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	<title>Scout-o-wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Spurbuchverlag</title>
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		<updated>2025-01-09T12:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Aktualisierung und Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Spurbuchverlag ist ein Verlag aus dem deutschen Baunach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entstand 1982 zunächst als &amp;quot;Deutscher Spurbuchverlag&amp;quot;, in Anlehnung an den französischen Verlag &amp;quot;Signe de Piste&amp;quot;, der die erfolgreichen [[Spurbücher]] verlegte. Auslöser für die Gründer Paul-Thomas und Klaus Hinkel war, dass sich kein deutscher Verlag mehr fand, der die französische Reihe der „Signe de Piste“ herausgeben wollte.[1] In Anlehnung an den Verlag &amp;quot;Signe de Piste&amp;quot; gab man sich zudem als Logo auch das alte Pfadfinder-/[[Waldläuferzeichen]] &amp;quot;Weg ins Lager&amp;quot;. Die erste Veröffentlichung des Spurbuchverlages war im Juli 1982 das Spurbuch &amp;quot;Die heilige Würste&amp;quot; von [[Eric Lesprit]]. Der Spurbuchverlag sieht sich in der Tradition der wichtigsten Verlage der Jugendbewegung wie etwa Voggenreiter oder Günther Wolff Plauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 begann der Verlag mit der Produktion der bis 2012 quartalsweise erscheinenenden überverbandlichen Pfadfinderzeitschrift [[Scouting]]. Ab 2013 erschien diese Publikation als Jahrbuch, zeitgleich wurde die Publikation tagesaktueller Berichte auf eine Internetseite verlegt.[2] Das bislang letzte Jahrbuch der Scouting erschien 2018.[3] Die Internetseite scouting.de wurde im September 2024 offline genommen.[4]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 erfolgte die Umbenennung in &amp;quot;Spurbuchverlag&amp;quot;.[5] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell verlegt der Spurbuchverlag Werke zum Thema Pfadfinder, Jugendbewegung oder Survival. Darüberhinaus finden sich Werke zur Architektur, Gesundheit, Geschichte und Kunst. Nach Aussagen des Verlages umfasste sein Programm zum 30-jährigem Bestehen 2012 rund 250 Bücher und jährlich kamen etwa 25 neue Publikationen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren im Bereich Pfadfinder- und Jugendbewegung des Spurbuchverlag waren beziehungsweise sind (in Auswahl) [[Hotte Schneider]], [[Oskar Kröher]] (vom Duo Hein&amp;amp;Oss), [[Hans-Joachim Seidel]], [[Fritz Schmidt]], [[Stephan Schrölkamp]], [[Alexej Stachowitsch]], [[Fritz-Martin Schulz]] (Bundesführer des [[Nerother Wandervogel]], [[Herbert Westenburger]], [[Hanns Cornelissen]], [[Hans-Dieter Wittke]] oder [[Hans E. Gerr]]. Hinzu kommen die Autoren der [[Spurbücher]] wie [[Serge Dalens]] oder [[Guy de Larigaudie]]. Eine gewisse Rolle nimmt zudem der Faksimile-Bereich ein, in welchem Werke von [[Alexander Lion]], [[Baden Powell]] oder [[John Hargrave]] neu aufgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[1] [//www.presseservice.pressrelations.de/pressemitteilung/der-spurbuchverlag-in-baunach-wird-30-jahre-alt-504319.html''Der Spurbuchverlag in Baunach wird 30 Jahre alt'' - Pressemitteilung des Verlages.] press relations presseportal. Abgerufen 09.11.2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] [//de.wikipedia.org/wiki/Scouting''Pfadfinderzeitschrift Scouting''] Wikipedia. Abgerufen 09.11.2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Gemäß Suche unter spurbuch.de (Stand 09.01.2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] [//www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&amp;amp;threadid=13479&amp;amp;entries=0#post198380 ''Scouting existiert nicht mehr''] Mitteilung eines Redaktionsmitgliedes. Abgerufen 09.01.2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Gemäß Impressum der Pfadfinderzeitschrift &amp;quot;scouting&amp;quot; aus dem Spurbuchverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurbuchverlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Helmut_Holzapfel&amp;diff=47198</id>
		<title>Helmut Holzapfel</title>
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		<updated>2016-11-14T08:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Helmut Holzapfel''' (* 13. Dezember 1914 in München; † 3. Oktober 1984 in Würzburg) war ein römisch-katholischer Theologe, Geistlicher, Journalist, Autor sowie Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Holzapfel empfing die Priesterweihe 1938 in Würzburg. Von 1938 bis 1945 war er Kaplan, Kooperatoer und Pfarrverweser in Fladungen, Donnersdorf, Kürnach, Unterpreppach, Bad Kissingen und Zellingen. Holzapfel wurde 1941 in Würzburg mit einer Arbeit über die sittliche Wertung der körperlichen Arbeit im christlichen Altertum zum ''Dr. theol.'' promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1951 war er Domvikar in Würzburg. 1946 wurde er Chefredakteur des Würzburger katholischen Sonntagsblattes und blieb dies bis 1978, von 1978 bis 1984 war er geistlicher Retakteur des Würzburger katholischen Sonntagsblattes. Von 1971 bis 1984 war er zudem Chefredakteur des bayerischen Klerusblattes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher publiziert, darunter auch solche mit pfadfinderischem Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzapfel galt als ein Pionier der deutsch-polnischen Aussöhnung. Bischof Ignacy Jeż berief ihn als Ehrendomherr in das Kapitel des neu gegründeten polnischen katholischen Bistums Koszalin-Kołobrzeg.Auch Holzapfels Schrift über Reinbern, Pommerns ersten Bischof in Kołobrzeg|Kolberg, sollte als Beitrag zur deutsch-polnischen Freundschaft gewürdigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Papst Paul VI. verlieh ihm auf Vorschlag der skandinavischen Bischöfe den Titel &amp;quot;Monsignore&amp;quot; (1963)&lt;br /&gt;
* Bayerischer Verdienstorden (1976)&lt;br /&gt;
* Ehrendomherr in Koszalin/Köslin (1977)&lt;br /&gt;
* Goldenes Ehrenkreuz des Caritas-Verbandes (1978)&lt;br /&gt;
* Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1982)&lt;br /&gt;
