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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Lilie&amp;diff=25317</id>
		<title>Lilie</title>
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		<updated>2008-05-18T19:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Lilien einiger Bünde/Verbände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Weltbundlilie.png|Weltbundlilie|thumb|160px|right]]Die '''Lilie''' ist das Symbol der [[Pfadfinderbewegung|Pfadfinder]]. Die ''Weltbundlilie'' haben weltweit alle Pfadfinder der [[World Organization of the Scout Movement]] (WOSM) als gemeinsames Symbol - meist zusätzlich zu ihren eigenen Verbandslilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baden-Powell]] wählte für die Pfadfinderbewegung die Kompasslilie (auf alten nautischen [[Kompass|Kompanten]] war die nordweisende Markierung des Kompassblattes mit einer Lilie geschmückt) als Zeichen eines &amp;quot;sich ausrichtens&amp;quot; auf dem Pfad des Lebens. Die Lilie gilt auch als Symbol der Reinheit, die drei Spitzen stehen für die drei Punkte des [[Versprechen]]s. Das Band, das die Lilienblätter zusammenhält, steht für die Gemeinschaft aller Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltpfadfinderinnenbewegung ([[WAGGGS]]) nutzt als Symbol ein dreiblättriges [[Kleeblatt]]. Auch hier stehen die drei Blätter für die drei Punkte des [[Versprechen]]s. [[Pfadfinderverbände]], die einen weiblichen und männlichen Vorgängerbund in sich vereinigen, kombinieren oft Kleeblatt und Lilie (vgl. [[BdP]] und [[VCP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Pfadfinderverbände haben ihre eigene Version, der von Baden-Bowell initiierten Lilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lilien einiger Bünde/Verbände ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:BdPlilie.png|[[BdP]]-&amp;quot;Klilie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:CPD-Lilie.jpg|[[CPD]]-Lilie&lt;br /&gt;
Bild:DPSG-Lilie.png|[[DPSG]]-Lilie&lt;br /&gt;
Bild:PPÖ-Lilie.gif|[[PPÖ]]-Verbandsabzeichen&lt;br /&gt;
Bild:Lilie PSG.png|[[PSG]]-Kleeblatt&lt;br /&gt;
Bild:Lilie_vcp.gif|[[VCP]]-Zeichen&lt;br /&gt;
Bild:PBS-Logo.gif|[[PBS]]-Lilie und Kleeblatt&lt;br /&gt;
Bild:DPB-Bundeslilie.gif|[[Deutscher Pfadfinderbund|DPB]]-Bundeslilie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://rover.shadownode.net/dpsgmuseum/seiten/ Virtuelles DPSG-Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPSG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PSG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VCP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPÖ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PBS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=25236</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=25236"/>
		<updated>2008-05-15T06:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil die Nägel zu fest sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der [http://de.wikipedia.org/wiki/Halber_Schlag halbe Schlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge, Slipstek fertig&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Slipstek kann sich beim Abspannen nicht selber zuziehen, weil der Zug aus zwei Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:haeub_04.jpg|thumb|100px|Abspannseile flechten]]&lt;br /&gt;
Wenn am Ende des Lagers wieder eingepackt werden soll, dann eignet sich folgende Technik besonders gut die Abspannseile von Jurten und Jurtenhäubchen zu verflechten, damit die Seile sich beim Transport nicht ineinander verheddern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannseile flechten|Bindetechnik Abspannseile flechten]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25179</id>
		<title>Knoten und Bünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25179"/>
		<updated>2008-05-13T19:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannseile flechten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Knoten''' und '''Bünde''' sind Verbindungstechniken mittels [[Schnur]] oder [[Seil]]. Hier befindet sich eine Übersicht über die in Pfadfinderkreisen gebräuchlichsten Knoten und Bünde. Detaillierte Bindeanleitungen sind in Uterartikeln verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterscheidung==&lt;br /&gt;
Mit ''Knoten'' werden nur Seile bzw. Schnüre miteinander verbunden, bzw. verschiedene Funktionslösungen (z.B. Seilschlingen) hergestellt. ''Bünde'' sind die Verbindung von verschiedenen Gegenständen, in der Pfadfinderei vorwiegend Holzstangen für Lagerbauten. Bünde werden oft mit Knoten begonnen, und immer mit Knoten abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Knoten und Bünde sind eine sehr alte Verbindungstechnik, viel älter als Nageln, Dübeln, Stiften oder Schrauben. In früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden wurden z.T. beeindruckende Bauwerke mit Hilfe von Knoten und Bünden hergestellt. Zum Teil geschieht das, besonders im afrikanischen und asiatischen Raum, noch heute. Auch die gesamte Geschichte der Seefahrt ist ohne Knoten und Bünde unvorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte belegt, dass mit der richtigen Bindetechnik und Materialwahl ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden kann. Einige Verbindungen sind als Knoten und Bünde sicherer als geschraubte Verbindungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
Für die Bindetechnik ist es gut, die [[Seil#Benennung|Fachbezeichnungen]] der Teile und Abschnitte des Seils zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Knoten==&lt;br /&gt;
===Verbindende Knoten===&lt;br /&gt;
Mit diesen Knoten werden zwei Seilenden oder zwei Seile miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weberflach_m_90Grad_gedreht.jpg|thumb|100px|Kreuzknoten]]&lt;br /&gt;
====Kreuzknoten (Weberknoten)====&lt;br /&gt;
Der Kreuzknoten ist ein einfacher Allzweckknoten und dient dazu, zwei etwa gleich dicke Seile zu verbinden. Er lässt sich daran leicht erkennen, dass er sich, wenn man die beiden Teile wieder zusammendrückt, nicht löst, sondern verschieben lässt. Der Kreuzknoten hält großen Belastungen stand, ist aber trotzdem leicht zu lösen. &lt;br /&gt;
*[[Kreuzknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altweiberknoten (Paketknoten)====&lt;br /&gt;
Der Altweiberknoten ist ein &amp;quot;verkehrter&amp;quot; Kreuzknoten. Auch bei diesem Knoten werden zwei etwa gleich dicke Seile miteinander verbunden. Je nach Seilart und -Material kann der Altweiberknoten unter Last durchrutschen, und im Gegensatz zum Kreuzknoten ist er nach der Belastung so gut wie nicht mehr lösbar. Damit besitzt er für Pfadfinder keine Vorteile gegenüber dem Kreuzknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreuzweberknoten1.gif|thumb|100px|Schotstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schotstek====&lt;br /&gt;
Der Schotstek dient zum Verbinden zweier unterschiedlich dicker Seile, ist - richtige Bindetechnik vorausgesetzt - gut belastbar und leicht wieder zu lösen. '''Achtung!''' Falsch gebunden kann der Schotstek bereits bei leichter Last auseinanderrutschen!&lt;br /&gt;
*[[Schotstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelknoten.gif|thumb|100px|Angelknoten]]&lt;br /&gt;
====Angelknoten====&lt;br /&gt;
Sehr gut geeignet zur Verbindung zweier Seile bei wechselnder Belastung. Gitarrenseiten und anderes widerspenstiges Material, sowie auch unterschiedlich dicke Seile lassen sich mit ihm sicher binden. Auch wenn die Seile sehr nass geworden sind, lässt sich dieser Knoten leicht lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bindetechnik:'' Man macht mit jedem Seilende einen einfachen Schlag um das andere Seilende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angelknoten eignet sich auch hervorragend als Weitenverstellung für selbstgebastelte Halsketten o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stopperstek====&lt;br /&gt;
um ein Seil am anderen oder an einem Gegenstand (Holz) zu befestigen, auch wenn die Belastung in unterschiedliche Richtungen weist (z.B. Zeltschnur spannen). Siehe {{Wikipedia|Stopperstek}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startknoten für Bünde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Zimmschl03_kleinerer_Ausschnitt.jpg|thumb|100px|Zimmermansschlag]]&lt;br /&gt;
====Zimmermannsschlag====&lt;br /&gt;
Dieser Knoten eignet sich besonders gut um verschiedene [[Bünde]] zu beginnen, da er sich nach dem Lösen des Bundes leicht öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund lässt sich auch als schnelle Lösung um ein Kreuz zu binden verwenden, wobei darauf zu achten ist das es unter Spannung gehalten wird da es sich sonst schnell löst.&lt;br /&gt;
*[[Zimmermannsschlag|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Webel03.jpg|thumb|100px|Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek ist ein stabiler Knoten zum Beginnen eines Bundes. Er wird oft als Startknoten für Ein- Zwei- oder Dreibeine, für Parallel-, Diagonal- und Kreuzbünde gebraucht.&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschließende Knoten===&lt;br /&gt;
Knoten, mit denen man ein offenes Seilende irgendwo befestigt oder abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Palstek.gif|thumb|100px|Palstek]]&lt;br /&gt;
====Palstek====&lt;br /&gt;
Der Palstek eignet sich hervorragend um schwere Lasten mit einem Seil an etwas zu befestigen, da er sich im Gegensatz zu anderen knoten nicht selber zu zieht und sich auch nach großen belastungen problemlos wieder öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Palstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achterknoten5.JPG|thumb|100px|Achterknoten]]&lt;br /&gt;
====Achterknoten====&lt;br /&gt;
Der Achterknoten wird verwendet um eine Schlaufe zu sichern. Beispielsweise kann man sich mit dem Achterknoten in einen Hüftgurt einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Achterknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Rundtörn==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Roringstek==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:webeleinstek_m.jpg|thumb|100px|Webeleinstek (Mastwurf)]]&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek dient dazu, ein Seil an einem Gegenstand zu befestigen. Er kann auch dann wieder leicht gelöst werden, wenn das Seil unter starker Belastung stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch {{Wikipedia|Mastwurf}} und [http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder#Webeleinstek Webeleinstek (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seilverkürzungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Seilverkuerzung.gif|thumb|100px|Trompentenstich]]&lt;br /&gt;
====Trompentenstich====&lt;br /&gt;
Er dient dazu, ein Seil zu verkürzen. Allerdings hält er nur unter Belastung an beiden Seiten. Zum Aufbau: Als erstes legt man mit dem Seil eine „S-Form“. Dann nimmt man das linke Seilende und dreht es einmal um die beiden anderen Seile und zieht es von rechts über links. Das gleiche macht man an der anderen Seite, nur andersherum. Wenn man vorsichtig an beiden Enden zieht, hält er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezialknoten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Henkerschlinge_m_90gedreht.jpg|thumb|100px|Henkerschlinge]]&lt;br /&gt;
====Henkerschlinge====&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck der Henkerschlinge lässt sich leicht erraten. Früher zur Hinrichtung von Verbrechern benuzt, findet er in der heutigen Zeit kaum noch verwendung. Man kann ihn zwar auch zweckentfremden und in anderen bereichen nutzen, was aber nicht sehr ratsam ist, da diese Schlinge kompliziert zu knoten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeltspanner.gif|thumb|Zeltspanner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeltspanner (Abspannknoten 1)====&lt;br /&gt;
Er ist nützlich zum Spannen von Abspannleinen und findet oft bei Lagerbauten Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeltspanner|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannknoten (Abspannknoten 2)====&lt;br /&gt;
Dieser Abspannknoten hat im Vergleich zum Zeltspanner den Vorteil, dass sich durch seine Flaschenzug-Funktion auch größere Zeltkonstruktionen (z.B. Jurtenburg) gut abspannen lassen. Zudem läßt er sich sehr schnell öffnen, die Abspannung korrigieren (fester oder weniger stark abspannen), und wieder zuknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:strickleiterknoten.gif|thumb|100px|Strickleiterknoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strickleiterknoten====&lt;br /&gt;
