde sahen das Bestehen eines [[Lebensbund|Lebensbundes]] als in koedukativen Bünden (die es vorher im Wandervogel schon manchmal gab) schwer verwirklichbar und die Orientierung richtete sich mehr auf eine geschlechtsgetrennte Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer starken Durchdringung von bündischen und scoutistischen Elementen (siehe unten). Auch bündische Pfadinder sind seitdem keine Seltenheit und die Grenzen verwischten so sehr, dass viele der Meinung waren, dass sie im Prinzip das selbe machten. 1925 kam es mit dem Zusammenschluss eines Pfadfinderbundes und eines Wandervogelbundes zur Gründung des ''Bund der Wandervögel und Pfadfinder'' (BdWuP), der sich später ''Deutsche Freischar'' nannte. In diesem Bund gelang es verschiedenste Zielsetzungen mit gemeinsamen Formen (Kleidung, Fahrtentechnik, Fahrt, etc.) zu verbinden. Gruppen, die sich diesem Konzept nahe fühlen oder wesentliche Elemente des ''Bündischen'' übernommen haben bezeichnen sich seitdem als ''bündisch''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1929 kamen [[Jungenschaft]]en auf, die wiederum das Verständnis des Lebensbundes ablehnten und eher einem sogenannten &amp;quot;Jugendreich&amp;quot; (einer eher geschlossenen Gegenwelt im Jugendalter) anhingen. Die Jungenschaftbewegung brachte Elemente wie die [[Kohte]], [[Jurte]] und [[Jungenschaftsjacke]] in die deutsche Jugendbewegung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bündische Bewegung erstarb mit den Verboten durch das nationalsozialistische Regime die ab 1933 ausgesprochen wurden; spätestens mit der Aktion ''Zerschlagung bündischer Reste'' (etwa 1936), im Rahmen derer z.B. [[Robert Oelbermann]] inhaftiert wurde. Die Einzelnen blieben aber oft ihren Idealen im Verborgenen treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbot der Bündischen Jugend===&lt;br /&gt;
Zeitungsartikel aus den &amp;quot;Leipziger Neuesten Nachrichten&amp;quot; Nr. 209 vom 28. 7.1939:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Verbot der bündischen Jugend''&lt;br /&gt;
''Der Reichsführer SS und Chef der Dt. Polizei im Reichsministerium des Innern hat durch eine im Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeiger vom 20. Juli 1938 veröffentlichte Verordnung das '''Verbot der bündischen Jugend''' neu gefaßt. Hiernach ist die Fortführung der bündischen Jugend ([[Deutsche Freischar]], Freischar junge Nation, [[Großdeutscher Bund]], [[dj.1.11|Deutsche Jungenschaft vom 1.11.]], Deutsche [[Jungentrucht]], Oesterreichisches Jungenkorps, Graues Korps, [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]], [[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]], [[Reichsschaft deutscher Pfadfinder]], [[Deutscher Pfadfinderbund]], [[Österreichischer Pfadfinderbund|Oesterreichischer Pfadfinderbund]], Christliche Pfadfinderschaft, Deutsche Pfadfinderschaft, St. Georg-Pfadfinderkorps, Quickborn-Jungenschaft, Deutschmeister-Jungenschaft, Stromkreis, Grauer Orden, Freischar Schill und Eidgenossen, Bündischer Selbstschutz, Navajo usw.) untersagt.''&lt;br /&gt;
''Wer es unternimmt, den organisatorischen Zusammenhalt einer früheren bündischen Vereinigung aufrecht zu erhalten oder eine neue bündische Vereinigung zu bilden, insbesondere wer auf andere Personen durch Weitergeben von bündischen Schrifttums, [[Liederbuch|Liederbüchern]], u. dergl. in diesem Sinne einwirkt oder wer bündische Bestrebungen in anderer Weise unterstützt, wird gemäß §4 der Verordnung des Reichspräsidenten von Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. I, Seite 83) bestraft.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Wandervogel und die Bündischen===&lt;br /&gt;
Fünfzig Jahre deutsche Jugendbewegung / Von H. Schierer&lt;br /&gt;
(aus: DIE ZEIT, 8. 9. 1949, Nr. 36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor fünfzig Jahren unternahm der Schüler-Stenographenverein zu Berlin-Steglitz unter Führung einiger. Primaner, darunter der Schöpfer des „Wandervogel'', Karl Fischer, eine Fahrt in den Böhmerwald. Das Erlebnis dieser Fahrt führte zur Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot;, der zum Ausgangspunkt der deutschen Jugendbewegung wurde. Ein halbes Jahrhundert liegt in diesen Wochen zwischen jenem Aufbruch der Jungen und den Jugendzeltlagern, denen wir heute wieder in allen deutschen Landschaften begegnen. Die ersten Formen des Jugendlebens zu Beginn unseres Jahrhunderts lehnten sich an die Gebräuche der mittelalterlichen Fahrenden Schüler und der Landstreicher an. „Fahrende Scholaren&amp;quot; hieß der von Karl Fischer nach der Böhmerwaldfahrt gegründete Bund. Ihre Sprache war der Kundenjargon der Landstraßen. Wenn man abends vom &amp;quot;Tippeln&amp;quot; oder &amp;quot;Klotzen&amp;quot; müde war, suchte man sich eine &amp;quot;Bleibe&amp;quot;, um zu &amp;quot;pennen&amp;quot;. Kundenkonvent hieß ihre Zusammenkunft. Mit Protesten und Verboten begleiteten die Steglitzer Bürger diese Entwicklung. Pfarrer, Lehrer und Professoren von Ruf, die in der jungen Bewegung die Träume ihrer eigenen Jugend verwirklicht sahen, stellten sich als „Eufrat&amp;quot; (Eltern und Freundesrat) schützend vor sie und schoben die Bedenken der Eltern beiseite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1901 für die junge Bewegung gefundene Name &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; charakterisiert ihr Wesen. Sie hatte keine festen Ziele, sie hatte den Willen zum Schweifen, Schauen, Erleben und Freisein — alle anderen angeblichen Ziele wie Abstinenzlertum, Militarismus und Antimilitarismus, Nationalismus und Internationalismus, Lebensreformer, Nacktkultur, Homosexualität sind ihr später, meist von ihren Gegnern, untergeschoben worden. Die Wandervögel suchten den Ausweg aus der Sackgasse der Zivilisation, aus Lüge und Heuchelei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wandervogel-Führer zogen als Studenten in Universitätsstädte, wo sie neue Ortsgruppen gründeten. Die Idee, die sich gegenüber dem ursprünglich rauhen urburschenschaften Pachantentum verfeinert hatte, zog alle Kreise der Jugend an. Die anfängliche Exklusivität, die den Bund auf höhere Schulen beschränkte, fiel. „Der gesamten deutschen Jugend soll der &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; zugänglich sein, war 1911 verkündet worden. Und alle Jugendorganisationen der Vereine, Parteien und Konfessionen, legten Wert darauf &amp;quot;zur Jugendbewegung gezählt zu werden. Sie kopierten die Trachten, sangen die vom „Wandervogel'' wiederentdeckten alte Volkslieder, spielten „Klampfe&amp;quot;, nannten ihre Heime „Nest&amp;quot;, enthielten sich des Tabaks und Alkohols. Dabei waren alle diese Dinge doch nur Äußerlichkeiten, die wenig über das Wesen der Jugend aussagten, die im Grunde ziellos war: „Unser Ziel ist die Mannigfaltigkeit des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Jahre zwischen Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; und dem ersten Weltkrieg brachten Neugründungen von Bünden und Aufspaltungen der alten. Die Gründe hierfür waren kaum prinzipieller Natur, oft nur persönlich oder regional bedingt. Wenn es jedoch um das Grundprinzip der jugendlichen Freiheit ging, herrschte Einigkeit unter den Bünden. Als 1913 die Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig mit Aufmärschen patriotischer Bürgervereine, Militärmusik und lauten Reden der Selbstbeweihräucherung vorbereitet wurde, setzten die Bünde ihr eigenes Fest auf dem Hohen Meißner bei Kassel dagegen, wo sie ihre Einigung mit der Formel einleiteten: &amp;quot;Die freideutsche Jugend will ihr Leben in innerer Wahrhaftigkeit selber gestalten. Für diese Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein.&amp;quot; Doch der erste Weltkrieg verhinderte die organisatorische Einigung. Von 12 000 &amp;quot;Wandervogel&amp;quot;- Soldaten fielen 7000, darunter fast die gesamte Führerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Phase der Jugendbewegung begann in der frühen Nachkriegszeit. Jugendbünde aller Richtungen schossen wie Pilze aus dem Boden, Gruppen &amp;quot;wilder Wandervögel&amp;quot; brachten die Bewegung in Verruf. Einige Wandervogel- und Pfadfinderbünde, die sich, der Meißnerformel getreu, von allen Zweckbestrebungen freimachten, wurden spöttisch die &amp;quot;Bündischen&amp;quot; genannt und von &amp;quot;rechts&amp;quot; und &amp;quot;links&amp;quot; und von den Konfessionen bekämpft. &amp;quot;Den Rechtsstehenden waren sie zu liberal, zu pazifistisch und des Internationalismus verdächtig wegen ihrer Beziehungen zu den Boy-Scouts und anderen ausländischen Jugendorganisationen. Die Linke dagegen tadelte die Bündischen als &amp;quot;bürgerliche Reaktionäre&amp;quot;, da der Auslesecharakter der Bünde und ihr geistiges Niveau den Durchschnittsvolksschüler und Arbeiter aus ihren Reihen ausschloß. Sie warfen ihnen ihr zuchtvolles Auftreten und die alten Soldatenweisen ihres Liederschatzes als Militarismus vor. &amp;quot;Trotz der Widerstände eroberte sich die Jugendbewegung Schlüsselstellungen in der Pädagogik, den sozialen Berufen, im Buchhandel und Verlagswesen und in der Jugendpflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 hatte sie der deutschen Jugend aller Richtungen ihren Stempel aufgedrückt. Unter der Drohung ihrer Auflösung durch den Nationalsozialismus schlossen sich die verschiedenen Richtungen zusammen, doch entgingen sie damit nicht ihrem Schicksal. Soweit die Bünde nicht ihre Selbstauflösung vorzogen, wurden sie von der HJ übernommen, doch sie blieben ein Fremdkörper. In periodischen Abständen setzten Verfolgungen der &amp;quot;Bündischen in der Hitlerjugend ein, bis die Jugendbewegung von einst ihr Ende gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das war nur ein Ende nach außen: Ohne den Wandervogel und die Bündischen ist heute kein Jugendleben denkbar. Inhalt, Form und Requisiten gehen auf sie zurück. Was die Jugend vor dem ersten Weltkrieg entdeckte und schuf, das hat die Jugend von heute sich zu eigen gemacht; Jugendherbergen, Volkstänze, das Zelten, den unbefangenen Umgang von Jungen und Mädchen und die Begegnungen mit ausländischer Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1945 bis heute===&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg wurden bündisch geprägte [[Wandervogel]] und Pfadfinderbünde wieder- oder neugegründet (Beispielsweise der [[Nerother Wandervogel]] oder die [[CPD]]). Das Bündische erreichte aber nicht mehr die in der Zeit von 1918-1933 bestehende prägende Ausstrahlung auf die Gesamtheit der deutschsprachige Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die viele bündische Gruppen sehen - früher wie heute - eine untereinander verbindende Gemeinsamkeit in der [[Meißner-Formel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bündisch contra Scoutismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen zwischen Bündisch (Jungenschaftlich) und Scoutismus hat Olaf Schwencke, Pinneberg in &amp;quot;Briefe an die Führerschaft&amp;quot; (die damalige Führerzeitschrift des BDP) im Dezember 1959 sehr treffend und exemplarisch für die deutsche Pfadfinderbewegung formuliert, wenn auch die Darstellung des Scoutismus einseitig in etwas Unselbstständiges, Gleichmacherisches verzerrt ist, das nicht der scoutistischen Grundidee entspricht, sondern nur einer bestimmten Fraktion im BDP dieser Zeitstellung:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;[...]Unser Pfadfinderbund lebt aus der Überlieferung der Formen des weltweiten Pfadfindertums [[Baden Powell]]s und denen der [[Jugendbewegung]]. Extrem formuliert: Aus dem Scoutismus und dem Jungenschaftlichen. Beide sind 'Antithesen' und müssen zur fruchtbaren Synthese vereint werden. De Frage ist, wie es geschieht! Bekanntlich gibt es - oder gab es - in unserem Bund Gruppen, die zwar äußerlich Pfadfinder waren, aber doch auf ihre Art im wesentlichen im Stil von Jungenschaften lebten und sich in die Formen des größeren Bundes nicht fügen konnten. Ich meine den '[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Grauen Reiter]]', der mit gestalteten Lagern, [[Fahrt#Gro.C3.9Ffahrt|Großfahrten]] und einer fruchtbaren musischen Arbeit mit Werken und eigenem Liedgut eine geistige Linie nach 1945 fand. Dass in ihren Reihen Bewegung war, zeigte sich darin, dass ihre 'Linie' in ihrem reichen Schrifttum, in jungenhafter Sprache geschrieben, auch andere, landesmarkfremde Stämme und Sippen begeisterte. Dass sie durch Aufnahme dieser Gruppen in ihren Gau, der in Süddeutschland lag, die Gliederung der größeren Gemeinschaft des Bundes in Unordnung brachte, machte aber wieder deutlich, dass ihnen ihre geistige Linie vor dem Pfadfindergesetz zu stehen schien. &lt;br /&gt;
Aber auch das andere Extrem gibt es: Die Pfadfinderstämme, für die es scheinbar nie eine Jugendbewegung gegeben hat! Für sie gibt es keine 'große Fahrt', sondern nur das programmmäßige Lager. Das Lager, das aus Ländern, die nie eine Spur von Jugendbewegung kannten, eingeführt ist, ist das Prinzip der [[Jugendpflege]], während die Jugendbewegung zur Fahrt drängt. Für sie gibt es auch kein schöpferisches Gestalten im Werken und Laienspiel - dafür aber immer neue Knoten; keine morgendliche Pirsch, sondern ein Marschieren im Gleichschritt durch den Wald - und wenn man alles beherrscht, gibt es badges, badges. - (Ich stütze meine Angaben auf den selbst gedrehten Film einer Gruppe unseres Bundes.) Ihre Führer sind vielleicht Bundeswehroffiziere, die noch nicht wissen, dass der Bund Deutscher Pfadfinder aus dem Stadium des Scoutismus von vor 1914 heraus ist. [...]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum kann man daher nicht mehr zwischen Verbänden trennen, die eine pure Herkunft aus der deutschen Jugendbewegung haben, und Verbänden, die den Ideen [[Baden-Powell|Baden-Powells]] in &amp;quot;reiner&amp;quot; Form (sogenannter Scoutismus) anhängen. Beide Richtungen und Ideenwelten haben sich gegenseitig befruchtet und durchdrungen. Sieht man &amp;quot;bündisch&amp;quot; (jungenschaftlich) und &amp;quot;scoutistisch&amp;quot; als gegenüberliegende Endpunkte einer Skala, so kann man bei vielen Verbänden eine gewisse Tendenz benennen. Sie lassen sich als &amp;quot;bündisch&amp;quot;, &amp;quot;eher bündisch&amp;quot;, &amp;quot;eher scoutistisch&amp;quot; oder &amp;quot;scoutistisch&amp;quot; einordnen.  Um die Unterschiede beider Ausrichtungen zu verdeutlichen, sind hier den &amp;quot;bündischen&amp;quot; Elementen &amp;quot;scoutistische&amp;quot; Elemente gegenübergestellt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bündische Elemente=== &lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Elemente, Formen und Äußerlichkeiten charakterisieren bündische Gruppen.&lt;br /&gt;
Natürlich kommt es zu unterschiedlichen Gewichtungen einzelner Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bündisch-Sein als Selbstzweck zur individuellen Persönlichkeitsbildung.&lt;br /&gt;
* Die Basis ist Freundschaft.&lt;br /&gt;
* Die Kleidung ist bewußt rustikal: Lederhose, kariertes Hemd, (oft achteckiges) [[Barett]]: Sie repräsentiert das Aufbegehren gegen Strenge und Enge.&lt;br /&gt;
* Traditionelle Technik und Ausrüstung, z.B. Verwendung von [[Schwarzzelt|Schwarzzelten]] und [[Affe|Affen]].&lt;br /&gt;
* Aktionsschwerpunkt (Inhalt) ist die [[Fahrt]]. Erst danach kommen [[Tippel]] und [[Lager]].&lt;br /&gt;
* Ausrichtung auf eine Gemeinschaft/Verbundenheit für das ganze Lebensalter ([[Lebensbund]]).&lt;br /&gt;
* Beginnt erst im Jugendalter (ca. ab 10 Jahren).&lt;br /&gt;
* kleine geschlechtshomogene &amp;quot;Horten&amp;quot; oder &amp;quot;Fähnlein&amp;quot; die gemeinsam &amp;quot;alt&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
* Prinzip &amp;quot;Jugend führt Jugend&amp;quot;: der Gruppenführer, der ''primus inter pares'' ist oft nur wenig älter als die Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Romantischer, musischer Schwerpunkt (bündische Liedschöpfer).&lt;br /&gt;
* Ausrichtung an der [[Meißner-Formel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scoutistische Elemente=== &lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Elemente, Formen und Äußerlichkeiten charakterisieren scoutistische Gruppen.&lt;br /&gt;
Natürlich kommt es zu unterschiedlichen Gewichtungen einzelner Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Pfadfinderei ist eine Erziehungsmethode.&lt;br /&gt;
* Die Basis ist Kameradschaft.&lt;br /&gt;
* Die Kleidung ist die [[Kluft]]. Sie repräsentiert Ordnung, Homogenität und überbrückt Klassen- sowie Standesunterschiede.&lt;br /&gt;
* Pfadfinder entwickeln und adaptieren auf die Bedürfnisse abgestimmte Techniken, z.B. Verwendung von [[Weißzelt|Weißzelten]] oder Iglus&lt;br /&gt;
* Aktionsschwerpunkt ist das [[Lager]]. Erst danach kommen [[Hike]] und [[Fahrt]]&lt;br /&gt;
* Ausrichtung auf Gruppen mit [[Stufenwechsel]], danach scheiden die Mitglieder aus oder finden sich in speziellen Gruppen (Sippen) für Ältere.&lt;br /&gt;
* Pfadfinderisches wird als Erziehungsmethode für Kinder (ca. ab 7 Jahren) und Jugendliche eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Klein- und Großgruppe.In Deutschland sind die Gruppen  in manchen Bünden   koedukativ. [[Stufenwechsel]], älter werdender Mitglieder in eine neue, ältere Gruppe.&lt;br /&gt;
* Junge erwachsene erziehen Kinder und Jugendliche zur Selbstständigkeit.&lt;br /&gt;
* Schwerpunkt liegt in der jeweiligen Orientierung (z.B. Religion, Seefahrerei).&lt;br /&gt;
* Ausrichtung am [[Pfadfindergesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
'''Bündisch''' bezeichnet eine besondere Form des Zusammenlebens in einer Gruppe, bei der wesentliche, als ''bündisch'' geltende Elemente vereint sind. &lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln liegen in der Gründung des ''BdWuP'' und der '''Scoutismus''' kann davon im deutschsprachigen Raum nur in reinster Form abgegrenzt werden. '''Außerhalb des deutschsprachigen Raumes''' ist das Bündische unbekannt und der Scoutismus bildet die gemeinsame Grundlage des Pfadfindertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.buendischesaudio.homepage.t-online.de/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archiv der Bündischen Jugend]&lt;br /&gt;
* [http://pfadfinderei.eu/ pdf-Buch &amp;quot;Der schwarze Schimmel&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=B%C3%BCndisch_und_Scoutistisch&amp;diff=27267</id>
		<title>Bündisch und Scoutistisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=B%C3%BCndisch_und_Scoutistisch&amp;diff=27267"/>
		<updated>2008-11-20T11:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Verbot der Bündischen Jugend */ Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Bündisch''' bezeichnet eine besondere Form des Zusammenlebens in Gruppen oder eben echten ''Bünden'' im deutschsprachigen Raum. Der Versuch, diesen Begriff vom '''Scoutismus''' zu trennen, gelingt nur auf einer philosophischen Ebene. Das ''Pfadfinderische'' beruht auf ''Kameradschaft'' und damit auf der Vernunft, das ''Bündische'' aber beruht auf der ''Freundschaft'' und damit auf der Liebe. Eine Konsequenz daraus lautet, dass Pfadfinder bei mangelnder Emotion für den Kameraden unbeeinflusst bleiben, während sich bündische Gruppen von einem solchen Mitglied trennen; sogar trennen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bündische'' bilden häufig seedukative (gleichgeschlechtliche) Gruppen, die sich in Freundschaft verbunden sind und sich in ihrer Zusammensetzung kaum ändern. Ein [[Stufenwechsel]], wie er bei Pfadfindern üblich ist, ist eher selten. Auf der anderen Seite waren die ersten koedukativen Pfadfindergruppen in Deutschland bündische Gruppen. Neu &amp;quot;gekeilte&amp;quot; Mitglieder lernen von den anderen, wobei der Führer meist ein ''primus inter pares'', also der &amp;quot;Erste unter Gleichen&amp;quot; ist. Manche Mitglieder bilden beim Verlassen der Gruppe oft neue Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles schließt nicht aus, dass solche bündische Gruppen einen größeren Bund mit gemeinsamen Formen (&amp;quot;''[[Kluft]]''&amp;quot;, Liedgut, Traditionen) bilden. Ein solcher ''Bund'' neigt dazu, selten wesentlich mehr als 200 Mitglieder zu haben, damit jeder noch jeden kennen kann. Aus der Sicht von Bündischen sind die meisten Pfadfinderbünde keine richtigen Bünde, sondern nur Verbände der [[Jugendpflege]].&lt;br /&gt;
==Abriss bündischer Geschichte==&lt;br /&gt;
''Bündisch'' sein, ist untrennbar mit dem Begriff der deutschen [[Jugendbewegung]] verbunden. Nachdem sich [[Wandervogel]] und Pfadfinderbewegung vom - erst durch Kriegsfreiwillige entusiastisch unterstützten - 1. Weltkrieg erholten (sehr viele Führungspersönlichkeiten waren gefallen), begann die so genannte &amp;quot;Bündische Phase&amp;quot; der  Jugendbewegung von 1918-1933:&lt;br /&gt;
=== Die bündische Phase (1918-1933)===&lt;br /&gt;
