<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.scout-o-wiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Imperator</id>
	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.scout-o-wiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Imperator"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Imperator"/>
	<updated>2026-04-22T13:25:27Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.1</generator>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Woodbadge&amp;diff=13439</id>
		<title>Woodbadge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Woodbadge&amp;diff=13439"/>
		<updated>2006-11-14T16:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imperator: /* Anzahl der Klötzchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:woodbadge.jpg|thumb|150px|right|Bild eines Woodbadges mit Halstuch]]&lt;br /&gt;
Das '''Woodbadge''' ist das Holzabzeichen, das man bekommt, wenn man den Woodbadge-Kurs absolviert hat. Der '''W'''ood'''b'''adge-'''K'''urs (WBK) ist der Gruppenleiterkurs, den [[Baden Powell|BiPi]] als ''die'' [[Ausbildung|Pfadfinderausbildung]] schlechthin entwickelt hat. Das Prinzip des Kurses ist, sich selbst als Teil einer Gruppe zu erleben und so die Dynamik, die innerhalb einer solchen Gruppe entsteht, an sich kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Woodbadge-Ausbildung in der DPSG==&lt;br /&gt;
Der im Moment noch aktuelle Woodbadge-Kurs (Anfang 2005) besteht aus zwei Teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung wird mit einer Hausarbeit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen könnten folgen ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestandteile des Woodbadge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man seine Hausarbeit geleistet hat, wird einem das Woodbage verliehen. Es besteht aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klötzchen: Baden-Powell bekam 1887 von dem Zuluhäuptling Dinzulu eine 3,5m lange  Halskette, bestehend aus hunderten von Holzklötzchen, überreicht. Erst über 30 Jahre später verlieh er diese Holzklötzchen als äußeres Zeichen an die Absolventen des Gilwellkurses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lederband: In seinem Buch, &amp;quot;der Wolf, der nie schläft&amp;quot;, berichtet Baden-Powell wie ihm ein Eingeborener eine Lederschnur  übergibt, die demjenigen, der sie um den Hals trägt, stets Glück bringen soll. B-P nimmt die Lederschnur mit nach England und verwahrt sie in seinem Fundus. Nachdem B-P seinen ersten Gilwellkurs abgehalten hatte, überlegte er, wie er die Absolventen auszeichnen könnte. Er erinnerte sich an die Holzklötzchen und an die Lederschnur aus Afrika. So gab er jedem Scoutmaster zwei Holzklötzchen und sagte ihnen, sie sollten diese an einer Lederschnur um den Hals tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Halstuch: Ursprünglich war das Halstuch auf der äußeren Seite taubengrau (die Farbe der Bescheidenheit) und auf der Innenseite in warmem Rot gehalten. Heute ist das Halstuch außen in einem rosafarbenen Ton gehalten. Auf die Ecke des Tuchs ist ein Stück des Maclaren Tartan aufgenäht um uns daran zu erinnern, dass Mr. deBois Maclaren den Pfadfindern den Gilwell Park geschenkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halstuchknoten: Anfänglich wurden die Halstücher noch mit einer Art Krawattenknoten zusammengeknotet. Später beauftragte B-P seine Wood Badge Ausbilder einen extra Knoten für das Gilwellhalstuch zu gestalten. Bei einer Demonstration mit dem Feuerbogen ein Feuer zu entzünden, kam ein Ausbilder auf die Idee aus der, für die Demonstration, verwendeten Lederschnur einen zweireihigen Türkenknoten zu machen. Dieser wurde dann zum offiziellen Gilwellknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anzahl der Klötzchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Klötzchen richtet sich nach dem Aufgabenbereich der tragenden Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwei Klötzchen'' werden ausgebildete und aktiven Leitern und Leiterinnen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Drei Klötzchen'' werden Teamer und Teamerinnen von Woodbagekursen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Vier Klötzchen'' werden von der Bundesleitung getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fünf Klötzchen'' wurden von dem / den Verwalter(n) des Gilwell-Parks getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell trug sechs Klötzchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Woodbadge}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dpsg.de/mitglieder/ausbildung/woodbadgeausbildung.html Woodbadge-Ausbildung in der DPSG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPSG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imperator</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Jurte&amp;diff=490</id>