Strickleiterknoten gibt es in zwei Ausführungen. Die einfachere (siehe Skizze) ist leichter zu knüpfen, benötigt weniger Seilmaterial, ist aber ''nur in einer Richtung'' belastbar! Die aufwändigere Ausführung ist in beide Richtungen belastbar, und damit auch z.B. für eine Strickleiter-Hängebrücke geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Strickleiterknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannseile flechten====&lt;br /&gt;
[[Bild:haeub_04.jpg|thumb|100px|Abspannseile flechten]]&lt;br /&gt;
Die folgende Flechttechnik eignet sich gut, um mehrere Seile so zu verflechten, dass sie sich beim Transport nicht mehr verheddern können. Diese Technik eignet sich besonders gut für die dünnen Abspannseile an Jurten und Kohtenhäubchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannseile flechten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
Ein Bund teilt sich in zwei Hauptbestandteile auf: ''Binde''gänge und ''Knebel''gänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindegänge verbinden die zwei Teile. Sie sind möglichst straff und auf dem direktesten (kürzesten) Weg zu legen. Ein besonderer Kraftaufwand ist hier aber noch nicht erforderlich. An der Sorgfalt, wie die Bindegänge gelegt werden, entscheidet sich bereits die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knebelgänge erfolgen dann quer zu den Bindegängen und spannen diese. Aufgrund mechanischer Gesetzmäßigkeiten (Kräfteparallelogram) kann mit den Knebelgängen eine sehr hohe Bundkraft erzeugt werden. Für die Knebelgänge ist mehr Krafteinsatz gefordert, und das Seil muß stets gleichmäßig und stark unter Zug gehalten werden, bis der Abschlußknoten gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Richtwert gilt:&lt;br /&gt;
*Für schwach belastete Bünde jeweils vier Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
*Für stark belastete Bünde jeweils sieben Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Binde- und Knebelgänge sind meist nicht erforderlich, weil dann die Tragfähigkeit der Seile in den Bünden deutlich höher ist als die der Holzstangen. Und da bekanntlich die Belastbarkeit vom schwächsten Teil begrenzt wird, bringt es nichts wenn die Bünde ''viel'' mehr aushalten als das restliche Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzbund===&lt;br /&gt;
Der Kreuzbund dient dazu, zwei Gegenstände (z.B. Holzstangen) über Kreuz bzw. im Rechten Winkel zueinander zunsammenzubinden. Verwendung findet er bei vielen Lagerbauten (Sitzbank, Tisch, Kochstelle, Fahnenmast, Lagertor, ...). Der Kreuzbund benötigt einen zumindest geringen Überstand der Holzstangen über die Bindestelle hinaus. Sind solche Überstände nicht möglich oder nicht erwünscht, kommt der Eckbund zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreuzbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parallelbund===&lt;br /&gt;
Der Parallelbund wird eingesetzt um zwei Holzstangen parallel aneinander zu binden. Mit diesen Bünden ist es möglich, z.B. aus mehreren kürzeren Stangen eine lange Stange zusammenzusetzen. In der Seefahrt wurde diese Technik häufig angewendet, um hohe Segelmasten zu bauen. In der Pfadfinderei kommt er z.B. bei hohen Lagerbauten (Tor, Turm), oder bei Fahnenmasten zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass zwei Stangen nicht mit nur einem Parallelbund verbunden werden, da dies keine Stabilität gegen Knicken hat. Es braucht auf jeden Fall zwei Bünde. Dabei sollen sich die zu verbindenden Stangen um mindestens 1m überlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Parallelbund|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dreibeinbund====&lt;br /&gt;
Der Dreibeinbund ist eine besondere Variante des Parallelbunds. Hier ist es der Sinn des Bunds, dass sich die Holzstangen anschließend gegeneinander verschränken lassen. Deswegen darf der Dreibeinbund auch nicht besonders straff gebunden werden, die Spannung im Bund wird dann beim Aufstellen durch das Verschränken der Holzstangen verstärkt. Zu straff gebundene Bünde können dann reißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Pfadfinder wenden diesen Bund auch für das Zirkelgestänge der Kohten an, anstelle des Kreuzbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibeinbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreibeinbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diagonalbund===&lt;br /&gt;
Der Diagonalbund findet überall Anwendung, wo eine Konstruktion gegen seitliches Wegkippen gesichert werden muß und die Stabilität aus Kreuzbünden nicht mehr ausreicht, also z.B. bei einem selbstgebauten [[Sägebock]] oder einem [[Lagerturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein aus Holzstangen mit Kreuzknoten zusammengebundenen Viereck wird eine weitere Stange diagonal eingebunden. Da der Diagonalbund stark wechselnden Zug- und Druckbelastungen standhalten muß, soll er sehr sorgfältig gebunden werden damit er nicht allmählich auseinanderrutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diagonalbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eckbund===&lt;br /&gt;
[[Bild:Eckbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Literatur im [[Rüsthaus]]:&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283405000&amp;amp;rf=48 Das BLV Handbuch der Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Beschreibt anschaulich mit guten Bilder Schritt für Schritt das Knoten.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3182327000&amp;amp;rf=48 Querweltein] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Der Allrounder enthält auf Seite 217 ein eigenes Kapitel zum Thema.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283403000&amp;amp;rf=48 Outdoor Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Knoten&lt;br /&gt;
*[http://www.iwillknot.com/ I Will Knot] -- Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitung&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkunde_-_Knotenfibel_für_Outdoor-Aktivitäten Viele bebilderte Knoten, mit ausführlicher Anleitung auf Wikibooks.de]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Knotenkunde}}&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder Wikibook - Pfadfinderknoten]&lt;br /&gt;
*[http://www.klabautermann.de/knotentafel/ Animierte Knoten]&lt;br /&gt;
*[http://pfadis.lugsp.at/main/tipps/holzverbindungen.htm Bünde-Holzverbindungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadiwiki.ch/index.php/B%C3%BCnde Pfadiwikiartikel 'Bünde']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteln/Mit Naturmaterialien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25178</id>
		<title>Knoten und Bünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25178"/>
		<updated>2008-05-13T19:08:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannseile flechten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Knoten''' und '''Bünde''' sind Verbindungstechniken mittels [[Schnur]] oder [[Seil]]. Hier befindet sich eine Übersicht über die in Pfadfinderkreisen gebräuchlichsten Knoten und Bünde. Detaillierte Bindeanleitungen sind in Uterartikeln verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterscheidung==&lt;br /&gt;
Mit ''Knoten'' werden nur Seile bzw. Schnüre miteinander verbunden, bzw. verschiedene Funktionslösungen (z.B. Seilschlingen) hergestellt. ''Bünde'' sind die Verbindung von verschiedenen Gegenständen, in der Pfadfinderei vorwiegend Holzstangen für Lagerbauten. Bünde werden oft mit Knoten begonnen, und immer mit Knoten abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Knoten und Bünde sind eine sehr alte Verbindungstechnik, viel älter als Nageln, Dübeln, Stiften oder Schrauben. In früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden wurden z.T. beeindruckende Bauwerke mit Hilfe von Knoten und Bünden hergestellt. Zum Teil geschieht das, besonders im afrikanischen und asiatischen Raum, noch heute. Auch die gesamte Geschichte der Seefahrt ist ohne Knoten und Bünde unvorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte belegt, dass mit der richtigen Bindetechnik und Materialwahl ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden kann. Einige Verbindungen sind als Knoten und Bünde sicherer als geschraubte Verbindungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
Für die Bindetechnik ist es gut, die [[Seil#Benennung|Fachbezeichnungen]] der Teile und Abschnitte des Seils zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Knoten==&lt;br /&gt;
===Verbindende Knoten===&lt;br /&gt;
Mit diesen Knoten werden zwei Seilenden oder zwei Seile miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weberflach_m_90Grad_gedreht.jpg|thumb|100px|Kreuzknoten]]&lt;br /&gt;
====Kreuzknoten (Weberknoten)====&lt;br /&gt;
Der Kreuzknoten ist ein einfacher Allzweckknoten und dient dazu, zwei etwa gleich dicke Seile zu verbinden. Er lässt sich daran leicht erkennen, dass er sich, wenn man die beiden Teile wieder zusammendrückt, nicht löst, sondern verschieben lässt. Der Kreuzknoten hält großen Belastungen stand, ist aber trotzdem leicht zu lösen. &lt;br /&gt;
*[[Kreuzknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altweiberknoten (Paketknoten)====&lt;br /&gt;
Der Altweiberknoten ist ein &amp;quot;verkehrter&amp;quot; Kreuzknoten. Auch bei diesem Knoten werden zwei etwa gleich dicke Seile miteinander verbunden. Je nach Seilart und -Material kann der Altweiberknoten unter Last durchrutschen, und im Gegensatz zum Kreuzknoten ist er nach der Belastung so gut wie nicht mehr lösbar. Damit besitzt er für Pfadfinder keine Vorteile gegenüber dem Kreuzknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreuzweberknoten1.gif|thumb|100px|Schotstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schotstek====&lt;br /&gt;
Der Schotstek dient zum Verbinden zweier unterschiedlich dicker Seile, ist - richtige Bindetechnik vorausgesetzt - gut belastbar und leicht wieder zu lösen. '''Achtung!''' Falsch gebunden kann der Schotstek bereits bei leichter Last auseinanderrutschen!&lt;br /&gt;
*[[Schotstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelknoten.gif|thumb|100px|Angelknoten]]&lt;br /&gt;
====Angelknoten====&lt;br /&gt;
Sehr gut geeignet zur Verbindung zweier Seile bei wechselnder Belastung. Gitarrenseiten und anderes widerspenstiges Material, sowie auch unterschiedlich dicke Seile lassen sich mit ihm sicher binden. Auch wenn die Seile sehr nass geworden sind, lässt sich dieser Knoten leicht lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bindetechnik:'' Man macht mit jedem Seilende einen einfachen Schlag um das andere Seilende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angelknoten eignet sich auch hervorragend als Weitenverstellung für selbstgebastelte Halsketten o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stopperstek====&lt;br /&gt;
um ein Seil am anderen oder an einem Gegenstand (Holz) zu befestigen, auch wenn die Belastung in unterschiedliche Richtungen weist (z.B. Zeltschnur spannen). Siehe {{Wikipedia|Stopperstek}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startknoten für Bünde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Zimmschl03_kleinerer_Ausschnitt.jpg|thumb|100px|Zimmermansschlag]]&lt;br /&gt;
====Zimmermannsschlag====&lt;br /&gt;
Dieser Knoten eignet sich besonders gut um verschiedene [[Bünde]] zu beginnen, da er sich nach dem Lösen des Bundes leicht öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund lässt sich auch als schnelle Lösung um ein Kreuz zu binden verwenden, wobei darauf zu achten ist das es unter Spannung gehalten wird da es sich sonst schnell löst.&lt;br /&gt;
*[[Zimmermannsschlag|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Webel03.jpg|thumb|100px|Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek ist ein stabiler Knoten zum Beginnen eines Bundes. Er wird oft als Startknoten für Ein- Zwei- oder Dreibeine, für Parallel-, Diagonal- und Kreuzbünde gebraucht.&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschließende Knoten===&lt;br /&gt;
Knoten, mit denen man ein offenes Seilende irgendwo befestigt oder abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Palstek.gif|thumb|100px|Palstek]]&lt;br /&gt;
====Palstek====&lt;br /&gt;
Der Palstek eignet sich hervorragend um schwere Lasten mit einem Seil an etwas zu befestigen, da er sich im Gegensatz zu anderen knoten nicht selber zu zieht und sich auch nach großen belastungen problemlos wieder öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Palstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achterknoten5.JPG|thumb|100px|Achterknoten]]&lt;br /&gt;