Den Mitgliedern der Jugendbewegung reichte es nach 1918 nicht mehr, nur ihre Jugend gemeinsam zu verleben. Es bildete sich der Willen, die gesamte Gesellschaft zu verändern: Man stebte nun ritterliche Ideale an, denen jeder Einzelne auch im Erwachsenenalter anhängen sollte. So entstand die Begrifflichkeit eines &amp;quot;Lebensbundes&amp;quot;, der nicht mit dem Erwachsenwerden endet, sondern das ganze Leben einbezieht. Viele Bünde sahen das Bestehen eines [[Lebensbund|Lebensbundes]] als in koedukativen Bünden (die es vorher im Wandervogel schon manchmal gab) schwer verwirklichbar und die Orientierung richtete sich mehr auf eine geschlechtsgetrennte Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer starken Durchdringung von bündischen und scoutistischen Elementen (siehe unten). Auch bündische Pfadinder sind seitdem keine Seltenheit und die Grenzen verwischten so sehr, dass viele der Meinung waren, dass sie im Prinzip das selbe machten. 1925 kam es mit dem Zusammenschluss eines Pfadfinderbundes und eines Wandervogelbundes zur Gründung des ''Bund der Wandervögel und Pfadfinder'' (BdWuP), der sich später ''Deutsche Freischar'' nannte. In diesem Bund gelang es verschiedenste Zielsetzungen mit gemeinsamen Formen (Kleidung, Fahrtentechnik, Fahrt, etc.) zu verbinden. Gruppen, die sich diesem Konzept nahe fühlen oder wesentliche Elemente des ''Bündischen'' übernommen haben bezeichnen sich seitdem als ''bündisch''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1929 kamen [[Jungenschaft]]en auf, die wiederum das Verständnis des Lebensbundes ablehnten und eher einem sogenannten &amp;quot;Jugendreich&amp;quot; (einer eher geschlossenen Gegenwelt im Jugendalter) anhingen. Die Jungenschaftbewegung brachte Elemente wie die [[Kohte]], [[Jurte]] und [[Jungenschaftsjacke]] in die deutsche Jugendbewegung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bündische Bewegung erstarb mit den Verboten durch das nationalsozialistische Regime die ab 1933 ausgesprochen wurden; spätestens mit der Aktion ''Zerschlagung bündischer Reste'' (etwa 1936), im Rahmen derer z.B. [[Robert Oelbermann]] inhaftiert wurde. Die Einzelnen blieben aber oft ihren Idealen im Verborgenen treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbot der Bündischen Jugend===&lt;br /&gt;
Zeitungsartikel aus den &amp;quot;Leipziger Neuesten Nachrichten&amp;quot; Nr. 209 vom 28. 7.1939:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Verbot der bündischen Jugend''&lt;br /&gt;
''Der Reichsführer SS und Chef der Dt. Polizei im Reichsministerium des Innern hat durch eine im Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeiger vom 20. Juli 1938 veröffentlichte Verordnung das '''Verbot der bündischen Jugend''' neu gefaßt. Hiernach ist die Fortführung der bündischen Jugend ([[Deutsche Freischar]], Freischar junge Nation, [[Großdeutscher Bund]], [[dj.1.11|Deutsche Jungenschaft vom 1.11.]], Deutsche [[Jungentrucht]], Oesterreichisches Jungenkorps, Graues Korps, [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]], [[Bund zur Errichtung der heinischen Jugendburg]], [[Reichsschaft deutscher Pfadfinder]], [[Deutscher Pfadfinderbund]], [[Österreichischer Pfadfinderbund|Oesterreichischer Pfadfinderbund]], Christliche Pfadfinderschaft, Deutsche Pfadfinderschaft, St. Georg-Pfadfinderkorps, Quickborn-Jungenschaft, Deutschmeister-Jungenschaft, Stromkreis, Grauer Orden, Freischar Schill und Eidgenossen, Bündischer Selbstschutz, Navajo usw.) untersagt.''&lt;br /&gt;
''Wer es unternimmt, den organisatorischen Zusammenhalt einer früheren bündischen Vereinigung aufrecht zu erhalten oder eine neue bündische Vereinigung zu bilden, insbesondere wer auf andere Personen durch Weitergeben von bündischen Schrifttums, [[Liederbuch|Liederbüchern]], u. dergl. in diesem Sinne einwirkt oder wer bündische Bestrebungen in anderer Weise unterstützt, wird gemäß §4 der Verordnung des Reichspräsidenten von Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. I, Seite 83) bestraft.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Wandervogel und die Bündischen===&lt;br /&gt;
Fünfzig Jahre deutsche Jugendbewegung / Von H. Schierer&lt;br /&gt;
(aus: DIE ZEIT, 8. 9. 1949, Nr. 36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor fünfzig Jahren unternahm der Schüler-Stenographenverein zu Berlin-Steglitz unter Führung einiger. Primaner, darunter der Schöpfer des „Wandervogel'', Karl Fischer, eine Fahrt in den Böhmerwald. Das Erlebnis dieser Fahrt führte zur Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot;, der zum Ausgangspunkt der deutschen Jugendbewegung wurde. Ein halbes Jahrhundert liegt in diesen Wochen zwischen jenem Aufbruch der Jungen und den Jugendzeltlagern, denen wir heute wieder in allen deutschen Landschaften begegnen. Die ersten Formen des Jugendlebens zu Beginn unseres Jahrhunderts lehnten sich an die Gebräuche der mittelalterlichen Fahrenden Schüler und der Landstreicher an. „Fahrende Scholaren&amp;quot; hieß der von Karl Fischer nach der Böhmerwaldfahrt gegründete Bund. Ihre Sprache war der Kundenjargon der Landstraßen. Wenn man abends vom &amp;quot;Tippeln&amp;quot; oder &amp;quot;Klotzen&amp;quot; müde war, suchte man sich eine &amp;quot;Bleibe&amp;quot;, um zu &amp;quot;pennen&amp;quot;. Kundenkonvent hieß ihre Zusammenkunft. Mit Protesten und Verboten begleiteten die Steglitzer Bürger diese Entwicklung. Pfarrer, Lehrer und Professoren von Ruf, die in der jungen Bewegung die Träume ihrer eigenen Jugend verwirklicht sahen, stellten sich als „Eufrat&amp;quot; (Eltern und Freundesrat) schützend vor sie und schoben die Bedenken der Eltern beiseite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1901 für die junge Bewegung gefundene Name &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; charakterisiert ihr Wesen. Sie hatte keine festen Ziele, sie hatte den Willen zum Schweifen, Schauen, Erleben und Freisein — alle anderen angeblichen Ziele wie Abstinenzlertum, Militarismus und Antimilitarismus, Nationalismus und Internationalismus, Lebensreformer, Nacktkultur, Homosexualität sind ihr später, meist von ihren Gegnern, untergeschoben worden. Die Wandervögel suchten den Ausweg aus der Sackgasse der Zivilisation, aus Lüge und Heuchelei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wandervogel-Führer zogen als Studenten in Universitätsstädte, wo sie neue Ortsgruppen gründeten. Die Idee, die sich gegenüber dem ursprünglich rauhen urburschenschaften Pachantentum verfeinert hatte, zog alle Kreise der Jugend an. Die anfängliche Exklusivität, die den Bund auf höhere Schulen beschränkte, fiel. „Der gesamten deutschen Jugend soll der &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; zugänglich sein, war 1911 verkündet worden. Und alle Jugendorganisationen der Vereine, Parteien und Konfessionen, legten Wert darauf &amp;quot;zur Jugendbewegung gezählt zu werden. Sie kopierten die Trachten, sangen die vom „Wandervogel'' wiederentdeckten alte Volkslieder, spielten „Klampfe&amp;quot;, nannten ihre Heime „Nest&amp;quot;, enthielten sich des Tabaks und Alkohols. Dabei waren alle diese Dinge doch nur Äußerlichkeiten, die wenig über das Wesen der Jugend aussagten, die im Grunde ziellos war: „Unser Ziel ist die Mannigfaltigkeit des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Jahre zwischen Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; und dem ersten Weltkrieg brachten Neugründungen von Bünden und Aufspaltungen der alten. Die Gründe hierfür waren kaum prinzipieller Natur, oft nur persönlich oder regional bedingt. Wenn es jedoch um das Grundprinzip der jugendlichen Freiheit ging, herrschte Einigkeit unter den Bünden. Als 1913 die Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig mit Aufmärschen patriotischer Bürgervereine, Militärmusik und lauten Reden der Selbstbeweihräucherung vorbereitet wurde, setzten die Bünde ihr eigenes Fest auf dem Hohen Meißner bei Kassel dagegen, wo sie ihre Einigung mit der Formel einleiteten: &amp;quot;Die freideutsche Jugend will ihr Leben in innerer Wahrhaftigkeit selber gestalten. Für diese Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein.&amp;quot; Doch der erste Weltkrieg verhinderte die organisatorische Einigung. Von 12 000 &amp;quot;Wandervogel&amp;quot;- Soldaten fielen 7000, darunter fast die gesamte Führerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Phase der Jugendbewegung begann in der frühen Nachkriegszeit. Jugendbünde aller Richtungen schossen wie Pilze aus dem Boden, Gruppen &amp;quot;wilder Wandervögel&amp;quot; brachten die Bewegung in Verruf. Einige Wandervogel- und Pfadfinderbünde, die sich, der Meißnerformel getreu, von allen Zweckbestrebungen freimachten, wurden spöttisch die &amp;quot;Bündischen&amp;quot; genannt und von &amp;quot;rechts&amp;quot; und &amp;quot;links&amp;quot; und von den Konfessionen bekämpft. &amp;quot;Den Rechtsstehenden waren sie zu liberal, zu pazifistisch und des Internationalismus verdächtig wegen ihrer Beziehungen zu den Boy-Scouts und anderen ausländischen Jugendorganisationen. Die Linke dagegen tadelte die Bündischen als &amp;quot;bürgerliche Reaktionäre&amp;quot;, da der Auslesecharakter der Bünde und ihr geistiges Niveau den Durchschnittsvolksschüler und Arbeiter aus ihren Reihen ausschloß. Sie warfen ihnen ihr zuchtvolles Auftreten und die alten Soldatenweisen ihres Liederschatzes als Militarismus vor. &amp;quot;Trotz der Widerstände eroberte sich die Jugendbewegung Schlüsselstellungen in der Pädagogik, den sozialen Berufen, im Buchhandel und Verlagswesen und in der Jugendpflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 hatte sie der deutschen Jugend aller Richtungen ihren Stempel aufgedrückt. Unter der Drohung ihrer Auflösung durch den Nationalsozialismus schlossen sich die verschiedenen Richtungen zusammen, doch entgingen sie damit nicht ihrem Schicksal. Soweit die Bünde nicht ihre Selbstauflösung vorzogen, wurden sie von der HJ übernommen, doch sie blieben ein Fremdkörper. In periodischen Abständen setzten Verfolgungen der &amp;quot;Bündischen in der Hitlerjugend ein, bis die Jugendbewegung von einst ihr Ende gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das war nur ein Ende nach außen: Ohne den Wandervogel und die Bündischen ist heute kein Jugendleben denkbar. Inhalt, Form und Requisiten gehen auf sie zurück. Was die Jugend vor dem ersten Weltkrieg entdeckte und schuf, das hat die Jugend von heute sich zu eigen gemacht; Jugendherbergen, Volkstänze, das Zelten, den unbefangenen Umgang von Jungen und Mädchen und die Begegnungen mit ausländischer Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1945 bis heute===&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg wurden bündisch geprägte [[Wandervogel]] und Pfadfinderbünde wieder- oder neugegründet (Beispielsweise der [[Nerother Wandervogel]] oder die [[CPD]]). Das Bündische erreichte aber nicht mehr die in der Zeit von 1918-1933 bestehende prägende Ausstrahlung auf die Gesamtheit der deutschsprachige Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die viele bündische Gruppen sehen - früher wie heute - eine untereinander verbindende Gemeinsamkeit in der [[Meißner-Formel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bündisch contra Scoutismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen zwischen Bündisch (Jungenschaftlich) und Scoutismus hat Olaf Schwencke, Pinneberg in &amp;quot;Briefe an die Führerschaft&amp;quot; (die damalige Führerzeitschrift des BDP) im Dezember 1959 sehr treffend und exemplarisch für die deutsche Pfadfinderbewegung formuliert, wenn auch die Darstellung des Scoutismus einseitig in etwas Unselbstständiges, Gleichmacherisches verzerrt ist, das nicht der scoutistischen Grundidee entspricht, sondern nur einer bestimmten Fraktion im BDP dieser Zeitstellung:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;[...]Unser Pfadfinderbund lebt aus der Überlieferung der Formen des weltweiten Pfadfindertums [[Baden Powell]]s und denen der [[Jugendbewegung]]. Extrem formuliert: Aus dem Scoutismus und dem Jungenschaftlichen. Beide sind 'Antithesen' und müssen zur fruchtbaren Synthese vereint werden. De Frage ist, wie es geschieht! Bekanntlich gibt es - oder gab es - in unserem Bund Gruppen, die zwar äußerlich Pfadfinder waren, aber doch auf ihre Art im wesentlichen im Stil von Jungenschaften lebten und sich in die Formen des größeren Bundes nicht fügen konnten. Ich meine den '[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Grauen Reiter]]', der mit gestalteten Lagern, [[Fahrt#Gro.C3.9Ffahrt|Großfahrten]] und einer fruchtbaren musischen Arbeit mit Werken und eigenem Liedgut eine geistige Linie nach 1945 fand. Dass in ihren Reihen Bewegung war, zeigte sich darin, dass ihre 'Linie' in ihrem reichen Schrifttum, in jungenhafter Sprache geschrieben, auch andere, landesmarkfremde Stämme und Sippen begeisterte. Dass sie durch Aufnahme dieser Gruppen in ihren Gau, der in Süddeutschland lag, die Gliederung der größeren Gemeinschaft des Bundes in Unordnung brachte, machte aber wieder deutlich, dass ihnen ihre geistige Linie vor dem Pfadfindergesetz zu stehen schien. &lt;br /&gt;
Aber auch das andere Extrem gibt es: Die Pfadfinderstämme, für die es scheinbar nie eine Jugendbewegung gegeben hat! Für sie gibt es keine 'große Fahrt', sondern nur das programmmäßige Lager. Das Lager, das aus Ländern, die nie eine Spur von Jugendbewegung kannten, eingeführt ist, ist das Prinzip der [[Jugendpflege]], während die Jugendbewegung zur Fahrt drängt. Für sie gibt es auch kein schöpferisches Gestalten im Werken und Laienspiel - dafür aber immer neue Knoten; keine morgendliche Pirsch, sondern ein Marschieren im Gleichschritt durch den Wald - und wenn man alles beherrscht, gibt es badges, badges. - (Ich stütze meine Angaben auf den selbst gedrehten Film einer Gruppe unseres Bundes.) Ihre Führer sind vielleicht Bundeswehroffiziere, die noch nicht wissen, dass der Bund Deutscher Pfadfinder aus dem Stadium des Scoutismus von vor 1914 heraus ist. [...]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum kann man daher nicht mehr zwischen Verbänden trennen, die eine pure Herkunft aus der deutschen Jugendbewegung haben, und Verbänden, die den Ideen [[Baden-Powell|Baden-Powells]] in &amp;quot;reiner&amp;quot; Form (sogenannter Scoutismus) anhängen. Beide Richtungen und Ideenwelten haben sich gegenseitig befruchtet und durchdrungen. Sieht man &amp;quot;bündisch&amp;quot; (jungenschaftlich) und &amp;quot;scoutistisch&amp;quot; als gegenüberliegende Endpunkte einer Skala, so kann man bei vielen Verbänden eine gewisse Tendenz benennen. Sie lassen sich als &amp;quot;bündisch&amp;quot;, &amp;quot;eher bündisch&amp;quot;, &amp;quot;eher scoutistisch&amp;quot; oder &amp;quot;scoutistisch&amp;quot; einordnen.  Um die Unterschiede beider Ausrichtungen zu verdeutlichen, sind hier den &amp;quot;bündischen&amp;quot; Elementen &amp;quot;scoutistische&amp;quot; Elemente gegenübergestellt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bündische Elemente=== &lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Elemente, Formen und Äußerlichkeiten charakterisieren bündische Gruppen.&lt;br /&gt;
Natürlich kommt es zu unterschiedlichen Gewichtungen einzelner Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bündisch-Sein als Selbstzweck zur individuellen Persönlichkeitsbildung.&lt;br /&gt;
* Die Basis ist Freundschaft.&lt;br /&gt;
* Die Kleidung ist bewußt rustikal: Lederhose, kariertes Hemd, (oft achteckiges) [[Barett]]: Sie repräsentiert das Aufbegehren gegen Strenge und Enge.&lt;br /&gt;
* Traditionelle Technik und Ausrüstung, z.B. Verwendung von [[Schwarzzelt|Schwarzzelten]] und [[Affe|Affen]].&lt;br /&gt;
* Aktionsschwerpunkt (Inhalt) ist die [[Fahrt]]. Erst danach kommen [[Tippel]] und [[Lager]].&lt;br /&gt;
* Ausrichtung auf eine Gemeinschaft/Verbundenheit für das ganze Lebensalter ([[Lebensbund]]).&lt;br /&gt;
* Beginnt erst im Jugendalter (ca. ab 10 Jahren).&lt;br /&gt;
* kleine geschlechtshomogene &amp;quot;Horten&amp;quot; oder &amp;quot;Fähnlein&amp;quot; die gemeinsam &amp;quot;alt&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
* Prinzip &amp;quot;Jugend führt Jugend&amp;quot;: der Gruppenführer, der ''primus inter pares'' ist oft nur wenig älter als die Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Romantischer, musischer Schwerpunkt (bündische Liedschöpfer).&lt;br /&gt;
* Ausrichtung an der [[Meißner-Formel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scoutistische Elemente=== &lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Elemente, Formen und Äußerlichkeiten charakterisieren scoutistische Gruppen.&lt;br /&gt;
Natürlich kommt es zu unterschiedlichen Gewichtungen einzelner Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Pfadfinderei ist eine Erziehungsmethode.&lt;br /&gt;
* Die Basis ist Kameradschaft.&lt;br /&gt;
* Die Kleidung ist die [[Kluft]]. Sie repräsentiert Ordnung, Homogenität und überbrückt Klassen- sowie Standesunterschiede.&lt;br /&gt;
* Pfadfinder entwickeln und adaptieren auf die Bedürfnisse abgestimmte Techniken, z.B. Verwendung von [[Weißzelt|Weißzelten]] oder Iglus&lt;br /&gt;
* Aktionsschwerpunkt ist das [[Lager]]. Erst danach kommen [[Hike]] und [[Fahrt]]&lt;br /&gt;
* Ausrichtung auf Gruppen mit [[Stufenwechsel]], danach scheiden die Mitglieder aus oder finden sich in speziellen Gruppen (Sippen) für Ältere.&lt;br /&gt;
* Pfadfinderisches wird als Erziehungsmethode für Kinder (ca. ab 7 Jahren) und Jugendliche eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Klein- und Großgruppe.In Deutschland sind die Gruppen  in manchen Bünden   koedukativ. [[Stufenwechsel]], älter werdender Mitglieder in eine neue, ältere Gruppe.&lt;br /&gt;
* Junge erwachsene erziehen Kinder und Jugendliche zur Selbstständigkeit.&lt;br /&gt;
* Schwerpunkt liegt in der jeweiligen Orientierung (z.B. Religion, Seefahrerei).&lt;br /&gt;
* Ausrichtung am [[Pfadfindergesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
'''Bündisch''' bezeichnet eine besondere Form des Zusammenlebens in einer Gruppe, bei der wesentliche, als ''bündisch'' geltende Elemente vereint sind. &lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln liegen in der Gründung des ''BdWuP'' und der '''Scoutismus''' kann davon im deutschsprachigen Raum nur in reinster Form abgegrenzt werden. '''Außerhalb des deutschsprachigen Raumes''' ist das Bündische unbekannt und der Scoutismus bildet die gemeinsame Grundlage des Pfadfindertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.buendischesaudio.homepage.t-online.de/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archiv der Bündischen Jugend]&lt;br /&gt;
* [http://pfadfinderei.eu/ pdf-Buch &amp;quot;Der schwarze Schimmel&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg&amp;diff=27266</id>
		<title>Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg</title>
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		<updated>2008-11-20T11:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Nerother Wandervogel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=27265</id>
		<title>Burg Waldeck</title>
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		<updated>2008-11-20T11:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die ABW das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorgingen, und dem bis 1969 weitere Festivals folgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Herbst 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 vernichtet ein Brand das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus von 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nerohm: Die letzten Wandervögel: Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung (2002) ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute (2005) ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: Die Blaue Blume des Wandervogels (1969/1998) ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/ABW.html Lexikon Waldeck und ABW]&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=27264</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=27264"/>
		<updated>2008-11-20T11:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1930]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