		<title>Jurte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Jurte&amp;diff=490"/>
		<updated>2005-03-20T09:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imperator: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Jurte_regen300.jpg|framed|right|Einfache Jurte mit improvisiertem Dach]]Eine '''Jurte''' ist ein bei den Pfadfindern ein sehr beliebtes, zerlegbares Zelt aus meist schwarzen Planen. Aus diesem Grund gehört sie zur Gruppe der [[Schwarzzelt|Schwarzzelte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jurte kann als Schlaf-, aber auch als Aufenthaltszelt benutzt werden, und ist aufgrund der Möglichkeit, im Inneren ein Feuer zu machen, auch dazu geeignet bei kälteren Temperaturen zu zelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Aufbau =&lt;br /&gt;
Eine '''Jurte''' besteht aus [[Jurtendach|Dach]] und Seitenteilen, die mit einer Knüpftechnik und anschließendem Abspannen regendicht verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dach wird zusammengeknotet aus sechs [[Kohtenplanen]], die miteinander verbunden eine zwölfeckige Fläche mit Loch in der Mitte bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings auch Jurtendächer, die aus einem Stück bestehen und nicht geknüpft werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
(für eine Standardjurte, wie sie hier beschrieben wird):&lt;br /&gt;
* 6 [[Khotenplane|Khotenplanen]], alternativ: 1 komplettes [[Jurtendach|Dach]]&lt;br /&gt;
* 6 [[Jurtendoppelplane|Jurtendoppelplanen]], alternativ: 12 [[Viereckzeltplane|Viereckzeltplanen]] (oder eine Mischung)&lt;br /&gt;
* 12 Seitenstangen&lt;br /&gt;
* 12 [[Abspannschnur|Abspannschnüre]]&lt;br /&gt;
* 13 [[Hering|Heringe]], am Besten lange; zum Abspannen der Seitenteile werden weitere 23 benötigt&lt;br /&gt;
* 1 Mittelstange, alternativ: 3 Mittelstangen (zum [[Feuer|Feuermachen]])&lt;br /&gt;
* 1 [[Umlenkrolle]]&lt;br /&gt;
* 2 lange [[Seil|Seile]], am Besten [[Hanfseil|Hanfseile]]&lt;br /&gt;
* 1 [[Jurtenspinne]] oder 1 [[Jurtenkreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbauanleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Aufbauanleitung ist eine auf das Nötigste reduzierte Zusammenfassung der [[Jurte:Aufbauanleitung|langen Version]]. Sämtliche Tipps fehlen hier, es wird nicht auf Arbeitsschritte genauer eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Aufbauen also am Besten die [[Jurte:Aufbauanleitung|längere Anleitung]] lesen und die Kurzversion hier als Erinnerungsleitfaden vor dem nächsten Aufbauen benutzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Jurtendach|Dach]] küpfen: [[Kohte|Kohtenplanen]] an dafür vorgesehen Stellen zusammenbinden&lt;br /&gt;
#[[Jurtendach|Dach]] aufstellen: [[Jurtendach|Dach]] ausgebreitet auf den Boden legen. Gleichmäßig anheben. Ecken mit Stangen fixieren und mit [[Abspannschnur|Abspannschnüren]] nach außen hin abspannen.&lt;br /&gt;
#[[Jurtendach|Dach]] spannen: [[Einbein|Ein-]] oder [[Dreibeihn]] in der mittleren Öffnung des [[Jurtendach|Dachsaufbauen]]. [[Jurtenspinne]] in der Mitte des [[Jurtendach|Daches]] befestigen, [[Jurtendach|Dach]] mit [[Seil]] an [[Jurtenspinne|Spinne]] und [[Umlenkung]] an Spitze der Mittelstange nach oben ziehen und damit spannen.&lt;br /&gt;
#[[Seitenteile_(Jurte)|Seitenteile]] befestigen: An vorgesehenen Stellen zusammenknüpfen. Offene Naht nach innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personenzahl zum Aufbauen ==&lt;br /&gt;
* Innerer Kern aus 5 – 6 Leute&lt;br /&gt;
* Maximalzahl von 13 Leuten verfügbar&lt;br /&gt;
Die 5 – 6 Leute kümmern sich um das eigentliche Aufstellen und werden später in Gruppe 1 und Gruppe 2 eingeteilt. Sie gehören aber auch zu den 13 Personen der Maximalanzahl.&lt;br /&gt;
Die Maximalanzahl wird optimaler weise dann gebraucht, wenn das Dach vom Boden hochgehoben wird und die Seitenstangen an den Ecken befestigt werden. Es sollten dann an jeder Ecke eine Person stehen (12), und ein Koordinator (13) die ganze Aktion abstimmen. Bei einem eingespielten Team kann auf Letzteren aber auch verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optionales ==&lt;br /&gt;
=== Boden ===&lt;br /&gt;