====Achterknoten====&lt;br /&gt;
Der Achterknoten wird verwendet um eine Schlaufe zu sichern. Beispielsweise kann man sich mit dem Achterknoten in einen Hüftgurt einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Achterknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Rundtörn==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Roringstek==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:webeleinstek_m.jpg|thumb|100px|Webeleinstek (Mastwurf)]]&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek dient dazu, ein Seil an einem Gegenstand zu befestigen. Er kann auch dann wieder leicht gelöst werden, wenn das Seil unter starker Belastung stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch {{Wikipedia|Mastwurf}} und [http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder#Webeleinstek Webeleinstek (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seilverkürzungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Seilverkuerzung.gif|thumb|100px|Trompentenstich]]&lt;br /&gt;
====Trompentenstich====&lt;br /&gt;
Er dient dazu, ein Seil zu verkürzen. Allerdings hält er nur unter Belastung an beiden Seiten. Zum Aufbau: Als erstes legt man mit dem Seil eine „S-Form“. Dann nimmt man das linke Seilende und dreht es einmal um die beiden anderen Seile und zieht es von rechts über links. Das gleiche macht man an der anderen Seite, nur andersherum. Wenn man vorsichtig an beiden Enden zieht, hält er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezialknoten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Henkerschlinge_m_90gedreht.jpg|thumb|100px|Henkerschlinge]]&lt;br /&gt;
====Henkerschlinge====&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck der Henkerschlinge lässt sich leicht erraten. Früher zur Hinrichtung von Verbrechern benuzt, findet er in der heutigen Zeit kaum noch verwendung. Man kann ihn zwar auch zweckentfremden und in anderen bereichen nutzen, was aber nicht sehr ratsam ist, da diese Schlinge kompliziert zu knoten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeltspanner.gif|thumb|Zeltspanner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeltspanner (Abspannknoten 1)====&lt;br /&gt;
Er ist nützlich zum Spannen von Abspannleinen und findet oft bei Lagerbauten Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeltspanner|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannknoten (Abspannknoten 2)====&lt;br /&gt;
Dieser Abspannknoten hat im Vergleich zum Zeltspanner den Vorteil, dass sich durch seine Flaschenzug-Funktion auch größere Zeltkonstruktionen (z.B. Jurtenburg) gut abspannen lassen. Zudem läßt er sich sehr schnell öffnen, die Abspannung korrigieren (fester oder weniger stark abspannen), und wieder zuknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:strickleiterknoten.gif|thumb|100px|Strickleiterknoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strickleiterknoten====&lt;br /&gt;
Strickleiterknoten gibt es in zwei Ausführungen. Die einfachere (siehe Skizze) ist leichter zu knüpfen, benötigt weniger Seilmaterial, ist aber ''nur in einer Richtung'' belastbar! Die aufwändigere Ausführung ist in beide Richtungen belastbar, und damit auch z.B. für eine Strickleiter-Hängebrücke geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Strickleiterknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannseile flechten====&lt;br /&gt;
Die folgende Flechttechnik eignet sich gut, um mehrere Seile so zu verflechten, dass sie sich beim Transport nicht mehr verheddern können. Diese Technik eignet sich besonders gut für die dünnen Abspannseile an Jurten und Kohtenhäubchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:haeub_04.jpg|thumb|100px|Abspannseile flechten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannseile flechten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
Ein Bund teilt sich in zwei Hauptbestandteile auf: ''Binde''gänge und ''Knebel''gänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindegänge verbinden die zwei Teile. Sie sind möglichst straff und auf dem direktesten (kürzesten) Weg zu legen. Ein besonderer Kraftaufwand ist hier aber noch nicht erforderlich. An der Sorgfalt, wie die Bindegänge gelegt werden, entscheidet sich bereits die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knebelgänge erfolgen dann quer zu den Bindegängen und spannen diese. Aufgrund mechanischer Gesetzmäßigkeiten (Kräfteparallelogram) kann mit den Knebelgängen eine sehr hohe Bundkraft erzeugt werden. Für die Knebelgänge ist mehr Krafteinsatz gefordert, und das Seil muß stets gleichmäßig und stark unter Zug gehalten werden, bis der Abschlußknoten gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Richtwert gilt:&lt;br /&gt;
*Für schwach belastete Bünde jeweils vier Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
*Für stark belastete Bünde jeweils sieben Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Binde- und Knebelgänge sind meist nicht erforderlich, weil dann die Tragfähigkeit der Seile in den Bünden deutlich höher ist als die der Holzstangen. Und da bekanntlich die Belastbarkeit vom schwächsten Teil begrenzt wird, bringt es nichts wenn die Bünde ''viel'' mehr aushalten als das restliche Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzbund===&lt;br /&gt;
Der Kreuzbund dient dazu, zwei Gegenstände (z.B. Holzstangen) über Kreuz bzw. im Rechten Winkel zueinander zunsammenzubinden. Verwendung findet er bei vielen Lagerbauten (Sitzbank, Tisch, Kochstelle, Fahnenmast, Lagertor, ...). Der Kreuzbund benötigt einen zumindest geringen Überstand der Holzstangen über die Bindestelle hinaus. Sind solche Überstände nicht möglich oder nicht erwünscht, kommt der Eckbund zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreuzbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parallelbund===&lt;br /&gt;
Der Parallelbund wird eingesetzt um zwei Holzstangen parallel aneinander zu binden. Mit diesen Bünden ist es möglich, z.B. aus mehreren kürzeren Stangen eine lange Stange zusammenzusetzen. In der Seefahrt wurde diese Technik häufig angewendet, um hohe Segelmasten zu bauen. In der Pfadfinderei kommt er z.B. bei hohen Lagerbauten (Tor, Turm), oder bei Fahnenmasten zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass zwei Stangen nicht mit nur einem Parallelbund verbunden werden, da dies keine Stabilität gegen Knicken hat. Es braucht auf jeden Fall zwei Bünde. Dabei sollen sich die zu verbindenden Stangen um mindestens 1m überlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Parallelbund|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dreibeinbund====&lt;br /&gt;
Der Dreibeinbund ist eine besondere Variante des Parallelbunds. Hier ist es der Sinn des Bunds, dass sich die Holzstangen anschließend gegeneinander verschränken lassen. Deswegen darf der Dreibeinbund auch nicht besonders straff gebunden werden, die Spannung im Bund wird dann beim Aufstellen durch das Verschränken der Holzstangen verstärkt. Zu straff gebundene Bünde können dann reißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Pfadfinder wenden diesen Bund auch für das Zirkelgestänge der Kohten an, anstelle des Kreuzbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibeinbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreibeinbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diagonalbund===&lt;br /&gt;
Der Diagonalbund findet überall Anwendung, wo eine Konstruktion gegen seitliches Wegkippen gesichert werden muß und die Stabilität aus Kreuzbünden nicht mehr ausreicht, also z.B. bei einem selbstgebauten [[Sägebock]] oder einem [[Lagerturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein aus Holzstangen mit Kreuzknoten zusammengebundenen Viereck wird eine weitere Stange diagonal eingebunden. Da der Diagonalbund stark wechselnden Zug- und Druckbelastungen standhalten muß, soll er sehr sorgfältig gebunden werden damit er nicht allmählich auseinanderrutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diagonalbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eckbund===&lt;br /&gt;
[[Bild:Eckbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Literatur im [[Rüsthaus]]:&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283405000&amp;amp;rf=48 Das BLV Handbuch der Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Beschreibt anschaulich mit guten Bilder Schritt für Schritt das Knoten.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3182327000&amp;amp;rf=48 Querweltein] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Der Allrounder enthält auf Seite 217 ein eigenes Kapitel zum Thema.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283403000&amp;amp;rf=48 Outdoor Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Knoten&lt;br /&gt;
*[http://www.iwillknot.com/ I Will Knot] -- Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitung&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkunde_-_Knotenfibel_für_Outdoor-Aktivitäten Viele bebilderte Knoten, mit ausführlicher Anleitung auf Wikibooks.de]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Knotenkunde}}&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder Wikibook - Pfadfinderknoten]&lt;br /&gt;
*[http://www.klabautermann.de/knotentafel/ Animierte Knoten]&lt;br /&gt;
*[http://pfadis.lugsp.at/main/tipps/holzverbindungen.htm Bünde-Holzverbindungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadiwiki.ch/index.php/B%C3%BCnde Pfadiwikiartikel 'Bünde']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteln/Mit Naturmaterialien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25177</id>
		<title>Knoten und Bünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Knoten_und_B%C3%BCnde&amp;diff=25177"/>
		<updated>2008-05-13T19:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannseile flechten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Knoten''' und '''Bünde''' sind Verbindungstechniken mittels [[Schnur]] oder [[Seil]]. Hier befindet sich eine Übersicht über die in Pfadfinderkreisen gebräuchlichsten Knoten und Bünde. Detaillierte Bindeanleitungen sind in Uterartikeln verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterscheidung==&lt;br /&gt;
Mit ''Knoten'' werden nur Seile bzw. Schnüre miteinander verbunden, bzw. verschiedene Funktionslösungen (z.B. Seilschlingen) hergestellt. ''Bünde'' sind die Verbindung von verschiedenen Gegenständen, in der Pfadfinderei vorwiegend Holzstangen für Lagerbauten. Bünde werden oft mit Knoten begonnen, und immer mit Knoten abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Knoten und Bünde sind eine sehr alte Verbindungstechnik, viel älter als Nageln, Dübeln, Stiften oder Schrauben. In früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden wurden z.T. beeindruckende Bauwerke mit Hilfe von Knoten und Bünden hergestellt. Zum Teil geschieht das, besonders im afrikanischen und asiatischen Raum, noch heute. Auch die gesamte Geschichte der Seefahrt ist ohne Knoten und Bünde unvorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte belegt, dass mit der richtigen Bindetechnik und Materialwahl ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden kann. Einige Verbindungen sind als Knoten und Bünde sicherer als geschraubte Verbindungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
Für die Bindetechnik ist es gut, die [[Seil#Benennung|Fachbezeichnungen]] der Teile und Abschnitte des Seils zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Knoten==&lt;br /&gt;
===Verbindende Knoten===&lt;br /&gt;
Mit diesen Knoten werden zwei Seilenden oder zwei Seile miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weberflach_m_90Grad_gedreht.jpg|thumb|100px|Kreuzknoten]]&lt;br /&gt;
====Kreuzknoten (Weberknoten)====&lt;br /&gt;
Der Kreuzknoten ist ein einfacher Allzweckknoten und dient dazu, zwei etwa gleich dicke Seile zu verbinden. Er lässt sich daran leicht erkennen, dass er sich, wenn man die beiden Teile wieder zusammendrückt, nicht löst, sondern verschieben lässt. Der Kreuzknoten hält großen Belastungen stand, ist aber trotzdem leicht zu lösen. &lt;br /&gt;
*[[Kreuzknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altweiberknoten (Paketknoten)====&lt;br /&gt;
