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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-15T09:00:23Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Verlag_Achim_Freudenstein&amp;diff=36676</id>
		<title>Verlag Achim Freudenstein</title>
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		<updated>2014-01-11T10:58:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bisher erschienene Titel aus dem Verlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Verlag Achim Freudenstein''' ist ein kleiner Verlag, der sich auf Literatur aus dem Umfeld der [[Jugendbewegung]] spezialisiert hat und keine Internetpräsenz hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bisher erschienene Titel aus dem Verlag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Exlibriskunst der Jugendbewegung (1989)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Exlibris studentischer Korporationen (1991)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Pfadfindertum – Freimaurerei für Kinder? (1991)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Arbeit am “Rauhen Stein” (1993)&lt;br /&gt;
*	[[Eberhard Koebel|E. Köbel]]: Der gespannte Bogen. Faksimile (1994) &lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Wir illustrieren ein Buch (1993)&lt;br /&gt;
*	Die Kiefer, Zs. (Jg. 1933-34) Faksimile (1994)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Jugendstil in Kassels &amp;quot;Vorderem Westen&amp;quot; - Ein Architekturführer für Jugendliche (2./1994)&lt;br /&gt;
*	P. Seel: Nacht der Masken - Gruselgeschichten (1992)&lt;br /&gt;
*	E. Koebel: Tyrker Nr. 1 bis 9 und Tyrker Nr. 13 bis 21 (Neudrucke 1995 u. 1998)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Ein Mann zwischen zwei Welten (1997)&lt;br /&gt;
*	R. Pabst: Aufzeichnungen aus 1001 Jahr. Ein autobiographischer Bericht mit romanhaften Zügen (1998)&lt;br /&gt;
*	[[Erich Scholz|E. Scholz]]: Die Unruh. Autobiographie. (1999 + 2./2004)&lt;br /&gt;
*	O. Lohmüller: Fahrtenchronik der Tempelritter. Jungpfadfindertrupp der Pfadfinder Gengenbach e.V. (1999)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenleben. Pfadfinderfotos 1957 - 1985 (1999)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Jugenderziehung durch Freikörperkultur (1./1999 + 2.-3./2000 + 4./2005)&lt;br /&gt;
*	E. Holler: Bibliographie der Werke von Eberhard Koebel-tusk. (2000)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenjahre [Fotobuch] (2000)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Vernetzungen Verstrickungen. Aspekte bündischen Verhaltens im Dritten Reich. (2000)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Der Mord auf der Wendeltreppe. Sketche für Jugendgruppen. (1./2001 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenzeit. Fotos 1958 – 1986 (2002)&lt;br /&gt;
*	[[Walter Scherf|W. Scherf]]: 33 war ich 13. Lebenserinnerungen (2001)&lt;br /&gt;
*	F. M. Kaufmann: Die schönsten Lieder der Ostjuden (2001)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Negus futschikato oder Der Dunkelmännerkrieg. Jungenroman. (1.-3./2002)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Kitzelkur und Schlangenfraß. Ein Jahr im Jungeninternat [Erinnerungen] (1.-2./2002 + 3./2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: dj.1.11-Trilogie. Das Staubfresserfest – Gründung von dj.1.11 und das erste Jahr des Bundes. Bleile / Andrusch. Zwei dj.1.11er im Zwiespalt des Nationalsozialismus. In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Illegale dj.1.11 in Stuttgart und Ulm 1933-1938. Mit einem Anhang: dj.1.11 Pößneck. (1./2003 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Mord droht d. Männern auf d. andern Seite. Bedrohung u. Ermordung jugendbewegter Menschen im Dritten Reich. (1./2003 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	Eberhard Koebel. Werke [in 12 Bänden] (2002 bis 2005):&lt;br /&gt;
**	Bd. 1: Große Umwege (Holler) 309 S. , 1 Foto (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd. 2: Lapplandfahrten und Berichte 142 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 3: Reindeer Folk (Ortlieb)  350 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd. 4: Bücher f. Kinder u. Jgdl. Bd.1 291 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 5: Bücher f. Kinder u. Jgdl. Bd.2 (Schmidt) 379 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 6: Zeitschriftenaufsätze 1 (Schmidt) 263 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 7: Zeitschriftenaufsätze 2 (Meier/Schmidt) 281 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd. 8: Zeitschriftenaufsätze 3 (Meier/Schmidt) 400 S. (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd. 9: Heldenfibel (Reulecke) 220 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd.10: dj.1.11-Lieder (Klönne) 130 S. (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd.11: Englandaufsätze und -berichte (Ortlieb) 343 S. (2005)&lt;br /&gt;
**	Bd.12: Sozialistica in Auswahl. 434 S. (2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Mein alter bündischer Gegner Eberhard Köbel (2004)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Zähle den Sand. Lyrik. (2005)	&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Ein anderes Deutschland. Widerstand und Verfolgung durch NS-Organe - Der Kreis um Hans Ebeling und Theo Hespers im Exil. (2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Um tusk und dj.1.11. (2006)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Die „bürgerliche“ Jugendbewegung im Spiegel von Autobiographien (2007) [Verlag Jenior, Kassel]&lt;br /&gt;
*	P.M. Lampel: Pennäler. Schauspiel (2009)&lt;br /&gt;
*	B. Lehmann: Musikwärts auf vielerlei Wegen (2009) &lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Die Geschichte der Kohte (2009) &lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein / A. Klönne: Bilder bündischer Jugend (2010) &lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Du Licht der kurzen Sommer, lebe wohl! Übertragungen französischer Gedichte. (2011)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Antike und Jugendbewegung. (2011)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Zwischen Kohtenkreuz und Hakenkreuz. Opportunismus, Resistenz u. Widerstand aus d. jungenschaftlichen Spektrum im NS-Staat: Karl Daniel / Günther Wolff / Ernst Reden / Hans Scholl / Jürgen Seydel. (2013)&lt;br /&gt;
*	F. Belhajamor: Der Schmetterlingseffekt. (2013)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Deutsche Pfadfinderpostkarten. German Boy Scout and Girl Guide postcards. 1909-1936. CD (2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktanschrift: VERLAG ACHIM FREUDENSTEIN, Im Ährenfeld 34, D 34295 Edermünde, Tel.: 05665 6207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Pin_Nadel.JPG&amp;diff=36323</id>
		<title>Datei:Pin Nadel.JPG</title>
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		<updated>2013-06-15T10:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: hat eine neue Version von „Datei:Pin Nadel.JPG“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pin Nadel des überbündischen Pfadfinderportal http://pfadfinder-treffpunkt.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<title>Forum (Internet)</title>
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		<updated>2013-06-15T10:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Pin Nadel.JPG|right|thumb|Pin-Nadel des Pfadfinder-Treffpunkt]]&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Internet gibt es verschiedene Projekte, deren Ziel es ist, Pfadfindern eine Plattform zu bieten, auf der diskutiert werden kann. Ferner bieten solche Foren u.ä. den Dienst, Informationen über andere Bünde und Verbände bereit zu stellen.&lt;br /&gt;
Als größter seiner Art gilt der Pfadfinder-Treffpunkt.de (PT), der seit August 2000 online zur Verfügung steht. Er bietet verschiedene Foren (thematisch sortiert), einen Chat-Raum, eine umfangreiche Datenbank von deutschen und außerdeutschen Pfadfinderverbänden und -bünden sowie weitere Dienstleistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Projekte sind u.a. der Pfadfinder-Treffpunkt.info und der Pfadi-Treff.de&lt;br /&gt;
Auch das Scoutmix (in seinem Aufbau dem Studi-vz ähnlich) erfreut sich größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadfinder-treffpunkt.de Der Pfadfinder-Treffpunkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/rssfeed.php?section=news Neueste Nachrichten aus dem PT]&lt;br /&gt;
*[http://www.scoutface.com Das internationale Scoutface]&lt;br /&gt;
*[http://www.scoutmix.de Das deutschsprachige Scoutmix]&lt;br /&gt;
*[http://www.latoilescoute.net/ Das französichsprachige LaToileScout]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abzeichen&amp;diff=36321</id>
		<title>Abzeichen</title>
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		<updated>2013-06-15T10:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Anstecker */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Abzeichen''' ist ein Symbol in Form eines Aufnähers, Ansteckers, eines Hutabzeichens, von Schulterklappen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufnäher==&lt;br /&gt;
Aufnäher sind Bestandteil jeder [[Kluft|Pfadfinderkluft]]. Sie haben unterschiedliche Bedeutungen; so können sie auf die Zugehörigkeiten zu bestimmten Verbänden und [[Stamm|Stämmen]] bzw. zur [[WOSM]] hinweisen, die Nationalität angeben, ein abgelegtes [[Versprechen]] symbolisieren, für die [[Jahresaktion]] des Verbandes stehen oder an ein Lager erinnern. Häufig ist innerhalb der Verbände festgelegt, welche Aufnäher die Kluft zieren dürfen; jedoch halten sich nicht alle Mitglieder daran, so daß es neben den Kluften, die den offiziellen Ordnungen entsprechen auch solche gibt, die eine Aufnähersammlung darstellen. Diese Praxis wird z.T. kontrovers diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Verbänden entwickelt sich eine Sammelleidenschaft für Aufnäher. Einige Teilnehmer besorgen sich von einer Veranstaltung gleich mehrere Erinnerungs-Aufnäher, um Tauschmittel zu haben. Getauscht wird dann auf Großveranstaltungen und internationalen Begegnungen, es gibt aber auch schon Tauschbörsen im Internet. Auch diese Praxis ist umstritten, denn mit welchem Recht wird der eingetauschte Aufnäher getragen, wenn der Träger gar nicht bei dieser Veranstaltung war? Für fleißige Sammler, die ihre Kluft dennoch &amp;quot;sauber&amp;quot; halten wollen, bietet das [[Rüsthaus]] der DPSG eine &amp;quot;Campfire-Decke&amp;quot; an, die speziell als Aufnäher-Sammelstelle beworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufnäher in der DPSG===&lt;br /&gt;
Welche Aufnäher auf der [[DPSG]]-Kluft vorgesehen sind, ist aus dem [[Kluft|Kluft-Artikel]] ersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte====&lt;br /&gt;
Vor der Kluftreform 1982 waren weitere Abzeichen vorgesehen, die von Stufe zu Stufe variierten. So trugen Wölflinge auf dem linken Oberärmel das Rudelsdreieck in der jeweiligen Rudelsfarbe, der Hilfsleitwolf darunter einen weißen Streifen, der Leitwolf zwei Streifen. In der Jungpfadfinderstufe trug der Hilfskornett einen weißen Streifen neben der Stufenlilie (Bundesabzeichen) auf der linken Taschenklappe, der [[Kornett]] zwei weiße Streifen, rechts und links vom Bundesabzeichen. Für die anderen Stufen waren keine Aufnäher dieser Art vorgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anstecker==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pin Nadel.JPG|right|thumb|Pin-Nadel des Pfadfinder-Treffpunkt]]&lt;br /&gt;
Pfadfinderspezifische Anstecker stellen z.B. das Verbandszeichens dar, die Weltbundlilie oder [[Baden-Powell|BiPis]] Konterfei. Manche Anstecker werden aber nicht nur in Verbindung mit der Kluft getragen. Viele Personen tragen diese Nadel auch zivil, z.B. am Rever eines Anzugs und machen damit auch ohne Kluft deutlich: &amp;quot;Ich bin Pfadfinder&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [[Nadel]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anstecker in der DPSG===&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung in der DPSG hat der Georgs-Pin in silber oder gold. Beide dienen zur Ehrung von Mitgliedern und Ehemaligen für besondere Verdienste und können nur durch Vorstände bezogen und verliehen werden. Der Georgs-Pin in gold wird zusammen mit der DPSG Verdienst-Medaille und ausschließlich von Bundes- oder Diözesanvorständen verliehen. Es wird im Bundesamt registriert, an wen der Georgs-Pin oder die DPSG Verdienst-Medaille verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anstecker in der CPD===&lt;br /&gt;
Mit der Aufnahme als Jungpfadfinder erhalten die Mitglieder der CPD ein blaues Halstuch zu ihrer Kluft. Höhere [[Stand|Stände]] erhalten Nadeln, die eine &amp;quot;altersgerechte Orientierung&amp;quot; (Zitat CPD) kennzeichnen: Knappen tragen das Pfadfinderschild, Späher die Pfadfinderlilie und Kreuzpfadfinder das Pfadfinderkreuz. Diese Abzeichen werden auf der linken Brusttasche über dem CPD-Abzeichen getragen.&lt;br /&gt;
Dazu ist es in einigen Stämmen Brauch, konfirmierten Pfadfindern das Zeichen der evangelischen Jugend, das Kugelkreuz, zu verteilen, das am linken Kragenrand getragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anstecker der Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bausteine.jpg|right|thumb|Burgbausteine Silber, Bronze, Gold vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
Zum Erhalt der Burg [[Hohenkrähen]] für die Jugendarbeit, die die [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] vor über 50 Jahren zum Lehen bekommen hat, wurden Burgbausteine als Anstecker für ''Bundesangehörige'', ''Sammler'' und ''Unterstützer der Burg'' in ''Bronze'', ''Silber'', ''Gold'' in limitierter Auflage geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bausteinen, die in Wappenform gehalten sind, ist neben dem heutigen Bundeszeichen und der Silhuette der Burg Hohenkrähen und der Aufschrift &amp;quot;''Baustein zur Erhaltung der Hegau Veste Hohenkrähen''&amp;quot; zu erkennen. Auch das Burgzeichen, der ''Gotenkopf'' und die Lilie des Vorkriegsbundes in den beiden oberen Ecken sind zu sehen. Der heutige Name der Pfadfinderschaft Grauer Reiter wurde in Gedenken an einen berittenen Stamm aus dem Vorkriegsbund gewählt, der sich trotz Verbot im III. Reich nicht auflöste oder der HJ anschliessen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstecker werden auf einem [[Juja]]-Riegel oder am [[Barett]] getragen und können ausschließlich bei der Pfadfinderschaft erworben werden. Siehe [http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=treffpunkt/eintrag_bund_view.php&amp;amp;index=1563&amp;amp;tab=3 Bausteine vom Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bundesangehörige gibt es das Bundeszeichen der Pfadfinderschaft als Anstecker und als Nadel. Er wird üblicherweise am Halstuch oder am [[Barett]] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulterklappen==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung von Schulterklappen als Symbol an Kluften hat deutlich abgenommen. Grundsätzlich geben Schulterklappen zumeist Aufschluß über Rang, Funktion oder die [[Ebene]], auf der der Träger der Kluft tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schulterklappen in der DPSG===&lt;br /&gt;
In der DPSG wurden Schulterklappen 1982 offiziell abgeschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte====&lt;br /&gt;
Vor 1982 gehörten sie standardmäßig zur Kluft. Bei Leitern waren sie mit Leiterstreifen an der Schulternaht der linken Schulterklappe versehen, die wie folgt die Tätigkeitsebene angaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |grau&lt;br /&gt;
 |[[Stamm]]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |schwarz&lt;br /&gt;
 |[[Bezirk]]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |violett&lt;br /&gt;
 |[[Diözesanverband]]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |gold&lt;br /&gt;
 |[[Bundesebene|Bund]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Abzeichen gab Aufschluss über die Funktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |orange&lt;br /&gt;
 |Wölflingsleiter&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |blau&lt;br /&gt;
 |Jungpfadfinderleiter&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |grün&lt;br /&gt;
 |Pfadfinderleiter&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |rot&lt;br /&gt;
 |Roverleiter&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Weiß durchkreuzte Streifen standen für Assistenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umhänge-Abzeichen==&lt;br /&gt;
* Ein [[Woodbadge]], bestehend aus Halstuch, Halstuchknoten und &amp;quot;Klötzchen&amp;quot; an einer Lederschnur (um den Hals getragen), zeigt eine abgeschlossene Leiterausbildung auch international und [[überbündisch]] an.&lt;br /&gt;
* Ein hölzernes Kreuz an einer Lederschnur (um den Hals getragen), zeigt die Tätigkeit als [[Kurat]] in der [[DPSG]] an. Die Kuratenkreuze der DPSG werden in einer Behindertenwerkstatt gefertigt und aus mehreren Holzarten zusammengefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://pfadfinderabzeichen.de Virtuelle Abzeichensammlung]&lt;br /&gt;
* [http://abzeichen.irmer.org/ Andreas' Pfadfinderabzeichen-Sammlung]&lt;br /&gt;
* http://dpsgmuseum.de Virtuelles DPSG-Museum&lt;br /&gt;
* http://www.pfadfinder-abzeichen.de Volkers virtuelle Abzeichensammlung mit DPSG Kluften, DPSG Abzeichen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abzeichen|!Abzeichen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kluft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Pin_Nadel.JPG&amp;diff=36320</id>
		<title>Datei:Pin Nadel.JPG</title>
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		<updated>2013-06-15T10:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Pin Nadel des überbündischen Pfadfinderportal http://pfadfinder-treffpunkt.de/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pin Nadel des überbündischen Pfadfinderportal http://pfadfinder-treffpunkt.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Fahrt&amp;diff=36319</id>
		<title>Fahrt</title>
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		<updated>2013-06-15T10:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Auf_fahrt.jpg|right|300px|thumb|Auf Fahrt ([[Jungenschaft]] um 1960)]]&lt;br /&gt;
Eine '''Fahrt''' ist sowohl wichtige [[pfadfinderische Methode]], als auch ein [[bündisch|bündischer]] Inhalt der [[Wandervogel|Wandervögel]] und [[Jungenschaft]]en, bei der die Gruppe auf sich gestellt, oft mit ihrer [[Kohte]], unterwegs ist. Die Art der Fortbewegung, also ob zu Fuß, mit dem Rad, Boot, Floß, Planwagen oder auch per [[Trampen|Tramp]] mit ganz anderen Fortbewegungsmitteln, spielt dabei keine Rolle. Der Begriff ''Fahrt'' ist mehr der Bedeutung ''Erfahrung'' zuzuordnen. Gemäß der Weisheit ''Draußen sein - innen wachsen'' ist sie wohl das beeindruckendste und formenste Mittel, das von Pfadfindern und Bündischen gebraucht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Fahrt'' erlaubt intensiven Kontakt mit Menschen und Natur des Fahrtengebietes. Die Gruppe wird dadurch gefordert, dass sie alle Herausforderungen und Strapazen meistern muss. Die Ansprüche an die Zivilisation beschränken sich auf das, was im Rucksack untergebracht und mitgetragen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philosophie==&lt;br /&gt;
Eine '''Fahrt''' bedeutet ''Erfahren'', ''Erleben'', ''Leben''. Durch das Herangehen an die eigenen Grenzen und die Grenzen der Gruppe wächst sowohl der Einzelne als auch die Gruppe selbst. Die Anstrengung schweißt zusammen. ''Per aspera ad astra'': Durch Mühsal zu den Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man ''fährt'', hängt von der Auffassung der Fahrenden ab. Manche ziehen es vor, die Fahrt mit entsprechender Ausrüstung zu bestreiten, während andere einen sehr spartanischen Fahrtenstil wie bei einem [[Tippel]], also nur mit [[Affe]], Decke, Fell usw., bevorzugen. Ein zu hohes Maß an Bequemlichkeiten verdirbt den Fahrtencharakter.&lt;br /&gt;
==Dauer der Fahrt==&lt;br /&gt;
Die Dauer einer Fahrt hängt von dem gesteckten Ziel ab. Sie reicht einem Wochenende bis zur mittellosen Weltumfahrung über mehrere Jahre. Manche behaupten, eine Fahrt müsse mindestens drei Wochen dauern: Eine Woche, um sich an die Strapazen zu gewöhnen, eine zweite Woche, um mit den anderen und sich selbst fertig zu werden und mindestens eine weitere Woche, um die Fahrt zu ''Erfahren''.&lt;br /&gt;
==Wochenendfahrt==&lt;br /&gt;
''Wochenendfahrten'' für das kleine Abenteuer zwischendurch sind in zwei Formen bekannt. Zum einen der bei den Pfadfindern beliebte [[Hajk]], eine Kurzfahrt oder Wanderung, die oft mit kleinen interessant gestaltet wird und der bei den [[Wandervogel|Wandervögeln]] beliebte [[Tippel]], eine ''Wochenendfahrt'' ohne spezielle Aufgaben, die auf den kurzen Zeitraum eines Wochenendes beschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großfahrt ==&lt;br /&gt;
Bei einer ''Großfahrt'' handelt es sich im Gegensatz zur ''Wochenendfahrt'' um eine Fahrt die über mehrere Wochen geht. Der Name kommt aus der Anfangszeit der [[Jugendbewegung]] und ist darauf zurückzuführen, daß grade Auszubildende auch am Samstag arbeiten mußten und dann das ''Fahrtengebiet'' nicht allzu weit entfernt liegen konnte. In den großen Ferien (bzw. beim Auszubildenden im Urlaub) ging es dann endlich auch mal weiter weg. Die erste ''Großfahrt'' des [[Wandervogel]]s fand 1899 im Böhmerwald statt.&lt;br /&gt;
Die Gruppenrealität zeigt, daß die meisten Stämme auf Großfahrt zwei Wochen ''Fahrt'' mit einer Woche ''[[Lager]]'' kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage gehen die meisten Großfahrten ins Ausland, so z.B. nach Schweden, was sich auch an den vielen Nordlandliedern sehen läßt, welche als [[Fahrtenlied]]er auf ebendiesen ''Großfahrten'' entstanden sind. Neben Skandinavien sind auch Irland, Island oder seit einigen Jahren auch osteuropäische Länder beliebte Fahrtenziele; im [[NWV]] ist nach wie vor der Amerikanische Kontinent ein beliebtes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltfahrt ==&lt;br /&gt;
Eine ''Weltfahrt'' ist, wie der Name schon sagt, etwas umfangreicher als die &amp;quot;normale&amp;quot; Großfahrt. Hierbei kann es passieren, daß die ''Fahrt'' von etwa drei Monaten bis zu mehreren Jahren dauert.&lt;br /&gt;
Nach dem Motto: Welt anschauen kommt vor Weltanschauung ist es grade im [[Wandervogel]] ziemlich üblich, daß die Mitglieder nach dem Abitur oder nach Bundeswehr/Zivildienst das Bündel schnüren und die große Welt &amp;quot;erfahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals ist es so, daß während dieser ''Weltfahrt'' kurzfristig irgendwo gearbeitet wird, um sich für den nächsten Abschnitt der ''Fahrt'' Geld zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Friedrich Karl Rothe: ''Der Planwagen. Unternehmungen für Jugendgruppen'' (1978) [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]], Heidenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=__498WiXaMM BdP Youtube Film: Wir gehen auf Fahrt!] &lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=dWSiNaGZ0Qk  Youtube Film: Sommerfahrt in die Normandie] &lt;br /&gt;
* [http://www.weltfahrt.de mehrmonatige Weltfahrt]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiki.pfadfinder-treffpunkt.de Fahrten-Wiki im Pfadfinder-Treffpunkt, ehemals brummli.net - Fahrtenziele der Welt]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Trampschifffahrt Trampschifffahrt]&lt;br /&gt;
* [http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=6318&amp;amp;m=504&amp;amp;um=6318&amp;amp;v=3799 1935: Anmeldung von Grenz- und Auslandfahrten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterwegs|!Fahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Sadarji&amp;diff=36198</id>
		<title>Benutzer:Sadarji</title>
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		<updated>2013-04-08T22:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kohte.jpg|left|thumb|Die wahrscheinlich älteste in Gebrauch befindliche Kohte, sie stammt aus den 30er Jahren aus dem Besitz der [[Sturmtrupp-Pfadfinder]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Heckenreiter Wappen.jpg|right|thumb|Heckenreiter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scouting.jpg|right|thumb|Titelblatt der Ausgabe 1/99]]&lt;br /&gt;
Heute ist {{CURRENTDAYNAME}}, der {{CURRENTMONTH}} {{CURRENTMONTHNAMEGEN}} {{CURRENTYEAR}}, {{CURRENTTIME}} Uhr. Im Scout-o-Wiki gibt es derzeit {{NUMBEROFARTICLES}} Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Steckbrief'':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baujahr:''' 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrtenname''' seit einer Indienfahrt 1984/85: sadarji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bund:''' 1974 - 1986 [[BdP]], letztes Gründungsmitglied von Stamm ''Hagen von Tronje'' in Ingolstadt; dieser hat sich 1985 zusammen mit dem VCP-Stamm Totila und anderen aus BdP und DPSG zum [http://www.midgard-bayern.de/ Stamm Midgard]  zusammengeschlossen und ist seit der Jahreswende 1986 Mitglied der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sippe''' Heckenreiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Stamm''' ehemals als Meuten-, Sippen- , Gilden- und Stammesführer und -kanzler aktiv. Heute Sprecher des [[RjB|RjB in Bayern]] und Moderator beim [[Forum (Internet)|Pfadfinder-Treffpunkt]] und Mitbegründer des [[überbündisch]]en Stammtisch in Stuttgart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Burgbausteine Silber, Bronze, Gold'''==&lt;br /&gt;
[[Bild:BausteineSilber.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bausteine.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erhalt der Burg [[Hohenkrähen]], die der Bund vor 50 Jahren zum Lehen bekommen hat wurden hochwertige Metallabzeichen in limitierter Auflage geprägt, die es in Bronze, Silber, Gold zu kaufen gibt. Jeder Baustein ist auf der Rückseite numeriert und daher einmalig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bausteinen, die in Wappenform gehalten sind, ist neben dem heutigen Bundeszeichen und der Silhuette der Burg Hohenkrähen und der Aufschrift &amp;quot;Baustein zur Erhaltung der Hegau Veste Hohenkrähen&amp;quot; zu erkennen. Auch das Burgzeichen, der Gotenkopf und die Lilie des Vorkriegsbundes in den beiden oberen Ecken sind zu sehen. Der heutige Name der Pfadfinderschaft Grauer Reiter wurde in Gedenken an einen berittenen Stamm aus dem Vorkriegsbund gewählt, der sich trotz Verbot im III. Reich nicht auflöste oder der HJ anschliessen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichen sind durchnummeriert, d.h. je eher bestellt, desto niedriger die Nummer !!! &lt;br /&gt;
einfach reservieren lassen bei [mailto:sadarji@yahoo.de E-Mail an mich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bausteine verkaufen wir zum Erhalt der Burg in den Farben:&lt;br /&gt;
bronze 10 Euro&lt;br /&gt;
silber 15 Euro&lt;br /&gt;
gold 25 Euro (oder mehr !) per Stück&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Porto:'''&lt;br /&gt;
bei Bestellung von einem Baustein: 1,50 Euro, ab zwei: 2,50 Euro&lt;br /&gt;
Auslieferung aber auch persönlich möglich (z.B. e.V.-treffen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erhalt der Zahlung auf das Konto der Fördergemeinschaft und kurzer Benachrichtigung per Mail mit der Vesandanschrift, werde ich sofort die Baustein versenden.&lt;br /&gt;
Postbank Stuttgart BLZ: 60010070, Kontonummer: 66633705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
''Diese Bausteine werden nur so lange Vorrat reicht erhältlich sein. Der Erlös aus der Aktion kommt ausschliesslich dem Erhalt und Ausbau der Burg für die Jugendarbeit zugute.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spezial:Contributions&amp;amp;target=Sadarji&amp;amp;offset=0&amp;amp;limit=1000 artikelliste]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Scouting&amp;diff=36197</id>
		<title>Scouting</title>
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		<updated>2013-04-08T22:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Scouting.jpg|right|thumb|Titelblatt der Ausgabe 1/99]]&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift '''Scouting''' aus dem [[Spurbücher|Spurbuchverlag]] ist seit 1984 nach eigener Aussage die einzige unabhängige Zeitschrift für das gesamte [[Pfadfinderbünde und -verbände|Pfadfindertum]]. &lt;br /&gt;
Ihre Berichterstattung erstreckt sich jedoch auch auf Themen und Persönlichkeiten der deutschen [[Jugendbewegung]], wobei gleichermaßen über bekannte wie regionalbegrenzte Pfadfinderorganisationen und Gruppen der Jugendbewegung berichtet wird. Im Jahr 2006 wurde über 66 verschiedenen Organisationen berichtet, darunter waren acht Gruppen aus nicht-pfadfinderischen Verbänden der deutschen Jugendbewegung. Nach Eigenaussage möchte Scouting seinen Lesern den Blick über den eigenen (Bundes-)Tellerrand ermöglichen, den Führungskräften bei ihren alltäglichen Problemen helfen und die Ziele der Pfadfinderarbeit deutlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schwerpunkt bilden Fahrtenberichte, historische Artikel zur Pfadfinder- und Jugendbewegung sowie gelegentliche fachspezifische Interviews. Weitere Bestandteile sind das Forum, Gehört, Gesehen, Gelesen, Termine, Einladungen, Praxisseiten und Internationales. Die Zeitschrift verwendet die herkömmliche deutsche Rechtschreibung. 2003 erhielt die Zeitschrift Scouting für ihre über 20jährigen Verdienste um das deutsche Pfadfindertum den „Robert-Baden-Powell-Preis“ des Pfadfinder-Hilfsfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ab 2013 wird Scouting nicht mehr vierteljährlich erscheinen, sondern in Form eines Jahrbuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Scouting Scouting Artikel in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Scouting.jpg&amp;diff=36196</id>
		<title>Datei:Scouting.jpg</title>
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		<updated>2013-04-08T22:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Titelseite der Scouting Ausgabe 1/99&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Titelseite der Scouting Ausgabe 1/99&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ring_junger_B%C3%BCnde&amp;diff=35884</id>