* Ehrendomherr in Sceczin/Stettin (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Kirchliches und städtisches Leben in Fladungen v. d. Rhön bis zum Ende des 30-jährigen Krieges'', Rita-Verlag und -Druckerei Würzburg 1940&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Die sittliche Wertung der körperlichen Arbeit im christlichen Altertum'', Rita-Verlag und -Druckerei Würzburg 1941&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Unter nordischen Fahnen. Die Militärseelsorge der Jesuiten in den nordischen Ländern im 17. u. 18. Jahrh.'', Bonifacius-Druckerei Paderborn 1955&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''P. Ludwig Esch. Ein Leben für die Jugend'', Echter Würzburg 1963&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Nordische Kirche unterm Kreuz'', Echter Würzburg 1963&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Sonderflug AZ 1820. Das Bildbuch von der Pilgerreise des Papstes'', Echter Würzburg 1964&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Tausend Jahre Kirche Polens'', Echter Würzburg 1966&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Das katholische Polen heute'', Don-Bosco-Verlag München 1967&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Das katholische Schulwesen in der Nordischen Mission. Zur Geschichte der norddt. Diaspora nach d. Glaubensspaltung'', Bonifacius-Druckerei Paderborn 1973, ISBN 3-87088-082-1&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Liborius Wagner'', Echter Würzburg 2. Auflage 1966, ISBN 3-429-00361-X&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Reinbern Pommerns erster Bischof'', Echter Würzburg 1975, ISBN 3-429-00427-6&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Kirche zwischen Oder und Ostsee'', Hart Volkach 1978&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Mit dem Papst durch Polen : Begegnungen im Glauben'', Echter Würzburg 1979, ISBN 3-429-00634-1&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Polens kirke gennem 1000 ar'', Katolsk Forlag 1980, ISBN 87-85213-16-0&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel, Ignacy Jez: ''Reinbern, pierwszy biskup Pomorza'', 1980&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel: ''Pfadfinder zu Gott'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 1984, ISBN 978-3-88778-153-8&lt;br /&gt;
* Helmut Holzapfel, Zygmunt Zielinski: ''Kościól między Odrą a Bałtykiem'', Olsztyn : Warminskie Wydawn. Diecezjalne 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Karl Hillenbrand, Siegfried H. Schneider: '' Mit der Kirche auf dem Weg durch die Zeit : Freundesgabe zum 65. Geburtstag von Helmut Holzapfel'',  Echter Würzburg 1980, ISBN 3-429-00704-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Holzapfel_(Theologe) Wikipedia-Artikel zu Helmut Holzapfel]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Karlhermann Bergner</title>
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		<updated>2016-11-14T07:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Karlhermann Bergner''' (Pseudonyme: ''Karl Bergner'', ''Karl Hermann Bergner'', ''Karl Herrmann'', ''Tolmai'', * 25. Januar 1922 in Hamm; † 27. Oktober 1996 in Mannheim) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Zu der Pfadfinderbewegung fand er bereits vor dem zweiten Weltkrieg. Nach diesem war er Mitbegründer des [[Bund|es Europäischer Pfadfinder]] (BEP) 1956 in Köln und im 1986 Mitbegründer des Pfadfindergaues Kurpfalz in der [[FSE Alsace]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bergner schloss das Studium der katholischen Theologie und der klassischen Philologie mit dem Staatsexamen ab. Anschließend arbeitete er als Fremdsprachenlektor und wissenschaftlicher Übersetzer. Er übertrug zahlreiche Werke zur katholischen Theologie aus dem Französischen und Englischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wechselte er in Mannheim in den Schuldienst. Bereits im Ruhestand wurde er 1993 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bei Michael von Albrecht über ''Den Sapientia-Begriff im Kommentar des Marius Victorinus zu Ciceros Jugendwerk De inventione'' promoviert.&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergner ist Verfasser einer Reihe von Jugendbüchern, die in den 1950er und 1960er Jahren unter anderem in der Reihe der [[Spurbuch|Spurbücher]] erschienen. Für dieselbe Reihe übertrug er einige Bände aus dem Französischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Oftersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* ''Am Hirschbrunnen stimmt etwas nicht'', Aarau [u.a.] 1953 (unter dem Namen Karl Hermann Bergner)&lt;br /&gt;
* ''Die Wölfe von der Appia'', Colmar 1953 (unter dem Namen Karl Bergner)&lt;br /&gt;
* ''Das Lager am See'', Colmar 1954 (unter dem Namen Karl Herrmann)&lt;br /&gt;
* ''Signale in der Nacht'', Würzburg 1955 (unter dem Namen Karl Herrmann)&lt;br /&gt;
* ''Großfahrt 45'', Würzburg 1958 (unter dem Namen Karl Hermann)&lt;br /&gt;
* ''Tolmai'', Paderborn 1958&lt;br /&gt;
* ''Der braune und der weiße Hai'', Würzburg 1960 (unter dem Namen Karl Herrmann)&lt;br /&gt;
* ''Wachen von St. Mauritius'', Colmar [u.a.] 1960 (unter dem Namen Tolmai); Neuerscheinung: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-013-5&lt;br /&gt;
* ''Spuk am Cap Cefali'', Würzburg 1962 (unter dem Namen Karl Herrmann); Neuerscheinung: ''Cap Cefali'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 1999, ISBN 978-3-88778-017-3&lt;br /&gt;
* ''Alarm in der Redaktion'', Recklinghausen 1965&lt;br /&gt;
* ''Die Jungen der ersten Kohorte'', Würzburg 1979 (unter dem Namen Karlhermann Bergner)&lt;br /&gt;
* ''Das Zelt war leer'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 1992, ISBN 978-3-88778-010-4&lt;br /&gt;
* ''Der Sapientia-Begriff im Kommentar des Marius Victorinus zu Ciceros Jugendwerk De inventione'', Frankfurt am Main 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* [[Luis Alonso Schökel]]: ''Das Alte Testament als literarisches Kunstwerk'', Köln 1971&lt;br /&gt;
* [[Roger Aubert]]: ''Vaticanum 1'', Mainz 1965&lt;br /&gt;
* [[Paul Azy]]: ''J. J. R. in Gefahr'', Colmar [u.a.] 1960&lt;br /&gt;
* [[Ernesto Balducci]]: ''Die Kirche als Eucharistie'', Aschaffenburg 1974&lt;br /&gt;
* [[William Barclay]]: Er wird euch einen Beistand geben, Kassel 1968&lt;br /&gt;
* [[Jean Bergeaud]]: ''Der letzte Prophet'', Heidelberg 1963&lt;br /&gt;
* [[Joseph Cardijn]]: ''Laien im Apostolat'', Kevelaer 1964&lt;br /&gt;
* [[Ambroise-Marie Carré]]: ''Bergpredigt heute'', Rottenburg (Neckar) 1964&lt;br /&gt;
* Ambroise-Marie Carré: ''Das Vaterunser für die Welt'', Stuttgart 1967&lt;br /&gt;
* [[Franz Dvorník]]: ''Byzanz und der römische Primat'', Stuttgart 1966&lt;br /&gt;
* [[Louis Evely]]: ''Beten, aber wie?'', Aschaffenburg 1971&lt;br /&gt;
* [[Hans Holzer]]: ''Fenster zur Vergangenheit'', Genf 1970&lt;br /&gt;
* [[Pierre Michalon]]: ''Der Sinn für den Anderen'', Meitingen [u.a.] 1967&lt;br /&gt;
* [[Marc Oraison]]: ''Eine Moral für unsere Zeit'', Olten [u.a.] 1968&lt;br /&gt;
* [[Léon Joseph Suenens]]: ''Die Mitverantwortung der Kirche'', Salzburg 1968&lt;br /&gt;
* [[Michel Van Esbroeck]]: ''Hermeneutik, Strukturalismus und Exegese'', München 1972&lt;br /&gt;
* [[Norbert M. Wildiers]]: ''Kirche für eine größere Welt'', Freiburg i.Br. [u.a.] 1968&lt;br /&gt;
* [[Maria Winowska]]: ''Das Wagnis der Armut'', Kevelaer/Rhl. 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&amp;amp;letter=B&amp;amp;layout=2&amp;amp;author_id=00001006 Eintrag im &amp;quot;Lexikon westfälischer Autorinnen und Autoren&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Karlhermann_Bergner Wikipedia-Artikel über Karlhermann Bergner]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Andreas Hönisch</title>
