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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Bündisches-Audio</title>
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		<updated>2013-02-06T06:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) */ korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:label.gif |thumb|right|Label]]&lt;br /&gt;
Das '''„bündische audio“''' ist zugleich Archiv und Herausgeber von Tonträgern  der „Deutschen [[Jugendbewegung]]“, insbesondere der [[Bündisch|bündischen]] [[Musikkultur]]. &lt;br /&gt;
Der Verlag ist kein Betrieb im eigentlichen Sinne, sondern ein überbündisches Projekt, das durch den Vertrieb von Tonträgern und Archivmaterial das Archiv finanziert. Hierfür erhält  es keinerlei öffentliche Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonarchiv wurde 1974 auf der [[Jugendburg Balduinstein]] gegründet  und ist heute mit über 300 Stunden Tonmaterial aus der Jugendbewegung das größte [[überbündisch]]e Tonarchiv. Es sammelt und sichert nur Tondokumente der deutschen Jugendbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Philosophie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „bündische audio“ sieht seine Aufgabe darin, Musik und Gesang der damaligen und heutigen bündischen Gruppen möglichst originalgetreu zu dokumentieren. Diese akustischen Eindrücke vermitteln wie kaum ein anderes historisches Dokument in stärkster Unmittelbarkeit Geschehenes und sind deswegen eine ideales Mittel zur Vermittlung von musischen Ideen, Interpretationen, Anregungen und  Vergleichsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Philosophie des „bündischen audio“ gehört auch das Produzieren von Tonträgern, insbesondere für und mit [[Fahrt]]engruppen ([[Stamm|Stämmen]], [[Pfadfinderbünde und -verbände|Bünden]] u.s.w.), die eine hohe musikalische Qualität besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Service geht von der Planung, Aufnahme, Schnitt bis hin zur fertig produzierten CD in Klein- und Großserie. Das „bündische audio“ ist auf nahezu allen bedeutenden [[Singewettstreit]]en zu finden und bietet eine große Anzahl von Tonträgern aus der Jugendbewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände des Tonarchivs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jugendbewegung ab 1933&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] 1965 - 1975&lt;br /&gt;
* Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1977 - 1994&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* Rheinischer Singewettstreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Karl_Oelbermann|Karl Oelbermann]]'' singt, ein Tondenkmal 1974; Dokumentation.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 1'', Der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]], singt Lieder aus dem [[Silberspring]], 1981.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 2'', Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt Lieder aus dem Silberspring, 1982.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: Singen und Musizieren im BdP'' (1978 bis 1994) ([[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]])&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Hamburger Singewettstreit]]'' 1955, 1962, 1963, 1966, 1978 bis 2001.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Würzburger Singewettstreit]]'' 1997 bis 2005,2008&lt;br /&gt;
* ''CD: Rheinischer Singewettstreit 2009 bis heute'' &lt;br /&gt;
* ''CD: Singt Freunde,'' der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring; [[Fahrtenlied|Fahrtenlieder]] - Zyklus&lt;br /&gt;
* ''CD: Tonspuren,'' Lieder aus Singewettstreiten der Jugendbewegung 1987-93.&lt;br /&gt;
* ''CD: Lieder der Landstraße.'' [[Pfadfinderbund_Weltenbummler|Pfadfinderbund Weltenbummler]] (PbW).&lt;br /&gt;
* ''CD: Zupfgeigengretel,'' Volks- und Fahrtenlieder, Mädelschaft Ubier im Deutschen Pfadfinderbund [[DPB|(DPB)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Liederbogen,'' 20 Jahre Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder [[Bund_der_Pfadfinderinnen_und_Pfadfinder|(BdP)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Jona,'' Lieder der Fahrtengruppe Jona; ([[KPE]])&lt;br /&gt;
* ''CD: 50 Jahre Zugvogel,'' Jubiläumskonzert des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund, 2003.&lt;br /&gt;
* ''CD: So jung,'' Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt '''neue Lieder''' aus dem Silberspring, 2013.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Tonträger Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
* ''CD: 15 Jahre Hamburger Singewettstreit:'' 1978 - 1992; eine Dokumentation. [[THOROFON]] 1993 / Alle Tonaufnahmen vom bündischen-audio.&lt;br /&gt;
* ''CD: [[Über meiner Heimat Frühling]].'' 62 lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 1997. &lt;br /&gt;
* ''CD: Auf der Straße nach Kasan,'' der Orden der Wandalen im [[Nerother_Wandervogel|Nerother Wandervogel]] singt Lieder der Fahrt. THOROFON, 2001.&lt;br /&gt;
* ''CD: Seh ich Schwäne nordwärts fliegen,'' weitere 60 Lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Film Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*TV-Film: Burg Waldeck 1997.  Degenhardt - Festival.  Franz-Josef Degenhardt und seine Freunde, im Auftrag der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. 1997. [http://www.youtube.com/watch?v=9gWT11KGWQc Film]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''DVD / Film Veröffentlichungen die mit Material aus dem Archiv unterstütz wurden.''' &lt;br /&gt;
* ''DVD: Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''DVD: „DIE WALDECK“''  Dokumentarfilm / Produktion, Buch &amp;amp; Regie Gabi Heleen Bollinger  in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Liederbuch (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Codex Patomomomensis]]&amp;quot; ein kommentiertes Liederbuch, Zauberwaldverlag 2007&lt;br /&gt;
*[http://freischar.de/dokumente/gef_lieder.pdf ''CD+Buch: Gefährliche Lieder,''] Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933-1945. Textredaktion: Hannah Müller. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland und des NS-Dokumentationszentrums, Emons Verlag Köln, 2010. ISBN 978-3897057425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Rundfunksendungen die mit Ton- Material aus dem Archiv unterstütz wurden. (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '' Lieder als Dokumente der Zeit.'' Die Deutsche Jugendbewegung.  Hessischer Rundfunk HR2, Erstausstrahlung: Schulfunksendung in 8 Teilen v. 04.09, 11.09, 18.09, 25.09.1985.&lt;br /&gt;
* '' Jeden Tag eine gute Tat.'' Pfadfinder heute. Westdeutscher Rundfunk WDR 3, Erstausstrahlung: Schulfunksendung 09.12.1986.&lt;br /&gt;
* '' Neue Töne in den Bünden.'' Singen bei den Erben der deutschen Jugendbewegung. Deutschlandfunk. Erstausstrahlung: 27. 12. 1989. &lt;br /&gt;
* '' Der Hamburger-Singewettstreit.''  Westdeutscher Rundfunk WDR 1. Erstausstrahlung: 31.03.1990. &lt;br /&gt;
* '' Die mit dem großen Hut.'' 100 Jahre Pfadfinderbewegung. Bayerischer Rundfunk. (Bayern2Radio) 60 Min. Erstausstrahlung: 22.02.2007.&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;Wissenswert: Der Deutsche streitet und singt&amp;quot;''  Von der Jugendbewegung bis zum 2. Weltkrieg; (Hessischer Rundfunk hr2) 21:43 Min. Erstausstrahlung: 07.06.2008, [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53487&amp;amp;key=standard_document_34214214]&lt;br /&gt;
* ''100 Jahre [[Zupfgeigenhansl]]'', Sendung Variationen, Westdeutscher Rundfunk (Hörfunk WDR 3) 17:00 Min. Erstausstrahlung: 12.12.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*Hubertusband; Sonder-Grad - Für das Archiv; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom [[Südmarkverlag]] Fritsch, 1979&lt;br /&gt;
*Hubertusband; 1-Grad - Für die Verlagsarbeit; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom Südmarkverlag Fritsch, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Stichwort]], Heft Nr. 4/1983 S.264 - 266. [[Südmarkverlag]] Fritsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buendisches-audio.de/ Bündisches-Audio]&lt;br /&gt;
*[http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archivseiten] &lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/dnbn/330089552 Bündisches-Audio im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liederbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Bündisches-Audio</title>
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		<updated>2013-02-02T12:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:label.gif |thumb|right|Label]]&lt;br /&gt;
Das '''„bündische audio“''' ist zugleich Archiv und Herausgeber von Tonträgern  der „Deutschen [[Jugendbewegung]]“, insbesondere der [[Bündisch|bündischen]] [[Musikkultur]]. &lt;br /&gt;
Der Verlag ist kein Betrieb im eigentlichen Sinne, sondern ein überbündisches Projekt, das durch den Vertrieb von Tonträgern und Archivmaterial das Archiv finanziert. Hierfür erhält  es keinerlei öffentliche Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonarchiv wurde 1974 auf der [[Jugendburg Balduinstein]] gegründet  und ist heute mit über 300 Stunden Tonmaterial aus der Jugendbewegung das größte [[überbündisch]]e Tonarchiv. Es sammelt und sichert nur Tondokumente der deutschen Jugendbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Philosophie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „bündische audio“ sieht seine Aufgabe darin, Musik und Gesang der damaligen und heutigen bündischen Gruppen möglichst originalgetreu zu dokumentieren. Diese akustischen Eindrücke vermitteln wie kaum ein anderes historisches Dokument in stärkster Unmittelbarkeit Geschehenes und sind deswegen eine ideales Mittel zur Vermittlung von musischen Ideen, Interpretationen, Anregungen und  Vergleichsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Philosophie des „bündischen audio“ gehört auch das Produzieren von Tonträgern, insbesondere für und mit [[Fahrt]]engruppen ([[Stamm|Stämmen]], [[Pfadfinderbünde und -verbände|Bünden]] u.s.w.), die eine hohe musikalische Qualität besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Service geht von der Planung, Aufnahme, Schnitt bis hin zur fertig produzierten CD in Klein- und Großserie. Das „bündische audio“ ist auf nahezu allen bedeutenden [[Singewettstreit]]en zu finden und bietet eine große Anzahl von Tonträgern aus der Jugendbewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände des Tonarchivs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jugendbewegung ab 1933&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] 1965 - 1975&lt;br /&gt;
* Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1977 - 1994&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* Rheinischer Singewettstreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Karl_Oelbermann|Karl Oelbermann]]'' singt, ein Tondenkmal 1974; Dokumentation.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 1'', Der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]], singt Lieder aus dem [[Silberspring]], 1981.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 2'', Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt Lieder aus dem Silberspring, 1982.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: Singen und Musizieren im BdP'' (1978 bis 1994) ([[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]])&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Hamburger Singewettstreit]]'' 1955, 1962, 1963, 1966, 1978 bis 2001.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Würzburger Singewettstreit]]'' 1997 bis 2005,2008&lt;br /&gt;
* ''CD: Rheinischer Singewettstreit 2009 bis heute'' &lt;br /&gt;
* ''CD: Singt Freunde,'' der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring; [[Fahrtenlied|Fahrtenlieder]] - Zyklus&lt;br /&gt;
* ''CD: Tonspuren,'' Lieder aus Singewettstreiten der Jugendbewegung 1987-93.&lt;br /&gt;
* ''CD: Lieder der Landstraße.'' [[Pfadfinderbund_Weltenbummler|Pfadfinderbund Weltenbummler]] (PbW).&lt;br /&gt;
* ''CD: Zupfgeigengretel,'' Volks- und Fahrtenlieder, Mädelschaft Ubier im Deutschen Pfadfinderbund [[DPB|(DPB)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Liederbogen,'' 20 Jahre Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder [[Bund_der_Pfadfinderinnen_und_Pfadfinder|(BdP)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Jona,'' Lieder der Fahrtengruppe Jona; ([[KPE]])&lt;br /&gt;
* ''CD: 50 Jahre Zugvogel,'' Jubiläumskonzert des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund, 2003.&lt;br /&gt;
* ''CD: So jung,'' Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt '''neue Lieder''' aus dem Silberspring, 2013.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Tonträger Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
* ''CD: 15 Jahre Hamburger Singewettstreit:'' 1978 - 1992; eine Dokumentation. [[THOROFON]] 1993 / Alle Tonaufnahmen vom bündischen-audio.&lt;br /&gt;
* ''CD: [[Über meiner Heimat Frühling]].'' 62 lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 1997. &lt;br /&gt;
* ''CD: Auf der Straße nach Kasan,'' der Orden der Wandalen im [[Nerother_Wandervogel|Nerother Wandervogel]] singt Lieder der Fahrt. THOROFON, 2001.&lt;br /&gt;
* ''CD: Seh ich Schwäne nordwärts fliegen,'' weitere 60 Lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''DVD / Film Veröffentlichungen die wir mit entsprechendem Material aus unserem Archiv unterstützen konnten.'''&lt;br /&gt;
*TV-Film: Burg Waldeck 1997.  Degenhardt - Festival.  Franz-Josef Degenhardt und seine Freunde, im Auftrag der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. 1997. [http://www.youtube.com/watch?v=9gWT11KGWQc Film]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* ''DVD: Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''DVD: „DIE WALDECK“''  Dokumentarfilm / Produktion, Buch &amp;amp; Regie Gabi Heleen Bollinger  in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Liederbuch (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Codex Patomomomensis]]&amp;quot; ein kommentiertes Liederbuch, Zauberwaldverlag 2007&lt;br /&gt;
*[http://freischar.de/dokumente/gef_lieder.pdf ''CD+Buch: Gefährliche Lieder,''] Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933-1945. Textredaktion: Hannah Müller. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland und des NS-Dokumentationszentrums, Emons Verlag Köln, 2010. ISBN 978-3897057425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Rundfunksendungen die wir mit entsprechendem Ton Material aus unserem Archiv unterstützen konnten. (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '' Lieder als Dokumente der Zeit.'' Die Deutsche Jugendbewegung.  Hessischer Rundfunk HR2, Erstausstrahlung: Schulfunksendung in 8 Teilen v. 04.09, 11.09, 18.09, 25.09.1985.&lt;br /&gt;
* '' Jeden Tag eine gute Tat.'' Pfadfinder heute. Westdeutscher Rundfunk WDR 3, Erstausstrahlung: Schulfunksendung 09.12.1986.&lt;br /&gt;
* '' Neue Töne in den Bünden.'' Singen bei den Erben der deutschen Jugendbewegung. Deutschlandfunk. Erstausstrahlung: 27. 12. 1989. &lt;br /&gt;
* '' Der Hamburger-Singewettstreit.''  Westdeutscher Rundfunk WDR 1. Erstausstrahlung: 31.03.1990. &lt;br /&gt;
* '' Die mit dem großen Hut.'' 100 Jahre Pfadfinderbewegung. Bayerischer Rundfunk. (Bayern2Radio) 60 Min. Erstausstrahlung: 22.02.2007.&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;Wissenswert: Der Deutsche streitet und singt&amp;quot;''  Von der Jugendbewegung bis zum 2. Weltkrieg; (Hessischer Rundfunk hr2) 21:43 Min. Erstausstrahlung: 07.06.2008, [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53487&amp;amp;key=standard_document_34214214]&lt;br /&gt;
* ''100 Jahre [[Zupfgeigenhansl]]'', Sendung Variationen, Westdeutscher Rundfunk (Hörfunk WDR 3) 17:00 Min. Erstausstrahlung: 12.12.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*Hubertusband; Sonder-Grad - Für das Archiv; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom [[Südmarkverlag]] Fritsch, 1979&lt;br /&gt;
*Hubertusband; 1-Grad - Für die Verlagsarbeit; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom Südmarkverlag Fritsch, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Stichwort]], Heft Nr. 4/1983 S.264 - 266. [[Südmarkverlag]] Fritsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buendisches-audio.de/ Bündisches-Audio]&lt;br /&gt;
*[http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archivseiten] &lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/dnbn/330089552 Bündisches-Audio im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liederbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Bündisches-Audio</title>
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		<updated>2013-02-01T09:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:label.gif |thumb|right|Label]]&lt;br /&gt;
Das '''„bündische audio“''' ist zugleich Archiv und Herausgeber von Tonträgern  der „Deutschen [[Jugendbewegung]]“, insbesondere der [[Bündisch|bündischen]] [[Musikkultur]]. &lt;br /&gt;
Der Verlag ist kein Betrieb im eigentlichen Sinne, sondern ein überbündisches Projekt, das durch den Vertrieb von Tonträgern und Archivmaterial das Archiv finanziert. Hierfür erhält  es keinerlei öffentliche Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonarchiv wurde 1974 auf der [[Jugendburg Balduinstein]] gegründet  und ist heute mit über 300 Stunden Tonmaterial aus der Jugendbewegung das größte [[überbündisch]]e Tonarchiv. Es sammelt und sichert nur Tondokumente der deutschen Jugendbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Philosophie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „bündische audio“ sieht seine Aufgabe darin, Musik und Gesang der damaligen und heutigen bündischen Gruppen möglichst originalgetreu zu dokumentieren. Diese akustischen Eindrücke vermitteln wie kaum ein anderes historisches Dokument in stärkster Unmittelbarkeit Geschehenes und sind deswegen eine ideales Mittel zur Vermittlung von musischen Ideen, Interpretationen, Anregungen und  Vergleichsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Philosophie des „bündischen audio“ gehört auch das Produzieren von Tonträgern, insbesondere für und mit [[Fahrt]]engruppen ([[Stamm|Stämmen]], [[Pfadfinderbünde und -verbände|Bünden]] u.s.w.), die eine hohe musikalische Qualität besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Service geht von der Planung, Aufnahme, Schnitt bis hin zur fertig produzierten CD in Klein- und Großserie. Das „bündische audio“ ist auf nahezu allen bedeutenden [[Singewettstreit]]en zu finden und bietet eine große Anzahl von Tonträgern aus der Jugendbewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände des Tonarchivs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jugendbewegung ab 1933&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] 1965 - 1975&lt;br /&gt;
* Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1977 - 1994&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* Rheinischer Singewettstreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Karl_Oelbermann|Karl Oelbermann]]'' singt, ein Tondenkmal 1974; Dokumentation.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 1'', Der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]], singt Lieder aus dem [[Silberspring]], 1981.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 2'', Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt Lieder aus dem Silberspring, 1982.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: Singen und Musizieren im BdP'' (1978 bis 1994) ([[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]])&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Hamburger Singewettstreit]]'' 1955, 1962, 1963, 1966, 1978 bis 2001.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Würzburger Singewettstreit]]'' 1997 bis 2005,2008&lt;br /&gt;
* ''CD: Rheinischer Singewettstreit 2009 bis heute'' &lt;br /&gt;
* ''CD: Singt Freunde,'' der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring; [[Fahrtenlied|Fahrtenlieder]] - Zyklus&lt;br /&gt;
* ''CD: Tonspuren,'' Lieder aus Singewettstreiten der Jugendbewegung 1987-93.&lt;br /&gt;
* ''CD: Lieder der Landstraße.'' [[Pfadfinderbund_Weltenbummler|Pfadfinderbund Weltenbummler]] (PbW).&lt;br /&gt;
* ''CD: Zupfgeigengretel,'' Volks- und Fahrtenlieder, Mädelschaft Ubier im Deutschen Pfadfinderbund [[DPB|(DPB)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Liederbogen,'' 20 Jahre Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder [[Bund_der_Pfadfinderinnen_und_Pfadfinder|(BdP)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Jona,'' Lieder der Fahrtengruppe Jona; ([[KPE]])&lt;br /&gt;
* ''CD: 50 Jahre Zugvogel,'' Jubiläumskonzert des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund, 2003.&lt;br /&gt;
* ''CD: So jung,'' Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt '''neue Lieder''' aus dem Silberspring, 2013.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Tonträger Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
* ''CD: 15 Jahre Hamburger Singewettstreit:'' 1978 - 1992; eine Dokumentation. [[THOROFON]] 1993 / Alle Tonaufnahmen vom bündischen-audio.&lt;br /&gt;
* ''CD: [[Über meiner Heimat Frühling]].'' 62 lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 1997. &lt;br /&gt;
* ''CD: Auf der Straße nach Kasan,'' der Orden der Wandalen im [[Nerother_Wandervogel|Nerother Wandervogel]] singt Lieder der Fahrt. THOROFON, 2001.&lt;br /&gt;