		<title>Ring junger Bünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ring_junger_B%C3%BCnde&amp;diff=35884"/>
		<updated>2012-11-24T12:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Mitgliedsbünde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:RjB.jpg|right|thumb|Symbol des Ring junger Bünde]]&lt;br /&gt;
Der '''Ring junger Bünde''' (RjB) ist ein Zusammenschluss selbständiger, unabhängiger und selbstverantwortlicher [[Jugendverband|Jugendverbände]], die sich als [[Bündische Jugend|Bünde]] in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen. Er bezweckt, deren gemeinsamen Interessen nach außen zu vertreten und deren Verbindung untereinander zu fördern. Er  wurde am 19. März 1966 gegründet und ist damit die älteste existierende [[überbündisch]]e Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RjB und alle in ihm vertretenen Jugendbünde bekennen sich zur Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum [[Meißnerformel|Meißnertag]] 1963. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum Meißnertag 1963==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den freien und eigenständigen [[bündisch|bündischen]] Gruppen finden sich Jungen und Mädchen aller Schichten und Bekenntnisse zusammen. Ihre Zugehörigkeit gründet sich auf gegenseitiger Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Kraft dieser menschlichen Übereinstimmung wollen Jüngere und Heranwachsende gemeinsam an der Gestaltung ihres Lebens arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bünde sind um die ganze Fülle des Lebens bemüht. Neben der [[Fahrt]], auf der sie das Erlebnis von Menschen und Ländern suchen, dem [[Lager]] und dem Wettkampf, steht daher im gleichen Rang die handwerkliche musische und geistige Anstrengung in Gespräch, Lesung Laienspiel und Chorsingen. Dabei erfahren Jungen und Mädchen zum erstenmal, dass Gemeinschaft freiwillige Bindung ist, Disziplin des Körpers und des Geistes als Grundlage jeder Freiheit, ernster Leistungswille, Mut zur Auseinandersetzung mit dem anderen und Bewahrung in der Verantwortung für den anderen wie für das Ganze bestimmen Lebensstil und Haltung der bündischen Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der bündischen Gemeinschaft, die nur mitverantwortende Zugehörigkeit kennt, ist besser geeignet, Verantwortungsbewusstsein wachsen zu lassen als der unverbindliche Gruppenstil der [[Jugendverband]]sarbeit. Nur die Zielvorstellungen der Jugendverbandsarbeit sind für den Jugendlichen verbindlich. Sie sind von Erwachsenenorganisationen vorgegeben. Dann sehen wir die Gefahr, dass der Heranwachsende seiner Entscheidungsfreiheit beraubt wird. Wir wollen ihm eine Reifezeit sichern, in der er frei von Verbandsinteressen das Gesellschaftsganze betrachten und zur Entscheidungsfähigkeit gelangen kann. Ein politisches Engagement darf nur auf dem selbständigen Urteil eines erwachsenen Menschen beruhen, nicht auf Gewöhnung. Die bündische Gemeinschaft vermittelt humane Werte und Haltungen zweckfrei. Wir sind deshalb der Ansicht, dass sie besser auf eine freie Gesellschaft vorbereitet, als die Gruppe eines Jugendverbandes, die frühzeitig an interessengebundenen Aktionen teilnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass der Versuch der bündischen Jugend, ein Leben in Freiheit zu führen, für ihre Mitglieder wie für die Gesellschaft ein Wagnis bedeutet. Wir fordern von einer Gesellschaft, die der Freiheit verpflichtet ist, dieses Wagnis nicht nur zu dulden, sondern ihm den nötigen Raum zu sichern. Wir wehren uns gegen alle Bestrebungen, die uns diesen Raum einengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da unser Bemühen um Selbstverwirklichung nur in einem freien Staat gelingen kann, verpflichten wir uns, die uns anvertraute Jugend von der Idee des demokratischen Rechtsstaates zu überzeugen. Wir hoffen, dass auch der Teil der deutschen Jugend, dem alles dies verwehrt ist eines Tages mit uns ein Leben in Freiheit führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Für die Freiheit des Jugendlichen, sich mit Freunden zu einer Gruppe zusammenzuschließen, um in Verantwortung vor dem eigenen Gewissen wie in Verpflichtung für die Gesellschaft ein Jugendleben in eigener Bestimmung zu gestalten, tritt die bündische Jugend unter allen Umständen geschlossen ein.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen auf dem [[Hohen Meißner]] am 15. September 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalte==&lt;br /&gt;
Der RjB ist ein Zusammenschluss weiterhin selbständiger, unabhängiger und selbstverantwortlicher Jugendbünde. Er bezweckt, deren gemeinsame Interessen nach außen hin zu vertreten und deren Verbindung untereinander zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des RjB können nur Jugendbünde, die Bundesführer von Jugendbünden ohne eigene Rechtspersönlichkeit und in Ausnahmefällen Einzelpersonen werden. Folgende Forderungen sind für die Mitgliedsbünde verbindlich: &lt;br /&gt;
* das Bekenntnis zur Grundsatzerklärung der Jugendbünde vom Meißnertag 1963&lt;br /&gt;
* die Unabhängigkeit von einem Älterenverband und einer parteipolitischen Richtung&lt;br /&gt;
* die Gliederung nach dem [[Horte]]nprinzip, d.h. Arbeit in eigenständigen Gruppen von etwa 8-10 Jugendlichen&lt;br /&gt;
* das Leistungsprinzip, d. h. die verantwortliche Mitarbeit eines jeden Gruppenmitgliedes,&lt;br /&gt;
* eine Mindeststärke von etwa 10 [[Horte]]n und 100 Mitgliedern unter 20 Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Aufnahme von Mitgliedsbünden entscheidet die Bundesführerversammlung, die meist auf [[Burg Ludwigstein]] stattfindet. Voraussetzung für die Aufnahmen neuer Bünde ist die  Bürgschaft dreier Mitgliedsbünde. In der Bundesführerversammlung hat jeder Bund eine Stimme, unabhängig von seiner Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedsbünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bund deutsch-unitarischer Jugend]] - BduJ&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]] - CPSaar&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Freischar]] - DF&lt;br /&gt;
*[[Jungenschaft|deutsche jungenschaft Aachen]] - dj.1.11&lt;br /&gt;
*[[deutsche reform-jugend]] e. V. - drj&lt;br /&gt;
*[[Deutscher Pfadfinderbund]] - DPB&lt;br /&gt;
*[[Die Fahrenden Gesellen]]&lt;br /&gt;
*[[fkk-jugend e.V.]] (Gründungsmitglied des RjB)&lt;br /&gt;
*Internationaler Jugendclub - IJC&lt;br /&gt;
*Junge [[Balduinstein]]er / [[Graue jungenschaft]] &lt;br /&gt;
*[[Jungenbund Phoenix]]&lt;br /&gt;
*[[Österreichischer Wandervogel]] (ÖWV) - Junger Bund&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Großer Jäger]]&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Nordbaden]] - PBN&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Luchs]]&lt;br /&gt;
* Saarländische Pfadfinderbund - SPB&lt;br /&gt;
*[[Wandervogel Deutscher Bund]] - WVDB&lt;br /&gt;
*[[Weinbacher Wandervogel]] - WWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehemalige Mitglieder:'''&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] - NWV&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
* [[Ring Bündischer Jugend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungen==&lt;br /&gt;
[[Bild:mitteilungen123.gif|right]]&lt;br /&gt;
Der RjB gibt für seine Mitgliedsbünde die ''Mitteilungen'' als gemeinsame Schrift ca. 1-3 Mal im Jahr heraus. Die Mitteilungen stehen meist unter einem besonderen Thema. Die gelben Blätter in der Mitte des Heftes enthalten Nachrichten und Termine aus den Mitgliedsbünden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 111 - [[Karl Vogt]]: Hundert Jahre Jugendbewegung&lt;br /&gt;
* 112 - [http://www.rjb.de/cms/mitteilungen/content_management/files/pdf/1117454721_RjB-Mitteilungen-112.pdf RjB-Lager “Entdeckung” 2000]&lt;br /&gt;
* 113 - [[Falado von Rhodos]]&lt;br /&gt;
* 114 - [[Arno Klönne]] , Jugendliche Opposition im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* 115 - 100 Jahre Wandervogel&lt;br /&gt;
* 116 - Zum Gedenken an Karl Vogt&lt;br /&gt;
* 117 - Singen in den Bünden&lt;br /&gt;
* 118 - Bündische Verlage stellen sich vor&lt;br /&gt;
* 119 - RjB-Lager “Puzzle”&lt;br /&gt;
* 120 - [[Mytilus]]&lt;br /&gt;
* 121 - [[Balduinstein]]er Gespräch ”Führen und Folgen“&lt;br /&gt;
* 122 - Fahrtenziel Osten&lt;br /&gt;
* 123 - 20 Jahre Bündisches Forum&lt;br /&gt;
* [http://rjb.kirsch.domainfactory-kunde.de/index.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_view&amp;amp;gid=18&amp;amp;Itemid=50 Mitteilungen 2006/01 40 Jahre RjB]&lt;br /&gt;
* Mittelungen 2006/02 Jubilu (Jugendbildungsstätte Ludwigstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regionale Ringe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Ring junger Bünde auf Bundesebene existieren mehrere regionale Ringe, die nur lose mit dem RjB verknüpft sind. Sie sind keine Untergliederung des RjB, der nur autonome Bünde aufnimmt. Allerdings sind einige Mitgliedsgruppen der regionalen Ringe über ihren Verband auch Mitglied des bundesweiten RjB, andere Mitgliedsgruppen sind Mitglied in Bünden des [[DPV]] (z.B. Pfadfinderhorst Greif und Pfadfinderstamm Kondor in der [[Pfadfinderschaft Süddeutschland]], Ring Waterkant im [[DPBM]]), dem [[WFIS]] ([[Solmser Pfadfinderschaft]]) oder sie gehören keiner weiteren Dachorganisationen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den regionalen Ringen gehören auch christliche Bünde oder Mitgliedsgruppen christlicher Bünde an, z.B. [[Christlicher Mädchenbund Monokel]], [[Evangelische Jungenschaft HORTE]], [[Christliche Pfadfinderschaft Dreieich]], [[Christliche Pfadfinderschaft Pegasus]], Gau Burgund ([[CPD]]) u.a.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan existieren folgende regionale RjBs, die sich nach dem Vorbild des großen RjB auf Landesebene organisiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Hessen]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Ring schleswig-holsteinischer Jugendbünde]] (ehem. Ring junger Bünde Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/ Ring junger Bünde]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/pdf/rjb_1963.pdf Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum Meißnertag 1963 PDF-Text]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/pdf/rjb_satzung.pdf Satzung als PDF-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Musikkultur&amp;diff=35678</id>
		<title>Musikkultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Musikkultur&amp;diff=35678"/>
		<updated>2012-07-26T19:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Liste einzelner (überbündischer) Singewettstreite: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik spielt im Zusammenhang mit [[Lagerfeuer]] in den allermeisten Bünden und Verbänden eine wichtige Rolle. Es haben sich jedoch unterschiedliche Musikkulturen etabliert. Von einer pfadfinderischen Musikkultur kann man eventuell im Zusammenhang mit häufig spezifischen Formen in den [[bündisch]] orientierten Bünden sprechen.&lt;br /&gt;
Ausdruck der Musikkultur ist auch, daß viele [[Stamm|Stämme]] ihr eigenes [[Liederbuch]] erstellt haben, bzw. jeder in sein eigenes Liederbuch hineinschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liedgut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt innerhalb der Pfadfinderei eine Menge spezifischen Liedguts.  Welche Lieder dort gesungen werden, ist jedoch äußerst unterschiedlich. Während in einigen Verbänden traditionelles Liedgut gepflegt wird, spielen in anderen modernere Lieder aus dem Rock- und Popbereich eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikkultur der DPSG==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DPSG sind wie in allen Bereichen auch die Traditionen bezüglich der Musikkultur regional und stammesweise stark unterschiedlich. Im allgemeinen kann jedoch davon ausgegangen werden, daß Rock- und Poptitel einen wesentlich größeren Anteil am Liedgut haben als in anderen Verbänden. Das zeigt sich in den im Verband vorhandenen Stammesliederbüchern, die häufig einen nicht unerheblichen Anteil englischsprachiger Lieder beinhalten. Weiterhin läßt sich die Verwendung moderner Musik auf Großveranstaltungen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind:&lt;br /&gt;
* [http://www.uhrsprung2002.de/community/downloads/daten/uhrsprung.mp3 Mottosong auf dem Lager Uhrsprung als mp3], siehe auch [[Uhrsprung]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Link defekt: [http://www.dpsg-pleinfeld.de/downloads/Flinke%20Haende%20flinke%20Fuesse.mp3] --&amp;gt;Version des Liedes &amp;quot;Flinke Hände, flinke Füße&amp;quot; von der Roverparty auf up2date als mp3, siehe auch [[up2date]]&lt;br /&gt;
* [http://www.u1.org/download/flinke%20haende.pdf Noten zum Lied &amp;quot;Flinke Hände, flinke Füße&amp;quot; im pdf-Format]&lt;br /&gt;
* [http://home.scoutnet.de/dpsg.mannheim-bergstrasse/bezirk/download/up2date_Song.pdf Der Mottosong von up2date als Text mit Noten im pdf-Format]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikkultur anderer Verbände==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Singewettstreit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Singewettstreit 1986.JPG|thumb|right| Viersener Gruppe auf dem Singewettstreit des Waldjugendbundeslagers 1986]]&lt;br /&gt;
Singewettstreite, sowohl in den einzelnen Bünden als auch [[überbündisch]], sind eine Möglichkeit, die Qualität des Singens zu vergleichen und Neues kennen zu lernen. Heute gibt es in Deutschland mehrere überbündische Singewettstreite, die von der Teilnehmerzahl her von unter 100 bis zu 2.000 Menschen schwanken können. Unterschiede zeigen sich in der Qualität der Beiträge, der Kategorien sowie der Atmosphäre (Kongresszentrum vs. [[Schwarzzelt]]flair). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste einzelner (überbündischer) Singewettstreite:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.seeadler.net/?s=singewettstreit Bamberger Singewettstreit]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgludwigstein.de/?id=141 Beräunertreffen auf der Jugendburg Ludwigstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-singewettstreit.de Berliner Singewettstreit]&lt;br /&gt;
* [http://www.bremer-singewettstreit.de Bremer Singewettstreit]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* [http://www.burg-waldeck.de Peter-Rohland-Singewettstreit]&lt;br /&gt;
* [http://www.rabenstein-sängerfest.de Sängerfest Rabenstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-hwh.de Singewettstreit des Handwerkerhofs (2-jährig)]&lt;br /&gt;
* Süddeutscher Singewettstreit&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
*[http://www.rheinischer-singewettstreit.de Rheinischer-Singewettstreit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ehemalige Singewettstreite===&lt;br /&gt;
*Sängerfest des [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]] bei Ottenstein in Dömern 1985 - 2007 und 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Liedautor]]en der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Liederbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
* [[Fahrtenlied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/singewettstreittermine/termine.html Informationen über die großen Singewettstreite]&lt;br /&gt;
* [http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archiv der Jugendbewegung]&lt;br /&gt;
* [http://www.strubb.de/Singen%20in%20den%20Buenden.pdf Singen in den Bünden -- Der Zupfgeigenhansl und seine Nachfolger]; Vortrag von [[Helmut König]] (helm)&lt;br /&gt;
* [http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/downloads/Ueber_das_Besondere_am_buendischen_Singen.pdf Helmut König: Über das Besondere des bündischen Singens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Forum_(Internet)&amp;diff=35463</id>
		<title>Forum (Internet)</title>
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		<updated>2012-05-13T23:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im deutschsprachigen Internet gibt es verschiedene Projekte, deren Ziel es ist, Pfadfindern eine Plattform zu bieten, auf der diskutiert werden kann. Ferner bieten solche Foren u.ä. den Dienst, Informationen über andere Bünde und Verbände bereit zu stellen.&lt;br /&gt;
Als größter seiner Art gilt der Pfadfinder-Treffpunkt.de (PT), der seit August 2000 online zur Verfügung steht. Er bietet verschiedene Foren (thematisch sortiert), einen Chat-Raum, eine umfangreiche Datenbank von deutschen und außerdeutschen Pfadfinderverbänden und -bünden sowie weitere Dienstleistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Projekte sind u.a. der Pfadfinder-Treffpunkt.info und der Pfadi-Treff.de&lt;br /&gt;
Auch das Scoutmix (in seinem Aufbau dem Studi-vz ähnlich) erfreut sich größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadfinder-treffpunkt.de Der Pfadfinder-Treffpunkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/rssfeed.php?section=news Neueste Nachrichten aus dem PT]&lt;br /&gt;
*[http://www.scoutface.com Das internationale Scoutface]&lt;br /&gt;
*[http://www.scoutmix.de Das deutschsprachige Scoutmix]&lt;br /&gt;
*[http://www.latoilescoute.net/ Das französichsprachige LaToileScout]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35275</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
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		<updated>2012-02-28T08:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus Soldin (heute Myślibórz) der Neumark seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35274</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
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		<updated>2012-02-28T08:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus Soldin (heute [[Myślibórz]]) der [[Neumark_(Landschaft)|Neumark]] seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35273</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35273"/>
		<updated>2012-02-28T08:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus Soldin (heute [[Myślibórz]]) der [[Neumark_[Landschaft)|Neumark]] seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35272</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
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		<updated>2012-02-28T08:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus Soldin (heute [[Myślibórz]]) der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35271</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35271"/>
		<updated>2012-02-28T08:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus Soldin (heute [[Myślibórz]]) der [[Neumark|Neumark (Landschaft)]] seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sturmtrupp-Pfadfinder&amp;diff=35270</id>
		<title>Sturmtrupp-Pfadfinder</title>
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		<updated>2012-02-28T08:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Verbreitung des Bundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ehemalige Bund der '''Sturmtrupp-Pfadfinder, eine Deutsche Waldritterschaft''' wurde 1926 als Pfadfinderorganisation in Anlehnung an den IOGT (Guttempler) gegründet. Er hatte nie mehr als 500 Mitglieder und war der erste [[Koedukation|koedukativ]] arbeitende [[:Kategorie:Pfadfinderbund|Pfadfinderbund]] in Deutschland. [[Überbündisch]] trat er allerdings kaum in Erscheinung. Der Name sollte ausdrücken, dass er sich an der Spitze einer Erneuerungsbewegung in der deutschen [[Jugendbewegung]] sah. Der Bund zeichnete sich durch ein sehr intensives Bundesleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Sturmtrupp-Pfadfinder==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kohte.jpg|thumb|right|Kohte aus den 30er Jahren aus dem Besitz der Sturmtrupp-Pfadfinder. Sie ist wahrscheinlich die älteste noch in Gebrauch befindliche Kohte.]]&lt;br /&gt;
Seine Gruppen waren zum großen Teil Mitglieder der alkoholfreien Bewegung des Internationalen Guttemplerordens, die stark vom [[Wandervogel]] beeinflusst waren. Seit 1923 bestand enger Kontakt zu den [[Neupfadfinder]]n, dessen Elemente und Stil sie forführten, nachdem diese 1925 in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangenen waren. Andere Gruppen stießen von Wandervogel- oder von Pfadfinderbünden hinzu, die der [[Woodcraft]]-Bewegung nahe standen und nach „Urpfadfindertum“ strebten. Grundlage des „Urpfadfindertums“ waren die Bücher von [[John Hargrave]] (Der weiße Fuchs, Kunst Einsamkeit, [[Kibbo Kift]], Stammeserziehung u. a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bildeten die Stämme Jukkasjärvi (Stuttgart), Rüppurr (Karlsruhe) und Wölfe (Mannheim) den „Sturmtrupp Süd“ innerhalb des Wehrlogenwerkes. Danach gelang es an vielen anderen Orten neue Stämme zu gründen, so dass auf dem Bundeslager am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] „Sturmtrupp Nord“ und „Sturmtrupp Mitte“ hinzukamen. Nach einem [[Thing|Bundesthing]] in Roßlau an der Elbe wurde schließlich der neue Bund „Sturmtrupp-Pfadfinder, eine deutsche Waldritterschaft“ gegründet. Der Bundesfeldmeister war Dr. Helmut Hövetborn (Pfadfindername: Doktor), zum Hauptfeldmeister wurde [[Erich Mönch]] (Pfadfindername: Schnauz) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegte zahlreiche Kontakte zu Pfadfindergruppen des IOGT in Skandinavien und den Niederlanden und zeitweise kam es sogar zu Bestrebungen einen länderübergreifenden Nordeuropäischen Pfadfinderverband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsinhalte==&lt;br /&gt;
Der Bund arbeitete auf der Basis der von [[Ernest Thompson Seton]] vertretenen „Lehre vom einfachen u.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; geistigen Leben“. Er vereinigte in seinen Reihen raue Fahrtengesellen im Sinne alter Pachanten und Landsknechte, aber auch feinsinnige, künstlerische und intellektuelle Menschen. Jedes Bundesmitglied war angehalten eine Jahreswerkarbeit herzustellen, die auf den Bundeslagern ausgestellt wurden. Außerdem unternahm die Gruppen mehrere [[Fahrt|Großfahrten]], die sie vor allem nach Schweden und Norwegen führten. Durch den Anspruch großer Leistung und eiserner Disziplin war ein Elitedenken nicht unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund war interkonfessionell und politisch neutral. Unterstützt wurde er durch den „Ring der Freunde des Sturmtrupp“, dem Eltern der Mitglieder und die Älteren des Bundes angehörten. Die Bundesschrift hieß Jugendland. Zwischen Ostern 1929 und Jahresende 1933 erschienen 24 Ausgaben. Die Hefte 25–27 erschienen zwischen 1946 und 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung des Bundes==&lt;br /&gt;
Die Gruppen des Bundes waren im ganzen damaligen Deutschen Reich verteilt, der Schwerpunkt lag jedoch in Süddeutschland. Der Stamm der „Füchse“ in Tübingen und die „Grauen Reiter“ aus [Soldin] der Neumark seien besonders genannt, da sie für die Nachkriegsarbeit von Erich Mönch als Vorbild seiner Pfadfinderarbeit herangezogen wurden. Geistiger Förderer und Reichsfeldmeister des Bundes war der Grafiker Dr. Helmut Hövetborn, der dem Bund von Anfang an musische Impulse gab. Es gab keine geschriebene Bundesordnung, die Angehörigen mussten aber die Kernsätze des Bundes kennen. Form des Zusammenlebens war eine Art Basisdemokratie. Im Bundesthing waren alle Stammesführer stimmberechtigt; die Stämme hielten eigene Things ab. Durch ihr Vorbild forderten die Führer unbedingte Gefolgschaft. Der Sturmtrupp führte große Auslandsfahrten durch und nahm auch an internationalen Zeltlagern mit Pfadfindergruppen des IOGT aus Skandinavien, Großbritannien und den USA teil. 1927 erwarb der Bund bei Döffingen im Kreis Böblingen eine große Heidefläche auf einem Berg. Hier, auf dem so genannten „Jugendland“, entstand das Bundesheim im Blockhausstil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1932 trennte sich der Bund endgültig von den Wehrlogen, nachdem deren Leitung den Antrag ablehnte, dass die „Sturmtrupp-Pfadfinder“ einen eigenständigen Zweig im Guttemplerorden bilden. Daraufhin legten die Gruppen die Guttemplerabzeichen ab und waren ein eigenständiger Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auflistung bekannter Gruppen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Var Redo-1.JPG|thumb|right|200px|Sturmtrupp-Lilie und Zeichen der schwedischen Pfadfinder in Verbundenheit mit den Pfadfindern in Kiruna]]&lt;br /&gt;
'''Gründungsstämme des „Sturmtrupp-Süd“:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Wölfe – Mannheim&lt;br /&gt;
* Stamm Jukasjärvi - Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stamm Rüppurr – Karlsruhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Gruppen des Sturmtrupp-Süd:'''&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Wildkatzen – Stuttgart&lt;br /&gt;
* Wölflingssippe Zeisige – Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stamm Füchse – Tübingen&lt;br /&gt;
* Mädchenstamm Burg - Tübingen &lt;br /&gt;
*Stamm Adler - Rottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Nord:'''&lt;br /&gt;
* Stamm Grad dör – Bremen&lt;br /&gt;
* Stamm Widukind – Oldenburg&lt;br /&gt;
* Stamm Wiking – Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmtrupp Mitte'''&lt;br /&gt;
* Stamm Braune Bären – Berlin&lt;br /&gt;
* Stamm Grauer Reiter – Soldin&lt;br /&gt;
* Stamm Goten – Dessau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbotszeit==&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Bundesinventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt, um der Eingliederung in die Hitler-Jugend zuvorzukommen. Es fanden aber weiterhin geheime Treffen und Fahrten statt. Nach der Auflösung des Bundes war das Schicksal der Stämme sehr unterschiedlich und hing von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Karlsruher Gruppen schlossen sich der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die zu einem Sammelbecken der zerschlagenen [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] wurden und bald darauf ebenfalls aufgelöst wurde. Eine geplante [[Bundesfahrt]] nach Nordafrika wurde 1934 wegen des Ausreiseverbots kurzfristig in eine Deutschland-Sternfahrt mit Treffpunkt in Leipzig umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helmut Hövetborn wurde in Stuttgart angeboten in die Bannleitung der Hitlerjugend einzutreten und ihr seinen Stamm geschlossen zuzuführen. Dies wies er zurück mit dem Hinweis, dass der Bund aufgelöst sei und er keine Möglichkeit hätte etwas zu tun. Darauf folgten mehrere Festsetzungen und Verhöre durch die Gestapo. Das [[Jugendland]] wurde vom Verein auf ihn unter Übernahme aller Schulden übertragen und entging damit gerade noch rechtzeitig der Zwangsauflösung und Beschlagnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des berittenen Stammes „Grauer Reiter“ in Soldin verweigerten die befohlene Auflösung und ritten auch weiterhin am helllichten Tag in ihrer Pfadfinderuniform durch den Ort. Nachdem sie zum Militär eingezogen wurden, fielen sie einer nach dem anderen an der Ostfront. Von diesen Grauen Reitern leitet sich der Name der späteren [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Braune-Bären-Stamm“, 1928 von Erich Mönch (Schnauz) in Berlin gegründet, beschloss sich zu tarnen und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Ihr Gruppenzeichen war die längshalbierte [[Pfeillilie]] des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Noch bis 1939 wurde den zuverlässigsten Jungen das Pfadfinderversprechen abgenommen, dann löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. Damit hat der Sturmtrupp-Pfadfinderbund aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helga Barth===&lt;br /&gt;
Helga Barth war Sippenführerin der Sippe Zeisige in Karlsruhe im Bund der „Sturmtrupp-Pfadfinder“. Sie wurde im Sturmtrupp „Mutter der Zeisige“ genannt und war 24 Jahre alt, als sie starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rechlin, ein Ort südlich des Müritzsees, gab es Werkhallen der Luftfahrtindustrie, dort wurde in Zwangsarbeit Helga Barth beschäftigt. Sie wurde wegen Sabotage „aussortiert“. Das war ihr Todesurteil, denn sie wurde von hier mit anderen Frauen im Fußmarsch in Richtung Konzentrationslager Ravensbrück getrieben. Auf dem Weg dorthin blieb sie vor Erschöpfung liegen. Von einem nachfolgenden Bewacher wurde sie erschossen und liegen gelassen. Dortige Anwohner haben sich ihrer angenommen und auf einem nicht bekannten Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach 1945 sammelte Dr. [[Helmut Hövetborn]] erneut die verbliebenen Mitglieder des Bundes und es gab Überlegungen einer Neugründung des Bundes. Schon 1946 trafen sich die überlebenden Mitglieder des Stamm Rüppur unter Ernst Kurzenberger in Ettlingen. Im Frühjahr 1947 wurde die Landesmark Nordbaden mit Gruppen in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe ausgerufen. Im selben Jahr wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ von Erich Mönch (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Am 14. März 1948 verstarb der Bundesfeldmeister Dr. Helmut Hövetborn (Dr.) an einem Herzinfarkt. Zu seinem Nachfolger wurde Richard König (Alter) vom Gründerstamm Rüppurr gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppen unterhielten Verbindungen zu hessischen und bayrischen Pfadfindern und dem Sekretariat von Dr. Alexander Lion in Bad Aibling der mit einem Rundbrief versuchte ein Sammelbecken für alle Pfadfinder in Deutschland zu bilden. Es gab zahlreiche Lager und um den Zusammenhalt zu wahren erschien der Rundbrief „Jugendland“ des Freundeskreises ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder. In diesen Heften Ausgabe 25–27 wurde die Neugründung des Bundes sehr intensiv diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch zu Gunsten des Engagements im neu gegründeten „[[Bund Deutscher Pfadfinder]]“ entschieden in den alle Jugendgruppen überführt wurden. Man glaubte, dass die Bundessatzung, an deren Entstehung auch Erich Mönch beteiligt war, genügend Freiheiten für ein Eigenleben der Gruppen erlaube, dass auch eine musisch-künstlerische Entfaltung im Geiste der Sturmtrupp-Pfadfinder möglich erschien. Zudem wollten sie die Einheit der deutschen Pfadfinderbewegung und der Aufnahme vom [[World Organization of the Scout Movement|International Bureau]] nicht im Wege stehen. Nur wenn die Einheit der gesamten Pfadfinderbewegung nicht möglich sei, sollte ein eigener Bund entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Sturmtrupp-Pfadfinder ist eng mit der Geschichte der Grauen Reiter verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht heute noch ein Freundeskreis ehemaliger Sturmtrupp-Pfadfinder innerhalb der „Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.“, einem [[überbündisch]]en Freundes- und Elternkreis zum Erhalt der Burg Hohenkrähen für die Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der „Zeitung“ der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsf.scout.se/index.html Schwedischer Pfadfinderverband der Guttempler]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Pfadi_Liestal#Vorgeschichte Pfadfindergruppe Edelweiss 1915 in Liestal (Schweiz)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Orden&amp;diff=35047</id>