;Jugend und erster Weltkrieg&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;nach dem ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Streit im Altwandervogel&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Beginn des dritten Reiches&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aktion „Vernichtung bündischer Reste“&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Karl Oelbermann entging der Festnahme, da er sich auf Großfahrt in Südafrika aufhielt und dort interniert wurde. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte 1954 aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]]/Taunus). Karl Oelbermann (Oelb) gab um 1971 eine Glocke aus gesammeltem Buntmetall für seinen Bruder Robert in Auftrag, die 1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde. Diese hängt heute vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. 1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. Sein Nachfolger wurde ''Fritz-Martin Schulz'' (bis heute im Amt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rückblick&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Bundestag Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother Tonfilm der UFA. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos (Originaltitel). UFA-Film. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Bundestag am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Deutsche Auswanderer in Brasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkans. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'' Safari-Verlag, Berlin 1928&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1. auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a. M. 1963&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort: Tokio 1933&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* Hotte Schneider (Hrsg.): ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute.'' Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0001/bsb00016337/images/index.html?id=00016337&amp;amp;nativeno=436  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose –[http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
* [http://www.mahnmalkoblenz.de/html/robert_oelbermann.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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		<title>Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Thomas U.</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Strukturierung überarbeitet, Ergänzungen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein ''Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V.'' (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die ABW das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorgingen, und dem bis 1969 weitere Festivals folgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Herbst 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 vernichtet ein Brand das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus von 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nerohm: Die letzten Wandervögel: Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung (2002) ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute (2005) ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: Die Blaue Blume des Wandervogels (1969/1998) ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/ABW.html Lexikon Waldeck und ABW]&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Wolff_(Verlag)&amp;diff=26741</id>
		<title>Günther Wolff (Verlag)</title>
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		<updated>2008-10-14T07:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Günther Wolff''' (* 4. Januar 1901 in Neuensalz Gansgrün im Vogtland; vermisst im September 1944 bei Tallinn) war ein aus der [[Jugendbewegung]] kommender deutscher Verleger. Sein '''Verlag Günther Wolff – Das junge Volk''' aus Plauen gilt gemeinsam mit dem [[Voggenreiter Verlag]] als wichtigster Verlag der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Wolff gründete nach dem Abitur 1920 die „Vogtländische Jugendzeitung“, die er drei Jahre später in Das junge Volk umbenannte. 1925 übernahm er in Plauen ein Versandhaus für den Verkauf von Ausrüstungsgegenständen an die wandernde Jugend. Von 1926 bis 1929 studierte er in Jena Volkswirtschaft und schloss als Diplom-Volkswirt ab. 1930 bezogen Verlag und Versandhaus ein Gebäude am Altmarkt in Plauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1932 kam Wolff in Verbindung mit [[Eberhard Koebel]] (tusk), dem Gründer des Jugenbundes [[Jungenschaft|dj.1.11]]. Wolff ermöglichte Koebel die Herausgabe der Jugendzeitschrift [[Der Eisbrecher]] in seinem Verlag. Koebel hatte sein bisheriges Periodikum [[Das Lagerfeuer]] wegen mangelnder Nachfrage einstellen müssen, nachdem er im Frühjahr 1932 seinen Beitritt zur Kommunistische Partei Deutschlands bekanntgegeben hatte. Das hielt Wolff jedoch nicht von einer Zusammenarbeit ab; er wies allerdings nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten darauf hin, dass Koebels kommunistisches Engagement unter den neuen Verhältnissen nicht förderlich sei. Im Frühjahr 1933 sagte sich Koebel von der KPD los und bot der [http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsjugendf%C3%BChrer  Reichsjugendführung] sogar an, unter bestimmten Bedingungen seine Gruppen in das „Jungvolk“ der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Jugend Hitler-Jugend] zu überführen. Dies wurde abgelehnt, und Koebel geriet zum Jahresende in das Visier der Reichsjugendführung, die ihm Zersetzung der Hitler-Jugend vorwarf und ihn im Januar 1934 verhaften ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolff versprach sich vom Dritten Reich eine Aufwertung der bündischen Jugend und damit verbunden eine Stärkung seines Verlags. Nach anfänglichen Erfolgen musste er jedoch feststellen, dass er von der Hitler-Jugend boykottiert wurde. Das hing auch damit zusammen, dass die Hitler-Jugend in Plauen gegründet worden war, ihre örtlichen Führer jedoch nach der Ernennung [http://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_von_Schirach Baldur von Schirach]s zum Reichsjugendführer ihren Einfluss auf die Organisation verloren, was sie unter anderem Günther Wolff anlasteten. Nach Verhaftung und Freilassung Koebels, der sich bei Suizidversuchen schwere Verletzungen zugezogen hatte, flüchtete dieser über Schweden nach England. Seine Tätigkeit für den Verlag Günther Wolff hatte er offiziell einstellen müssen, der Verleger hielt jedoch weiterhin Kontakt und veröffentlichte Koebels Beiträge unter Pseudonym. &lt;br /&gt;
===Verfolgung===&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1934, dem Tag des so genannten Röhm-Putsch es, wurde Günther Wolff nach einer Kundgebung der Hitler-Jugend, auf der gegen ihn polemisiert worden war – schon früher waren ihm Schaufensterscheiben eingeschlagen worden –, gegen Mitternacht in seinem Wohnhaus von HJ- und SS-Angehörigen misshandelt, desgleichen Jochen Hene, der Schriftleiter des „Eisbrechers“, und der Autor Paul Rudel. Wolff wurde auf die Polizeiwache verbracht, jedoch, da eine Willkürhandlung vorlag, am Morgen wieder entlassen. In derselben Nacht ermordeten SS-Angehörige, mit Sicherheit auf Veranlassung derselben Plauener HJ-Führer, die Günther Wolff schikaniert, misshandelt und auf die Polizeiwache verschleppt hatten, sowie mit Billigung des Gauleiters Martin Mutschmann den 20jährigen ehemaligen HJ-Führer Karl Lämmermann. Die Motive sind bis heute nicht restlos geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgung Wolffs – er wurde noch mehrmals verhaftet – und die Schikanen gegen seine Unternehmen zogen sich bis 1938 hin, als sein Verlag wegen der weiterhin bestehenden bündischen Orientierung geschlossen wurde [http://www.polunbi.de/bibliothek/1937-leitheft.html Reichsführer der SS, Leitheft Verlagswesen, II.  Die Entwicklung seit 1933. Bündische Verlage.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 1937. Wolff wurde deshalb zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Anklageschrift gegen ihn und seine Schwester Susanne heißt es unter anderem: „Die kulturbolschewistische Tendenz des vom Günther-Wolff-Verlag herausgegebenen Schrifttums war darauf zurückzuführen, daß der frühere Reichsführer der dj.1.11, Eberhard Koebel, genannt ‚tusk‘, im Jahre 1932 der KPD beitrat und in diesem Sinne auf die ihm unterstellten Bundesmitglieder einwirkte.“ Zitiert bei: Fritz Schmidt: Mord droht den Männern auf der andern Seite. Edermünde 2005, S. 32. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 als Sanitätssoldat zur Wehrmacht eingezogen, ist Günther Wolff seit September 1944 bei Tallinn vermisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlagsprogramm ==&lt;br /&gt;
Der Verlag Günther Wolff bediente vor allem seine jugendbewegte Klientel. Deshalb umfasste der Kern des Verlagsprogramms Darstellungen der Jugendbünde, Handbücher für die Gruppenleiter, [[Liederbuch|Liederbücher]] und Jugendzeitschriften. Dazu kamen regionalgeschichtliche Titel, die sich mit dem Vogtland beschäftigten, und Bücher über die deutsche Minderheit in Osteuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angeschlossene Versandhaus „[[Georg|St. Georg]]“ bot das ganze Spektrum der von Jugendgruppen benötigten Artikel an. Spätestens ab 1932 bzw. 1934 wurden auch [[Kohte]]n und [[Jurte]]n in das Sortiment aufgenommen. Der Verkauf dieser Zelte wurde bereits 1935 wieder untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 begann die Produktion von Broschüren und Büchern und der Verlag veröffentlichte insgesamt bis etwa 1938, 360 Titel. Es zeigt vor allem die Vielfalt seiner Produktion, die Vielzahl seiner Serien, aber auch, dass er für fast alle Bünde gearbeitet hat, was folgende Aufstellung zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsche Jungenschaft [[dj.1.11]] (1932)&lt;br /&gt;
*Christliche Pfadfinder (1931)&lt;br /&gt;
*Großdeutscher Jugendbund (1929)&lt;br /&gt;
*Jungnationaler Bund (1929)&lt;br /&gt;
*[[Nerother Wandervogel]], NWV (1928)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder (1931)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder St. Georg (1931)&lt;br /&gt;
*Reichspfadfinder (1929)&lt;br /&gt;
*Trucht (1934)&lt;br /&gt;
*Wikinger Jungen Korps (1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Einige Titel der Anfangsjahre:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrt der Sächsischen Jungenschaft nach Südosten (1925)&lt;br /&gt;
*Grenzlandfahrten deutscher Jungen (1925)&lt;br /&gt;
*Heimat und Fahrtenlieder der wandernden Jugend (1924)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bücher und Zeitschriften, u.a.:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lagerfeuer,&lt;br /&gt;
*Der [[Eisbrecher]],&lt;br /&gt;
*Der große Wagen,&lt;br /&gt;
*Der Tyrker,&lt;br /&gt;
*Die Heldenfiebel,&lt;br /&gt;
*Die Kiefer,&lt;br /&gt;
*Die Kommenden,&lt;br /&gt;
*Die Spur,&lt;br /&gt;
*Heijo, der Fahrtwind weht, [[Karl Oelbermann]] u. Walter Tezlaff, Lieder der [[Nerother]] (1933)&lt;br /&gt;
*Horst, Geschichte eines Jungen,&lt;br /&gt;
*Kameraden singt, [[Robert Oelbermann]], Lieder der [[Nerother]] (1935)&lt;br /&gt;
*Lieder der Eisbrechermannschaft, (1934)&lt;br /&gt;
*Lieder der Rotte Brabant (1935)&lt;br /&gt;
*[[Lieder der Süd-Legion]], &lt;br /&gt;
*Lieder der Trucht,&lt;br /&gt;
*Lieder des Bundes,&lt;br /&gt;
*Liederbuch deutscher Jugend, Sankt Georg (1934)&lt;br /&gt;
*Soldatenchöre der Eisbrechermannschaft, (1934) Liederbuch&lt;br /&gt;
*Wagen rollen auf endlosen Wegen, Neue Lieder der Goßfahrt&lt;br /&gt;
*[[Wenn die bunten Fahnen wehen]] (1936), Liederbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotene Schriften==&lt;br /&gt;
'''''Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften aus dem Günther-Wolff-Verlag, Stand 1938.'''''&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Autor/Herausgeber !! Titel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Banniza von Bazan, Heinrich || Jungen am Feuer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bannlza von Bazan, Heinrich || Fackeln der jungen Front&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Cramm, Walter ||  Folget der Fahne und dem Führer&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Eten, Günther || Horst - Geschichte eines Jungen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Jahn, Willie || Biwak und Lagerfeuer&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Kansen, Arno || Die Leonenrotte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Koebel, Eberhard]] ([[tusk]]) || [[Soldatenchöre der Eisbrechermannschaft]] &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Koebel, Eberhard (tusk) || [[Lieder der Eisbrechermannschaft]] &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Koebel, Eberhard (tusk) || Die Heldenfibel 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Nolden, Arnold (Pseudonym von Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz, [[NWV]])|| Hunger nach Leben &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Oelbermann]], Robert || Kameraden singt! 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Oelbermann, Karl u. Tezlaff, Walter ||  Heijo, der Fahrtwind weht&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Riedel, Hans || Jungengeschichten 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Rudel, Paul || Die Fahnen der Armee 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Scholz, Erich ([[olka]]) || Lieder der Rotte Brabant 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Verlag || [[Lieder der Süd-Legion]]	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  Verlag  || [[Karl Christian Müller|Lieder der Trucht]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Verlag  || Lieder des Bundes		&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Sieper, Bernhard || Wagen rollen auf endlosen Wegen 	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Strauss, Eberhard || Günther von Schirmeck&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Hess: ''Der Günther-Wolff-Verlag in Plauen und die bündische Jugend im III. Reich.''&lt;br /&gt;
*Reichsführer der SS, Leitheft Verlagswesen, II. Die Entwicklung seit 1933. e. Bündische Verlage. März 1937&lt;br /&gt;
*Zitiert bei: Fritz Schmidt: Mord droht den Männern auf der andern Seite. Edermünde 2005, S. 32&lt;br /&gt;
*Eintrag zum Günther-Wolff-Verlag in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hess: ''Der Günther-Wolff-Verlag in Plauen und die bündische Jugend im III. Reich.'' Vogtland-Verlag, Plauen 1993. ISBN 3-928828-08-8&lt;br /&gt;
* Fritz Schmidt: ''Mord droht den Männern auf der andern Seite. Fallstudien zur Bedrohung und Ermordung jugendbewegter Menschen im Dritten Reich: Karl Lämmermann und Günther Wolff im Zusammenhang mit dem 30. Juni 1934, Helmut Hirsch und Gerhard Lascheit.'' Verlag Achim Freudenstein, Edermünde 2005 (2. Auflage). ISBN 3-932435-12-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_ort=Plauen Eintrag zum Günther-Wolff-Verlag in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Günther Wolff|Günther_Wolff}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Wolff, Günther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Wolff, Günther]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<title>Barett</title>
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		<updated>2008-07-24T18:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Grauer Reiter eingearbeitet, Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Barett.jpg|thumb|Pfadfinder mit rotem Barett mit Seitenschlag]][[Bild:Oelb64.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]], 2. Nerother-Bundesführer mit achteckigem Barett]][[Bild:Oelb_fischer.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]] (links) mit achteckigem Nerother-Barett und [[Karl Fischer]] (rechts) mit Seitenschlagbarett der ''Vaganten'']]Das '''Barett''' ist eine flache Kopfbedeckung ohne Schirm oder Krempe aus weichem Textil. Das Barett ist etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt und wurde als Zeichen besonderen, meist gebildeten Standes, getragen. Es hat, oft mit einer Farbsymbolik, Eingang in die [[Pfadfinder]]- und [[Wandervogel]]szene gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einiger Quellen war es die Kopfbedeckung für mittelalterliche Vaganten (lat.=Umherziehende, auch ''Pachanten''), also Schüler und Studenten, welche von Universität zu Universität zogen. (Damit ist auch der Bezug zu [[Wandervögel]]n nach [[Karl Fischer]] hergestellt, der sich als Vorbild die fahrenden Schüler des Mittelalters gewählt hatte.) Während der Landsknechtszeit wieder in Mode gekommen, wurde es später auch von Bürgern oder auch Martin Luther getragen. Seit dem zweiten Weltkrieg ist es im militärischen Bereich weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im jugendbewegten, vor allem [[bündisch]]en Bereich werden gerne achteckige Samtbaretts getragen, wie sie im [[Nerother Wandervogel]] in der Silvesternacht 1919/20 eingeführt wurden. Angeblich war es ab etwa 1930 in der [[CPD]] verbreitet, sechseckige dunkelblaue Cordbaretts zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[scoutistisch]]en Bereich werden teilweise die vom Militär bekannten, runden Filzbarette mit Seitenschlag getragen; meist in den Farben rot oder schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barett wird gerne mit Bundesnadeln, Bundeszeichen, Wappen oder Federn geschmückt. Die ähnliche Baskenmütze ist sehr selten in Gebrauch. [[Jungenschaft]]en bevorzugen [[Schiffchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eisbrecher 01/08 steht: &amp;quot;[...] ''Wer ein ''[eckiges]'' Barett trägt, will sich damit meist zu einer ganz bestimmten Richtung jugendbewegten Lebens bekennen: Seht her, ich vertrete das vagantenhafte Fahrtenerlebene der frühen Wandervögel, das musische und kulturelle Schaffen eines Nerother-Bundes oder Zugvogels. Bewusst oder unbewusst ordnet sich der derart Kopfbedeckte dem traditionellen Flügel der Szene zu und weckt bei Beobachtern wahlweise Erwartungen oder Befürchtungen'' [...].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*schützt vor Sonnenstich&lt;br /&gt;
*sieht, auf dem Hinterkopf getragen, sehr modisch aus&lt;br /&gt;
*bei Nichtgebrauch sehr schnell zu verpacken (im Gegensatz zum [[Pfadfinderhut]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*wirkt etwas militärisch&lt;br /&gt;
*mit Seitenschlag schützt es nur ein Ohr vor der Sonne&lt;br /&gt;
*Regenschutz ist nicht ganz so gut wie beim [[Pfadfinderhut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Nerother Wandervogel]] wurden die Farben der Barette sehr bewußt gewählt. Rot und Blau, die Bundesfarben, stehen für Freundschaft und Treue. Gemäß ihres [[Stand]]es tragen [[Knappe]]n ein blaues und [[Ritter]] ein rotes Barett. Bestätigte Führer tragen rote bzw. blaue Kordeln um den Saum, wobei Barett- und Kordelfarbe invers sind. Nerother tragen üblicherweise ihr Barett &amp;quot;schief überm Ohr&amp;quot;. Die achteckige Form hat keine besondere Bedeutung, außer dass es sich so mit angemessenem Aufwand herstellen läßt. Diese nerothane Form wird bis heute gerne kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im [[Nerother Wandervogel]], bei dem das rote Barett ein Zeichen für den [[Stand]] des Ritters (=Führer einer Gruppe) ist, wird es ungern gesehen, wenn andere Bünde diese Symbolik aus ihrer Sicht entwerten (z.B. Pfadfinderstamm mit roten Samtbaretts - selbst bei [[Wölflinge]]n). Angeblich soll es in diesem Zusammenhang schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sein ([[Meißnerlager 1988]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Tradition im Nerother Bund hatte [[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer des [[NWV]]) bereits 1932 einen &amp;quot;Aufruf an die Bünde&amp;quot; gemacht und gefordert nicht &amp;quot;unter falscher Flagge zu fahren&amp;quot;. 1954 wurde dieser wiederholt. [[Kajus Roller]], der Bundesfeldmeister des [[Bund Deutscher Pfadfinder]] versicherte Oelb daraufhin, daß er sich darum im [[BDP]] kümmern wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Zugvogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Zugvogel]] werden grüne Barette mit sechs Ecken, üblicherweise auf dem Hinterkopf, getragen. Die sechs Ecken stehen für die sechs Säulen des Bundes: Wahrheit, Ehre, Freiheit, Gerechtigkeit, Ritterlichkeit und Große [[Fahrt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten in der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ==&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] übergab Schnauz ([[Erich Mönch]]) beim zweiten ÜT (Überbündischen Treffen) auf [[Burg Waldeck]], welches vom Grauen Reiter und vom [[Nerother Wandervogel]] ausgerichtet wurde, ein schwarzes achteckiges Barett. Dies geschah aus der Freundschaft der beiden Bünde heraus und weil der Graue Reiter auch gerade Burgbesitzer wurde.&lt;br /&gt;
Heute werden die Barette in den Gruppenstunden aus schwarzem Samt oder Cord selbst gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bünde, in denen das Barett üblich ist ==&lt;br /&gt;
*[[Nerother Wandervogel]]: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]]: Samt, sechseckig, grün&lt;br /&gt;
*Weinbacher Wandervogel: Samt, achteckig, blau&lt;br /&gt;
*Tomburger Ritterbund: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*Wandervogel-BfJ: Samt, achteckig, blau=[[Knappe]], rot=[[Ritter]] &lt;br /&gt;
*[[KPE]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Europapfadfinder Sankt Michael]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]]: Filz, rund, bordeauxrot&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Weltenbummler]]: Filz, rund , Schwarz und Rot (Korall- und Bordeauxrot) (nur Teilweise, die Roverstufe trägt LV-übergreifend Bordeauxrot mit einem Wappenschild)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]: Cord oder Samt, achteckig, schwarz (früher üblich, heute zurückgehend)&lt;br /&gt;