* ''CD: Seh ich Schwäne nordwärts fliegen,'' weitere 60 Lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''DVD / Film Veröffentlichungen unter Nutzung von Archivalien (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*TV-Film: Burg Waldeck 1997.  Degenhardt - Festival.  Franz-Josef Degenhardt und seine Freunde, im Auftrag der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. 1997. [http://www.youtube.com/watch?v=9gWT11KGWQc Film] &lt;br /&gt;
* ''DVD: Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
*  ''DVD: „DIE WALDECK“''  Dokumentarfilm / Produktion, Buch &amp;amp; Regie Gabi Heleen Bollinger  in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)  2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Liederbuch (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Codex Patomomomensis]]&amp;quot; ein kommentiertes Liederbuch, Zauberwaldverlag 2007&lt;br /&gt;
*[http://freischar.de/dokumente/gef_lieder.pdf ''CD+Buch: Gefährliche Lieder,''] Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933-1945. Textredaktion: Hannah Müller. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland und des NS-Dokumentationszentrums, Emons Verlag Köln, 2010. ISBN 978-3897057425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Rundfunksendungen unter Nutzung von Archivalien (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '' Lieder als Dokumente der Zeit.'' Die Deutsche Jugendbewegung.  Hessischer Rundfunk HR2, Erstausstrahlung: Schulfunksendung in 8 Teilen v. 04.09, 11.09, 18.09, 25.09.1985.&lt;br /&gt;
* '' Jeden Tag eine gute Tat.'' Pfadfinder heute. Westdeutscher Rundfunk WDR 3, Erstausstrahlung: Schulfunksendung 09.12.1986.&lt;br /&gt;
* '' Neue Töne in den Bünden.'' Singen bei den Erben der deutschen Jugendbewegung. Deutschlandfunk. Erstausstrahlung: 27. 12. 1989. &lt;br /&gt;
* '' Der Hamburger-Singewettstreit.''  Westdeutscher Rundfunk WDR 1. Erstausstrahlung: 31.03.1990. &lt;br /&gt;
* '' Die mit dem großen Hut.'' 100 Jahre Pfadfinderbewegung. Bayerischer Rundfunk. (Bayern2Radio) 60 Min. Erstausstrahlung: 22.02.2007.&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;Wissenswert: Der Deutsche streitet und singt&amp;quot;''  Von der Jugendbewegung bis zum 2. Weltkrieg; (Hessischer Rundfunk hr2) 21:43 Min. Erstausstrahlung: 07.06.2008, [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53487&amp;amp;key=standard_document_34214214]&lt;br /&gt;
* ''100 Jahre [[Zupfgeigenhansl]]'', Sendung Variationen, Westdeutscher Rundfunk (Hörfunk WDR 3) 17:00 Min. Erstausstrahlung: 12.12.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*Hubertusband; Sonder-Grad - Für das Archiv; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom [[Südmarkverlag]] Fritsch, 1979&lt;br /&gt;
*Hubertusband; 1-Grad - Für die Verlagsarbeit; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom Südmarkverlag Fritsch, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Stichwort]], Heft Nr. 4/1983 S.264 - 266. [[Südmarkverlag]] Fritsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buendisches-audio.de/ Bündisches-Audio]&lt;br /&gt;
*[http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archivseiten] &lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/dnbn/330089552 Bündisches-Audio im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liederbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Waldeck</title>
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		<updated>2013-01-23T10:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Weblinks */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html König Oelb. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1969 (online)]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.themen-der-zeit.de/content/Die_Burg_Waldeck_Mythos_und_Legende.1695.0.html Michael Mentzel: ''Die Burg Waldeck. Mythos und Legende''. Rezension des Films ''Die Waldeck'' (2012) von Gabi Heleen Bollinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=36013</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=36013"/>
		<updated>2013-01-18T08:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=35989</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2013-01-15T07:29:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=35986</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2013-01-10T17:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Georg_Zierenberg&amp;diff=35985</id>
		<title>Georg Zierenberg</title>
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		<updated>2013-01-10T17:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Veröffentlichungen */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Georg Zierenberg''' (* 1911 - † 1963), [[Fahrtenname]] schorse (jim), war ein [[Liedschöpfer]] der [[Bündisch]]en Jugend aus dem [[Nerother Wandervogel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder und Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*kameraden, wann sehen wir uns wieder? ([[Kneipe vorm Moor]]) &lt;br /&gt;
*wo seid ihr nächte am feuer? (feiert das fest, kameraden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*als fahrnder (fahrender) schüler zog ich die lande kreuz und quer &lt;br /&gt;
*als ich damals zog aus texas (goldgräberlied) &lt;br /&gt;
*auf, brüder, sagt und nennt eh' ihr zur fahrt euch wend't (sonnwendlied) &lt;br /&gt;
*der moorwind geht, das wollgras weht &lt;br /&gt;
*die letzten boote kommen in den hafen &lt;br /&gt;
*es hat ein dieb den roten mond zu seiner laterne gemacht &lt;br /&gt;
*es ist soweit, komm mit gesell &lt;br /&gt;
*es sehnen die vaganten sich nach den unbekannten blaufernen ewig (vaganten-lied) &lt;br /&gt;
*fremde länder, fremdes meer, abenteuer wunderbar &lt;br /&gt;
*i am coming just from texas (the poor old digger) &lt;br /&gt;
*in der ägäis fischten wir einst jahr für jahr (ägäisches fischerlied) &lt;br /&gt;
*kameraden, wann sehen wir uns wieder? (die kneipe am moor) (Kneipe vorm Moor) &lt;br /&gt;
*o himmel, was ist doch für'n trauriges leben &lt;br /&gt;
*sattelt die pferde, lasset uns reiten, trommeln die hufe ihr lied (reiterlied) &lt;br /&gt;
*sie feierten beim lautenspiel das große fest der weißen lilie (das lilienferkellied) &lt;br /&gt;
*weit ist der weg nach moribar &lt;br /&gt;
*wo seid ihr nächte am feuer? (feiert das fest, kameraden) (die männer vom moor) &lt;br /&gt;
*zelte standen nachts vor artakowo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* [[Der Turm]] (A), [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1952&lt;br /&gt;
* der schräge turm, 262 Lieder mit Noten, Voggenreiter Verlag, Bad Godesberg ca. 1966&lt;br /&gt;
* [[Horridoh]]!, Neue und alte Lieder der Nerother. [[Nerother Wandervogel]], [[Burg Waldeck]] 1958&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Adler]], 1998&lt;br /&gt;
* liederblätter deutscher jugend - 26. heft 1983, [[Südmarkverlag]] Fritsch KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Zierenberg%2C+Georg+%28schorse%29 Die Lieder / Werke Georg Zierenberg, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=SY397RAVzNg  Die Kneipe am Moor (bei .youtube.com)]&lt;br /&gt;
*[http://beraeuner.edv-remscheid.de/beraeuner2007/WeitIstDerWegNachMoribar.mp3  Weit ist der Weg nach Moribar mp3]&lt;br /&gt;
*[http://www.hf.uni-koeln.de/data/musikeume/File/ad%20marginem/adm77.pdf Stefan Krolle: Die Liedtradierung innerhalb der Deutschen Jugendbewegung im Zeitraum von 1922 bis 1964]: die Lieder der [[Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Georg_Zierenberg&amp;diff=35984</id>
		<title>Georg Zierenberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Georg_Zierenberg&amp;diff=35984"/>
		<updated>2013-01-09T08:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Georg Zierenberg''' (* 1911 - † 1963), [[Fahrtenname]] schorse (jim), war ein [[Liedschöpfer]] der [[Bündisch]]en Jugend aus dem [[Nerother Wandervogel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder und Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*kameraden, wann sehen wir uns wieder? ([[Kneipe vorm Moor]]) &lt;br /&gt;
*wo seid ihr nächte am feuer? (feiert das fest, kameraden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*als fahrnder (fahrender) schüler zog ich die lande kreuz und quer &lt;br /&gt;
*als ich damals zog aus texas (goldgräberlied) &lt;br /&gt;
*auf, brüder, sagt und nennt eh' ihr zur fahrt euch wend't (sonnwendlied) &lt;br /&gt;
*der moorwind geht, das wollgras weht &lt;br /&gt;
*die letzten boote kommen in den hafen &lt;br /&gt;
*es hat ein dieb den roten mond zu seiner laterne gemacht &lt;br /&gt;
*es ist soweit, komm mit gesell &lt;br /&gt;
*es sehnen die vaganten sich nach den unbekannten blaufernen ewig (vaganten-lied) &lt;br /&gt;
*fremde länder, fremdes meer, abenteuer wunderbar &lt;br /&gt;
*i am coming just from texas (the poor old digger) &lt;br /&gt;
*in der ägäis fischten wir einst jahr für jahr (ägäisches fischerlied) &lt;br /&gt;
*kameraden, wann sehen wir uns wieder? (die kneipe am moor) (Kneipe vorm Moor) &lt;br /&gt;
*o himmel, was ist doch für'n trauriges leben &lt;br /&gt;
*sattelt die pferde, lasset uns reiten, trommeln die hufe ihr lied (reiterlied) &lt;br /&gt;
*sie feierten beim lautenspiel das große fest der weißen lilie (das lilienferkellied) &lt;br /&gt;
*weit ist der weg nach moribar &lt;br /&gt;
*wo seid ihr nächte am feuer? (feiert das fest, kameraden) (die männer vom moor) &lt;br /&gt;
*zelte standen nachts vor artakowo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* [[Der Turm]] (A), [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1952&lt;br /&gt;
* der schräge turm, Voggenreiter Verlag, Bad Godesberg&lt;br /&gt;
* [[Horridoh]]!, Neue und alte Lieder der Nerother. [[Nerother Wandervogel]], [[Burg Waldeck]] 1958&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Adler]], 1998&lt;br /&gt;
* liederblätter deutscher jugend - 26. heft 1983, [[Südmarkverlag]] Fritsch KG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Zierenberg%2C+Georg+%28schorse%29 Die Lieder / Werke Georg Zierenberg, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=SY397RAVzNg  Die Kneipe am Moor (bei .youtube.com)]&lt;br /&gt;
*[http://beraeuner.edv-remscheid.de/beraeuner2007/WeitIstDerWegNachMoribar.mp3  Weit ist der Weg nach Moribar mp3]&lt;br /&gt;
*[http://www.hf.uni-koeln.de/data/musikeume/File/ad%20marginem/adm77.pdf Stefan Krolle: Die Liedtradierung innerhalb der Deutschen Jugendbewegung im Zeitraum von 1922 bis 1964]: die Lieder der [[Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Zierenberg, Georg, schorse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Erich_Scholz&amp;diff=35980</id>
		<title>Erich Scholz</title>
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		<updated>2013-01-06T13:26:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Veröffentlichungen */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Olka 1990.jpg|thumb|right|olka 1984; auf der [[Jugendburg Balduinstein]]]]&lt;br /&gt;
Erich Scholz (* 18. Mai 1911 in Tarnowitz (Tarnowskie Góry); † 2. Oktober 2000 in Rimbach (Odenwald)) war ein deutscher Architekt, Autor und [[Liedschöpfer]] der [[Jugendbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholz war Angehöriger der deutschen Jugendbewegung und erlangte besonders durch seine zahlreichen Lieder Bekanntheit. Er ist auch unter seinem [[Fahrtenname|Fahrtennamen]] ''olka'' bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasium in Tarnowitz und dem Abitur in Kattowitz nahm Olka ein Studium der Vermessungstechnik in Danzig auf, das er 1934 abbrach. Von 1936 bis 1938 absolvierte er ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg; in dieser Zeit übernahm er die Leitung der ''Gruppe Polen im Bund Auslandsdeutscher Studierender''. Ende 1938 erhielt er das Ingenieursdiplom, danach arbeitete Scholz in einem Architekturbüro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Scholz eingebürgert, er trat der ''Allgemeinen SS'' in Berlin bei. 1941 meldete er sich freiwillig zur Waffen-SS. Ab 1942 war er Mitarbeiter der Amtsgruppe C, Bauten, im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) und im Rahmen des Generalplans Ost an den Planungen für eine gewaltsame „Germanisierung“ Osteuropas beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1942 bis Februar 1945 war er Adjutant bei SS-Brigadeführer Staatsrat Dr. Schieber im ''Rüstungslieferungsamt'' des Reichsministeriums für Bewaffnung und Munition. Im Januar 1943, während des Desasters von Stalingrad, wurde er zur Truppe kommandiert, jedoch sicher auf Intervention von Dr. Schieber wieder ins Rüstungsministerium zurückversetzt. Anfang 1945 wurde er als Kommandant der aus KZ-Häftlingen gebildeten IV. SS-Baubrigade nach Ellrich im Harz versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 führte er einen Evakuierungsmarsch, dabei wurde er von US-amerikanischen Einheiten festgenommen. Von 1945 bis 1948 war er in amerikanischem Kriegsverbrechergewahrsam in Dachau. Nach seiner Entlassung 1948 wurde Scholz Architekt bei der BASF. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der SPD bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 sollte Scholz den Eichendorff-Literaturpreis erhalten. Nachdem Rechercheergebnisse aus dem ''Berlin Document Center'' und dem Institut für Zeitgeschichte veröffentlicht wurden, widerrief die Jury ihr Votum. Den Preis erhielt dann Bodo Heimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Jugendarbeit]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Scholz war sowohl vor wie auch nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Gruppen der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] meist in führender Position tätig. Vor 1933 war er Mitglied in der „Jungdeutschen Erneuerungsbewegung in Polen“. Scholz war beteiligt an der Herausgabe der Zeitschrift ''Zelte im Osten'', er veröffentlichte dort Texte, Lieder und Grafiken. Er war führendes Mitglied der ''Deutschen [[Jungenschaft]] in Polen'' und wurde in die [[dj.1.11]] aufgenommen. Nach dem Engagement [[Eberhard Koebel]]s in der KPD trat Scholz in die Jungentrucht von [[Karl Christian Müller]], genannt teut, über.&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 war er nach eigenen Angaben zeitweise hauptberuflicher Führer in der Hitlerjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde Scholz Mitglied in der wieder neu gegründeten [[Deutsche Jungentrucht|Deutschen Jungentrucht]] und wirkte 1960 an deren Zusammenschluss mit dem Jungwandervogel und der Jungenschaft im Bund zum [[Bund deutscher Jungenschaften|&amp;quot;Bundes deutscher Jungenschaften]]“ (BdJ) mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*Aber am Abend laden wir uns ein&lt;br /&gt;
*Bruder nun wird es Abend, nimm die ein Glas zum Wein (Triodimali) &lt;br /&gt;
*Meine Sonne will ich fragen&lt;br /&gt;
*Nacht steht Hunger starr in unserm Traum &lt;br /&gt;
*Unter den Toren im Schatten der Stadt (Text &amp;amp; Weise: Olka)&lt;br /&gt;
*Was ließen jene, die vor uns schon waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
(alphabetisch nach Liedanfang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
* Abends im Lager Regen fällt aufs Zelt&lt;br /&gt;
* Abends, wenn der Mond sich zeigt&lt;br /&gt;
* Aber am Abend, laden wir uns ein&lt;br /&gt;
* Aber die hellen Wasser, die hellen Wellen&lt;br /&gt;
* Achtung, Kamerad, der Kampf ist nicht vorbei&lt;br /&gt;
* Als man uns in die weite Welt geboren&lt;br /&gt;
* Als Pedder seinen Arm verlor&lt;br /&gt;
* Am Abend sprach ich, ach wie bin ich müde&lt;br /&gt;
* Auf dem Holztisch da trocknen die Pfützen&lt;br /&gt;
* Auf den Berg sind wir gegangen&lt;br /&gt;
* Auf, braunes Pferd, auf du grauer Stahl&lt;br /&gt;
* Auf, laßt sie Anker steigen&lt;br /&gt;
* Auf nach Petsamo (''Laßt und wieder die große Straße ziehn'') (Strophen 2&amp;amp;3; Weise [[Kurt_Heerklotz|keh]])&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
* Bei Bogdan Kambolla&lt;br /&gt;
* Belagerung von Tombaleeh (''Zehn Tage lag die Flotte auf der Reede'')&lt;br /&gt;
* Blank Pidder (''Nachts vor dem Fenster steht der Wind'')&lt;br /&gt;
* Brautraub auf Sidonia (''Hinter Mylos, fern dem Hafen'')&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
* Canto italiano (''An der Straße nach Tortona'')&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
* Da hatt' ichs plötzlich satt&lt;br /&gt;
* Das 100. Lied (''Ich dachte oft, nun wär's genug'')&lt;br /&gt;
* Das Jahr wird alt voll Dunkelheit&lt;br /&gt;
* Das Lied von der Schenke (''Hej, Wirt, mach auf'')&lt;br /&gt;
* Den Weg, den ich geh (''Treibt mein Lied im Wind der einsamen Zeit'')&lt;br /&gt;
* Der Abend kommt wieder aus westlichen Breiten&lt;br /&gt;
* Der blaue Peter weht im Wind&lt;br /&gt;
* Der bleiche Mond hat uns geweckt&lt;br /&gt;
* Der Liedertrödler (''Trägt mein Schiff eine reiche Fracht'')&lt;br /&gt;
* Der Sommer steht im Land, ihr lieben Kameraden&lt;br /&gt;
* Die Banda (''Dschia Dschia Dschiada'')&lt;br /&gt;
* Die Braut vom Trondalfinne (''Es sprach der Herr zu seinem Knecht'')&lt;br /&gt;
* Die goldene Horde (''Langsam reitet uns're Horde'') (Weise: [[petusen]])&lt;br /&gt;
* Die graue Kompanie trägt nicht Lutzen und nicht Schnur&lt;br /&gt;
* Die Parole (''Wenn du mich fragst nach jenem Weg'')&lt;br /&gt;
* Die Menschen, sie kommen in dunklen Gezeiten&lt;br /&gt;
* Die naßen Musikanten (''Und der Regen rinnt und wieder in die Schuh'')&lt;br /&gt;
* Die Spuren, die unserem Land eingeprägt&lt;br /&gt;
* Die unglaubliche Geschichte von Franzek (''Franzek ist gestorben, spielten sie ihm einen'')&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
* Einmal und vor langer Zeit&lt;br /&gt;
* Eskimo-Lied (''Da überdenke ich alle kleinen Abenteuer'')&lt;br /&gt;
* Es fuhren vier Kerls auf einem Pott&lt;br /&gt;
* Es kommen die Tage, da mußt du verlassen&lt;br /&gt;
* Es war einst ein König in Island droben&lt;br /&gt;
* Es weht der Wind von Nord und Süd&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
* Fallen die Schatten über die Hänge&lt;br /&gt;
* Fern überm See beginnt die Nacht&lt;br /&gt;
* Ferne Wolken sah ich reisen&lt;br /&gt;
* Flamenco (''An der Mauer von La Gola'')&lt;br /&gt;
* Festlied (''Hört, Gesellen, auf der Strecke'')&lt;br /&gt;
* Finnlandfahrt (''Wieder zieht unsre kleine Schar'')&lt;br /&gt;
* Führst du die Waffe zum Fechten&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
* Geh ich die Gassen lang&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
* Hab so manche Straße ja schon gesehn&lt;br /&gt;
* Hat mein reicher Freund wohl zwei schöne, starke Pferde&lt;br /&gt;
* Heimat (''Im Morgennebel schwimmen Tal und Wälder'')&lt;br /&gt;
* Hejo, hejo, horch in den Wind&lt;br /&gt;
* Herbstbunt färbt sich Wald und Heide&lt;br /&gt;
* Heute muß ich Abschied nehmen&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
* Ich hab meinen Vater nicht gekannt&lt;br /&gt;
* Ich hatte in der Jugend einen wunderschönen Baum&lt;br /&gt;
* Ich sattle mir mein schwarzes Pferd&lt;br /&gt;
* Ich wollt zu den Soldaten in das Feldquartier&lt;br /&gt;
* Ihr lieben Kameraden (''Als wir die grauen Fahnen aufzogen'')&lt;br /&gt;
* Im Gedächtnis (''Wir haben die Meilen nicht gezählt'')&lt;br /&gt;
* Irgendwo und immer wieder ('' Als wir auf die Schiffe gingen'')&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
* Karpatenfahrt (''Einsame Pfade sind wir gezogen'')&lt;br /&gt;
* Klage der Gefährten (''Wer kann die Stunden vergessen'')&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
* Lager an der Ostsee (''Schwarze Zelte, weiße Dünen'')&lt;br /&gt;
* Landsuche (''Im Westen sollte es besser sein'')&lt;br /&gt;
* Lang ist der Weg und die Füße sind schwer&lt;br /&gt;
* Langsam, leise, froh uns friedlich&lt;br /&gt;
* La musica trista (''Wir armen Musici'')&lt;br /&gt;
* La prima vera (''Vor meinem Fenster spielt der Frühling seine Vogelflöte'')&lt;br /&gt;
* Laß deine Pferdchen nur Traben (nach einer Weise aus Kastilien)&lt;br /&gt;
* Laßt uns unsre alten Lieder weitertragen&lt;br /&gt;
* Leichtes Holz, mein Boot, so fahren wir aus&lt;br /&gt;
* Leise stellt schon überm Land der Müde Tag den Atem ein&lt;br /&gt;
* Lied der Bauern von Orgnac (''Chevalier, ihr sollt uns sagen'')&lt;br /&gt;
* Lied der Schweden vor Poltowa (''Kamen Schiffe übers Meer, vollgeladen mit Kanonen'')&lt;br /&gt;
* Lied des enttäuschten Mädchens (''Kam einstens von Fern ein fremder Reitersmann'')&lt;br /&gt;
* Lied von dem Kern der Dinge (''Bedenk ich's wohl, so geht es mir'')&lt;br /&gt;
* Lilas de Perigord (''Meine Sonne will ich fagen, meine Sterne, meine Nacht'')&lt;br /&gt;
* Los der Weiber (''Gänse, Hühner und die grünen Enten'')&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
* Man hat sie von Zuhaus geholt&lt;br /&gt;
* Marusja moja (''Wenn auf leeren Feldern die Ulanen reiten'')&lt;br /&gt;
* Matrosenlied (''Gehst du mit uns auf das offene Meer?'')&lt;br /&gt;
* Meinen weißen Ziegenmantel hab ich verspielt&lt;br /&gt;
* Morgenlied (''Brüder, der Tag bricht an'')&lt;br /&gt;
* Mosbach (''Sitzen wir wieder fröhlich zusammen'')&lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
* Nachtlied der Zeltwache (''Sei leise zur Nacht, wenn der Regenwind wacht'')&lt;br /&gt;
* Nacht steht Hunger starr in unserm Traum&lt;br /&gt;
* Nordmänner Tanzlied (''Wolln wir über die Grausee fahren'')&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
* Oberschlesien (''Dort hinterm Wald, dort liegt die lange Straße'')&lt;br /&gt;
* O große Welt, o kleine Zeit&lt;br /&gt;