		<title>Orden</title>
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		<updated>2012-01-09T11:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bünde mit Ordensstruktur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff Orden kommt als Gruppenstruktur im (nerothanen) [[Wandervogel]]bereich vor.&lt;br /&gt;
Vorbild waren die Ritterorden aus dem Mittelalter, wo man sich der gemeinsamen Idee des Ordens verpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne [[Fähnlein]]/Horten dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart.&amp;quot;'' Dieses führte zu den abenteuerlichen Namen der Ordensgemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensstruktur des [[Nerother Wandervogel]], wird in der Literatur oft als der ''&amp;quot;Königsgedanke&amp;quot;'' [[Robert Oelbermann|Robert Oelbermanns]] bezeichnet, da diese es ermöglichte, daß Gruppen mit neuen Ansätzen sich im Bund gründen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Neuerer gründete seinen eigenen Orden. Wer etwas neues schuf, für den war Platz im Bund.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Und so war der Bund nicht durch den Austritt einer Person oder Gruppe, mit neuen Ideen, geschwächt, sondern eine neue Blüte wuchs am Bundestrauch.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde mit Ordensstruktur==&lt;br /&gt;
Ursprünglich im Nerother Wandervogel entstanden, gliedern sich heute viele Wandervogelbünde, besonders wenn sie sich in der Tradition des [[NWV]] verstehen, in Orden.&lt;br /&gt;
Zu nennen sind hier vor allem:&lt;br /&gt;
*der [[Nerother Wandervogel]] &lt;br /&gt;
*der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund|Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]]&lt;br /&gt;
*der [[Jungenbund Phoenix]]&lt;br /&gt;
*der Tomburger Ritterbund&lt;br /&gt;
*der Weinbacher Wandervogel&lt;br /&gt;
*der Wandervogel-BfJ&lt;br /&gt;
*der [[Deutsche Pfadfinderbund]] besitzt mit dem Orden St. Georg (männlich) und St. Christopherus (weiblich) zwei zusätzliche Bundesteile zum Jungen- und Mädchenbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der [[Jugendbewegung]].'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<title>Fahrtenlied</title>
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		<updated>2012-01-08T23:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Singewettstreit 1986.JPG|right|300px|thumb|Viersener Gruppe mit [[Mac]] (Links) auf dem Singewettstreit des Waldjugendbundeslagers 1986]]&lt;br /&gt;
Ein '''Fahrtenlied''' ist ein Lied, das von [[Pfadfinder]]n, [[Wandervögel]]n, [[Jungenschaft]]en, oder anderen Angehörigen der deutschen [[Jugendbewegung]] auf [[Fahrt]] oder im Zusammenhang mit Fahrten gesungen werden. Im engsten Sinne bezeichnet es nur diejenigen Lieder, die von Angehörigen dieser Gemeinschaften für diese Gemeinschaften geschrieben und dort gesungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liedinhalte==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des Liedgutes sind durch die für die Jugendbewegung typischen Erlebnisinhalte und die Geschichte der Jugendbewegung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umfassen somit alles, was für das gemeinsame auf Fahrt gehen typisch ist, wie Naturerleben, gemeinsames Wandern, das Singen selbst, gegenseitige Unterstützung und typische Erlebnisse beim Umgang mit Außenstehenden. Außerdem kommen Lieder über Bevölkerungsgruppen und Subkulturen vor, die eine Lebensweise haben, welche an das Fahrtenleben erinnert: Zigeuner, Vagabunden, Wanderburschen (Handwerk), Handwerker selbst, Kosaken, Savoyer, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Auslandfahrten wurden Lieder der besuchten Länder in das Liedgut der Bünde übernommen. So gehören zum Fahrtenliedschatz der Bünde Lieder aus den beliebten Fahrtenländern Norwegen, Schweden und Finnland, sowie in der Zeit der Weimarer Republik, Russland und ebenso Lieder über diese Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung des Liedschatzes===&lt;br /&gt;
====Der Zupfgeigenhansl====&lt;br /&gt;
Um 1900 entdeckte die [[Wandervogel]]bewegung das Volkslied neu. [[Hans Breuer]] veröffentlichte 1909 mit der Volksliedsammlung ''[[Zupfgeigenhansl]]'' das Liederbuch der Jugendbewegung. 1914 erschien die 10. und endgültige Auflage dieses Werkes, das bis 1933 in einer Auflage von weit über einer Million Exemplaren gedruckt und verbreitet wurde. Nach dem ersten Weltkrieg brachen die Bemühungen dieser Bewegung zunächst zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweitwichtigste Quelle der bündischen Lieder ist interessanterweise relativ unbekannt – das ''Allgemeine Deutsche Kommersbuch''. In ihrer Anfangsphase griffen die Wandervögel das Liedgut der Studenten auf. So sind beispielsweise viele Soldatenlieder, die um 1900 bekannt waren, in das bündische Liedgut aufgenommen worden, später entstandene dagegen nicht. „Sie haben Tod und Verderben gespien“ (Text von Ferdinand Freiligrath ) ist ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1910er Jahren waren die Gedichte Börries von Münchhausens Allgemeingut. Sie wurden vielfach vertont, unter anderem von [[Robert Götz]] das Lied „Jenseits des Tales“. Auch die Gedichte von [[Klabund]] wurden oft vertont. Viele Lieder aus der Zeit gab es mit verschiedenen Melodien. Die Verbreitung erfolgte mündlich. Überhaupt kann man die Liedgeschichte nicht allein an den Büchern festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Jöde vertonte „Der Kleine Rosengarten“ und „Auf der Lüneburger Heide“ von Hermann Löns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weimarer Republik====&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg, in dem zahlreiche Wandervögel gefallen sind, gab es einen Neuanfang. Die [[Bündische Jugend]] im engeren Sinn entstand, die viele Lieder selbst schuf. Wichtige Bücher waren ''Der Spielmann'' des Quickborn und ''Kameraden Singt!'' von [[Robert Oelbermann]]. Der Jugendmusikpädagoge [[Walter Hensel]] hatte seine Hochzeit mit dem vielzitierten ''Singenden Quell'' und ''Stampedemi''. Über die Pfadfinder fand der ''Jungvolker'' und ''[[Sankt Georg, Liederbuch deutscher Jugend]]'', Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind die ''Lieder der Eisbrechermannschaft'' (1933) aus der [[Jungenschaft|Deutschen Jungenschaft]]. Im damaligen Deutschland hatte man die Kämpfe in Russland zwischen den Weißen und den Roten aufmerksam verfolgt. Es entstanden zahllose Pseudo-Kosakenlieder und Eindeutschungen, aus gleicher Quelle auch die ''Soldatenchöre der Eisbrechermannschaft'' (1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] mit der [[Jungenschaft|dj.1.11]] regte die Nordland- und Russlandromantik an, die man heute noch in der [[Bündisch]]en Jugend insbesondere im Liedgut wiederfindet. Die dj.1.11 führte außerdem die [[Kohte]], und die [[Jungenschaftsjacke]] in die bündische Jugend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drittes Reich und zweiter Weltkrieg====&lt;br /&gt;
Dann warf der zweite Weltkrieg seine Schatten. ''Horch auf Kamerad'' und die ''Weiße Trommel'' von [[Hans Baumann]] erschienen. Hans Baumanns Lieder waren populär. Er traf den Nerv der Zeit und wurde von Bündischen wie von Nazis gleichermaßen vereinnahmt und nachher nicht verfemt. Das Liederbuch des sauerländischen Gebirgsvereins ''Unsere Lieder'' von [[Fritz Sotke]] war sehr verbreitet. Die ''[[Lieder der Süd-Legion]]'' entstanden noch in der Verbotszeit, auch ''Aus grauer Städte Mauern'' von [[Robert Götz]]. Die kirchlichen Gruppen wurden im Dritten Reich als letzte verboten und hatten daher am längsten die Möglichheit, Liederbücher zu drucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Das Singeschiff''' - Lieder der katholischen Jugend, Jugendführungsverlag / Düsseldorf (1934)'' und das &lt;br /&gt;
''Liederbuch deutscher Jugend, '''Sankt Georg''' ''  aus dem [[Günther Wolff]] - Verlag (Gesamtausgabe 1931/35) sind Standardwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachkriegszeit====&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg geschah ein Paradigmenwechsel. Elvis Presley änderte alles. Unter den Jugendlichen waren „Bündische“ eine immer kleiner werdende Subkultur. Das Liedgut wandelte sich; u.a. wurde das Liedrepertoire auch stärker durch ausländische Lieder (z.B. durch die Übersetzungen von [[Walter Scherf]], durch die Bürgerrechts- und Folklorebewegung) beeinflusst und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei ihm verbliebenen Nutzungsrechte brachte Ludwig Voggenreiters Bruder Heinrich 1949 in den in Bad Godesberg neugegründeten [[Voggenreiter Verlag]] ein. Dort erschien 1952 ''[[Der Turm]]'', eine 1966 abgeschlossene Liedersammlung, die unter anderem von [[Helmut König]] (helm) u.a. in 10 Ausgaben herausgegeben wurde und für viele Jahre das Standardwerk für bündisches Liedgut war. Es ist sein Verdienst, dass die vielen Lieder, welche in der Verbotszeit nicht gedruckt werden konnten, gesammelt und dokumentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Fritsch gab ab 1948 im [[Südmarkverlag]] – zunächst in Loseblattform – die ''Liederblätter deutscher Jugend'' heraus, die anschließend in illustrierten Heftausgaben über Jahrzehnte fortgesetzt wurden und kontinuierlich neue Impulse für die Liedkultur brachten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Später fanden die Liederbücher ''[[Schwarzer Adler]]'' und ''[[Liederbock]]'' vielfach Verwendung. Es waren eher Sammlungen bewährter alter Lieder. In diesen Jahrzehnten entstanden zahlreiche weitere Liedsammlungen, die das Singen in den Bünden beeinflusste., z.B. die Hefte ''Weiße Straßen'' (1949) aus Kreisen der [[Jungenschaft]], ''Lieder von Mac'' von [[Erik Martin]] und ''Der [[Silberspring]]'' aus dem  [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]]. Eine ausgezeichnete Zusammenstellung neuer und alter bündischer Lieder ist der 2007 erschienene ''[[Codex Patomomomensis]]''. Dieses Liederbuch weist auch für die meisten Lieder eine sorgfältig recherchierte Herkunftsgeschichte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelegenheiten, bei denen gesungen wird==&lt;br /&gt;
Je nach Bund und Gruppe wird unterschiedlich häufig gesungen. In Bünden, in denen das Singen eine große Rolle spielt, kann im Tagesablauf zum Beispiel zu folgenden Gelegenheiten gesungen werden: Morgens singt eine Gruppe im Zeltlager zum Wecken. Sobald alle aufgestanden und angezogen sind, findet eine Morgenfeier statt, bei der man sich im Kreis versammelt; dabei wird ebenfalls gesungen, manchmal werden auch das eine oder andere Gedicht oder ein paar kurze Gedanken vorgetragen. Zusätzlich gibt es zur Einleitung und als Abschluss jeder Mahlzeit ein Lied. Wartezeiten werden durch spontanes Singen überbrückt. Schließlich versammeln sich abends alle am Lagerfeuer und singen noch stundenlang gemeinsam. Außerdem wird am Anfang und Ende von Veranstaltungen, Fahrten und Gruppenstunden sowie zu feierlichen Gelegenheiten gesungen. Wenn man von Außenstehenden Hilfe erhielt, bekommen sie zum Dank ein Lied vorgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei welchen Gelegenheiten gesungen wird, variiert von Bund zu Bund erheblich, doch zumindest das abendliche gemeinsame Singen und das Singen zu feierlichen Gelegenheiten gehören bei allen Pfadfindern, Wandervögeln und sonstigen Bündischen und jugendbewegten Gruppierungen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle in den Bünden spielen [[Musikkultur#Singewettstreit|Singewettstreite]]. Hierbei treten Gruppen zu einem Wettbewerb mit Liedvorträgen an. Der älteste und bekannteste überbündische Singewettstreit ist der ''[[Hamburger Singewettstreit]]''. Während er zu seinem Beginn (1955) von jungenschaftlichen Bünden dominiert wurde, prägen heute pfadfinderische Gruppen die jährliche Veranstaltung im „Audimax“ der Hamburger Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für das Singen in Bünden ist, dass viele Jugendbewegte Lieder in ihren eigenen handgeschriebenen Liederbüchern sammeln. Außerdem geben viele Bünde und [[Stamm|Stämme]] eigene [[:Kategorie:Liederbuch|Liederbücher]] für den internen Gebrauch in Kleinstauflagen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liedschöpfer der Jugendbewegung==&lt;br /&gt;
* [[Hans Baumann]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Eichen]] (heini)&lt;br /&gt;
* [[Walter Gättke]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Götsch]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Götz]]&lt;br /&gt;
* [[Alfons Hamm]], (Alo Hamm), (trenk) &lt;br /&gt;
* [[Kurt Heerklotz]] (keh) &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]] (hussa) &lt;br /&gt;
* [[Dietrich Hespers]] (dirk) &lt;br /&gt;
* [[Adam Hofmeister]] (adam)&lt;br /&gt;
* [[Arno Klönne]] (arno)&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Koebel]] (tusk) &lt;br /&gt;
* [[Kurt Kremers]] (turi) &lt;br /&gt;
* [[Hans Kulla]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut König]] (helm) &lt;br /&gt;
* [[Otto Leis]] (ottsch) &lt;br /&gt;
* [[Erik Martin]] (mac) &lt;br /&gt;
* [[Karl Christian Müller]] (teut) &lt;br /&gt;
* [[Hans Riediger]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Riel]]&lt;br /&gt;
* [[Rudi Rogoll]] (papi) &lt;br /&gt;
* [[Walter Scherf]] (tejo) &lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schmidt]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Scholz]] (olka) &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sell]]&lt;br /&gt;
* Jürgen Sesselmann (mayer) &lt;br /&gt;
* [[Fritz Sotke]]&lt;br /&gt;
* [[Alexej Stachowitsch]] (axi)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Steinhöfel]]&lt;br /&gt;
* [[Horst Wesenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Alf Zschiesche]] (alf)&lt;br /&gt;
* [[Georg Zierenberg]] (schorse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lieder==&lt;br /&gt;
* [[Kneipe vorm Moor]] &lt;br /&gt;
* [[Ty morjak]]&lt;br /&gt;
* [[Wenn der Abend naht]]&lt;br /&gt;
* [[Wir sind eine kleine verlorene Schar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Abschiedslied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
===Literatur/Quellen===&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kaschuba: ''Volkslied und Volksmythos. Der „Zupfgeigenhansl“ als Lied- und Leitbuch der deutschen Jugendbewegung''. Jahrbuch für Volksliedforschung, 34. Jahrg., 1989&lt;br /&gt;
* Wolfgang Lindner: ''Jugendbewegung als Äußerung lebensideologischer Mentalität''.  Verlag Dr. Kovac. Hamburg 2003. ISBN 3-8300-0886-4 ([http://www.verlagdrkovac.de/0886_volltext.htm kostenloser Volltext])&lt;br /&gt;
* Helmut König: ''Singen in den Bünden – „Der Zupfgeigenhansl und seine Nachfolger“''. [http://www.strubb.de/Singen%20in%20den%20Buenden.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Zusammenfassung des Autors von http://www.dornenherz.de/ über seine Erkenntnisse aus seiner Liederbuchsammlung als Grundlage für diesen Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liederbücher===&lt;br /&gt;
* ''[[Der Zupfgeigenhansl]]''. Herausgegeben von [[Hans Breuer]], 1909 &lt;br /&gt;
* ''[[Sankt Georg, Liederbuch deutscher Jugend]]''. Herausgegeben von Walter Gollhardt, im Verlag [[Günther Wolff]] – Das junge Volk / i. Plauen, 1931 und 1935.&lt;br /&gt;
* ''[[Der Turm]]. Lieder der Jungen''. Herausgegeben von Konrad Schilling, [[Helmut König]], Herbert Hoss. Liederbuch in 10 Teilen. Voggenreiter Verlag. Bad Godesberg.&lt;br /&gt;
* ''[[Liederbock]]''. Arbeitskreis des VCP Homburg. &lt;br /&gt;
* ''[[Schwarzer Adler]]''. Herausgegeben von Thomas Pfeffermann. Deutscher Pfadfinderbund Westmark e.V., Stamm Schwarzer Adler. 1982.&lt;br /&gt;
* ''[[Bulibu]]''. [[Deutscher Pfadfinderbund Mosaik|Deutscher Pfadfinderbund Westmark]]. Köln 1986.&lt;br /&gt;
* ''[[Codex Patomomomensis]]'', Herausgegeben von Paul Rode (Momo) und Tim O. Becker (Pato). Zauberwaldverlag 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/singewettstreittermine/termine.html Informationen über die großen Singewettstreite]&lt;br /&gt;
*[[Bündisches-Audio]]; Ton-Archiv der Jugendbewegung.&lt;br /&gt;
*[http://www.hf.uni-koeln.de/data/musikeume/File/ad%20marginem/adm77.pdf Stefan Krolle: Die Liedtradierung innerhalb der Deutschen Jugendbewegung im Zeitraum von 1922 bis 1964: die Lieder der Burg Waldeck]&lt;br /&gt;
*[http://www.strubb.de/lieder.htm Linkliste: Verschiedene Fahrtenliedersammlungen im Internet]&lt;br /&gt;
*[http://www.burgludwigstein.de/Beraeunertreffen.141.0.html Beräunertreffen (Treffen bündischer Liedermacher)]&lt;br /&gt;
*[http://www.dornenherz.de/ Großes Liederbucharchiv, Suche nach Liedern und Büchern, Originalquellen alter Lieder, Komponisten, Autoren, Verlage, Volkslieder, Fahrtenlieder, Wandervogel.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieder| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Fahrtenlied|Fahrtenlied}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=34898</id>
		<title>BdP Horst Tassilo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=34898"/>
		<updated>2011-12-13T22:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Der alte Horst Tassilo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left:15px;margin-bottom:15px;empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Horstwappen|| [[Bild:TassiloKorrekturRotGold_in_Schild.JPG|150px]]&lt;br /&gt;
Neues Horstwappen ab 2010: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Name || '''Tassilo'''&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Ort || '''Großraum München/Erding'''&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Pfadfinderverbände|Verband]] || [[BdP]] [[PSG]] [[VCP]] [[VDAPG]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Landesverband|LV]] || [[BdP LV Bayern]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | Mitglieder ||&lt;br /&gt;
[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[PSG Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
    |----&lt;br /&gt;
 | Status || [[Horst]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Horst Tassilo==&lt;br /&gt;
Der [[überbündisch]]e Horst Tassilo ist die regionale [[rdp]]/[[VDAPG]]-Arbeitsgemeinschaft &lt;br /&gt;
des [[PSG]]/[[VCP]] Stammes Nemeta, des [[BdP]] Stammes Albatros e.V. und der [[VDAPG]] [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Horst]] Tassilo arbeitet gemäß den [[BdP]]-Regularien für einen [[Horst]] und der Satzung des [[rdp]] und ist offen für interessierte [[Stämme]] und [[Gilde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 10. Juli 2010 in Hörlkofen bei Erding nach 10-jähriger erfolgreicher aber bislang informeller überbündischer Kooperation seiner Stämme und der Altpfadfindergilde gegründet und dient vor allem der gegenseitigen Hilfe bei der Verwirklichung des Pfadfindens in den Stämmen/Gilden ohne die Eigenständigkeit der Stämme bzw. Gilden und die Besonderheiten ihrer Bünde/Verbände anzutasten. Gemeinsame Programmangebote, gegenseitige personelle, administrative und technische Hilfe und Materialergänzung bei gemeinsamen Veranstaltungen prägen das Horstleben. Freundschaften zwischen Mitgliedern und den Gruppen haben sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Horstgründung wurde ein gemeinsamer schwarzer Halstuchring mit obenstehendem neuen Horstwappen im Horst Tassilo eingeführt, der ab Januar 2011 ausgegeben wird, und ein entsprechendes Horstbanner, das ab März 2011 eingeführt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Horstsprecheramt wechselt jährlich durch die Bünde/Verbände:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gründungssprecher 2010: Fred Wohner ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecher 2010: Andreas Schumann ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecherin 2011: Andrea Jaumann ([[PSG Stamm Nemeta]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@psg-muenchen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Horstname und das Horstsymbol==&lt;br /&gt;
[[Datei:180px-TassilokelchSchreibmayr.jpg|thumb|right|Der originale Tassilokelch in Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Horstes leitet sich von Herzog Tassilo III. (ca. 741 - ca. 796) von Baiern ab. Tassilo III. war der letzte baierische Stammeshezog aus dem Geschlecht der Agilolfinger, das seit der baierischen Stammesbildung und Staatsgründung um 500 n. Chr. die Herzöge stellte. Zur Familie und Person siehe die untenstehenden Links zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. betrieb selbstbewußt eine eigenständige baierische Politik mit wohl zunehmend separatistischen Zielen und wurde deshalb von Karl dem Großen, König des Frankenreichs (zu dem Baiern gehörte), abgesetzt und er und seine Familie getrennt in Klöster verbannt, geschoren und kastriert. Sein Erbe sollte erlöschen. Nach seiner Absetzung wurde das Herzogtum Baiern von Karl dem Großen zerstückelt und das kleine Restherzogtum an einen fränkischen Verwandten Karls übergeben. Für die baierische Landesgeschichte war dies lang ein nationales und konfliktträchtiges Trauma. Die spätere Entstehung Österreichs und dessen jahrhundertelange Konkurrenz mit Baiern um das &amp;quot;Erbe Tassilos&amp;quot; ist darin begründet, ebenso wie das bayerische Beharren auf Eigenständigkeit durch auch wechselnde Allianzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. gründete viele Klöster, z. B. Mattsee, Frauenchiemsee und Kremsmünster, und reorganisierte die baierische Kirchenverwaltung. Klöster waren damals wichtige Bildungs- und Wirtschaftszentren, die die Lebensumstände der Bevölkerung schnell und nachhaltig verbessert haben. Dies alles macht ihn bis heute populär in Bayern - auch in Österreich und Südtirol - als tragischer &amp;quot;Nationalheld&amp;quot; einer gemeinsamen &amp;quot;heroischen&amp;quot; Vergangenheit. Für Bayern steht er darin neben den nicht weniger tragischen und dennoch populären Gestalten Kurfürst Max Emanuel und König Ludwig II.. Tassilo III. wurde später heiliggesprochen, was seine Popularität stark förderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch ist das einzige materielle Zeugnis im Zusammenhang mit der Person Tassilo III., das erhalten blieb. Er wird im Kloster Kremsmünster im heutigen Oberösterreich aufbewahrt und seit 1000 Jahren zu Tassilos überliefertem Todestag, dem 11. Dezember, gezeigt und in einer Gedenkmesse für Tassilo III. verwendet. Diese Messe findet seit jeher bis heute regen Zuspruch aus dem gesamten baierischen, d.h. heute altbayerischen, österreichischen, südtiroler und slowenischen Raum. '''Der Tassilokelch ist der &amp;quot;baierische Gral&amp;quot;. ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner künstlerischen Schönheit, formgebundenen Eignung als Wappensymbol und Einzigartigkeit sind es auch seine identitätsstiftenden, grenzüberschreitenden und sakralen Funktionen, die ihn zum Symbol eines rdp/VDAPG-Horstes geeignet machen. Zum Tassilokelch siehe den untenstehenden Link zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Horstes Tassilo==&lt;br /&gt;
===Vom alten zum neuen Horst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[BdP Horst Tassilo]] ist die Wiederbelebung des alten überbündisch arbeitenden [[BDP]] Horstes Tassilo, der von 1965 bis 1976 im Großraum Erding/München aktiv war. Ihm gehörten die Erdinger Stämme des [[BDP]], der [[PSG]], der [[DPSG]] und der [[CPD]] und weitere BDP Stämme in Landshut (BDP/[[BdP Stamm Wittelbach]]), Passau, Taufkirchen, Ingolstadt und Manching an. 1970 und 1971 nahm auch der BDP/BdP Stamm Albatros aus München-Solln am Programm des Horstes teil. Letzter Horstkanzler (Schatzmeister) war [[Reinfried Wohner]] (Fred) (BDP/[[BdP Stamm Staufen]]) in Erding. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich politisch ausdrückenden Querelen im [[BDP]] 1968 bis 1971, die zur Spaltung und Gründung des [[BdP]] und [[DPV]] führten, ließen viele Stämme des alten Horstes Tassilo sich auflösen und warfen die übrigen auf ihre reine Existenzsicherung und neue Standortbestimmung zurück. Für PSG, DPSG und CPD waren sie dadurch keine vermittelbaren Partner mehr. 1976 endete die aktive Horstarbeit im BdP. In der Altpfadfindergilde (APG) Bayern e.V. (seit 1974) sammelten sich Ehemalige des Horstes Tassilo und hielten seine überbündische Tradition in diesem neuen Rahmen am Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der neuen Zusammenarbeit ist das [[rdp]]/[[VDAPG]]-[[Friedenslicht]]-Team München für Südbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christa Schmeißer]] (stellv. VDAPG-Verbandsvorsitzende, Sekretärin der Zentraleuroparegion der Altpfadfinder und Mitglied der [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]) begann zusammen mit [[Andrea Jaumann]] (PSG/VCP-Stamm Nemeta) und dem VCP (Christopher Claar) 1998 mit der Friedenslichtaussendung in München. 2000 trat [[Oliver Leffler]] (BdP Stamm Albatros) der APG Bayern e.V. bei, traf dort auf Christa Schmeißer und ist in Folge seit 2001 für den BdP im Münchner Friedenslicht-Team. Christa Schmeißer, ehemals im [[BDP]]/[[BdP Stamm Adler]] in München, trat im Gegenzug dem BdP Stamm Albatros (bis 2010) bei. Die APG Bayern e.V. unterstützte in Folge dessen unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros und ist selbst seit 2001 Gast im Stammesheim des BdP Stammes Albatros. Seit 2006 arbeiten Nemeta und Albatros auf Führungs- und Stammesebene zusammen. Die Stammesführungen von Nemeta und Albatros sind inzwischen auch Mitglieder der APG Bayern e.V. und [[Jürgen Rappold]]/Jojo, ein Mitglied der APG Bayern e.V., ist über die Kooperation seit 2006 Mitglied und inzwischen Stufenführer und stellvertretender Stammesführer im BdP Stamm Albatros geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser lebendigen überbündischen Verflechtung in Tradition des alten Horstes Tassilo einen stimmigen formalen Rahmen zu geben, wurde der Horst Tassilo 2010 von den Stämmen Nemeta und Albatros und der APG Bayern e.V. wiederbelebt und sein altes Horstwappen, der Tassilokelch, als Traditionssymbol übernommen. Gründungssprecher des neuen Horstes ist der letzte Kanzler des alten Horstes, Reinfried Wohner (Fred). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch die Erneuerung zu symbolisieren wurden die Farben des Horstwappens geändert und die Fingerhaltung der ornamentalen Figur nach dem Originalkelch korrigiert. Die ursprünglichen Farben Blau und Gold waren die des [[BDP]]/[[BdP]] und entsprechen nicht der überbündischen Entwicklung des Horstes. Gemäß dieser Entwicklung wurden die Farben des [[rdp]] und [[VDAPG]] - Schwarz, Rot, Gold - gewählt, die deutschen Bundesfarben. Rot und Gold ist der Wappenschild, schwarz der lederne Horsthalstuchring, an dem der Wappenschild befestigt wird. Der Tassilokelch in den deutschen Bundesfarben symbolisiert auch die positive Entwicklung der historischen Frage, für die der Tassilokelch als &amp;quot;baierischer Gral&amp;quot; ja auch steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der alte Horst Tassilo===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tassilowappen alt.jpg|thumb|right|Altes Horstwappen 1965 - 1976: Der Tassilokelch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1965''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative zur Horstgründung durch [[Adolf Schmeißer]] (Alo) (BDP Stamm Staufen/Erding)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10./11.09. Gründungslager des Horstes in Taufkirchen/Vils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst-Stämme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), PSG Erding, CPD Stamm Kagawa (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Horstfeldmeister: Alo Schmeißer  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1966''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.09. Horstgründungstag bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Burgund (Passau), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), CPD Stamm Wulfila (Erding) und PSG Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12./13.11. Anerkennung des Horstes Tassilo durch das Landesthing der BDP Landesmark Bayern in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1967''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09./10.09. Horstlager in Landshut (JuHe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1968''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.01. Wölflingslager in Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06. - 08.09. Horstlager bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1969'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09. Horstlager bei Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.02. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. - 18.05. Horstlager bei Rothenburg a.d. Laber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Burgund (Manching), Hagen (Ingolstadt, heute Midgard, Pfadfinderschaft Grauer Reiter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: BDP Stämme Albatros und Steinadler (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager bei Passau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.11. Führungstreffen in Erding; Stämme in der Krise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03. - 05.09 Horstlager am Thenner Weiher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BdP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Albatros (München), DLRG Ortsgruppe Wartenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1972'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine Horstaktionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1973'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.06. Landesoffenes Horstlager bei Ettling; Motto &amp;quot;Nibelungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.07. - 02.08. Horstlager bei der Burgruine Bechthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. - 13.10 Horstlager bei Erding; Motto &amp;quot;Altgriechenland&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1975'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. - 19.05. Horstlager bei der Burgruine Bechthal; Motto &amp;quot;Stonehenge&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager auf dem Kieferngrund in Hummelberg b. Langenbruck; Motto &amp;quot;Kundschaft 75&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kieferngrund]] war der Pfadfinderzeltplatz mit Hüttendorf der 1974 gegründeten APG Bayern e.V.. Alo Schmeißer war ihr Initiator und erster Gildensprecher und auch erster Verbandsvorsitzender des VDAPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1976'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.07. landesoffene  R/R-Kanutour auf der Donau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Tassilo, BdP Stämme Sir Francis Drake (Weilheim), Asgard (Erlangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