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		<updated>2016-11-14T07:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pater '''Andreas Hönisch''' (* 3. Oktober 1930 in Bystrzyca Kłodzka|Habelschwerdt in Niederschlesien; † 25. Januar 2008 in Blindenmarkt in Niederösterreich) war ein katholischer Geistlicher aus der Grafschaft Glatz. Er war Mitgründer der [[Katholische Pfadfinderschaft Europas|Katholischen Pfadfinderschaft Europas]] in Deutschland und Österreich und Gründer des Ordens [[Diener Jesu und Mariens]] („Servi Jesu et Mariae [SJM]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hönisch wurde in Habelschwerdt in Schlesien, dem heutigen polnischen Bystrzyca Kłodzka, geboren. Nach der Vertreibung machte er sein Abitur am jesuitischen Aloisiuskolleg in Bad Godesberg. 1952 trat er der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) auf dem Jakobsberg bei Bingen am Rhein bei und wechselte 1954 nach Tisis bei Feldkirch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1954 an bis 1957 studierte er Philosophie an der Hochschule für Philosophie München. Zwischen 1957 und 1960 lernte er Sprachen in Manila, Philippinen, und in Yokosuka, Japan. An der jesuitischen Sophia-Universität in Kojimachi in Tokio war er kurzzeitig Dozent für Englisch und Deutsch. Von 1960 bis 1964 studierte er Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1963 empfing er die Priesterweihe durch den Bischof von Berlin, Erzbischof Alfred Bengsch. Nach seinem jesuitischen Tertiat 1964/1965 in Paray-le-Monial wurde er Jugendseelsorger und Religionslehrer in Berlin. Von 1966 bis 1977 war er in der Seelsorge in Gießen tätig, wo er auch Gruppen der [[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg|Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg]] (DPSG) betreute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 gründete Hönisch zusammen mit Günther Walter die [[Katholische Pfadfinderschaft Europas]] (KPE), in der sich Gruppen zusammenfanden, die mit den programmatischen Neuerungen innerhalb der DPSG in den 1970er-Jahren nicht einverstanden waren. Seit der Gründung der KPE war er bis zu seinem Tod auch deren Bundeskurat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Gründung der KPE mit Zustimmung des Jesuitenordens erfolgt war, verbot ein späterer Provinzial Hönisch jede Arbeit in der KPE. Dieser weigerte sich (nach eigenen Angaben nach Rücksprache mit Kardinal Ratzinger), die Arbeit in der KPE aufzugeben und wurde daraufhin wegen Ungehorsams aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen. Bischof Josef Stimpfle inkardinierte ihn als Weltpriester in die Diözese Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er-Jahre traten mehrere Mitglieder der KPE, die Ordenspriester werden wollten, mit dem Ansinnen der Gründung einer neuen Ordensgemeinschaft an Hönisch heran. Dieser versuchte sie zunächst dazu zu bewegen, sich anderen Orden anzuschließen und lud zu diesem Zweck sogar Mitglieder anderer Ordensgemeinschaften zu Vorstellungen ein. Da sich die zukünftigen Priester jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen ließen, wurde 1988 in Mussenhausen eine neue Ordensgemeinschaft, die biritualistischen „Servi Jesu et Mariae (SJM)“ gegründet, als deren Ordensgründer Andreas Hönisch allgemein angesehen wird. Die Neugründung erfolgte mit der Zustimmung des Bischofs von Augsburg, Josef Stimpfle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Nachfolger Viktor Josef Dammertz kündigte den SJM jedoch die Nutzung des Klosters in Mussenhausen. So wurde 1995 der Sitz nach Blindenmarkt im Bezirk Melk verlegt. Anders als oft behauptet, gab es allerdings weder für P. Hönisch noch für die SJM jemals ein Seelsorgeverbot in der Diözese Augsburg. Die Anerkennung als Kongregation päpstlichen Rechts durch die Kommission ''Päpstliche Kommission Ecclesia Dei|Ecclesia Dei'' war bereits 1994 erfolgt. Der Orden ist heute in Deutschland und Österreich aktiv, zudem in Kasachstan, Albanien, Rumänien, der Ukraine und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 ging Hönisch zu den angeblichen Marienerscheinungen im Pilgerort Međugorje, die er zuvor als glaubwürdig angesehen hatte, auf Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war bis zu seinem Tod der Generalsuperior der von ihm gegründeten Ordensgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* ''Der Junge aus dem anderen Land''. Cassianeum, Donauwörth 1956.&lt;br /&gt;
* ''Das Geheimnis der Ahornallee''. Verlag Alsatia 1959, Neuauflage: Spurbuchverlag, Baunach 1993, ISBN 3887780132&lt;br /&gt;
* ''Sie waren nicht allein''. Waldstatt Verlag, Einsiedeln 1960.&lt;br /&gt;
* ''Spuren zum Ziel'' (mit Günther Walter und Edeltraut Wessler). 1997, ISBN 3932426622&lt;br /&gt;
* ''Liebe Freunde von Pfadfinder Mariens''. SJM-Verlag, Meckenheim 2001, ISBN 3932426207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Radio Vatikan: [http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=182347 „Pater Hönisch tot“], 25. Januar 2008&lt;br /&gt;
*[http://sjm-congregation.org/htdocs/geschichte_gruender.html Seite der SJM über ihren Ordensgründer], abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2013&lt;br /&gt;
* [http://www.kath.net/detail.php?id=18933 ''Ein 'heiliger Vagabund' in unermüdlichem Einsatz für das Gute''], Edith Breburda, 4. Februar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_H%C3%B6nisch Wikipedia-Artikel zu Andreas Hönisch]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Elise_von_Hopffgarten&amp;diff=47195</id>
		<title>Elise von Hopffgarten</title>
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		<updated>2016-11-14T07:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Elise Hermine von Hopffgarten''', geborene ''Hennoch'' (* 29. Januar 1869 in Altenburg; † nach 1937) war eine deutsche Autorin und Gründerin des [[Bund Deutscher Pfadfinderinnen (1912–1933)|Deutschen Pfadfinderbundes für junge Mädchen]]. Sie gehörte zum Mitarbeiterkreis von Hedwig Heyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elise Hennoch war seit 1892 mit dem Juristen und Regierungsassessoren Louis Rudolf Kurt von Hopffgarten († 1894) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hopffgarten, die zum engeren Bekanntenkreis von Hedwig Heyl zählte, arbeitete mit dieser ab 1906 im Lyceum-Club Berlin zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 1912 wurde auf Anregung von [[Maximilian Bayer]] der ''Deutschen Pfadfinderbund für junge Mädchen'' gegründet, in dem sich mehrere seit 1908 entstandene Pfadfinderinnengruppen zusammenschlossen, von denen einige zuvor verschiedenen [[Wandervogel]]bünden angehört hatten. Von Hopffgarten wurde auf der Versammlung im Pestalozzi-Fröbel-Haus zur ersten Vorsitzenden gewählt und hatte diese Position bis 1922 inne. In dieser Funktion war sie Herausgeberin der Vereinszeitschrift und unternahm zahlreiche Vortragsreisen durch das Deutsche Reich, um für den ''Deutschen Pfadfinderbund für junge Mädchen'' zu werben. Mitte 1914 hatte der Bund 6.200 Mitglieder. Ab 1915 leitete sie den „Kriegsgarten“ des Bundes, in dem Kinder im Gartenbau unterrichtet und verpflegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem 1912 erschienenen ''Pfadfinderbuch für junge Mädchen'' stellte sie die Grundzüge einer zeitgemäßen Erziehung von Mädchen dar, die sich an der [[Pfadfinder#Pfadfindermethode|Pfadfindermethode]] orientierte und weit über die damalige Geschlechterrollen hinausging. Im Buch finden sich zahlreiche Verweise auf die deutsche Frauenbewegung um Hedwig Heyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Elise von Hopffgarten: ''Pfadfinderbuch für junge Mädchen: ein anregender, praktischer Leitfaden für die heranwachsende, vorwärtsstrebende weibliche Jugend''. Reprint der Ausgabe 1912. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1991. ISBN 3-88778-169-4&lt;br /&gt;
* Elise von Hopffgarten: ''Ein deutscher Pfadfinderbund für junge Mädchen – Organisation.'' Pfadfinderverlag Otto Gmelin, München 1912/13&lt;br /&gt;
* Elise von Hopffgarten (Hrsg.): ''Hedwig Heyl. Ein Gedenkblatt zu ihrem 70. Geburtstage dem 5. Mai 1920 von ihren Mitarbeitern und Freunden''. Dietrich Reimer, Berlin 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/suche/?formquery0=Hopffgarten%2C%20Elise Werke von Elise von Hopffgarten] in Digitalisierte Sammlungen, [[Deutsche Staatsbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elise_von_Hopffgarten Wikipedia-Artikel zu Elise von Hopffgarten]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Fritz Riebold</title>
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		<updated>2016-11-14T07:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Atikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fritz Riebold''' (* 13. März 1888 in Zeulenroda; † 24. Dezember 1968 in Stuttgart; eigentlich '''Friedrich Albin Riebold''') war ein deutscher Schriftsteller und [[Pfadfinder]]führer, später auch evangelischer Pfarrer. Er ist eine der Gründungspersönlichkeiten der evangelischen Pfadfinderarbeit in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Als fahrender Geselle lernte Riebold um 1910 in Stuttgart die christliche (evangelische) Pfadfinderarbeit [[CPD]] kennen. Nach seiner Rückkehr nach Sachsen baute er auch dort im [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]] Pfadfindergruppen auf; gleichzeitig ließ er sich als Pädagoge|Jugendpfleger ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Riebold den Wiederaufbau der CP in Sachsen. Zunächst war Riebold ehrenamtlicher Bundesführer der sächsischen CP, später hauptamtlicher Bundesjugendpfleger des CVJM in Sachsen für das Pfadfinderwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 war Riebold maßgeblich am Zusammenschluss der zuvor weitgehend selbständigen evangelischen Pfadfindergruppen zur [[Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (1921)|Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands]] beteiligt. Die ''[[Neudietendorfer Grundsätze]]'' als gemeinsames Gründungsdokument tragen seine Handschrift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Führung nahm die sächsische CP zahlreiche Anregungen aus der [[Jugendbewegung]] auf, die 1922 zu einer zeitweiligen Abspaltung als ''Tatgemeinschaft Sachsen'' führten. Riebold war in dieser Phase Schriftleiter der reichsweiten CP-Zeitschriften, eine Position, die er trotz dieser Abspaltung weiterhin behielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Riebolds Frau Olga gründete 1922/23 die [[Tatgemeinschaft Christlicher Pfadfinderinnen]], Vorgängerorganisation des [[Bund Christlicher Pfadfinderinnen|Bundes Christlicher Pfadfinderinnen]], die sich an die ausschließlich männliche ''Tatgemeinschaft Sachsen'' anlehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1925 betätigte Riebold sich auch außerhalb der Pfadfinderzeitschriften als Autor. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichte, erzählende Texte, Laienspiele und Pfadfinderhandbücher. An der Herausgabe des Kreuzkalenders (1927–1934; 1945–1990) war er maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937/38, nach der Auflösung der CP durch die Gestapo, wurde Riebold mehrfach unter dem Verdacht der illegalen Fortsetzung des Bundes verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Riebold evangelischer Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privates==&lt;br /&gt;
Fritz Riebold heiratete 1913 Olga Gruner (* 14. Juli 1893; † 31. Dezember 1970). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auswahl:''&lt;br /&gt;
* ''Auf unseren Pfaden: Gedichte.'' Hrsg. von Jochen Heiselbetz und Volker Krichbaum. Pfadverlag, Salzgitter 2003. ISBN 3-927318-19-1 &lt;br /&gt;
* ''Legenden und Märchen: Erzählungen.'' Hrsg. von Jochen Heiselbetz und Volker Krichbaum. Pfadverlag, Salzgitter 2003. ISBN 3-927318-20-5&lt;br /&gt;
* ''Künstler unserer Zeit künden das Wort: Eine Anthologie biblischer Graphik.'' Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1963&lt;br /&gt;
* ''Das Wort im Bild: Frohe Botschaft in der Bildsprache der neuen Kunst. Eine Auswahl aus dem Kreuzkalender.'' Wartburg-Verlag, Jena 1954&lt;br /&gt;
* ''Ein heilig Land: Bilder und Skizzen von der Palästinafahrt der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands.'' Verlag Günther Wolff, Plauen 1931&lt;br /&gt;
* ''Späherbuch: Ein zünftig Jungenbuch für die Fahrt ins deutsche Jugendland.'' Pfadverlag, Dresden 1930&lt;br /&gt;
* ''Vom Pfad des Jahres: Worte und Bilder vom Jahreslauf ausgewählt aus dem Schrifttum der christlichen Pfadfinderbewegung.'' Tatgemeinschaft Sachsen, Dresden 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holger Jürgenliemk (Vorwort von [[Hans-Peter von Kirchbach]]): ''Gießt neues Leben. Fritz Riebold: Ein Leben für die CPD.'' Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1994. ISBN 3-88778-187-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Riebold Wikipedia-Artikel über Fritz Riebold]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hein_und_Oss&amp;diff=47193</id>
		<title>Hein und Oss</title>