*[[CPD]]: Cord, sechseckig, dunkelblau (angeblich früher üblich, heute nur vereinzelt)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Waldjugend]]: Samt, achteckig, schwarz (nur teilweise, vor allem bei den [[bündisch]]eren Gruppen der DWJ)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg]]: von 1964 bis zirka 1970 ersetzte ein anthrazitgraues Barett mit kunstledernem Stirnband den [[Pfadfinderhut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren sieht man das Barett auch in anderen Bünden, dort allerdings ist es nicht gebräuchlich sondern wohl eher aus der Laune des Trägers heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knappe&amp;diff=26174</id>
		<title>Knappe</title>
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		<updated>2008-07-21T17:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Allgemeine Erläuterung ergänzt, NWV ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Knappe''' ist die Bezeichnung für die Vorstufe eines Ritters. Er half &amp;quot;seinem&amp;quot; Ritter in dessen Rüstung und kümmerte sich um Ausrüstung und Pferde. Im Gegenzug unterwies ihn der Ritter in Waffenkunde und ritterlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bündisch]]en Jugend (1918 - 1933) wurde der '''[[Ritter]]''' als Ideal (Im Gegensatz zum Soldaten als Ideal während des I. Weltkrieges) entdeckt. In vielen Bünden dieser Zeit wurden, da man im Gegensatz zu den Pfadfindern kein [[Alterstufen]]system hatte, entsprechende Stände eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Knappe''' ist auch heute noch in verschiedenen Bünden die Bezeichnung für einen [[Stand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DPB ==&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutschen Pfadfinderbund]] können Jungen ab 15 Jahre in den [[Stand]] des Knappen aufgenommen werden, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen und durch ihren Ständekreis dazu ausgewählt werden. Der Knappe trägt um das Halstuch die rote Kordel. Der Stand entspricht im Mädchenbund dem [[Gildenmädchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerother Wandervogel ==&lt;br /&gt;
Im [[Nerother Wandervogel]] ist Knappe der erste [[Stand]] von Bundesmitgliedern. Beim &amp;quot;Knappenschlag&amp;quot; wird ihnen das blaue [[Barett|Samtbarett]] verliehen. Im Gegensatz dazu tragen Nerother-Ritter (Führer einer Gruppe) das rote [[Barett|Samtbarett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CPD ==&lt;br /&gt;
In der [[Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands|Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands]] bezeichnet Knappe den zweiten [[Stand]]. Dem [[Jungpfadfinder]] folgt der Knappe, mit ca. 14 Jahren. Knappen blicken über den Tellerrand ihrer Sippe in den Stamm. Die Knappen sind es, die den Stamm tragen: Sie haben Stimmrecht im Stammesthing, der Vollversammlung des Stammes. Sie übernehmen Stammesämter, sind Vorbild für jüngere Pfadfinder und können am Sippenführerkurs teilnehmen. Selbstverständlich wird man „nicht einfach so“ Knappe. Wie auch beim Jungpfadfinder gilt es, Proben zu erfüllen, die den ganzen Pfadfinder ansprechen: Im Spirituellen, im Geistigen, im Körperlichen. Knappen lernen noch mehr als bei den Jungpfadfinderproben, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Ein Knappenkurs vertieft noch einmal die gelernten Dinge bzw. zeigt dem Teilnehmer auch neue Möglichkeiten. Dass dieser Kurs vom Gau, regionaler Zusammenschluss von Gruppen, veranstaltet wird, liegt auf der Hand: Er soll den Pfadfindern einen Einblick geben in die Sippenarbeit anderer Stämme. Teilnehmer können so auch Besonderheiten der anderen Gruppen in der Region kennen lernen. Kurz vor der Aufnahme nimmt der Anwärter an einem Knappenlauf teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Bundesordnung lesen wir zum Stand des Knappen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frühestens ein dreiviertel Jahr nach der Aufnahme als Jungpfadfinder kann dieser durch den Stammes-, Siedlungs-, Neuanfangsführer in Absprache mit dem Gauführer in den Stand der Knappen aufgenommen werden, wenn die Knappenproben erfüllt sind. Ein Knappenkurs soll besucht worden sein. Bei der Aufnahme legt er das Knappenversprechen ab, und das Knappenzeichen wird überreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Knappenversprechen lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christlicher Pfadfinder will ich im Vertrauen auf Gottes Hilfe in diesem Stand mit euch leben und mich für die Erfüllung meiner Aufgaben in Sippe und Stamm mit allen Kräften einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knappen helfen jüngeren Pfadfindern bei der Vorbereitung auf ihre Proben und übernehmen Aufgaben und Ämter im Stamm. Sie besuchen Knappenrüsten und üben sich in den Fertigkeiten eines Pfadfinders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knappen haben Stimmrecht im Stammesthing.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Knappenzeichen ist eine ca. zwei Zentimeter hohe Nadel, aus Metall gegossen, die eine Lilie im Wappenschild zeigt. Die Nadel wird über der CP-Lilie auf der linken Brusttasche getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4ndesystem&amp;diff=26172</id>
		<title>Ständesystem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4ndesystem&amp;diff=26172"/>
		<updated>2008-07-21T12:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Das Ständesystem im Nerother Wandervogel */ überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Ständesystem''' bezeichnet die Reifestufe eines Mitglieds in vornehmlich [[bündisch]] geprägten Bünden. Das ''Ständesystem'' unterscheidet sich deutlich von dem [[scoutistisch]]en System der [[Altersstufen]], bei welchem das Mitglied allein durch sein Alter einer bestimmten Gruppe angehört und &amp;quot;um- oder hochgestuft&amp;quot; (siehe: [[Stufenwechsel]]) wird, wenn es das maximale Alter überschreitet. Im Ständesystem werden Mitglieder gemeinsam mit ihrer Gruppe ([[Sippe]], [[Horte]], [[Fähnlein]]) älter. Unter Umständen nimmt eine &amp;quot;alt&amp;quot; gewordene Gruppe wieder junge Mitglieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wandervogel]]- oder [[Jungenschaft]]sgruppen gibt es das System der [[Alterstufen]] nicht, es gilt das Prinzip der kleinen Gruppe. Um hier gewisse Unterscheidungen zuzulassen, entwickelte sich in der Bündischen Jugend das Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Pfadfinderbünden erlangt das einzelne Mitglied erst nach Ablegen von bestimmten [[Proben]], unabhängig von der umgebenden Gruppe, einen höheren Stand. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[DPB]] ==&lt;br /&gt;
Weil im [[DPB]] Jüngere und Ältere zu einer Gruppe gehören, sind die einzelnen Gruppen ([[Horte]], [[Gilde]], [[Trupp]]) keine Reifestufen, sondern Fahrtengemeinschaften. Die Bundesstände hingegen bilden Reifestufen. Nach sechs Monaten Probezeit kann der Neuling durch Wahl seiner Gruppe und Ablegen des Versprechens in seinen [[Stamm]] oder [[Hag]] aufgenommen werden. Er wird mit dem [[Halstuch]] an sein [[Versprechen]] gebunden. Nach einer weiteren Probezeit von mindestens sechs Monaten kann er in einen Bundesstand entsprechend seiner jeweiligen Reife aufgenommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 8 Jahren in den Stand der '''Wölflinge''' (Wölflingslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 11 Jahren in den Stand der '''Jungwölfe''' und '''Jungpfadfinderinnen''' (Bundeslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 15 Jahren und Erfüllen der Voraussetzungen und Wahl durch ihren Ständekreis können Jungen in den Stand der '''Knappen''' bzw. Mädchen in den Stand der '''Gildenmädchen''' aufgenommen werden (rote Kordel)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 17 Jahren können Jungen durch eigene Wahl und Einbringung in den Ständekreis in den Stand des '''Spähers''', Mädchen in den Stand der '''Gildin''' aufgenommen werden (graue Kordel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem der [[CPD]] ==&lt;br /&gt;
Die [[CPD]] kennt nur bedingt Altersstufen, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beschreiben (lediglich die Zugehörigkeit zu [[Wölfling|Wölflingen]] und [[Kreuzpfadfinder|Kreuzpfadfindern]] ist altersgemäß definiert). Der Einzelne kann selbsständig und freiwillig - zumeist unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft und nur bedingt an das Alter gebunden - einen höheren ''Stand'' erlangen, mit dem jeweils mehr Rechte und Pflichten verbunden sind. Dabei bleibt er weiterhin Mitglied seiner jeweiligen [[Sippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alterstufen sind rahmengebend festgeschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge ]] (7-12 Jahre) in [[Meute|Meuten]] die von den Stämmen losgelöst, nach eigenen Vorgaben arbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (ab 12 Jahre, Alter nach oben offen) mit den weitestgehend alterlosgelösten Ständen: [[Jungpfadfinder]], [[Knappe]], [[Pfadfinder]], [[Späher]] in [[Sippe|Sippen]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpfadfinder]] (ab 18 Jahren möglich, wenn der Bewerber mindestens den Stand des Pfadfinders erreicht hat) in [[Runde|Runden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder, jeweils in Sippen gegliedert, bilden die so genannte &amp;quot;Stammesgemeinschaft&amp;quot; - den eigentlichen [[Stamm]] in der [[CPD]]. Die Sippen umfassen in der Regel nur 1 - 3 Jahrgänge, die als Gruppe gemeinsam älter werden. Ab 12 Jahren kann man diesen Sippen beiteten (von 7 - 12 Jahren kann man [[Wölfling]] sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung der Stände===&lt;br /&gt;
Den Sippenmitgliedern bieten sich verschiedene, aufeinander aufbauende Stände an, die durch das Ablegen bestimmter [[Proben]] erlangt werden können:&lt;br /&gt;
#[[Jungpfadfinder]] (nach mindestens drei Monatiger Zugehörigkeit): Ablegen des [[Versprechen|Pfadfinderversprechens]], Überreichung des blauen Halstuches. Neue Rechte: vollständige [[Tracht]] und Verwendung des Pfadfindergrußes.&lt;br /&gt;
#[[Knappe]](nach mindestens 3/4-jähriger Zugehörigkeit als Jungpfadfinder): Ablegen des Knappenversprechens, Verleihung des Knappenzeichens (Metallabzeichen). Neues Recht: Der Knappe hat Stimmrecht im [[Thing|Stammesthing]] (Stammesversammlung).&lt;br /&gt;
#[[Pfadfinder]] (ab 15 Jahren möglich, für Quereinsteiger nach 3monatiger Probezeit möglich): Rechte und Pflichten analog zu den Knappen. Dieser Stand richet sich speziell an Quer-/Neueinsteiger und kann von Knappen übergangen werden. &lt;br /&gt;
#[[Späher]] (Knappen/Pfadfinder ab 16 Jahren. Für Pfadfinder erst nach sechs Monaten im Pfadfinderstand  möglich): Ablegen des Späherversprechens, Verleihung des Späherzeichens (Metallabzeichen). Neue Pflicht: Späher übernehmen über ihren Stamm hinaus Verantwortung für die Arbeit im [[Gau]]. Neues Recht: Stimmrecht im Stammes- und Gauthing.&lt;br /&gt;
#[[Kreuzpfadfinder]] (für Pfadfinder und Späher ab 18 Jahren möglich). Ablegen des Kreuzpfadfinderversprechens. Überreichung des Pfadfinderkreuzes (Metallabzeichen). Die neue Selbstverpflichtung ergibt sich aus dem Versprechenstext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich kenne die Grundsätze der Christlichen Pfadfinderschaft und will im Vertrauen auf Kraft und Hilfe Gottes danach leben. Ich will das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern, ala Mahner zu treuem christlichen Wandel, als Bekenntnis zu meinem Herrn Jesus Christus.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[NWV]] werden Stände unterschieden. Diese Stände beinhalten auch unterschiedliche Rechte und Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Halstuch = Mitglied eines [[Orden]]s (noch kein Bundesmitglied!)&lt;br /&gt;
*blaues [[Barett]] = [[Knappe]], Bundesmitglied&lt;br /&gt;
*blaues Barett, rote Kordel = (vom Orden) bestätigter [[Fähnlein]]führer&lt;br /&gt;
*rotes Barett = Fähnlein[[ritter]] (d.h. vom Bund anerkannter Führer einer Gruppe)&lt;br /&gt;
*rotes Barett, blaue Kordel = Ordens[[ritter]] (d.h. vom Bund bestätigter Führer eines [[Orden]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Ständesystem im BDP ==&lt;br /&gt;
Im [[BDP]] gab es vor der Politisierung und den Veränderungen in den 60er und 70er Jahren ein Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab folgende Stände:&lt;br /&gt;
*'''Wölflingsstände'''&lt;br /&gt;
*'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
*'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stände waren wieder unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jungenschaft: (8-17 Jahre)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wölflingsstände:'''&lt;br /&gt;
* Jungwolf (Wolfskopf auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 8 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Sternwolf (Wolfskopf und oberhalb ein Stern auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Jungwolf und Sternwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Stammwolf (Wolfskopf und oberhalb zwei Sterne auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Sternwolfprobe und Stammwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
* Jungpfadfinder (Lilie auf der linken Brusttasche der Tracht)(''Mindestalter 12 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungpfadfinderprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Pfadfinder (zusätzlich gelbe Pfadfinderschnur,blau durchwirkt)(''Mindestens 1 Jahr Jungpfadfinder, Pfadfinderprobe lt.Bundesordnung)'' &lt;br /&gt;
* Späher (blaue Späherschnur)''(Mindestalter 15, 1 Jahr Pfadfinder, Späherprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Jungmannschaft]] (17-25 Jahre):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Rover]] gibt es keine Stände, der Rover legt die Abzeichen der Jungenschaft ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
* [[Kornett]] (graue Kornettenschnur,blau durchwirkt)''(Mindestalter 15,Späher,6 Monate Sippenführer, erfolgreiche Teilnahme an einem Kornett-Lager,Kornettprobe lt.Bundesordnung) '' &lt;br /&gt;
* Jungfeldmeister&lt;br /&gt;
* Wolfsmeister&lt;br /&gt;
''Mannschaft (ab 25 Jahren):''&lt;br /&gt;
* [[Feldmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Barett&amp;diff=26171</id>
		<title>Barett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Barett&amp;diff=26171"/>
		<updated>2008-07-21T11:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Besonderheiten im Nerother Wandervogel */  Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Barett.jpg|thumb|Pfadfinder mit rotem Barett mit Seitenschlag]][[Bild:Oelb64.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]], 2. Nerother Bundesführer mit achteckigem Barett]][[Bild:Oelb_fischer.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]] (links) mit achteckigem nerother Barett und [[Karl Fischer]] (rechts) mit Seitenschlagbarett der ''Vaganten'']]Das '''Barett''' ist eine flache Kopfbedeckung ohne Schirm oder Krempe aus weichem Textil. Das Barett ist etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt und wurde als Zeichen besonderen, meist gebildeten Standes, getragen. Es hat, oft mit einer Farbsymbolik, Eingang in die [[Pfadfinder]]- und [[Wandervogel]]szene gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einiger Quellen war es die Kopfbedeckung für mittelalterliche Vaganten (lat.=Umherziehende, auch ''Pachanten''), also Schüler und Studenten, welche von Universität zu Universität zogen. (Damit ist auch der Bezug zu [[Wandervögel]]n nach [[Karl Fischer]] hergestellt, der sich als Vorbild die fahrenden Schüler des Mittelalters gewählt hatte.) Während der Landsknechtszeit wieder in Mode gekommen, wurde es später auch von Bürgern oder auch Martin Luther getragen. Seit dem zweiten Weltkrieg ist es im militärischen Bereich weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im jugendbewegten, vor allem [[bündisch]]en Bereich werden gerne achteckige Samtbaretts getragen, wie sie im [[Nerother Wandervogel]] in der Silvesternacht 1919/20 eingeführt wurden. Angeblich war es ab etwa 1930 in der [[CPD]] verbreitet, sechseckige dunkelblaue Cordbaretts zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[scoutistisch]]en Bereich werden teilweise die vom Militär bekannten, runden Filzbarette mit Seitenschlag getragen; meist in den Farben rot oder schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barett wird gerne mit Bundesnadeln, Bundeszeichen, Wappen oder Federn geschmückt. Die ähnliche Baskenmütze ist sehr selten in Gebrauch. [[Jungenschaft]]en bevorzugen [[Schiffchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eisbrecher 01/08 steht: &amp;quot;[...] ''Wer ein ''[eckiges]'' Barett trägt, will sich damit meist zu einer ganz bestimmten Richtung jugendbewegten Lebens bekennen: Seht her, ich vertrete das vagantenhafte Fahrtenerlebene der frühen Wandervögel, das musische und kulturelle Schaffen eines Nerother-Bundes oder Zugvogels. Bewusst oder unbewusst ordnet sich der derart Kopfbedeckte dem traditionellen Flügel der Szene zu und weckt bei Beobachtern wahlweise Erwartungen oder Befürchtungen'' [...].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*schützt vor Sonnenstich&lt;br /&gt;
*sieht, auf dem Hinterkopf getragen, sehr modisch aus&lt;br /&gt;
*bei Nichtgebrauch sehr schnell zu verpacken (im Gegensatz zum [[Pfadfinderhut]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*wirkt etwas militärisch&lt;br /&gt;
*mit Seitenschlag schützt es nur ein Ohr vor der Sonne&lt;br /&gt;
*Regenschutz ist nicht ganz so gut wie beim [[Pfadfinderhut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Nerother Wandervogel]] wurden die Farben der Barette sehr bewußt gewählt. Rot und Blau, die Bundesfarben, stehen für Freundschaft und Treue. Gemäß ihres [[Stand]]es tragen Knappen ein blaues und Ritter ein rotes Barett. Bestätigte Führer tragen rote bzw. blaue Kordeln um den Saum, wobei Barett- und Kordelfarbe invers sind. Nerother tragen üblicherweise ihr Barett &amp;quot;schief überm Ohr&amp;quot;. Die achteckige Form hat keine besondere Bedeutung, außer dass es sich so mit angemessenem Aufwand herstellen ließ. Diese nerothane Form wird bis heute gerne kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im [[Nerother Wandervogel]], bei dem das rote Barett ein Zeichen für den [[Stand]] des Ritters (=Führer einer Gruppe) ist, wird es ungern gesehen, wenn andere Bünde diese Symbolik aus ihrer Sicht entwerten (z.B. Pfadfinderstamm mit roten Samtbaretts - selbst bei [[Wölflinge]]n). Angeblich soll es in diesem Zusammenhang schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sein ([[Meißnerlager 1988]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Tradition im Nerother Bund hatte [[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer des [[NWV]]) bereits 1932 einen &amp;quot;Aufruf an die Bünde&amp;quot; gemacht und gefordert nicht &amp;quot;unter falscher Flagge zu fahren&amp;quot;. 1954 wurde dieser wiederholt. [[Kajus Roller]], der Bundesfeldmeister des [[Bund Deutscher Pfadfinder]] versicherte Oelb daraufhin, daß er sich darum im [[BDP]] kümmern wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Zugvogel]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zugvogel]] werden grüne Barette mit sechs Ecken, üblicherweise auf dem Hinterkopf, getragen. Die sechs Ecken stehen für die sechs Säulen des Bundes: Wahrheit, Ehre, Freiheit, Gerechtigkeit, Ritterlichkeit und Große Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bünde, in denen das Barett üblich ist ==&lt;br /&gt;
*[[Nerother Wandervogel]]: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]]: Samt, sechseckig, grün&lt;br /&gt;
*Weinbacher Wandervogel: Samt, achteckig, blau&lt;br /&gt;
*Tomburger Ritterbund: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*Wandervogel-BfJ: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*[[KPE]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Europapfadfinder Sankt Michael]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]]: Filz, rund, bordeauxrot&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Weltenbummler]]: Filz, rund , Schwarz und Rot (Korall- und Bordeauxrot) (nur Teilweise, die Roverstufe trägt LV-übergreifend Bordeauxrot mit einem Wappenschild)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]: Cord, achteckig, schwarz (früher üblich, heute zurückgehend)&lt;br /&gt;
*[[CPD]]: Cord, sechseckig, dunkelblau (angeblich früher üblich, heute nur vereinzelt)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Waldjugend]]: Samt, achteckig, schwarz (nur teilweise, vor allem bei den [[bündisch]]eren Gruppen der DWJ)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg]]: von 1964 bis zirka 1970 ersetzte ein anthrazitgraues Barett mit kunstledernem Stirnband den Pfadfinderhut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren sieht man das Barett auch in anderen Bünden, dort allerdings ist es nicht gebräuchlich sondern wohl eher aus der Laune des Trägers heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Thomas_U.&amp;diff=26170</id>