04./05.09. Jubiläumslager 10 Jahre Horst Tassilo am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschlafen des Horstlebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1977'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02./03.09. Ehemaligentreff des Horstes am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der neue Horst Tassilo: seine Mitglieder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[PSG Stamm Nemeta]] ([[PSG]])=== &lt;br /&gt;
[[Datei:NEMETA_Abzeichen_Jaumann.JPG|thumb|right|PSG/VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführerin:''' Andrea Jaumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[PSG Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[PSG]] sind die weiblichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[VCP Stamm Nemeta]] ([[VCP]])===&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Andrea Jaumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[VCP Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[VCP]] sind die männlichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[BdP Stamm Albatros e.V.]] ([[BdP]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albatros.jpg|thumb|right|BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Oliver Leffler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' leffler@albatrossolln.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP Stamm Albatros e.V.]] nimmt Kinder ab Schulreife (5 - 6 Jahre) in seiner [[Wölflingsstufe]] auf, Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP]] Stamm Albatros e.V. ist interkonfessionell und koedukativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]] ([[VDAPG]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:BayGilde.gif|thumb|right|Altpfadfindergilde Bayern e.V..]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln und Erding&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gildensprecher:''' Andreas Schumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' SchumannAS@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gilde ist überbündisch, d.h. offen für alle ehemaligen oder aktiven erwachsenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ab 25 Jahren, gleich welcher pfadfinderischer Jugendorganisation sie angehört haben oder noch angehören. Auch ihre Partner sind willkommen. Sie unterstützt unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros. Der [[VDAPG]] bietet seinen Mitgliedern unter anderem überregional &amp;quot;Family-Scouting&amp;quot; für junge Familien mit kleinen Kindern und vielfältige internationale Begegnungen und Aktivitäten zusammen mit Altpfadfindern anderer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der neue Horst Tassilo: sein Horstleben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Gründungsfeier des neuen BdP Horstes Tassilo in Hörlkofen bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.07. - 07.08. Horstlager bei Höfen i.d. Jachenau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.09. Horstspiel für Wölflinge und Jungpfadfinder im Münchner Zoo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.10. Horstversammlung im Stammesheim BdP Stamm Albatros in München Solln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.12. Horstaktion Friedenslichtaussendung im Münchner Dom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar und Februar: Einführung des neuen gemeinsamen Horst-Halstuchrings mit Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März: Einführung des gemeinsamen Horstbanners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.04. - 30.04. Horsthilfe beim Stammesfrühlingslager des BdP Stammes Albatros im internationalen Pfadfinderdorf Zellhof bei Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.06. - 18.06. Horstlager am Landespfingstlager 2011 des BdP Bayern im internationalen Pfadfinderdorf Zellhof bei Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singewettstreit am BdP-Landespfingstlager:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Platz für Fahrtengruppen: Fahrtengruppe Horst Tassilo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Platz für Meuten: Meute Horst Tassilo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.07. ökologisches Horst-Projekt Springkrautjäten in Wörth bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.09. Horsttag am Blomberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.10. ökologisches Horst-Projekt Moorrenaturierung bei Andechs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.10. - 02.11. Horstherbstlager in Rothmansthal bei Lichtenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.10. Horstversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.12. Horstaktion Friedenslichtaussendung im Münchner Dom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.albatrossolln.de www.albatrossolln.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nemeta-hoerlkofen.de www.nemeta-hoerlkofen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.apg-bayern.de www.apg-bayern.de]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III. de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP-Horst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ring_junger_B%C3%BCnde&amp;diff=34127</id>
		<title>Ring junger Bünde</title>
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		<updated>2011-06-27T22:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Mitgliedsbünde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:RjB.jpg|right|thumb|Symbol des Ring junger Bünde]]&lt;br /&gt;
Der '''Ring junger Bünde''' (RjB) ist ein Zusammenschluss selbständiger, unabhängiger und selbstverantwortlicher [[Jugendverband|Jugendverbände]], die sich als [[Bündische Jugend|Bünde]] in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen. Er bezweckt, deren gemeinsamen Interessen nach außen zu vertreten und deren Verbindung untereinander zu fördern. Er  wurde am 19. März 1966 gegründet und ist damit die älteste existierende [[überbündisch]]e Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RjB und alle in ihm vertretenen Jugendbünde bekennen sich zur Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum [[Meißnerformel|Meißnertag]] 1963. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum Meißnertag 1963==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den freien und eigenständigen [[bündisch|bündischen]] Gruppen finden sich Jungen und Mädchen aller Schichten und Bekenntnisse zusammen. Ihre Zugehörigkeit gründet sich auf gegenseitiger Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Kraft dieser menschlichen Übereinstimmung wollen Jüngere und Heranwachsende gemeinsam an der Gestaltung ihres Lebens arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bünde sind um die ganze Fülle des Lebens bemüht. Neben der [[Fahrt]], auf der sie das Erlebnis von Menschen und Ländern suchen, dem [[Lager]] und dem Wettkampf, steht daher im gleichen Rang die handwerkliche musische und geistige Anstrengung in Gespräch, Lesung Laienspiel und Chorsingen. Dabei erfahren Jungen und Mädchen zum erstenmal, dass Gemeinschaft freiwillige Bindung ist, Disziplin des Körpers und des Geistes als Grundlage jeder Freiheit, ernster Leistungswille, Mut zur Auseinandersetzung mit dem anderen und Bewahrung in der Verantwortung für den anderen wie für das Ganze bestimmen Lebensstil und Haltung der bündischen Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der bündischen Gemeinschaft, die nur mitverantwortende Zugehörigkeit kennt, ist besser geeignet, Verantwortungsbewusstsein wachsen zu lassen als der unverbindliche Gruppenstil der [[Jugendverband]]sarbeit. Nur die Zielvorstellungen der Jugendverbandsarbeit sind für den Jugendlichen verbindlich. Sie sind von Erwachsenenorganisationen vorgegeben. Dann sehen wir die Gefahr, dass der Heranwachsende seiner Entscheidungsfreiheit beraubt wird. Wir wollen ihm eine Reifezeit sichern, in der er frei von Verbandsinteressen das Gesellschaftsganze betrachten und zur Entscheidungsfähigkeit gelangen kann. Ein politisches Engagement darf nur auf dem selbständigen Urteil eines erwachsenen Menschen beruhen, nicht auf Gewöhnung. Die bündische Gemeinschaft vermittelt humane Werte und Haltungen zweckfrei. Wir sind deshalb der Ansicht, dass sie besser auf eine freie Gesellschaft vorbereitet, als die Gruppe eines Jugendverbandes, die frühzeitig an interessengebundenen Aktionen teilnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass der Versuch der bündischen Jugend, ein Leben in Freiheit zu führen, für ihre Mitglieder wie für die Gesellschaft ein Wagnis bedeutet. Wir fordern von einer Gesellschaft, die der Freiheit verpflichtet ist, dieses Wagnis nicht nur zu dulden, sondern ihm den nötigen Raum zu sichern. Wir wehren uns gegen alle Bestrebungen, die uns diesen Raum einengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da unser Bemühen um Selbstverwirklichung nur in einem freien Staat gelingen kann, verpflichten wir uns, die uns anvertraute Jugend von der Idee des demokratischen Rechtsstaates zu überzeugen. Wir hoffen, dass auch der Teil der deutschen Jugend, dem alles dies verwehrt ist eines Tages mit uns ein Leben in Freiheit führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Für die Freiheit des Jugendlichen, sich mit Freunden zu einer Gruppe zusammenzuschließen, um in Verantwortung vor dem eigenen Gewissen wie in Verpflichtung für die Gesellschaft ein Jugendleben in eigener Bestimmung zu gestalten, tritt die bündische Jugend unter allen Umständen geschlossen ein.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen auf dem [[Hohen Meißner]] am 15. September 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalte==&lt;br /&gt;
Der RjB ist ein Zusammenschluss weiterhin selbständiger, unabhängiger und selbstverantwortlicher Jugendbünde. Er bezweckt, deren gemeinsame Interessen nach außen hin zu vertreten und deren Verbindung untereinander zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des RjB können nur Jugendbünde, die Bundesführer von Jugendbünden ohne eigene Rechtspersönlichkeit und in Ausnahmefällen Einzelpersonen werden. Folgende Forderungen sind für die Mitgliedsbünde verbindlich: &lt;br /&gt;
* das Bekenntnis zur Grundsatzerklärung der Jugendbünde vom Meißnertag 1963&lt;br /&gt;
* die Unabhängigkeit von einem Älterenverband und einer parteipolitischen Richtung&lt;br /&gt;
* die Gliederung nach dem [[Horte]]nprinzip, d.h. Arbeit in eigenständigen Gruppen von etwa 8-10 Jugendlichen&lt;br /&gt;
* das Leistungsprinzip, d. h. die verantwortliche Mitarbeit eines jeden Gruppenmitgliedes,&lt;br /&gt;
* eine Mindeststärke von etwa 10 [[Horte]]n und 100 Mitgliedern unter 20 Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Aufnahme von Mitgliedsbünden entscheidet die Bundesführerversammlung, die meist auf [[Burg Ludwigstein]] stattfindet. Voraussetzung für die Aufnahmen neuer Bünde ist die  Bürgschaft dreier Mitgliedsbünde. In der Bundesführerversammlung hat jeder Bund eine Stimme, unabhängig von seiner Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedsbünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bund deutsch-unitarischer Jugend]] - BduJ&lt;br /&gt;
*[[Christlicher Pfadfinderbund Saar]] - CPSaar&lt;br /&gt;
*[[Deutsche Freischar]] - DF&lt;br /&gt;
*[[Jungenschaft|deutsche jungenschaft Aachen]] - dj.1.11&lt;br /&gt;
*[[deutsche reform-jugend]] e. V. - drj&lt;br /&gt;
*[[Deutscher Pfadfinderbund]] - DPB&lt;br /&gt;
*[[Die Fahrenden Gesellen]]&lt;br /&gt;
*[[fkk-jugend e.V.]] (Gründungsmitglied des RjB)&lt;br /&gt;
*Internationaler Jugendclub - IJC&lt;br /&gt;
*Junge [[Balduinstein]]er / [[Graue jungenschaft]] &lt;br /&gt;
*[[Jungenbund Phoenix]]&lt;br /&gt;
*[[Österreichischer Wandervogel]] (ÖWV) - Junger Bund&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Großer Jäger]]&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderbund Nordbaden]] - PBN&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
*[[Pfadfinderschaft Luchs]]&lt;br /&gt;
* Saarländische Pfadfinderbund - SPB&lt;br /&gt;
*[[Wandervogel Deutscher Bund]] - WVDB&lt;br /&gt;
*[[Weinbacher Wandervogel]] - WWV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehemalige Mitglieder:'''&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] - NWV&lt;br /&gt;
* [[Ring Bündischer Jugend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungen==&lt;br /&gt;
[[Bild:mitteilungen123.gif|right]]&lt;br /&gt;
Der RjB gibt für seine Mitgliedsbünde die ''Mitteilungen'' als gemeinsame Schrift ca. 1-3 Mal im Jahr heraus. Die Mitteilungen stehen meist unter einem besonderen Thema. Die gelben Blätter in der Mitte des Heftes enthalten Nachrichten und Termine aus den Mitgliedsbünden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 111 - [[Karl Vogt]]: Hundert Jahre Jugendbewegung&lt;br /&gt;
* 112 - [http://www.rjb.de/cms/mitteilungen/content_management/files/pdf/1117454721_RjB-Mitteilungen-112.pdf RjB-Lager “Entdeckung” 2000]&lt;br /&gt;
* 113 - [[Falado von Rhodos]]&lt;br /&gt;
* 114 - [[Arno Klönne]] , Jugendliche Opposition im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* 115 - 100 Jahre Wandervogel&lt;br /&gt;
* 116 - Zum Gedenken an Karl Vogt&lt;br /&gt;
* 117 - Singen in den Bünden&lt;br /&gt;
* 118 - Bündische Verlage stellen sich vor&lt;br /&gt;
* 119 - RjB-Lager “Puzzle”&lt;br /&gt;
* 120 - [[Mytilus]]&lt;br /&gt;
* 121 - [[Balduinstein]]er Gespräch ”Führen und Folgen“&lt;br /&gt;
* 122 - Fahrtenziel Osten&lt;br /&gt;
* 123 - 20 Jahre Bündisches Forum&lt;br /&gt;
* [http://rjb.kirsch.domainfactory-kunde.de/index.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_view&amp;amp;gid=18&amp;amp;Itemid=50 Mitteilungen 2006/01 40 Jahre RjB]&lt;br /&gt;
* Mittelungen 2006/02 Jubilu (Jugendbildungsstätte Ludwigstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regionale Ringe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Ring junger Bünde auf Bundesebene existieren mehrere regionale Ringe, die nur lose mit dem RjB verknüpft sind. Sie sind keine Untergliederung des RjB, der nur autonome Bünde aufnimmt. Allerdings sind einige Mitgliedsgruppen der regionalen Ringe über ihren Verband auch Mitglied des bundesweiten RjB, andere Mitgliedsgruppen sind Mitglied in Bünden des [[DPV]] (z.B. Pfadfinderhorst Greif und Pfadfinderstamm Kondor in der [[Pfadfinderschaft Süddeutschland]], Ring Waterkant im [[DPBM]]), dem [[WFIS]] ([[Solmser Pfadfinderschaft]]) oder sie gehören keiner weiteren Dachorganisationen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den regionalen Ringen gehören auch christliche Bünde oder Mitgliedsgruppen christlicher Bünde an, z.B. [[Christlicher Mädchenbund Monokel]], [[Evangelische Jungenschaft HORTE]], [[Christliche Pfadfinderschaft Dreieich]], [[Christliche Pfadfinderschaft Pegasus]], Gau Burgund ([[CPD]]) u.a.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan existieren folgende regionale RjBs, die sich nach dem Vorbild des großen RjB auf Landesebene organisiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Hessen]]&lt;br /&gt;
* [[Ring junger Bünde Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Ring schleswig-holsteinischer Jugendbünde]] (ehem. Ring junger Bünde Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/ Ring junger Bünde]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/pdf/rjb_1963.pdf Grundsatzerklärung der jungen Bünde zum Meißnertag 1963 PDF-Text]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/pdf/rjb_satzung.pdf Satzung als PDF-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Schrat&amp;diff=33946</id>
		<title>Schrat</title>
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		<updated>2011-05-04T19:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* PbW */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Person==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrat, im normalen Leben heißt er Reinald Hapke , ist ein lebendiges Liederbuch und wohl eines der besten Beispiele dafür, das Pfadfinderei kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung ist. Er ist im Großraum Berlin/Brandenburg aktiv, früher im [[BdP]] heute im [[Pfadfinderbund Weltenbummler|PbW]] und gründete mehrere Stämme. Er ist eine der bekanntesten Personen in der Pfadfinderbewegung im Berliner Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kennt viele und viele kennen ihn. Seid seiner Kindheit ist er dabei und auch heute noch (mit über 50 Jahren) auf fast allen Lagern zu sehen. Damals auf dem Hamburger Singewettstreit und später auf dem Würzburger Singewettstreit, welcher jährlich im März/April stattfand, hat er oft teilgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im BdP hat er mehrere Stämme gegründet und hat daher bis heute die Ehre mehrerer Stammestmitgliedschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist begeisterter Pfadfinder, man vermutet, dass er sich, wenn er denn mal unter die Erde kommt,  auf einen Pfadfinderzeltplatz begraben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stammesgründungen von Schrat==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===BdP===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1962 gründete Schrat als Wölfling den [[BdP Stamm Burgund Berlin-Steglitz|Stamm Burgund]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1973 war Schrats Stammesführungspolitik Grund zur Abspaltung [[BdP Stamm der Goten Berlin-Steglitz|der Goten]] unter Andi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1974, nur ein Jahr später, geschah das Gleiche bei den [[BdP Stamm Franken Berlin-Steglitz|Franken]], die 1984 im [[BdP Stamm Saxen Berlin-Zehlendorf|Stamm Saxen]] aufgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1978 folgte die nächste Abspaltung vom Stamm Burgund unter Schrat, der Stamm Alemannen unter Matze, der sich 1980 in [[BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf|Stamm Kelten]] umbenannte und von dem sich direkt danach zwei weitere, ebenso bis heute existierende Stämme abspalteten:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
-1981 unter Olaf Laabs der [[BdP Stamm Kimbern Berlin-Zehlendorf|Stamm Kimbern]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
-Und 1983 der [[BdP Stamm Teutonen Berlin-Wilmersdorf|Stamm Teutonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vom Stamm Burgund spaltete sich 1980 noch der nur bis 1984 überlebende [[BdP Stamm Schwarze Bären Berlin-Wilmersdorf|Stamm Schwarze Bären]] unter Vait Scholz ab, ebenso wie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-auf dem Berliner Singewettstreit 1995 der [[BdP Stamm der Hunnen Berlin-Tempelhof|Stamm der Hunnen]], der sich als Wiedergeburt des Stammes der Goten verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Außerdem gründete Schrat 1994 mit DPBlern in Potsdam den Stamm Seevolk (siehe [[BdP Horst Seevolk]]), aus dem die Stämme [[BdP Stamm Askanier Berlin-Wilmersdorf|Askanier]] (1999), [[BdP Stamm Sturmvogel Potsdam|Sturmvogel]] (1999) und [[BdP Aufbaugruppe Maya|Maya]] (2006) hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PbW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-2001: [[PbW Stamm Graureiher|Stamm Graureiher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-2005: [[PbW Stamm Silberreiher|Stamm Silberreiher]] im Pfadfinderreservat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Steglitz bei Berlin (bis 1918 das größte Dorf Preußens mit über 86.000 Einwohnern)&lt;br /&gt;
am 4. November 1901 der [[Wandervogel]], daß Licht der Welt erblickte, war es naheliegend die Tradition vor Ort weiterzuführen. So kam es schon 1981 zur Gründung des Bezirkes &amp;quot; [[Karl Fischer]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
( Mitbegründer des Wandervogels ) mit den Steglitzer Stämmen [[BdP Stamm Burgund Berlin-Steglitz|Burgund]], [[BdP Stamm der Goten Berlin-Steglitz|der Goten]], [[BdP Stamm Saxen Berlin-Zehlendorf|Saxen]] und [[BdP Stamm Franken Berlin-Steglitz|Franken]]. Die Stämme &amp;quot;der Goten&amp;quot; (1973-1978 unter Andy) und &amp;quot;Franken&amp;quot; (1974) waren die ersten Abspaltungen des Stammes Burgund. Die &amp;quot;Franken&amp;quot; welche 1984 als Stamm sich auflösten, leben bis heute noch in den Saxen weiter. Weitere Abspaltungen aus dem Stamm Burgund folgten 1978. Unter Matthias Scheffler (Matze) gründeten sich die [[BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf|Kelten]] und 1980 erfolgte die letzte Abspaltung; die [[BdP Stamm Schwarze Bären Berlin-Wilmersdorf|Schwarzen Bären]] unter Vait Scholz, die sich schon 1984 auflösten.&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Abspaltungen&amp;quot; vollzogen sich in seiner Zeit als Stammesführer (von 1972 - 1986). Dieser Zeitraum ist zugegebenermaßen ziemlich lang, aber meist gingen dann die, welche eigentlich die &amp;quot;ordentliche&amp;quot; Nachfolge antreten sollten. Das sie sich lösen wollten, ist sicherlich nachzuvollziehen, aber die &amp;quot;Pfadfinderei&amp;quot; als solches ging wohl dabei nicht verloren, das Gegenteil setzte ein, jetzt wollte man sich beweisen und das Erfahrene und Gelernte reichte bei weitem aus. Das man &amp;quot;danach&amp;quot; fast besser miteinander konnte als vorher, sei nur am Rande erwähnt. Zwischen 86 und 90 gab es noch die Mitarbeit in der Singegruppe des Stammes und die Leitung einer Rovergruppe (&amp;quot;Löwe von Geldern&amp;quot;). Durch die Anstellung des RdP 1993 in Potsdam als Bildungsreferent,  kam es zu einer Stammesgründung &amp;quot;per Order se Mufti&amp;quot; um das einmal falsch und volkstümlich zu umschreiben. Durch Fax bekam ich den Wunsch der LV-Führung mitgeteilt, daß ich eine Gruppe vor Ort gründen darf. &lt;br /&gt;
Da es vor 1933 einem Stamm &amp;quot;Seevolk&amp;quot; in Potsdam gab ( nach Zeitzeugen konvertierte er noch im Jahre 32 zur Deutschen [[Jungenschaft]] ), war es naheliegend diese Tradition fortzuführen ( vonwegen stabilisierende Elemente und so weiter...). Diesmal entwarf er mit KD (Klaus-Dieter Dahms vom [[DPB]]) ein schönes neues Wappen für den Aufbaustamm , da nur der Name überliefert war. Als dann die Weltenbummler ( seinerzeit 1981 aus dem BdP ausgetreten, bis zur Wende &amp;quot;Pfadfinderbund Bayern&amp;quot;) in Berlin einen eigenen Landesverband aufmachten, half er ihnen dabei  vor Ort. Als der PbW 2001 den ASP ( Abenteuerspielplatz ) als Träger übernahmen , kam es zu einer weiteren &amp;quot;dienstlichen&amp;quot; Gründung, den &amp;quot;Graureihern&amp;quot;. 2005 gründete er mit sechs Mann einen neuen Stamm, die &amp;quot;Silberreiher&amp;quot;. Beide haben um die vierzig Mitglieder und gründeten 2005 einen Horst. Der Name &amp;quot;[[Karl Fischer]] &amp;quot; wurde weitergeführt ( siehe Traditionen oben ).&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP]][[Kategorie:Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrat ist am 01.05.2011 verstorben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=33730</id>
		<title>BdP Horst Tassilo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=33730"/>
		<updated>2011-02-23T21:33:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Vom alten zum neuen Horst */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left:15px;margin-bottom:15px;empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Horstwappen|| [[Bild:TassiloKorrekturRotGold_in_Schild.JPG|150px]]&lt;br /&gt;
Neues Horstwappen ab 2010: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Name || '''Tassilo'''&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Ort || '''Großraum München/Erding'''&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Pfadfinderverbände|Verband]] || [[BdP]] [[PSG]] [[VCP]] [[VDAPG]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Landesverband|LV]] || [[BdP LV Bayern]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | Mitglieder ||&lt;br /&gt;
[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[PSG Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
    |----&lt;br /&gt;
 | Status || [[Horst]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Horst Tassilo==&lt;br /&gt;
Der überbündische Horst Tassilo ist die regionale [[rdp]]/[[VDAPG]]-Arbeitsgemeinschaft &lt;br /&gt;
des [[PSG]]/[[VCP]] Stammes Nemeta, des [[BdP]] Stammes Albatros e.V. und der [[VDAPG]] [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Horst]] Tassilo arbeitet gemäß den [[BdP]]-Regularien für einen [[Horst]] und der Satzung des [[rdp]] und ist offen für interessierte [[Stämme]] und [[Gilden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 10. Juli 2010 in Hörlkofen bei Erding nach 10-jähriger erfolgreicher aber bislang informeller überbündischer Kooperation seiner Stämme und der Altpfadfindergilde gegründet und dient vor allem der gegenseitigen Hilfe bei der Verwirklichung des Pfadfindens in den Stämmen/Gilden ohne die Eigenständigkeit der Stämme bzw. Gilden und die Besonderheiten ihrer Bünde/Verbände anzutasten. Gemeinsame Programmangebote, gegenseitige personelle, administrative und technische Hilfe und Materialergänzung bei gemeinsamen Veranstaltungen prägen das Horstleben. Freundschaften zwischen Mitgliedern und den Gruppen haben sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Horstgründung wurde ein gemeinsamer schwarzer Halstuchring mit obenstehendem neuen Horstwappen im Horst Tassilo eingeführt, der ab Januar 2011 ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Horstsprecheramt wechselt jährlich durch die Bünde/Verbände:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gründungssprecher 2010: Fred Wohner ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecher 2010: Andreas Schumann ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecherin 2011: Andrea Jaumann ([[PSG Stamm Nemeta]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@psg-muenchen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Horstname und das Horstsymbol==&lt;br /&gt;
[[Datei:180px-TassilokelchSchreibmayr.jpg|thumb|right|Der originale Tassilokelch in Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Horstes leitet sich von Herzog Tassilo III. (ca. 741 - ca. 796) von Baiern ab. Tassilo III. war der letzte baierische Stammeshezog aus dem Geschlecht der Agilolfinger, das seit der baierischen Stammesbildung und Staatsgründung um 500 n. Chr. die Herzöge stellte. Zur Familie und Person siehe die untenstehenden Links zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. betrieb selbstbewußt eine eigenständige baierische Politik mit wohl zunehmend separatistischen Zielen und wurde deshalb von Karl dem Großen, König des Frankenreichs (zu dem Baiern gehörte), abgesetzt und er und seine Familie getrennt in Klöster verbannt, geschoren und kastriert. Sein Erbe sollte erlöschen. Nach seiner Absetzung wurde das Herzogtum Baiern von Karl dem Großen zerstückelt und das kleine Restherzogtum an einen fränkischen Verwandten Karls übergeben. Für die baierische Landesgeschichte war dies lang ein nationales und konfliktträchtiges Trauma. Die spätere Entstehung Österreichs und dessen jahrhundertelange Konkurrenz mit Baiern um das &amp;quot;Erbe Tassilos&amp;quot; ist darin begründet, ebenso wie das bayerische Beharren auf Eigenständigkeit durch auch wechselnde Allianzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. gründete viele Klöster, z. B. Mattsee, Frauenchiemsee und Kremsmünster, und reorganisierte die baierische Kirchenverwaltung. Klöster waren damals wichtige Bildungs- und Wirtschaftszentren, die die Lebensumstände der Bevölkerung schnell und nachhaltig verbessert haben. Dies alles macht ihn bis heute populär in Bayern - auch in Österreich und Südtirol - als tragischer &amp;quot;Nationalheld&amp;quot; einer gemeinsamen &amp;quot;heroischen&amp;quot; Vergangenheit. Für Bayern steht er darin neben Kurfürst Max Emanuel und König Ludwig II.. Tassilo III. wurde später auch heiliggesprochen, was seine Popularität stark förderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch ist das einzige materielle Zeugnis im Zusammenhang mit der Person Tassilo III., das erhalten blieb. Er wird im Kloster Kremsmünster im heutigen Oberösterreich aufbewahrt und seit 1000 Jahren zu Tassilos überliefertem Todestag, dem 11. Dezember, gezeigt und in einer Gedenkmesse für Tassilo III. verwendet. Diese Messe findet seit jeher bis heute regen Zuspruch aus dem gesamten baierischen, d.h. heute altbayerischen, österreichischen, südtiroler und slowenischen Raum. '''Der Tassilokelch ist der &amp;quot;baierische Gral&amp;quot;. ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner künstlerischen Schönheit, formgebundenen Eignung als Wappensymbol und Einzigartigkeit sind es auch seine identitätsstiftenden, grenzüberschreitenden und sakralen Funktionen, die ihn zum Symbol eines rdp/VDAPG-Horstes geeignet machen. Zum Tassilokelch siehe den untenstehenden Link zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Horstes Tassilo==&lt;br /&gt;