* Ohne Schuh und ohne Strümpfe&lt;br /&gt;
* Ostsee Rosenort (''Über die Straßen der Ströme'') (Weise: Roland)&lt;br /&gt;
==P==&lt;br /&gt;
* Pedro, spiel auf, spiel zur Kola auf&lt;br /&gt;
* Pelko hat gestohlen beim Bauern ein Ei&lt;br /&gt;
* Pennbruders Lied (''Zieh als armer Lumpenhund'')&lt;br /&gt;
* Peters Traum (''Peter wollte Fische fangen'')&lt;br /&gt;
* Polnisches Scherzlied (''Miaua baba kokotschika'')&lt;br /&gt;
==R==&lt;br /&gt;
* Reif ist nun der Sommerbaum&lt;br /&gt;
* Rittens einstens drei Burschen hinaus&lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
* s gibt ka junge Leit mehr&lt;br /&gt;
* Sag an, mein alter Fahrtenfreund ([[Horst_Fritsch|Horst Fritsch]] gewidmet)&lt;br /&gt;
* Sag mir Bursch, wann willst du frein?&lt;br /&gt;
* Sah ich auf der Weide ein braunes Pferdchen&lt;br /&gt;
* Saßen zwei Jäger still bei der Nacht&lt;br /&gt;
* Schaut mich nicht so traurig an, alte Tippelbrüder&lt;br /&gt;
* Schon heller sind die Tage&lt;br /&gt;
* Schultert das Gewehr (''Eine Schlacht verloren, heia, mag es sein'')&lt;br /&gt;
* Schwert und Hand (''Unsre Schwerter tragen Rost'')&lt;br /&gt;
* Sehr alt sind die Wälder&lt;br /&gt;
* Singend zogen die Soldaten, zogen in den Kampf für Polen (Weise aus Polen)&lt;br /&gt;
* Sonne, mein herrisches, jeißes Gestirn (In memoriam [[dj.1.11]])&lt;br /&gt;
* Springt der Stein vom Huf und der Regen&lt;br /&gt;
* Steh auf einer Brücke&lt;br /&gt;
* Steigen drei Fischer an das Land (Weise aus Frankreich)&lt;br /&gt;
* Stunker's Lied (''Da saß ich im Two Men's Inn'')&lt;br /&gt;
* Sucht ihr nach des Adlers Reisen&lt;br /&gt;
* Szva Dziewecka (''Ging ein Mädchen aus dem Städtchen'')&lt;br /&gt;
==T==&lt;br /&gt;
* Tanz, mein Lieber, tanz, mein Lieber&lt;br /&gt;
* Tief auf dem Grunde der Meere&lt;br /&gt;
* Trag auf meinem Mantel weiß (Weise aus Frankreich)&lt;br /&gt;
* Tropftrallala (''Als wir durch Masuren zogen'')&lt;br /&gt;
* Triodimali (''Bruder nun wird es Abend, nimm die ein Glas zum Wein'')&lt;br /&gt;
* Tscherkessenlied (''Die Steppe zittert und es klopfen harte Hufen'')&lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
* Über den Deich, und das Watt und das Meer&lt;br /&gt;
* Über der weißen Nacht steht hell der große Bär&lt;br /&gt;
* Über die regennaßen Fährten (''Straßen fragen den Teufel nach Ruhm und Gewinn'')&lt;br /&gt;
* Und als der Krieg im dritten Jahr (''Dumpfe Trommel vor uns her'')&lt;br /&gt;
* Und ich les in meinem Fahrtenbuch&lt;br /&gt;
* Unter den Toren im Schatten der Stadt&lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
* Vom Hochmut der Brüder (''Vergeßt nicht, hohe Herrn'')&lt;br /&gt;
* Von der Klage des kleinen Mannes (''Großer Kaiser, großer König'')&lt;br /&gt;
* Vor Jamaika lag einst unser Kahn&lt;br /&gt;
* Vor uns die Nacht, und der Wind spielt im Haar&lt;br /&gt;
* Voran, tapfre Schar, deine Fahne fliegt weit&lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
* Was aber wird uns bleiben?&lt;br /&gt;
* Was kümmern mich die Blicke, der Neid in meiner Spur&lt;br /&gt;
* Was ließen jene, die vor uns schon waren (Weise nach einem barocken Lautensatz von Tielman Susato)&lt;br /&gt;
* Was träumen wir von altem Glück&lt;br /&gt;
* Weil unsre Herzen zwei sind&lt;br /&gt;
* Westlich von Altamira (''Wir trafen uns am Straßenrand'')&lt;br /&gt;
* Wieviel Männer lockte der blanke Stahl&lt;br /&gt;
* Wir fahren ein in das Gestein&lt;br /&gt;
* Wir gehen an ein großes Fest&lt;br /&gt;
* Wir waren fast schon überall&lt;br /&gt;
* Wir wählten den Sommer, wir schnürten den Schuh (Weise: Jürgen Dornheim (judo) und Stefan Stinchcombe (stinchi))&lt;br /&gt;
* Wohin geht unsre Reise, wohin in diesen Tagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Z==&lt;br /&gt;
* Zu Taburetschka auf dem Berge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''Lieder der Rotte Brabant'', Verlag [[Günther Wolff]] – Das junge Volk, 1935&lt;br /&gt;
*''Legenden''. 1935&lt;br /&gt;
*''Die silbernen Hufe''. 1942&lt;br /&gt;
*''Olkas Lieder''. [[Südmarkverlag]] Fritsch KG, Heidenheim an der Brenz, 1984. ISBN 3-88258-080-1&lt;br /&gt;
*''Der Liedertrödler''. [[Südmarkverlag]] Fritsch KG. Heidenheim an der Brenz, 1987. ISBN 3-88258-101-8&lt;br /&gt;
*''Zur Geschichte der bündischen Lieder''. Artikel in der Zeitschrift ''[[Der Eisbrecher|der eisbrecher]]'', Ausgabe 1/1988. ISSN 0342-1597, [[Verlag der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
*''Aus einem nahen fernen Land. Oberschlesische Narben.'' Dülmen 1990&lt;br /&gt;
* Erich Scholz; Norbert Dolezich: ''Synek, das Söhnchen.'' Laumann Druck und Verlag (1991), ISBN 3899600851&lt;br /&gt;
*''Die Unruh : Lebenserinnerungen / Erich Scholz - olka, Edermünde : [[Verlag Achim Freudenstein]], 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen / Literatur ==&lt;br /&gt;
* jungenschaft RESISTANCE (Hrsg.): ''Eine Dokumentation der Verhinderung der Verleihung des &amp;quot;Eichendorff-Preises&amp;quot; an Erich Scholz''. herausgegeben vom „dokumentationsarchiv der antifaschistischen deutschen jungenschaft dj.1.11“ (Mit Aktenauszügen aus dem Berlin Document Center)&lt;br /&gt;
* Joachim Neander: ''Das Konzentrationslager Mittelbau in der Endphase der nationalsozialistischen Diktatur. Zur Geschichte des letzten im „Dritten Reich“ gegründeten selbstständigen Konzentrationslagers unter besonderer Berücksichtigung seiner Auflösungsphase''. Papierflieger, Clausthal-Zellerfeld 1997. ISBN 3-89720-046-5&lt;br /&gt;
* Joachim Neander: ''Die Evakuierung der Lager der SS-Baubrigaden III und IV im April 1945''. in: Firouz Vladi: ''Der Bau der Helmetalbahn. Ein Bericht von der Eisenbahngeschichte, den KZ-Außenlagern der SS-Baubrigaden, der Zwangsarbeit im Südharz in den Jahren 1944-45 und den Evakuierungsmärschen im April 1945'', S. 134–159. Mecke, Duderstadt 2000. ISBN 3-932752-55-4&lt;br /&gt;
* Bruno Wasser: ''Himmlers Raumplanung im Osten. Der Generalplan Ost in Polen 1940-1944.'' Birkhäuser, Basel 1994. ISBN 3-7643-2852-5&lt;br /&gt;
* ''Publizistik &amp;amp; Kunst'' Heft 7/8 Juli/August 1993. IG-Medien. Veröffentlichung über die Geplante Verleihung des Eichendorff-Literaturpreis 1993 an Scholz&lt;br /&gt;
* ''zum tod von olka''. Nachruf in der Zeitschrift ''[[Der Eisbrecher|der eisbrecher]]'', Ausgabe 4/2000. [[Verlag der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
* ''Die andere Saite. Olkas Lieder und das Leben von Erich Scholz''. In ''der eisbrecher'', Ausgabe 3/2006. [[Verlag der Jugendbewegung]] und ergänzend der [http://der-eisbrecher.de/cont_files/eisbrecher-reader_erich_scholz.pdf eisbrecher-reader Erich Scholz (PDF, 4,6 MB)]&lt;br /&gt;
*Jürgen Reulecke, [[Helmut König]]: ''Was ließen jene, die vor uns schon waren?'': Der jugendbewegte Schriftsteller Erich Scholz-olka (1911-2000), Wochenschau Verlag 2011, ISBN 3-89974-702-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Scholz%2C+Erich+%28Olka%29 Die Lieder / Werke Erich Scholz, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=2.1/SET=1/TTL=5/REL?PPN=134514831 Erich Scholz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=Scholz&amp;amp;submit=Suche  Erich Scholz, in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Erich_Scholz|Erich_Scholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Scholz, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Scholz, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Scholz, Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Scholz, Erich, olka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Scholz, Erich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Siegfried_Schmidt&amp;diff=35979</id>
		<title>Siegfried Schmidt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Siegfried_Schmidt&amp;diff=35979"/>
		<updated>2013-01-06T12:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Verlagswerke */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:S S 19.jpg|thumb|right|Siegfried Schmidt 1933, im Alter von 19 Jahren, gezeichnet von seinem Vater, Franz Schmidt.]]&lt;br /&gt;
'''Siegfried Schmidt''', (* 1914 - † 01.07.1986) war ein [[Liedschöpfer]] und Verleger (Elch Verlag) der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]].  Er gründete nach Kriegsende 1946 mit sieben Getreuen den Bund &amp;quot;Tatgemeinschaft&amp;quot; und war dort 40 Jahre Bundesführer. Bereits 1930 begann seine Tätigkeit als Gruppenführer der &amp;quot;Verlorenen Rotte&amp;quot; in den großen Bünden &amp;quot;[[Bund deutscher Jungenschaften]]&amp;quot; und &amp;quot;Deutsche [[Jungentrucht]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Siegfried Schmidt ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend)&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der [[jungenschaft]])&lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
*auf kameraden, nordwärts die fahrt (nordlandfahrt) &lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
*der wind ist umgeschlagen, zum erlengrund die krähen ziehn &lt;br /&gt;
*die im abgrund dennoch singen &lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend) &lt;br /&gt;
*die nacht ist der starken freund (bundeslied der tatgemeinschaft) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, die lagerwacht gibt laut alarmsignal (die blaue kompanie) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, wir lagern ums feuer (der graue reiter) &lt;br /&gt;
*dunkle zeit, weihezeit &lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
*fahne, unsre schwarze fahne, flatt're du uns doch voran &lt;br /&gt;
*fanfare blasen, zum sturm, zum sturm (künftiges bündisches reich) &lt;br /&gt;
*frisch auf, kameraden, die ferne ruft (sturmlied der verlorenen rotte) &lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
*grauer regen fällt, sumpf und wasser rings umher &lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
*hebt hoch die bunten fahnen (fahnenträgers tod) &lt;br /&gt;
*heejohee, heejohee, so hallt unser ruf in den bergen (begegnung) &lt;br /&gt;
*heraus ihr blauen kampfgesell'n (der kampf der blausen schar) &lt;br /&gt;
*heute fahren wir im lift über wälder (gletscherfahrt) &lt;br /&gt;
*ho, kameraden, talwärts die fahrt &lt;br /&gt;
*holt die fahne nieder, die wir stumm noch einmal grüßen &lt;br /&gt;
*hügelabwärts um die wette (fest und feier) &lt;br /&gt;
*hört den regen trommeln sein klares lied (osterlager) &lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der jungenschaft) &lt;br /&gt;
*junge, wach auf, das leben gebeut &lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
*laßt des feuers rote blumen blühen &lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
*mondlicht schaukelt in den leichten wellen (zeltnacht am see) &lt;br /&gt;
*mächtige buchen und eichen rauschen (wegelnburg-lied) &lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
*nun schweige mir jeder von seinem leid &lt;br /&gt;
*nur felsgestade, strand und meer (bretagne-lied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*nächtlch funkeln sterne über zelten &lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
*o kämpft ihr blauen brüder (trommlers ende) &lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
*silberweiße tannen grenzen engen (im winterwald) &lt;br /&gt;
*sonnwend, laßt die feuer wieder lodern &lt;br /&gt;
*strahlend blauer himmel, leuchtend weißer schnee (schi-freuden) &lt;br /&gt;
*säleute sind wir, ihr alle und ich &lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
*und der mond hebt sich steigend über silberner flut (mondnacht auf der nehrung) &lt;br /&gt;
*und der sommer glüht ud wir ziehen die straße entlang &lt;br /&gt;
*und immer wilder geht die fahrt (die alte fahne) &lt;br /&gt;
*und wieder ist notzeit zu tragen (gelöbnis) &lt;br /&gt;
*und wieder umgibt uns das weiße gefild (schikameradschaft) &lt;br /&gt;
*und wir kamen auch nach bonifacio (kosakenlied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt (die wächter des heiligtums) &lt;br /&gt;
*unsre fahne zerrt der wind, auf das meer sinkt ruh &lt;br /&gt;
*unter den schiern singt der schnee (fahrt zur wintersonnwend) &lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
*viel bunte funken wirbeln zu himmel &lt;br /&gt;
*viele jungen ziehen durch das dunkel (unser unbeirrbarer weg) &lt;br /&gt;
*von steiler höh in wilder fahrt jagd über weißen staub &lt;br /&gt;
*vorwärts gefährten, wir sind der stoßtrupp (überleben ist kampf) &lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
*wandern hinaus in den nächtlichen wald (waldweihnacht) &lt;br /&gt;
*wenn wir uns finden rings um die flammen (feierstunde) &lt;br /&gt;
*wer kann unsre seele töten &lt;br /&gt;
*wie mit leise schwirrenden flügeln (abfahrt) &lt;br /&gt;
*wir jagen durch silberne nacht (fahrt ins neue jahr) &lt;br /&gt;
*wir reiten auf feurigen rappen (die wolfenritter) &lt;br /&gt;
*wir singen das lied vom leibe und seinem deutschen blut &lt;br /&gt;
*wir wandern durch deutschlands herrlichen wald (heimat am strom) &lt;br /&gt;
*wir ziehen stumm zum dunklen wald (abendfeier) &lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
*über dunkle wasser gleitet unser boot (treue freunde sind wie sterne) &lt;br /&gt;
*über verzauberte schneemärchenwälder rieselt die mondschale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt war Herausgeber von 9 Liederbücher, 8 Verlagswerke und 3 Zeitschriften.&lt;br /&gt;
*''Diese Angaben sind nicht vollständig''.&lt;br /&gt;
===Verlagswerke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fotobuch der Jugendbewegung. Bd. 1, Hrsg.: Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz. 128 Fotos. 1961.&lt;br /&gt;
*Pressestimmen zum [[Meißnerlager 1963|Meissnertag 1963]], in Erkenntnis und Tat, Jahg.11, Heft 2-5, Hrsg.: Siegfried Schmidt 1963.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe ins Land Italia.&lt;br /&gt;
*Verse des Dankes.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe &amp;quot;An Sonnigen Ufern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Gesang der Plastik.&lt;br /&gt;
*Glück des Lichtes, Gedichte von [[Heinrich Eichen]]. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Speyer 1978&lt;br /&gt;
*Versprühte Sterne.&lt;br /&gt;
*Wunder zwischen Wald und Wasser.&lt;br /&gt;
*Robin Hood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liederbücher===&lt;br /&gt;
*''Am Lagerfeuer'' - Lieder der verlorenen Rotte, Verlag: Siegfried Schmidt. Tatgemeinschaft / Selbstverlag &lt;br /&gt;
*''Der Tag verglüht im Abendrot'', Lieder der verlorenen Rotte&amp;quot;, III, Abendlieder zusammengestellt von Siegfried Schmidt, 1949&lt;br /&gt;
*''Frisch gesungen, Kameraden!'' Jungenlieder, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R. 1951&lt;br /&gt;
*''Der Chantyman''.&lt;br /&gt;
*''Heimat und Volk''.&lt;br /&gt;
*''Lieder der Insel'', Liederbuch, Jungenkorps West, Herausgeber: Kai Hauser, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R.&lt;br /&gt;
*''[[Silberspring]]'' 1. Lieder des [[Zugvogel]]. Verlag: Siegfried Schmidt.&lt;br /&gt;
*''Lieder des Wildpfad''. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Elch-Verlag 1965&lt;br /&gt;
*''Rote Kerze leuchte'': Lieder zur Weihnachtszeit / von Uta, Siegfried u. Roland Schmidt; hrsg. von Siegfried Schmidt, 1981&lt;br /&gt;
*''Wir stieben durch den Schnee'' - Schilieder, Herausgeber: Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1983&lt;br /&gt;
*''Lieder der Tatgemeinschaft'', Herausgeber: Roland und Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Der Wildpfad.  Redaktion u. hrsg. v. Siegfried Schmidt, Speyer. Elch Verlag, Jahreshefte ab 1953 bis 1986. (69 Hefte).&lt;br /&gt;
*Erkenntnis und Tat, Briefe aus dem Geiste der [[Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
*Nachrichten - Dienst, Berichte aus dem Leben bündischer Gemeinschaften, Hrsg. von Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt: Tatgemeinschaft; zum 60-jährigen Bestehen der Tatgemeinschaft Speyer / Verf. Rüdiger Gerber. 2006. - Homburg, Saar.&lt;br /&gt;
*Nachruf: Zum Tode meines Bruders von Roland Schmidt in &amp;quot;[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise / Quellen ==&lt;br /&gt;
*Archiv [[Bündisches-Audio|bündisches-audio]]&lt;br /&gt;
*[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
*Helmut Wurm,  ([http://www.buendische-blaue-blume.de puschkin])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Schmidt%2C+Siegfried Lieder von &amp;quot;Siegfried Schmidt&amp;quot; bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmidt, Siegfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Siegfried_Schmidt&amp;diff=35978</id>
		<title>Siegfried Schmidt</title>
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		<updated>2013-01-06T12:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Verlagswerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:S S 19.jpg|thumb|right|Siegfried Schmidt 1933, im Alter von 19 Jahren, gezeichnet von seinem Vater, Franz Schmidt.]]&lt;br /&gt;
'''Siegfried Schmidt''', (* 1914 - † 01.07.1986) war ein [[Liedschöpfer]] und Verleger (Elch Verlag) der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]].  Er gründete nach Kriegsende 1946 mit sieben Getreuen den Bund &amp;quot;Tatgemeinschaft&amp;quot; und war dort 40 Jahre Bundesführer. Bereits 1930 begann seine Tätigkeit als Gruppenführer der &amp;quot;Verlorenen Rotte&amp;quot; in den großen Bünden &amp;quot;[[Bund deutscher Jungenschaften]]&amp;quot; und &amp;quot;Deutsche [[Jungentrucht]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Siegfried Schmidt ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend)&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der [[jungenschaft]])&lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
*auf kameraden, nordwärts die fahrt (nordlandfahrt) &lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
*der wind ist umgeschlagen, zum erlengrund die krähen ziehn &lt;br /&gt;
*die im abgrund dennoch singen &lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend) &lt;br /&gt;
*die nacht ist der starken freund (bundeslied der tatgemeinschaft) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, die lagerwacht gibt laut alarmsignal (die blaue kompanie) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, wir lagern ums feuer (der graue reiter) &lt;br /&gt;
*dunkle zeit, weihezeit &lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
*fahne, unsre schwarze fahne, flatt're du uns doch voran &lt;br /&gt;
*fanfare blasen, zum sturm, zum sturm (künftiges bündisches reich) &lt;br /&gt;
*frisch auf, kameraden, die ferne ruft (sturmlied der verlorenen rotte) &lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
*grauer regen fällt, sumpf und wasser rings umher &lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
*hebt hoch die bunten fahnen (fahnenträgers tod) &lt;br /&gt;
*heejohee, heejohee, so hallt unser ruf in den bergen (begegnung) &lt;br /&gt;
*heraus ihr blauen kampfgesell'n (der kampf der blausen schar) &lt;br /&gt;
*heute fahren wir im lift über wälder (gletscherfahrt) &lt;br /&gt;
*ho, kameraden, talwärts die fahrt &lt;br /&gt;
*holt die fahne nieder, die wir stumm noch einmal grüßen &lt;br /&gt;
*hügelabwärts um die wette (fest und feier) &lt;br /&gt;
*hört den regen trommeln sein klares lied (osterlager) &lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der jungenschaft) &lt;br /&gt;
*junge, wach auf, das leben gebeut &lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
*laßt des feuers rote blumen blühen &lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
*mondlicht schaukelt in den leichten wellen (zeltnacht am see) &lt;br /&gt;
*mächtige buchen und eichen rauschen (wegelnburg-lied) &lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
*nun schweige mir jeder von seinem leid &lt;br /&gt;
*nur felsgestade, strand und meer (bretagne-lied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*nächtlch funkeln sterne über zelten &lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
*o kämpft ihr blauen brüder (trommlers ende) &lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
*silberweiße tannen grenzen engen (im winterwald) &lt;br /&gt;
*sonnwend, laßt die feuer wieder lodern &lt;br /&gt;
*strahlend blauer himmel, leuchtend weißer schnee (schi-freuden) &lt;br /&gt;
*säleute sind wir, ihr alle und ich &lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
*und der mond hebt sich steigend über silberner flut (mondnacht auf der nehrung) &lt;br /&gt;
*und der sommer glüht ud wir ziehen die straße entlang &lt;br /&gt;
*und immer wilder geht die fahrt (die alte fahne) &lt;br /&gt;
*und wieder ist notzeit zu tragen (gelöbnis) &lt;br /&gt;
*und wieder umgibt uns das weiße gefild (schikameradschaft) &lt;br /&gt;
*und wir kamen auch nach bonifacio (kosakenlied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt (die wächter des heiligtums) &lt;br /&gt;
*unsre fahne zerrt der wind, auf das meer sinkt ruh &lt;br /&gt;
*unter den schiern singt der schnee (fahrt zur wintersonnwend) &lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
*viel bunte funken wirbeln zu himmel &lt;br /&gt;
*viele jungen ziehen durch das dunkel (unser unbeirrbarer weg) &lt;br /&gt;
*von steiler höh in wilder fahrt jagd über weißen staub &lt;br /&gt;
*vorwärts gefährten, wir sind der stoßtrupp (überleben ist kampf) &lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
*wandern hinaus in den nächtlichen wald (waldweihnacht) &lt;br /&gt;
*wenn wir uns finden rings um die flammen (feierstunde) &lt;br /&gt;