		<title>Benutzer:Thomas U.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Thomas_U.&amp;diff=26170"/>
		<updated>2008-07-21T11:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute ist '''{{CURRENTDAYNAME}}''', der '''{{CURRENTMONTH}}''' '''{{CURRENTMONTHNAMEGEN}}''' '''{{CURRENTYEAR}}''', {{CURRENTTIME}} Uhr. Im Scout-o-Wiki gibt es derzeit '''{{NUMBEROFARTICLES}}''' '''Artikel'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Steckbrief''''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Name:''' Thomas U.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baujahr:''' 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bund:''' 1986 - 1998 [[BdP]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Funktionen:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Stamm''' ehemals als Meuten-, [[Sippenführer|Sippen-]], Gilden/Trupp- und [[Stammesführer]] aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf '''Landesverbandsebene''' Mitglied im Landesrudel und Leiter bei verschiedenen Landesausbildungskursen diverser [[LV]]s des [[BdP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heute:''' als [[überbündisch]] interessierter ständig unterwegs und häufig auf dem [[Wandervogelhof Reinstorf]] oder [[Burg Ludwigstein]] (meist mit Gitarre) anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als [[Sippenführer]], sehr zum Schrecken meiner Stammesführung, interessiert in [[Jugendbewegung|jugendbewegter]] und [[Bündisch|bündischer]] Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich &amp;quot;schaue gerne über den Tellerrand&amp;quot; und finde viel Gefallen daran, wenn sich mal etwas &amp;quot;bewegt&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne Gut Pfad, Horridoh, Ayen, Ahoi oder wie auch immer.--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 10:20, 27. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel, an denen ich mitgewirkt habe: ==&lt;br /&gt;
[[Albrecht Stempel]], [[Alexej Stachowitsch]], [[Alfons Hamm]], [[Alfred Toepfer]], [[Brüder Oelbermann]], [[Bündisch und Scoutistisch]], [[Burg Waldeck]], [[Fähnlein]], [[Fahrt]], [[Fahrtenlied]], [[Heiner Rothfuchs]], [[Jugendburg]], [[Keilen]], [[Liste berühmter Pfadfinder]], [[Liste der Fahrtennamen bekannter Pfadfinder und Bündischer]], [[Maximilian Bayer]], [[Nerother Wandervogel]], [[Otto Leis]], [[Raubritter]], [[Schrat]], [[Ständesystem]], [[Tippel]], [[Überbündisch]], [[Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von mir erstellte Artikel: ==&lt;br /&gt;
[[Barett]], [[Bauhütte]], [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]], [[Hadschitippel]], [[Kneipe vorm Moor]], [[Orden]], [[Pimpf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Kategorie:Begriffserkl%C3%A4rung Kategorie Begriffserklärung].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Altersstufen&amp;diff=26169</id>
		<title>Altersstufen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Altersstufen&amp;diff=26169"/>
		<updated>2008-07-21T11:46:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Links eingearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um eine altersgerechte Arbeit zu gewährleisten, teilen nahezu alle [[Verband|Pfadfinderverbände]] ihre Mitglieder in verschiedene Altersstufen mit jeweils eigenen Schwerpunkten ein. Die Bezeichnungen für die Altersstufen sind von [[Verband|Verband zu Verband]] unterschiedlich, auch das Alter der Mitglieder der Stufe variiert. Oft werden auch nicht alle Stufen angeboten. &lt;br /&gt;
Den Übergang eines Kindes/Jugendlichen von einer Altersstufe in die nächsthöhere nennt man [[Stufenwechsel]]. Der Wechsel findet bei erreichen des nötigen Alters und /oder nach der Reife des betroffenen Jugendlichen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die Altersstufen ==&lt;br /&gt;
* [[Biber]]&lt;br /&gt;
* [[Wölflingsstufe|Wölflinge]], [[Wichtel]], [[Wölfli]], [[Bienli]], [[Kinderstufe]], [[Kurze]], [[Kotticks]], [[Starter]]&lt;br /&gt;
* [[Jungpfadfinderstufe|Jungpfadfinder]], [[Pfadfinderstufe|Pfadis]], [[Guides]], [[Späher]], [[Kundschafter]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderstufe|Pfadfinder]], [[Caravellestufe]], [[Caravelles]], [[Explorer]], [[Pioniers]]&lt;br /&gt;
* [[Roverstufe|Rover]], [[Ranger]], [[Raider]], [[Ritter]], [[Pfadranger]], [[Kreuzpfadfinder]], [[Gildenmädchen]], [[Knappe]]&lt;br /&gt;
* [[Gildin]], [[Späher]]&lt;br /&gt;
* [[Leiter]], [[Führer]], [[Gilde]], Erwachsene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutschland==&lt;br /&gt;
===[[BDP]] (vor 1971)===&lt;br /&gt;
'''Altersstufen:'''&lt;br /&gt;
* [[Jungenschaft]] (8-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Jungmannschaft]] (etwa 17-25 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Mannschaft]] (alle älteren Bundesangehörigen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gliederungen:''' &lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]] (8-10 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (12-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Rover]] (über 17-25 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[BdP]] ===&lt;br /&gt;
Im [[BdP]] teilen sich die Altersstufen wie folgt auf:&lt;br /&gt;
* [[Wölflingsstufe]] (7 bis 11 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderstufe]] (11 bis 15 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Ranger]] / [[Rover]] (16 bis 25 Jahren)&lt;br /&gt;
* [[Erwachsene im BdP]] (ab 25 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[CPD]]===&lt;br /&gt;
Die [[CPD]] kennt nur bedingt Altersstufen, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beschreiben; sie arbeitet mit einem sogenannten ''[[Ständesystem]]'' in welchem der Einzelne selbsständig - zumeist unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft und nur bedingt an das Alter gebunden - einen höheren [[Stand]] erlangen kann, mit dem jeweils mehr Rechte und Pflichten verbunden sind. Die Mitglieder werden folglich nicht &amp;quot;hoch- oder umgestuft&amp;quot; (siehe: [[Stufenwechsel]]), sondern werden in ihren [[Sippe|Sippen]] gemeinsam alt. Eine so alt gewordene Sippe nimmt dann möglicherweise wieder junge Mitglieder auf, die von den älteren als [[Sippenführer]] angeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alterstufen sind rahmengebend festgeschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge ]] (7-12 Jahre) in [[Meute|Meuten]] die von den Stämmen losgelöst, nach eigenen Vorgaben arbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (ab 12 Jahre, Alter nach oben offen) mit den alterlosgelösten [[Stand|Ständen]]: [[Jungpfadfinder]], [[Knappe]], [[Pfadfinder]], [[Späher]] in [[Sippe|Sippen]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpfadfinder]] (ab 18 Jahren möglich, wenn der Bewerber mindestens den [[Stand]] des Spähers (bei Späteinsteigern: Pfadfinder) erreicht hat) in [[Runde|Runden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPB-Hamburg===&lt;br /&gt;
Wölfling (Stufe) ab 8 Jahre&lt;br /&gt;
Pfadfinder (Stufe) ab 12 Jahre&lt;br /&gt;
Speerjunge (Vorstufe zum [[Ständesystem]], Stufe der Bereitschaft)&lt;br /&gt;
Knappe ([[Stand]]) ab 14 Jahre&lt;br /&gt;
Späher ([[Stand]]) ab 16 Jahre&lt;br /&gt;
Ritter (Ordenstand) ab 20 Jahre&lt;br /&gt;
St.-Georgs-Ritter (Ordenstand) ab 25 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschen Pfadfinderbund Hohenstaufen===&lt;br /&gt;
gegründet 1911&lt;br /&gt;
*[[Wölfling]]e (6/7-12 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Jungpfadfinder]] (12-14 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder (14-16 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Rover]] (ab 16 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[DPBM]]===&lt;br /&gt;
*[[Wölfling]]e (7-11/12 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder (11/12-15/16 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Rover]] (ab 16 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Deutscher Pfadfinderbund|DPB]] ===&lt;br /&gt;
Die Bundesstände im DPB bilden Reifestufen, die Gruppen hingegen Fahrtengemeinschaften, deren Mitglieder verschiedenen [[Stände]]n angehören können. Zwischen den einzelnen Reifestufen sollte stets eine Zeit von mind. 6 Monaten liegen. &lt;br /&gt;
* [[Neulinge|Neuling]] (ab 6 Jahren)&lt;br /&gt;
* [[Wölflingsstufe|Wölfling]] (ab 8 Jahren)&lt;br /&gt;
* Jungwolf/Jungpfadfinder (ab 11 Jahren)&lt;br /&gt;
* [[Knappe]] / [[Gildenmädchen]] (ab 15 Jahren)&lt;br /&gt;
* [[Späher]] / [[Gildin]] (ab 17 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[DPSG]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;width: 200px; float: right; border: solid gray 1px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#E8E8E8; border-bottom: solid gray 1px;   margin-bottom:3px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left; padding-left:4px; padding-right:10px;&amp;quot;&amp;gt;[[Kluft]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;[[Halstuch]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Kluft/Mono|&lt;br /&gt;
|name=[[Wölflinge]]&lt;br /&gt;
|hemd=dfcc91&lt;br /&gt;
|halstuch=FFBF00&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Kluft/Mono|&lt;br /&gt;
|name=[[Jungpfadfinder]]&lt;br /&gt;
|hemd=dfcc91&lt;br /&gt;
|halstuch=2400FF&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Kluft/Mono|&lt;br /&gt;
|name=[[Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
|hemd=dfcc91&lt;br /&gt;
|halstuch=0A951A&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Kluft/Mono|&lt;br /&gt;
|name=[[Rover]]&lt;br /&gt;
|hemd=dfcc91&lt;br /&gt;
|halstuch=FF0000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[DPSG]] gilt folgende Regelung:&lt;br /&gt;
* [[Wölflingsstufe|Wölflinge]] (7 bis 10 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Jungpfadfinderstufe|Jungpfadfinder]] (10 bis 13 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderstufe|Pfadfinder]] (13 bis 16 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Roverstufe|Rover]] (16 bis 20 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Altersstufen wird außerdem, wenn auch begrifflich nicht ganz passend, manchmal noch die [[Leiterrunde]] gezählt. Auf dem Perspektivkongress [[up2date]] haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit großer Mehrheit gegen eine Einordnung der Leiterrunde in die Altersstufen ausgesprochen. In ihr vereint sind alle [[Leiter]] des [[Stamm]]es sowie der [[Stammesvorstand]] und eventuelle freiwillige Helfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altersangaben bei den Altersstufen sollten als Leitlinien gelten, eine Abweichung von 1-2 Jahren ist [[Pädagogik|pädagogisch]] oder [[Gruppendynamik|gruppendynamisch]] manchmal sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''siehe auch: [[Stufenwechsel (DPSG)]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Europapfadfinder St. Michael===&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]] (8-11/12 Jahre)&lt;br /&gt;
* Pfadfinder (11-17 Jahre)&lt;br /&gt;
*''[[Roverstufe]] (ab 17):''&lt;br /&gt;
*Raider (Dauer ca.1-2 Jahre)&lt;br /&gt;
*Rover&lt;br /&gt;
*Roverpfadfinder (ab 25/26 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Pfadfinderschaft Europas (EPE)===&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]], Wölflingsmädchen (7-11 Jahre)&lt;br /&gt;
* Pfadfinder(innen) (12-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* Raider (17-19 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Rover]],[[Ranger]] (ab 19 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freie Pfadfinderschaft Georgsbund (PGB)===&lt;br /&gt;
*[[Wölfling]]e (8-12 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder(innen) (12-18 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Rover]] (ab 18 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter===&lt;br /&gt;
*'''Wölflinge''' (7-11 Jahre)&lt;br /&gt;
[[Stände]]: &lt;br /&gt;
Wölfling,&lt;br /&gt;
Wolf,&lt;br /&gt;
Stammwolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Pfadfinderschaft''' (11-18 Jahre)&lt;br /&gt;
[[Stände]]:&lt;br /&gt;
Page,&lt;br /&gt;
[[Knappe]],&lt;br /&gt;
Späher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Rover''' (ab 18 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Ritterschaft''' &lt;br /&gt;
[[Stände]]:&lt;br /&gt;
Späher im Aufbruch,&lt;br /&gt;
Ritter (RS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===KPE (Deutschland)===&lt;br /&gt;
''Buben:''&lt;br /&gt;
*[[Wölflinge]]    (8-11 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder       (11-17 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Rover]]        (ab 17 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mädchen:''&lt;br /&gt;
*[[Wichtel]]      (8-12 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinderinnen  (12-17 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Ranger]]       (ab 17 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[PbW]] - Pfadfinderbund Weltenbummler===&lt;br /&gt;
*[[Biber]] ( -7 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Wölflinge]] (7-11 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderstufe]] (11-14/15 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Rover]] (15/16-21 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Mannschaft]] (Erwachsene über 21 Jahre, die ein Wahlamt bekleiden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[PSG]] ===&lt;br /&gt;
Die Altersstufen in der [[PSG]] heißen wie folgt:&lt;br /&gt;
* [[Wichtel]] (7 bis 10 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderstufe|Pfadis]] (10 bis 13 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Caravellestufe]] (13 bis 16 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Ranger]] (ab 16 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Royal Rangers]]===&lt;br /&gt;
*[[Starter]] (7-8 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Kundschafter]] (9-11 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderstufe|Pfadfinder]] (12-14 Jahre)&lt;br /&gt;
*[[Pfadranger]] (15-17 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[VCP]] ===&lt;br /&gt;
Im [[VCP]] gibt es im allgemeinen folgende Altersstufen:&lt;br /&gt;
* [[Wölflingsstufe|Kinderstufe]] ([[Wölflingsstufe|Wölflinge]], [[Kurze]], [[Kotticks]], etc.) (7 bis 10 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderstufe|Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe]] (11 bis 15 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Ranger]] / [[Roverstufe|Rover]] (ab 16 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige [[VCP Land|VCP-Länder]] bzw. vereinzelte Stämme weichen davon ab und unterteilen die Pfadfinder/innenstufe analog zur DPSG in [[Jungpfadfinder]] und [[Pfadfinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schweiz==&lt;br /&gt;
===PBS===&lt;br /&gt;
* [[Wölfli]]/[[Bienli]] (8 - 11 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]]/[[Pfadfinderinnen]] (11 - 15 Jahre) &lt;br /&gt;
* [[Pioniers]] (15 - 18 Jahre) &lt;br /&gt;
* [[Rover]]/[[Ranger]] ( ab 18 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Österreich==&lt;br /&gt;
===Europa Scouts===&lt;br /&gt;
* [[Jungpfadfinder]] (6-10 Jahre)&lt;br /&gt;
* Scouts             (10-16 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Rover]]          (15-20 Jahre)&lt;br /&gt;
===KPE (Österreich)===&lt;br /&gt;
''Buben:''&lt;br /&gt;
*[[Wölflinge]]    (8-11 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinder       (11-17 Jahre)&lt;br /&gt;
*Raider            (ab 17 Jahren)&lt;br /&gt;
*[[Rover]]        (ab 18 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mädchen:''&lt;br /&gt;
*[[Wichtel]]      (8-12 Jahre)&lt;br /&gt;
*Pfadfinderinnen  (12-17 Jahre)&lt;br /&gt;
*Raiderinnen      (ab 17 Jahren)&lt;br /&gt;
*[[Ranger]]       (ab 18 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[ÖPB]]===&lt;br /&gt;
Sparten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]] (6-ca.11 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfadfinder(innen)(11-16/17 Jahre)(siehe [[Pfadfinderstufe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rover]] (ab 16/17-25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gilde]] (25-???)&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Pfadfinder Österreichs&amp;quot; (1945-1976) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ursprünglich:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]] (8-12 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]](12-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Rover]]     (17-25 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den 70er Jahren:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge]]  (8-10/11 Jahre) &lt;br /&gt;
* [[Späher]]     (10/11-14/15 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Explorer]]   (14/15-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Rover]]      (17-25 Jahre)&lt;br /&gt;
=== [[PPÖ]] ===&lt;br /&gt;
Folgende Unterteilung gilt bei den [[PPÖ]]:&lt;br /&gt;
* [[Wichtel]] / [[Wölflinge]] (7-10 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Guides]] / [[Späher]] (10 - 13 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Caravelles]] / [[Explorer]] (13 - 16 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Ranger]] / [[Rover]] (16-20 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liechtenstein==&lt;br /&gt;
===PPL===&lt;br /&gt;
* [[Wölfli]]/[[Bienli]] (7 - 11 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]]/[[Pfadfinderinnen]] (11 - 15 Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Pioniers]] (15 - 18 Jahre) &lt;br /&gt;
* [[Rover]]/[[Ranger]] (ab 18 Jahren)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tschechien==&lt;br /&gt;
===Junák - svaz skautů a skautek ČR===&lt;br /&gt;
* Vlcata/Svetlusky (6-10 Jahre)&lt;br /&gt;
*Skauti/Skautky (11-15 Jahre)&lt;br /&gt;
*Rangers/Roveři (ab 15 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Polen==&lt;br /&gt;
===Związek Harcerstwa Polskiego (ZHP)===&lt;br /&gt;
*Zuchy (6-10 Jahre)&lt;br /&gt;
*harcerze and harcerki (10-13 Jahre)&lt;br /&gt;
*harcerze starsi and harcerki starsze (13-16 Jahre)&lt;br /&gt;
*wędrownicy and wędrowniczki (16-25 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Großbritanien==&lt;br /&gt;
===The Scout Association===&lt;br /&gt;
*Beaver Scouts (6-8 Jahre)&lt;br /&gt;
*Cubs (8-10 1/2 Jahre)&lt;br /&gt;
*Scouts (10-14 Jahre)&lt;br /&gt;
*Explorer Scouts (14-18 Jahre)&lt;br /&gt;
*Scout Network (18-25 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Australien==&lt;br /&gt;
===Scouts Australia===&lt;br /&gt;
*Joeys (6-8 Jahre)&lt;br /&gt;
*Cubs (7 1/2-11 Jahre)&lt;br /&gt;
*Scouts (10 1/2-15)&lt;br /&gt;
*Venturers (14-18 Jahre)&lt;br /&gt;
*Rovers (17-26 Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USA==&lt;br /&gt;
===Boy Scouts of America===&lt;br /&gt;
* Cub Scouts (7-10 Jahre&lt;br /&gt;
* Boy Scouts (10-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* Varsity Scouts (14-17 Jahre)&lt;br /&gt;
* Venturers (14-21 Jahre)&lt;br /&gt;
* Sea Scouts (14-21 Jahre) (Sea Scouts sind ein Programm innerhalb des Venturing Programme.)&lt;br /&gt;
===[[Royal Rangers]] (USA)===&lt;br /&gt;
*Ranger Kids: &amp;quot;Kindergarten, 1, 2&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Discovery Rangers: &amp;quot;Grades 3, 4, 5&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Adventure Rangers: &amp;quot;Grades 6, 7, 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Expedition Rangers: &amp;quot;Grades 9, 10, 11, 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [http://en.wikipedia.org/wiki/Education_in_the_United_States Education in the United States]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPSG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VCP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PSG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPÖ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PBS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPBM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altersstufe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4nde&amp;diff=26168</id>
		<title>Stände</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4nde&amp;diff=26168"/>
		<updated>2008-07-21T11:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ständesystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26167</id>
		<title>Stand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26167"/>
		<updated>2008-07-21T11:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: redirect eingearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ständesystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4ndesystem&amp;diff=26166</id>
		<title>Ständesystem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=St%C3%A4ndesystem&amp;diff=26166"/>