===Vom alten zum neuen Horst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[BdP Horst Tassilo]] ist die Wiederbelebung des alten überbündisch arbeitenden [[BDP]] Horstes Tassilo, der von 1965 bis 1976 im Großraum Erding/München aktiv war. Ihm gehörten die Erdinger Stämme des [[BDP]], der [[PSG]], der [[DPSG]] und der [[CPD]] und weitere BDP Stämme in Landshut (BDP/[[BdP Stamm Wittelbach]]), Passau, Taufkirchen, Ingolstadt und Manching an. 1970 und 1971 nahm auch der BDP/BdP Stamm Albatros aus München-Solln am Programm des Horstes teil. Letzter Horstkanzler (Schatzmeister) war [[Reinfried Wohner]] (Fred) (BDP/[[BdP Stamm Staufen]] in Erding. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich politisch ausdrückenden Querelen im [[BDP]] 1968 bis 1971, die zur Spaltung und Gründung des [[BdP]] und [[DPV]] führten, ließen viele Stämme des alten Horstes Tassilo sich auflösen und warfen die übrigen auf ihre reine Existenzsicherung und neue Standortbestimmung zurück. Für PSG, DPSG und CPD waren sie dadurch keine vermittelbaren Partner mehr. 1976 endete die aktive Horstarbeit im BdP. In der Altpfadfindergilde (APG) Bayern e.V. (seit 1974) sammelten sich Ehemalige des Horstes Tassilo und hielten seine überbündische Tradition in diesem neuen Rahmen am Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der neuen Zusammenarbeit ist das [[rdp]]/[[VDAPG]]-[[Friedenslicht]]-Team München für Südbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christa Schmeißer]] (stellv. VDAPG-Verbandsvorsitzende, Sekretärin der Zentraleuroparegion der Altpfadfinder und Mitglied der [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]) begann zusammen mit [[Andrea Jaumann]] (PSG/VCP-Stamm Nemeta) und dem VCP (Christopher Claar) 1998 mit der Friedenslichtaussendung in München. 2000 trat [[Oliver Leffler]] (BdP Stamm Albatros) der APG Bayern e.V. bei, traf dort auf Christa Schmeißer und ist in Folge seit 2001 für den BdP im Münchner Friedenslicht-Team. Christa Schmeißer, ehemals im [[BDP]]/[[BdP Stamm Adler]] in München, trat im Gegenzug dem BdP Stamm Albatros (bis 2010) bei. Die APG Bayern e.V. unterstützte in Folge dessen unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros und ist selbst seit 2001 Gast im Stammesheim des BdP Stammes Albatros. Seit 2006 arbeiten Nemeta und Albatros auf Führungs- und Stammesebene zusammen. Die Stammesführungen von Nemeta und Albatros sind inzwischen auch Mitglieder der APG Bayern e.V. und [[Jürgen Rappold]]/Jojo, ein Mitglied der APG Bayern e.V., ist über die Kooperation seit 2006 Mitglied und inzwischen Stufenführer und stellvertretender Stammesführer im BdP Stamm Albatros geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser lebendigen überbündischen Verflechtung in Tradition des alten Horstes Tassilo einen stimmigen formalen Rahmen zu geben, wurde der Horst Tassilo 2010 von den Stämmen Nemeta und Albatros und der APG Bayern e.V. wiederbelebt und sein altes Horstwappen, der Tassilokelch, als Traditionssymbol übernommen. Gründungssprecher des neuen Horstes ist der letzte Kanzler des alten Horstes, Reinfried Wohner (Fred). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch die Erneuerung zu symbolisieren wurden die Farben des Horstwappens geändert und die Fingerhaltung der ornamentalen Figur nach dem Originalkelch korrigiert. Die ursprünglichen Farben Blau und Gold waren die des [[BDP]]/[[BdP]] und entsprechen nicht der überbündischen Entwicklung des Horstes. Gemäß dieser Entwicklung wurden die Farben des [[rdp]] und [[VDAPG]] - Schwarz, Rot, Gold - gewählt, die deutschen Bundesfarben. Rot und Gold ist der Wappenschild, schwarz der lederne Horsthalstuchring, an dem der Wappenschild befestigt wird. Der Tassilokelch in den deutschen Bundesfarben symbolisiert auch die positive Entwicklung der historischen Frage, für die der Tassilokelch als &amp;quot;baierischer Gral&amp;quot; ja auch steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der alte Horst Tassilo===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tassilowappen alt.jpg|thumb|right|Altes Horstwappen 1965 - 1976: Der Tassilokelch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1965''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative zur Horstgründung durch [[Adolf Schmeißer]] (Alo) (BDP Stamm Staufen/Erding)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10./11.09. Gründungslager des Horstes in Taufkirchen/Vils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst-Stämme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), PSG Erding, CPD Stamm Kagawa (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Horstfeldmeister: Alo Schmeißer  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1966''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.09. Horstgründungstag bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Burgund (Passau), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), CPD Stamm Wulfila (Erding) und PSG Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12./13.11. Anerkennung des Horstes Tassilo durch das Landesthing der BDP Landesmark Bayern in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1967''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09./10.09. Horstlager in Landshut (JuHe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1968''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.01. Wölflingslager in Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06. - 08.09. Horstlager bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1969'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09. Horstlager bei Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.02. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. - 18.05. Horstlager bei Rothenburg a.d. Laber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Burgund (Manching), Hagen (Ingolstadt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: BDP Stämme Albatros und Steinadler (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager bei Passau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.11. Führungstreffen in Erding; Stämme in der Krise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03. - 05.09 Horstlager am Thenner Weiher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BdP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Albatros (München), DLRG Ortsgruppe Wartenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1972'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine Horstaktionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1973'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.06. Landesoffenes Horstlager bei Ettling; Motto &amp;quot;Nibelungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.07. - 02.08. Horstlager bei der Burgruine Bechthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. - 13.10 Horstlager bei Erding; Motto &amp;quot;Altgriechenland&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1975'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. - 19.05. Horstlager bei der Burgruine Bechthal; Motto &amp;quot;Stonehenge&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager auf dem Kieferngrund in Hummelberg b. Langenbruck; Motto &amp;quot;Kundschaft 75&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kieferngrund]] war der Pfadfinderzeltplatz mit Hüttendorf der 1974 gegründeten APG Bayern e.V.. Alo Schmeißer war ihr Initiator und erster Gildensprecher und auch erster Verbandsvorsitzender des VDAPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1976'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.07. landesoffene  R/R-Kanutour auf der Donau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Tassilo, BdP Stämme Sir Francis Drake (Weilheim), Asgard (Erlangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
04./05.09. Jubiläumslager 10 Jahre Horst Tassilo am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschlafen des Horstlebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1977'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02./03.09. Ehemaligentreff des Horstes am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Mitglieder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[PSG Stamm Nemeta]] ([[PSG]])=== &lt;br /&gt;
[[Datei:NEMETA_Abzeichen_Jaumann.JPG|thumb|right|PSG/VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführerin:''' Andrea Jaumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[PSG Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[PSG]] sind die weiblichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[VCP Stamm Nemeta]] ([[VCP]])===&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Arne Dobbertin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[VCP Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[VCP]] sind die männlichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[BdP Stamm Albatros e.V.]] ([[BdP]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albatros.jpg|thumb|right|BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Oliver Leffler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' leffler@albatrossolln.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP Stamm Albatros e.V.]] nimmt Kinder ab Schulreife (5 - 6 Jahre) in seiner [[Wölflingsstufe]] auf, Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP]] Stamm Albatros e.V. ist interkonfessionell und koedukativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]] ([[VDAPG]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:BayGilde.gif|thumb|right|Altpfadfindergilde Bayern e.V..]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln und Erding&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gildensprecher:''' Andreas Schumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' SchumannAS@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gilde ist überbündisch, d.h. offen für alle ehemaligen oder aktiven erwachsenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ab 25 Jahren, gleich welcher pfadfinderischer Jugendorganisation sie angehört haben oder noch angehören. Auch ihre Partner sind willkommen. Sie unterstützt unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros. Der [[VDAPG]] bietet seinen Mitgliedern unter anderem überregional &amp;quot;Family-Scouting&amp;quot; für junge Familien mit kleinen Kindern und vielfältige internationale Begegnungen und Aktivitäten zusammen mit Altpfadfindern anderer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Horstleben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Gründungsfeier des BdP Horstes Tassilo in Hörlkofen bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.07. - 07.08. Horstlager bei Höfen i.d. Jachenau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.09. Horstspiel für Wölflinge und Jungpfadfinder im Münchner Zoo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.12. Friedenslichtaussendung im Münchner Dom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar Einführung des Horst-Halstuchrings mit Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.06. - 18.06.: Horstlager am Landespfingstlager 2011 des BdP Bayern im internationalen Pfadfinderdorf Zellhof bei Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.albatrossolln.de www.albatrossolln.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nemeta-hoerlkofen.de www.nemeta-hoerlkofen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.apg-bayern.de www.apg-bayern.de]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III. de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP-Horst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=33729</id>
		<title>BdP Horst Tassilo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=BdP_Horst_Tassilo&amp;diff=33729"/>
		<updated>2011-02-23T21:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Der alte Horst Tassilo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left:15px;margin-bottom:15px;empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Horstwappen|| [[Bild:TassiloKorrekturRotGold_in_Schild.JPG|150px]]&lt;br /&gt;
Neues Horstwappen ab 2010: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Name || '''Tassilo'''&lt;br /&gt;
 |---&lt;br /&gt;
 | Ort || '''Großraum München/Erding'''&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Pfadfinderverbände|Verband]] || [[BdP]] [[PSG]] [[VCP]] [[VDAPG]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | [[Landesverband|LV]] || [[BdP LV Bayern]]&lt;br /&gt;
 |----&lt;br /&gt;
 | Mitglieder ||&lt;br /&gt;
[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[PSG Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
    |----&lt;br /&gt;
 | Status || [[Horst]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Horst Tassilo==&lt;br /&gt;
Der überbündische Horst Tassilo ist die regionale [[rdp]]/[[VDAPG]]-Arbeitsgemeinschaft &lt;br /&gt;
des [[PSG]]/[[VCP]] Stammes Nemeta, des [[BdP]] Stammes Albatros e.V. und der [[VDAPG]] [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Horst]] Tassilo arbeitet gemäß den [[BdP]]-Regularien für einen [[Horst]] und der Satzung des [[rdp]] und ist offen für interessierte [[Stämme]] und [[Gilden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 10. Juli 2010 in Hörlkofen bei Erding nach 10-jähriger erfolgreicher aber bislang informeller überbündischer Kooperation seiner Stämme und der Altpfadfindergilde gegründet und dient vor allem der gegenseitigen Hilfe bei der Verwirklichung des Pfadfindens in den Stämmen/Gilden ohne die Eigenständigkeit der Stämme bzw. Gilden und die Besonderheiten ihrer Bünde/Verbände anzutasten. Gemeinsame Programmangebote, gegenseitige personelle, administrative und technische Hilfe und Materialergänzung bei gemeinsamen Veranstaltungen prägen das Horstleben. Freundschaften zwischen Mitgliedern und den Gruppen haben sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Horstgründung wurde ein gemeinsamer schwarzer Halstuchring mit obenstehendem neuen Horstwappen im Horst Tassilo eingeführt, der ab Januar 2011 ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Horstsprecheramt wechselt jährlich durch die Bünde/Verbände:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gründungssprecher 2010: Fred Wohner ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecher 2010: Andreas Schumann ([[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Horstsprecherin 2011: Andrea Jaumann ([[PSG Stamm Nemeta]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@psg-muenchen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Horstname und das Horstsymbol==&lt;br /&gt;
[[Datei:180px-TassilokelchSchreibmayr.jpg|thumb|right|Der originale Tassilokelch in Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Horstes leitet sich von Herzog Tassilo III. (ca. 741 - ca. 796) von Baiern ab. Tassilo III. war der letzte baierische Stammeshezog aus dem Geschlecht der Agilolfinger, das seit der baierischen Stammesbildung und Staatsgründung um 500 n. Chr. die Herzöge stellte. Zur Familie und Person siehe die untenstehenden Links zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. betrieb selbstbewußt eine eigenständige baierische Politik mit wohl zunehmend separatistischen Zielen und wurde deshalb von Karl dem Großen, König des Frankenreichs (zu dem Baiern gehörte), abgesetzt und er und seine Familie getrennt in Klöster verbannt, geschoren und kastriert. Sein Erbe sollte erlöschen. Nach seiner Absetzung wurde das Herzogtum Baiern von Karl dem Großen zerstückelt und das kleine Restherzogtum an einen fränkischen Verwandten Karls übergeben. Für die baierische Landesgeschichte war dies lang ein nationales und konfliktträchtiges Trauma. Die spätere Entstehung Österreichs und dessen jahrhundertelange Konkurrenz mit Baiern um das &amp;quot;Erbe Tassilos&amp;quot; ist darin begründet, ebenso wie das bayerische Beharren auf Eigenständigkeit durch auch wechselnde Allianzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo III. gründete viele Klöster, z. B. Mattsee, Frauenchiemsee und Kremsmünster, und reorganisierte die baierische Kirchenverwaltung. Klöster waren damals wichtige Bildungs- und Wirtschaftszentren, die die Lebensumstände der Bevölkerung schnell und nachhaltig verbessert haben. Dies alles macht ihn bis heute populär in Bayern - auch in Österreich und Südtirol - als tragischer &amp;quot;Nationalheld&amp;quot; einer gemeinsamen &amp;quot;heroischen&amp;quot; Vergangenheit. Für Bayern steht er darin neben Kurfürst Max Emanuel und König Ludwig II.. Tassilo III. wurde später auch heiliggesprochen, was seine Popularität stark förderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tassilokelch ist das einzige materielle Zeugnis im Zusammenhang mit der Person Tassilo III., das erhalten blieb. Er wird im Kloster Kremsmünster im heutigen Oberösterreich aufbewahrt und seit 1000 Jahren zu Tassilos überliefertem Todestag, dem 11. Dezember, gezeigt und in einer Gedenkmesse für Tassilo III. verwendet. Diese Messe findet seit jeher bis heute regen Zuspruch aus dem gesamten baierischen, d.h. heute altbayerischen, österreichischen, südtiroler und slowenischen Raum. '''Der Tassilokelch ist der &amp;quot;baierische Gral&amp;quot;. ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner künstlerischen Schönheit, formgebundenen Eignung als Wappensymbol und Einzigartigkeit sind es auch seine identitätsstiftenden, grenzüberschreitenden und sakralen Funktionen, die ihn zum Symbol eines rdp/VDAPG-Horstes geeignet machen. Zum Tassilokelch siehe den untenstehenden Link zur Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Horstes Tassilo==&lt;br /&gt;
===Vom alten zum neuen Horst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[BdP Horst Tassilo]] ist die Wiederbelebung des alten überbündisch arbeitenden [[BDP]] Horstes Tassilo, der von 1965 bis 1976 im Großraum Erding/München aktiv war. Ihm gehörten die Erdinger Stämme des [[BDP]], der [[PSG]], der [[DPSG]] und der [[CPD]] und weitere BDP Stämme in Landshut (BDP/[[BdP Stamm Wittelbach]]), Passau und Taufkirchen an. 1970 und 1971 nahm auch der BDP/BdP Stamm Albatros aus München-Solln am Programm des Horstes teil. Letzter Horstkanzler (Schatzmeister) war [[Reinfried Wohner]] (Fred) (BDP/[[BdP Stamm Staufen]] in Erding. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich politisch ausdrückenden Querelen im [[BDP]] 1968 bis 1971, die zur Spaltung und Gründung des [[BdP]] und [[DPV]] führten, ließen viele Stämme des alten Horstes Tassilo sich auflösen und warfen die übrigen auf ihre reine Existenzsicherung und neue Standortbestimmung zurück. Für PSG, DPSG und CPD waren sie dadurch keine vermittelbaren Partner mehr. 1976 endete die aktive Horstarbeit im BdP. In der Altpfadfindergilde (APG) Bayern e.V. (seit 1974) sammelten sich Ehemalige des Horstes Tassilo und hielten seine überbündische Tradition in diesem neuen Rahmen am Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der neuen Zusammenarbeit ist das [[rdp]]/[[VDAPG]]-[[Friedenslicht]]-Team München für Südbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christa Schmeißer]] (stellv. VDAPG-Verbandsvorsitzende, Sekretärin der Zentraleuroparegion der Altpfadfinder und Mitglied der [[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]]) begann zusammen mit [[Andrea Jaumann]] (PSG/VCP-Stamm Nemeta) und dem VCP (Christopher Claar) 1998 mit der Friedenslichtaussendung in München. 2000 trat [[Oliver Leffler]] (BdP Stamm Albatros) der APG Bayern e.V. bei, traf dort auf Christa Schmeißer und ist in Folge seit 2001 für den BdP im Münchner Friedenslicht-Team. Christa Schmeißer, ehemals im [[BDP]]/[[BdP Stamm Adler]] in München, trat im Gegenzug dem BdP Stamm Albatros (bis 2010) bei. Die APG Bayern e.V. unterstützte in Folge dessen unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros und ist selbst seit 2001 Gast im Stammesheim des BdP Stammes Albatros. Seit 2006 arbeiten Nemeta und Albatros auf Führungs- und Stammesebene zusammen. Die Stammesführungen von Nemeta und Albatros sind inzwischen auch Mitglieder der APG Bayern e.V. und [[Jürgen Rappold]]/Jojo, ein Mitglied der APG Bayern e.V., ist über die Kooperation seit 2006 Mitglied und inzwischen Stufenführer und stellvertretender Stammesführer im BdP Stamm Albatros geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser lebendigen überbündischen Verflechtung in Tradition des alten Horstes Tassilo einen stimmigen formalen Rahmen zu geben, wurde der Horst Tassilo 2010 von den Stämmen Nemeta und Albatros und der APG Bayern e.V. wiederbelebt und sein altes Horstwappen, der Tassilokelch, als Traditionssymbol übernommen. Gründungssprecher des neuen Horstes ist der letzte Kanzler des alten Horstes, Reinfried Wohner (Fred). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch die Erneuerung zu symbolisieren wurden die Farben des Horstwappens geändert und die Fingerhaltung der ornamentalen Figur nach dem Originalkelch korrigiert. Die ursprünglichen Farben Blau und Gold waren die des [[BDP]]/[[BdP]] und entsprechen nicht der überbündischen Entwicklung des Horstes. Gemäß dieser Entwicklung wurden die Farben des [[rdp]] und [[VDAPG]] - Schwarz, Rot, Gold - gewählt, die deutschen Bundesfarben. Rot und Gold ist der Wappenschild, schwarz der lederne Horsthalstuchring, an dem der Wappenschild befestigt wird. Der Tassilokelch in den deutschen Bundesfarben symbolisiert auch die positive Entwicklung der historischen Frage, für die der Tassilokelch als &amp;quot;baierischer Gral&amp;quot; ja auch steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der alte Horst Tassilo===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tassilowappen alt.jpg|thumb|right|Altes Horstwappen 1965 - 1976: Der Tassilokelch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1965''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative zur Horstgründung durch [[Adolf Schmeißer]] (Alo) (BDP Stamm Staufen/Erding)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10./11.09. Gründungslager des Horstes in Taufkirchen/Vils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst-Stämme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), PSG Erding, CPD Stamm Kagawa (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Horstfeldmeister: Alo Schmeißer  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1966''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.09. Horstgründungstag bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Burgund (Passau), Wittelsbach (Landshut), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), CPD Stamm Wulfila (Erding) und PSG Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12./13.11. Anerkennung des Horstes Tassilo durch das Landesthing der BDP Landesmark Bayern in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1967''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09./10.09. Horstlager in Landshut (JuHe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1968''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.01. Wölflingslager in Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06. - 08.09. Horstlager bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1969'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09. Horstlager bei Taufkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.02. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. - 18.05. Horstlager bei Rothenburg a.d. Laber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Burgund (Manching), Hagen (Ingolstadt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: BDP Stämme Albatros und Steinadler (München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Führungstreffen in Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager bei Passau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.11. Führungstreffen in Erding; Stämme in der Krise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03. - 05.09 Horstlager am Thenner Weiher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BdP Stämme Staufen (Erding), Heinrich der Löwe (Taufkirchen), Albatros (München), DLRG Ortsgruppe Wartenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1972'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine Horstaktionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1973'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.06. Landesoffenes Horstlager bei Ettling; Motto &amp;quot;Nibelungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.07. - 02.08. Horstlager bei der Burgruine Bechthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. - 13.10 Horstlager bei Erding; Motto &amp;quot;Altgriechenland&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1975'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. - 19.05. Horstlager bei der Burgruine Bechthal; Motto &amp;quot;Stonehenge&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05. - 07.09 Horstlager auf dem Kieferngrund in Hummelberg b. Langenbruck; Motto &amp;quot;Kundschaft 75&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kieferngrund]] war der Pfadfinderzeltplatz mit Hüttendorf der 1974 gegründeten APG Bayern e.V.. Alo Schmeißer war ihr Initiator und erster Gildensprecher und auch erster Verbandsvorsitzender des VDAPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1976'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09. - 11.07. landesoffene  R/R-Kanutour auf der Donau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Tassilo, BdP Stämme Sir Francis Drake (Weilheim), Asgard (Erlangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
04./05.09. Jubiläumslager 10 Jahre Horst Tassilo am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschlafen des Horstlebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1977'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02./03.09. Ehemaligentreff des Horstes am Kieferngrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Mitglieder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[PSG Stamm Nemeta]] ([[PSG]])=== &lt;br /&gt;
[[Datei:NEMETA_Abzeichen_Jaumann.JPG|thumb|right|PSG/VCP Stamm Nemeta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführerin:''' Andrea Jaumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[PSG Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[PSG]] sind die weiblichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[VCP Stamm Nemeta]] ([[VCP]])===&lt;br /&gt;
Sitz: Wörth bei Erding &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Arne Dobbertin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' andrea.jaumann@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[VCP Stamm Nemeta]] nimmt schon Kindergartenkinder ab 3 Jahren in seiner [[Biberstufe]] auf,&lt;br /&gt;
Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[VCP]] sind die männlichen Mitglieder des Stammes Nemeta konfessionsunabhängig gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[BdP Stamm Albatros e.V.]] ([[BdP]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albatros.jpg|thumb|right|BdP Stamm Albatros e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stammesführer:''' Oliver Leffler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' leffler@albatrossolln.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP Stamm Albatros e.V.]] nimmt Kinder ab Schulreife (5 - 6 Jahre) in seiner [[Wölflingsstufe]] auf, Schulkinder, Jugendliche und in begründeten Fällen Erwachsene ohne Altersbeschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[BdP]] Stamm Albatros e.V. ist interkonfessionell und koedukativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Altpfadfindergilde Bayern e.V.]] ([[VDAPG]])===&lt;br /&gt;
[[Datei:BayGilde.gif|thumb|right|Altpfadfindergilde Bayern e.V..]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz: München-Solln und Erding&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gildensprecher:''' Andreas Schumann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontakt:''' SchumannAS@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gilde ist überbündisch, d.h. offen für alle ehemaligen oder aktiven erwachsenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ab 25 Jahren, gleich welcher pfadfinderischer Jugendorganisation sie angehört haben oder noch angehören. Auch ihre Partner sind willkommen. Sie unterstützt unter anderem die Stämme Nemeta und Albatros. Der [[VDAPG]] bietet seinen Mitgliedern unter anderem überregional &amp;quot;Family-Scouting&amp;quot; für junge Familien mit kleinen Kindern und vielfältige internationale Begegnungen und Aktivitäten zusammen mit Altpfadfindern anderer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Horstleben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.07. Gründungsfeier des BdP Horstes Tassilo in Hörlkofen bei Erding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.07. - 07.08. Horstlager bei Höfen i.d. Jachenau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.09. Horstspiel für Wölflinge und Jungpfadfinder im Münchner Zoo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.12. Friedenslichtaussendung im Münchner Dom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar Einführung des Horst-Halstuchrings mit Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.06. - 18.06.: Horstlager am Landespfingstlager 2011 des BdP Bayern im internationalen Pfadfinderdorf Zellhof bei Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.albatrossolln.de www.albatrossolln.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nemeta-hoerlkofen.de www.nemeta-hoerlkofen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.apg-bayern.de www.apg-bayern.de]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch de.wikipedia.org/wiki/Tassilokelch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III. de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_III.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger de.wikipedia.org/wiki/Agilolfinger]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP-Horst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdostdeutscher_Wandervogel&amp;diff=31956</id>
		<title>Südostdeutscher Wandervogel</title>