Der Altweiberknoten ist ein &amp;quot;verkehrter&amp;quot; Kreuzknoten. Auch bei diesem Knoten werden zwei etwa gleich dicke Seile miteinander verbunden. Je nach Seilart und -Material kann der Altweiberknoten unter Last durchrutschen, und im Gegensatz zum Kreuzknoten ist er nach der Belastung so gut wie nicht mehr lösbar. Damit besitzt er für Pfadfinder keine Vorteile gegenüber dem Kreuzknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreuzweberknoten1.gif|thumb|100px|Schotstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schotstek====&lt;br /&gt;
Der Schotstek dient zum Verbinden zweier unterschiedlich dicker Seile, ist - richtige Bindetechnik vorausgesetzt - gut belastbar und leicht wieder zu lösen. '''Achtung!''' Falsch gebunden kann der Schotstek bereits bei leichter Last auseinanderrutschen!&lt;br /&gt;
*[[Schotstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelknoten.gif|thumb|100px|Angelknoten]]&lt;br /&gt;
====Angelknoten====&lt;br /&gt;
Sehr gut geeignet zur Verbindung zweier Seile bei wechselnder Belastung. Gitarrenseiten und anderes widerspenstiges Material, sowie auch unterschiedlich dicke Seile lassen sich mit ihm sicher binden. Auch wenn die Seile sehr nass geworden sind, lässt sich dieser Knoten leicht lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bindetechnik:'' Man macht mit jedem Seilende einen einfachen Schlag um das andere Seilende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angelknoten eignet sich auch hervorragend als Weitenverstellung für selbstgebastelte Halsketten o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stopperstek====&lt;br /&gt;
um ein Seil am anderen oder an einem Gegenstand (Holz) zu befestigen, auch wenn die Belastung in unterschiedliche Richtungen weist (z.B. Zeltschnur spannen). Siehe {{Wikipedia|Stopperstek}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startknoten für Bünde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Zimmschl03_kleinerer_Ausschnitt.jpg|thumb|100px|Zimmermansschlag]]&lt;br /&gt;
====Zimmermannsschlag====&lt;br /&gt;
Dieser Knoten eignet sich besonders gut um verschiedene [[Bünde]] zu beginnen, da er sich nach dem Lösen des Bundes leicht öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund lässt sich auch als schnelle Lösung um ein Kreuz zu binden verwenden, wobei darauf zu achten ist das es unter Spannung gehalten wird da es sich sonst schnell löst.&lt;br /&gt;
*[[Zimmermannsschlag|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Webel03.jpg|thumb|100px|Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek ist ein stabiler Knoten zum Beginnen eines Bundes. Er wird oft als Startknoten für Ein- Zwei- oder Dreibeine, für Parallel-, Diagonal- und Kreuzbünde gebraucht.&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschließende Knoten===&lt;br /&gt;
Knoten, mit denen man ein offenes Seilende irgendwo befestigt oder abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Palstek.gif|thumb|100px|Palstek]]&lt;br /&gt;
====Palstek====&lt;br /&gt;
Der Palstek eignet sich hervorragend um schwere Lasten mit einem Seil an etwas zu befestigen, da er sich im Gegensatz zu anderen knoten nicht selber zu zieht und sich auch nach großen belastungen problemlos wieder öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Palstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achterknoten5.JPG|thumb|100px|Achterknoten]]&lt;br /&gt;
====Achterknoten====&lt;br /&gt;
Der Achterknoten wird verwendet um eine Schlaufe zu sichern. Beispielsweise kann man sich mit dem Achterknoten in einen Hüftgurt einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Achterknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Rundtörn==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Roringstek==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:webeleinstek_m.jpg|thumb|100px|Webeleinstek (Mastwurf)]]&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek dient dazu, ein Seil an einem Gegenstand zu befestigen. Er kann auch dann wieder leicht gelöst werden, wenn das Seil unter starker Belastung stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch {{Wikipedia|Mastwurf}} und [http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder#Webeleinstek Webeleinstek (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seilverkürzungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Seilverkuerzung.gif|thumb|100px|Trompentenstich]]&lt;br /&gt;
====Trompentenstich====&lt;br /&gt;
Er dient dazu, ein Seil zu verkürzen. Allerdings hält er nur unter Belastung an beiden Seiten. Zum Aufbau: Als erstes legt man mit dem Seil eine „S-Form“. Dann nimmt man das linke Seilende und dreht es einmal um die beiden anderen Seile und zieht es von rechts über links. Das gleiche macht man an der anderen Seite, nur andersherum. Wenn man vorsichtig an beiden Enden zieht, hält er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezialknoten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Henkerschlinge_m_90gedreht.jpg|thumb|100px|Henkerschlinge]]&lt;br /&gt;
====Henkerschlinge====&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck der Henkerschlinge lässt sich leicht erraten. Früher zur Hinrichtung von Verbrechern benuzt, findet er in der heutigen Zeit kaum noch verwendung. Man kann ihn zwar auch zweckentfremden und in anderen bereichen nutzen, was aber nicht sehr ratsam ist, da diese Schlinge kompliziert zu knoten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeltspanner.gif|thumb|Zeltspanner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeltspanner (Abspannknoten 1)====&lt;br /&gt;
Er ist nützlich zum Spannen von Abspannleinen und findet oft bei Lagerbauten Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeltspanner|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannknoten (Abspannknoten 2)====&lt;br /&gt;
Dieser Abspannknoten hat im Vergleich zum Zeltspanner den Vorteil, dass sich durch seine Flaschenzug-Funktion auch größere Zeltkonstruktionen (z.B. Jurtenburg) gut abspannen lassen. Zudem läßt er sich sehr schnell öffnen, die Abspannung korrigieren (fester oder weniger stark abspannen), und wieder zuknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:strickleiterknoten.gif|thumb|100px|Strickleiterknoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strickleiterknoten====&lt;br /&gt;
Strickleiterknoten gibt es in zwei Ausführungen. Die einfachere (siehe Skizze) ist leichter zu knüpfen, benötigt weniger Seilmaterial, ist aber ''nur in einer Richtung'' belastbar! Die aufwändigere Ausführung ist in beide Richtungen belastbar, und damit auch z.B. für eine Strickleiter-Hängebrücke geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Strickleiterknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannseile flechten====&lt;br /&gt;
Die folgende Flechttechnik eignet sich gut, um mehrere Seile so zu verflechten, dass sie sich beim Transport nicht mehr verheddern können. Diese Technik eignet sich besonders gut für die dünnen Abspannseile an Jurten und Kohtenhäubchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannseile flechten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:haeub_04.jpg|thumb|100px|Abspannseile flechten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
Ein Bund teilt sich in zwei Hauptbestandteile auf: ''Binde''gänge und ''Knebel''gänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindegänge verbinden die zwei Teile. Sie sind möglichst straff und auf dem direktesten (kürzesten) Weg zu legen. Ein besonderer Kraftaufwand ist hier aber noch nicht erforderlich. An der Sorgfalt, wie die Bindegänge gelegt werden, entscheidet sich bereits die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knebelgänge erfolgen dann quer zu den Bindegängen und spannen diese. Aufgrund mechanischer Gesetzmäßigkeiten (Kräfteparallelogram) kann mit den Knebelgängen eine sehr hohe Bundkraft erzeugt werden. Für die Knebelgänge ist mehr Krafteinsatz gefordert, und das Seil muß stets gleichmäßig und stark unter Zug gehalten werden, bis der Abschlußknoten gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Richtwert gilt:&lt;br /&gt;
*Für schwach belastete Bünde jeweils vier Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
*Für stark belastete Bünde jeweils sieben Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Binde- und Knebelgänge sind meist nicht erforderlich, weil dann die Tragfähigkeit der Seile in den Bünden deutlich höher ist als die der Holzstangen. Und da bekanntlich die Belastbarkeit vom schwächsten Teil begrenzt wird, bringt es nichts wenn die Bünde ''viel'' mehr aushalten als das restliche Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzbund===&lt;br /&gt;
Der Kreuzbund dient dazu, zwei Gegenstände (z.B. Holzstangen) über Kreuz bzw. im Rechten Winkel zueinander zunsammenzubinden. Verwendung findet er bei vielen Lagerbauten (Sitzbank, Tisch, Kochstelle, Fahnenmast, Lagertor, ...). Der Kreuzbund benötigt einen zumindest geringen Überstand der Holzstangen über die Bindestelle hinaus. Sind solche Überstände nicht möglich oder nicht erwünscht, kommt der Eckbund zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreuzbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parallelbund===&lt;br /&gt;
Der Parallelbund wird eingesetzt um zwei Holzstangen parallel aneinander zu binden. Mit diesen Bünden ist es möglich, z.B. aus mehreren kürzeren Stangen eine lange Stange zusammenzusetzen. In der Seefahrt wurde diese Technik häufig angewendet, um hohe Segelmasten zu bauen. In der Pfadfinderei kommt er z.B. bei hohen Lagerbauten (Tor, Turm), oder bei Fahnenmasten zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass zwei Stangen nicht mit nur einem Parallelbund verbunden werden, da dies keine Stabilität gegen Knicken hat. Es braucht auf jeden Fall zwei Bünde. Dabei sollen sich die zu verbindenden Stangen um mindestens 1m überlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Parallelbund|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dreibeinbund====&lt;br /&gt;
Der Dreibeinbund ist eine besondere Variante des Parallelbunds. Hier ist es der Sinn des Bunds, dass sich die Holzstangen anschließend gegeneinander verschränken lassen. Deswegen darf der Dreibeinbund auch nicht besonders straff gebunden werden, die Spannung im Bund wird dann beim Aufstellen durch das Verschränken der Holzstangen verstärkt. Zu straff gebundene Bünde können dann reißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Pfadfinder wenden diesen Bund auch für das Zirkelgestänge der Kohten an, anstelle des Kreuzbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibeinbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreibeinbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diagonalbund===&lt;br /&gt;
Der Diagonalbund findet überall Anwendung, wo eine Konstruktion gegen seitliches Wegkippen gesichert werden muß und die Stabilität aus Kreuzbünden nicht mehr ausreicht, also z.B. bei einem selbstgebauten [[Sägebock]] oder einem [[Lagerturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein aus Holzstangen mit Kreuzknoten zusammengebundenen Viereck wird eine weitere Stange diagonal eingebunden. Da der Diagonalbund stark wechselnden Zug- und Druckbelastungen standhalten muß, soll er sehr sorgfältig gebunden werden damit er nicht allmählich auseinanderrutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diagonalbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eckbund===&lt;br /&gt;
[[Bild:Eckbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Literatur im [[Rüsthaus]]:&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283405000&amp;amp;rf=48 Das BLV Handbuch der Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Beschreibt anschaulich mit guten Bilder Schritt für Schritt das Knoten.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3182327000&amp;amp;rf=48 Querweltein] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Der Allrounder enthält auf Seite 217 ein eigenes Kapitel zum Thema.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283403000&amp;amp;rf=48 Outdoor Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Knoten&lt;br /&gt;
*[http://www.iwillknot.com/ I Will Knot] -- Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitung&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkunde_-_Knotenfibel_für_Outdoor-Aktivitäten Viele bebilderte Knoten, mit ausführlicher Anleitung auf Wikibooks.de]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Knotenkunde}}&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder Wikibook - Pfadfinderknoten]&lt;br /&gt;
*[http://www.klabautermann.de/knotentafel/ Animierte Knoten]&lt;br /&gt;