		<updated>2008-07-21T11:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Von Stand verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Ständesystem''' bezeichnet die Reifestufe eines Mitglieds in vornehmlich [[bündisch]] geprägten Bünden. Das ''Ständesystem'' unterscheidet sich deutlich von dem [[scoutistisch]]en System der [[Altersstufen]], bei welchem das Mitglied allein durch sein Alter einer bestimmten Gruppe angehört und &amp;quot;um- oder hochgestuft&amp;quot; (siehe: [[Stufenwechsel]]) wird, wenn es das maximale Alter überschreitet. Im Ständesystem werden Mitglieder gemeinsam mit ihrer Gruppe ([[Sippe]], [[Horte]], [[Fähnlein]]) älter. Unter Umständen nimmt eine &amp;quot;alt&amp;quot; gewordene Gruppe wieder junge Mitglieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wandervogel]]- oder [[Jungenschaft]]sgruppen gibt es das System der [[Alterstufen]] nicht, es gilt das Prinzip der kleinen Gruppe. Um hier gewisse Unterscheidungen zuzulassen, entwickelte sich in der Bündischen Jugend das Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Pfadfinderbünden erlangt das einzelne Mitglied erst nach Ablegen von bestimmten [[Proben]], unabhängig von der umgebenden Gruppe, einen höheren Stand. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[DPB]] ==&lt;br /&gt;
Weil im [[DPB]] Jüngere und Ältere zu einer Gruppe gehören, sind die einzelnen Gruppen ([[Horte]], [[Gilde]], [[Trupp]]) keine Reifestufen, sondern Fahrtengemeinschaften. Die Bundesstände hingegen bilden Reifestufen. Nach sechs Monaten Probezeit kann der Neuling durch Wahl seiner Gruppe und Ablegen des Versprechens in seinen [[Stamm]] oder [[Hag]] aufgenommen werden. Er wird mit dem [[Halstuch]] an sein [[Versprechen]] gebunden. Nach einer weiteren Probezeit von mindestens sechs Monaten kann er in einen Bundesstand entsprechend seiner jeweiligen Reife aufgenommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 8 Jahren in den Stand der '''Wölflinge''' (Wölflingslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 11 Jahren in den Stand der '''Jungwölfe''' und '''Jungpfadfinderinnen''' (Bundeslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 15 Jahren und Erfüllen der Voraussetzungen und Wahl durch ihren Ständekreis können Jungen in den Stand der '''Knappen''' bzw. Mädchen in den Stand der '''Gildenmädchen''' aufgenommen werden (rote Kordel)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 17 Jahren können Jungen durch eigene Wahl und Einbringung in den Ständekreis in den Stand des '''Spähers''', Mädchen in den Stand der '''Gildin''' aufgenommen werden (graue Kordel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem der [[CPD]] ==&lt;br /&gt;
Die [[CPD]] kennt nur bedingt Altersstufen, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beschreiben (lediglich die Zugehörigkeit zu [[Wölfling|Wölflingen]] und [[Kreuzpfadfinder|Kreuzpfadfindern]] ist altersgemäß definiert). Der Einzelne kann selbsständig und freiwillig - zumeist unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft und nur bedingt an das Alter gebunden - einen höheren ''Stand'' erlangen, mit dem jeweils mehr Rechte und Pflichten verbunden sind. Dabei bleibt er weiterhin Mitglied seiner jeweiligen [[Sippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alterstufen sind rahmengebend festgeschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge ]] (7-12 Jahre) in [[Meute|Meuten]] die von den Stämmen losgelöst, nach eigenen Vorgaben arbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (ab 12 Jahre, Alter nach oben offen) mit den weitestgehend alterlosgelösten Ständen: [[Jungpfadfinder]], [[Knappe]], [[Pfadfinder]], [[Späher]] in [[Sippe|Sippen]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpfadfinder]] (ab 18 Jahren möglich, wenn der Bewerber mindestens den Stand des Pfadfinders erreicht hat) in [[Runde|Runden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder, jeweils in Sippen gegliedert, bilden die so genannte &amp;quot;Stammesgemeinschaft&amp;quot; - den eigentlichen [[Stamm]] in der [[CPD]]. Die Sippen umfassen in der Regel nur 1 - 3 Jahrgänge, die als Gruppe gemeinsam älter werden. Ab 12 Jahren kann man diesen Sippen beiteten (von 7 - 12 Jahren kann man [[Wölfling]] sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung der Stände===&lt;br /&gt;
Den Sippenmitgliedern bieten sich verschiedene, aufeinander aufbauende Stände an, die durch das Ablegen bestimmter [[Proben]] erlangt werden können:&lt;br /&gt;
#[[Jungpfadfinder]] (nach mindestens drei Monatiger Zugehörigkeit): Ablegen des [[Versprechen|Pfadfinderversprechens]], Überreichung des blauen Halstuches. Neue Rechte: vollständige [[Tracht]] und Verwendung des Pfadfindergrußes.&lt;br /&gt;
#[[Knappe]](nach mindestens 3/4-jähriger Zugehörigkeit als Jungpfadfinder): Ablegen des Knappenversprechens, Verleihung des Knappenzeichens (Metallabzeichen). Neues Recht: Der Knappe hat Stimmrecht im [[Thing|Stammesthing]] (Stammesversammlung).&lt;br /&gt;
#[[Pfadfinder]] (ab 15 Jahren möglich, für Quereinsteiger nach 3monatiger Probezeit möglich): Rechte und Pflichten analog zu den Knappen. Dieser Stand richet sich speziell an Quer-/Neueinsteiger und kann von Knappen übergangen werden. &lt;br /&gt;
#[[Späher]] (Knappen/Pfadfinder ab 16 Jahren. Für Pfadfinder erst nach sechs Monaten im Pfadfinderstand  möglich): Ablegen des Späherversprechens, Verleihung des Späherzeichens (Metallabzeichen). Neue Pflicht: Späher übernehmen über ihren Stamm hinaus Verantwortung für die Arbeit im [[Gau]]. Neues Recht: Stimmrecht im Stammes- und Gauthing.&lt;br /&gt;
#[[Kreuzpfadfinder]] (für Pfadfinder und Späher ab 18 Jahren möglich). Ablegen des Kreuzpfadfinderversprechens. Überreichung des Pfadfinderkreuzes (Metallabzeichen). Die neue Selbstverpflichtung ergibt sich aus dem Versprechenstext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich kenne die Grundsätze der Christlichen Pfadfinderschaft und will im Vertrauen auf Kraft und Hilfe Gottes danach leben. Ich will das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern, ala Mahner zu treuem christlichen Wandel, als Bekenntnis zu meinem Herrn Jesus Christus.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[NWV]] werden, ähnlich dem [[DPB]], Reifegrade unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Halstuch = Mitglied eines [[Orden]]s&lt;br /&gt;
*blaues [[Barett]] = [[Knappe]], Bundesmitglied&lt;br /&gt;
*blaues Barett, rote Kordel = (vom Orden) bestätigter [[Fähnlein]]führer&lt;br /&gt;
*rotes Barett = Fähnlein[[ritter]] (d.h. vom Bund anerkannter Führer einer Gruppe)&lt;br /&gt;
*rotes Barett, blaue Kordel = Ordens[[ritter]] (d.h. vom Bund bestätigter Ordensführer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Ständesystem im BDP ==&lt;br /&gt;
Im [[BDP]] gab es vor der Politisierung und den Veränderungen in den 60er und 70er Jahren ein Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab folgende Stände:&lt;br /&gt;
*'''Wölflingsstände'''&lt;br /&gt;
*'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
*'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stände waren wieder unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jungenschaft: (8-17 Jahre)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wölflingsstände:'''&lt;br /&gt;
* Jungwolf (Wolfskopf auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 8 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Sternwolf (Wolfskopf und oberhalb ein Stern auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Jungwolf und Sternwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Stammwolf (Wolfskopf und oberhalb zwei Sterne auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Sternwolfprobe und Stammwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
* Jungpfadfinder (Lilie auf der linken Brusttasche der Tracht)(''Mindestalter 12 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungpfadfinderprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Pfadfinder (zusätzlich gelbe Pfadfinderschnur,blau durchwirkt)(''Mindestens 1 Jahr Jungpfadfinder, Pfadfinderprobe lt.Bundesordnung)'' &lt;br /&gt;
* Späher (blaue Späherschnur)''(Mindestalter 15, 1 Jahr Pfadfinder, Späherprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Jungmannschaft]] (17-25 Jahre):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Rover]] gibt es keine Stände, der Rover legt die Abzeichen der Jungenschaft ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
* [[Kornett]] (graue Kornettenschnur,blau durchwirkt)''(Mindestalter 15,Späher,6 Monate Sippenführer, erfolgreiche Teilnahme an einem Kornett-Lager,Kornettprobe lt.Bundesordnung) '' &lt;br /&gt;
* Jungfeldmeister&lt;br /&gt;
* Wolfsmeister&lt;br /&gt;
''Mannschaft (ab 25 Jahren):''&lt;br /&gt;
* [[Feldmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26165</id>
		<title>Stand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26165"/>
		<updated>2008-07-21T11:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Allgemeine Erklärung überarbeitet, NWV ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
Das '''Ständesystem''' bezeichnet die Reifestufe eines Mitglieds in vornehmlich [[bündisch]] geprägten Bünden. Das ''Ständesystem'' unterscheidet sich deutlich von dem [[scoutistisch]]en System der [[Altersstufen]], bei welchem das Mitglied allein durch sein Alter einer bestimmten Gruppe angehört und &amp;quot;um- oder hochgestuft&amp;quot; (siehe: [[Stufenwechsel]]) wird, wenn es das maximale Alter überschreitet. Im Ständesystem werden Mitglieder gemeinsam mit ihrer Gruppe ([[Sippe]], [[Horte]], [[Fähnlein]]) älter. Unter Umständen nimmt eine &amp;quot;alt&amp;quot; gewordene Gruppe wieder junge Mitglieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wandervogel]]- oder [[Jungenschaft]]sgruppen gibt es das System der [[Alterstufen]] nicht, es gilt das Prinzip der kleinen Gruppe. Um hier gewisse Unterscheidungen zuzulassen, entwickelte sich in der Bündischen Jugend das Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Pfadfinderbünden erlangt das einzelne Mitglied erst nach Ablegen von bestimmten [[Proben]], unabhängig von der umgebenden Gruppe, einen höheren Stand. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[DPB]] ==&lt;br /&gt;
Weil im [[DPB]] Jüngere und Ältere zu einer Gruppe gehören, sind die einzelnen Gruppen ([[Horte]], [[Gilde]], [[Trupp]]) keine Reifestufen, sondern Fahrtengemeinschaften. Die Bundesstände hingegen bilden Reifestufen. Nach sechs Monaten Probezeit kann der Neuling durch Wahl seiner Gruppe und Ablegen des Versprechens in seinen [[Stamm]] oder [[Hag]] aufgenommen werden. Er wird mit dem [[Halstuch]] an sein [[Versprechen]] gebunden. Nach einer weiteren Probezeit von mindestens sechs Monaten kann er in einen Bundesstand entsprechend seiner jeweiligen Reife aufgenommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 8 Jahren in den Stand der '''Wölflinge''' (Wölflingslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 11 Jahren in den Stand der '''Jungwölfe''' und '''Jungpfadfinderinnen''' (Bundeslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 15 Jahren und Erfüllen der Voraussetzungen und Wahl durch ihren Ständekreis können Jungen in den Stand der '''Knappen''' bzw. Mädchen in den Stand der '''Gildenmädchen''' aufgenommen werden (rote Kordel)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 17 Jahren können Jungen durch eigene Wahl und Einbringung in den Ständekreis in den Stand des '''Spähers''', Mädchen in den Stand der '''Gildin''' aufgenommen werden (graue Kordel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem der [[CPD]] ==&lt;br /&gt;
Die [[CPD]] kennt nur bedingt Altersstufen, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beschreiben (lediglich die Zugehörigkeit zu [[Wölfling|Wölflingen]] und [[Kreuzpfadfinder|Kreuzpfadfindern]] ist altersgemäß definiert). Der Einzelne kann selbsständig und freiwillig - zumeist unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft und nur bedingt an das Alter gebunden - einen höheren ''Stand'' erlangen, mit dem jeweils mehr Rechte und Pflichten verbunden sind. Dabei bleibt er weiterhin Mitglied seiner jeweiligen [[Sippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alterstufen sind rahmengebend festgeschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge ]] (7-12 Jahre) in [[Meute|Meuten]] die von den Stämmen losgelöst, nach eigenen Vorgaben arbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (ab 12 Jahre, Alter nach oben offen) mit den weitestgehend alterlosgelösten Ständen: [[Jungpfadfinder]], [[Knappe]], [[Pfadfinder]], [[Späher]] in [[Sippe|Sippen]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpfadfinder]] (ab 18 Jahren möglich, wenn der Bewerber mindestens den Stand des Pfadfinders erreicht hat) in [[Runde|Runden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder, jeweils in Sippen gegliedert, bilden die so genannte &amp;quot;Stammesgemeinschaft&amp;quot; - den eigentlichen [[Stamm]] in der [[CPD]]. Die Sippen umfassen in der Regel nur 1 - 3 Jahrgänge, die als Gruppe gemeinsam älter werden. Ab 12 Jahren kann man diesen Sippen beiteten (von 7 - 12 Jahren kann man [[Wölfling]] sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung der Stände===&lt;br /&gt;
Den Sippenmitgliedern bieten sich verschiedene, aufeinander aufbauende Stände an, die durch das Ablegen bestimmter [[Proben]] erlangt werden können:&lt;br /&gt;
#[[Jungpfadfinder]] (nach mindestens drei Monatiger Zugehörigkeit): Ablegen des [[Versprechen|Pfadfinderversprechens]], Überreichung des blauen Halstuches. Neue Rechte: vollständige [[Tracht]] und Verwendung des Pfadfindergrußes.&lt;br /&gt;
#[[Knappe]](nach mindestens 3/4-jähriger Zugehörigkeit als Jungpfadfinder): Ablegen des Knappenversprechens, Verleihung des Knappenzeichens (Metallabzeichen). Neues Recht: Der Knappe hat Stimmrecht im [[Thing|Stammesthing]] (Stammesversammlung).&lt;br /&gt;
#[[Pfadfinder]] (ab 15 Jahren möglich, für Quereinsteiger nach 3monatiger Probezeit möglich): Rechte und Pflichten analog zu den Knappen. Dieser Stand richet sich speziell an Quer-/Neueinsteiger und kann von Knappen übergangen werden. &lt;br /&gt;
#[[Späher]] (Knappen/Pfadfinder ab 16 Jahren. Für Pfadfinder erst nach sechs Monaten im Pfadfinderstand  möglich): Ablegen des Späherversprechens, Verleihung des Späherzeichens (Metallabzeichen). Neue Pflicht: Späher übernehmen über ihren Stamm hinaus Verantwortung für die Arbeit im [[Gau]]. Neues Recht: Stimmrecht im Stammes- und Gauthing.&lt;br /&gt;
#[[Kreuzpfadfinder]] (für Pfadfinder und Späher ab 18 Jahren möglich). Ablegen des Kreuzpfadfinderversprechens. Überreichung des Pfadfinderkreuzes (Metallabzeichen). Die neue Selbstverpflichtung ergibt sich aus dem Versprechenstext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich kenne die Grundsätze der Christlichen Pfadfinderschaft und will im Vertrauen auf Kraft und Hilfe Gottes danach leben. Ich will das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern, ala Mahner zu treuem christlichen Wandel, als Bekenntnis zu meinem Herrn Jesus Christus.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[NWV]] werden, ähnlich dem [[DPB]], Reifegrade unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Halstuch = Mitglied eines [[Orden]]s&lt;br /&gt;
*blaues [[Barett]] = [[Knappe]], Bundesmitglied&lt;br /&gt;
*blaues Barett, rote Kordel = (vom Orden) bestätigter [[Fähnlein]]führer&lt;br /&gt;
*rotes Barett = Fähnlein[[ritter]] (d.h. vom Bund anerkannter Führer einer Gruppe)&lt;br /&gt;
*rotes Barett, blaue Kordel = Ordens[[ritter]] (d.h. vom Bund bestätigter Ordensführer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Ständesystem im BDP ==&lt;br /&gt;
Im [[BDP]] gab es vor der Politisierung und den Veränderungen in den 60er und 70er Jahren ein Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab folgende Stände:&lt;br /&gt;
*'''Wölflingsstände'''&lt;br /&gt;
*'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
*'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stände waren wieder unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jungenschaft: (8-17 Jahre)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wölflingsstände:'''&lt;br /&gt;
* Jungwolf (Wolfskopf auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 8 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Sternwolf (Wolfskopf und oberhalb ein Stern auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Jungwolf und Sternwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Stammwolf (Wolfskopf und oberhalb zwei Sterne auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Sternwolfprobe und Stammwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
* Jungpfadfinder (Lilie auf der linken Brusttasche der Tracht)(''Mindestalter 12 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungpfadfinderprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Pfadfinder (zusätzlich gelbe Pfadfinderschnur,blau durchwirkt)(''Mindestens 1 Jahr Jungpfadfinder, Pfadfinderprobe lt.Bundesordnung)'' &lt;br /&gt;
* Späher (blaue Späherschnur)''(Mindestalter 15, 1 Jahr Pfadfinder, Späherprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Jungmannschaft]] (17-25 Jahre):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Rover]] gibt es keine Stände, der Rover legt die Abzeichen der Jungenschaft ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
* [[Kornett]] (graue Kornettenschnur,blau durchwirkt)''(Mindestalter 15,Späher,6 Monate Sippenführer, erfolgreiche Teilnahme an einem Kornett-Lager,Kornettprobe lt.Bundesordnung) '' &lt;br /&gt;
* Jungfeldmeister&lt;br /&gt;
* Wolfsmeister&lt;br /&gt;
''Mannschaft (ab 25 Jahren):''&lt;br /&gt;
* [[Feldmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26164</id>
		<title>Stand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Stand&amp;diff=26164"/>
		<updated>2008-07-21T09:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: DPB ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
Der '''Stand''' bezeichnet die Entwicklungsstufe eines Pfadfinders in traditionell geprägten Pfadfinderbünden. Einen Stand erlangt das einzelne Mitglied nach [[Proben]] unabhängig von der umgebenden Gruppe. Damit unterscheidet sich das ''Ständesystem'' deutlich von dem scoutistischen System der [[Altersstufen]], bei welchem das Mitglied allein durch sein Alter einer bestimmten Gruppe angehört und &amp;quot;um- oder hochgestuft&amp;quot; (siehe: [[Stufenwechsel]]) wird, wenn es das maximale Alter überschreitet. Im Ständesystem werden Mitglieder gemeinsam mit ihrer [[Sippe]] älter. Unter Umständen nimmt eine &amp;quot;alt&amp;quot; gewordene Sippe wieder junge Mitglieder auf, wenn die älteren Sipplinge als [[Sippenführer]] eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem im [[DPB]] ==&lt;br /&gt;
Weil im [[DPB]] Jüngere und Ältere zu einer Gruppe gehören, sind die einzelnen Gruppen ([[Horte]], [[Gilde]], [[Trupp]]) keine Reifestufen, sondern Fahrtengemeinschaften. Die Bundesstände hingegen bilden Reifestufen. Nach sechs Monaten Probezeit kann der Neuling durch Wahl seiner Gruppe und Ablegen des Versprechens in seinen [[Stamm]] oder [[Hag]] aufgenommen werden. Er wird mit dem [[Halstuch]] an sein [[Versprechen]] gebunden. Nach einer weiteren Probezeit von mindestens sechs Monaten kann er in einen Bundesstand entsprechend seiner jeweiligen Reife aufgenommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 8 Jahren in den Stand der '''Wölflinge''' (Wölflingslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 11 Jahren in den Stand der '''Jungwölfe''' und '''Jungpfadfinderinnen''' (Bundeslilie)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 15 Jahren und Erfüllen der Voraussetzungen und Wahl durch ihren Ständekreis können Jungen in den Stand der '''Knappen''' bzw. Mädchen in den Stand der '''Gildenmädchen''' aufgenommen werden (rote Kordel)&lt;br /&gt;
* ab dem Alter von 17 Jahren können Jungen durch eigene Wahl und Einbringung in den Ständekreis in den Stand des '''Spähers''', Mädchen in den Stand der '''Gildin''' aufgenommen werden (graue Kordel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ständesystem der [[CPD]] ==&lt;br /&gt;
Die [[CPD]] kennt nur bedingt Altersstufen, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beschreiben (lediglich die Zugehörigkeit zu [[Wölfling|Wölflingen]] und [[Kreuzpfadfinder|Kreuzpfadfindern]] ist altersgemäß definiert). Der Einzelne kann selbsständig und freiwillig - zumeist unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft und nur bedingt an das Alter gebunden - einen höheren ''Stand'' erlangen, mit dem jeweils mehr Rechte und Pflichten verbunden sind. Dabei bleibt er weiterhin Mitglied seiner jeweiligen [[Sippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alterstufen sind rahmengebend festgeschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Wölflinge ]] (7-12 Jahre) in [[Meute|Meuten]] die von den Stämmen losgelöst, nach eigenen Vorgaben arbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder]] (ab 12 Jahre, Alter nach oben offen) mit den weitestgehend alterlosgelösten Ständen: [[Jungpfadfinder]], [[Knappe]], [[Pfadfinder]], [[Späher]] in [[Sippe|Sippen]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzpfadfinder]] (ab 18 Jahren möglich, wenn der Bewerber mindestens den Stand des Pfadfinders erreicht hat) in [[Runde|Runden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder, jeweils in Sippen gegliedert, bilden die so genannte &amp;quot;Stammesgemeinschaft&amp;quot; - den eigentlichen [[Stamm]] in der [[CPD]]. Die Sippen umfassen in der Regel nur 1 - 3 Jahrgänge, die als Gruppe gemeinsam älter werden. Ab 12 Jahren kann man diesen Sippen beiteten (von 7 - 12 Jahren kann man [[Wölfling]] sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung der Stände===&lt;br /&gt;