Handelt es sich bei der '''Jurte''' um eine Jurte zum Schlafen, kann ohne weiteres ein ausreichend großer [[Boden]] in der Jurte ausgebreitet werden. Das geht auch noch, nachdem die Mittelstange(n) steht, die hebt man dazu einfach mit ein bis zwei Mann an und schiebt den Boden drunter durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreibein ===&lt;br /&gt;
Anstelle einer Mittelstange kann auch ein [[Dreibein]] zum Aufbauen benutzt werden. Das bietet sich besonders an, wenn es vorgesehen ist, in der Jurte ein [[Feuer]] (z.B. in einer [[Feuerschale]]) zu machen. Andernfalls brennt sehr schnell die Mittelstange mit.&lt;br /&gt;
Das [[Dreibein]] kann ganz normal geknotet werden, sollte aber in der Mitte eine [[Seilschlaufe|Schlaufe]] oder [[Seilrolle]] herunter hängen haben, durch die wieder das Seil der [[Jurtenspinne]] gefädelt wird.&lt;br /&gt;
Auch ist beim Aufstellen mit [[Dreibein]] zu beachten, dass idealer weise das [[Dreibein]] aufgestellt wird, bevor die [[Jurtenspinne]] befestigt wird; die [[Jurtenspinne|Spinne]] sollte durch das [[Dreibein]] hindurch gelegt werden. Achtet auch darauf, dass die Verteilung der Stangen des [[Dreibeins]] in den sechstel Kreisabschnitten der [[Jurtenspinne]] gleichmäßig verteilt sind. Wenn ihr diesen Weg wählt, schaut, dass beim Aufstellen des [[Dreibeins]] bereits ein [[Seil]] in der [[Seilrolle]] hängt, welches dann an der [[Jurtenspinne|Spinne]] befestigt und diese daran hochgezogen wird.&lt;br /&gt;
==== Außendreibein ====&lt;br /&gt;
Alternativ zum [[Dreibein]] von innen heraus, kann auch ein Dreibein von außen benutzt werden. Der Vorteil dieser Konstruktion ist der Gewinn an Platz im Innenraum. Siehe auch ein Beispielbild [[:Bild:Aussendreibein2.jpg|Aussendreibein2.jpg]]. Außerdem besteht weniger Gefahr bei Betrieb des Feuers in der Jurte. Der Nachteil des Außendreibeins ist, dass wesentlich längere Stangen für das [[Dreibein]] benötigt werden. Außerdem ist das Aufstellen (aufgrund der erhöhten Größe) schwieriger und so für Junggruppen nur bedingt geeignet. Ist kurzes Holz, wenig Erfahrung oder Mut, wenig Platz oder Zeit vorhanden, sollte auf die Innendreibeinvariante zurückgegriffen werden. Sonst ist die Außendreibein die optimalere Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlängerung (vertikal) ===&lt;br /&gt;
Die Seitenteile, also die [[Jurtendoppelplane|Jurtendoppelplanen]] oder [[Viereckzeltplane|Viereckzeltplanen]] können vertikal verlängert werden um eine höhere Aufstellhöhe zu erreichen. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
* [[Gaze]]. Besser bekannt als [[Fliegengitter]]. Ein winddurchlässiger grobmaschiger Stoff, der neben Licht auch frische Luft spendet. Aber auch Kalte.&lt;br /&gt;
* Fensterplanen aus durchsichtiger Folie. Im Gegensatz zur [[Gaze]] ist die Fensterplane meist aus PVC und damit windundurchlässig. Für zusätzliches Licht in der Jurte gut. Sieht aber schrecklich aus...&lt;br /&gt;
* zweites Seitenteil. Es kann einfach eine zweite Bahn Seitenteile übereinander gebaut werden. Aber Achtung, nichts für Anfänger, das grenzt schon an die Profiliga der [[Lagerbauten]].&lt;br /&gt;
Alle Teile werden einfach zwischen [[Jurtendach|Dach]] und Seitenteil geknüpft. Achtet darauf, dass auch die Seitenstangen in ausreichender Höhe vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdeckplane ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagerbauten ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Lagerbauten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, siehe den [[Jurte#Konstruktionen|Abschnitt Konstruktionen]] dieses Artikels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Schwarzzeltkonstruktion der Pfadfinder war das Black Castle 2000, [http://www.pfadfinder.org/passau/blackcastle2000/images/bc2000/Seitlich.jpg hier] gibt es ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Konstruktionen =&lt;br /&gt;
Aufgrund der modularen Zusammensetzung der Jurte aus Kohtenblättern, Dächern, Halbdächern, Theaterbahnen, Fensterplanen und Rechteck- bzw. Vierecksplanen lassen sich genz verschiedene Jurtenkonstruktionen realisieren. 2004 fand z.B. eine Hochzeit in einer [[Jurtenkirche]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort '''Jurte''' (yurt, yourte, yurta) ist dem Türkischen entlehnt und bedeutet: &lt;br /&gt;