*wer kann unsre seele töten &lt;br /&gt;
*wie mit leise schwirrenden flügeln (abfahrt) &lt;br /&gt;
*wir jagen durch silberne nacht (fahrt ins neue jahr) &lt;br /&gt;
*wir reiten auf feurigen rappen (die wolfenritter) &lt;br /&gt;
*wir singen das lied vom leibe und seinem deutschen blut &lt;br /&gt;
*wir wandern durch deutschlands herrlichen wald (heimat am strom) &lt;br /&gt;
*wir ziehen stumm zum dunklen wald (abendfeier) &lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
*über dunkle wasser gleitet unser boot (treue freunde sind wie sterne) &lt;br /&gt;
*über verzauberte schneemärchenwälder rieselt die mondschale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt war Herausgeber von 9 Liederbücher, 8 Verlagswerke und 3 Zeitschriften.&lt;br /&gt;
*''Diese Angaben sind nicht vollständig''.&lt;br /&gt;
===Verlagswerke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fotobuch der Jugendbewegung. Bd. 1, Hrsg.: Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz. 128 Fotos. 1961.&lt;br /&gt;
*Pressestimmen zum [[Meißnerlager 1963|Meissnertag 1963]], in Erkenntnis und Tat, 11, Heft 2-5, Hrsg.: Siegfried Schmidt 1963.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe ins Land Italia.&lt;br /&gt;
*Verse des Dankes.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe &amp;quot;An Sonnigen Ufern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Gesang der Plastik.&lt;br /&gt;
*Glück des Lichtes, Gedichte von [[Heinrich Eichen]]. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Speyer 1978&lt;br /&gt;
*Versprühte Sterne.&lt;br /&gt;
*Wunder zwischen Wald und Wasser.&lt;br /&gt;
*Robin Hood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liederbücher===&lt;br /&gt;
*''Am Lagerfeuer'' - Lieder der verlorenen Rotte, Verlag: Siegfried Schmidt. Tatgemeinschaft / Selbstverlag &lt;br /&gt;
*''Der Tag verglüht im Abendrot'', Lieder der verlorenen Rotte&amp;quot;, III, Abendlieder zusammengestellt von Siegfried Schmidt, 1949&lt;br /&gt;
*''Frisch gesungen, Kameraden!'' Jungenlieder, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R. 1951&lt;br /&gt;
*''Der Chantyman''.&lt;br /&gt;
*''Heimat und Volk''.&lt;br /&gt;
*''Lieder der Insel'', Liederbuch, Jungenkorps West, Herausgeber: Kai Hauser, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R.&lt;br /&gt;
*''[[Silberspring]]'' 1. Lieder des [[Zugvogel]]. Verlag: Siegfried Schmidt.&lt;br /&gt;
*''Lieder des Wildpfad''. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Elch-Verlag 1965&lt;br /&gt;
*''Rote Kerze leuchte'': Lieder zur Weihnachtszeit / von Uta, Siegfried u. Roland Schmidt; hrsg. von Siegfried Schmidt, 1981&lt;br /&gt;
*''Wir stieben durch den Schnee'' - Schilieder, Herausgeber: Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1983&lt;br /&gt;
*''Lieder der Tatgemeinschaft'', Herausgeber: Roland und Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Der Wildpfad.  Redaktion u. hrsg. v. Siegfried Schmidt, Speyer. Elch Verlag, Jahreshefte ab 1953 bis 1986. (69 Hefte).&lt;br /&gt;
*Erkenntnis und Tat, Briefe aus dem Geiste der [[Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
*Nachrichten - Dienst, Berichte aus dem Leben bündischer Gemeinschaften, Hrsg. von Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt: Tatgemeinschaft; zum 60-jährigen Bestehen der Tatgemeinschaft Speyer / Verf. Rüdiger Gerber. 2006. - Homburg, Saar.&lt;br /&gt;
*Nachruf: Zum Tode meines Bruders von Roland Schmidt in &amp;quot;[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise / Quellen ==&lt;br /&gt;
*Archiv [[Bündisches-Audio|bündisches-audio]]&lt;br /&gt;
*[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
*Helmut Wurm,  ([http://www.buendische-blaue-blume.de puschkin])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Schmidt%2C+Siegfried Lieder von &amp;quot;Siegfried Schmidt&amp;quot; bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmidt, Siegfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Siegfried_Schmidt&amp;diff=35977</id>
		<title>Siegfried Schmidt</title>
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		<updated>2013-01-06T12:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Liederbücher */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:S S 19.jpg|thumb|right|Siegfried Schmidt 1933, im Alter von 19 Jahren, gezeichnet von seinem Vater, Franz Schmidt.]]&lt;br /&gt;
'''Siegfried Schmidt''', (* 1914 - † 01.07.1986) war ein [[Liedschöpfer]] und Verleger (Elch Verlag) der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]].  Er gründete nach Kriegsende 1946 mit sieben Getreuen den Bund &amp;quot;Tatgemeinschaft&amp;quot; und war dort 40 Jahre Bundesführer. Bereits 1930 begann seine Tätigkeit als Gruppenführer der &amp;quot;Verlorenen Rotte&amp;quot; in den großen Bünden &amp;quot;[[Bund deutscher Jungenschaften]]&amp;quot; und &amp;quot;Deutsche [[Jungentrucht]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Siegfried Schmidt ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend)&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der [[jungenschaft]])&lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
*auf kameraden, nordwärts die fahrt (nordlandfahrt) &lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
*der wind ist umgeschlagen, zum erlengrund die krähen ziehn &lt;br /&gt;
*die im abgrund dennoch singen &lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend) &lt;br /&gt;
*die nacht ist der starken freund (bundeslied der tatgemeinschaft) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, die lagerwacht gibt laut alarmsignal (die blaue kompanie) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, wir lagern ums feuer (der graue reiter) &lt;br /&gt;
*dunkle zeit, weihezeit &lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
*fahne, unsre schwarze fahne, flatt're du uns doch voran &lt;br /&gt;
*fanfare blasen, zum sturm, zum sturm (künftiges bündisches reich) &lt;br /&gt;
*frisch auf, kameraden, die ferne ruft (sturmlied der verlorenen rotte) &lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
*grauer regen fällt, sumpf und wasser rings umher &lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
*hebt hoch die bunten fahnen (fahnenträgers tod) &lt;br /&gt;
*heejohee, heejohee, so hallt unser ruf in den bergen (begegnung) &lt;br /&gt;
*heraus ihr blauen kampfgesell'n (der kampf der blausen schar) &lt;br /&gt;
*heute fahren wir im lift über wälder (gletscherfahrt) &lt;br /&gt;
*ho, kameraden, talwärts die fahrt &lt;br /&gt;
*holt die fahne nieder, die wir stumm noch einmal grüßen &lt;br /&gt;
*hügelabwärts um die wette (fest und feier) &lt;br /&gt;
*hört den regen trommeln sein klares lied (osterlager) &lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der jungenschaft) &lt;br /&gt;
*junge, wach auf, das leben gebeut &lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
*laßt des feuers rote blumen blühen &lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
*mondlicht schaukelt in den leichten wellen (zeltnacht am see) &lt;br /&gt;
*mächtige buchen und eichen rauschen (wegelnburg-lied) &lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
*nun schweige mir jeder von seinem leid &lt;br /&gt;
*nur felsgestade, strand und meer (bretagne-lied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*nächtlch funkeln sterne über zelten &lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
*o kämpft ihr blauen brüder (trommlers ende) &lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
*silberweiße tannen grenzen engen (im winterwald) &lt;br /&gt;
*sonnwend, laßt die feuer wieder lodern &lt;br /&gt;
*strahlend blauer himmel, leuchtend weißer schnee (schi-freuden) &lt;br /&gt;
*säleute sind wir, ihr alle und ich &lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
*und der mond hebt sich steigend über silberner flut (mondnacht auf der nehrung) &lt;br /&gt;
*und der sommer glüht ud wir ziehen die straße entlang &lt;br /&gt;
*und immer wilder geht die fahrt (die alte fahne) &lt;br /&gt;
*und wieder ist notzeit zu tragen (gelöbnis) &lt;br /&gt;
*und wieder umgibt uns das weiße gefild (schikameradschaft) &lt;br /&gt;
*und wir kamen auch nach bonifacio (kosakenlied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt (die wächter des heiligtums) &lt;br /&gt;
*unsre fahne zerrt der wind, auf das meer sinkt ruh &lt;br /&gt;
*unter den schiern singt der schnee (fahrt zur wintersonnwend) &lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
*viel bunte funken wirbeln zu himmel &lt;br /&gt;
*viele jungen ziehen durch das dunkel (unser unbeirrbarer weg) &lt;br /&gt;
*von steiler höh in wilder fahrt jagd über weißen staub &lt;br /&gt;
*vorwärts gefährten, wir sind der stoßtrupp (überleben ist kampf) &lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
*wandern hinaus in den nächtlichen wald (waldweihnacht) &lt;br /&gt;
*wenn wir uns finden rings um die flammen (feierstunde) &lt;br /&gt;
*wer kann unsre seele töten &lt;br /&gt;
*wie mit leise schwirrenden flügeln (abfahrt) &lt;br /&gt;
*wir jagen durch silberne nacht (fahrt ins neue jahr) &lt;br /&gt;
*wir reiten auf feurigen rappen (die wolfenritter) &lt;br /&gt;
*wir singen das lied vom leibe und seinem deutschen blut &lt;br /&gt;
*wir wandern durch deutschlands herrlichen wald (heimat am strom) &lt;br /&gt;
*wir ziehen stumm zum dunklen wald (abendfeier) &lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
*über dunkle wasser gleitet unser boot (treue freunde sind wie sterne) &lt;br /&gt;
*über verzauberte schneemärchenwälder rieselt die mondschale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt war Herausgeber von 9 Liederbücher, 8 Verlagswerke und 3 Zeitschriften.&lt;br /&gt;
*''Diese Angaben sind nicht vollständig''.&lt;br /&gt;
===Verlagswerke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fotobuch der Jugendbewegung. Bd. 1, Hrsg.: Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz. 128 Fotos. 1961.&lt;br /&gt;
*Pressestimmen zum [[Meissnertag 1963]], in Erkenntnis und Tat, 11, Heft 2-5, Hrsg.: Siegfried Schmidt 1963.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe ins Land Italia.&lt;br /&gt;
*Verse des Dankes.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe &amp;quot;An Sonnigen Ufern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Gesang der Plastik.&lt;br /&gt;
*Glück des Lichtes, Gedichte von [[Heinrich Eichen]]. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Speyer 1978&lt;br /&gt;
*Versprühte Sterne.&lt;br /&gt;
*Wunder zwischen Wald und Wasser.&lt;br /&gt;
*Robin Hood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liederbücher===&lt;br /&gt;
*''Am Lagerfeuer'' - Lieder der verlorenen Rotte, Verlag: Siegfried Schmidt. Tatgemeinschaft / Selbstverlag &lt;br /&gt;
*''Der Tag verglüht im Abendrot'', Lieder der verlorenen Rotte&amp;quot;, III, Abendlieder zusammengestellt von Siegfried Schmidt, 1949&lt;br /&gt;
*''Frisch gesungen, Kameraden!'' Jungenlieder, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R. 1951&lt;br /&gt;
*''Der Chantyman''.&lt;br /&gt;
*''Heimat und Volk''.&lt;br /&gt;
*''Lieder der Insel'', Liederbuch, Jungenkorps West, Herausgeber: Kai Hauser, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R.&lt;br /&gt;
*''[[Silberspring]]'' 1. Lieder des [[Zugvogel]]. Verlag: Siegfried Schmidt.&lt;br /&gt;
*''Lieder des Wildpfad''. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Elch-Verlag 1965&lt;br /&gt;
*''Rote Kerze leuchte'': Lieder zur Weihnachtszeit / von Uta, Siegfried u. Roland Schmidt; hrsg. von Siegfried Schmidt, 1981&lt;br /&gt;
*''Wir stieben durch den Schnee'' - Schilieder, Herausgeber: Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1983&lt;br /&gt;
*''Lieder der Tatgemeinschaft'', Herausgeber: Roland und Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Der Wildpfad.  Redaktion u. hrsg. v. Siegfried Schmidt, Speyer. Elch Verlag, Jahreshefte ab 1953 bis 1986. (69 Hefte).&lt;br /&gt;
*Erkenntnis und Tat, Briefe aus dem Geiste der [[Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
*Nachrichten - Dienst, Berichte aus dem Leben bündischer Gemeinschaften, Hrsg. von Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt: Tatgemeinschaft; zum 60-jährigen Bestehen der Tatgemeinschaft Speyer / Verf. Rüdiger Gerber. 2006. - Homburg, Saar.&lt;br /&gt;
*Nachruf: Zum Tode meines Bruders von Roland Schmidt in &amp;quot;[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise / Quellen ==&lt;br /&gt;
*Archiv [[Bündisches-Audio|bündisches-audio]]&lt;br /&gt;
*[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
*Helmut Wurm,  ([http://www.buendische-blaue-blume.de puschkin])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Schmidt%2C+Siegfried Lieder von &amp;quot;Siegfried Schmidt&amp;quot; bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmidt, Siegfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Siegfried_Schmidt&amp;diff=35976</id>
		<title>Siegfried Schmidt</title>
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		<updated>2013-01-06T12:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Verlagswerke */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:S S 19.jpg|thumb|right|Siegfried Schmidt 1933, im Alter von 19 Jahren, gezeichnet von seinem Vater, Franz Schmidt.]]&lt;br /&gt;
'''Siegfried Schmidt''', (* 1914 - † 01.07.1986) war ein [[Liedschöpfer]] und Verleger (Elch Verlag) der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]].  Er gründete nach Kriegsende 1946 mit sieben Getreuen den Bund &amp;quot;Tatgemeinschaft&amp;quot; und war dort 40 Jahre Bundesführer. Bereits 1930 begann seine Tätigkeit als Gruppenführer der &amp;quot;Verlorenen Rotte&amp;quot; in den großen Bünden &amp;quot;[[Bund deutscher Jungenschaften]]&amp;quot; und &amp;quot;Deutsche [[Jungentrucht]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Siegfried Schmidt ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend)&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der [[jungenschaft]])&lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
*auf kameraden, nordwärts die fahrt (nordlandfahrt) &lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
*der wind ist umgeschlagen, zum erlengrund die krähen ziehn &lt;br /&gt;
*die im abgrund dennoch singen &lt;br /&gt;
*die letzten feuer sind entfacht (herbstabend) &lt;br /&gt;
*die nacht ist der starken freund (bundeslied der tatgemeinschaft) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, die lagerwacht gibt laut alarmsignal (die blaue kompanie) &lt;br /&gt;
*dunkle nacht, wir lagern ums feuer (der graue reiter) &lt;br /&gt;
*dunkle zeit, weihezeit &lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
*fahne, unsre schwarze fahne, flatt're du uns doch voran &lt;br /&gt;
*fanfare blasen, zum sturm, zum sturm (künftiges bündisches reich) &lt;br /&gt;
*frisch auf, kameraden, die ferne ruft (sturmlied der verlorenen rotte) &lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
*grauer regen fällt, sumpf und wasser rings umher &lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
*hebt hoch die bunten fahnen (fahnenträgers tod) &lt;br /&gt;
*heejohee, heejohee, so hallt unser ruf in den bergen (begegnung) &lt;br /&gt;
*heraus ihr blauen kampfgesell'n (der kampf der blausen schar) &lt;br /&gt;
*heute fahren wir im lift über wälder (gletscherfahrt) &lt;br /&gt;
*ho, kameraden, talwärts die fahrt &lt;br /&gt;
*holt die fahne nieder, die wir stumm noch einmal grüßen &lt;br /&gt;
*hügelabwärts um die wette (fest und feier) &lt;br /&gt;
*hört den regen trommeln sein klares lied (osterlager) &lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
*jauchzende jungen auf den rücken der pferde (lied der jungenschaft) &lt;br /&gt;
*junge, wach auf, das leben gebeut &lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
*laßt des feuers rote blumen blühen &lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
*mondlicht schaukelt in den leichten wellen (zeltnacht am see) &lt;br /&gt;
*mächtige buchen und eichen rauschen (wegelnburg-lied) &lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
*nun schweige mir jeder von seinem leid &lt;br /&gt;
*nur felsgestade, strand und meer (bretagne-lied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*nächtlch funkeln sterne über zelten &lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
*o kämpft ihr blauen brüder (trommlers ende) &lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
*silberweiße tannen grenzen engen (im winterwald) &lt;br /&gt;
*sonnwend, laßt die feuer wieder lodern &lt;br /&gt;
*strahlend blauer himmel, leuchtend weißer schnee (schi-freuden) &lt;br /&gt;
*säleute sind wir, ihr alle und ich &lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
*und der mond hebt sich steigend über silberner flut (mondnacht auf der nehrung) &lt;br /&gt;
*und der sommer glüht ud wir ziehen die straße entlang &lt;br /&gt;
*und immer wilder geht die fahrt (die alte fahne) &lt;br /&gt;
*und wieder ist notzeit zu tragen (gelöbnis) &lt;br /&gt;
*und wieder umgibt uns das weiße gefild (schikameradschaft) &lt;br /&gt;
*und wir kamen auch nach bonifacio (kosakenlied der drachenhorte) &lt;br /&gt;
*unser sang erst erklingt, wenn die sonne versinkt (die wächter des heiligtums) &lt;br /&gt;
*unsre fahne zerrt der wind, auf das meer sinkt ruh &lt;br /&gt;
*unter den schiern singt der schnee (fahrt zur wintersonnwend) &lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
*viel bunte funken wirbeln zu himmel &lt;br /&gt;
*viele jungen ziehen durch das dunkel (unser unbeirrbarer weg) &lt;br /&gt;
*von steiler höh in wilder fahrt jagd über weißen staub &lt;br /&gt;
*vorwärts gefährten, wir sind der stoßtrupp (überleben ist kampf) &lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
*wandern hinaus in den nächtlichen wald (waldweihnacht) &lt;br /&gt;
*wenn wir uns finden rings um die flammen (feierstunde) &lt;br /&gt;
*wer kann unsre seele töten &lt;br /&gt;
*wie mit leise schwirrenden flügeln (abfahrt) &lt;br /&gt;
*wir jagen durch silberne nacht (fahrt ins neue jahr) &lt;br /&gt;
*wir reiten auf feurigen rappen (die wolfenritter) &lt;br /&gt;
*wir singen das lied vom leibe und seinem deutschen blut &lt;br /&gt;
*wir wandern durch deutschlands herrlichen wald (heimat am strom) &lt;br /&gt;
*wir ziehen stumm zum dunklen wald (abendfeier) &lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
*über dunkle wasser gleitet unser boot (treue freunde sind wie sterne) &lt;br /&gt;
*über verzauberte schneemärchenwälder rieselt die mondschale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt war Herausgeber von 9 Liederbücher, 8 Verlagswerke und 3 Zeitschriften.&lt;br /&gt;
*''Diese Angaben sind nicht vollständig''.&lt;br /&gt;
===Verlagswerke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fotobuch der Jugendbewegung. Bd. 1, Hrsg.: Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz. 128 Fotos. 1961.&lt;br /&gt;
*Pressestimmen zum [[Meissnertag 1963]], in Erkenntnis und Tat, 11, Heft 2-5, Hrsg.: Siegfried Schmidt 1963.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe ins Land Italia.&lt;br /&gt;
*Verse des Dankes.&lt;br /&gt;
*Kunstmappe &amp;quot;An Sonnigen Ufern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Gesang der Plastik.&lt;br /&gt;
*Glück des Lichtes, Gedichte von [[Heinrich Eichen]]. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Speyer 1978&lt;br /&gt;
*Versprühte Sterne.&lt;br /&gt;
*Wunder zwischen Wald und Wasser.&lt;br /&gt;
*Robin Hood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liederbücher===&lt;br /&gt;
*''Am Lagerfeuer'' - Lieder der verlorenen Rotte, Verlag: Siegfried Schmidt. Tatgemeinschaft / Selbstverlag &lt;br /&gt;
*''Der Tag verglüht im Abendrot'', Lieder der verlorenen Rotte&amp;quot;, III, Abendlieder zusammengestellt von Siegfried Schmidt, 1949&lt;br /&gt;
*''Frisch gesungen, Kameraden!'' Jungenlieder, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R. 1951&lt;br /&gt;
*''Lieder der Insel'', Liederbuch, Jungenkorps West, Herausgeber: Kai Hauser, Verlag: Siegfried Schmidt, Speyer a.R.&lt;br /&gt;
*''Lieder des Wildpfad''. Herausgegeben von Siegfried Schmidt, Elch-Verlag 1965&lt;br /&gt;
*''Rote Kerze leuchte'': Lieder zur Weihnachtszeit / von Uta, Siegfried u. Roland Schmidt; hrsg. von Siegfried Schmidt, 1981&lt;br /&gt;
*''Wir stieben durch den Schnee'' - Schilieder, Herausgeber: Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1983&lt;br /&gt;
*''Lieder der Tatgemeinschaft'', Herausgeber: Roland und Siegfried Schmidt. Elch Verlag / Hördt, Pfalz, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Der Wildpfad.  Redaktion u. hrsg. v. Siegfried Schmidt, Speyer. Elch Verlag, Jahreshefte ab 1953 bis 1986. (69 Hefte).&lt;br /&gt;
*Erkenntnis und Tat, Briefe aus dem Geiste der [[Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
*Nachrichten - Dienst, Berichte aus dem Leben bündischer Gemeinschaften, Hrsg. von Siegfried Schmidt, Hördt/Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Siegfried Schmidt: Tatgemeinschaft; zum 60-jährigen Bestehen der Tatgemeinschaft Speyer / Verf. Rüdiger Gerber. 2006. - Homburg, Saar.&lt;br /&gt;
*Nachruf: Zum Tode meines Bruders von Roland Schmidt in &amp;quot;[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise / Quellen ==&lt;br /&gt;
*Archiv [[Bündisches-Audio|bündisches-audio]]&lt;br /&gt;
*[[Der Eisbrecher]]&amp;quot; 3/89, S.101.&lt;br /&gt;