Den Sippenmitgliedern bieten sich verschiedene, aufeinander aufbauende Stände an, die durch das Ablegen bestimmter [[Proben]] erlangt werden können:&lt;br /&gt;
#[[Jungpfadfinder]] (nach mindestens drei Monatiger Zugehörigkeit): Ablegen des [[Versprechen|Pfadfinderversprechens]], Überreichung des blauen Halstuches. Neue Rechte: vollständige [[Tracht]] und Verwendung des Pfadfindergrußes.&lt;br /&gt;
#[[Knappe]](nach mindestens 3/4-jähriger Zugehörigkeit als Jungpfadfinder): Ablegen des Knappenversprechens, Verleihung des Knappenzeichens (Metallabzeichen). Neues Recht: Der Knappe hat Stimmrecht im [[Thing|Stammesthing]] (Stammesversammlung).&lt;br /&gt;
#[[Pfadfinder]] (ab 15 Jahren möglich, für Quereinsteiger nach 3monatiger Probezeit möglich): Rechte und Pflichten analog zu den Knappen. Dieser Stand richet sich speziell an Quer-/Neueinsteiger und kann von Knappen übergangen werden. &lt;br /&gt;
#[[Späher]] (Knappen/Pfadfinder ab 16 Jahren. Für Pfadfinder erst nach sechs Monaten im Pfadfinderstand  möglich): Ablegen des Späherversprechens, Verleihung des Späherzeichens (Metallabzeichen). Neue Pflicht: Späher übernehmen über ihren Stamm hinaus Verantwortung für die Arbeit im [[Gau]]. Neues Recht: Stimmrecht im Stammes- und Gauthing.&lt;br /&gt;
#[[Kreuzpfadfinder]] (für Pfadfinder und Späher ab 18 Jahren möglich). Ablegen des Kreuzpfadfinderversprechens. Überreichung des Pfadfinderkreuzes (Metallabzeichen). Die neue Selbstverpflichtung ergibt sich aus dem Versprechenstext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich kenne die Grundsätze der Christlichen Pfadfinderschaft und will im Vertrauen auf Kraft und Hilfe Gottes danach leben. Ich will das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern, ala Mahner zu treuem christlichen Wandel, als Bekenntnis zu meinem Herrn Jesus Christus.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Ständesystem des BDP ==&lt;br /&gt;
Im [[BDP]] gab es vor der Politisierung und den Veränderungen in den 60er und 70er Jahren ein Ständesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab folgende Stände:&lt;br /&gt;
*'''Wölflingsstände'''&lt;br /&gt;
*'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
*'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stände waren wieder unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jungenschaft: (8-17 Jahre)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wölflingsstände:'''&lt;br /&gt;
* Jungwolf (Wolfskopf auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 8 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Sternwolf (Wolfskopf und oberhalb ein Stern auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Jungwolf und Sternwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Stammwolf (Wolfskopf und oberhalb zwei Sterne auf der linken Brusttasche der Tracht)''(Mindestalter 10, Sternwolfprobe und Stammwolfprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfadfinderstände'''&lt;br /&gt;
* Jungpfadfinder (Lilie auf der linken Brusttasche der Tracht)(''Mindestalter 12 Jahre,3 Monate in der Gruppe und Jungpfadfinderprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
* Pfadfinder (zusätzlich gelbe Pfadfinderschnur,blau durchwirkt)(''Mindestens 1 Jahr Jungpfadfinder, Pfadfinderprobe lt.Bundesordnung)'' &lt;br /&gt;
* Späher (blaue Späherschnur)''(Mindestalter 15, 1 Jahr Pfadfinder, Späherprobe lt.Bundesordnung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Jungmannschaft]] (17-25 Jahre):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Rover]] gibt es keine Stände, der Rover legt die Abzeichen der Jungenschaft ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führerstände'''&lt;br /&gt;
* [[Kornett]] (graue Kornettenschnur,blau durchwirkt)''(Mindestalter 15,Späher,6 Monate Sippenführer, erfolgreiche Teilnahme an einem Kornett-Lager,Kornettprobe lt.Bundesordnung) '' &lt;br /&gt;
* Jungfeldmeister&lt;br /&gt;
* Wolfsmeister&lt;br /&gt;
''Mannschaft (ab 25 Jahren):''&lt;br /&gt;
* [[Feldmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Barett&amp;diff=26163</id>
		<title>Barett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Barett&amp;diff=26163"/>
		<updated>2008-07-20T10:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: Ergänzungen eingearbeitet, Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Barett.jpg|thumb|Pfadfinder mit rotem Barett mit Seitenschlag]][[Bild:Oelb64.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]], 2. Nerother Bundesführer mit achteckigem Barett]][[Bild:Oelb_fischer.jpg|thumb|[[Karl Oelbermann]] (links) mit achteckigem nerother Barett und [[Karl Fischer]] (rechts) mit Seitenschlagbarett der ''Vaganten'']]Das '''Barett''' ist eine flache Kopfbedeckung ohne Schirm oder Krempe aus weichem Textil. Das Barett ist etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt und wurde als Zeichen besonderen, meist gebildeten Standes, getragen. Es hat, oft mit einer Farbsymbolik, Eingang in die [[Pfadfinder]]- und [[Wandervogel]]szene gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einiger Quellen war es die Kopfbedeckung für mittelalterliche Vaganten (lat.=Umherziehende, auch ''Pachanten''), also Schüler und Studenten, welche von Universität zu Universität zogen. (Damit ist auch der Bezug zu [[Wandervögel]]n nach [[Karl Fischer]] hergestellt, der sich als Vorbild die fahrenden Schüler des Mittelalters gewählt hatte.) Während der Landsknechtszeit wieder in Mode gekommen, wurde es später auch von Bürgern oder auch Martin Luther getragen. Seit dem zweiten Weltkrieg ist es im militärischen Bereich weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im jugendbewegten, vor allem [[bündisch]]en Bereich werden gerne achteckige Samtbaretts getragen, wie sie im [[Nerother Wandervogel]] in der Silvesternacht 1919/20 eingeführt wurden. Angeblich war es ab etwa 1930 in der [[CPD]] verbreitet, sechseckige dunkelblaue Cordbaretts zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[scoutistisch]]en Bereich werden teilweise die vom Militär bekannten, runden Filzbarette mit Seitenschlag getragen; meist in den Farben rot oder schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barett wird gerne mit Bundesnadeln, Bundeszeichen, Wappen oder Federn geschmückt. Die ähnliche Baskenmütze ist sehr selten in Gebrauch. [[Jungenschaft]]en bevorzugen [[Schiffchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eisbrecher 01/08 steht: &amp;quot;[...] ''Wer ein ''[eckiges]'' Barett trägt, will sich damit meist zu einer ganz bestimmten Richtung jugendbewegten Lebens bekennen: Seht her, ich vertrete das vagantenhafte Fahrtenerlebene der frühen Wandervögel, das musische und kulturelle Schaffen eines Nerother-Bundes oder Zugvogels. Bewusst oder unbewusst ordnet sich der derart Kopfbedeckte dem traditionellen Flügel der Szene zu und weckt bei Beobachtern wahlweise Erwartungen oder Befürchtungen'' [...].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*schützt vor Sonnenstich&lt;br /&gt;
*sieht, auf dem Hinterkopf getragen, sehr modisch aus&lt;br /&gt;
*bei Nichtgebrauch sehr schnell zu verpacken (im Gegensatz zum [[Pfadfinderhut]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile des Baretts ==&lt;br /&gt;
*wirkt etwas militärisch&lt;br /&gt;
*mit Seitenschlag schützt es nur ein Ohr vor der Sonne&lt;br /&gt;
*Regenschutz ist nicht ganz so gut wie beim [[Pfadfinderhut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Nerother Wandervogel]] ==&lt;br /&gt;
Im [[Nerother Wandervogel]] wurden die Farben der Barette sehr bewußt gewählt. Rot und Blau, die Bundesfarben, stehen für Freundschaft und Treue. Gemäß ihres Standes tragen Knappen ein blaues und Ritter ein rotes Barett. Bestätigte Führer tragen rote bzw. blaue Kordeln um den Saum, wobei Barett- und Kordelfarbe invers sind. Nerother tragen üblicherweise ihr Barett &amp;quot;schief überm Ohr&amp;quot;. Die achteckige Form hat keine besondere Bedeutung, außer dass es sich so mit angemessenem Aufwand herstellen ließ. Diese nerothane Form wird bis heute gerne kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im [[Nerother Wandervogel]], bei dem das rote Barett ein Zeichen für den Stand des Ritters (=Führer einer Gruppe) ist, wird es ungern gesehen, wenn andere Bünde diese Symbolik aus ihrer Sicht entwerten (z.B. Pfadfinderstamm mit roten Samtbaretts - selbst bei [[Wölflinge]]n). Angeblich soll es in diesem Zusammenhang schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sein ([[Meißnerlager 1988]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Tradition im Nerother Bund hatte [[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer des [[NWV]]) bereits 1932 einen &amp;quot;Aufruf an die Bünde&amp;quot; gemacht und gefordert nicht &amp;quot;unter falscher Flagge zu fahren&amp;quot;. 1954 wurde dieser wiederholt. [[Kajus Roller]], der Bundesfeldmeister des [[Bund Deutscher Pfadfinder]] versicherte Oelb daraufhin, daß er sich darum im [[BDP]] kümmern wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten im [[Zugvogel]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zugvogel]] werden grüne Barette mit sechs Ecken, üblicherweise auf dem Hinterkopf, getragen. Die sechs Ecken stehen für die sechs Säulen des Bundes: Wahrheit, Ehre, Freiheit, Gerechtigkeit, Ritterlichkeit und Große Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bünde, in denen das Barett üblich ist ==&lt;br /&gt;
*[[Nerother Wandervogel]]: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]]: Samt, sechseckig, grün&lt;br /&gt;
*Weinbacher Wandervogel: Samt, achteckig, blau&lt;br /&gt;
*Tomburger Ritterbund: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*Wandervogel-BfJ: Samt, achteckig, blau=Knappe, rot=Ritter &lt;br /&gt;
*[[KPE]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Europapfadfinder Sankt Michael]]: Filz, rund, schwarz&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]]: Filz, rund, bordeauxrot&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Weltenbummler]]: Filz, rund , Schwarz und Rot (Korall- und Bordeauxrot) (nur Teilweise, die Roverstufe trägt LV-übergreifend Bordeauxrot mit einem Wappenschild)&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]: Cord, achteckig, schwarz (früher üblich, heute zurückgehend)&lt;br /&gt;
*[[CPD]]: Cord, sechseckig, dunkelblau (angeblich früher üblich, heute nur vereinzelt)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Waldjugend]]: Samt, achteckig, schwarz (nur teilweise, vor allem bei den [[bündisch]]eren Gruppen der DWJ)&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg]]: von 1964 bis zirka 1970 ersetzte ein anthrazitgraues Barett mit kunstledernem Stirnband den Pfadfinderhut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren sieht man das Barett auch in anderen Bünden, dort allerdings ist es nicht gebräuchlich sondern wohl eher aus der Laune des Trägers heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Nerother_Wandervogel&amp;diff=26107</id>
		<title>Diskussion:Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Nerother_Wandervogel&amp;diff=26107"/>
		<updated>2008-07-11T21:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;War Karl Fischer wirklich Nerother Wandervogel? Ich habe ernsthafte Zweifel. --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 06:21, 5. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann diese Zweifel nicht ausräumen, den einzigen Beleg, den ich dafür finde, ist der Gedenkstein im Ehrenhain auf Burg Waldeck. Ob es nun eine Ehrbekundung ist, oder er tatsächlich verbrieftes Mitglied war, bedarf genauerer Recherche. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 14:30, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ehrenhain werden verschiedenste Personen aus der Jugendbewegung geehrt, u. a. auch [[tusk]] und [[Erich Mönch]], die beide zu 100 % keine Nerother waren. tusk ist Gründer der [[Jungenschaft]], Erich Mönch (Schnauz) Gründer der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]. Karl Fischer war Mitbegründer der ersten Wandervogelgruppe in Steglitz (später Altwandervogel) aber nie Mitglied des NWV, vergleich auch Wikipedia-Artikel --&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Fischer_%28Wandervogel%29 --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 16:46, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist richtig, den Namen aus der Liste zu nehmen, da ich keinen weiteren Hinweis finde. Auch zu dem, was Karl Fischer  zwischen 1920 und 1941 getrieben hat. Ich habe ihn dafür in der Liste der im Ehrenhain verwigten genannt. Das stimmt absolut und ist durchaus von Bedeutung --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 11:22, 10. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis ist tatsächlich gelungen. Karl Fischer war ab 1930 Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 15:45, 15. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karl Fischer kann nie wirklich Nerother gewesen sein, das ist eine ganz andere Generation. Er hat 1901 den &amp;quot;Ausschuss für Schülerfahrten&amp;quot; gegründet und sich dann 1904 vom Wandervogel getrennt und gründete den Altwandervogel den er 1906 ebenfalls verließ. Danach ging er nach China und war ab 1920 wieder in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde aber erst am 31. Dezember 1919 gegründet. Sie haben Karl Fischer zwar 1930 zum Ehrenmitglied ernannt, weil sich der Nerother WV als Nachfolger des Ur-Wandervogel sah. Karl Fischer starb 1941 verarmt in Berlin. Wenn ihr ihn in der &amp;quot;Ahnenreihe&amp;quot; einfügen wollt, dann bitte mit dem Zusatz &amp;quot;Ehrenhalber&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jabonah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:05, 13. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, deine Zweifel sind vielleicht nachvollziehbar, aber nicht haltbar. Ab 1920 zog Karl Fischer noch immer als Wandervogel um und war bei den Bundestreffen anwesend. Mindestens ab 1924 hatte er Kontakt zu den Brüdern Oelbermann (Gründer des NWV) und wurde schließlich 1930 Ehrenmitglied. Das ist verbrieft. Sein Wohnort ''Berlin'' ist dazu nicht aussagekräftig. &lt;br /&gt;
P.S.: Dein angenommenes Gründungsdatum des NWV ist falsch! --Hermes 19:48, 14. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei welchen Bundestreffen soll Karl Fischer anwesend gewesen sein? Altwandervogel?&lt;br /&gt;
Dass er zum NWV Kontakt hat ist unbestritten, der Wohnort Berlin spielt dabei keine Rolle. &lt;br /&gt;
Das Gründungsdatum 31.12.1919 in der Nerother Höhle ist ja wohl unbestritten und auf dieses Datum beziehen sich auch die Nerother selbst. Das ist auch in dem Artikel dazu so ganannt. Man kann natürlich auch die Eintragung im Vereinsregister oder das Datum der Neugründung nach dem Krieg nehmen, aber diese Daten haben für den Bund keine Bedeutung. &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:58, 18. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, du bist da leider etwas schief gewickelt. Nachdem sich Karl Fischer 1904 vom &amp;quot;Ur-Wandervogel&amp;quot; trennte, der sich nicht in seinem Sinne entwickelte, gründete er den Altwandervogel, von dem er sich 1906 soweit trennte, dass er keine Führungsposition mehr inne hatte. Bereits zu dieser Zeit stellte sich die Frage der Älteren unter den Wandervögeln, was schließlich zu der Idee des Lebensbundes führte - salopp gesagt: Die die es nicht lassen konnten, sind auch als Erwachsene auf Fahrt gegangen. Das traf auch auf Karl Fischer zu. Bei den Bundestreffen, bei denen er (mindestens 1924) anwesend war, handelt es sich tatsächlich um die des Altwandervogels, ab 1926 des BdWuP und ab 1927 der Deutschen Freischar. 1930 trat er in den Nerother Wandervogel ein und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Nach der Lebensbundidee ist das kein Widerspruch. Seine Anwesenheit ist z.B. zur Einweihung des Säulenhauses auf Burg Waldeck (Bundessitz des NWV) im Jahr 1930, gleichzeitig mit [[Gustav Wyneken]] und Karl Buschhüter (Architekt, nach seinem Entwurf des Buschhüter-Bogens werden die Gedenksteine im Ehrenhain gestaltet) verbrieft. Was im Wikipedia-Artikel, auf den du dich vermutlich stützt, fehlt, ist außerdem die Tatsache, dass er unter der Aktion &amp;quot;Zerschlagung bündischer Reste&amp;quot; der Nationalsozialisten bis etwa 1938 ebenfalls zu leiden hatte, denn damit wurde sein Werk, die deutsche Jugendbewegung, nahezu erstickt. Deswegen verstarb er auch zurückgezogen. Einen Führungsanspruch an die HJ hatte er meines Wissens nie gestellt. Wenn du also auf dem Zusatz &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot; bestehst, ist das also keineswegs falsch. Nur unnötig.&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde am 27. März 1921 auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn gegründet. Darauf beziehen sich die Nerother. Warum es zu unterschiedlichen Meinungen kommt, liegt daran, dass die erste Gründungshandlung, bei der die Gründung eines neuen Bundes in keinster Weise abzusehen war, in der Neujahrsnacht 1919/1920 in der Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf stattfand, nach der sich die Nerother schließlich benannten. Das war aber die Gründung eines Geheimbundes, nämlich der der Nerommen, der Roten Ritter. Dort wurden aber bereits die Nerother Weistümer verfasst und das Ziel der Jugendburg gesteckt. Der Geheimbund war die Reaktion auf die geistige Degeneration im Wandervogel. Die Nerommen trennten sich mit dem Gau Rheinland von diesem und traten zum Altwandervogel mit Bundesführer Ernst Buske über. Von diesem trennten sie sich im Einvernehmen bereits im Januar 1921 wieder und gründeten am 27. März 1921 den so aus dem Geheimbund der Nerommen hervorgegangenen neuen Bund &amp;quot;Nerother Wandervogel&amp;quot;.--Hermes 12:34, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Karl Fischer bei den Bundestreffen des BeDeWup dabei war ist interessant und war mir neu, aber wo siehst du einen Widerspruch bzw. wieso falsch gewickelt? --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 14:07, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit den Bundestreffen des BdWuP (Bund der Wandervögel und Pfadfinder), später nur umbenannt in ''Deutsche Freischar'' ergibt sich automatisch, da der Altwandervogel da drin war. Das Gründungsdatum, habe ich gesehen, wurde inzwischen hervorgehoben. Widersprüche sehe ich keine - ich hoffe ich habe sie ausgeräumt und konnte dir dienlich sein.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht kann du beim Artikel [[Karl Fischer]] mithelfen, ein paar Lücken zu schließen, z.B. fehlen genauere Angaben über seine Zeit als Soldat in China etc. Weißt du etwas darüber?--Hermes 15:21, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt meine Einmischung aber ich kann - glaube ich - etwas Licht in die Sache bringen. Es gibt die Kopie einer Mitgliederliste des NWV aus dem Jahr 1930, in der Karl Fischer als Mitglied des Eufrat geführt wird. Er war also Mitglied im Bund zur Erhaltung der Rheinischen Jugendburg und damit dem Nerother Wandervogel zugehörig bzw. zumindest eng verbunden. Zudem die Anwesenheit bei der Einweihung des neuen Säulenhauses etc. Der Name darf hier also mit allem Recht geführt werden - gerne auch ohne den Hinweis &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot;.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du richtig geschrieben hast, war Karl Fischer Mitglied im Eufrat (Eltern und Freundeskreis) des NWV und nicht im Jungenbund selbst. Er ist daher nur Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 15:09, 26. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stimme ich dir da zu. Ich verstehe nur nicht, warum du auf einer Unterscheidung bestehst (Burgbund - Jungengruppe) die für die Oelbermänner selbst erst eine Rolle spielte, als es um die Enteignung durch die Nazis ging? Nerother Wandervogel, Eufrat und Älternbund waren doch alle Teile des Bundes zur Errichtung der Rheinischen Jugenburg. --[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Warum wurde der [[http://www.taz.de/pt/2001/11/03/a0222.nf/text Link]] entfernt? Paßt doch.--Hermes 00:03, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