*das Gebiet einer speziellen Gruppe (&amp;quot;Territorium&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Lagerplatz, Land, Wohnort oder die bekannteste Übersetzung: Heimat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die '''Jurte''' hat schon eine mehr als zweitausendjährige Geschichte hinter sich. Sie wurde früh von den asiatischen Nomaden benutzt, und passte in ihrer Ursprungsform ohne weiteres auf zwei Kamele. Besonders die Mongolen benutzen die '''Jurte''' als zentralen Ort, was gesicherte Aufzeichnungen aus dem 6. Jh. n. Chr. belegen. Aber auch in Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan benutzten die herumreisenden Völker die Jurte als Schlaf- und Aufenthaltszelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mongolische '''Jurte''', wie die klassische '''Jurte''' heute aufgrund ihrer starken Verbreitung innerhalb der mongolischen Nomaden genannt wird, besteht aus einem stabilen Holzgrundgerüst und einer Außenhaut, der mongolischen Tradition entsprechend aus Filz. Die modulare Aufbauweise durch Dach und Seitenteile benötigte man damals nicht. Den Filz gewannen die Mongolen meist aus eigener Herstellung. Durch die besondere Dichte der Fasern des Filzes wurde es in der beheizten '''Jurte''' nie kalt oder nass. Der Filz ist noch winddichter als moderner Jurtenstoff, gleichzeitig aber auch schwerer. Einer der bekanntesten Jurtenbenutzer war wohl Dschingis Kahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch ist die mongolische '''Jurte''' von Tradition geprägt. So ist jeder Platz in der '''Jurte''' genau einer Aufgabe und einem Benutzer zugeteilt. Der Herr der '''Jurte''' sitzt z.B. meistens gegenüber des Eingangs, um den größtmöglichen Überblick zu haben. Wird einem fremden ein Platz an seiner Seite angeboten, so ist das als Ehrenzuweisung zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der '''Jurte''' wurde früher ein offenes Feuer als Wärmequelle und zum Kochen benutzt. Heutzutage ist diese allerdings einem Ofen mit Kaminrohr gewichen.&lt;br /&gt;
Neben den im Land verteilt lebenden, noch immer nomadischen Mongolen gibt es auch verstädterte Mongolen, die in Vorstädten immernoch in Jurten hausen. So entstehen mit Hintergrund von Wolkenkratzer und Großwohnblocks idyllisch anmutende Zeltstädte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nomadischen Lappen benutzten anstelle der '''Jurte''' eine alte Form der [[Kohte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 entdecke [http://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Koebel Eberhard Koebel], Mitglied der Bündischen Jugend, die Idee der Kohte von den Lappen neu und entwickelte sie weiter. Er gilt als Begründer der modernen Jurte und erfand außerdem noch die [[Jungenschaftsjacke]]. Koebel entwickelte die Kombinationsmöglichkeit und die modulare Aufbauweise von der modernen [[Kohte]] und '''Jurte'''.&lt;br /&gt;
Zu Zeiten Hitlers, 1934 bis 1945, waren [[Kohte]] und '''Jurte''' verboten, da sie Ausdruck bestimmter Lebensweise und Geisteshaltung waren, die unter seinem Regime als verachtungswürdig galten. Selbst der Besitzt eines [[Schwarzzelt|Schwarzzeltes]] war strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 dann nach dem Krieg entdeckten die Bündische Jugend, aber besonders die [[Pfadfinder]] die neue '''Jurte''' und die neue [[Kohte]] für ihre Zwecke und benutzten sie seitdem immer häufiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder gelten mittlerweile als Hauptnutzer der modernen '''Jurte'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Jurte Wikipedia-Artikel &amp;quot;Jurte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.ruesthaus.de/zelt/schwarz/ DPSG-Bezugsquelle für Schwarzzelte bei Ruesthaus.de]&lt;br /&gt;
*[http://wwwstud.ira.uka.de/~s_maurit/inhalt/schwarzzelte.pdf PDF vom DV Rüthen (&amp;quot;Schwarzarbeit 2004&amp;quot;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Zelte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imperator</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sunrise_promise&amp;diff=6146</id>
		<title>Sunrise promise</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Sunrise_promise&amp;diff=6146"/>
		<updated>2005-03-20T09:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imperator: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem Motto ''sunrise promise'' sind alle Pfadfinder aufgerufen am 1. August 2007, zum 100jährigen Jubiläum der Pfadfinderbewegung, bei Sonnenaufgang ihr Pfadfinderversprechen zu erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
*[http://www.world.scouting2007.org/english/sunrise.php Artikel auf Scouting 2007 (englisch)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imperator</name></author>
	</entry>
</feed>