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		<updated>2010-06-16T20:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bekannte Mitglieder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Südostdeutsche Wandervogel''' war ein Zusammenschluss von verschiedenen [[Wandervogel]]bünden in den deutschen Siedlungsgebieten im heutigen Rumänien. Er wurde 1935 zwangsweise aufgelöst. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schäßburger WV 1910.jpg|framed|right|thumb|Schäßburger Wandervogel auf Wochenendfahrt 1910]]&lt;br /&gt;
Bereits 1907 wurden Gruppen des [[Österreichischer Wandervogel|Österreichischen Wandervogel]] überall in den deutschsprachigen Gebieten Österreich-Ungarn bis hinab ins ferne Siebenbürgen (Transsylvanien) und das Banat gegründet. Der Lehrer Theodor Fabini aus Schäßburg (Sighişoara), der in Berlin studierte, wo er den Wandervogel kennengelernt hat, führte seine Schüler nach Wandervogelart in die Natur. Hermannstädter Gymnasiasten der Wandervogelgruppe Alwyl unter Führung von Capesius unternahmen eine 10-tägige Großfahrt von Hermannstadt (Sibiu) nach Kronstadt (Braşov). Weitere Gruppen entstanden bald in allen deutschen Städten zwischen Klausenburg (Cluj-Napoca), Bistritz (Bistriţa), Hermannstadt (Sibiu) und Kronstadt (Brasov). Außer in Kronstadt, wo die Bewegung vor allem von Handwerksburschen getragen wurde, ging sie im Allgemeinen von Schülern der Gymnasien aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurden im Vertrag von Trianon der größte Teil des Banat dem Königreich Rumänien zugeschlagen. Die Rumänen Siebenbürgens hatten sich bereits am 1. Dezember 1918 in den Karlsburger Beschlüssen (Alba Iulia) für die Vereinigung mit Rumänien ausgesprochen; die Volksversammlungen der Siebenbürger Sachsen und der Banater Schwaben entschieden sich im Jahr 1919 ebenfalls für die Vereinigung ihrer Gebiete mit Rumänien. In den Karlsburger Beschlüssen hat Rumänien Magyaren und Deutschen als Minderheiten weitgehende Gleichberechtigung zugesichert, diese Zusagen aber nicht eingehalten. Im November 1918 wurde der Siebenbürgische Wandervogel gegründet. In den 1920er Jahren entstanden auch zahlreiche Mädchengruppen. Der Siebenbürgische Wandervogel wurde stark von reichsdeutschen Gruppen wie der schlesischen [[Jungenschaft]] in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] beeinflusst, mit denen gemeinsame Fahrten unternommen wurden und von der viele siebenbürgische Wandervogelgruppen nach Deutschland eingeladen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde die Arbeitsgemeinschaft Siebenbürger und Banater Wandervogelgruppen gegründet, die sich 1929 in Mediasch zum „Bund südostdeutscher Wandervögel“ umbenannte. Die Banater Wandervögel unterhielten auch gute Kontakte zu den Wandervögeln im jugoslawischen Teil des Banat, während im ungarischen Teil des Banat deutsche Vereinigungen verboten waren. In zahlreichen freiwilligen Arbeitseinsätzen wurde die Schutzhütte am Bîlea-See (Bîlea Lac) in den Südkarpaten wiederhergestellt. Heute befindet sich an der Stelle eine neu errichtete Hütte, die vom Deutschen Alpenverein bewirtschaftet wird. Unweit der Stelle befindet sich die ehemalige Bärenjagdhütte des Diktator Nicolae Ceauşescu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurden die Arbeitseinsätze von der rumänischen Regierung verboten, da man diese als neue Parteiorganisation ansah. Die einzige zugelassene Organisation der Deutschen in Rumänien, die Deutsche Volksgruppe in Rumänien, führte diese Arbeiten dann mit den Wandervögeln weiter und es entwickelten sich daraus mehrere soziale Einrichtungen wie Kindererholungslager, Schuldienst und anderes mehr. Die deutschen Pfadfindergruppen in Bistritz traten 1935 als selbständiger Horst dem Südostdeutschen Wandervogel bei. Viele Wandervogelgruppen bauten sich in alten Wehrtürmen oder aus Scheunen ihre Heime, wo sie ihre Nestabende abhielten, was stark zum Gemeinschaftsbewusstsein beigetrug. Später hat Walter Hatzak ein Jugendherbergswerk in Siebenbürgen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entwicklung bereitete der Bewegung ein schnelles Ende. Die deutsche Reichsregierung in Berlin ließ die Führer der Parteigruppen der deutschen Minderheit in Rumänien nach Deutschland berufen und ersetzte sie durch einen Volksgruppenführer. Wie im Reichsgebiet wurden auch die deutschen Jugendorganisationen wie [[Pfadfinder]] und Wandervogel in Rumänien verboten und in einen einheitlichen Jugendverband überführt. Zwar kamen aus dem Wandervogel, der überwiegend streng lutherisch geprägt war, früh kritische Stimmen zu Hitlers Politik, denn sie lernten auf ihren Wanderungen im Vielvölkerstaat Rumänien schnell, dass die Achtung des eigenen Volkes auf der Achtung jeden anderen Volkes beruht. Dennoch gab es keinen nennenswerten Widerstand als die Deutsche Jugend in Rumänien unter „bedingungslosen Gehorsam“ auf den Führer eingeschworen und gleichgeschaltet wurde. Damit wurde die Freiheit des Einzelnen und die [[Meißner-Formel]], nach der die Jugend ihr Leben „aus eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit sein Leben gestalten“ konnte, ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Wandervögel starben im Krieg oder Deportationen, von denen alle Deutschen in Rumänien nach dem Krieg betroffen waren und wo sie jahrelang unter menschenunwürdigen Zuständen in der Sowjetunion arbeiten mussten. Heimkehrern wurde häufig in die Einreise nach Rumänien nicht gestattet und sie wurden in die Deutsche Demokratische Republik oder Bundesrepublik Deutschland abgeschoben. Noch heute besteht aber ein Siebenbürgischer Freundeskreis des ehemaligen Südostdeutschen Wandervogels und es bestehen Kontakte zu Gruppen des [[Nerother Wandervogel]], [[Coburger Wandervogel]] und [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
* Alfred Bonfert, Vorsitzender der Deutschen Volkspartei in Rumänien&lt;br /&gt;
* Albert Klein, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien&lt;br /&gt;
* Alexander Tietz, Schriftsteller und Ethnograf&lt;br /&gt;
* Nikolaus Hans Hockl, Pädagoge, Politiker, Historiker und Schriftsteller &lt;br /&gt;
* Dr. med. Hans-Konrad Molitoris, Arzt und Mitorganisator der Landdienstbewegung&lt;br /&gt;
* Dr. Phil Konrad Möckel, Stadtpfarrer in Kronstadt (Braşov)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ohne Autor: ''Jugendbewegung in Siebenbürgen'' in ''rot-graue blätter. internetschrift der pfadfinderschaft grauer reiter'' Nr. 48, Oktober 2005, S. 12–19. ([http://www.schriftleitung.org/contentserv/schriftleitung.org/data/media/3054/rgb%20048.pdf pdf, 550 kB])&lt;br /&gt;
* Gerhard Albrich, Hans Christ, Hans Wolfram Hockl: ''Deutsche Jugendbewegung im Südosten''. Gieseking, Bielefeld 1969&lt;br /&gt;
* [[Karl Otto Paetel]] (Hrsg.): ''Südostdeutscher Wandervogel: deutsche Jugendwanderer in Rumänien''. Verlag Die Kommenden, Flarchheim 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/jugend/7380-pfadfinder-betrachtungen-zur-jugend_.html Betrachtungen zur Jugend- und Wanderbewegung Rumäniens], Siebenbürgische Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Siebenbürgische Wandervogel.jpg|Zeichen des Südostdeutschen Wandervogel (15 mm Silber), das Zeichen geht auf das Gedicht von [[Walter Flex]] &amp;quot;[[Wildgänse rauschen durch die Nacht]]&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
Bild:WV und Bauernj in Siebenbürgen 1911.jpg|Wandervögel und Bauern vor einer Kirchenburg in Siebenbürgen 1911&lt;br /&gt;
Bild:Wochenendfahrt 1912.jpg|Wochendendfahrt 1912&lt;br /&gt;
Bild:Schlesische Jungenschaft Iasi.jpg|Schlesische Jungenschaft in Iasi (Rumänien) um 1931&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31920</id>
		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
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		<updated>2010-06-10T16:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]], RjB Bayern|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohte mit Totem und Fahne.png|right|250px|thumb|Kohte, Totem der Wölflinge und Fahne der Meute &amp;quot;Edgar Rometsch&amp;quot; 1953]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von [[Fritz Mühlenweg]] wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Haddak&amp;diff=31890</id>
		<title>Haddak</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Haddak&amp;diff=31890"/>
		<updated>2010-06-05T09:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Ursprung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ''Haddak'', Khata, auch Khatag, Khatak, Khadag oder chinesisch Hada (哈达) ist ein traditioneller Begrüßungsschal, der in Tibet meist aus weißer Seide - als Symbol für das reine Herz des Überreichenden - und in der Mongolei in hellem Blau - das den Himmel symbolisiert - angefertigt wird. Er steht für Glück, Wohlwollen und Mitgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Haddak unb Pinsel Schnauz Kaa.JPG|right|230px|thumb|Haddak von 1954. Die Totem zeigen von unten, unbekannter Stifter, Pinsel, [[Schnauz]] und Kaa]]&lt;br /&gt;
Durch den Mongoleiforscher und Kinderbuchautor Fritz Mühlenweg ist der Haddak unter dieser Bezeichnung in der [[Bündische Jugend|bündischen Jugend]] bekannt geworden. Fritz Mühlenweg beriet und unterstützte den Gau [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Grauer Reiter]] im [[BDP]] 1954 bei den Vorbereitungen und der Durchführung ihres Steppenlager bei Villingen mit über 2000 Teilnehmern. Die Steppenromantik der Mongolei hat bei den Grauen Reitern nachhaltigen Eindruck hinterlassen und deshalb haben sich viele Bräuche des Steppenlagers wie ''Haddak'', ''[[Taschur]]'' und der Gruß ''[[Jabonah]]'' bis heute in dem Bund erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauch==&lt;br /&gt;
Die Haddaks der Grauen Reiter sind einfache weisse oder farbige Stoffstreifen, die bei keinem Geschenk fehlen dürfen. Jeder Graue Reiter hat mindestens einen bei sich zu tragen, um sich für Gastfreundschaft oder beim Beschenktwerden revanchieren zu können und nicht beschämt zu werden. Zum ersten mal wurden Haddaks auf dem Steppenlager 1955 verschenkt - mit einer kleinen Neuerung: der Haddakstifter setzt an der unteren Stelle des Stoffstreifens sein Totem drauf und schenkt ihn bei Gelegenheit weiter. Der Beschenkte setzt sein Zeichen über dem Totem des Stifters usw. Das erste Totemzeichen wird unten gesetzt, damit man sich selbst nicht überhöht und dem Beschenkten nicht zumuten muss, sein Totem darunter zu setzen. Wer einen vollen Haddak hat kann ihn behalten und muss einen neuen stiften. Solche Haddaks können z.B. an Bambusstäbe gehängt als Jurtenschmuck verwendet werden. Es dauert aber oft Jahre bis ein Haddak voll ist und es ist immer wieder interessant zu sehen, wohin es einen Haddak verschlagen hat, den man selbst einmal besessen oder gestiftet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Mit dem 1. [[Überbündische Treffen|Überbündischen Treffen]] 1956 um den [[Hohenkrähen]] wurde diese Tradition wie auch Werklager und Spielideen auch von anderen Bünden aufgenommen. Zum 2. Überbündischen Treffen, zu dem [[Nerother Wandervogel]] und Graue Reiter gemeinsam aufgerufen haben wurden alle teilnehmend Bundesführer bereits mit Haddaks beschenkt. Seitdem wird der Brauch einen Haddak zu überreichen bis heute auch außerhalb des Grauen Reiter in vielen Bünden gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Haddak'' ist auch der Name der Bundeszeitschrift des [[Deutscher Pfadfinderbund Mosaik|Pfadfinderbund Mosaik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-jungenschaft.de/echolot4_beispiel3.pdf Formen des Schenkens, von deutsche jungenschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/cms/mitteilungen/content_management/files/pdf/1117454721_RjB-Mitteilungen-112.pdf Entdeckung, RjB Mitteilung S. 8f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPBM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31731</id>
		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
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		<updated>2010-04-28T09:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]], RjB Bayern|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohte mit Totem und Fahne.png|right|250px|thumb|Kohte, Totem der Wölflinge und Fahne der Meute &amp;quot;Edgar Rometsch&amp;quot; 1953]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von Fritz Mühlenweg wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31730</id>
		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
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		<updated>2010-04-28T09:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]]|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohte mit Totem und Fahne.png|right|250px|thumb|Kohte, Totem der Wölflinge und Fahne der Meute &amp;quot;Edgar Rometsch&amp;quot; 1953]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von Fritz Mühlenweg wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Haddak&amp;diff=31722</id>
		<title>Haddak</title>
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		<updated>2010-04-27T12:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Ursprung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der ''Haddak'', Khata, auch Khatag, Khatak, Khadag oder chinesisch Hada (哈达) ist ein traditioneller Begrüßungsschal, der in Tibet meist aus weißer Seide - als Symbol für das reine Herz des Überreichenden - und in der Mongolei in hellem Blau - das den Himmel symbolisiert - angefertigt wird. Er steht für Glück, Wohlwollen und Mitgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Haddak unb Pinsel Schnauz Kaa.JPG|right|230px|thumb|Haddak von 1954. Die Totem zeigen von unten, unbekannter Stifter, Pinsel, Schnauz und Kaa]]&lt;br /&gt;
Durch den Mongoleiforscher und Kinderbuchautor Fritz Mühlenweg ist der Haddak unter dieser Bezeichnung in der [[Bündische Jugend|bündischen Jugend]] bekannt geworden. Fritz Mühlenweg beriet und unterstützte den Gau [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Grauer Reiter]] im [[BDP]] 1954 bei den Vorbereitungen und der Durchführung ihres Steppenlager bei Villingen mit über 2000 Teilnehmern. Die Steppenromantik der Mongolei hat bei den Grauen Reitern nachhaltigen Eindruck hinterlassen und deshalb haben sich viele Bräuche des Steppenlagers wie ''Haddak'', ''[[Taschur]]'' und der Gruß ''[[Jabonah]]'' bis heute in dem Bund erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauch==&lt;br /&gt;
Die Haddaks der Grauen Reiter sind einfache weisse oder farbige Stoffstreifen, die bei keinem Geschenk fehlen dürfen. Jeder Graue Reiter hat mindestens einen bei sich zu tragen, um sich für Gastfreundschaft oder beim Beschenktwerden revanchieren zu können und nicht beschämt zu werden. Zum ersten mal wurden Haddaks auf dem Steppenlager 1955 verschenkt - mit einer kleinen Neuerung: der Haddakstifter setzt an der unteren Stelle des Stoffstreifens sein Totem drauf und schenkt ihn bei Gelegenheit weiter. Der Beschenkte setzt sein Zeichen über dem Totem des Stifters usw. Das erste Totemzeichen wird unten gesetzt, damit man sich selbst nicht überhöht und dem Beschenkten nicht zumuten muss, sein Totem darunter zu setzen. Wer einen vollen Haddak hat kann ihn behalten und muss einen neuen stiften. Solche Haddaks können z.B. an Bambusstäbe gehängt als Jurtenschmuck verwendet werden. Es dauert aber oft Jahre bis ein Haddak voll ist und es ist immer wieder interessant zu sehen, wohin es einen Haddak verschlagen hat, den man selbst einmal besessen oder gestiftet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Mit dem 1. [[Überbündische Treffen|Überbündischen Treffen]] 1956 um den [[Hohenkrähen]] wurde diese Tradition wie auch Werklager und Spielideen auch von anderen Bünden aufgenommen. Zum 2. Überbündischen Treffen, zu dem [[Nerother Wandervogel]] und Graue Reiter gemeinsam aufgerufen haben wurden alle teilnehmend Bundesführer bereits mit Haddaks beschenkt. Seitdem wird der Brauch einen Haddak zu überreichen bis heute auch außerhalb des Grauen Reiter in vielen Bünden gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Haddak'' ist auch der Name der Bundeszeitschrift des [[Deutscher Pfadfinderbund Mosaik|Pfadfinderbund Mosaik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-jungenschaft.de/echolot4_beispiel3.pdf Formen des Schenkens, von deutsche jungenschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.rjb.de/cms/mitteilungen/content_management/files/pdf/1117454721_RjB-Mitteilungen-112.pdf Entdeckung, RjB Mitteilung S. 8f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPBM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Haddak_unb_Pinsel_Schnauz_Kaa.JPG&amp;diff=31721</id>
		<title>Datei:Haddak unb Pinsel Schnauz Kaa.JPG</title>
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		<updated>2010-04-27T12:21:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Haddak von 1954&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haddak von 1954&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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	<entry>
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		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
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		<updated>2010-04-20T16:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]]|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohte mit Totem und Fahne.png|right|250px|thumb|Kohte, Totem und Fahne 1953]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von Fritz Mühlenweg wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Kohte_mit_Totem_und_Fahne.png&amp;diff=31686</id>
		<title>Datei:Kohte mit Totem und Fahne.png</title>
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		<updated>2010-04-20T16:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Kohte mit Wolfstotem und Fahne, 1953&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kohte mit Wolfstotem und Fahne, 1953&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31685</id>
		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31685"/>
		<updated>2010-04-20T16:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Lieder der Grauen Reiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]]|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von Fritz Mühlenweg wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise [[Erik Martin]]&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter&amp;diff=31684</id>
		<title>Pfadfinderschaft Grauer Reiter</title>
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		<updated>2010-04-20T16:13:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verband|Deutschland|300|1956|Burg [[Hohenkrähen]] bei Singen (Hohentwiel)|Murkel (Bundesführer),&lt;br /&gt;
Raffnix (Kanzler)&lt;br /&gt;
|[[RjB]], [[RjB BaWü]]|[[Bild:gerspitze.jpg|170px|Die Gerspitze, Bundszeichen der Pfadfinderchaft Grauer Reiter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist ein deutscher [[Pfadfinderverbände|Pfadfinderbund]], der stark durch [[bündisch]]e Traditionen geprägt wird. Sie ist Mitglied im [[Ring junger Bünde]] und im [[Ring junger Bünde Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderschaft Grauer Reiter''' ist nicht Mitglied in einem der [[Weltpfadfinderverbände]] (u. a. [[WOSM]]/[[WAGGGS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter entstand als eigenständiger Pfadfinderbund 1956. Die Wurzeln des Bundes aber liegen noch in der Vorkriegszeit und gehen zurück auf den 1926 gegründeten Bund der &amp;quot;[[Sturmtrupp-Pfadfinder|Sturmtrupp-Pfadfinder - eine Deutsche Waldritterschaft]]&amp;quot;, die ihrerseits aus der Guttempler-Bewegung entstanden war. Dieser Bund übernahm teilweise das Erbe der [[Neupfadfinder]], nachdem diese in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] aufgegangen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Bis 1956: Gau Grauer Reiter im Bund Deutscher Pfadfinder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendland Tübingen 1954.png|right|250px|thumb|Das &amp;quot;Häusle&amp;quot; auf dem Jugendland bei Tübingen 1954]]&lt;br /&gt;
1947 wurde in Tübingen der „Tübinger Bund“ vom Maler, Lithographen und Grafiker [[Erich Mönch]] (Schnauz) gegründet und von der französischen Militärregierung lizenziert. Dieser „Tübinger Bund“ trat später als Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern in den Bund [[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) ein. Freie Entfaltung ihres bündischen Pfadfindertums wurde ihnen damals zugesichert, vor allem im musisch-künstlerischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Landesmark bildete sich Ende 1952 ein Gau mit dem Namen „Grauer Reiter“. Der Name geht auf einen berittenen [[Stamm|Pfadfinderstamm]] „Grauer Reiter“ des Bundes der Sturmtrupp-Pfadfinder in Soldin (heute Polen) zurück, der sich trotz Verbotes 1933 nicht auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gau „Grauer Reiter“ setzte im Bund Deutscher Pfadfinder starke Akzente: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 fand das Bärenthallager der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern unter Federführung des Grauen Reiters statt. Auf ihm wurden erstmals unter Anleitung erfahrener Künstler und Handwerker „Werkgilden“ aus dem musischen, technischen oder künstlerischen Bereich angeboten, eine Methode, die heute (meist als AGs) grundlegend in der Pfadfinder- und [[Jugendarbeit]] geworden ist. Auf dem Bundeslager des BDP 1954 bei Kirchberg im Hunsrück wurde diese Methode von Angehörigen des Grauen Reiter für den ganzen Bund umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 fand in Villingen das Steppenlager der Landesmarken Südwürttemberg-Hohenzollern und Baden statt. Dies war das erste Lager, das einer umfassenden Spielidee gewidmet war. Unter Anleitung unter anderem von Fritz Mühlenweg wurde nach intensiver Vorbereitung in den Gruppen Leben und Treiben eines Heerlagers des Dschingis Khan nachempfunden. Auch dies ist eine Methode, die heute in der Jugendarbeit allgemein Einzug gehalten hat. Ausgehend von diesem Lager hat sich der Graue Reiter den mongolischen Gruß &amp;quot;[[Jabonah]]&amp;quot; und die Tradition des [[Haddak]]s bis heute bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde im BDP, auch außerhalb des Gaues, fühlten sich dem Grauen Reiter geistig verbunden und trugen sich in das sog. &amp;quot;Buch des Grauen Reiters&amp;quot; ein, u.a. auch der Bundesfeldmeister [[Kajus Roller]] und der spätere Bundesvorsitzende des BDP Herbert Swoboda (Swobl). Die damalige Bundesführung des BDP warf auf Betreiben der LM Hamburg daraufhin dem Gau vor, ein Bund im Bunde zu sein und forderte eine Grundsatzentscheidung. Daraufhin erfolgte im Jahre 1956 der Austritt aus dem BDP, und es wurde ein eigenständiger Bund, die ''Pfadfinderschaft Grauer Reiter'', gegründet. Als geistigen Mittelpunkt wählten die Grauen Reiter ihre Burg im Hegau, den [[Hohenkrähen]], die sie vom Freiherrn von Reischach gepachtet hatten. Ohne staatliche Unterstützung wurde hier zunächst ein mittelalterliches Haus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach 1956: Pfadfinderschaft Grauer Reiter===&lt;br /&gt;
Als vermutlich erster koedukativer Pfadfinderbund unterhielt der Graue Reiter von Anfang an Jungen- und Mädchengruppen. Aus Übertritten und Neugründungen entstanden auch außerhalb des Gaugebietes Gruppen unter anderem in Wuppertal, Berlin und Husum. Bald war der Graue Reiter in fünf Bundesländern vertreten. Um jedoch die musisch-handwerkliche Arbeit des Grauen Reiter im neuen Bund fortführen zu können, wurde eine kleine Bundesgröße angestrebt: ''Jeder soll jeden kennen'' wurde zur Maxime. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man vermeiden wollte, als solcher Kleinbund in die Isolation zu geraten, wurde der Graue Reiter auch nach außen hin aktiv. ''[[Überbündische Treffen]]'' auf dem Hohenkrähen und auf der Burg Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]s kennzeichneten die fünfziger Jahre. Mit einer Werkausstellung und Werkgilden brachte sich der Graue Reiter beim Meißnertag 1963 ein. 1966 gründete man mit anderen Bünden, die sich in der Tradition der [[Jugendbewegung]] sehen, den [[Ring junger Bünde]]. In der selben Zeit wurde auf dem Bundessitz [[Hohenkrähen]] das zweite Haus in Eigenarbeit errichtet. Dieses auf den Ruinen des alten Burgstalls errichtete &amp;quot;neue Haus&amp;quot; steht auch befreundeten Gruppen als Unterkunft zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Auswirkungen, die die Umwälzungen im Zuge der 68er-Bewegung auf die deutsche Jugendbewegung hatte, blieb der Graue Reiter nicht verschont. Zwar brach er nicht wie einige andere Bünde in dieser Zeit auseinander, doch war die Fortführung der bisherigen Jugendarbeit immer mehr in Frage gestellt. 1975 existierte in kaum einem der zehn verbliebenen Stämme noch aktive Gruppenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 begann der Wiederaufbau mit Neugründungen in Butzbach, Düsseldorf, Gingen und Tübingen. 1977 war der Graue Reiter beim überbündischen Treffen am [[Allensbacher Hof]] und 1981 am Lager &amp;quot;Bünde in Gemeinschaft&amp;quot; wieder stark vertreten. Das klassische Werken, musisches Leben und Fahrten wurden für den Grauen Reiter wieder bestimmend und festigte erneut seine unverwechselbare Ausrichtung innerhalb der Jugendbewegung. &lt;br /&gt;
Eintritte von Gruppen aus Ingolstadt, Rottweil und Landshut sowie der Versuch, in den neuen Ländern Gruppen aufzubauen, prägten die folgenden Jahre ebenso wie die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bundessitz Hohenkrähen, die erst im Jahr 2002 ihr vorläufiges Ende fanden.&lt;br /&gt;
[[Bild:P4290006.JPG|thumb|250px|Bundeslager 2006 am Bundessitz Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter heute ==&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht heute aus sechs Stämmen in vier Bundesländern sowie sechs teilweise überregionalen Älterenhorten und der Burgmannschaft. Der Jugendbund umfasst derzeit (2006) etwa 350 Mitglieder. Neben der Pfadfinderschaft Grauer Reiter besteht die ''Fördergemeinschaft Grauer Reiter e.V.'', die sich unter anderem als Älterenschaft des Bundes versteht. Ihre ungefähr 150 Mitglieder sind bisweilen auf mehrere Kontinente verstreut, dennoch steht die Fördergemeinschaft dem Jugendbund nicht nur finanziell sondern auch mit tatkräftiger Hilfe beim Erhalt der Burg Hohenkrähen und bei der Jugendarbeit zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter hat ein intensives Bundesleben, das besonders seit den letzten Jahren durch gemeinsame [[Fahrt|Auslandsfahrten]] gefördert wird. Aber der Bund legt auch Wert auf seine Gastfreundschaft: Enge Kontakte zu bündischen Gruppierungen, vornehmlich aus dem Ring junger Bünde, aber auch darüber hinaus, werden von den Grauen Reitern gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Reiter versteht sich als [[Lebensbund]], was den Versuch beinhaltet, Menschen bis ins hohe Alter in das Bundesleben zu integrieren, ohne die Jugend dabei in ihrer jugendbewegten Entfaltung zu hemmen. Dies wird besonders durch die gemeinsame Arbeit am Bundessitz Burg Hohenkrähen ermöglicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der pfadfinderischen Gruppenarbeit führt die Pfadfinderschaft Grauer Reiter den Gedanken der freiwilligen Werkgilden unter dem altgriechischen Wort ''„ergon“'' (das Werk, Schaffen) fort. Jeder Angehörige des Bundes ist gehalten, eine Jahreswerkarbeit zu fertigen. Die beiden Häuser auf der Burg wurden unter anderem hierfür durch eine neue Werkstatt mit Schmiede ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Publikation des Grauen Reiters ist die Schriftenreihe ''Der Graue Reiter'', in der die inhaltlichen und gestalterischen Traditionen des Grauen Reiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Verantwortlich ist hierfür eine eigene Schriftleitung, die lange vom Bundesgründer Erich Mönch ausgefüllt wurde. Darüber hinaus existieren das Bundesnachrichtenblatt ''Bastion'' und mehrere Stammeszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis für die Jugendarbeit, die in den Stämmen und Gruppen geleistet wird, bildet die für alle Angehörigen des Bundes verbindliche Bundesordnung. Die Bundestracht ([[Kluft]]) besteht aus einem schwarzen [[Halstuch]] mit rotem Rand, einem steingrauen Hemd mit Brusttaschen und dem Bundeszeichen (Gerspitze) auf dem linken Ärmel der Kluft und der [[Jungenschaftsjacke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder der Grauen Reiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Advent 1957 hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leip Hans Leip] das Gedicht ''&amp;quot;Und irgendwo die Steppe&amp;quot;'' der Pfadfinderschaft Grauer Reiter gewidmet. 1987 schrieb [[Erik Martin]] (Mac; u. a. das Lied ''[[Wenn der Abend naht]]'') als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Grauen Reitern die Melodie dazu und seit 2002 ist es das Bundeslied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter, Worte Werner Kienzle (Boss) Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot;, Weise [[Robert Götz]], [[Voggenreiter Verlag]]&lt;br /&gt;
*Die Pferde lahmen längst, doch... , Fritz Mühlenweg / T. Nachdichtung aus dem Schi–King, [[Rudi Rogoll]]&lt;br /&gt;
*Sioni-Lied, Worte und Weise von Ali und Hathi, Gau &amp;quot;Grauer Reiter&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Und irgendwo die Steppe, Worte [[Hans Leip]], Weise Erik Martin&lt;br /&gt;
*Die alte Lanze, Worte und Weise von [[Wilhelm Sell]], den Grauen Reitern gewidmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.grauer-reiter.de&lt;br /&gt;
* http://www.schriftleitung.org&lt;br /&gt;
* [http://www.xn--burg-hohenkrhen-clb.de Burg Hohenkrähen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Pfadfinderschaft_Grauer_Reiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<updated>2010-04-20T16:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Das Häusle auf dem Jugendland der Grauen Reiter in Tübingen 1954&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Häusle auf dem Jugendland der Grauen Reiter in Tübingen 1954&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Erich_M%C3%B6nch&amp;diff=31682</id>
		<title>Erich Mönch</title>