Ich habe ihn entfernt, da ich glaube, dass dieser Zeitungsartikel, der von einem bereits '''1956'''(!) ausgetretenen Mitglied handelt, nicht wirklich objektiv ist. Ich möchte jetzt nicht wieder die &amp;quot;Objektiv&amp;quot;-Diskussion hier führen, aber wer den Artikel unbedingt benötigt, kann auch auf Wikipedia gehen - da ist er schließlich verlinkt...--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 20:16, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
thomas u. : karl oelbermann kam das erste mal 1952 nach deutschland zurück um hier die gegebenheiten für sein verbleib zu prüfen und fuhr dann wieder nach afrika zurück. an pfingsten 1954 kam oelb endgültig zurück auf die burg waldeck.&lt;br /&gt;
'''quelle: ''' (1) nerother rundbreif nr.: 30; seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
(2) ton aufnahme mit oelb „warum ich nach afrika ging“. siehe auch [[Wilhelm Sell]]. [[Benutzer:Archiv buendisches-audio|Archiv buendisches-audio]] 18:29, 11. Jul 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, nehme ich gerne und wohlwollend zur Kenntnis. Ich hatte mich auf die HP des [[NWV]] bezogen, wo 1950 steht (Ich hab selbst irgendwie 1951 im Kopf - müßte schauen, wo das stand...).&lt;br /&gt;
Jedenfalls danke für die Aufklärung. Die Frage ist nur, ob der Einzelnachweis nötig ist - hier bei der Diskussion hätte das m.E. gereicht. Sonst ist der Artikel bald genauso übel, wie in der Wikipedia...--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 23:36, 11. Jul 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=26101</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2008-07-11T14:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Bekannte Mitglieder */ '/?%()%# Typo!!!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen Jugendbewegung entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) zurück und ihm wird die Bundesführung des ab 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt FM) als Nachfolger. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des Zugvogel 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[[Felix Graf von Luckner]] (Seeoffizier, Schriftsteller), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2008-07-11T14:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Bekannte Mitglieder */ Graf von Luckner ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen Jugendbewegung entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) zurück und ihm wird die Bundesführung des ab 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt FM) als Nachfolger. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des Zugvogel 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[[Felix Graf von Luckner]](Seeoffizier, Schriftsteller), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=26099</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2008-07-11T14:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: /* Zeitlicher Abriß und Daten */  ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen Jugendbewegung entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) zurück und ihm wird die Bundesführung des ab 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt FM) als Nachfolger. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des Zugvogel 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Nerother_Wandervogel&amp;diff=25991</id>
		<title>Diskussion:Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Nerother_Wandervogel&amp;diff=25991"/>
		<updated>2008-06-30T18:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;War Karl Fischer wirklich Nerother Wandervogel? Ich habe ernsthafte Zweifel. --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 06:21, 5. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann diese Zweifel nicht ausräumen, den einzigen Beleg, den ich dafür finde, ist der Gedenkstein im Ehrenhain auf Burg Waldeck. Ob es nun eine Ehrbekundung ist, oder er tatsächlich verbrieftes Mitglied war, bedarf genauerer Recherche. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 14:30, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ehrenhain werden verschiedenste Personen aus der Jugendbewegung geehrt, u. a. auch [[tusk]] und [[Erich Mönch]], die beide zu 100 % keine Nerother waren. tusk ist Gründer der [[Jungenschaft]], Erich Mönch (Schnauz) Gründer der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]. Karl Fischer war Mitbegründer der ersten Wandervogelgruppe in Steglitz (später Altwandervogel) aber nie Mitglied des NWV, vergleich auch Wikipedia-Artikel --&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Fischer_%28Wandervogel%29 --[[Benutzer:Buendisch|Buendisch]] 16:46, 9. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist richtig, den Namen aus der Liste zu nehmen, da ich keinen weiteren Hinweis finde. Auch zu dem, was Karl Fischer  zwischen 1920 und 1941 getrieben hat. Ich habe ihn dafür in der Liste der im Ehrenhain verwigten genannt. Das stimmt absolut und ist durchaus von Bedeutung --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 11:22, 10. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis ist tatsächlich gelungen. Karl Fischer war ab 1930 Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 15:45, 15. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karl Fischer kann nie wirklich Nerother gewesen sein, das ist eine ganz andere Generation. Er hat 1901 den &amp;quot;Ausschuss für Schülerfahrten&amp;quot; gegründet und sich dann 1904 vom Wandervogel getrennt und gründete den Altwandervogel den er 1906 ebenfalls verließ. Danach ging er nach China und war ab 1920 wieder in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde aber erst am 31. Dezember 1919 gegründet. Sie haben Karl Fischer zwar 1930 zum Ehrenmitglied ernannt, weil sich der Nerother WV als Nachfolger des Ur-Wandervogel sah. Karl Fischer starb 1941 verarmt in Berlin. Wenn ihr ihn in der &amp;quot;Ahnenreihe&amp;quot; einfügen wollt, dann bitte mit dem Zusatz &amp;quot;Ehrenhalber&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jabonah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:05, 13. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, deine Zweifel sind vielleicht nachvollziehbar, aber nicht haltbar. Ab 1920 zog Karl Fischer noch immer als Wandervogel um und war bei den Bundestreffen anwesend. Mindestens ab 1924 hatte er Kontakt zu den Brüdern Oelbermann (Gründer des NWV) und wurde schließlich 1930 Ehrenmitglied. Das ist verbrieft. Sein Wohnort ''Berlin'' ist dazu nicht aussagekräftig. &lt;br /&gt;
P.S.: Dein angenommenes Gründungsdatum des NWV ist falsch! --Hermes 19:48, 14. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei welchen Bundestreffen soll Karl Fischer anwesend gewesen sein? Altwandervogel?&lt;br /&gt;
Dass er zum NWV Kontakt hat ist unbestritten, der Wohnort Berlin spielt dabei keine Rolle. &lt;br /&gt;
Das Gründungsdatum 31.12.1919 in der Nerother Höhle ist ja wohl unbestritten und auf dieses Datum beziehen sich auch die Nerother selbst. Das ist auch in dem Artikel dazu so ganannt. Man kann natürlich auch die Eintragung im Vereinsregister oder das Datum der Neugründung nach dem Krieg nehmen, aber diese Daten haben für den Bund keine Bedeutung. &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 16:58, 18. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Lieber Sadarji, du bist da leider etwas schief gewickelt. Nachdem sich Karl Fischer 1904 vom &amp;quot;Ur-Wandervogel&amp;quot; trennte, der sich nicht in seinem Sinne entwickelte, gründete er den Altwandervogel, von dem er sich 1906 soweit trennte, dass er keine Führungsposition mehr inne hatte. Bereits zu dieser Zeit stellte sich die Frage der Älteren unter den Wandervögeln, was schließlich zu der Idee des Lebensbundes führte - salopp gesagt: Die die es nicht lassen konnten, sind auch als Erwachsene auf Fahrt gegangen. Das traf auch auf Karl Fischer zu. Bei den Bundestreffen, bei denen er (mindestens 1924) anwesend war, handelt es sich tatsächlich um die des Altwandervogels, ab 1926 des BdWuP und ab 1927 der Deutschen Freischar. 1930 trat er in den Nerother Wandervogel ein und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Nach der Lebensbundidee ist das kein Widerspruch. Seine Anwesenheit ist z.B. zur Einweihung des Säulenhauses auf Burg Waldeck (Bundessitz des NWV) im Jahr 1930, gleichzeitig mit [[Gustav Wyneken]] und Karl Buschhüter (Architekt, nach seinem Entwurf des Buschhüter-Bogens werden die Gedenksteine im Ehrenhain gestaltet) verbrieft. Was im Wikipedia-Artikel, auf den du dich vermutlich stützt, fehlt, ist außerdem die Tatsache, dass er unter der Aktion &amp;quot;Zerschlagung bündischer Reste&amp;quot; der Nationalsozialisten bis etwa 1938 ebenfalls zu leiden hatte, denn damit wurde sein Werk, die deutsche Jugendbewegung, nahezu erstickt. Deswegen verstarb er auch zurückgezogen. Einen Führungsanspruch an die HJ hatte er meines Wissens nie gestellt. Wenn du also auf dem Zusatz &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot; bestehst, ist das also keineswegs falsch. Nur unnötig.&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel wurde am 27. März 1921 auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn gegründet. Darauf beziehen sich die Nerother. Warum es zu unterschiedlichen Meinungen kommt, liegt daran, dass die erste Gründungshandlung, bei der die Gründung eines neuen Bundes in keinster Weise abzusehen war, in der Neujahrsnacht 1919/1920 in der Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf stattfand, nach der sich die Nerother schließlich benannten. Das war aber die Gründung eines Geheimbundes, nämlich der der Nerommen, der Roten Ritter. Dort wurden aber bereits die Nerother Weistümer verfasst und das Ziel der Jugendburg gesteckt. Der Geheimbund war die Reaktion auf die geistige Degeneration im Wandervogel. Die Nerommen trennten sich mit dem Gau Rheinland von diesem und traten zum Altwandervogel mit Bundesführer Ernst Buske über. Von diesem trennten sie sich im Einvernehmen bereits im Januar 1921 wieder und gründeten am 27. März 1921 den so aus dem Geheimbund der Nerommen hervorgegangenen neuen Bund &amp;quot;Nerother Wandervogel&amp;quot;.--Hermes 12:34, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Karl Fischer bei den Bundestreffen des BeDeWup dabei war ist interessant und war mir neu, aber wo siehst du einen Widerspruch bzw. wieso falsch gewickelt? --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 14:07, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit den Bundestreffen des BdWuP (Bund der Wandervögel und Pfadfinder), später nur umbenannt in ''Deutsche Freischar'' ergibt sich automatisch, da der Altwandervogel da drin war. Das Gründungsdatum, habe ich gesehen, wurde inzwischen hervorgehoben. Widersprüche sehe ich keine - ich hoffe ich habe sie ausgeräumt und konnte dir dienlich sein.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht kann du beim Artikel [[Karl Fischer]] mithelfen, ein paar Lücken zu schließen, z.B. fehlen genauere Angaben über seine Zeit als Soldat in China etc. Weißt du etwas darüber?--Hermes 15:21, 19. Jul 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt meine Einmischung aber ich kann - glaube ich - etwas Licht in die Sache bringen. Es gibt die Kopie einer Mitgliederliste des NWV aus dem Jahr 1930, in der Karl Fischer als Mitglied des Eufrat geführt wird. Er war also Mitglied im Bund zur Erhaltung der Rheinischen Jugendburg und damit dem Nerother Wandervogel zugehörig bzw. zumindest eng verbunden. Zudem die Anwesenheit bei der Einweihung des neuen Säulenhauses etc. Der Name darf hier also mit allem Recht geführt werden - gerne auch ohne den Hinweis &amp;quot;Ehrenmitglied&amp;quot;.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du richtig geschrieben hast, war Karl Fischer Mitglied im Eufrat (Eltern und Freundeskreis) des NWV und nicht im Jungenbund selbst. Er ist daher nur Ehrenmitglied. --[[Benutzer:Sadarji|Sadarji]] 15:09, 26. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stimme ich dir da zu. Ich verstehe nur nicht, warum du auf einer Unterscheidung bestehst (Burgbund - Jungengruppe) die für die Oelbermänner selbst erst eine Rolle spielte, als es um die Enteignung durch die Nazis ging? Nerother Wandervogel, Eufrat und Älternbund waren doch alle Teile des Bundes zur Errichtung der Rheinischen Jugenburg. --[[Benutzer:JoBrinkmann|JoBrinkmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Warum wurde der [[http://www.taz.de/pt/2001/11/03/a0222.nf/text Link]] entfernt? Paßt doch.--Hermes 00:03, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
Ich habe ihn entfernt, da ich glaube, dass dieser Zeitungsartikel, der von einem bereits '''1956'''(!) ausgetretenen Mitglied handelt, nicht wirklich objektiv ist. Ich möchte jetzt nicht wieder die &amp;quot;Objektiv&amp;quot;-Diskussion hier führen, aber wer den Artikel unbedingt benötigt, kann auch auf Wikipedia gehen - da ist er schließlich verlinkt...--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 20:16, 30. Jun 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=25982</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=25982"/>
		<updated>2008-06-29T19:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen Jugendbewegung entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene Burg gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother Wandervogel ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
'''1921''' Gründung des Nerother Wandervogel durch [[Robert Oelbermann]]. Beginn des Baues einer [[Jugendburg]] im Hunsrück und Beginn vieler Auslandsfahrten mit Abenteuercharakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Erzwungene Auflösung des Nerother Wandervogel durch den nationalsozialistischen Staat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Robert Oelbermann stirbt im Konzentrationslager Dachau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert Oelbermann, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) zurück und ihm wird die Bundesführung des schon neu erstandenen Jungenbundes angetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von Jugendwanderungen im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (Jungenbleibe) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt FM) als Nachfolger. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Richtfest beim zweiten Gebäude der Jugendburg&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des Zugvogel 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (Dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Sesselmann]] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Alf Zschiesche]] (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Karl Mohri, Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Barett&amp;diff=25049</id>
		<title>Diskussion:Barett</title>
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		<updated>2008-04-30T13:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas U.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel ist, trotz einiger Rückbauversuche, halbwegs vollständig. Die Lederbarette sollten erwähnt bleiben, ebenso die ursprüngliche Herkunft des Baretts und dass die Vaganten (Pachanten) Vorbild für [[Karl Fischer]] waren. Aber vielleicht sollte man den Hinweis: &amp;quot;Nerother Wandervogel: Angeblich soll es in diesem Zusammenhang schon zu Handgreiflichkeiten gekommen sein ([[Meißnerlager 1988]])&amp;quot; entfernen, denn das liest sich wie: &amp;quot;Die Nerother haben grundlos alle verprügelt, die rote Barette trugen&amp;quot;. Dabei waren diese beim [[Meißnerlager 1988]] garnicht dabei.&lt;br /&gt;
Die Farbsymbolik der nerother Baretts ist ebenfalls ein interessanter Aspekt (stammt übrigens von [[Axi]] und die profane Erklärung, warum diese achteckig sind, stammt von FM. Und der muss es ja wissen. Wer mich also widerlegt, darf gerne löschen, aber vorher nicht.--Hermes 01:54, 23. Apr 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lederbarette haben nichts mit dem Barett an sich zu tun, sondern sind eine regionale Besonderheit. Das die Vaganten für Fischer Vorbild waren gehört in den Artikel zu [[Karl Fischer]], oder auch [[Wandervogel]], ist hier aber Sinnerschwerend, wenn man sich nicht sowieso stark mit [[Jugendbewegung]] und [[Bündisch]]er Geschichte auseinandergesetzt hat. &lt;br /&gt;
Die Nerother waren nicht Teilnehmer beim Meißnerlager, hatten aber ein Treffen in direkter Nähe und haben bei einem Besuch des Meißnerlagers &amp;quot;Jagd&amp;quot; auf rote Barette gemacht - explizit genannt ist hier der Orden der Goten (damals noch im NWV nicht im BFJ!&lt;br /&gt;
Die Farbsymbolik ist ein interessanter Aspekt und im Artikel [[Nerother Wandervogel]] enthalten. Ist übrigens nicht von Axi, sondern aus den Weistümern abgeleitet.&lt;br /&gt;
Ansonsten fänd ich es gut, wenn Du zumindest einige Deiner Ideen vorher zur Dikussion stellt, statt einfach einen von mir erstellten Artikel so Umzubauen, daß von der Struktur nichts mehr erkennbar ist.--[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 09:56, 25. Apr 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Thomas U., auch wenn du gerne alles löschst, was nicht in deinen persönlichen Artikel gehört, solltest du ein wenig deinen Stolz überwinden. Und auch exakt lesen. Lederbarette sind übrigens die einzige Ausnahme. Der Verweis, &amp;lt;u&amp;gt;warum&amp;lt;/u&amp;gt; die Barette überhaupt Einzug in die [[Jugendbewegung]] gefunden haben ist &amp;lt;u&amp;gt;wesentlich&amp;lt;/u&amp;gt;, ebenso der Hinweis auf die ursprüngliche Herkunft. Die Farbsymbolik der [[Nerother Wandervogel|Nerother]] leitet sich tatsächlich aus den ''Weistümern'' ab. Dort heißt es im V. Weistum: ''5. Jeder Orden und jedes Fähnlein führt sein Banner oder Wimpel, auf dem die eigenen Wappen getragen werden.Diese werden durch den Wappenspruch vom Bundesführer. Das gemeinsame Bundeswappen ist der Wildschwan. Die Bundesfarben sind &amp;lt;u&amp;gt;blau-rot&amp;lt;/u&amp;gt;.'' Kein Wort von der Bedeutung, oder dass die Barette diese Farbe tragen. Oder ob sie vielleicht blau-rot gestreift sind. Im Bezug auf die Barette muss ich als Quelle also [[Axi]] nennen, von dem ich es weiß. Und der weiß es von [[Oelb]]. Also glaube ich ihm.&lt;br /&gt;
Wenn es beim Meißnerlager zu Ausschreitungen gekommen ist, sollte man das nicht wie aus der Gerüchteküche behandeln, sondern explizit  Fakten liefern. Wenn das die Goten waren, dann sollte man das auch so erwähnen und nicht generell die Nerother so darstellen, als seinen das prügelnde Unritter. Wobei sich die Frage stellt, ob das eine sinnerleichternde Information ist.&lt;br /&gt;
Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich weiß, dass niemand gerne ins Handwerk gepfuscht bekommt. Als Beispiel nenne ich mal den Artikel [[Zecken]], den ich gut hinbekommen habe, trotzdem finde ich dort ein Bild, das ungeeignet ist (Pinzette zu grob; Zecke wird zerquetscht). Ich will also keinen Edit-War auslösen oder Wikistress machen. Wenn wir gemeinsam und freiwillig an so einem Projekt arbeiten, können wir sicher gut miteinander auskommen. Dass ich um Erlaubnis frage, etwas zu verbessern, ist etwas zu viel verlangt, gleichzeitig ist unreflektiertes Löschen schon ein bißchen unfair. Trotzdem möchte ich mich in allser Form bei dir Entschuldigen, dass ich in dein Werk eingegriffen habe, bitte dich allerdings gleichzeitig, deinen Stolz zu überwinden. Von dir als fast [[bündisch]]en Menschen darf ich das sicherlich erwarten...&lt;br /&gt;
--Hermes 12:41, 25. Apr 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, vielleicht mal Ruder etwas zurück. Ich habe erstens nicht '''alles''' gelöscht, was Du ergänzt hast, sondern lediglich die Dinge, die ich als in diesem Artikel unnötig angesehen habe. Das mit Fischer ist von dieser Erklärung her richtig und find ich i.O., aber die Lederbarette sind m.E. nicht für ein Scout-o-wiki relevant.&lt;br /&gt;
Ich habe auch '''niemals''' geschrieben, daß ich um Erlaubnis gefragt werden muß, bevor man etwas verändert, aber etwas zumindest zur Diskussion zu stellen, finde ich richtig. Wenn ich das nicht tue, muß ich damit rechnen, daß es rückgängig gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich '''nicht''' unreflektiert lösche, was jemand an einem Artikel den ich erstellt habe ändert. Nur wenn es die Struktur, die ich mir überlegt habe, ändert oder den Inhalt erschwert, korrigiere ich.&lt;br /&gt;
Versteh mich nicht falsch - ich will hier konstruktiv sein, und nicht Kleinkrieg spielen. Ich denke, daß wir beide als Personen, die sich selbst als bündisch sehen und scheinbar auch in der &amp;quot;Szene&amp;quot; unterwegs sind, könnten hier gemeinsam viel erschaffen. Insofern laß uns lieber gemeinsam weiterarbeiten, als hier kostbare Zeit und Energie in Diskussionen zu verschenken...&lt;br /&gt;
P.S. Die Lederbarette können aber trotzdem raus, oder? Die haben doch nix mit Jugendbewegung, Pfadfinder etc. zu tun... Gruß --[[Benutzer:Thomas U.|Thomas U.]] 15:05, 30. Apr 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas U.</name></author>
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