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		<updated>2016-11-14T07:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwillingsbrüder '''Hein''' (*17. September 1927 in Pirmasens; † 14. Februar 2016 ebenda) und '''Oss Kröher''' (*17. September 1927 in Pirmasens), eigentlich ''Heinrich'' und ''Oskar Kröher'', sind bzw. waren zwei deutsche Volkslied-Sänger und Liedermachermit bündischen Wurzeln. Sie erhielten hohe Auszeichnungen und in den Jahren 1988 bzw. 2000 vom Bundespräsidenten zwei Stufen des Bundesverdienstkreuzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Schuhvertreter und spätere Lehrer Oskar sowie der Kaufmann Heinrich waren in der [[Jungenschaft]] verwurzelt. In der Nachkriegszeit spielten beide zunächst als Gitarristen im Zweibrücker Jazzorchester, bald widmeten sie sich in ihrer Freizeit jedoch ganz dem deutschen Volkslied. Sie veröffentlichten 17 Langspielplatten und CDs sowie Bücher mit Liedsammlungen aus aller Welt. Für ihr Liederbuch ''Das sind unsre Lieder'', illustriert von Gertrude Degenhardt, erhielten sie 1978 auf der Weltausstellung für Buchkunst in Tel Aviv die Silbermedaille. Gemeinsam mit [[Peter Rohland]] initiierten sie das Festival [[Burg Waldeck-Festivals|Chanson Folklore International]] auf [[Burg Waldeck]] (1964–69).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder betätigten sich auch schriftstellerisch. Heinrich Kröher schrieb Kolumnen in der Pirmasenser Zeitung unter dem Pseudonym „Hoyna Tsiyäuna“ („Heiner Zigeuner“) und dokumentierte dabei die Pirmasenser Mundart. Oskar Kröher veröffentlichte ein Buch ''(Das Morgenland ist weit)'' über eine Motorradfahrt nach Indien, die er mit seinem Freund Gustav Pfirrmann im Jahr 1951 unternahm. Zum 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstag der Zwillinge im Herbst 2007 erschien der erste Teil von Oskars Autobiographie ''Ein Liederleben'', 2011 der Nachfolgeband ''Auf irren Pfaden'', 2013 ''Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht'' und 2015 ''Fahrende Sänger''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auftritt am 15. Juni 2011 auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz kündigten die Brüder an, dass dies ihr letztes öffentliches Konzert sei. Sie traten danach allerdings nochmals am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2014 beim „Internationalen Liederfest“ aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der [[Burg Waldeck-Festivals]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Volkssänger ==&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder Heinrich und Oskar Kröher standen als „Hein &amp;amp; Oss“ mehr als fünfzig Jahre auf den Bühnen in Europa und in Nordamerika. Als deutsche Liedermacher nannten sie sich selbst „Die Volkssänger“ - nach einem Ausdruck aus dem Wiener Biedermeier. Lange bevor man von einer neuen Volksliedbewegung sprach, bemühte sich das Gesangs- und Gitarrenduo um demokratische Volkslieder: Arbeiterlieder, Freiheitslieder aus der Zeit des Heckeraufstands von 1848/49, Lieder vom Hambacher Fest, Partisanenlieder und Soldatenlieder gegen den Drill, Seemannslieder und Cowboylieder, Lieder vom Wandern, vom Trinken und von der Unrast. Ihre Liederbücher sind stilprägend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitbegründer und regelmäßigen Teilnehmer der Festivalreihe „Chanson Folklore International“ auf Burg Waldeck im Hunsrück bereisten seit Jahrzehnten die halbe Welt, auch für das Goethe-Institut und den Deutschen Akademischen Austauschdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1977: Silberne Ehrenplakette der Stadt Pirmasens&lt;br /&gt;
* 1981: Ehrenmedaille des Bezirksverbandes Pfalz für besondere Verdienste&lt;br /&gt;
* 1987: Goldene Ehrenplakette der Stadt Pirmasens&lt;br /&gt;
* 1988: Bundesverdienstkreuz am Bande&lt;br /&gt;
* 1992: Peter-Cornelius-Plakette für langjährige Verdienste um die Musikpflege in Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* 1993: Louis-Pinck-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. für Verdienste als Volksliedsammler und Volkssänger&lt;br /&gt;
* 1995: Pfälzischer Mundartdichterwettstreit#Sonderpreise|Preis der Emichsburg für Verdienste um die Mundart und die Kultur der Region&lt;br /&gt;
* 2000: Bundesverdienstkreuz I. Klasse&lt;br /&gt;
* 2002: Regio Pamina-Preis der Stadt Germersheim&lt;br /&gt;
* 2004: Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Publikationen ===&lt;br /&gt;
'''Hein und Oss Kröher gemeinsam'''&lt;br /&gt;
* ''Rotgraue Raben – vom Volkslied zum Folksong'', [[Südmarkverlag]], 1969.&lt;br /&gt;
* ''Das sind unsere Lieder'', Büchergilde Gutenberg, 1977.&lt;br /&gt;
* ''Europaliederbuch'', Bundesvorstand der SPD, 1979.&lt;br /&gt;
* ''Cowboylieder'', Schott Musik International|B. Schott’s Söhne, 1983.&lt;br /&gt;
* ''Die Liederpfalz''. Ein Liederbuch, Pfälzische Verlagsanstalt, 1987 und 1991.&lt;br /&gt;
* ''Der neue Zupfgeigenhansel'', B. Schott’s Söhne, 1983.&lt;br /&gt;
* ''Spätlese trocken'', Privatdruck, 2000.&lt;br /&gt;
* ''Naturerlebnisse von Hein und Oss Kröher''. In: [[Gerhard Neudorf]] (Schriftleitung): ''Idee und Bewegung.'' Heft 94, Juni 2011, Asbach-Sickenberg, S.&amp;amp;nbsp;4–63.&lt;br /&gt;
* ''Signale 63 Kalender der Jungen'', ursprünglich [[Südmarkverlag]], Reprint im Donat Verlag, Dezember 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiner Kröher'''&lt;br /&gt;
* ''Hoyna Tsiyäuna-Geschichten in Mundart'', Adolf Deil Verlag, 1989.&lt;br /&gt;
* ''Vun de Freiheit un de Lyoner'', Pfälzische Verlagsanstalt, 1991.&lt;br /&gt;
* ''Auf der Saurierzunge'', Edition Moses, 1992.&lt;br /&gt;
* ''Der Schwartenhals. Landsknechtslieder'', [[Südmarkverlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oskar Kröher'''&lt;br /&gt;
* ''Sand und Salz. Kurzgeschichten'', [[Südmarkverlag]], 1967.&lt;br /&gt;
* ''Sing Out! Anglo-American Songs'', Ernst Klett Verlag, 1973.&lt;br /&gt;
* ''Joli Tambour, französische Chansons'', Ernst Klett Verlag, 1978..&lt;br /&gt;
* ''Liederreise'' im Programm ''Fremdsprache Deutsch'', Ernst Klett Verlag, 1982.&lt;br /&gt;
* ''Das Politische Lied'', Staatliches Institut für Lehrerfortbildung, Speyer.&lt;br /&gt;
* ''Felsen im Wasgau'', Pfälzische Verlagsanstalt, 1993.&lt;br /&gt;
* ''Mein Pirmasens'', Selbstverlag, 1994.&lt;br /&gt;
* ''Das Morgenland ist weit'', Gollenstein Verlag, 1997; National Geographic Adventure Press, 2002.&lt;br /&gt;
* ''Anmut im Federkleid – heimische Vögel'', Gollenstein Verlag, 2002 (Illustrationen von F. Weick).&lt;br /&gt;
* Hörbuch: ''Das Morgenland ist weit – Autorenlesung'', 3 CDs, Pläne records, 2005.&lt;br /&gt;
* ''Ein Liederleben – eine Jugend im Dritten Reich'', Eigenverlag, 2007.&lt;br /&gt;
* ''Auf irren Pfaden – durch die Hungerzeiten'', Gollenstein Verlag, Herbst 2011.&lt;br /&gt;
* ''Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 2013, ISBN 978-3-88778-389-1&lt;br /&gt;
* ''Fahrende Sänger'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-441-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskographie ===&lt;br /&gt;
'''Eigene Aufnahmen'''&lt;br /&gt;
* ''Soldatenlieder'', LP CBS, 1966; CD RBM, 2000.&lt;br /&gt;
* ''Halali-Jägerlieder'', LP SAGA, 1968.&lt;br /&gt;
* ''Songs of the World'', LP SAGA, 1968.&lt;br /&gt;
* ''Haul away-Seemannslieder'', LP DA CAMERA, 1969; CD RBM, 1996.&lt;br /&gt;
* ''Bertolt Brecht Lieder'', LP DA CAMERA, 1969; CD RBM, 1996.&lt;br /&gt;
* ''Auf der großen Straße'', LP DA CAMERA, 1970; CD RBM, 1996.&lt;br /&gt;