*[http://pfadis.lugsp.at/main/tipps/holzverbindungen.htm Bünde-Holzverbindungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadiwiki.ch/index.php/B%C3%BCnde Pfadiwikiartikel 'Bünde']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteln/Mit Naturmaterialien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25176</id>
		<title>Abspannseile flechten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25176"/>
		<updated>2008-05-13T19:06:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Bindetechnik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten, man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden. Auf diese Weise kann man die Seile wesentliche schneller auf- und abwickeln, als mit der herkömmlichen Technik, bei der jedes Seil einzeln aufgeschossen wird.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durch die letzte Schlaufe ziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25175</id>
		<title>Abspannseile flechten</title>
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		<updated>2008-05-13T19:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten, man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden. Auf diese Weise kann man die Seile wesentliche schneller auf- und abwickeln, als mit der herkömmlichen Technik, bei der jedes Seil einzeln aufgeschossen wird.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten. Man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden. Auf diese Weise kann man die Seile wesentliche schneller auf- und abwickeln, als mit der herkömmlichen Technik, bei der jedes Seil einzeln aufgeschossen wird.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
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		<author><name>Ben</name></author>
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		<title>Abspannseile flechten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten. Man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden. Auf diese Weise können die Abspannseile wesentlich schneller sowohl auf-, als auch abgewickelt werden, als mit der herkömmlichen Weise, bei der jedes Abspannseil einzeln aufgeschossen wird.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Abspannseile flechten</title>
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		<updated>2008-05-13T18:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten. Man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25171</id>
		<title>Abspannseile flechten</title>
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		<updated>2008-05-13T18:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier wird eine Technik vorgestellt, mit der man viele, gleich lange Seile miteinander verflechten kann, damit sie sich beim Transport nicht miteinander verheddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fotogallerie werden beispielhaft die Abspannseile eines Jurtenhäubchens miteinander verflochten. Man kann die Technik aber ebenso auf die Seitenabspannseile anwenden.&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25170</id>
		<title>Abspannseile flechten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannseile_flechten&amp;diff=25170"/>
		<updated>2008-05-13T17:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abspannseile flechten&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_01.jpg|'''Schritt 1:''' Alle Abspannseile glatt hinlegen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_02.jpg|'''Schritt 2:''' Ein Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_03.jpg|'''Schritt 3:''' Eine Schlaufe durch das Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Haeub_04.jpg|'''Schritt 4:''' Immer so weiter, am Ende die Seile ganz durchziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Knoten und Bünde</title>
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		<updated>2008-05-13T17:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Spezialknoten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Knoten''' und '''Bünde''' sind Verbindungstechniken mittels [[Schnur]] oder [[Seil]]. Hier befindet sich eine Übersicht über die in Pfadfinderkreisen gebräuchlichsten Knoten und Bünde. Detaillierte Bindeanleitungen sind in Uterartikeln verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterscheidung==&lt;br /&gt;
Mit ''Knoten'' werden nur Seile bzw. Schnüre miteinander verbunden, bzw. verschiedene Funktionslösungen (z.B. Seilschlingen) hergestellt. ''Bünde'' sind die Verbindung von verschiedenen Gegenständen, in der Pfadfinderei vorwiegend Holzstangen für Lagerbauten. Bünde werden oft mit Knoten begonnen, und immer mit Knoten abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Knoten und Bünde sind eine sehr alte Verbindungstechnik, viel älter als Nageln, Dübeln, Stiften oder Schrauben. In früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden wurden z.T. beeindruckende Bauwerke mit Hilfe von Knoten und Bünden hergestellt. Zum Teil geschieht das, besonders im afrikanischen und asiatischen Raum, noch heute. Auch die gesamte Geschichte der Seefahrt ist ohne Knoten und Bünde unvorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte belegt, dass mit der richtigen Bindetechnik und Materialwahl ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden kann. Einige Verbindungen sind als Knoten und Bünde sicherer als geschraubte Verbindungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bindetechnik==&lt;br /&gt;
Für die Bindetechnik ist es gut, die [[Seil#Benennung|Fachbezeichnungen]] der Teile und Abschnitte des Seils zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Knoten==&lt;br /&gt;
===Verbindende Knoten===&lt;br /&gt;
Mit diesen Knoten werden zwei Seilenden oder zwei Seile miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weberflach_m_90Grad_gedreht.jpg|thumb|100px|Kreuzknoten]]&lt;br /&gt;
====Kreuzknoten (Weberknoten)====&lt;br /&gt;
Der Kreuzknoten ist ein einfacher Allzweckknoten und dient dazu, zwei etwa gleich dicke Seile zu verbinden. Er lässt sich daran leicht erkennen, dass er sich, wenn man die beiden Teile wieder zusammendrückt, nicht löst, sondern verschieben lässt. Der Kreuzknoten hält großen Belastungen stand, ist aber trotzdem leicht zu lösen. &lt;br /&gt;
*[[Kreuzknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altweiberknoten (Paketknoten)====&lt;br /&gt;
Der Altweiberknoten ist ein &amp;quot;verkehrter&amp;quot; Kreuzknoten. Auch bei diesem Knoten werden zwei etwa gleich dicke Seile miteinander verbunden. Je nach Seilart und -Material kann der Altweiberknoten unter Last durchrutschen, und im Gegensatz zum Kreuzknoten ist er nach der Belastung so gut wie nicht mehr lösbar. Damit besitzt er für Pfadfinder keine Vorteile gegenüber dem Kreuzknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreuzweberknoten1.gif|thumb|100px|Schotstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schotstek====&lt;br /&gt;
Der Schotstek dient zum Verbinden zweier unterschiedlich dicker Seile, ist - richtige Bindetechnik vorausgesetzt - gut belastbar und leicht wieder zu lösen. '''Achtung!''' Falsch gebunden kann der Schotstek bereits bei leichter Last auseinanderrutschen!&lt;br /&gt;
*[[Schotstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelknoten.gif|thumb|100px|Angelknoten]]&lt;br /&gt;
====Angelknoten====&lt;br /&gt;
Sehr gut geeignet zur Verbindung zweier Seile bei wechselnder Belastung. Gitarrenseiten und anderes widerspenstiges Material, sowie auch unterschiedlich dicke Seile lassen sich mit ihm sicher binden. Auch wenn die Seile sehr nass geworden sind, lässt sich dieser Knoten leicht lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bindetechnik:'' Man macht mit jedem Seilende einen einfachen Schlag um das andere Seilende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angelknoten eignet sich auch hervorragend als Weitenverstellung für selbstgebastelte Halsketten o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stopperstek====&lt;br /&gt;
um ein Seil am anderen oder an einem Gegenstand (Holz) zu befestigen, auch wenn die Belastung in unterschiedliche Richtungen weist (z.B. Zeltschnur spannen). Siehe {{Wikipedia|Stopperstek}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startknoten für Bünde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Zimmschl03_kleinerer_Ausschnitt.jpg|thumb|100px|Zimmermansschlag]]&lt;br /&gt;
====Zimmermannsschlag====&lt;br /&gt;
Dieser Knoten eignet sich besonders gut um verschiedene [[Bünde]] zu beginnen, da er sich nach dem Lösen des Bundes leicht öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund lässt sich auch als schnelle Lösung um ein Kreuz zu binden verwenden, wobei darauf zu achten ist das es unter Spannung gehalten wird da es sich sonst schnell löst.&lt;br /&gt;
*[[Zimmermannsschlag|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Webel03.jpg|thumb|100px|Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek ist ein stabiler Knoten zum Beginnen eines Bundes. Er wird oft als Startknoten für Ein- Zwei- oder Dreibeine, für Parallel-, Diagonal- und Kreuzbünde gebraucht.&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschließende Knoten===&lt;br /&gt;
Knoten, mit denen man ein offenes Seilende irgendwo befestigt oder abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Palstek.gif|thumb|100px|Palstek]]&lt;br /&gt;
====Palstek====&lt;br /&gt;
Der Palstek eignet sich hervorragend um schwere Lasten mit einem Seil an etwas zu befestigen, da er sich im Gegensatz zu anderen knoten nicht selber zu zieht und sich auch nach großen belastungen problemlos wieder öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Palstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achterknoten5.JPG|thumb|100px|Achterknoten]]&lt;br /&gt;
====Achterknoten====&lt;br /&gt;
Der Achterknoten wird verwendet um eine Schlaufe zu sichern. Beispielsweise kann man sich mit dem Achterknoten in einen Hüftgurt einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Achterknoten|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Rundtörn==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ====Roringstek==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:webeleinstek_m.jpg|thumb|100px|Webeleinstek (Mastwurf)]]&lt;br /&gt;
====Webeleinstek (Mastwurf)====&lt;br /&gt;
Der Webeleinstek dient dazu, ein Seil an einem Gegenstand zu befestigen. Er kann auch dann wieder leicht gelöst werden, wenn das Seil unter starker Belastung stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Webeleinstek|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch {{Wikipedia|Mastwurf}} und [http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder#Webeleinstek Webeleinstek (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seilverkürzungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Seilverkuerzung.gif|thumb|100px|Trompentenstich]]&lt;br /&gt;
====Trompentenstich====&lt;br /&gt;
Er dient dazu, ein Seil zu verkürzen. Allerdings hält er nur unter Belastung an beiden Seiten. Zum Aufbau: Als erstes legt man mit dem Seil eine „S-Form“. Dann nimmt man das linke Seilende und dreht es einmal um die beiden anderen Seile und zieht es von rechts über links. Das gleiche macht man an der anderen Seite, nur andersherum. Wenn man vorsichtig an beiden Enden zieht, hält er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezialknoten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Henkerschlinge_m_90gedreht.jpg|thumb|100px|Henkerschlinge]]&lt;br /&gt;
====Henkerschlinge====&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck der Henkerschlinge lässt sich leicht erraten. Früher zur Hinrichtung von Verbrechern benuzt, findet er in der heutigen Zeit kaum noch verwendung. Man kann ihn zwar auch zweckentfremden und in anderen bereichen nutzen, was aber nicht sehr ratsam ist, da diese Schlinge kompliziert zu knoten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeltspanner.gif|thumb|Zeltspanner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeltspanner (Abspannknoten 1)====&lt;br /&gt;
Er ist nützlich zum Spannen von Abspannleinen und findet oft bei Lagerbauten Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeltspanner|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannknoten (Abspannknoten 2)====&lt;br /&gt;
Dieser Abspannknoten hat im Vergleich zum Zeltspanner den Vorteil, dass sich durch seine Flaschenzug-Funktion auch größere Zeltkonstruktionen (z.B. Jurtenburg) gut abspannen lassen. Zudem läßt er sich sehr schnell öffnen, die Abspannung korrigieren (fester oder weniger stark abspannen), und wieder zuknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:strickleiterknoten.gif|thumb|100px|Strickleiterknoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strickleiterknoten====&lt;br /&gt;