*Helmut Wurm,  ([http://www.buendische-blaue-blume.de puschkin])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Schmidt%2C+Siegfried Lieder von &amp;quot;Siegfried Schmidt&amp;quot; bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmidt, Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmidt, Siegfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Zugvogel_Deutscher_Fahrtenbund&amp;diff=35975</id>
		<title>Zugvogel Deutscher Fahrtenbund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Zugvogel_Deutscher_Fahrtenbund&amp;diff=35975"/>
		<updated>2013-01-06T11:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Diskografie */ Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Zvwappen2.gif|thumb|right|Zugvogel Wappen]]&lt;br /&gt;
Der '''Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund''' ist eine [[Wandervogel]]gemeinschaft, die in der Tradition der Deutschen [[Jugendbewegung]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel gliedert sich in [[Orden]] und Rotten und ist ein [[Jungenbund]] im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Sommer des Kriegsjahres 1940 fanden sich zu Laval im Departement Mayenne (Frankreich), zwölf Führungskräfte aus den verschiedensten Bünden der deutschen Jugendbewegung zu einheitlichem Wollen zusammen.&lt;br /&gt;
Ihre vornehmste Aufgabe sahen sie darin, die Ritterlichkeit, die durch die Tyrannei der Straße und die Kriegsereignisse der deutschen Jugend so sehr entfremdet worden war, erneut in ihre Herzen zu tragen.&lt;br /&gt;
Der weiterrollende Krieg und ihr früher Tod setzten ihrem Tun ein Ende. Ihre Idee aber lebt in uns weiter, heimgetragen durch den einzigen Überlebenden dieser &amp;quot;Ritterschaft Mayenne&amp;quot;: Trenk ([[Alfons Hamm]]) der zugleich Begründer der bekannten Liederreihe &amp;quot;[[Silberspring]]&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
Sein Versuch Ritterlichkeit und Jugend zu neuer Dynamik zu verhelfen konnte im eher biederen und barocken Nerother Wandervogel der Nachkriegsjahre nicht die erhoffte Resonanz entfalten. Nachdem Teile seines Ordens entgegen vorher getroffenen Absprachen doch die Neujahrsnacht in Neroth verbrachten, zog Alo Hamm die Konsequenz mit Gründung eines eigenen Bundes in Anlehnung an den [[Nerother Wandervogel]], dessen Lehnsnehmer er ist (Name, Krone, stilisierter Vogel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung==&lt;br /&gt;
Am späten Abend des 28. August 1953 haben sie nahe dem [[Hohen Meißner]], im Schatten der [[Burg Ludwigstein]], auf der Sonnenkanzel am lodernden Feuer den neuen Bund ausgerufen.&lt;br /&gt;
Sein Name: &amp;quot;Zugvogel, Deutscher Ritterbund von Laval&amp;quot;. Alo Hamm, der Ideenträger und Führer des jungen Bundes, wurde unter dem Namen &amp;quot;[[Trenk]]&amp;quot; weit über seinen eigenen Bund hinaus bekannt. Der Burgwart des Ludwigstein, Dr. Walter Jantzen, schrieb in die Gründungschronik des Bundes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Mit dem Ludwigstein beginnen, heißt Verantwortung zu tragen, mehr als der Durchschnitt vermag.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orden / Bundesführer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist in jeweils selbstständigen Gruppen organisiert, nach mittelalterlichem Vorbild &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktive Orden sind:&lt;br /&gt;
* Orden der Geusen&lt;br /&gt;
* Orden Grauer Kranich&lt;br /&gt;
* Bergischer Orden (urspr. im [[DPB]])&lt;br /&gt;
* Orden der Bukanier&lt;br /&gt;
* Orden der Chatten&lt;br /&gt;
* Orden Jolly Roger&lt;br /&gt;
* Orden Orca (urspr. im [[Deutscher Pfadfinderbund Mosaik|DPB-Mosaik]])&lt;br /&gt;
* Orden der Schalme&lt;br /&gt;
* Orden Purnima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Orden sind:&lt;br /&gt;
* Orden der Hanseaten (urspr. im [[Nerother Wandervogel]])&lt;br /&gt;
* Orden der Panduren (später Nerother Wandervogel)&lt;br /&gt;
* Orden der Barden&lt;br /&gt;
* Orden der Langobarden&lt;br /&gt;
* Der schwäbische Orden&lt;br /&gt;
* Orden der Vagabunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Bundesführer waren:&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (* 1915 - † 1994). &lt;br /&gt;
*Gerd Kittel (tarass) (* 1920 - † 1986)&lt;br /&gt;
*Rolf Gehrke (gero) (* 1925)&lt;br /&gt;
*Wilhelm Perbix (wotan) (* 1939 - † 2006)&lt;br /&gt;
*Dieter Feist (dietze) (* 1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
Der Zugvogel, ist Mitunterzeichner der &amp;quot;[[Mannheimer Resolution]] gegen Fremdenhaß&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel bekennt sich zur absoluten Gewaltlosigkeit und ist weder parteipolitisch, religiös noch standesmäßig gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere setzt er sich ein für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Formung und Heranbildung charakterfester, junger Persönlichkeiten und für das Wecken von Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* die Pflege des Gedankengutes der Deutschen Jugendbewegung, vor 1933, insbesondere ihres künstlerischen Gestaltens&lt;br /&gt;
* die Begegnung der Jugend mit anderen Nationen und Kulturkreisen&lt;br /&gt;
* die Bildung staatsbürgerlichen Bewusstseins und aufgeschlossenem Verhalten gegenüber sozialen und anderen Gegenwartsfragen,&lt;br /&gt;
* die Förderung kultureller Zwecke, wie die Förderung der Kunst, die Förderung und Pflege von Kulturwerten,&lt;br /&gt;
* die Förderung der Denkmalspflege&lt;br /&gt;
* die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Durchführung dieser Aufgaben veranstaltet der Zugvogel Freizeiten, Zeltlager, Auslandsfahrten und andere Maßnahmen der Jugendbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugvogel ist selbstlos tätig und als gemeinnützig anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name== &lt;br /&gt;
1954 wurde der Name &amp;quot;Zugvogel, Deutscher Ritterbund von Laval&amp;quot;  in  &amp;quot;Zugvogel Deutscher [[Fahrt]]enbund&amp;quot; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kurzname: Zugvogel und  ZV.&lt;br /&gt;
*Der eingetragene Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Eingetragen als: &amp;quot;Zugvogel Deutscher Fahrtenbund e.V.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abzeichen / Wappen==&lt;br /&gt;
Krone mit Wappenschild im Schild und Stilisierung des ziehenden Kranichs (seitlich betrachtet), im Kontrast und Verschmelzung der beiden Zeichen/Wappen des [[Nerother Wandervogel]]s (N mit Krone und kämpfender/aufgerichteter Wildschwan von vorne gesehen mit seitlich geneigtem Kopf). Die Stilisierung wird von den jetzigen Zugvögeln als die Buchstaben &amp;quot;ZV&amp;quot; für Zugvogel betrachtet, Farben: Rot und Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kluft / Tracht==&lt;br /&gt;
Grünes [[Barett]] und Halstücher in Farben je nach Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikkultur==&lt;br /&gt;
[[Bild:Hs1994.jpg|thumb|right|Der Zugvogel beim [[Hamburger Singewettstreit]] 1994]] &lt;br /&gt;
Der Zugvogel pflegt eine Eigenständige [[Bündisch]]e [[Musikkultur]].&lt;br /&gt;
Neben den Fahrten nimmt das Singen einen wichtigen Platz bei den Zugvögeln ein, denn wie bei den meisten Wandervogelbünden, spielen Lied und Gesang eine zentrale Rolle der Gemeinsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bundessitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Bundessitz hat der Zugvogel im bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) in Odenthal-Hüttchen: den [[Kochshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 1''; Herausgeber: [[Bündisches-Audio]] 1981&lt;br /&gt;
* MC. ''Lieder des Zugvogel 2''; Herausgeber: Bündisches-Audio 1982&lt;br /&gt;
* MC. ''20 Wohlseinslieder''; Herausgeber: Bündisches-Audio 1983&lt;br /&gt;
* CD. ''15 Jahre Hamburger Singewettstreit:'' 1978 - 1992; eine Dokumentation. Herausgeber: [[THOROFON]] / bündisches-audio, 1993&lt;br /&gt;
* CD. ''Geh´n die Zeiten daher''; 40 Jahre Singen im Zugvogel. Eigenverlag: Zugvogel 1993&lt;br /&gt;
* CD. ''Singt Freunde''; der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt Lieder aus dem Silberspring; Herausgeber: Bündisches-Audio 1998&lt;br /&gt;
* CD. ''50 Jahre Zugvogel''; Jubiläumskonzert des Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund. Herausgeber: Bündisches-Audio 2003&lt;br /&gt;
* DVD. ''Welt Erfahren''; 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. 60 min. ZV-Geschichte. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonträger sind nicht im regulären Handel erhältlich sondern nur über die Homepage des [http://www.buendisches-audio.de Bündischen Audios] oder direkt beim Zugvogel (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Liederblätter deutscher Jugend Nr.: 19. Silberspring : 1 / Hrsg.: Alo Hamm; Zusammenstellung: Horst Fritsch; musikal. Bearb.: Theodor Winter, [[Südmarkverlag]] 1976&lt;br /&gt;
*Liederblätter deutscher Jugend Nr.: 21. Silberspring : 2 / (Hrsg. u. Zusammenstellung: Horst Fritsch; Vorw.: Ernst Klusen) Südmarkverlag 1978&lt;br /&gt;
*Silberspring : 1 Lieder des Zugvogel, Verlag: [[Siegfried Schmidt]] 1982&lt;br /&gt;
* ''Unser Bund''; Selbstdarstellung einer bündischen Gemeinschaft; &amp;quot;Signale&amp;quot; Kalender 1988, [[Südmarkverlag]]. &lt;br /&gt;
* Der bosnische Wind (Gerd Kittel, tarass): Südmarkverlag&lt;br /&gt;
*40 Jahre Zugvogel, Festschrift,  Hrsg. Zugvogel Deutscher Fahrtenbund,  Eigenverlag 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Florian Malzacher, Matthias Daenschel: ''Jugendbewegung für Anfänger'', 2. Auflage, [[Verlag der Jugendbewegung]], Stuttgart 2004. ISBN 3-88258-131-X &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Welt Erfahren''; Festschrift: 50 Jahre Zugvogel. Kunstdruck, 153 Seiten, Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
* ''Bundschuh''; Bundesschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rolf Koerber: ''Der „Zugvogel, deutscher Fahrtenbund“ als Erinnerungsgemeinschaft'', in: Stambolis/Koerber, Hrsg im Auftrag [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]]: Historische Jugendforschung. NF Band&amp;amp;nbsp;5 ''Erlebnisgenerationen – Erinnerungsgemeinschaften''. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung 2008, Witzenhausen 2009, S. 69-75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liederbücher==&lt;br /&gt;
*[[Silberspring]] Klingende Chronik - Das tönende Buch einer Fahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 40 Jahre Zugvogel&lt;br /&gt;
* Festschrift: ''Welt Erfahren''. 50 Jahre Zugvogel. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zugvogel Homepage Stand: 2007/8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Mädchenschaft Mayenne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Zugvogel_-_deutscher_Fahrtenbund Der Zugvogel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=2.1/SET=3/TTL=2/CMD?ACT=SRCH&amp;amp;IKT=1080&amp;amp;TRM=silberspring Der Zugvogel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
*[http://www.zugvogel.org Homepage des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.ordendergeusen.de Homepage des Orden der Geusen im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.orden-grauer-kranich.de Homepage des Orden Grauer Kranich im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
*[http://www.zv-orca.net Homepage des Orden Orca im Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=B%C3%BCndisches-Audio&amp;diff=35974</id>
		<title>Bündisches-Audio</title>
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		<updated>2013-01-04T07:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) */ korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:label.gif |thumb|right|Label]]&lt;br /&gt;
Das '''„bündische audio“''' ist zugleich Archiv und Herausgeber von Tonträgern  der „Deutschen [[Jugendbewegung]]“, insbesondere der [[Bündisch|bündischen]] [[Musikkultur]]. &lt;br /&gt;
Der Verlag ist kein Betrieb im eigentlichen Sinne, sondern ein überbündisches Projekt, das durch den Vertrieb von Tonträgern und Archivmaterial das Archiv finanziert. Hierfür erhält  es keinerlei öffentliche Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonarchiv wurde 1974 auf der [[Jugendburg Balduinstein]] gegründet  und ist heute mit über 300 Stunden Tonmaterial aus der Jugendbewegung das größte [[überbündisch]]e Tonarchiv. Es sammelt und sichert nur Tondokumente der deutschen Jugendbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Philosophie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „bündische audio“ sieht seine Aufgabe darin, Musik und Gesang der damaligen und heutigen bündischen Gruppen möglichst originalgetreu zu dokumentieren. Diese akustischen Eindrücke vermitteln wie kaum ein anderes historisches Dokument in stärkster Unmittelbarkeit Geschehenes und sind deswegen eine ideales Mittel zur Vermittlung von musischen Ideen, Interpretationen, Anregungen und  Vergleichsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Philosophie des „bündischen audio“ gehört auch das Produzieren von Tonträgern, insbesondere für und mit [[Fahrt]]engruppen ([[Stamm|Stämmen]], [[Pfadfinderbünde und -verbände|Bünden]] u.s.w.), die eine hohe musikalische Qualität besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Service geht von der Planung, Aufnahme, Schnitt bis hin zur fertig produzierten CD in Klein- und Großserie. Das „bündische audio“ ist auf nahezu allen bedeutenden [[Singewettstreit]]en zu finden und bietet eine große Anzahl von Tonträgern aus der Jugendbewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände des Tonarchivs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jugendbewegung ab 1933&lt;br /&gt;
* [[Nerother Wandervogel]] 1965 - 1975&lt;br /&gt;
* Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1977 - 1994&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Singewettstreit]]&lt;br /&gt;
* Rheinischer Singewettstreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Karl_Oelbermann|Karl Oelbermann]]'' singt, ein Tondenkmal 1974; Dokumentation.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 1'', Der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]], singt Lieder aus dem [[Silberspring]], 1981.&lt;br /&gt;
* ''MC: Lieder des Zugvogels 2'', Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt Lieder aus dem Silberspring, 1982.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: Singen und Musizieren im BdP'' (1978 bis 1994) ([[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]])&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Hamburger Singewettstreit]]'' 1955, 1962, 1963, 1966, 1978 bis 2001.&lt;br /&gt;
* ''MC/CD: [[Würzburger Singewettstreit]]'' 1997 bis 2005,2008&lt;br /&gt;
* ''CD: Rheinischer Singewettstreit 2009 bis heute'' &lt;br /&gt;
* ''CD: Singt Freunde,'' der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt aus dem Silberspring; [[Fahrtenlied|Fahrtenlieder]] - Zyklus&lt;br /&gt;
* ''CD: Tonspuren,'' Lieder aus Singewettstreiten der Jugendbewegung 1987-93.&lt;br /&gt;
* ''CD: Lieder der Landstraße.'' [[Pfadfinderbund_Weltenbummler|Pfadfinderbund Weltenbummler]] (PbW).&lt;br /&gt;
* ''CD: Zupfgeigengretel,'' Volks- und Fahrtenlieder, Mädelschaft Ubier im Deutschen Pfadfinderbund [[DPB|(DPB)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Liederbogen,'' 20 Jahre Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder [[Bund_der_Pfadfinderinnen_und_Pfadfinder|(BdP)]]&lt;br /&gt;
* ''CD: Jona,'' Lieder der Fahrtengruppe Jona; ([[KPE]])&lt;br /&gt;
* ''CD: 50 Jahre Zugvogel,'' Jubiläumskonzert des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund, 2003.&lt;br /&gt;
* ''CD: So jung,'' Der Zugvogel - Deutscher Fahrtenbund, singt '''neue Lieder''' aus dem Silberspring, 2013.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Tonträger Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
* ''CD: 15 Jahre Hamburger Singewettstreit:'' 1978 - 1992; eine Dokumentation. [[THOROFON]] 1993 / Alle Tonaufnahmen vom bündischen-audio.&lt;br /&gt;
* ''CD: [[Über meiner Heimat Frühling]].'' 62 lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 1997. &lt;br /&gt;
* ''CD: Auf der Straße nach Kasan,'' der Orden der Wandalen im [[Nerother_Wandervogel|Nerother Wandervogel]] singt Lieder der Fahrt. THOROFON, 2001.&lt;br /&gt;
* ''CD: Seh ich Schwäne nordwärts fliegen,'' weitere 60 Lieder aus dem bündischen Tonarchiv von THOROFON, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''DVD / Film Veröffentlichungen (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*TV-Film: Burg Waldeck 1997.  Degenhardt - Festival.  Franz-Josef Degenhardt und seine Freunde, im Auftrag der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. 1997. [http://www.youtube.com/watch?v=9gWT11KGWQc Film] &lt;br /&gt;
* ''DVD: Welt Erfahren.'' 50 Jahre Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. Eigenverlag: Zugvogel 2003&lt;br /&gt;
*  ''DVD: „DIE WALDECK“''  Dokumentarfilm / Produktion, Buch &amp;amp; Regie Gabi Heleen Bollinger  in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)  2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Liederbuch (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Codex Patomomomensis]]&amp;quot; ein kommentiertes Liederbuch, Zauberwaldverlag 2007&lt;br /&gt;
*[http://freischar.de/dokumente/gef_lieder.pdf ''CD+Buch: Gefährliche Lieder,''] Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933-1945. Textredaktion: Hannah Müller. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland und des NS-Dokumentationszentrums, Emons Verlag Köln, 2010. ISBN 978-3897057425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Rundfunksendungen unter Nutzung von Archivalien (Mitarbeit)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '' Lieder als Dokumente der Zeit.'' Die Deutsche Jugendbewegung.  Hessischer Rundfunk HR2, Erstausstrahlung: Schulfunksendung in 8 Teilen v. 04.09, 11.09, 18.09, 25.09.1985.&lt;br /&gt;
* '' Jeden Tag eine gute Tat.'' Pfadfinder heute. Westdeutscher Rundfunk WDR 3, Erstausstrahlung: Schulfunksendung 09.12.1986.&lt;br /&gt;
* '' Neue Töne in den Bünden.'' Singen bei den Erben der deutschen Jugendbewegung. Deutschlandfunk. Erstausstrahlung: 27. 12. 1989. &lt;br /&gt;
* '' Der Hamburger-Singewettstreit.''  Westdeutscher Rundfunk WDR 1. Erstausstrahlung: 31.03.1990. &lt;br /&gt;
* '' Die mit dem großen Hut.'' 100 Jahre Pfadfinderbewegung. Bayerischer Rundfunk. (Bayern2Radio) 60 Min. Erstausstrahlung: 22.02.2007.&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;Wissenswert: Der Deutsche streitet und singt&amp;quot;''  Von der Jugendbewegung bis zum 2. Weltkrieg; (Hessischer Rundfunk hr2) 21:43 Min. Erstausstrahlung: 07.06.2008, [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53487&amp;amp;key=standard_document_34214214]&lt;br /&gt;
* ''100 Jahre [[Zupfgeigenhansl]]'', Sendung Variationen, Westdeutscher Rundfunk (Hörfunk WDR 3) 17:00 Min. Erstausstrahlung: 12.12.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*Hubertusband; Sonder-Grad - Für das Archiv; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom [[Südmarkverlag]] Fritsch, 1979&lt;br /&gt;
*Hubertusband; 1-Grad - Für die Verlagsarbeit; Förderung bündischer Kultur: Auszeichnung vom Südmarkverlag Fritsch, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Stichwort]], Heft Nr. 4/1983 S.264 - 266. [[Südmarkverlag]] Fritsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buendisches-audio.de/ Bündisches-Audio]&lt;br /&gt;
*[http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/tonarchiv/tonarchiv.html Ton-Archivseiten] &lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/dnbn/330089552 Bündisches-Audio im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liederbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Scouting&amp;diff=35973</id>
		<title>Scouting</title>
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		<updated>2013-01-02T10:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zeitschrift '''Scouting''' aus dem [[Spurbücher|Spurbuchverlag]] ist seit 1984 nach eigener Aussage die einzige unabhängige Zeitschrift für das gesamte [[Pfadfinderbünde und -verbände|Pfadfindertum]]. &lt;br /&gt;
Ihre Berichterstattung erstreckt sich jedoch auch auf Themen und Persönlichkeiten der deutschen [[Jugendbewegung]], wobei gleichermaßen über bekannte wie regionalbegrenzte Pfadfinderorganisationen und Gruppen der Jugendbewegung berichtet wird. Im Jahr 2006 wurde über 66 verschiedenen Organisationen berichtet, darunter waren acht Gruppen aus nicht-pfadfinderischen Verbänden der deutschen Jugendbewegung. Nach Eigenaussage möchte Scouting seinen Lesern den Blick über den eigenen (Bundes-)Tellerrand ermöglichen, den Führungskräften bei ihren alltäglichen Problemen helfen und die Ziele der Pfadfinderarbeit deutlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schwerpunkt bilden Fahrtenberichte, historische Artikel zur Pfadfinder- und Jugendbewegung sowie gelegentliche fachspezifische Interviews. Weitere Bestandteile sind das Forum, Gehört, Gesehen, Gelesen, Termine, Einladungen, Praxisseiten und Internationales. Die Zeitschrift verwendet die herkömmliche deutsche Rechtschreibung. 2003 erhielt die Zeitschrift Scouting für ihre über 20jährigen Verdienste um das deutsche Pfadfindertum den „Robert-Baden-Powell-Preis“ des Pfadfinder-Hilfsfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ab 2013 wird Scouting nicht mehr vierteljährlich erscheinen, sondern in Form eines Jahrbuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Scouting Scouting Artikel in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Balduinstein&amp;diff=35972</id>