* ''Deutsche Lieder 1848/49'', LP SONGBIRD, 1974; CD WERGO, 1997.&lt;br /&gt;
* ''Arbeiterlieder'', LP Büchergilde Gutenberg, 1975.&lt;br /&gt;
* ''Volkslieder'', 2 LP Büchergilde Gutenberg, 1976; CD RBM, 1994.&lt;br /&gt;
* ''Freiheitslieder'', LP Büchergilde Gutenberg, 1977.&lt;br /&gt;
* ''Cowboylieder'', LP SONGBIRD, 1980.&lt;br /&gt;
* ''Lieder vom Hambacher Fest'', LP Büchergilde Gutenberg, 1982.&lt;br /&gt;
* ''Liederreise'', MC Klett, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* ''Partisanenlieder'', LP SK RECORDS, 1984.&lt;br /&gt;
* ''Trinklieder'', CD Büchergilde Gutenberg, 1991.&lt;br /&gt;
* ''Falado'', CD Pläne records, 2001.&lt;br /&gt;
* ''Das sind unsere Lieder'', Gesamtausgabe 17 CDs RBM, Dezember 2013.&lt;br /&gt;
* ''Falado – Die Volkssänger'', eine Produktion und ein Film von Gabi Heleen Bollinger, DVD Westpark Music, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufnahmen mit anderen Künstlern'''&lt;br /&gt;
* Diverse: ''Konzert für Pitter'', LP EDITION VENCEREMOS, 1976.&lt;br /&gt;
* Hans Bollinger (Pädagoge), Hein &amp;amp; Oss: ''Wenn alle Brünnlein fließen'', LP Der Paritätische Wohlfahrtsverband|DPWV/STOCKFISCH 1981.&lt;br /&gt;
* Espe, Hein &amp;amp; Oss: ''Pflanzet den Freiheitsbaum – Lieder aus dem Vormärz'', LP SPK/Pläne, 1986.&lt;br /&gt;
* Diverse: ''…weil jetzt die Freiheit blüht'', CD Südwest records, 1998 (Volkslied-Archiv).&lt;br /&gt;
* Espe, Hein &amp;amp; Oss: ''Fürsten zum Land hinaus'', Hambacher Lieder, LEICO-music, 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hein_%26_Oss Wikipedia-Artikel zu Hein &amp;amp; Oss]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Walter_Sauer&amp;diff=47192</id>
		<title>Walter Sauer</title>
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		<updated>2016-11-10T14:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Walter Sauer''' (* 29. Dezember 1939 in Reutlingen) ist ein Professor für Erziehungswissenschaft, Herausgeber und Verleger und war in zahlreichen Bereichen der [[Jugendbewegung]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Walter Sauer studierte nach seinem Abitur am Pädagogischen Institut in Esslingen am Neckar und war zunächst Volksschullehrer. 1964 begann er ein Zweitstudium an der Universität Tübingen in Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Anthropologie und Biologie. Nach seiner Promotion war er Dozent und ab 1977 Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Von 1987 bis 2003 lehrte er an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Sauer war Mitglied einer [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]]-Jungenschaft, kam 1953 in Berührung mit der Jugendbewegung und hatte später auf der [[Burg Waldeck]] Kontakte zu anderen Bünden. Sein [[Fahrtenname]] lautet ''Wasa''. 1959/60 gründete er die [[Evangelische Jungenschaft HORTE]] und wurde deren Bundesführer. Er war wesentlich am Ausbau des auf der Schwäbischen Alb gelegenen Allenspacher Hofes zu einem bündischen Zentrum beteiligt und gilt als Initiator des 6. Überbündischen Treffens (1977) auf dem [[Allenspacher Hof]]. Von 1983 bis 1987 war er Schriftleiter der im [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]] erschienenen Zeitschrift ''[[Der Eisbrecher]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 war Sauer in Zusammenarbeit mit Dietmar Lauermann und der Prof. Dr. [[Alfred Schmid]]-Stiftung Mitbegründer und Herausgeber der Schriftenreihe ''Die Graue Edition''. Seit 2000 ist er Herausgeber der Jahresschrift ''Scheidewege'' und Geschäftsführer der [[Max Himmelheber]]-Stiftung. Er ist langjähriger Mitarbeiter der „Bündischen Akademie Lüdersburg“, zu deren Mitbegründern er gehört. Ferner ist er Mitglied im Verwaltungsrat des [[Nerother Wandervogel]] und im Stiftungsrat der Wandervogel-Stiftung des [[Weinbacher Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasa hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen der Jugendbewegung verfasst, ebenso zur Pädagogik, Literatur und Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''Rückblicke und Ausblicke. Die deutsche Jugendbewegung im Urteil nach 1945''. (Hrsg.) Südmarkverlag, Heidenheim 1978&lt;br /&gt;
* ''Vom Wesen des Erzieherischen. Ein Lesebuch''. (Hrsg.) Südmarkverlag, Heidenheim 1981&lt;br /&gt;
* ''Borris Goetz oder der Weg eines Malers durch seine Zeit''. (Mit Dietmar Lauermann). Südmarkverlag, Heidenheim 1986&lt;br /&gt;
* ''Der Mythos des Naturerlebnisses in der Jugendbewegung''. In: Joachim H. Knoll/Julius H. Schoeps (Hrsg.) „Typisch deutsch? Die Jugendbewegung“. Leske + Budrich, Opladen&lt;br /&gt;
* ''„Lichtgebet“ und „Fahnenträger“ – Menschenbilder und Menschenbildnisse der Jugendbewegung''. In: „Meißner-Dokumentation“. Witzenhausen 1989&lt;br /&gt;
* ''Idee und Gestalt einer bündischen Akademie''. In: „Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken“. Jg. 25, 1995/96&lt;br /&gt;
* ''Die Graue Edition. Ortsbestimmung und Verlagsgeschichte''. In: „Muschelhaufen“. (Hrsg. [[Erik Martin]].) Nr. 35, Viersen 1996&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* ''Drei Facetten eines Lebens: Pfadfinder – Erfinder – Philosoph. Zum Tod des Scheidewege-Begründers [[Max Himmelheber]]''. In: „Scheidewege“. Jg. 31, 2001/2002&lt;br /&gt;
* ''Vom Wandern und Naturerleben in der Jugendbewegung''. In: Pit Stibane (Hrsg.): „Kiefern im Wind“. [[mindener kreis]] 2010&lt;br /&gt;
* ''[[Max Himmelheber]] - Drei Facetten eines Lebens: Pfadfinder – Erfinder – Philosoph. Ausgewählte Schriften''. (Hrsg.) [[Spurbuchverlag]], Baunach 2016, ISBN 978-3-88778-487-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* ''Das Prominentenfoto''. In: „der eisbrecher“, Nr. 46, 1969, S. 275–276&lt;br /&gt;
* Horst Fritsch: ''der eisbrecher: 2/83 bis 4/87''. In: „der eisbrecher“, Heft 4/1987, S. 295&lt;br /&gt;
* Peter Polzer: ''Zehn Fragen an Prof. Dr. Walter Sauer (Wasa)''. In: „Südland. Zeitschrift der deutschen Pfadfinder- und Jugendbewegung“. Nr. 4, München 1991.&lt;br /&gt;
* ''Walter Sauer''. In: „Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik“. Nr. 31/32, Viersen 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0660_Burgbauhuette/enb_richtfest_redebeitrag_walter_sauer.pdf Walter Sauer: Redebeitrag auf Burg Ludwigstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Jugendbewegung|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Sauer, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pierre_Joubert&amp;diff=47191</id>
		<title>Pierre Joubert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pierre_Joubert&amp;diff=47191"/>