Strickleiterknoten gibt es in zwei Ausführungen. Die einfachere (siehe Skizze) ist leichter zu knüpfen, benötigt weniger Seilmaterial, ist aber ''nur in einer Richtung'' belastbar! Die aufwändigere Ausführung ist in beide Richtungen belastbar, und damit auch z.B. für eine Strickleiter-Hängebrücke geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Strickleiterknoten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abspannseile flechten====&lt;br /&gt;
Die folgende Flechttechnik eignet sich gut, um mehrere Seile so zu verflechten, dass sie sich beim Transport nicht mehr verheddern können. Diese Technik eignet sich besonders gut für die dünnen Abspannseile an Jurten und Kohtenhäubchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abspannseile flechten|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
Ein Bund teilt sich in zwei Hauptbestandteile auf: ''Binde''gänge und ''Knebel''gänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindegänge verbinden die zwei Teile. Sie sind möglichst straff und auf dem direktesten (kürzesten) Weg zu legen. Ein besonderer Kraftaufwand ist hier aber noch nicht erforderlich. An der Sorgfalt, wie die Bindegänge gelegt werden, entscheidet sich bereits die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knebelgänge erfolgen dann quer zu den Bindegängen und spannen diese. Aufgrund mechanischer Gesetzmäßigkeiten (Kräfteparallelogram) kann mit den Knebelgängen eine sehr hohe Bundkraft erzeugt werden. Für die Knebelgänge ist mehr Krafteinsatz gefordert, und das Seil muß stets gleichmäßig und stark unter Zug gehalten werden, bis der Abschlußknoten gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Richtwert gilt:&lt;br /&gt;
*Für schwach belastete Bünde jeweils vier Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
*Für stark belastete Bünde jeweils sieben Binde- und Knebelgänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Binde- und Knebelgänge sind meist nicht erforderlich, weil dann die Tragfähigkeit der Seile in den Bünden deutlich höher ist als die der Holzstangen. Und da bekanntlich die Belastbarkeit vom schwächsten Teil begrenzt wird, bringt es nichts wenn die Bünde ''viel'' mehr aushalten als das restliche Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzbund===&lt;br /&gt;
Der Kreuzbund dient dazu, zwei Gegenstände (z.B. Holzstangen) über Kreuz bzw. im Rechten Winkel zueinander zunsammenzubinden. Verwendung findet er bei vielen Lagerbauten (Sitzbank, Tisch, Kochstelle, Fahnenmast, Lagertor, ...). Der Kreuzbund benötigt einen zumindest geringen Überstand der Holzstangen über die Bindestelle hinaus. Sind solche Überstände nicht möglich oder nicht erwünscht, kommt der Eckbund zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreuzbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parallelbund===&lt;br /&gt;
Der Parallelbund wird eingesetzt um zwei Holzstangen parallel aneinander zu binden. Mit diesen Bünden ist es möglich, z.B. aus mehreren kürzeren Stangen eine lange Stange zusammenzusetzen. In der Seefahrt wurde diese Technik häufig angewendet, um hohe Segelmasten zu bauen. In der Pfadfinderei kommt er z.B. bei hohen Lagerbauten (Tor, Turm), oder bei Fahnenmasten zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass zwei Stangen nicht mit nur einem Parallelbund verbunden werden, da dies keine Stabilität gegen Knicken hat. Es braucht auf jeden Fall zwei Bünde. Dabei sollen sich die zu verbindenden Stangen um mindestens 1m überlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Parallelbund|Bindetechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dreibeinbund====&lt;br /&gt;
Der Dreibeinbund ist eine besondere Variante des Parallelbunds. Hier ist es der Sinn des Bunds, dass sich die Holzstangen anschließend gegeneinander verschränken lassen. Deswegen darf der Dreibeinbund auch nicht besonders straff gebunden werden, die Spannung im Bund wird dann beim Aufstellen durch das Verschränken der Holzstangen verstärkt. Zu straff gebundene Bünde können dann reißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Pfadfinder wenden diesen Bund auch für das Zirkelgestänge der Kohten an, anstelle des Kreuzbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibeinbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreibeinbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diagonalbund===&lt;br /&gt;
Der Diagonalbund findet überall Anwendung, wo eine Konstruktion gegen seitliches Wegkippen gesichert werden muß und die Stabilität aus Kreuzbünden nicht mehr ausreicht, also z.B. bei einem selbstgebauten [[Sägebock]] oder einem [[Lagerturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein aus Holzstangen mit Kreuzknoten zusammengebundenen Viereck wird eine weitere Stange diagonal eingebunden. Da der Diagonalbund stark wechselnden Zug- und Druckbelastungen standhalten muß, soll er sehr sorgfältig gebunden werden damit er nicht allmählich auseinanderrutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diagonalbund|Bindetechnik]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eckbund===&lt;br /&gt;
[[Bild:Eckbund.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Literatur im [[Rüsthaus]]:&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283405000&amp;amp;rf=48 Das BLV Handbuch der Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Beschreibt anschaulich mit guten Bilder Schritt für Schritt das Knoten.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3182327000&amp;amp;rf=48 Querweltein] &lt;br /&gt;
: Bewertung: Der Allrounder enthält auf Seite 217 ein eigenes Kapitel zum Thema.&lt;br /&gt;
* [http://ruesthaus.de/produkt/?pn=3283403000&amp;amp;rf=48 Outdoor Knoten] &lt;br /&gt;
: Bewertung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.pfadiwiki.ch/index.php/Knoten&lt;br /&gt;
*[http://www.iwillknot.com/ I Will Knot] -- Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitung&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkunde_-_Knotenfibel_für_Outdoor-Aktivitäten Viele bebilderte Knoten, mit ausführlicher Anleitung auf Wikibooks.de]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Knotenkunde}}&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Knoten_%26_B%C3%BCnde_f%C3%BCr_Pfadfinder Wikibook - Pfadfinderknoten]&lt;br /&gt;
*[http://www.klabautermann.de/knotentafel/ Animierte Knoten]&lt;br /&gt;
*[http://pfadis.lugsp.at/main/tipps/holzverbindungen.htm Bünde-Holzverbindungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadiwiki.ch/index.php/B%C3%BCnde Pfadiwikiartikel 'Bünde']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteln/Mit Naturmaterialien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18433</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18433"/>
		<updated>2007-06-29T07:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil die Nägel zu fest sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der [http://de.wikipedia.org/wiki/Halber_Schlag halbe Schlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge, Slipstek fertig&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Slipstek kann sich beim Abspannen nicht selber zuziehen, weil der Zug aus zwei Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18431</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18431"/>
		<updated>2007-06-29T07:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil die Nägel zu fest sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der [http://de.wikipedia.org/wiki/Halber_Schlag halbe Schlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18430</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18430"/>
		<updated>2007-06-29T07:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der [http://de.wikipedia.org/wiki/Halber_Schlag halbe Schlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18407</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18407"/>
		<updated>2007-06-28T20:35:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte [http://en.wikipedia.org/wiki/Hobos hoe-boys]) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose (ca. 5 l)&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum Anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden, in Verbindung mit den Löchern am unteren Dosenrand wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der [[Kohte]]. Für die [[Jurte]] ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Messer zum Bau muss übrigens nicht scharf sein. Das hier verwendete Messer ist sogar ausgesprochen stumpf. Wichtiger ist, dass es einigermaßen spitz und die Klinge nicht zu dick ist. Ein scharfes Messer erleichtert zwar das Durchschneiden etwas, erhöht aber auch die Verletzungsgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannknoten&amp;diff=18406</id>
		<title>Abspannknoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Abspannknoten&amp;diff=18406"/>
		<updated>2007-06-28T20:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18405</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18405"/>
		<updated>2007-06-28T20:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Fertiger Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
Bild:Abspann05.jpg|Detail halber Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann05.jpg&amp;diff=18404</id>
		<title>Datei:Abspann05.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann05.jpg&amp;diff=18404"/>
		<updated>2007-06-28T20:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Detail des Abspannknotens: Halber Schlag am Ende wird auf Slip gelegt, um ihn leichter lösen zu können&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detail des Abspannknotens: Halber Schlag am Ende wird auf Slip gelegt, um ihn leichter lösen zu können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18403</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18403"/>
		<updated>2007-06-28T20:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek]&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18402</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18402"/>
		<updated>2007-06-28T20:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18401</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18401"/>
		<updated>2007-06-28T20:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek01.jpg Slipstek] als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18400</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18400"/>
		<updated>2007-06-28T20:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann. Die folgende Bildergalerie zeigt die Erstellung eines Abspannknotens für eine Jurte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann01.jpg&amp;diff=18399</id>
		<title>Datei:Abspann01.jpg</title>
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		<updated>2007-06-28T20:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erster Schritt zur Erstellung eines Abspannknotens: Ein Auge legen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18398</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18398"/>
		<updated>2007-06-28T20:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg|Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg|Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg|Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg|Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18397</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18397"/>
		<updated>2007-06-28T20:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abspann01.jpg| Auge legen&lt;br /&gt;
Bild:Abspann02.jpg| Schlaufe durch das Auge&lt;br /&gt;
Bild:Abspann03.jpg| Loses Ende durch die Öse an der Jurte und zurück durch die Schlaufe&lt;br /&gt;
Bild:Abspann04.jpg| Sichern mit halbem Schlag auf Slip gelegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann03.jpg&amp;diff=18396</id>
		<title>Datei:Abspann03.jpg</title>
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		<updated>2007-06-28T19:59:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Dritter Schritt zur Erstellung eines Abspannknotens:
Lose Part durch die Öse am Jurtendach zurück zur Schlaufe und abspannen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dritter Schritt zur Erstellung eines Abspannknotens:&lt;br /&gt;
Lose Part durch die Öse am Jurtendach zurück zur Schlaufe und abspannen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann02.jpg&amp;diff=18395</id>