		<title>Burg Balduinstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Balduinstein&amp;diff=35972"/>
		<updated>2013-01-02T09:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' an der Lahn ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündische Jugend|bündische]] Gruppen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: ''„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn''. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 22-27.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, ''„… di nante he alle nach sime namen.“ Balduinseck und Balduinstein – Zwei Burganlagen Erzbischof Balduins von Trier (1307-1354) im Vergleich'', in: ''Stadt und Burg am Mittelrhein (1000-1600)'' (Faszination Mittelalter, 1), red. v. Beate Dorfey. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2072-7, S. 167-179.&lt;br /&gt;
* Gilbert u. Christa Haufs-Brusberg: ''Balduins Burgen''. Trier, 1999.&lt;br /&gt;
* Magnus Backes: ''Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus''. Neuwied, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.de/balduinstein/bilie.htm  Burg Balduinstein / in burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Freies_Bildungswerk_Balduinstein_e.V.&amp;diff=35966</id>
		<title>Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Freies_Bildungswerk_Balduinstein_e.V.&amp;diff=35966"/>
		<updated>2012-12-26T14:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Sitz des Freien Bildungswerk Balduinstein e.V.]] &lt;br /&gt;
Das '''Freie Bildungswerk Balduinstein e.V.''' ist der Träger der [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und gründete sich 1974 aus einer Gruppe von [[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögeln]], darunter [[Albrecht Stempel]] ''(brecht)'' und [[Alexej Stachowitsch]] (axi). Die Gründungsidee einer ''Bündischen Akademie'' oder ''Bildungswerk und [[überbündisch]]e Begegnungsstätte'' kann dem Büchlein ''Sinn und Un-Sinn'' von Alexej Stachowitsch (1974) entnommen werden. Mit der Zeit ist so die vermutlich größte und bedeutenste [[überbündisch]]e Begegnungsstätte entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Freie Bildungswerk Balduinstein e.V.&amp;quot;  ist Mitunterzeichner der &amp;quot;[[Mannheimer Resolution]] gegen Fremdenhaß&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Selbstverständnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Aus den alten, verfallenen Gemäuern wurde mit viel Schweiß, Geld, Zeit und Arbeitskraft eine ansehnliche Einrichtung geschaffen, die dem Wechsel der Zeiten standhielt und noch heute die unveränderten Ziele von damals in die Herzen der jungen Menschen tragen möchte.&lt;br /&gt;
Die Burg ist eine überbündische Begegnungsstätte, in der sich unsere Gäste ebenso wohlfühlen wie wir selbst. Sie soll uns Balduinsteinern und unseren Freunden immer bündische Heimstätte und Zuflucht sein. Wir haben und wollen kein Personal, keine Schlafräume mit Betten, keine Putzkolonnen, keine Kantine und keine Animateure. Es stehen als Heime eingerichtete Räume, ein kleiner Saal, ein großer Saal mit Theaterbühne und Platz für 150 Personen, Küchen, Duschen, Sauna, Werkstatt, Kohten- und Jurtenplätze auf eigenem Gelände zur Verfügung. Wir wollen bündische Gruppen ansprechen, die Fantasie und Lebenskraft besitzen, um sich diese Möglichkeiten zu eigen zu machen und für sich und andere fruchtbar zu nutzen. Die Kultur einer Gruppe lebt aus der Begegnung, dem Gespräch und dem gegenseitigen Austausch. Dafür bietet die Burg ungestörten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich steht unsere Burg allen bündischen Gruppen auch für eigene Veranstaltungen zur Verfügung. Seit der Gründung im Jahr 1974 hat sich die Burg zu einer der größten überbündischen Einrichtungen entwickelt. Allein im vergangenen jahr haben uns Gruppen aus über vierzig verschiedenen Bünden aus ganz Deutschland besucht. Der Burgkreis ist weiterhin gerne Gastgeber für alle Bünde in einer freien, toleranten, bündischen Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alexej Stachowitsch: ''Sinn und Un-Sinn'' (1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Burg]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Balduinstein&amp;diff=35965</id>
		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Weblinks */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündische Jugend|bündische]] Gruppen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: ''„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn''. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 22-27.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, ''„… di nante he alle nach sime namen.“ Balduinseck und Balduinstein – Zwei Burganlagen Erzbischof Balduins von Trier (1307-1354) im Vergleich'', in: ''Stadt und Burg am Mittelrhein (1000-1600)'' (Faszination Mittelalter, 1), red. v. Beate Dorfey. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2072-7, S. 167-179.&lt;br /&gt;
* Gilbert u. Christa Haufs-Brusberg: ''Balduins Burgen''. Trier, 1999.&lt;br /&gt;
* Magnus Backes: ''Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus''. Neuwied, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.de/balduinstein/bilie.htm  Burg Balduinstein / in burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündische Jugend|bündische]] Gruppen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: ''„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn''. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 22-27.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, ''„… di nante he alle nach sime namen.“ Balduinseck und Balduinstein – Zwei Burganlagen Erzbischof Balduins von Trier (1307-1354) im Vergleich'', in: ''Stadt und Burg am Mittelrhein (1000-1600)'' (Faszination Mittelalter, 1), red. v. Beate Dorfey. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2072-7, S. 167-179.&lt;br /&gt;
* Gilbert u. Christa Haufs-Brusberg: ''Balduins Burgen''. Trier, 1999.&lt;br /&gt;
* Magnus Backes: ''Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus''. Neuwied, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Literatur */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündische Jugend|bündische]] Gruppen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: ''„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn''. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 22-27.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, ''„… di nante he alle nach sime namen.“ Balduinseck und Balduinstein – Zwei Burganlagen Erzbischof Balduins von Trier (1307-1354) im Vergleich'', in: ''Stadt und Burg am Mittelrhein (1000-1600)'' (Faszination Mittelalter, 1), red. v. Beate Dorfey. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2072-7, S. 167-179.&lt;br /&gt;
* Gilbert u. Christa Haufs-Brusberg: ''Balduins Burgen''. Trier, 1999.&lt;br /&gt;
* Magnus Backes: ''Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus''. Neuwied, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<updated>2012-12-26T13:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündische Jugend|bündische]] Gruppen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<updated>2012-12-26T13:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg Balduinstein ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündisch]]e Gruppen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfahrt: A3 Köln - Frakfurt. &lt;br /&gt;
*Abfahrt Limburg, durch Limburg durchfahren auf der B54. Richtung Birlenbach und dann in Richtung Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Parkplätze: Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Balduinstein&amp;diff=35960</id>
		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<updated>2012-12-26T13:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (Rheinland-Pfalz / PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm'' erbaut 1340. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude erbaut 1952) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin von 1319. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg Balduinstein ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündisch]]e Gruppen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Balduinstein</title>
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		<updated>2012-12-26T13:01:47Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burg-2005.jpg|thumb|right|Ruine Balduinstein: großes Haus, großer Saal]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild30-08-02.jpg|thumb|right|Burg Balduinstein: großes Haus, großer Saal und Mittelturm]] &lt;br /&gt;
Die [[Jugendburg]] '''Balduinstein''' ist eine [[überbündisch]]e Begegnungsstätte. Das Gelände liegt im Lahntal etwas oberhalb des kleinen Örtchens Balduinstein (PLZ:65558) am Hang. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude, die als Gruppenunterkunft oder Tagungsstätte genutzt werden können; das sind z.B. das ''Kutscherhaus'', das ''Große Haus'' und der ''Mittelturm''. Der ''Große Saal'' (eigenes Gebäude) verfügt sogar über eine Bühne, unter dem Kutscherhaus befindet sich eine kleine ''Kurfürstenschenke'' und der ''Kurfürstenkeller'', ein unterirdisches Tonnengewölbe mit Kamin. Die ebenfalls auf dem Gelände befindliche Burgruine ist zurzeit noch für Besucher wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Auf oberen Gelände oberhalb der Gebäude gibt es einige Stellplätze für Zelte. Unmittelbar vor der Burg ist ein großer Parkplatz vorhanden. Anreise mit der Eisenbahn (Bahnstation Balduinstein / strecke Koblenz - Gießen). &lt;br /&gt;
* Die Jugendburg Balduinstein ist eln Selbstversorgerhaus für [[Pfadfinder]] und [[Bündisch]]e Gruppen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ruine_Balduinstein.jpg |thumb|right|Ruine Balduinstein]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Burg Balduinstein wurde 1319 bis 1320 von Balduin von Luxemburg (1285 - 1354) erbaut, um den befehdeten Graf von Westerburg der nahen (historischen) Schaumburg von einem Versorgungsweg zur Lahn abzuschneiden. Der Konflikt wurde unblutig beigelegt und Balduinstein diente fortan als Verwaltungssitz des Erzstiftes Trier und Wohnung der Burggrafen. 1680 wurde das Burggelände geräumt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Balduinstein war nie in kriegerische Handlungen verwickelt. 1890 gelangte das Gelände in private Hände, machte mehrere Besitzer- und Nutzungswechsel durch und stand schließlich 1971 zum Verkauf. Urprünglich mit dem Gedanken, eine ''Bündische Akademie'' zu erschaffen, wurde das Gelände ab 1974 von 10 Freunden ([[Nerother Wandervogel|Nerother Wandervögel]]), darunter [[Alexej Stachowitsch]], erst gemietet und 1979 schließlich gekauft. Diese Personen bildeten die Urmannschaft des &amp;quot;''[[Freies Bildungswerk Balduinstein e.V.]]''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
*DE 65558 Balduinstein an der Lahn (Rheinland-Pfalz) &lt;br /&gt;
*Koordinaten: 50° 20′ 39″ N, 7° 58′ 25″ O &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendburg-balduinstein.de Homepage der Jugendburg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein Wikipedia Burg Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [http://lahnwanderweg.com/ Lahnwanderweg] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Balduinstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35958</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2012-12-25T10:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Publikationen */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino (erzwungenen Emigration) durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
* Der Herold, Bundesschrift der Nerother, Die Schrift erscheint unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Burg Waldeck</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Literatur */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45549111&amp;amp;top=SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=35956</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2012-12-25T10:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Literatur */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=35955</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=35955"/>
		<updated>2012-12-25T10:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Zeitlicher Abriß und Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2012-12-25T09:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Zeitlicher Abriß und Daten */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen die das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=35947</id>
		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=35947"/>
		<updated>2012-12-16T11:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Im Ehrenhain verewigte Personen */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (Nerother WV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] Alt-Wandervogel(AWV), [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (Nerother WV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willie Jahn]]  (Alt-Wandervogel (AWV), Jung-Wandervogel (JWV), Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV), Bundesführer des Jung-Wandervogel (JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; ([[Jungenschaft]] d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Kohl (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot;, Begründer der Deutschen Jungentrucht, (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Dr. Alfred Schmid, Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. Deutscher Spurnbuchverlag, Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Alfred Schmid</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: link int.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (* 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers erfolgte 1939/1940 eine mehrmonatige Gestapo-Haft wegen &amp;quot;[[bündisch]]er Umtriebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
'''Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Leonardo. Brief und Siegel''. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Zarathustras Nachfolge''. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Aufstand der Jugend''. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Erfüllte Zeit: Schriften zur Jugendbewegung''. Hrsg. von der Prof.-Dr.-Alfred-Schmid-Stiftung. Südmarkverlag, Heidenheim 1978, ISBN 3-88258-045-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Werke'''&lt;br /&gt;
* ''Die Diffusionsgaselektrode''. Enke, Stuttgart 1923&lt;br /&gt;
* ''Die kinetische Katalyse''. Enke, Stuttgart 1925&lt;br /&gt;
* ''Der Erzkönig: Eine Kampfschrift''. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1933&lt;br /&gt;
* ''95 Thesen über Geld und Gold: Eine Staatsgeld- und Weltgoldlehre''. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1935&lt;br /&gt;
* ''Der Schwebezustand: Ein Lebenslauf der Satelliten. Denkschrift zum Geophysikalischen Jahr''. Athenäum, Bonn 1957&lt;br /&gt;
* ''Traktat über das Licht: Eine gnostische Schau''. Athenäum, Bonn 1957&lt;br /&gt;
* ''Principium motus - vom Wesen der Schöpfung: eine gnostische Schau''. Die Graue Edition, Zug 2007. ISBN 978-3-906336-49-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stummfilm des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Werke */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (* 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers erfolgte 1939/1940 eine mehrmonatige Gestapo-Haft wegen &amp;quot;bündischer Umtriebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
'''Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Leonardo. Brief und Siegel''. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Zarathustras Nachfolge''. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Aufstand der Jugend''. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* ''Erfüllte Zeit: Schriften zur Jugendbewegung''. Hrsg. von der Prof.-Dr.-Alfred-Schmid-Stiftung. Südmarkverlag, Heidenheim 1978, ISBN 3-88258-045-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Werke'''&lt;br /&gt;
* ''Die Diffusionsgaselektrode''. Enke, Stuttgart 1923&lt;br /&gt;
* ''Die kinetische Katalyse''. Enke, Stuttgart 1925&lt;br /&gt;
* ''Der Erzkönig: Eine Kampfschrift''. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1933&lt;br /&gt;
* ''95 Thesen über Geld und Gold: Eine Staatsgeld- und Weltgoldlehre''. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1935&lt;br /&gt;
* ''Der Schwebezustand: Ein Lebenslauf der Satelliten. Denkschrift zum Geophysikalischen Jahr''. Athenäum, Bonn 1957&lt;br /&gt;
* ''Traktat über das Licht: Eine gnostische Schau''. Athenäum, Bonn 1957&lt;br /&gt;
* ''Principium motus - vom Wesen der Schöpfung: eine gnostische Schau''. Die Graue Edition, Zug 2007. ISBN 978-3-906336-49-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stummfilm des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (* 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers erfolgte 1939/1940 eine mehrmonatige Gestapo-Haft wegen &amp;quot;bündischer Umtriebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leonardo. Brief und Siegel. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Zarathustras Nachfolge. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aufstand der Jugend. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Schriften wieder abgedruckt in: Erfüllte Zeit. Schriften zur Jugendbewegung. Herausgegeben von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung. Mit einer Einführung von Dietmar Lauermann, Heidenheim 1978.&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stummfilm des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Max_Himmelheber&amp;diff=35943</id>
		<title>Max Himmelheber</title>
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		<updated>2012-12-16T09:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Lebenslauf */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:himmelheber.jpg|thumb|right|Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
'''Dipl.-Ing. Max Himmelheber''' (* 24. April 1904 in Karlsruhe; † 17. Dezember 2000 in Baiersbronn)  war führend im [[Graues Corps|Grauen Corps]] tätig, Pfadfinder, Philosoph, Unternehmer und Erfinder der Spanplatte (Pressspanplatte). Die ''Max Himmelheber-Stiftung'' ist Herausgeber der von ihm mitherausgegebenen Zeitschrift ''Scheidewege'' für kritisches Denken.&lt;br /&gt;
Max Himmelheber stellte die These auf, nach der es drei Bereiche gäbe, die in gleicher Weise für den Knaben, den Jüngling und den Mann gelten würden. Sie begännen etwa im zwölften oder dreizehnten Lebensjahr jeden echten Jungen mit einer tiefen und namenlosen Sehnsucht zu erfüllen, die den recht Gearteten von da an bis zum Tode nicht mehr lasse: das ''Heldische''. Den zweiten Bereich nannte er das ''Magische'', also das, was uns seelisch mit den Tiefenkräften der Natur verbindet. Als dritten Bereich nannte er die Liebe: Liebe als der gute Wille, den anderen Gutes zu tun. &lt;br /&gt;
Desweiteren gab er viele wertvolle Denkansätze, das [[bündisch|Bündische]] wieder ''lebendig'' zu gestalten. und propagierte die ''echte [[Fahrt]]'' als Möglichkeit, Tun und Erleben in allen drei Seelenbereichen wiederzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Max Himmelheber wuchs im Umfeld des elterlichen Schreinereibetriebes auf und war so mit fachbezogenen Problemen und Maschinen vertraut. Die Technikbegeisterung führte dazu, dass er jede Maschine, die ihm unterkam bedienen konnte, er alle möglichen Führer- und Flugscheine machte und schließlich Elektrotechnik studierte. 1932 erfand er die Spanplatte. Vor 1934 war er führend im [[Graues Corps|Grauen Corps]] tätig. Im 2. Weltkrieg wurde er als Jagdflieger über England abgeschossen und geriet so in Kriegsgefangenschaft. 1943 wurde er mit anderen gegen britische Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach dem 2.Weltkrieg engagierte er sich im Bund Deutscher Pfadfinder ([[BDP]]) (vor der Spaltung) und war dort verantwortlich für bündische Strömungen. 1951 wurde das Verfahren zur Herstellung von Kunstholz patentiert und Max Himmelheber damit zum erfolgreichen Unternehmer. Sein philosophisches Wirken lässt sich mit seinem eigenen Begriff der ''Rückkehr zum menschlichen Maß'' beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Himmelheber war Mitherausgeber der Zeitschrift ''Scheidewege'', die seit seinem Tod von der von ihm gegründeten ''Max-Himmelheber-Stiftung'' herausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Max Himmelhebers These im Original (Auszug) ==&lt;br /&gt;
''Die drei Bereiche, die ich meine, gelten in gleicher Weise für den Knaben, den Jüngling und den Mann. Sie beginnen etwa vom zwölften oder dreizehnten Lebensjahr an jeden echten Jungen mit einer tiefen und namenlosen Sehnsucht zu erfüllen, die den recht Gearteten von da an bis zum Tode nicht mehr verläßt. Sie verhalten sich zueinander ähnlich wie die drei Grundfarben des Farbenkreises, sie überdecken einander teilweise, gehen auch wie Gelb, Blau und Rot an ihren Grenzen ineinander über und entstammen einem gemeinsamen „weißen&amp;quot; Licht. Es ist mein Glaube — unbeweisbar und für mich gewiß wie jeder Glaube — daß es der Wille der Schöpfung ist, daß alle drei Bereiche im „vollständigen&amp;quot; männlichen Menschen ganz gelebt werden sollen und daß dies die höchstmögliche irdische Annäherung an das ist, was wir als Erfüllung oder Glückseligkeit bezeichnen.''&lt;br /&gt;