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		<updated>2010-04-20T16:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Künstlerbund Tübingen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schnauz.jpg|right|400px|thumb|Schnauz]]&lt;br /&gt;
'''Erich Mönch''' (* 10. Juli 1905 in Rötenbach bei Calw; † 26. Mai 1977 in Unterjesingen bei Tübingen) [[Fahrtenname]]  „Schnauz“, war eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Tübinger Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg. Er erhielt 1970 anlässlich seiner Pansionierung für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Lithografie das Bundesverdienstkreuz und wurde später von der Akademie zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gab er wesentliche Impulse für die deutsche [[Pfadfinderbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Mönch wurde am 10. Juli 1905 in Rötenbach bei Calw im Schwarzwald geboren, wo sein Vater Lehrer war. Von ihm, der gleichzeitig Beauftragter des Denkmalschutzes war, erbte der Sohn die Liebe und das Interesse an Bodenfunden und alten Geräten. Im Jahre 1917 zog die Familie wegen Versetzung des Vaters nach Unterjesingen bei Tübingen um. Erich Mönch besuchte die Oberrealschule in Tübingen. Nach beendetem Schulbesuch zog es ihn als talentierten Zeichner zur Lithografie, für die er sich durch eine Lehre von 1920-1923 bei Staehle und Friedel in Stuttgart das nötige Grundwissen aneignete. Im Jahr darauf arbeitete er noch bei dem Kunstmaler Lambrecht, bevor er 1924 seine Ausbildung auf der damaligen Kunstgewerbeschule fortsetzte. In Professor Friedrich Hermann Ernst Schneidler fand er dort einen ausgezeichneten Lehrer, mit dem ihn auch noch später eine herzliche Freundschaft verband. Hervorragende Freunde fand er in dieser Klasse in [[HAP Grieshaber]], [[Eberhard Koebel]] (tusk) und [[Fritz Stelzer]] (pauli), die beiden letzteren kamen wie er aus der [[Jugendbewegung]]. Nach abgelegtem Examen betrieb er zunächst mit HAP Grieshaber das graphische Atelier „''Igel''“, zeichnete und illustrierte für verschiedene Verlage und bekam dann in Berlin eine feste Anstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 gab er zuerst für den Metallarbeiterverband eine Jungarbeiterschrift heraus, die auch von ihm illustriert wurde. Ende 1931 wurde er Redakteur der Fachzeitschrift „Metallarbeiterjugend“ innerhalb der Gewerkschaft IG Metall in Berlin, die 1933 in die Deutsche Arbeitsfront (DAF) überführt wurde. Diese Tätigkeit übte er bis August 1939 zum Teil unter sehr schwierigen Verhältnissen aus. Erich Mönch wurde vorgeworfen, er würde nicht im Sinne der Zeitung „Völkischer Beobachter“ schreiben. Im Herbst 1938 wurde er in ein Umschulungslager nach Wünsdorf gebracht. Erst nachdem sich mehrere seiner Pfadfinderfreunde energisch für ihn eingesetzt hatten und in Wünsdorf vorstellig geworden waren, wurde er nach zwei Monaten entlassen. In der weiteren Entwicklung wurde seiner Redaktion langsam aber stetig das Druckpapier für seine Zeitung entzogen; das Blatt wurde immer dünner und so war es unausweichlich, dass die Zeitschrift eingestellt wurde. Er wurde daraufhin in die technische Abteilung der Deutschen Arbeitsfront versetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1939 heiratete er in Berlin Beate Kalinich, die Ehe blieb kinderlos. Zu Kriegsbeginn wird Erich Mönch zuerst als Flaksoldat an den Westwall nach Holland und später zum Wehrkommando der Luftwaffe nach Berlin als Kartenzeichner versetzt. Das Paar wohnte in der Wilmersdorfer Straße am Mommseneck, Berlin-Charlottenburg, im vierten Stock. Als das Haus durch Bomben beschädigt wurde, verlegte er seinen Wohnsitz Ende Dezember 1944 nach Unterjesingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Kriegsgefangenschaft kehrte er im August 1945 nach Unterjesingen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrtätigkeit ==&lt;br /&gt;
Zunächst arbeitete Erich Mönch als freischaffender Künstler, bekam aber im Jahre 1950 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart eine Anstellung als Lehrer für Lithografie.&lt;br /&gt;
Er leitete Seminare an der Sommerakademie von Oskar Kokoschka. Studenten aus aller Welt wurden von ihm unterrichtet und er erhielt internationalen Ruf. Von November 1963 bis Februar 1964, sowie November und Dezember 1964 war er Gastdozent am berühmten ''Pratt Institute'' in New York City, im November und Dezember 1965 lehrte er an der ''Universitiy of Cornwallis'' in Oregon. Bei diesen drei USA-Aufenthalten unternahm er ausgedehnte Reisen ins Land, wovon viele Aquarelle, Zeichnungen und Lithografien Zeugnis ablegen und die er ausführlich in der Zeitschrift „Der Graue Reiter“ beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Lehrtätigkeit entwickelte er immer neue Techniken, die Zeichnungen auf den Stein zu bringen, immer wieder überraschte er seine Schüler mit neuen Methoden. Wegen seiner umfassenden Fachkenntnisse galt er als Koryphäe der Lithografie. In Willi Baumeister und Luitpold Domberger fand er geistesverwandte Partner. Zum Abschluss seiner zwanzigjährigen Tätigkeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 1970 wurde ihm anlässlich seiner Pensionierung für seine Verdienste um die Lithografie das [[Bundesverdienstkreuz]] verliehen, später wurde er von der Akademie noch zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler ==&lt;br /&gt;
=== Die Ellipse ===&lt;br /&gt;
Die Ellipse war eine Künstlergemeinschaft Tübinger und Reutlinger Bildhauer, Maler und Graphiker, die 1951 gegründet wurde und bis 1965 bestand. Sie ging aus der [[Notgemeinschaft Tübinger-Reutlinger Künstler]] hervor. Die Ellipse war Aktionsgemeinschaft, Diskussionsforum und gesellschaftlicher Zusammenschluss in einem. Zu den Künstlern der Gruppe zählen unter anderem Ugge Bärtle, Heiner Bauschert, Gerth und Valeska Biese, Günther und Elisabet Hildebrand, Karl Kürner, Karl Langenbacher, Erich Mönch, Hadwig Münzinger, Rosemarie Sack-Dyckerhoff und Fritz Springer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerbund Tübingen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiefelhof1975.jpg|right|230px|thumb|Schnauz links im Stiefelhof]]&lt;br /&gt;
Erich Mönch war Gründungsmitglied des auf Initiative des jungen, kunstbegeisterten AOK-Direktors Kurt Hafner, zusammen mit zehn Künstlern und dem Journalisten Wilfried Schäfer im November 1971 ins Leben gerufenen Künstlerbundes Tübingen, der eine der beständigsten Künstlervereinigungen in Deutschland ist. Sein Engagement und Kurt Hafners erfolgreiche Grafik-Editionen stehen am Beginn des besonderen Schwerpunktes Druckgrafik und des Druckzentrums. Nach einem Provisorium in Räumen der Kunsthalle Tübingen, zog der Künstlerbund 1972 in die Altstadt und gründete das „Druckzentrum im Stiefelhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler von Erich Mönch ===&lt;br /&gt;
*''Hilde-Marie Achstetter'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Hermann Bierer'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Gerhard Walter Feuchter'', Lithografie- und [[Radierung|Radierkurse]]&lt;br /&gt;
*''Gerhard Hezel'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Gernot Huber'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Wolfgang Werkmeister'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Jula Dech'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Margarete Luchting Paysan'', Lithografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfadfinder ==&lt;br /&gt;
=== bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Sein Werdegang in der deutschen Jugendbewegung: Erich Mönchs (Pfadfindername: ''Schnauz'') kam schon in jungen Jahren, um 1921, mit der Jugendbewegung im Bund der Wehrtempler in Berührung. Sein Bruder Otto, im Zweiten Weltkrieg als Leutnant gefallen, führte dort eine Gruppe, der auch Schnauz angehörte. Diese Gruppe trat 1926 dem neu gegründeten [[Sturmtrupp-Pfadfinder|Bund der Sturmtrupp-Pfadfinder, Deutsche Waldritterschaft]] bei. Schnauz war Hauptfeldmeister des Bundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 gründete Schnauz am Teufelssee im Grunewald der Jungenstamm „Braune Bären Berlin“ (kurz: BBB-Stamm). Auf seine Initiative hin entstand auch ein berittener Stamm „Grauer Reiter“ in Soldin. Zuvor war Schnauz schon Stammesfeldmeister im Stamm „Jukasjärvi“ in Stuttgart. Der Stammesname rührt von einer Großfahrt im August 1928 her, die Schnauz mit einigen Kameraden in das schwedische und norwegische Lappland unternommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Inventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt. Zwei Stämme wiedersetzten sich dem Befehl und lösten sich nicht auf. Der „Braune-Bären-Stamm“ beschloss, sich zu tarnen, und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Das Abzeichen war die längshalbierte Pfeillilie des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Als Schnauz von einem ehemaligen Bündischen in der Reichsjugendführung über seine bevorstehende Verhaftung gewarnt wurde, kam er dieser zuvor, in dem er sich freiwillig zum Militärdienst meldete. Daraufhin löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Studium an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart saßen Schnauz und [[Eberhard Koebel]] (tusk) in der selben Klasse. Wenn auch sehr verschieden im Wesen, hatten sie doch durch die beiderseitige Zugehörigkeit zur Jugendbewegung viel Gemeinsames; besonders als Schnauz Gelegenheit hatte, 1927 mit tusk auf Lapplandfahrt zu gehen, verstärkte sich die Freundschaft. Dies wirkte sehr befruchtend auf beide und sie haben ihre beiderseitigen Erfahrungen in ihren Gruppen nutzbar gemacht - auch als beide 1928 beziehungsweise 1929 nach Berlin gingen. Sie trafen sich immer wieder und erst als der von tusk eingeschlagene Kurs zu sehr nach links schwenkte, wurde die Verbindung lockerer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung tusks wegen „Zersetzung des Jungvolks und der Hitlerjugend“ am 18. Januar 1934 trat dessen Mutter an Schnauz heran, sich für dessen Entlassung in Berlin einzusetzen, was ihm schließlich gelang. Schon auf dem Weg in die Emigration nach Schweden besuchte tusk Schnauz zum Dank auf einem illegalen Pfadfinderlager der „Braunen Bären“ und „Grauen Reiter“ an der Havel. Die Verbindung riss nie ab. Noch kurz vor tusks Tod im Jahre 1955 trafen sie sich in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnauz Steppenlager.jpg|right|230px|thumb|Schnauz auf dem Steppenlager 1955]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft versuchte Erich Mönch sofort wieder Jungengruppen aufzubauen. Daraus entstand der „Tübinger Bund“, der bald darauf im [[Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) aufging. Damit begann ein Lebensabschnitt, der ihn unter seinem alten Pfadfindernamen „Schnauz“ in der gesamten [[Jugendbewegung]] Deutschlands bekannt machte. Er war neun Jahre Landesfeldmeister, arbeitete maßgeblich an der Bundesordnung des [[BDP]] sowie an der Bundeszeitschrift ''Jungenleben'' mit. Hierfür schrieb er unzählige Artikel, auch die graphische Gestaltung lag maßgeblich in seinen Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wird der Gau „Grauer Reiter“ gegründet, den Schnauz durch seine starke musische Veranlagung bestimmend prägt. Nach tief greifenden Differenzen entsteht 1956 die [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]], deren erster [[Bundesführer]] Schnauz wird. Weit über seinen Bund hinaus wirkten die von ihm angeregten und organisierten [[Überbündische Treffen]]. Durch seine Freundschaft und guten Verbindungen zu den meisten Führern der großen Bünde wurden die Treffen auf dem [[Hohenkrähen]] und, ein Jahr später beim [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]], zu einem großen Erfolg. Beim [[Meißnerlager 1963]] war Schnauz wieder maßgeblich an der Gestaltung der [[Werkgilde]]n beteiligt. 1961 trat er als Bundesführer zurück und widmete sich nun voll und ganz der Bundesschrift „Der Graue Reiter“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste [[Überbündische Treffen]] zu Pfingsten 1977 auf dem Allenspacher Hof konnte er nur noch von seinem Krankenlager aus helfend vorbereiten, sein Wunsch daran teilzunehmen ging nicht mehr in Erfüllung. Zwei Tage vor Beginn des Treffens starb er unerwartet in seinem Heim in Unterjesingen. Am Pfingstmontag 1977 trugen ihn sechs Graue Reiter zu Grabe, Abordnungen der Bünde vom [[Lager]] gaben ihm das letzte Geleit. Der Graue Reiter nahm damit Abschied von einem Menschen, dessen Name vor allem aus der [[Jugendbewegung]] nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr wegzudenken ist. Seine Ideen, die zunächst im Grauen Reiter in die Tat umgesetzt wurde, fanden in vielen Bünden Nachahmung und wurden später auch mit eigenem Leben erfüllt. Für den Grauen Reiter im Besonderen war er seit der ersten Stunde Promotor und Mentor, ohne Schnauz wäre er gar nicht entstanden. Seine Lebensgeschichte ist ab den 1950er Jahren so eng mit derjenigen der Pfadfinderschaft Grauer Reiter verwoben, dass die Lücke, die er bei ihr hinterlassen hat, niemals geschlossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Lipps-Kant u. a.: ''Die Künstler der Ellipse''.  Tübingen 2001 &lt;br /&gt;
* Kurt Hafner (Herausgeber): ''Erich Mönch''. Tübingen 2003, der Katalog ist in Bildern, Dokumenten und Aufsätzen, eine Hommage an eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Tübinger Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg, ISBN 910090-55-9&lt;br /&gt;
* Erich Mönch: ''Werkstattbuch der Lithographie für Künstlerlithographen und Studierende.'' Bearbeitet und erweitert von Walter Schautz, Argenbühl-Ratzenried 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kuenstlerbund-tuebingen.de/geschichte.html Künstlerbund Tübingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.grauer-reiter.de/ Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der Zeitschrift der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter mit Biographie und Artikeln von Erich Mönch (Schnauz)]&lt;br /&gt;
* [http://www.eart.de/eigen/displayartist.cfm?ArtistID=7362 eART.de Kurzbiographie von Erich Mönch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_M%C3%B6nch Wikipedia-Artikel zu Erich Mönch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Erich_Mönch|Erich_Mönch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Mönch, Erich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Erich_M%C3%B6nch&amp;diff=31681</id>
		<title>Erich Mönch</title>
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		<updated>2010-04-20T16:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Nach 1945 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schnauz.jpg|right|400px|thumb|Schnauz]]&lt;br /&gt;
'''Erich Mönch''' (* 10. Juli 1905 in Rötenbach bei Calw; † 26. Mai 1977 in Unterjesingen bei Tübingen) [[Fahrtenname]]  „Schnauz“, war eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Tübinger Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg. Er erhielt 1970 anlässlich seiner Pansionierung für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Lithografie das Bundesverdienstkreuz und wurde später von der Akademie zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gab er wesentliche Impulse für die deutsche [[Pfadfinderbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Mönch wurde am 10. Juli 1905 in Rötenbach bei Calw im Schwarzwald geboren, wo sein Vater Lehrer war. Von ihm, der gleichzeitig Beauftragter des Denkmalschutzes war, erbte der Sohn die Liebe und das Interesse an Bodenfunden und alten Geräten. Im Jahre 1917 zog die Familie wegen Versetzung des Vaters nach Unterjesingen bei Tübingen um. Erich Mönch besuchte die Oberrealschule in Tübingen. Nach beendetem Schulbesuch zog es ihn als talentierten Zeichner zur Lithografie, für die er sich durch eine Lehre von 1920-1923 bei Staehle und Friedel in Stuttgart das nötige Grundwissen aneignete. Im Jahr darauf arbeitete er noch bei dem Kunstmaler Lambrecht, bevor er 1924 seine Ausbildung auf der damaligen Kunstgewerbeschule fortsetzte. In Professor Friedrich Hermann Ernst Schneidler fand er dort einen ausgezeichneten Lehrer, mit dem ihn auch noch später eine herzliche Freundschaft verband. Hervorragende Freunde fand er in dieser Klasse in [[HAP Grieshaber]], [[Eberhard Koebel]] (tusk) und [[Fritz Stelzer]] (pauli), die beiden letzteren kamen wie er aus der [[Jugendbewegung]]. Nach abgelegtem Examen betrieb er zunächst mit HAP Grieshaber das graphische Atelier „''Igel''“, zeichnete und illustrierte für verschiedene Verlage und bekam dann in Berlin eine feste Anstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 gab er zuerst für den Metallarbeiterverband eine Jungarbeiterschrift heraus, die auch von ihm illustriert wurde. Ende 1931 wurde er Redakteur der Fachzeitschrift „Metallarbeiterjugend“ innerhalb der Gewerkschaft IG Metall in Berlin, die 1933 in die Deutsche Arbeitsfront (DAF) überführt wurde. Diese Tätigkeit übte er bis August 1939 zum Teil unter sehr schwierigen Verhältnissen aus. Erich Mönch wurde vorgeworfen, er würde nicht im Sinne der Zeitung „Völkischer Beobachter“ schreiben. Im Herbst 1938 wurde er in ein Umschulungslager nach Wünsdorf gebracht. Erst nachdem sich mehrere seiner Pfadfinderfreunde energisch für ihn eingesetzt hatten und in Wünsdorf vorstellig geworden waren, wurde er nach zwei Monaten entlassen. In der weiteren Entwicklung wurde seiner Redaktion langsam aber stetig das Druckpapier für seine Zeitung entzogen; das Blatt wurde immer dünner und so war es unausweichlich, dass die Zeitschrift eingestellt wurde. Er wurde daraufhin in die technische Abteilung der Deutschen Arbeitsfront versetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1939 heiratete er in Berlin Beate Kalinich, die Ehe blieb kinderlos. Zu Kriegsbeginn wird Erich Mönch zuerst als Flaksoldat an den Westwall nach Holland und später zum Wehrkommando der Luftwaffe nach Berlin als Kartenzeichner versetzt. Das Paar wohnte in der Wilmersdorfer Straße am Mommseneck, Berlin-Charlottenburg, im vierten Stock. Als das Haus durch Bomben beschädigt wurde, verlegte er seinen Wohnsitz Ende Dezember 1944 nach Unterjesingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Kriegsgefangenschaft kehrte er im August 1945 nach Unterjesingen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrtätigkeit ==&lt;br /&gt;
Zunächst arbeitete Erich Mönch als freischaffender Künstler, bekam aber im Jahre 1950 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart eine Anstellung als Lehrer für Lithografie.&lt;br /&gt;
Er leitete Seminare an der Sommerakademie von Oskar Kokoschka. Studenten aus aller Welt wurden von ihm unterrichtet und er erhielt internationalen Ruf. Von November 1963 bis Februar 1964, sowie November und Dezember 1964 war er Gastdozent am berühmten ''Pratt Institute'' in New York City, im November und Dezember 1965 lehrte er an der ''Universitiy of Cornwallis'' in Oregon. Bei diesen drei USA-Aufenthalten unternahm er ausgedehnte Reisen ins Land, wovon viele Aquarelle, Zeichnungen und Lithografien Zeugnis ablegen und die er ausführlich in der Zeitschrift „Der Graue Reiter“ beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Lehrtätigkeit entwickelte er immer neue Techniken, die Zeichnungen auf den Stein zu bringen, immer wieder überraschte er seine Schüler mit neuen Methoden. Wegen seiner umfassenden Fachkenntnisse galt er als Koryphäe der Lithografie. In Willi Baumeister und Luitpold Domberger fand er geistesverwandte Partner. Zum Abschluss seiner zwanzigjährigen Tätigkeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 1970 wurde ihm anlässlich seiner Pensionierung für seine Verdienste um die Lithografie das [[Bundesverdienstkreuz]] verliehen, später wurde er von der Akademie noch zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler ==&lt;br /&gt;
=== Die Ellipse ===&lt;br /&gt;
Die Ellipse war eine Künstlergemeinschaft Tübinger und Reutlinger Bildhauer, Maler und Graphiker, die 1951 gegründet wurde und bis 1965 bestand. Sie ging aus der [[Notgemeinschaft Tübinger-Reutlinger Künstler]] hervor. Die Ellipse war Aktionsgemeinschaft, Diskussionsforum und gesellschaftlicher Zusammenschluss in einem. Zu den Künstlern der Gruppe zählen unter anderem Ugge Bärtle, Heiner Bauschert, Gerth und Valeska Biese, Günther und Elisabet Hildebrand, Karl Kürner, Karl Langenbacher, Erich Mönch, Hadwig Münzinger, Rosemarie Sack-Dyckerhoff und Fritz Springer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerbund Tübingen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiefelhof1975.jpg|right|200px|thumb|Schnauz links im Stiefelhof]]&lt;br /&gt;
Erich Mönch war Gründungsmitglied des auf Initiative des jungen, kunstbegeisterten AOK-Direktors Kurt Hafner, zusammen mit zehn Künstlern und dem Journalisten Wilfried Schäfer im November 1971 ins Leben gerufenen Künstlerbundes Tübingen, der eine der beständigsten Künstlervereinigungen in Deutschland ist. Sein Engagement und Kurt Hafners erfolgreiche Grafik-Editionen stehen am Beginn des besonderen Schwerpunktes Druckgrafik und des Druckzentrums. Nach einem Provisorium in Räumen der Kunsthalle Tübingen, zog der Künstlerbund 1972 in die Altstadt und gründete das „Druckzentrum im Stiefelhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler von Erich Mönch ===&lt;br /&gt;
*''Hilde-Marie Achstetter'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Hermann Bierer'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Gerhard Walter Feuchter'', Lithografie- und [[Radierung|Radierkurse]]&lt;br /&gt;
*''Gerhard Hezel'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Gernot Huber'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Wolfgang Werkmeister'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Jula Dech'', Lithografie&lt;br /&gt;
*''Margarete Luchting Paysan'', Lithografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfadfinder ==&lt;br /&gt;
=== bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Sein Werdegang in der deutschen Jugendbewegung: Erich Mönchs (Pfadfindername: ''Schnauz'') kam schon in jungen Jahren, um 1921, mit der Jugendbewegung im Bund der Wehrtempler in Berührung. Sein Bruder Otto, im Zweiten Weltkrieg als Leutnant gefallen, führte dort eine Gruppe, der auch Schnauz angehörte. Diese Gruppe trat 1926 dem neu gegründeten [[Sturmtrupp-Pfadfinder|Bund der Sturmtrupp-Pfadfinder, Deutsche Waldritterschaft]] bei. Schnauz war Hauptfeldmeister des Bundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 gründete Schnauz am Teufelssee im Grunewald der Jungenstamm „Braune Bären Berlin“ (kurz: BBB-Stamm). Auf seine Initiative hin entstand auch ein berittener Stamm „Grauer Reiter“ in Soldin. Zuvor war Schnauz schon Stammesfeldmeister im Stamm „Jukasjärvi“ in Stuttgart. Der Stammesname rührt von einer Großfahrt im August 1928 her, die Schnauz mit einigen Kameraden in das schwedische und norwegische Lappland unternommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1934 fand das letzte Bundestreffen, bereits in der Illegalität, auf dem Jugendland statt, an dem fast alle Bundesangehörigen teilnahmen. Kurz darauf kam der letzte Bundesbefehl heraus, der die Selbstauflösung anordnete; das gesamte Inventar wurde vernichtet, die Heime verbrannt. Zwei Stämme wiedersetzten sich dem Befehl und lösten sich nicht auf. Der „Braune-Bären-Stamm“ beschloss, sich zu tarnen, und trat unter dem Namen „Technische Bereitschaft“ als Stabjungenzug dem Jugendbann 155 des Jungvolks in Berlin-Kreuzberg bei. Das Abzeichen war die längshalbierte Pfeillilie des Sturmtrupps, die als wikingischer Enterhaken ausgegeben wurde. Als Schnauz von einem ehemaligen Bündischen in der Reichsjugendführung über seine bevorstehende Verhaftung gewarnt wurde, kam er dieser zuvor, in dem er sich freiwillig zum Militärdienst meldete. Daraufhin löste sich auch diese Zelle geheimer bündischer Arbeit auf ein vorbereitetes Stichwort hin auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Studium an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart saßen Schnauz und [[Eberhard Koebel]] (tusk) in der selben Klasse. Wenn auch sehr verschieden im Wesen, hatten sie doch durch die beiderseitige Zugehörigkeit zur Jugendbewegung viel Gemeinsames; besonders als Schnauz Gelegenheit hatte, 1927 mit tusk auf Lapplandfahrt zu gehen, verstärkte sich die Freundschaft. Dies wirkte sehr befruchtend auf beide und sie haben ihre beiderseitigen Erfahrungen in ihren Gruppen nutzbar gemacht - auch als beide 1928 beziehungsweise 1929 nach Berlin gingen. Sie trafen sich immer wieder und erst als der von tusk eingeschlagene Kurs zu sehr nach links schwenkte, wurde die Verbindung lockerer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung tusks wegen „Zersetzung des Jungvolks und der Hitlerjugend“ am 18. Januar 1934 trat dessen Mutter an Schnauz heran, sich für dessen Entlassung in Berlin einzusetzen, was ihm schließlich gelang. Schon auf dem Weg in die Emigration nach Schweden besuchte tusk Schnauz zum Dank auf einem illegalen Pfadfinderlager der „Braunen Bären“ und „Grauen Reiter“ an der Havel. Die Verbindung riss nie ab. Noch kurz vor tusks Tod im Jahre 1955 trafen sie sich in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnauz Steppenlager.jpg|right|230px|thumb|Schnauz auf dem Steppenlager 1955]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft versuchte Erich Mönch sofort wieder Jungengruppen aufzubauen. Daraus entstand der „Tübinger Bund“, der bald darauf im [[Bund Deutscher Pfadfinder]] (BDP) aufging. Damit begann ein Lebensabschnitt, der ihn unter seinem alten Pfadfindernamen „Schnauz“ in der gesamten [[Jugendbewegung]] Deutschlands bekannt machte. Er war neun Jahre Landesfeldmeister, arbeitete maßgeblich an der Bundesordnung des [[BDP]] sowie an der Bundeszeitschrift ''Jungenleben'' mit. Hierfür schrieb er unzählige Artikel, auch die graphische Gestaltung lag maßgeblich in seinen Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wird der Gau „Grauer Reiter“ gegründet, den Schnauz durch seine starke musische Veranlagung bestimmend prägt. Nach tief greifenden Differenzen entsteht 1956 die [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]], deren erster [[Bundesführer]] Schnauz wird. Weit über seinen Bund hinaus wirkten die von ihm angeregten und organisierten [[Überbündische Treffen]]. Durch seine Freundschaft und guten Verbindungen zu den meisten Führern der großen Bünde wurden die Treffen auf dem [[Hohenkrähen]] und, ein Jahr später beim [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]], zu einem großen Erfolg. Beim [[Meißnerlager 1963]] war Schnauz wieder maßgeblich an der Gestaltung der [[Werkgilde]]n beteiligt. 1961 trat er als Bundesführer zurück und widmete sich nun voll und ganz der Bundesschrift „Der Graue Reiter“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste [[Überbündische Treffen]] zu Pfingsten 1977 auf dem Allenspacher Hof konnte er nur noch von seinem Krankenlager aus helfend vorbereiten, sein Wunsch daran teilzunehmen ging nicht mehr in Erfüllung. Zwei Tage vor Beginn des Treffens starb er unerwartet in seinem Heim in Unterjesingen. Am Pfingstmontag 1977 trugen ihn sechs Graue Reiter zu Grabe, Abordnungen der Bünde vom [[Lager]] gaben ihm das letzte Geleit. Der Graue Reiter nahm damit Abschied von einem Menschen, dessen Name vor allem aus der [[Jugendbewegung]] nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr wegzudenken ist. Seine Ideen, die zunächst im Grauen Reiter in die Tat umgesetzt wurde, fanden in vielen Bünden Nachahmung und wurden später auch mit eigenem Leben erfüllt. Für den Grauen Reiter im Besonderen war er seit der ersten Stunde Promotor und Mentor, ohne Schnauz wäre er gar nicht entstanden. Seine Lebensgeschichte ist ab den 1950er Jahren so eng mit derjenigen der Pfadfinderschaft Grauer Reiter verwoben, dass die Lücke, die er bei ihr hinterlassen hat, niemals geschlossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Lipps-Kant u. a.: ''Die Künstler der Ellipse''.  Tübingen 2001 &lt;br /&gt;
* Kurt Hafner (Herausgeber): ''Erich Mönch''. Tübingen 2003, der Katalog ist in Bildern, Dokumenten und Aufsätzen, eine Hommage an eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Tübinger Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg, ISBN 910090-55-9&lt;br /&gt;
* Erich Mönch: ''Werkstattbuch der Lithographie für Künstlerlithographen und Studierende.'' Bearbeitet und erweitert von Walter Schautz, Argenbühl-Ratzenried 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kuenstlerbund-tuebingen.de/geschichte.html Künstlerbund Tübingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.grauer-reiter.de/ Pfadfinderschaft Grauer Reiter]&lt;br /&gt;
* [http://www.freischar.de/dokumente/z04-1kohte.pdf/ Artikel mit Erinnerungen von Schnauz zur Entstehung der Kohte aus der Zeitschrift der Deutschen Freischar]&lt;br /&gt;
* [http://www.schriftleitung.org/ Schriftleitung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter mit Biographie und Artikeln von Erich Mönch (Schnauz)]&lt;br /&gt;
* [http://www.eart.de/eigen/displayartist.cfm?ArtistID=7362 eART.de Kurzbiographie von Erich Mönch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_M%C3%B6nch Wikipedia-Artikel zu Erich Mönch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Erich_Mönch|Erich_Mönch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Mönch, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Mönch, Erich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Schnauz auf dem Steppenlager 1955&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schnauz auf dem Steppenlager 1955&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderheim_Krumbach&amp;diff=30836</id>
		<title>Pfadfinderheim Krumbach</title>
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		<updated>2010-01-20T18:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Ortsansichten und weitere Bilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Krumbach1.jpg|thumb|right|Pfadfinderheim Außenansicht]][[Bild:Krumbach2.jpg|thumb|right|Aufenthaltsraum]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Krumbach3.jpg|thumb|right|Kamin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stamm [[BDP Stamm Krumbacher Silberschwäne|Krumbacher Silberschwäne]] wurde im Jahr 1948 von [[Rudi Rogoll]] (Papi) im im [[Bund Deutscher Pfadfinder]] gegründet. In den 50iger-/60iger Jahren haben wir mit viel Engagement aus den Trümmern eines Abrisshauses in Eigenregie unser Heim gebaut, dass wir gerne auch interessierten bündischen Gruppen anbieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage des Heimes==&lt;br /&gt;