		<title>Datei:Abspann02.jpg</title>
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		<updated>2007-06-28T19:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Zweiter Schritt zur Erstellung eines Abspannknotens: Schlaufe durch das Auge ziehen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zweiter Schritt zur Erstellung eines Abspannknotens: Schlaufe durch das Auge ziehen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann04.jpg&amp;diff=18394</id>
		<title>Datei:Abspann04.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Abspann04.jpg&amp;diff=18394"/>
		<updated>2007-06-28T19:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Kompletter Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt zum schnellen Öffnen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompletter Abspannknoten mit halbem Schlag auf Slip gelegt zum schnellen Öffnen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18393</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
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		<updated>2007-06-28T19:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18392</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18392"/>
		<updated>2007-06-28T19:41:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten Belegbrett.&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
[[Image:belegbrett.jpg|thumb|Belegbrett zum Sichern eines Jurtendaches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18391</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18391"/>
		<updated>2007-06-28T19:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:belegbrett.jpg Belegbrett].&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18390</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18390"/>
		<updated>2007-06-28T19:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:belegbrett.jpg Belegbrett].&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem nächsten Lager wird das Bild durch ein echtes Abspannseil an einer Jurte ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18389</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18389"/>
		<updated>2007-06-28T19:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:belegbrett.jpg Belegbrett].&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Abspann01.jpg|framed|none|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Image:Abspann01.jpg|thumb|Description]]&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem nächsten Lager wird das Bild durch ein echtes Abspannseil an einer Jurte ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18388</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18388"/>
		<updated>2007-06-28T19:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:belegbrett.jpg Belegbrett].&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Abspann01.jpg|framed|none|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem nächsten Lager wird das Bild durch ein echtes Abspannseil an einer Jurte ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18387</id>
		<title>Auf- &amp; Abbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Auf-_%26_Abbau&amp;diff=18387"/>
		<updated>2007-06-28T19:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Abspannen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vor dem Lager ist nach dem Lager. Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Tips und Tricks für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte und sonstiger Konstruktionen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Aufbau sollte man an den Abbau denken. Oft erschweren falsch eingesetzte Knoten und Nägel den Abbau erheblich. Dann müssen teure Seile zerschnitten werden, weil sich Knoten nicht mehr lösen lassen oder Stangenkonstruktionen müssen auseinandergesägt werden, weil sich die Nägel nicht mehr lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden wichtigsten Grundregeln des Lageraufbaus:&lt;br /&gt;
* benutze keine Nägel&lt;br /&gt;
* verwende Knoten, die sich leicht wieder lösen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Knoten, die ein(e) Pfadfinder(in) für den Lageraufbau beherrschen sollten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Zimmermannsschlag]]&lt;br /&gt;
* der [[Webeleinstek]]&lt;br /&gt;
* der Slipstek&lt;br /&gt;
* der halbe Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Knoten hier (bis auf den halben Schlag) lassen sich sehr einfach wieder lösen. Für den halben Schlag gibt es einen kleinen Trick, den Du am Ende dieses Artikels verstanden haben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Aufgaben mit Seilen auf dem Lager ist es normalerweise ein Zwei- oder Dreibein zu binden. Hier passiert auch meistens der erste Fehler, dass das Seil mit einem &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; an der ersten Stange befestigt wird. Das ist in dem Moment ein naheliegender Knoten, aber beim Abbau wird man sich an solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeissen, oder resigniert den Knoten abschneiden, weil man sonst den Zug verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft hier der [Zimmermannsschlag]. Verwende ihn immer, wenn du anfängst einen Bund zu binden. &amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Zimmschl03 kleinerer Ausschnitt.jpg|framed|none|120px|Zimmermannsschlag]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast den Bund jetzt sauber gewickelt, immer schön straff gezogen, die Bindungen dicht an dicht gelegt und willst den Bund zum Abschluss bringen. Wenn du böse bist, machst du nun wieder einen &amp;quot;normalen Knoten&amp;quot; als Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Abbauern etwas gutes tun willst, dann mache als Abschluss des Bundes einen [Webeleinstek].&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Webel02_kleinerer_Auschnitt.jpg|framed|none|Webeleinstek]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu den beiden goldenen Regeln für Bünde:&lt;br /&gt;
* starte den Bund mit dem Zimmermannsschlag&lt;br /&gt;
* beende den Bund mit dem Webeleinstek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwei- und Dreibeinen, die Kohten oder Jurten tragen kannst du unter Umständen sogar ganz auf den Webeleinstek verzichten, weil das herunterhängende Seil gleich unter dem Kohten-, Jurtenkreuz hindurchgeführt wird und somit genug Spannung auf dem Seil lastet, so dass der Bund sich nicht lockern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abspannen==&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel geht es nicht um Entspannung des Körpers oder des Geistes, sondern um das Problem Spannung auf ein Seil zu bekommen, so dass es sich nicht mehr lockern kann. Es gibt zahlreiche Abspannknoten. Ich empfehle hier den Slipstek als Grundlage für jeden Abspannknoten zu verwenden. Er ist zwar nicht der schönste, aber (wenn man ihn erstmal verstanden hat) sehr einfach und im Hinblick auf den Abbau das beste was man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Slipstek01.jpg|framed|none|Slipstek im Rohzustand als Grundlage für den Abspannknoten]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Anwendungen des Abspannknotens gehören:&lt;br /&gt;
* Hochziehen von Kohten &amp;amp; Jurten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Zelten&lt;br /&gt;
* Abspannen von Jurtendächern&lt;br /&gt;
* Abspannen von Wäscheleinen&lt;br /&gt;
* Abspannen von Seilbrücken&lt;br /&gt;
Das sind nur die wichtigsten Anwendungen auf einem Pfadfinderlager. Es gibt noch viele weitere im Alltagsleben. Man kann den Slipstek überall dort einsetzen, wo man normalerweise einen Block benutzen würde, aber gerade nicht zur Hand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel einer Kohte erklärt, würde man den Slipstek in das herunterhängende Seil eines Zweibeins binden und zwar so dicht an den Bund wie möglich. Sodann führe man das Seil unter dem Kohtenkreuz durch, wieder nach oben zum Slipstek, durch das Auge des Slipsteks und danach wieder nach unten. Die Reibung in dieser Konstruktion ist zwar sehr groß, aber wenn jemand das Kohtenkreuz nach oben drückt und ein anderer am Seil zieht, kann man seine Kohte sehr gut hochziehen. Das herunter hängende Ende kann nun (einfache Methode) am Kohtenkreuz befestigt werden, oder (meine Empfehlung) an einem selbst gebauten [[bild:belegbrett.jpg|Belegbrett]].&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich auch gerade noch für einzelne Jurten. Für Jurtenschlösser sollte man unbedingt Blöcke (Rollen) benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Zelte, Wäscheleinen oder Jurtendächer abspannt, sichert man den Abspannknoten durch einen halben Schlag direkt am Auge des Slipsteks. Wenn man nun diesen halben Schlag noch auf Slip legt, hat man auch mit diesem Knoten beim Abbau keine Probleme. Das größte Problem ist dann, dass der Knoten so leicht zu lösen ist, dass &amp;quot;Saboteure&amp;quot; eine Jurte durch wenige Handgriffe zum Einsturz bringen könnten. Gute Pfadfinder machen sowas ja nicht, aber um sicherzugehen, kann man den Rest des Seils noch mehrmals um den halben Schlag wickeln und mit einem Webeleinstek sichern. Das verzögert zwar wiederum den Abbau, aber schreckt vielleicht auch Saboteure ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[bild:Abspann01.jpg|framed|none|Kompletter Abspannknoten gesichert mit halbem Schlag auf Slip gelegt]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel eines Abspannseils muss man sich vorstellen, dass das Seil, das links aus dem Bild verschwindet unten am Hering befestigt ist, und die Schlaufe rechts im Bild über der Jurtenstange liegt. Solange der halbe Schlag noch nicht gelegt ist, kann man die Jurte abspannen. Der Slipstek kann sich dabei nicht selber zuziehen, weil der Zug aus beiden Richtungen kommt und sich somit gegenseitig aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem nächsten Lager wird das Bild durch ein echtes Abspannseil an einer Jurte ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://scout-o-wiki.de/index.php/Bild:Slipstek.gif Gif-Animation] zeigt warum der Slipstek so cool ist. Nach einem Lager bleiben keine Knoten zurück, weil sich der Slipstek einfach auflöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Belegbrett.jpg&amp;diff=18386</id>
		<title>Datei:Belegbrett.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Belegbrett.jpg&amp;diff=18386"/>
		<updated>2007-06-28T19:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Eine Möglichkeit, das Seil zum Hochziehen eines Jurtendaches zu sichern: Ein Brett mit Loch wird zunächst an eine Jurtenstange gebunden. Durch das Loch wird ein Belegnagel, wie bei Segelbooten gesteckt. Der Belegnagel auf dem Foto ist der alte Holzgriff&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Möglichkeit, das Seil zum Hochziehen eines Jurtendaches zu sichern: Ein Brett mit Loch wird zunächst an eine Jurtenstange gebunden. Durch das Loch wird ein Belegnagel, wie bei Segelbooten gesteckt. Der Belegnagel auf dem Foto ist der alte Holzgriff einer Wachsfackel.&lt;br /&gt;
Vorteil: man kann das Seil leichter lösen und bei Bedarf das Dach nachspannen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Hobo-Ofen&amp;diff=18279</id>
		<title>Diskussion:Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Hobo-Ofen&amp;diff=18279"/>
		<updated>2007-06-25T07:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Jurte heizen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Ben, hallo Daniel, Danke für den guten Artikel. Die Aussage ''Für die Jurte ist er zu klein'' kann ich aber nicht bestätigen. Bei einem Winterlager im Schwarzwald haben wir bei Außentemperatur ca. -12°C mit einem Hobo-Kocher in der Jurte knapp 20°C hinbekommen. Grüße --[[Benutzer:Gero|Gero]] 07:44, 25. Jun 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jurte heizen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi Gero, wow, 20° innen bei -12° aussen. Habt Ihr Eure Jurte irgendwie isoliert, bzw einen größeren Ofen benutzt, als den der hier beschrieben ist?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18261</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18261"/>
		<updated>2007-06-24T09:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose (ca. 5 l)&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum Anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden, in Verbindung mit den Löchern am unteren Dosenrand wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Messer zum Bau muss übrigens nicht scharf sein. Das hier verwendete Messer ist sogar ausgesprochen stumpf. Wichtiger ist, dass es einigermaßen spitz und die Klinge nicht zu dick ist. Ein scharfes Messer erleichtert zwar das Durchschneiden etwas, erhöht aber auch die Verletzungsgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18260</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18260"/>