		<updated>2016-11-10T14:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Weblinks */  ISBN hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:joubert.jpg|thumb|right|Pierre Joubert]][[Bild:joubertkar.jpg|thumb|right|Karikatur von Pierre Joubert]]'''Pierre Joubert''' (* 27. Juni 1910 in Paris; † 14. Januar 2002 in La Rochelle), war ein französischer Pfadfinder und gilt als der Pfadfinderzeichner und Pfadfindermaler überhaupt. Seine Illustrationen in vielfältigen Stilen zieren [[Spurbücher]], Pfadfinderzeitschriften, Pfadfinderpostkarten und vieles mehr. Noch heute findet man in ganz Europa Unmengen seiner Zeichnungen und Karikaturen in aktuellen Heften und Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pierre Joubert war seit frühester Jugend aktiv in der [[Pfadfinderbewegung]] engagiert. Zwischen 1926 und 1960 war er als Illustrator bei Scouts de France angestellt, wo er zahllose Zeitschriften illustrierte. Zeit seines Lebens entstanden so unzählige Zeichnungen, Aquarelle und Malereien in markanten Stilen. Sehr viele davon zeigen Pfadfindermotive, was ihm die Bezeichnung Pfadfindermaler einbrachte. Im Deutschen Spurbuchverlag ist eine Kunstdruckmappe mit über 200 Zeichnungen erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke als Illustrator==&lt;br /&gt;
* Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling&lt;br /&gt;
* Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson&lt;br /&gt;
* Mehrere Ausgaben der [[Spurbuch]]-Serie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de ''Pfadfinder - Les Scouts'' - Kunstdruckmappe beim [[Spurbuchverlag]]] ISBN: 978-3-88778-180-4&lt;br /&gt;
* [http://pierrejoubert.site.free.fr/ Offizielle Pierre Joubert Seite (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.noosfere.org/icarus/livres/auteur.asp?numauteur=-49962&amp;amp;Niveau=illus Auswahl von Titelbildillustrationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verdiente Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Pierre Joubert</title>
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		<updated>2016-11-10T14:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:joubert.jpg|thumb|right|Pierre Joubert]][[Bild:joubertkar.jpg|thumb|right|Karikatur von Pierre Joubert]]'''Pierre Joubert''' (* 27. Juni 1910 in Paris; † 14. Januar 2002 in La Rochelle), war ein französischer Pfadfinder und gilt als der Pfadfinderzeichner und Pfadfindermaler überhaupt. Seine Illustrationen in vielfältigen Stilen zieren [[Spurbücher]], Pfadfinderzeitschriften, Pfadfinderpostkarten und vieles mehr. Noch heute findet man in ganz Europa Unmengen seiner Zeichnungen und Karikaturen in aktuellen Heften und Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pierre Joubert war seit frühester Jugend aktiv in der [[Pfadfinderbewegung]] engagiert. Zwischen 1926 und 1960 war er als Illustrator bei Scouts de France angestellt, wo er zahllose Zeitschriften illustrierte. Zeit seines Lebens entstanden so unzählige Zeichnungen, Aquarelle und Malereien in markanten Stilen. Sehr viele davon zeigen Pfadfindermotive, was ihm die Bezeichnung Pfadfindermaler einbrachte. Im Deutschen Spurbuchverlag ist eine Kunstdruckmappe mit über 200 Zeichnungen erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke als Illustrator==&lt;br /&gt;
* Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling&lt;br /&gt;
* Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson&lt;br /&gt;
* Mehrere Ausgaben der [[Spurbuch]]-Serie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de ''Pfadfinder - Les Scouts'' - Kunstdruckmappe beim [[Spurbuchverlag]]]&lt;br /&gt;
* [http://pierrejoubert.site.free.fr/ Offizielle Pierre Joubert Seite (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.noosfere.org/icarus/livres/auteur.asp?numauteur=-49962&amp;amp;Niveau=illus Auswahl von Titelbildillustrationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verdiente Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Pfadfinderbewegung</title>
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		<updated>2016-11-10T14:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Absatz Literatur hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Weltbundlilie.png|thumb|right|Weltbundlilie]]&lt;br /&gt;
Die '''Pfadfinderbewegung''' ist die größte Jugendbewegung der Welt. Sie begann 1907 in England und erfuhr ein rasche Ausbreitung. Schätzungsweise gehören ihr derzeit mehr als 38 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit an. Die Anzahl der [[Altpfadfinder]] beträgt heute ca. 58 Millionen Pfadfinder. Die Pfadfinderbewegung ist offen für Menschen aus allen Kulturen und Glaubensbekenntnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutzpatron der Pfadfinder ist der Ritter [[Georg| St. Georg]], der einen Drachen getötet haben soll. Nach seinem Vorbild sollen Pfadfinder ritterlich und ehrlich handeln, anderen Menschen Freund sein, Hilfsbedürftige und Schwache unterstützen und die Umwelt schützen. Das Abzeichen der männlichen Pfadfinder ist eine [[Lilie]], das der weiblichen ein [[Kleeblatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch:''&lt;br /&gt;
* [[Jugendbewegung]] - Deutsche Jugendbewegung, Historische Jugendbewegung&lt;br /&gt;
* [[Weltpfadfinderverbände]] - Spektrum der Weltpfadfinderverbände&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbünde und -verbände]] - Spektrum der Pfadfinderbünde und - verbände&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderische Methode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Pfadfinderbewegung lässt sich auf einen Mann zurückführen: Robert Stephenson Smyth [[Baden-Powell]]; kurz genannt B.P. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militärische Hintergründe===&lt;br /&gt;
Baden-Powell beschäftigte sich als Kavallerieoffizier viel mit der Aufklärungsarbeit (engl. ''scouting''). Das Schleichen, Spähen und Spurenlesen kam seinem Abenteuergeist eher entgegen als Formationsreiten. Die Arbeit eines Spähers oder Kundschafters erforderte gänzlich andere Handlungsmuster als die sonstigen Aufgaben der Kavallerie. Während üblicherweise perfekte Beherrschung des Pferdes und schnelles Reagieren auf Kommandos gefragt war, musste ein Kundschafter vor allem Aufträge eigenständig erfüllen können und dabei die für seine Entscheidungen nötigen Informationen selbst erfassen. ''Scouting'' wurde bald Baden-Powells „Steckenpferd“. Bei der Ausbildung von Kundschaftern in seinem Regiment ab den 1890er Jahren machte Baden-Powell positive Erfahrungen vor allem auch die Motivation der Soldaten betreffend. Über den militärischen Nutzen hinaus sah er im ''scouting'' außerdem die Möglichkeit, den Soldaten nützliche Fähigkeiten für ihr Leben nach dem Armeedienst anzutrainieren. Baden Powell schrieb zwei Bücher über das Kundschaften: ''Reconnaissance and Scouting'' (1884) und später das so erfolgreiche ''[[Aids to Scouting]]'' (1899).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 erhielt B.P. den Auftrag, eine Polizeitruppe in Südafrika aufzustellen, die ''South African Constabulary'' (SAC). Sie sorgte für Ruhe und Ordnung im früheren Kriegsgebiet, übernahm aber auch andere Aufgaben wie die Postzustellung. Die SAC nahm aber auch an Kampfhandlungen teil.&lt;br /&gt;