''Das erste Lebensbereich will ich das Heldische nennen. Hierunter fällt alles, was wir im hohen Sinn des Wortes „männlich&amp;quot; nennen, also sowohl das Heroische im griechischen Sinne, Kampf, Tapferkeit, Opfermut wie auch alles, was mit unserem Tat- und Wirkwillen, mit Leistung und Askese, mit Zeugung und Werk im weitesten Sinn zusammenhängt, bis zur höchsten beglückenden Steigerung des schöpferischen Rausches.''&lt;br /&gt;
''Schwieriger ist das zweite Bereich zu bezeichnen. Zu ihm gehört alle Sehnsucht nach dem Wunderbaren, dem heilig — Geheimnisvollen, nach Verzauberung. Nennen wir es versuchsweise das Magische, und verstehen wir darunter alles, was uns seelisch mit den Tiefenkräften der Natur, den Hintergründen des Kosmos verbindet, mit den Elementen zuerst, mit Feuer, Wasser, Luft und Erde, mit der „Ferne&amp;quot;, mit dem Bluthaften unseres eigenen Seins und mit einem großen Teil (nicht dem ganzen) des musischen Bereichs, der Kräfte und Mächte also, die von einem Teil der Kunst angerufen werden, von Tanz, Lied, Traum und Versenkung. Bannung und Beschwörung gehören zu diesem Bereich. Die höchste beseeligende Steigerung: das „Heidnisch&amp;quot;-Rauschhafte in der appollinischen oder dionysischen Einswerdung mit den „Göttern&amp;quot;.''&lt;br /&gt;
''Noch zögernder bin ich bei der Nennung des dritten Bereichs. Darf ich es ganz einfach die Liebe nennen? Darf ich dazu noch einem jeden selber anheimstellen, was er darunter fassen will, und mich nur auf die beste mir bisher bekanntgewordene Definition - eine ganz, ganz unvollständige, aber im Kern unvergleichlich richtige Definition, weil sie das Heilig-Rauschhafte als das Wesentliche dieses wahrhaft überschwänglichen Zustandes kennzeichnet -beschränken: „Liebe, das ist der Wille, dem Anderen Gutes zu tun&amp;quot;. Verehrung und Anbetung gehören zu diesem Bereich.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Max-Himmelheber-Straße in Baiersbronn ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''In der Dürre der Wüste…'', Schwarze Tanne Nr.11 / September 1958, Landesmark Nordbaden BDP&lt;br /&gt;
* ''Das Lagerfeuer'' Nr. 28 / 1954; Max Himmelheber: Bündische Jugend-heute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*Siehe auch [[Alfred Schmid]]&lt;br /&gt;
*Max Himmelheber-Stiftung, Heppstr. 110, 72770 Reutlingen&lt;br /&gt;
*[http://www.scheidewege.de   Scheidewege, Jahresschrift für skeptisches Denken]&lt;br /&gt;
* Otto Jägersberg: ''Max Himmelheber zum 100. Geburtstag'', In: [[Walter Sauer]]: ''Scheidewege'', Jahresschrift für skeptisches Denken: 34. Jahrgang 2004/2005, [[S. Hirzel Verlag|Hirzel]], Stuttgart 2004. ISBN 978-3-7776-1316-1, [http://www.scheidewege.de/archiv_lieferbar/testseiten34/413_414_Jaegersberg.pdf (Auszug (PDF 38kB))], S. 413ff.&lt;br /&gt;
* Die Zeit online: [http://www.zeit.de/2000/08/Du_sollst_skeptisch_sein ''Du sollst skeptisch sein''], zur Zeitschrift ''Scheidewege''&lt;br /&gt;
* Marburger Forum: [http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2005-4/SchmE_Schei.htm ''Menschheitsdämmerung: Nostalgischer Kreuzweg oder utopischer Pfad ?''], Heft 4/2005&lt;br /&gt;
* Hanspeter Michel: ''[http://www.swr.de/tv/-/id=2798/nid=2798/did=6487590/97xda6/index.html Die Spanplatte des Herrn Himmelheber] In: ''Patente und Talente'', TV-Dokumentation, Deutschland 2009, 30 Minuten.  Erstausstrahlung: 2. Januar 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Himmelheber, Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP|Himmelheber, Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Himmelheber, Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Himmelheber, Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<title>Graues Corps</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Siehe auch */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Jungenbund '''Graues Corps''', gegründet von [[Alfred Schmid]] ([[Fahrtenname]]n '''fred'''), war ein elitärer Bund der deutschen [[Jugendbewegung]] mit etwa 300 bis 400 Mitgliedern. Er spaltete sich, ebenso wie die [[dj.1.11]], auf dem Lager in Ludwigswinkel (28. Juli bis 3. August 1930) von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1934 wurde der Bund von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stummfilm des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[[graue jungenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Graues Corps]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Jungenbund '''Graues Corps''', gegründet von [[Alfred Schmid]] ([[Fahrtenname]]n '''fred'''), war ein elitärer Bund der deutschen [[Jugendbewegung]] mit etwa 300 bis 400 Mitgliedern. Er spaltete sich, ebenso wie die [[dj.1.11]], auf dem Lager in Ludwigswinkel (28. Juli bis 3. August 1930) von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1934 wurde der Bund von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[[graue jungenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Graues Corps]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2012-12-16T09:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Filmography */ korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (*1899, †1968), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers erfolgte 1939/1940 eine mehrmonatige Gestapo-Haft wegen &amp;quot;bündischer Umtriebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leonardo. Brief und Siegel. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Zarathustras Nachfolge. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aufstand der Jugend. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Schriften wieder abgedruckt in: Erfüllte Zeit. Schriften zur Jugendbewegung. Herausgegeben von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung. Mit einer Einführung von Dietmar Lauermann, Heidenheim 1978.&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stummfilm des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Alfred Schmid</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (*1899, †1968), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers erfolgte 1939/1940 eine mehrmonatige Gestapo-Haft wegen &amp;quot;bündischer Umtriebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leonardo. Brief und Siegel. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Zarathustras Nachfolge. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aufstand der Jugend. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Schriften wieder abgedruckt in: Erfüllte Zeit. Schriften zur Jugendbewegung. Herausgegeben von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung. Mit einer Einführung von Dietmar Lauermann, Heidenheim 1978.&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stumm Film des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Werke */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fred.jpg|thumb|right|Alfred Schmid, &amp;quot;fred&amp;quot;]]'''Professor Dr. Alfred Schmid''' (*1899, †1968), [[Fahrtenname]] ''fred'', war ein schweizerischer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der [[Jugendbewegung]]. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des [[Graues Corps|Grauen Corps]], eines elitären Bundes, der sich wie die [[dj.1.11]] 1930 von der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. 1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der [[Graue jungenschaft|grauen jungenschaft]]. Sein Nachlass wird von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag ''„Die Graue Edition“'' führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zu Jugendbewegung und &amp;quot;Graues Corps&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leonardo. Brief und Siegel. Potsdam 1926 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Zarathustras Nachfolge. Darmstadt 1930 (unter dem Pseudonym &amp;quot;Georg Sebastian Faber&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aufstand der Jugend. Berlin 1932 (unter &amp;quot;Fred Schmid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Schriften wieder abgedruckt in: Erfüllte Zeit. Schriften zur Jugendbewegung. Herausgegeben von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung. Mit einer Einführung von Dietmar Lauermann, Heidenheim 1978.&lt;br /&gt;
==Filmography==&lt;br /&gt;
*1931: &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; Stumm Film des Grauen Corps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Alfred Schmid ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Max Himmelheber]]&lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de/biographiewerke.asp  Biographie] &lt;br /&gt;
*[http://www.die-graue-edition.de Verlag &amp;quot;Die Graue Edition&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Schmid&amp;amp;s_autor_vorname=Fred  Alfred Schmid (fred), in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938]&lt;br /&gt;
*[http://www.graue-jungenschaft.de graue jungenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Schmid, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schmid, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=THOROFON&amp;diff=35937</id>
		<title>THOROFON</title>
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		<updated>2012-12-16T09:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Weblinks */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Lockende_Ferne_Platte_Nr_3.jpg|thumb|right|THOROFON ®: Lockende Ferne, Lieder von Grosser Fahrt. Schallplatte Nr.: 2]] [[Bild:THOROFON_Nr_1.jpg|thumb|right|THOROFON ® Schallplatte Nr.: 1 ]] [[Bild:THOROFON_CD.jpg|thumb|right|Die erste überbündische CD.  THOROFON / bündisches-audio (1993)]] &lt;br /&gt;
'''THOROFON''' ist ein deutsches Marken Schallplatten-Label, eine Gründung von Freunden aus der Deutschen [[Pfadfinder]]schaft und [[Jungenschaft]], die nach den Idealen ihrer Jugend ein gemeinsames Werk schaffen wollten und dabei von dem Gedanken ausgingen, daß lebendige Kultur nur dort entstehen kann, wo jeder einzelne auch unter Opfern über seine täglichen Pflichten hinaus selber schaffend tätig wird. So wurde der Verlag von vornherein als nicht gewinnorientiert konzipiert; Überschüsse wurden sofort wieder in neue Editionen gesteckt. Das Label gehört unter anderen mit zu den ältesten existierenden Independent-Musik-Labels in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
*Klaus Zeitler und Claus Elfers aus Hamburg - Eidelstedt, gründen den Schallplattenverlag unter dem Name &amp;quot;THOROFON&amp;quot; Lieder der Jungen.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*'''1960''' begann man einigermaßen systematisch und [[überbündisch]] die Gesänge der Gruppen aus der [[Jugendbewegung]]  aufzuzeichnen, und es entstand in einigen Jahren eine Diskothek des [[bündisch]]en Singens jener Jahre, das viele Gruppen in ihrem eigenen Singen befruchtete, weil Vorbilder gezeigt, Anregungen gegeben und neue Lieder vermittelt wurden. Später setzte das „[[Bündisches-Audio|bündische audio]]“ diese Arbeit fort, indem es vor allem die [[Singewettstreit]]e und dann auch die Gesänge besonders hervorragender Gruppen aus der Jugendbewegung in professioneller Qualität aufzeichnete und zunächst auf Ton-Kassetten und ab 1993 auf CDs verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''1968''' übernahm [[Helmut König]] (helm) den Schallplattenlabel unter Begründung einer eigenen Firma &amp;quot;THOROFON Schallplatten H.König KG&amp;quot; Der Verlagsgedanke war, dem besonders im Bereich der Schallplatte als einflußreichster Vermittlerin von Musik zu beobachtenden Trend der Verengung auf die großen Stars und ein schmales Repertoire entgegenzuwirken und damit zugleich jungen, noch unbekannten Künstlern ein Podium zu eröffnen. Dabei sollte die gesamte Breite der Musik und besonders die zu Unrecht vergessenen Werke gepflegt und die zeitgenössische Musik gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''2001'''  übernahm die &amp;quot;Bella Musica Edition&amp;quot; (77815 Bühl / Baden). die Aktivitäten des traditionsreichen Labels THOROFON.&lt;br /&gt;
*Zu Bella Musica gehören vier Labels BELLA MUSICA, ANTES EDITION, THOROFON und BÄRLI. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;THOROFON&amp;quot; ® ist als Wortmarke im Markenregister eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diskografie 1960 – 1967===&lt;br /&gt;
[[Bild:Thorofon2.jpg|thumb|right|Das erste Label von THOROFON ® ab 1964]] [[Bild:Thorofon.gif|thumb|right|Das heutige Label THOROFON ® ]] &lt;br /&gt;
Schallplattenprodukion unter dem Herausgeber &amp;quot;Klaus Zeitler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Kleinschreibung ist beabsichtigt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Single Schallplatten Nummer: 01 - 28'''&lt;br /&gt;
*Schallplatten mit Beilage von Noten und Texten. &lt;br /&gt;
*01. )  Landsknechtslieder; Es singen „[[Die Fahrenden Gesellen]]“ Hamburg; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*02. )  Lockende Ferne; Lieder von großer Fahrt; gesungen von der „hansischen [[jungenschaft]]“ und [[BDP]]; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*03. )  Ferne Ufer; Lieder fremder Völker; Es singt die „[[jungentrucht]] hamburg“; 4 Lieder, (1960)&lt;br /&gt;
*04. )  Don’t stay away brother; Spirituals; Quartett der „autonome jungenschaft“;  3 Lieder&lt;br /&gt;
*05. )  Und am Abend ziehen Gaukler; Lieder von [[Werner Helwig]]; Jungen des Pfadfinderbundes Nordmark; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*06. )  Kamalondo; Afrikanische Volkslieder; Jungen des Dreieichgaues der [[CPD]]; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*07. )  Wir armen Trampgesellen;  Es singen Jungen des „[[Pfadfinderbund]]es Nordbaden“ und BDP, 4 Lieder&lt;br /&gt;
*08. )  Zogen viele Straßen; Die Sita, Berlin, vier lieder von und mit [[Rudi Rogoll]]; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*09. )  Aman Aman; Griechische und Israelitische Lieder; Die Sita; Berlin singt mit [[Rudi Rogoll]]; 4 Lieder, (1963)&lt;br /&gt;
*10. )  Vertäut am Abendstern; Chansons zur Nacht; [[Peter Rohland]] singt; 5 Lieder&lt;br /&gt;
*11. )  Sascha; Die „autonome jungenschaft hamburg“; singt  russische Lieder und Balladen; 6 Lieder, (1964)&lt;br /&gt;
*12. )  Der Rebbe zingt; Jiddische Volkslieder; Peter Rohland singt; 5 Lieder&lt;br /&gt;
*13. )  [[Hamburger Singewettstreit]] 1962; Querschnitt durch den Wettstreit der Hamburger Jugendbünde; 6 Lieder&lt;br /&gt;
*14. )  Trunkene Taverne; Lieder gesammelt und gesungen von Hai und Topsy; 6 Lieder, (1965)&lt;br /&gt;
*15. )  Landauf Landab; Jungen des BDP Berlin singen und spielen mit [[Rudi Rogoll]]; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*16. )  Heute noch fährt unser Schiff; Jungen des Dreieichgaues der [[CPD]]; 6 Lieder&lt;br /&gt;
*17. )  Hamburger-Singewettstreit 1963; Querschnitt durch den Wettstreit der Hamburger Jugendbünde; 6 Lieder&lt;br /&gt;
*18. )  Tschangan; O mein Heimatland; Jungen der [[Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands|Christlichen Pfadfinderschaft]]; Gau Mitte; 5 Lieder, (1964)&lt;br /&gt;
*19. )  Heijoh; die Fahrt geht los; Die Spielleute der &amp;quot;deutschen jugenschaft e.v&amp;quot;. Berlin singen mit [[Rudi Rogoll]]; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*20. )  [[Horridoh]]!  Wir auf den fernen Straßen; Orden der Werwölfe im [[Nerother]] Bund; 6 Lieder, (1965)&lt;br /&gt;
*21. )  Fiesta; [[Nerother Wandervogel]], Singegruppe Solingen, singt südamerikanische Lieder; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*22. )  Nun fangt ein Lied mir an;  Evangelische Mädchenpfadfinder ([[EMP]]); Schar Lohengrin; Hamburg; 6 Lieder.&lt;br /&gt;
*23. )  Takka talaikja; Lieder aus Griechenland; &amp;quot;deutsche jugenschaft e.v&amp;quot;; singt; 4 Lieder&lt;br /&gt;
*24. )  Falado; Die Muhlis singen und spielen mit [[Rudi Rogoll]]; 4 Lieder, (1965)&lt;br /&gt;
*25. )  Lieder von anderswo; Sybille Kynast singt zur Gitarre; 5 Lieder&lt;br /&gt;
*26. )  Von Fremden Ländern - Hansi Emetz  -  heutiger Künstlername: Joana; Internationale Volkslieder; 6 Lieder (1966)&lt;br /&gt;
*27. )  I cried and I cried; negro spirituals; „freie jungenschaft hamburg“; 4 Lieder (1966) &lt;br /&gt;
*28. )  En passant; Evangelische Mädchenpfadfinder ([[EMP]]); Schar Lohengrin singen Lieder aus Frankreich; 6 Lieder. (1967)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diskografie 1968 – 2001===&lt;br /&gt;
Tonträgerprodukion unter dem Herausgeber &amp;quot;Helmut König&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=2.1/SET=5/TTL=1/SRCH?IKT=1080&amp;amp;TRM=thorofon Schallplatten / CDs  im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bündisches-Audio|bündisches audio]]&lt;br /&gt;
*[[Helmut König]] (helm)&lt;br /&gt;
*[[Der Eisbrecher]], Heft.3/1960,S.71, Heft.3/1990,S.96-97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Liedautor]]en der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Siehe auch [[Helmut König]] &lt;br /&gt;
* [http://www.buendisches-audio.de Dokumentationen aus dem Bündischen Thorofon-Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://buendisches-audio.sankt-pauli.net/ba/downloads/Ueber_das_Besondere_am_buendischen_Singen.pdf Helmut König: Über das Besondere des bündischen Singens]&lt;br /&gt;
*[http://www.bella-musica-edition.de Verlag: Bella Musica Edition (Kein Verkauf)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|THOROFON]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|THOROFON]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Michael_Jovy&amp;diff=35936</id>
		<title>Michael Jovy</title>
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		<updated>2012-12-15T08:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Verfolgung */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ernst '''Michael Jovy''', (* 9. März 1920 in Gladbeck; † 19. Januar 1984 in Rom)  [[Fahrtenname]] '''meik''', war ein deutscher Führer [[bündisch]]er Jugendgruppen und später im diplomatischen Dienst tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war während des Dritten Reiches Mitglied einer oppositionellen Jugendgruppe in Bonn. Wie viele andere bündische Gruppen suchten die elf Jugendlichen einen Weg aus den Zwängen der NS-Diktatur und der HJ zu finden. Nach dem Vorbild der verbotenen &amp;quot;deutschen [[jungenschaft]] vom [[dj.1.11]]&amp;quot; entwickelte sich eine eigene bündische Gruppenkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fahrt]]en nach Frankreich trafen die Jugendlichen Mitglieder des Exilwiderstandss um [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Otto_Paetel Karl Otto Paetel]. Er stieß unter den Gruppenmitglieder Diskussionen an, bei den Jugendlichen entwickelte sich ein politisches Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verfolgung===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1939 fielen die Jugendlichen der Polizei während eines Auftritts des Don-Kosaken-Chor's auf. Ihre Aktivitäten wurden beobachtet. Ende 1939 verhaftete die Gestapo die Mitglieder der Jovy-Gruppe. 1940 und 1941 wurden sie wegen '''&amp;quot;bündischer Umtriebe&amp;quot;''' und &amp;quot;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;quot; angeklagt. Michael Jovy war der Hauptangeklagte; er wurde zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Ab 1944 Strafbataillon 999 (offiziell als Bewährungseinheit bezeichnet). Von hier gelang ihm am 1. November 1944 die Flucht. Die Mitglieder Edgar Lohner und Helmut Giesen wurden vom Volksgerichtshof zu drei bzw. zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, dann Strafbataillon; Giesen fällt 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde Jovy wieder an führender Stelle in der Bündischen Bewegung in Köln aktiv.&lt;br /&gt;
Jovy war zusammen mit [[Walter Scherf]] besonders aktiv beim Aufbau einer Nachkriegsjungenschaft und gab jugendbewegte Zeitungen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg studierte er Geschichte, Philosophie und Öffentliches Recht an der Universität zu Köln. Nach seiner Dissertation im Jahr 1952 zum Thema „[[Jugendbewegung]] und Nationalsozialismus“, nahm er seine Tätigkeit im diplomatischen Dienst auf. Eine weitere Betätigung in der Jugendbewegung erschwerte sich dadurch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jovy war unter anderem '''Konsul / Botschafter der Bundesrepublik Deutschland''' in Britisch-Guyana (ab 1966), im Sudan (bis 1977), in Algier (1977–1979) und in Bukarest (1980), später auch Gesandter in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Januar 1984 verstarb Jovy in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit: [[Jugendbewegung]] und Nationalsozialismus : Zusammenhänge u. Gegensätze ; Versuche. Klärung / Michael Jovy. - Muenster : Lit-Verlag., 1984. - XIV, 215 S.; (ger / dt.)&lt;br /&gt;
Reihe: (Geschichte der Jugend ; 6) ISBN 3-88660-017-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arno Klönne]]: ''Ein Leben aus dem Widerspruch – Michael Jovy (1920–1984)'' in: Jahrbuch des Archivs der Jugendbewegung, Bd. 15, Burg Ludwigstein 1984/1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0411_schanghai_neu/bild.asp?b=0502 Foto von Michael Jovy auf Fahrt. (museenkoeln.de)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/bonn/wissenswertes/die-jovy-gruppe.html Gedenkstätte Bonn: Die Jovy-Gruppe - ein Beispiel für den] [[Widerstand]]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1983/49/gegen-hitler-wir-waren-keine-helden  ''Gegen Hitler: Wir waren keine Helden'' ] – aus DIE ZEIT Nr. 49 - 2. Dezember 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Jovy Michael Jovy in Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Jovy, Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Jovy, Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Jovy, Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Jovy, Michael]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Walter_Scherf&amp;diff=35935</id>