		<updated>2007-06-24T09:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Bauanleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose (ca. 5 l)&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum Anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden, in Verbindung mit den Löchern am unteren Dosenrand wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Daniel&amp;diff=18259</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Daniel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Daniel&amp;diff=18259"/>
		<updated>2007-06-24T09:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: Hobo-Ofen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alte oder beantwortete Artikel befinden sich im [[Benutzer:Daniel/Diskussionsarchiv | Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software update ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe eben die Software auf den Stand '''1.6.10''' gebracht. Neueres ist leider nicht drin, da auf diesem Server noch die Version 4 von PHP läuft.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 23:28, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild:Wegzeichen spielende.png ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hi Daniel, hast du das Bild vielleicht auch ohne Hintergrund ( transparent )? Wäre recht hüpsch weil man sonnst immer einen Rahmen um die Graphik machen müsste. --[[Benutzer:Loki|Loki]] 15:45, 20. Apr 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
:: Ich wusste doch, das ich die Orginale hätte Speichern sollen ... Jo ich machs noch Transparent. Solange ich noch Lust habe zum Steineschubsen :) --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 15:48, 20. Apr 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ploticus ==&lt;br /&gt;
oh mann, was für ein Gepfrimel. Aber jetzt tut, ploticus funktionert. Jetzt bin ich nur mal gespannt, wo sich dieses Feature sinnvol einsetzen lässt :) --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 08:10, 11. Mai 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BdP-Lilie ==&lt;br /&gt;
Hallo Daniel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
falls moeglich bitte die BdP-Lilie Wikipedia zur Vefuegung stellen:&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lilie_%28Pfadfinder%29 Lilie (Pfadfinder)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Pfadfinderinnen_und_Pfadfinder Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke! --[[Benutzer:Tortuga|Tortuga]] 16:03, 14. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DPSG-Lilie ==&lt;br /&gt;
Hallo Daniel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
habe soeben gesehen, dass auch die DPSG-Lilie von Dir ist, falls moeglich diese ebenso Wikipedia zur Vefuegung stellen:&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lilie_%28Pfadfinder%29 Lilie (Pfadfinder)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Pfadfinderschaft_Sankt_Georg Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke! --[[Benutzer:Tortuga|Tortuga]] 16:08, 14. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe die Lilie in die Commons geladen und in den Artikel der DPSG eingefügt. --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 13:52, 22. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hallo Daniel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Danke fürs Hochladen! --[[Benutzer:Tortuga|Tortuga]] 15:04, 28. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PSG-Lilie ==&lt;br /&gt;
Alle guten Dinge sind drei, bitte auch die PSG-Lilie Wikipedia zur Vefuegung stellen:&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Lilie_%28Pfadfinder%29 Lilie (Pfadfinder)]&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderinnenschaft_Sankt_Georg Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke! --[[Benutzer:Tortuga|Tortuga]] 16:36, 14. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kandersteg-Bild ==&lt;br /&gt;
Hi! Dein Bild vom KISC waere fuer den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kandersteg_International_Scout_Center Kandersteg International Scout Center] geeigent. Kannst du in in die Commons laden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke! --[[Benutzer:Tortuga|Tortuga]] 15:08, 28. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sysop vermerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hi hab dich mal eben hier auf die [[Scout-o-Wiki:Administratoren|Adminliste]] geschrieben, damit man mal weis wen man nerfen muss oder wer schuld ist ;-) --[[Benutzer:Loki|Loki]] [[Benutzer Diskussion:Loki|☎]] 11:21, 22. Sep 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sysop/Developer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hi Daniel,&lt;br /&gt;
du hattest mich gefragt, ob ich nicht Sysop werden wollte. Ich würde es machen. Würde aber lieber mehr im Bereich Entwicklung machen. Also so sachen wie Internationalisierung, Verknüpfung, Optimierung, Datenbanken, Scripting, ... den da kenne ich mich besser aus als Inhaltlich, ist nur die Frage ob ich das machen kann ^^ Und was ich da alles für private Daten im Internet für veröffentlichen muss damit. ;-) Von wegen ich sollte mal meine Wurzel veröffentlichen *G* --[[Benutzer:Loki|Loki]] [[Benutzer Diskussion:Loki|☎]] 22:10, 7. Nov 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle sollen anzeigbar sein dürfen... ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [[Diskussion:Hauptseite#Weniger_als_10]] --[[Benutzer:Loki|Loki]] [[Benutzer Diskussion:Loki|☎]] 16:23, 18. Dez 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationales und bildchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Moin Daniel, wo du gerade sagtes du wolltest einiges am Layout umspielen... überleg doch mal ob es vielleicht geschickt wäre in das Internationale Pfadi Wikinetz mit rein zu gehen... http://media.scoutwiki.org  ... Die haben da alle angefangen diesen Blau gemusterten Hintergrund in ihre Wikis zu ziehen... vielleicht ne Überlegung wert ... nur so als idee ??? Wegen den überarbeitetn Bildern muss ich mal schauen ... das ich in nächster zeit wieder an den Rechner komme wo das liegt, dann kann ich da auch gerne was anfertigen --[[Benutzer:Loki|Loki]] [[Benutzer Diskussion:Loki|☎]] 23:36, 19. Mär 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbank download ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hi Daniel, gibt es hier auch sowas wie http://dumps.wikimedia.org/ oder muss man sich einen Bot schnappen der hier alles abgrabbelt ? Wäre sicherlich interessant, allein schon aus Sicherungsgründen. --[[Benutzer:Loki|Loki]] [[Benutzer Diskussion:Loki|☎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Danke für die Hilfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hi Daniel, danke für den Tipp und die Umstellung meine [http://de.wikipedia.org/wiki/Lilie_%28Pfadfinder%29 BdP-Lilie (Pfadfinder)]!! --[[Benutzer:Bürste|Bürste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spenden-Link entfernen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spenden-Link lässt sich eigentlich ganz einfach entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[MediaWiki:Sidebar]] editieren und den untersten Eintrag (sitesupport) entfernen --[[Benutzer:Fabian|Fabian]] 23:15, 22. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ha, wunderbar warum sagt mir das keiner früher :) Vielen Dank Fabian! --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 23:23, 22. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brüder Oelbermann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel ist drin :-) --[[Benutzer:Hermes|Hermes]] 01:38 24. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobo-Ofen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi Daniel,&lt;br /&gt;
sehr cool mit der Gallerie. Ich war noch nicht ganz fertig und hätte jedes Bild umständlich beschrieben. So ist die Bauanleitung richtig schön kurz und knackig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18258</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18258"/>
		<updated>2007-06-24T09:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose (ca. 5 l)&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden, in Verbindung mit den Löchern am unteren Dosenrand wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18257</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18257"/>
		<updated>2007-06-24T09:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Bauanleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose (ca. 5 l)&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18256</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
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		<updated>2007-06-24T08:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum Kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hobo-Ofen&amp;diff=18255</id>
		<title>Hobo-Ofen</title>
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		<updated>2007-06-24T08:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|thumb|200px|right]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Hobo-Ofen&amp;quot; stammt von amerikanischen Wanderarbeitern (sogenannte hoe-boys) der 20'er Jahre, die mit ihren Hacken (hoes) auf der Suche nach Arbeitsplätzen ständig in Zügen unterwegs waren. Da sie in den Güterzügen, in denen sie unterwegs waren kein offenes Feuer machen konnten, kochten sie ihr Essen über einem Feuer, das sie in Dosen entzündeten.&lt;br /&gt;
Im Internet findet man diverse Anleitungen zum Bau eines Hobo-Ofens. Die Besonderheit dieser Anleitung besteht darin, dass man neben der Dose lediglich ein Messer (und evt. Arbeitshandschuhe wegen scharfer Kanten) zum Bau benötigt. Außerdem ist diese Konstruktion für Holz optimiert. Andere Konstruktionen erlauben auch den Betrieb mit Petroleum, Spiritus oder anderen brennbaren Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauanleitung ==&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf die kleinen Bilder werden große Versionen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_01.jpg|Material: Große leere Dose&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_02.jpg|Mit zwei senkrechten Schnitten...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_03.jpg|...und einem Waagrechten ein Viereck an drei Seiten ausschneiden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_04.jpg|...eindrücken, eine Öffnung etwas länger zum anzünden.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_05.jpg|Die kürzeren Öffnungen 90° nach innen biegen, die lange ganz umbiegen...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_06.jpg|...durch einen Stich in den Deckel...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_07.jpg|...und drehen um 90°...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_08.jpg|...werden Luftlöcher in den Deckel geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_09.jpg|Umdrehen und platt klopfen.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_10.jpg|Der Rand muß entfernt werden...&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_11.jpg|...so dass er als Gitterrost in die Dose passt.&lt;br /&gt;
Bild:Hobo_Ofen_12.jpg|Fertiger Ofen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Deckels als zweitem Boden wird ein Kamineffekt erzeugt, der das Holz besser brennen lässt. Ist der Ofen erst einmal an und das Holz nicht zu nass brennt der Ofen praktisch rauchfrei.&lt;br /&gt;
Da man eine effektivere Verbrennung hat, eignet sich der Ofen zum kochen für kleine Gruppen und als Feuerschale in der Kohte. Für die Jurte ist er viel zu klein.&lt;br /&gt;
In anderen Anleitungen findet man oft noch Löcher am oberen Dosenrand. Dies soll bewirken, dass man einen Topf auf den Ofen stellen kann. Ich habe festgestellt, dass das Feuer in dem Fall anfängt stark zu rauchen und man kein Holz mehr nachlegen kann. Deshalb habe ich bei dieser Konstruktion auf die Löcher oben verzichtet. Zum Kochen sollte der Topf also klassisch an einem Dreibein aufgehängt werden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Know-How]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ben</name></author>
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