Krumbach liegt auf den Iller-Lech-Schotterplatten, im Tal der Kammel, einem Nebenfluss der Mindel, die in die Donau mündet. Die Landschaft ist geprägt durch Wälder und landwirtschaftliche Nutzfläche (Ackerbau und Grünlandwirtschaft). Krumbach liegt im Mittel auf 512 m über dem Amsterdamer Pegel.&lt;br /&gt;
Das bevorzugt zu entwickelnde Mittelzentrum Krumbach gehört zur Planungsregion Donau-Iller. &lt;br /&gt;
Die nächste Großstadt ist das 41 km entfernte Ulm, nach Augsburg sind es 48 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kontaktanschrift:''&lt;br /&gt;
Tamás Óhegyi, Beethovenstr. 39, 90513 Zirndorf, mailto:tamas.ohegyi@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Details zum Krumbacher Pfadfinderheim==&lt;br /&gt;
Das Heim hat eine Seperate Küche, eine Toilette, einen kleinen Abstellraum, einen Gemeinschaftraum und das verkleidete Dachgeschoß ist als Schlafraum gedacht (kein Matratzenlager) daher sind Schlafunterlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
Wasser, Holz, Herd Kühlschrank und Strom sind vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte des Ortes Krumbach==&lt;br /&gt;
1156 wurde Krumbach erstmals urkundlich erwähnt, das Marktrecht erhielt der Ort 1370. Krumbach, das Zentrum des südlichen Landkreises, war von 1305 bis 1805 vorderösterreichisch und gehörte als Teil der Markgrafschaft Burgau zu Tirol, mit dem Frieden von Pressburg wurde Krumbach bayerisch. 1895 wurde Krumbach zur Stadt erhoben, 1902 erfolgte der Zusammenschluss mit dem jüdischen Nachbardorf Hürben. &lt;br /&gt;
Bis in die Zeit des Dritten Reichs hatte die Stadt mit den höchsten Anteil an jüdischen Bürgern in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Wappen von Krumbach==&lt;br /&gt;
Die Stadtfarben (weiß/silber und rot) sowie das Wappen (ein silberner Bach schräg auf rotem Grund) erinnern an die lange Zugehörigkeit zu Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsansichten und weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_a.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_b.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_c.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_d.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach4.jpg|Sitzecke&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach5.jpg|Küche&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach6.jpg|Toilette&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach7.jpg|Schlafsaal&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach8.jpg|Schlafsaal&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach9.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach0.jpg|Rückseite&lt;br /&gt;
Bild:Aufenthaltsraum.JPG|Aufenthaltsraum&lt;br /&gt;
Bild:Blick auf den Kamin.JPG|Blick auf den Kamin&lt;br /&gt;
Bild:Blick von Osten mit Feuerstelle.JPG|Blick von Osten mit Feuerstelle&lt;br /&gt;
Bild:Blick von Sueden.JPG|Blick von Sueden&lt;br /&gt;
Bild:Dachboden.JPG|Dachboden&lt;br /&gt;
Bild:Küche-1.jpg|Küche&lt;br /&gt;
Bild:Küche-2.jpg|Essbereich&lt;br /&gt;
Bild:Zeltplatz.JPG|Zeltplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderheim_Krumbach&amp;diff=30835</id>
		<title>Pfadfinderheim Krumbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderheim_Krumbach&amp;diff=30835"/>
		<updated>2010-01-20T18:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Ortsansichten und weitere Bilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Krumbach1.jpg|thumb|right|Pfadfinderheim Außenansicht]][[Bild:Krumbach2.jpg|thumb|right|Aufenthaltsraum]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Krumbach3.jpg|thumb|right|Kamin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stamm [[BDP Stamm Krumbacher Silberschwäne|Krumbacher Silberschwäne]] wurde im Jahr 1948 von [[Rudi Rogoll]] (Papi) im im [[Bund Deutscher Pfadfinder]] gegründet. In den 50iger-/60iger Jahren haben wir mit viel Engagement aus den Trümmern eines Abrisshauses in Eigenregie unser Heim gebaut, dass wir gerne auch interessierten bündischen Gruppen anbieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage des Heimes==&lt;br /&gt;
Krumbach liegt auf den Iller-Lech-Schotterplatten, im Tal der Kammel, einem Nebenfluss der Mindel, die in die Donau mündet. Die Landschaft ist geprägt durch Wälder und landwirtschaftliche Nutzfläche (Ackerbau und Grünlandwirtschaft). Krumbach liegt im Mittel auf 512 m über dem Amsterdamer Pegel.&lt;br /&gt;
Das bevorzugt zu entwickelnde Mittelzentrum Krumbach gehört zur Planungsregion Donau-Iller. &lt;br /&gt;
Die nächste Großstadt ist das 41 km entfernte Ulm, nach Augsburg sind es 48 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kontaktanschrift:''&lt;br /&gt;
Tamás Óhegyi, Beethovenstr. 39, 90513 Zirndorf, mailto:tamas.ohegyi@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Details zum Krumbacher Pfadfinderheim==&lt;br /&gt;
Das Heim hat eine Seperate Küche, eine Toilette, einen kleinen Abstellraum, einen Gemeinschaftraum und das verkleidete Dachgeschoß ist als Schlafraum gedacht (kein Matratzenlager) daher sind Schlafunterlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
Wasser, Holz, Herd Kühlschrank und Strom sind vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte des Ortes Krumbach==&lt;br /&gt;
1156 wurde Krumbach erstmals urkundlich erwähnt, das Marktrecht erhielt der Ort 1370. Krumbach, das Zentrum des südlichen Landkreises, war von 1305 bis 1805 vorderösterreichisch und gehörte als Teil der Markgrafschaft Burgau zu Tirol, mit dem Frieden von Pressburg wurde Krumbach bayerisch. 1895 wurde Krumbach zur Stadt erhoben, 1902 erfolgte der Zusammenschluss mit dem jüdischen Nachbardorf Hürben. &lt;br /&gt;
Bis in die Zeit des Dritten Reichs hatte die Stadt mit den höchsten Anteil an jüdischen Bürgern in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Wappen von Krumbach==&lt;br /&gt;
Die Stadtfarben (weiß/silber und rot) sowie das Wappen (ein silberner Bach schräg auf rotem Grund) erinnern an die lange Zugehörigkeit zu Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsansichten und weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_a.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_b.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_c.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach_d.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach4.jpg|Sitzecke&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach5.jpg|Küche&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach6.jpg|Toilette&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach7.jpg|Schlafsaal&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach8.jpg|Schlafsaal&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach9.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
Bild:Krumbach0.jpg|Rückseite&lt;br /&gt;
Bild:Aufenthaltsraum.JPG|Aufenthaltsraum&lt;br /&gt;
Bild:Blick auf den Kamin.JPG|Blick auf den Kamin&lt;br /&gt;
Bild:Blick von Osten mit Feuerstelle.JPG|Blick von Osten mit Feuerstelle&lt;br /&gt;
Bild:Blick von Sueden.JPG|Blick von Sueden&lt;br /&gt;
Bild:Dachboden.JPG|Dachboden&lt;br /&gt;
Bild:Küche-1.jpg|Küche&lt;br /&gt;
Bild:Zeltplatz.JPG|Zeltplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:K%C3%BCche-2.jpg&amp;diff=30834</id>
		<title>Datei:Küche-2.jpg</title>
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		<updated>2010-01-20T18:42:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Essbereich, Krumbacher Silberschwäne&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Essbereich, Krumbacher Silberschwäne&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:K%C3%BCche-1.jpg&amp;diff=30833</id>
		<title>Datei:Küche-1.jpg</title>
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		<updated>2010-01-20T18:40:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: Krumbacher Silberschwäne&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Krumbacher Silberschwäne&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Sadarji&amp;diff=30377</id>
		<title>Benutzer:Sadarji</title>
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		<updated>2009-10-13T12:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kohte.jpg|left|thumb|Die wahrscheinlich älteste in Gebrauch befindliche Kohte, sie stammt aus den 30er Jahren aus dem Besitz der [[Sturmtrupp-Pfadfinder]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Heckenreiter Wappen.jpg|right|thumb|Heckenreiter]]&lt;br /&gt;
Heute ist {{CURRENTDAYNAME}}, der {{CURRENTMONTH}} {{CURRENTMONTHNAMEGEN}} {{CURRENTYEAR}}, {{CURRENTTIME}} Uhr. Im Scout-o-Wiki gibt es derzeit {{NUMBEROFARTICLES}} Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Steckbrief'':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baujahr:''' 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrtenname''' seit einer Indienfahrt 1984/85: sadarji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bund:''' 1974 - 1986 [[BdP]], letztes Gründungsmitglied von Stamm ''Hagen von Tronje'' in Ingolstadt; dieser hat sich 1985 zusammen mit dem VCP-Stamm Totila und anderen aus BdP und DPSG zum [http://www.midgard-bayern.de/ Stamm Midgard]  zusammengeschlossen und ist seit der Jahreswende 1986 Mitglied der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sippe''' Heckenreiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Stamm''' ehemals als Meuten-, Sippen- , Gilden- und Stammesführer und -kanzler aktiv. Heute Sprecher des [[RjB|RjB in Bayern]] und Moderator beim [[Forum (Internet)|Pfadfinder-Treffpunkt]] und Mitbegründer des [[überbündisch]]en Stammtisch in Stuttgart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Burgbausteine Silber, Bronze, Gold'''==&lt;br /&gt;
[[Bild:BausteineSilber.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bausteine.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erhalt der Burg [[Hohenkrähen]], die der Bund vor 50 Jahren zum Lehen bekommen hat wurden hochwertige Metallabzeichen in limitierter Auflage geprägt, die es in Bronze, Silber, Gold zu kaufen gibt. Jeder Baustein ist auf der Rückseite numeriert und daher einmalig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bausteinen, die in Wappenform gehalten sind, ist neben dem heutigen Bundeszeichen und der Silhuette der Burg Hohenkrähen und der Aufschrift &amp;quot;Baustein zur Erhaltung der Hegau Veste Hohenkrähen&amp;quot; zu erkennen. Auch das Burgzeichen, der Gotenkopf und die Lilie des Vorkriegsbundes in den beiden oberen Ecken sind zu sehen. Der heutige Name der Pfadfinderschaft Grauer Reiter wurde in Gedenken an einen berittenen Stamm aus dem Vorkriegsbund gewählt, der sich trotz Verbot im III. Reich nicht auflöste oder der HJ anschliessen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichen sind durchnummeriert, d.h. je eher bestellt, desto niedriger die Nummer !!! &lt;br /&gt;
einfach reservieren lassen bei [mailto:sadarji@yahoo.de E-Mail an mich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bausteine verkaufen wir zum Erhalt der Burg in den Farben:&lt;br /&gt;
bronze 10 Euro&lt;br /&gt;
silber 15 Euro&lt;br /&gt;
gold 25 Euro (oder mehr !) per Stück&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Porto:'''&lt;br /&gt;
bei Bestellung von einem Baustein: 1,50 Euro, ab zwei: 2,50 Euro&lt;br /&gt;
Auslieferung aber auch persönlich möglich (z.B. e.V.-treffen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erhalt der Zahlung auf das Konto der Fördergemeinschaft und kurzer Benachrichtigung per Mail mit der Vesandanschrift, werde ich sofort die Baustein versenden.&lt;br /&gt;
Postbank Stuttgart BLZ: 60010070, Kontonummer: 66633705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
''Diese Bausteine werden nur so lange Vorrat reicht erhältlich sein. Der Erlös aus der Aktion kommt ausschliesslich dem Erhalt und Ausbau der Burg für die Jugendarbeit zugute.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spezial:Contributions&amp;amp;target=Sadarji&amp;amp;offset=0&amp;amp;limit=1000 artikelliste]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spurb%C3%BCcher&amp;diff=30362</id>
		<title>Spurbücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spurb%C3%BCcher&amp;diff=30362"/>
		<updated>2009-10-06T21:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Spurbücher''' (eigentlich ''Signe de piste'') waren eine Reihe Abenteuerbücher, die auf hauptsächlich Pfadfinder abgestimmt waren. Heute sind ausgesuchte Nachdrucke und Neuerscheinungen im Spurbuchverlag erhältlich. Sie entstanden ab 1937 im Alsatia Verlag Colmar - Paris,(für die deutschen Ausgaben ab Mitte der 50er auch Freiburg)  also in Frankreich, auf deutsch ab 1948 und erlebten ihre Blütezeit in den 1950er Jahren. Herausgeber -und Autor- war zunächst Adolf Hechelmann, ein katholischer Geistlicher, später der ebenfalls als Autor wirkende Herbert Leger. Die letzten von knapp 90(!)  Bänden erschienen 1966. Neben den zumeist ursprünglich in Französisch veröffentlichten Bänden aus der sdp-Reihe gab es zunehmend Originalveröffentlichungen deutschsprachiger Autoren, die zum großen Teil aus dem Umfeld von Pfadfinder- und [[Jugendbewegung]] stammten. Neben den vornehmlich an Jungen adressierten Bänden gab es einige Ausgaben, die auch die Mädchen ansprechen sollten, darunter mehrere von Renate Coring, der Frau von Herbert Leger (der übrigens im selben Verlag unter dem Pseudonym Salvatore Trafalgar eine Krimireihe um den stummen Detektiv Schleinza veröffentlichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalbücher sind heutzutage gefragte Sammlerobjekte und verbreiten einen ungeheuren Charme. Die erzählten Geschichten haben bis heute nichts von ihrer Abenteuerlust eingebüßt und sind nicht nur für Nostalgiker ein Lesegenuss. Viele diese Bücher zieren Zeichnungen des berühmten Pfadfindermalers [[Pierre Joubert]]. Das Logo der Spurbücher war ab 1949 ein stilisiertes Zelt in Form eines Dreiecks, 1964 kurzfristig abgelöst durch einen Wimpel, umgeben von der kreisförmigen Umschrift Spurbuch, die letzten Ausgaben (1966) ohne Signet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Reihe  (Auswahl)==&lt;br /&gt;
* Das Fähnlein der sieben Verschleppten&lt;br /&gt;
* Im Zeichen der Schildkröte&lt;br /&gt;
* Tiger und Panther; Autor: [[Guy de Larigaudie]]&lt;br /&gt;
* Der Häuptling mit dem Elfenbeinauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der goldene Armreif; Autor: Serge Dalens&lt;br /&gt;
* Prinz Erik (Le prince Eric); Autor: Serge Dalens&lt;br /&gt;
* Der Junge im Schatten (La tache de vin); Autor: Serge Dalens&lt;br /&gt;
* Eriks Tod; Autor: Serge Dalens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das alte Posthaus; Autor: Jean-Louis Foncine&lt;br /&gt;
* Die Bande der Ayacks; Autor: Jean-Louis Foncine&lt;br /&gt;
* Corrida von Pamplona&lt;br /&gt;
* Gruppe Bayard&lt;br /&gt;
* Das Geheimnis von St. Agapit&lt;br /&gt;
* Master Kou-Ki&lt;br /&gt;
* Christoph und die Heimat&lt;br /&gt;
* Wo ist Viviane? | Verwehte Spuren&lt;br /&gt;
* Das Spiel ohne Grenzen&lt;br /&gt;
* Harry sucht einen Weg&lt;br /&gt;
* Wiesel und Adler; Autor: Jean-Louis Foncine&lt;br /&gt;
* Ruf der Drehorgel&lt;br /&gt;
* Hundert Kameraden&lt;br /&gt;
* Fahrt ohne Ende&lt;br /&gt;
* Die Abenteuer der Waldritter&lt;br /&gt;
* Fred und &amp;gt;&amp;gt;das Pferd&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
* Stephan - wohin&lt;br /&gt;
* Der weiße Mantel&lt;br /&gt;
* Luftstewardeß&lt;br /&gt;
* Todesstrahlen&lt;br /&gt;
* Das Lager am See&lt;br /&gt;
* Die Wölfe von der Appia&lt;br /&gt;
* Die Insel im großen Teich; Autor: [[Guy de Larigaudie]]&lt;br /&gt;
* Und wurden doch Freunde; Autor: Jean-Claude Alain&lt;br /&gt;
* Pfadfinder auf hoher See; Autor: Pierre-André Bernard&lt;br /&gt;
* Kampf um Guy; Autor: Jean-Louis Foncine&lt;br /&gt;
* Sprung über Grenzen; Autor: Hubert Greif&lt;br /&gt;
* Die Waldläufer; Autor: Jean d'Izieu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vervollständigte Liste demnächst [http://www.sdp-livres.com/livres/li_spur/spur_tt.htm hier]&lt;br /&gt;
Von Interesse evtl. auch diese [http://de.groups.yahoo.com/group/DasAltePosthaus group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Reihe ==&lt;br /&gt;
* Die heilige Wüste; Autor: Eric Lesprit&lt;br /&gt;
* Der Pfad des Mutes; Autor: Milos Zapletal&lt;br /&gt;
* Tempelritter auf Fahrt; Autor: Otto Lohmüller&lt;br /&gt;
* Der Junge und die Tempelritter, Autor: Otto Lohmüller&lt;br /&gt;
* Tempelritter auf der Flucht, Autor: Otto Lohmüller&lt;br /&gt;
* Der fünfzehnte Sommer; Autor: Hanns Cornelissen&lt;br /&gt;
* Das Zelt war leer; Autor: Karlherrmann Bergner&lt;br /&gt;
* Die Wachen von St. Mauritius; Autor: Karlherrmann Bergner&lt;br /&gt;
* Cap Cefali; Autor; Karlherrmann Bergner&lt;br /&gt;
* Das Geheimnis der Ahornallee; Autor: Andreas Hönisch&lt;br /&gt;
* Der Kampf um die Kistenburg; Autor: Hans von Gottberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag / Link ist aus technischen Gründen vorerst offline]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Die_Buschtrommel&amp;diff=30358</id>
		<title>Die Buschtrommel</title>
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		<updated>2009-10-06T15:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Buschtrommel.jpg|Thumb|right]]&lt;br /&gt;
'''Die Buschtrommel''' ist das Nachrichtenblatt zu [[Stichwort]] und [[Der Eisbrecher|der eisbrecher]] und erscheint in der Printausgabe vierteljährlich. Herausgeber ist der [[Verlag der Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buschtrommel informiert über Aktionen und Projekte aus der Jugendbewegung, enthält Termine zu [[überbündisch]]en Veranstaltungen und in regelmäßigen Abständen eine Adressenliste nahezu aller Wandervogel-, Jungenschafts- und Pfadfinderbünde und Verbände und der Jugendbewegung verbundene Organisationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meldungen aus den Bünden, wie Termine, neue Gruppen/Stämme/Horten, Wechsel in der Führung etc., werden von der Buschtrommel übernommen. Die Nachrichten können an den &amp;quot;Chef vom Dienst geschickt werden: [mailto:schriftleitung@gmx.de schriftleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.jugendbewegung.de/ Die offizielle Internetseite des Verlag der Jugendbewegung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|Buschtrommmel, Die]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Buschtrommmel, Die]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift|Buschtrommmel, Die]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Verlag_Achim_Freudenstein&amp;diff=30356</id>
		<title>Verlag Achim Freudenstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Verlag_Achim_Freudenstein&amp;diff=30356"/>
		<updated>2009-10-05T18:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Verlag Achim Freudenstein''' ist ein kleiner Verlag, der sich auf Literatur aus dem Umfeld der [[Jugendbewegung]] spezialisiert hat und keine Internetpräsenz hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bisher erschienene Titel aus dem Verlag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Exlibriskunst der Jugendbewegung (1989)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Exlibris studentischer Korporationen (1991)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Pfadfindertum – Freimaurerei für Kinder? (1991)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Arbeit am “Rauhen Stein” (1993)&lt;br /&gt;
*	[[Eberhard Koebel|E. Köbel]]: Der gespannte Bogen. Faksimile (1994) &lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Wir illustrieren ein Buch (1993)&lt;br /&gt;
*	Die Kiefer, Zs. (Jg. 1933-34) Faksimile (1994)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Jugendstil in Kassels &amp;quot;Vorderem Westen&amp;quot; - Ein Architekturführer für Jugendliche (2./1994)&lt;br /&gt;
*	P. Seel: Nacht der Masken - Gruselgeschichten (1992)&lt;br /&gt;
*	E. Koebel: Tyrker Nr. 1 bis 9 und Tyrker Nr. 13 bis 21 (Neudrucke 1995 u. 1998)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Ein Mann zwischen zwei Welten (1997)&lt;br /&gt;
*	R. Pabst: Aufzeichnungen aus 1001 Jahr. Ein autobiographischer Bericht mit romanhaften Zügen (1998)&lt;br /&gt;
*	[[Erich Scholz|E. Scholz]]: Die Unruh. Autobiographie. (1999 + 2./2004)&lt;br /&gt;
*	O. Lohmüller: Fahrtenchronik der Tempelritter. Jungpfadfindertrupp der Pfadfinder Gengenbach e.V. (1999)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenleben. Pfadfinderfotos 1957 - 1985 (1999)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Jugenderziehung durch Freikörperkultur (1./1999 + 2.-3./2000 + 4./2005)&lt;br /&gt;
*	E. Holler: Bibliographie der Werke von Eberhard Koebel-tusk. (2000)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenjahre [Fotobuch] (2000)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Vernetzungen Verstrickungen. Aspekte bündischen Verhaltens im Dritten Reich. (2000)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Der Mord auf der Wendeltreppe. Sketche für Jugendgruppen. (1./2001 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Jungenzeit. Fotos 1958 – 1986 (2002)&lt;br /&gt;
*	[[Walter Scherf|W. Scherf]]: 33 war ich 13. Lebenserinnerungen (2001)&lt;br /&gt;
*	F. M. Kaufmann: Die schönsten Lieder der Ostjuden (2001)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Negus futschikato oder Der Dunkelmännerkrieg. Jungenroman. (1.-3./2002)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Kitzelkur und Schlangenfraß. Ein Jahr im Jungeninternat [Erinnerungen] (1.-2./2002 + 3./2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: dj.1.11-Trilogie. Das Staubfresserfest – Gründung von dj.1.11 und das erste Jahr des Bundes. Bleile / Andrusch. Zwei dj.1.11er im Zwiespalt des Nationalsozialismus. In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Illegale dj.1.11 in Stuttgart und Ulm 1933-1938. Mit einem Anhang: dj.1.11 Pößneck. (1./2003 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Mord droht d. Männern auf d. andern Seite. Bedrohung u. Ermordung jugendbewegter Menschen im Dritten Reich. (1./2003 + 2./2005)&lt;br /&gt;
*	Eberhard Koebel. Werke [in 12 Bänden] (2002 bis 2005):&lt;br /&gt;
**	Bd. 1: Große Umwege (Holler) 309 S. , 1 Foto (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd. 2: Lapplandfahrten und Berichte 142 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 3: Reindeer Folk (Ortlieb)  350 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd. 4: Bücher f. Kinder u. Jgdl. Bd.1 291 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 5: Bücher f. Kinder u. Jgdl. Bd.2 (Schmidt) 379 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 6: Zeitschriftenaufsätze 1 (Schmidt) 263 S. (2002)&lt;br /&gt;
**	Bd. 7: Zeitschriftenaufsätze 2 (Meier/Schmidt) 281 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd. 8: Zeitschriftenaufsätze 3 (Meier/Schmidt) 400 S. (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd. 9: Heldenfibel (Reulecke) 220 S. (2003)&lt;br /&gt;
**	Bd.10: dj.1.11-Lieder (Klönne) 130 S. (2004)&lt;br /&gt;
**	Bd.11: Englandaufsätze und -berichte (Ortlieb) 343 S. (2005)&lt;br /&gt;
**	Bd.12: Sozialistica in Auswahl. 434 S. (2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Mein alter bündischer Gegner Eberhard Köbel (2004)&lt;br /&gt;
*	L. Sauer: Zähle den Sand. Lyrik. (2005)	&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Ein anderes Deutschland. Widerstand und Verfolgung durch NS-Organe - Der Kreis um Hans Ebeling und Theo Hespers im Exil. (2005)&lt;br /&gt;
*	F. Schmidt: Um tusk und dj.1.11. (2006)&lt;br /&gt;
*	A. Freudenstein: Die „bürgerliche“ Jugendbewegung im Spiegel von Autobiographien (2007) [Verlag Jenior, Kassel]&lt;br /&gt;
*	P.M. Lampel: Pennäler. Schauspiel (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktanschrift: VERLAG ACHIM FREUDENSTEIN, Im Ährenfeld 34, D 34295 Edermünde, Tel.: 05665 6207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Sadarji&amp;diff=30198</id>
		<title>Benutzer:Sadarji</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Sadarji&amp;diff=30198"/>
		<updated>2009-09-30T22:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kohte.jpg|left|thumb|Die wahrscheinlich älteste in Gebrauch befindliche Kohte, sie stammt aus den 30er Jahren aus dem Besitz der [[Sturmtrupp-Pfadfinder]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Heckenreiter Wappen.jpg|right|thumb|Heckenreiter]]&lt;br /&gt;
Heute ist {{CURRENTDAYNAME}}, der {{CURRENTMONTH}} {{CURRENTMONTHNAMEGEN}} {{CURRENTYEAR}}, {{CURRENTTIME}} Uhr. Im Scout-o-Wiki gibt es derzeit {{NUMBEROFARTICLES}} Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Steckbrief'':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baujahr:''' 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrtenname''' seit einer Indienfahrt 1984/85: sadarji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bund:''' 1974 - 1986 [[BdP]], letztes Gründungsmitglied von Stamm ''Hagen von Tronje'' in Ingolstadt; dieser hat sich 1985 zusammen mit dem VCP-Stamm Totila und anderen aus BdP und DPSG zum [http://www.midgard-bayern.de/ Stamm Midgard]  zusammengeschlossen und ist seit der Jahreswende 1986 Mitglied der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sippe''' Heckenreiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Stamm''' ehemals als Meuten-, Sippen- , Gilden- und Stammesführer und -kanzler aktiv. Heute Sprecher des [[RjB|RjB in Bayern]] und Moderator beim [[Forum (Internet)|Pfadfinder-Treffpunkt]] und Mitbegründer des [[überbündisch]]en Stammtisch in Stuttgart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Burgbausteine Silber, Bronze, Gold'''==&lt;br /&gt;
[[Bild:BausteineSilber.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bausteine.jpg|right|thumb|Bausteine vom Hohenkrähen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erhalt der Burg [[Hohenkrähen]], die der Bund vor 50 Jahren zum Lehen bekommen hat wurden hochwertige Metallabzeichen in limitierter Auflage geprägt, die es in Bronze, Silber, Gold zu kaufen gibt. Jeder Baustein ist auf der Rückseite numeriert und daher einmalig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bausteinen, die in Wappenform gehalten sind, ist neben dem heutigen Bundeszeichen und der Silhuette der Burg Hohenkrähen und der Aufschrift &amp;quot;Baustein zur Erhaltung der Hegau Veste Hohenkrähen&amp;quot; zu erkennen. Auch das Burgzeichen, der Gotenkopf und die Lilie des Vorkriegsbundes in den beiden oberen Ecken sind zu sehen. Der heutige Name der Pfadfinderschaft Grauer Reiter wurde in Gedenken an einen berittenen Stamm aus dem Vorkriegsbund gewählt, der sich trotz Verbot im III. Reich nicht auflöste oder der HJ anschliessen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichen sind durchnummeriert, d.h. je eher bestellt, desto niedriger die Nummer !!! &lt;br /&gt;
einfach reservieren lassen bei [mailto:sadarji@yahoo.de E-Mail an mich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bausteine verkaufen wir zum Erhalt der Burg in den Farben:&lt;br /&gt;
bronze 10 Euro&lt;br /&gt;
silber 15 Euro&lt;br /&gt;
gold 25 Euro (oder mehr !) per Stück&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Porto:'''&lt;br /&gt;
bei Bestellung von einem Baustein: 1,50 Euro, ab zwei: 2,50 Euro&lt;br /&gt;
Auslieferung aber auch persönlich möglich (z.B. e.V.-treffen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erhalt der Zahlung auf das Konto der Fördergemeinschaft und kurzer Benachrichtigung per Mail mit der Vesandanschrift, werde ich sofort die Baustein versenden.&lt;br /&gt;
Postbank Stuttgart BLZ: 60010070, Kontonummer: 66633705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
''Diese Bausteine werden nur so lange Vorrat reicht erhältlich sein. Der Erlös aus der Aktion kommt ausschliesslich dem Erhalt und Ausbau der Burg für die Jugendarbeit zugute.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://scoutface.com http://scoutface.com/scoutface.jpg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spezial:Contributions&amp;amp;target=Sadarji&amp;amp;offset=0&amp;amp;limit=1000 artikelliste]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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		<title>Harsthorn</title>
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		<updated>2009-09-29T22:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sadarji: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harsthorn.jpg|thumb|right|Harsthorn, Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
Das Harsthorn ist ein gewundenes langes Kuhhorn, das mit einem Trompetenmundstück bestückt ist und in der [[Jugendbewegung]] als Signalhorn verwendet wird, um zum [[Thing|Stammesthing]] zu rufen und sind bei vielen [[Pfadfinder]]gruppen verbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
Harsthörner können sehr aufwendig mit Runen verziert oder mit Metall beschlagen sein und waren vor allem im alemannischen Kulturraum verbreitet. Der Klang der Hörner muss wie bei der Schlacht von Grandson 1476 eine ungeheure Wirkung ausgeübt haben. Nikolaus Schradins Reimchronik über den Schwabenkrieg 1499 hielt fest: «Der styer von Ure treib ein grob gesang». Der Uristier war aber auch bei friedlicheren Anlässen wie den Fasnachtsfahrten des frühen 16. Jahrhunderts mit von der Partie. Das bereits im Jahr 1218 eingeführte Stadtsiegel von Freiburg zeigt drei Türme über der Stadtmauer mit drei offenen Toren. Darauf befinden sich zwei Wächter, die ein Harsthorn blasen, um zum Gerichtstag zu rufen, was Gerechtigkeit symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harsthorn ist auch der Name der Stammeszeitung im [[Stamm]] Großer Bär, [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]], Erscheinungsjahr 1960. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderschaft Grauer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sadarji</name></author>
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