		<title>Walter Scherf</title>
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		<updated>2012-12-15T08:33:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. phil.  '''Walter Scherf''' (* 11. Juni 1920 in Mainz; † 25. Oktober 2010 in München) [[Fahrtenname]] '''tejo''', war ein deutscher Komponist, Kinder- und Jugendliteratur- sowie Märchenforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1946 und 1949 studiert Scherf Physik, Mineralogie und Musikwissenschaft an der Universität Göttingen. Zur selben Zeit gründet und leitet er Jugendgruppen, wird 1949 Bundesführer der Deutschen [[Jungenschaft]].&lt;br /&gt;
Scherf war zusammen mit [[Michael Jovy]] besonders aktiv beim Aufbau der Nachkriegsjungenschaft und gab jugendbewegte Zeitungen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit schreibt er auch „Das große Lagerbuch“, das in bündischen Gruppen ein Klassiker ist. Im Anschluss an sein Studium arbeitet er als Setzer, Zeitschriften-Redakteur, Verlagslektor sowie als Verlagsleiter. Von 1957 bis 1982 ist er Direktor der Internationale Jugendbibliothek (IJB) in München. Daneben ist er auch als Übersetzer tätig. Seine bekannteste Übersetzung ist „Der kleine Hobbit“ von J. R. R. Tolkien. Außerdem schreibt er viele bekannte [[Fahrtenlied]]er der heutigen [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]], zum Beispiel „Die Regenfrau“, „Hier wächst kein Ahorn“ und „Summt der Regen“. Sein Buch Schwedenfahrt wirkte prägend für die [[Großfahrt]]en der bündischen Gruppen der Nachkriegs[[jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung im Jahre 1982 widmet er sich überwiegend der Märchenforschung und setzt sein in den 1960er Jahren begonnenes Studium der Pädagogik, Psychologie und Volkskunde an der Universität München fort. Er promoviert 1986 mit der Dissertation „Die Herausforderung des Dämons: Form und Funktion grausiger Märchen“. Danach ist er Lehrbeauftragter für Volks-Erzählforschung in Innsbruck und München (bis 2001). Sein Hauptwerk als Märchenforscher ist das zweibändige „Märchenlexikon“ aus dem Jahre 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Scherf war Mitglied des [[Mindener kreis]]&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder und Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*Abends am Feuer singen wir leise&lt;br /&gt;
*Der Nebel dämpft das Morgenlicht (Die Regenfrau)&lt;br /&gt;
*Genug gewandert, genug gewandelt, in diesem öden Piringebirge&lt;br /&gt;
*Hier wächst kein Ahorn, hier wächst kein Pflaumenbaum&lt;br /&gt;
*Ich bin auch in Ravenna gewesen, Ist eine kleine, tote Stadt&lt;br /&gt;
*Sattelt Freunde, zäumt die Pferde&lt;br /&gt;
*Schilf bleicht die langen welkenden Haare (Kiefern im Wind)&lt;br /&gt;
*Summt der Regen am Abend ins Tal&lt;br /&gt;
*Was glänzt dort so hell, glänzt so hell und wiegt sich auf der weißen Donau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
(alphabetisch nach Liedanfängen)&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
*abends am feuer singen wir leise (wir wagen die fahrt)&lt;br /&gt;
*abends am feuer, schwarz sind die nächte&lt;br /&gt;
*als aus dem hochmoor wir kamen&lt;br /&gt;
*alt dimo trank den glasklaren branntwein (alter hajduk)&lt;br /&gt;
*am schwarzen see in der schwarzen nacht (herbstlager)&lt;br /&gt;
*an einem sommermorgen in aller herrgottsfrüh (drin i tirol)&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
*beweib mich, mutter, beweib mich (der mutter fluch)&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
*da lebten drei brüder im alten schottland (henry martin)&lt;br /&gt;
*der nebel dämpft das morgenlicht (die regenfrau)&lt;br /&gt;
*der reif und auch der kalte schnee, der tut uns armen reitern weh&lt;br /&gt;
*der reiter über die heide ritt (der gefangene reiter)&lt;br /&gt;
*der schnee stäubt von den fichten, im felsen singt der wind&lt;br /&gt;
*die hounslow heide ist grün und breit (richard turpin)&lt;br /&gt;
*die winde wehen, der wardar wiegt sich am dorfesrande (lied am wardar)&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
*es geht wohl zu der sommerzeit, der winter fährt dahin&lt;br /&gt;
*es war ein schütz in seinen besten jahren (georg jennerwein)&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
*geflochtene schuhe zum traben&lt;br /&gt;
*genug gewandert, genug gewandelt (hajduken ziehen heim)&lt;br /&gt;
*gott gnad dem großmächtigen kaiser fromme, maximilian (maximilians landsknechtorden)&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
*harr nicht länger deiner brüder (schön-marika)&lt;br /&gt;
*herr halewijn singt tief im wald&lt;br /&gt;
*heut nacht hat mir träumt (der franzleitner)&lt;br /&gt;
*hier wächst kein ahorn (dornen und steine)&lt;br /&gt;
*hörst du nicht, pero, die gusla, hörst du die trommel nicht, pero?&lt;br /&gt;
*hört zu, ihr wildernden schützen (van-diemens-land)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
*ich bin auch in ravenna gewesen (text: hermann hesse)&lt;br /&gt;
*ich bin der bayrisch hiasl, kein kugel geht mir ein (matthias klostermayr)&lt;br /&gt;
*ich bin schon weit in der welt rumgekommen (johannes bückler, schinderhannes)&lt;br /&gt;
*ich bin von weikerts hofen (mathias kneißl)&lt;br /&gt;
*im hegeu steht wie ich euch meld ([[hohenkrähen]] 1512)&lt;br /&gt;
*im windschwarzen wald reit' herr rymer sein pferd (der räuber rymer)&lt;br /&gt;
*in den blauen pyrenäen weht der wind vom weiten meer&lt;br /&gt;
*ist er nicht herrlich, der kleine fluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
*ja am heilgen katherina katherinsku sonntag&lt;br /&gt;
*janusik, du großer raüber (juro janosik)&lt;br /&gt;
*jim, der schaffte auf der railway (i've been working on the railroard)&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
*kam gestern abend aus der ferne ein junger knabe&lt;br /&gt;
*kameraden, aufgesessen, vorwärts marsch ins weite feld (dritte batterie vorwärts)&lt;br /&gt;
*kuleri tova, zwölf mann im bergwald&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
*liti o brun, so trygt ho staar (klein und braun, so stehn wir sicher)&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
*meine mutter war still, bescheiden (carl gustav sköld)&lt;br /&gt;
==P==&lt;br /&gt;
*pikarden und burgunder, wacht auf vom winterschlaf (erwacht, pikarden)&lt;br /&gt;
*potz marter, kyri (la biocca 1522)&lt;br /&gt;
==R==&lt;br /&gt;
*regen rinnt von der schabracke&lt;br /&gt;
*rieselt ein feiner regen wie perlen (reife kirschen)&lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
*sam bass kam aus indiana (sam bass)&lt;br /&gt;
*Sattelt Freunde, zäumt die Pferde. (Text: aus Motenengro, Deutsch, [[Jooschen Engelke]]) &lt;br /&gt;
*schilf bleicht die langen, welkenden haare (kiefern im wind)&lt;br /&gt;
*sind die kirschen reif geworden (kirschenlied)&lt;br /&gt;
*so wünsch ich ihr eine gute nacht (abschied des reiterknaben)&lt;br /&gt;
*sonne hat uns auf den glühenden straßen ausgedörrt&lt;br /&gt;
*straßen wandern durch die hügel (der große jäger)&lt;br /&gt;
*störtebeker und gode micheel&lt;br /&gt;
*summt der regen am abend ins tal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==T==&lt;br /&gt;
*todor, junger klosterschüler&lt;br /&gt;
*tut es dir nicht leid um deine arme mutter (komita he)&lt;br /&gt;
*und alle wasser fließen nach süden (quellen rauschen die ganze nacht)&lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
*und der glendale express, der stoppte im wald (jesse james)&lt;br /&gt;
*und laut rief das mädchen (halt könig schischman)&lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
*viel schnee liegt auf den straßen und welker krähen flug&lt;br /&gt;
*was für ein wunder geschah wohl auf der rosener brücken?&lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
*was glänzt dort so hell und wiegt sich auf der weißen donau?  (janitscharen)&lt;br /&gt;
*weiß ist die straße, weit von kranj nach medvo (matjon)&lt;br /&gt;
*wenn die armen trampgesellen bäumchen zählen (tramplied)&lt;br /&gt;
*wenn ins wogende gras stille dämmerung fällt&lt;br /&gt;
*william kidd, das war ein wort&lt;br /&gt;
*wir sind die zwei pascher vom landl (die pascher vom landl)&lt;br /&gt;
*wir waren dreissig mann, mit uns band keiner an (louis mandrin)&lt;br /&gt;
*wirft sich rosza sandor lässig in den sattel (rozsa sandor)&lt;br /&gt;
==Ü==&lt;br /&gt;
*über den schnee, das klirrende eis&lt;br /&gt;
==Z==&lt;br /&gt;
*zelte, zelte der gendarmen in den tälern auf den almen (heiduken und janitscharen)&lt;br /&gt;
*zieh meine straßen, schlaf auf der straßen&lt;br /&gt;
*zu gott, dem herrn, laßt uns beten (kudejar, die legende des mönchs pitirim&lt;br /&gt;
*zuerst so wollen wir loben marjam, die reine magd (schenkenbachs reiterlied)&lt;br /&gt;
*zwölf räuber hausten im wilden wald (wanderer, lobe den herren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche nationale und internationale Preise, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* 1976 Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. Volkach&lt;br /&gt;
* 1994 Europäischer Märchenpreis der Märchen-Stiftung Walter Kahn&lt;br /&gt;
* 1996 Premio Internaziolale Rolando Anzilotti der Fondazione Nazionale &amp;quot;Carlo Collodi&amp;quot; für &amp;quot;Das Märchenlexikon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücher; [[Jugendbewegung]]===&lt;br /&gt;
* Großfahrt. Verlag: Junge Welt. Opladen 1949&lt;br /&gt;
* Die Heimrunde. Verlag: Junge Welt. Opladen 1949, 1950&lt;br /&gt;
* In [[Tipi]], [[Zelt]] und [[Kohte]]. Verlag: Junge Welt. Opladen 1949&lt;br /&gt;
* Weiße Straßen. Lieder der Großfahrt. Liederbuch. Zusammen mit Heinz Schwarz. Verlag: Junge Welt. Opladen 1950&lt;br /&gt;
* Lautlos wandert der Große Bär. Von den weißen Flecken auf der Landkarte. Verlag Haus Altenberg. Düsseldorf 1952&lt;br /&gt;
* Der Musterknabe. Anstandsbuch für Jungen. Paulus Verlag. Recklinghausen 1954&lt;br /&gt;
* Flossenschwimmer vom rostigen Rittersee. Verlag: Georg Westermann. Braunschweig 1954&lt;br /&gt;
* Das große Lagerbuch. Paulus Verlag. Recklinghausen 1954&lt;br /&gt;
* Schweden. Fahrtenführer durch Europa. Verlag: Juventa. München 1955&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedenfahrt Schwedenfahrt]. Paulus Verlag. Recklinghausen 1955&lt;br /&gt;
* Sibylle, Sabine und ein Roller namens Muck. Eine Fachsimpelei und eine Liebeserklärung, ein Motoreneinmaleins und eine Fahrtenplauderei. Verlag: Rheinpreußen GmbH. Homberg/Ndrh. 1955&lt;br /&gt;
* Zeltpostille. Geschichten und Lieder. Paulus Verlag. Recklinghausen 1956&lt;br /&gt;
* De smokkelaars van het Riddermeer. Helmond (NL) 1961&lt;br /&gt;
* Muschelhorn und Kiefernwurzel. Zusammen mit Ali Mitgutsch . Münchener Bilderbuch Verlag. München 1962&lt;br /&gt;
* Flüchtig wie Rauch. Südmarkverlag Fritsch. Heidenheim 1978. ISBN 3-88258-042-9&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Zaubermärchen. Loewes-Verlag. Bayreuth 1979. ISBN 3-7855-1810-2&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Der Wunderbaum. Zaubermärchen. Loewes-Verlag. Bayreuth 1980. ISBN 3-7855-1840-4&lt;br /&gt;
* Nach Falado. Märchen und Geschichten. Südmarkverlag Fritsch. Heidenheim 1987. ISBN 3-88258-096-8&lt;br /&gt;
* Jenseits der großen Straßen. Texte und Lieder. (Ausgew. u. hrsg. von Erich Meier.) Südmarkverlag Fritsch. Heidenheim 1983. ISBN 3-88258-077-1&lt;br /&gt;
* Unser Schiff. Auswahl von Erich Meier. Die Kohtenpostille. Nr. 8. Südmarkverlag Fritsch. Heidenheim 1983. ISBN 3-88258-076-3&lt;br /&gt;
* Die Märchenjurte. Hrsg. von Gerd Blumenhein für Tejo zum 75. Geburtstag. Verlag der Jugendbewegung Südmarkverlag. Witzenhausen 1995. ISBN 3-88258-127-1&lt;br /&gt;
* Dreiunddreißig war ich dreizehn. Begonnen am Sonntag, den&amp;lt;!--sic: Buchtitel--&amp;gt; 8. April 1979 in Feldthurns, Südtirol. Achims Verlag. Edermünde 2001. ISBN 3-932435-10-9&lt;br /&gt;
*tejos lieder, Liederbuch, hg. von [[Helmut König]] (helm) und Paul C. Rode (momo), [[Verlag der Jugendbewegung]], Berlin 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskografie==&lt;br /&gt;
*Die Märchenjurte − tejo erzählt. CD. Hörbuch; Verlag der Jugendbewegung. Stuttgart 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersetzungen===&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: ''Kleiner Hobbit und der große Zauberer''. A. d. Engl. Paulus-Verlag. Recklinghausen 1957&lt;br /&gt;
* Elizabeth Foreman Lewis: ''Schanghai 41. Die Abenteuer der ungleichen Brüder''. A. d. Amerikan. Herder. Freiburg 1959&lt;br /&gt;
* Olle Mattson: ''Die Brigg Drei Lilien''. A. d. Schwed. Herder. Freiburg 1961&lt;br /&gt;
* Charles Perrault: ''Märchen aus vergangener Zeit''. A. d. Franz. Arena. Würzburg 1965&lt;br /&gt;
* Jonathan Swift: ''Gullivers Reisen''. A. d. Engl. Loewes. Bayreuth 1970. ISBN 3-7855-1612-6&lt;br /&gt;
* Robert Louis Stevenson: ''Die Schatzinsel''. A. d. Engl. Loewe. Bayreuth 1971. ISBN 3-7855-1619-3&lt;br /&gt;
* James Fenimore Cooper: ''Der Wildtöter''. (A. d. Engl.) Loewes. Bayreuth 1980. ISBN 3-7855-1836-6&lt;br /&gt;
* Mark Twain: ''Die Abenteuer des Tom Sawyer''. A. d. Engl. Loewes. Bayreuth 1988. ISBN 3-7855-2174-X&lt;br /&gt;
* Mark Twain: ''Der Prinz und der Bettelknabe''. A. d. Engl. Insel-Taschenbuch. Frankfurt/M 1985. ISBN 3-458-32535-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sachbücher zur Märchenforschung und Jugendliteratur===&lt;br /&gt;
* Kindermärchen in dieser Zeit? Die psychologischen Seiten der Volksmärchen und ihr erzieherischer Wert. Don Bosco Verlag. München 1961&lt;br /&gt;
* Politische Bildung durch das Jugendbuch? Bestandsaufnahme zu einem aktuellen Thema. List. München 1963&lt;br /&gt;
* Beiträge zur Arbeit mit dem Kinder- und Jugendbuch. Verlag des Borromäusvereins. Bonn 1963&lt;br /&gt;
* Preisgekrönte Kinderbücher. Ein Katalog der Internationalen Jugendbibliothek über 67 Preise. Children's prize books. Internationale Jugendbibliothek. Pullach 1969&lt;br /&gt;
* Moderne Kinderbuch-Illustration aus 29 Ländern. Stadtbücherei Stuttgart 1967&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Die Besten der Besten. Bilder-, Kinder- und Jugendbücher aus 57 Ländern oder Sprachen. Internationale Jugendbibliothek. Pullach 1971. ISBN 3-7940-3397-3&lt;br /&gt;
* Volksbuch und Jugendliteratur oder welche Volksbücher spielen im 19. Jahrhundert und auch heutzutage noch eine Rolle als Jugendlektüre in deutscher Sprache? Internat. Jugendbibliothek. München 1976&lt;br /&gt;
* Strukturanalyse der Kinder- und Jugendliteratur. Bauelemente und ihre psychologische Funktion. Klinkhardt. Bad Heilbrunn 1978&lt;br /&gt;
* Bedeutung und Funktion des Märchens. Internat. Jugendbibliothek. München 1982. ISBN 3-7815-0357-7&lt;br /&gt;
* Lexikon der Zaubermärchen. Kröner. Stuttgart 1982. ISBN 3-520-47201-5&lt;br /&gt;
* Räuber und Landsknechte im Spiegel ihrer Lieder. Internationale Jugendbibliothek. München 1982 &lt;br /&gt;
* Die Herausforderung des Dämons. Form und Funktion grausiger Kindermärchen. Eine volkskundliche und tiefenpsychologische Darstellung der Struktur, Motivik und Rezeption von 27 untereinander verwandten Erzähltypen. Saur. München 1987. ISBN 3-598-10664-5&lt;br /&gt;
* Das Märchenlexikon. 2 Bände. Beck. München 1995. ISBN 3-406-39911-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Joan Stidham Nist: ''Working at the International Youth Library''. In: The English Journal. Vol. 70. No. 4. National Council of Teachers of English. 1981. ISSN 0013-8274&lt;br /&gt;
*Fritz Schmidt: ''Deutsche Jungenschaft 1945–1951. Dokumentationschrift der Jugendbewegung.'' puls 19. Verlag der Jugendbewegung. Wizenhausen 1991. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
*Reinbert Tabbert: ''On the Success of Children's Books and Fairy Tales: A Comparative View of Impact Theory and Reception Research''. In: The Lion and the Unicorn. Nr. 1/1995. S. 1-19. Springer Netherlands 1995. &lt;br /&gt;
*Karl von den Driesch: ''Entwicklungen. Fernweh und Großfahrten bündischer Jugend in der Nachkriegszeit. Eine autobiographische Skizze.'' Deutscher Spurbuchverlag. Baunach 1996. ISBN 3-88778-200-3&lt;br /&gt;
*Ruth B. Bottigheimer: ''Das Marchen Lexikon by Walter Scherf''. In: The Journal of American Folklore. Vol. 113. No. 447. S. 112-115.  University of Illinois 2000. &lt;br /&gt;
*Helge Gerndt, Kristin Wardetzky (Hrsg.): ''Die Kunst des Erzählens. Festschrift für Walter Scherf.'' Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts. Band 3. Potsdam 2002. ISBN 3-935035-36-5&lt;br /&gt;
*Helge Gerndt: ''Scherf, Walter.'' In: Enzyklopädie des Märchens Bd. 11. Sp. 1367–1372. de Gruyter. Berlin 2004. ISBN 3-11-017565-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.folker.de/201101/pics/93halbmast03.jpg Foto von Walter Scherf (tejo)]&lt;br /&gt;
*[http://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Kurze%20biografische%20Bemerkungen%20zu%20Walter%20Scherf.doc  Helmut Wurm: Kurze biografische Bemerkungen zu Walter Scherf (tejo).doc] &lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&amp;amp;srch_Titel=&amp;amp;srch_Melodie=Walter+Scherf&amp;amp;srch_Tonsatz=&amp;amp;srch_Text=&amp;amp;srch_Quelle=&amp;amp;Zeitalter=&amp;amp;Jugendbewegung=on Die Lieder / Werke Walter Scherf, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
*[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/FKT=8500/FRM=Scherf,%2BWalter/IMPLAND=Y/LNG=DU/LRSET=1/SET=1/SID=c5d87ae7-40/SRT=YOP/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=%22Scherf%2C+Walter%22 Literatur von und über Walter Scherf im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
*[[Liedschöpfer]] der [[Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AusWikipedia|Walter_Scherf_(Autor)|Walter_Scherf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Scherf, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Scherf, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Scherf, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Scherf, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Scherf, Walter, tejo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Scherf, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35934</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35934"/>
		<updated>2012-12-15T08:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg. Kategorie:Person&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino (erzwungenen Emigration) durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35933</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35933"/>
		<updated>2012-12-15T08:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino (erzwungenen Emigration) durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35932</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2012-12-15T07:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: korrekturen an den doppel links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35931</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2012-12-14T22:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** = Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35930</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2012-12-12T12:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Filmography von Robert und Karl Oelbermann */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Karl Oelbermann entging der Festnahme, und  wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** = Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=35929</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2012-12-12T12:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv buendisches-audio: /* Filmography von Robert und Karl Oelbermann */ erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]]), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, [[Paul Leser]] und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine [[Jugendburg]] zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf [[Burg Waldeck]]. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den [[Nerother Wandervogel]] auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die [[Jugendburg]] [[Waldeck]] immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf [[Weltfahrt]] befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Karl Oelbermann entging der Festnahme, und  wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten [[Nerother Wandervogel]], der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende [[Jugendburg]] [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit [[Burg Waldeck]] und dem [[Nerother Wandervogel|Nerother Bund]] ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** = Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe.(Hrsg.) [[Werner Helwig]], Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998. ISBN 3-88778-208-9&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005. ISBN 3-935035-71-3&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archiv buendisches-audio</name></author>
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