Für die SAC entwarf Baden-Powell auch eine am praktischen Nutzen orientierte Uniform: ein Khakihemd mit Krawatte und einen breitrandigen Cowboyhut. Dieser Hut war der Stetson Hat, den die kanadischen Truppen während des ganzen Burenkrieges getragen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.warmuseum.ca/cwm/exhibitions/boer/stetsonhat_e.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pfadfinderuniform, die Baden-Powell später unter den gleichen Gesichtspunkten entwarf, wies eine deutliche Ähnlichkeit mit der SAC-Uniform auf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scouting.org.za/seeds/sac.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber auch in der Ausbildung der südafrikanischen Polizeitruppe finden wir Parallelen zu den Pfadfindern: Aufteilung in kleine Gruppen, großer Wert wurde auf selbstständiges Denken und Handeln gelegt. Auf militaristischen Drill wurde fast vollständig verzichtet. Auch nach B.P.s Ernennung zum Generalinspekteur der britischen Kavallerie im Jahr 1903 hat sich die von ihm aufgestellte und ausgebildete South African Constabulary bestens bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn eines Jugendprogramms===&lt;br /&gt;
''Aids to Scouting'' erschien in England 1899, während in Südafrika die Belagerung von Mafeking im Gange war. Durch sein Standhalten gegen die Belagerer wurde Baden-Powell in seiner Heimat zum Nationalhelden, und so war es nicht verwunderlich, dass nach der Befreiung Mafekings das Buch von einem Großteil der britischen Jugend gelesen und zu einem Bestseller wurde. 1903 wurde es als Serie in der Jugendzeitschrift ''Boys of the Empire'' abgedruckt. Als Folge erhielt Baden-Powell viele Briefe mit Fragen von jungen Menschen. Er beschäftigte sich zunehmend mit Pädagogik. Er nam zum Beispiel Verbindung zu [[Ernest Thompson Seton]] auf, der in Nordamerika die Jugendorganisation „Woodcraft Indians“ gegründet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England kam er in Kontakt mit der Boys´ Brigade. Die Boys´ Brigade verfolgte damals mit einigem Erfolg den Ansatz, den Besuch der Sonntagsschule für Jungen attraktiver zu gestalten, indem das Bibelstudium mit Soldatenspiel kombiniert wurde. Bei Vorführungen des typischen Drills war Baden-Powell vom Eifer und der Disziplin der jugendlichen Kompanien zwar beeindruckt. Aber er war auch der Meinung, dass ein auf ''scouting'' gegründetes Soldatenspiel für Jungen eine noch höhere Anziehungskraft und auch einen höheren erzieherischen Wert habe. Er bot an, einen Verbesserungsvorschlag für das Programm des Verbandes zu machen. 1906 wurde in der Zeitschrift der Boys´ Brigade ein Arbeitsvorschlag von B.P. veröffentlicht, der auf einer ersten jugendgerechten Adaptierung von ''Aids to Scouting'' basierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1906 kam er mit dem britischen Verleger Arthur Pearson ins Gespräch. Dieser bestärkte ihn in seinem Plan, ''Aids to Scouting''  weiter umzuarbeiten in ein Buch für die Jugend. Pearson vereinbarte mit B.P., dass dieses Buch im Frühjahr 1908 zuerst in sechs Heften und danach als Gesamtband in seinem Verlagsimperium erscheinen sollte. Zusätzlich plante Pearson die Herausgabe einer Jugendzeitschrift unter dem Titel „The Scout“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann B.P. mit der Überarbeitung, anfangs neben seiner Arbeit als Generalinspekteur der Kavallerie und später zurück gezogen auf dem Land. Als einen Test seines Manuskripts und seiner Ideen führte er im Sommer 1907 auf [[Brownsea Island]] das erste Zeltlager mit Jugendlichen durch. Danach überarbeitete er sein Manuskript und gab es im Dezember 1907 ab. Seine Erfahrung auf Brownsea hatte er bereits vorher in einer eigenen Schrift veröffentlicht. Er achtete bei seiner Form der Jugendarbeit darauf, den Jungen einen Freiraum zur eigenen Entwicklung zu geben und übertrug besonders dem jugendlichen [[Kornett]] viel Verantwortung. Nach diesem erfolgreichen Test erschien ''[[Scouting for Boys]]'' von Jänner bis März 1908 in 6 Heften, und im Mai 1908 das erste Mal als gebundenes Buch. Ab April 1908 erschien die Zeitschrift &amp;quot;The Scout&amp;quot;, sie wurde wie ''Scouting for Boys'' ebenfalls von Arthur Pearson herausgegeben. Diese Zeitschrift war eine Jugendzeitschrift mit einigen Pfadfinderseiten, die von B.P. und den im ganzen Land entstehenden Pfadfinderpatrullen gestaltet wurden. Diese Zeitschrift stellte die Verbindung zwischen den einzelnen entstehenden Gruppen in ganz Großbritannien her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine eigene Organisation===&lt;br /&gt;
Baden-Powell hatte sich eigentlich vorgestellt, dass Pfadfindersippen und -trupps innerhalb schon bestehender Organisationen gebildet werden sollten; zum Beispiel als Jugendarbeit in Kirchen, oder in der YMCA. [[Gruppe|Pfadfindergruppen]] entstanden z.B. bei den Boys´ Brigades. Es bildeten sich aber von selbst auch viele unabhängige Pfadfindergruppen, und B.P. entschied, dass nur eine eigene Organisation dieser Bewegung gerecht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde ein erstes Pfadfinderbüro in England eröffnet. Erster Leiter war Major Kenneth Maclaren. Im Sommer 1908 fand in Humshaugh in Northumberland das erste  offizielle Pfadfinderlager (nach dem Probelager in Brownsea) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Humshaugh#First_official_Scout_camp&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderbewegung wuchs weiter und 1910 nahm B.P. seinen Abschied aus der Armee und widmete sich von nun an ganz der Pfadfinderbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Zielgruppen===&lt;br /&gt;
Die Scoutbewegung war anfangs nur für die Erziehung von Knaben gedacht, aber bei einem der ersten großen Pfadfindertreffen in London tauchte plötzlich eine Mädchen-Patrulle auf, die sich als „Girl Scouts“ bezeichneten.&lt;br /&gt;
B.P. beschloss einen eigenen Zweig der Pfadfinderei für Mädchen ins Leben zu rufen.&lt;br /&gt;
1909 erschienen die ersten Schriften für die Pfadfinderarbeit mit Mädchen: ''Pamphlet A: Baden-Powell Girl Guides, a Suggestion for Character Training for Girl'' und ''Pamphlet B: Baden-Powell Girl Guides, a Suggestion for Character Training for Girls''.&lt;br /&gt;
1910 wurde die Girl Guides Association in England gegründet. Die führende Persönlichkeit der Pfadfinderinnen war seine Schwester [[Agnes]]. Im April 1910 gab es bereits 6.000 Girl Guides in Großbritannien. 1912 erschien als erstes Arbeitsbuch für die Pfadfinderinnen von B.P. und Agnes ''The Handbook for the Girl Guides or How Girls Can Help to Build Up the Empire''. 1918 wurde es durch Girl Guiding von B.P. ersetzt. Ab 1915/16 war auch seine Frau [[Olave]] aktiv in Sachen Pfadfinderinnen zuerst in  Grafschaft Sussex. Ab März 1916 war sie County Commissioner for Sussex der Girl Guides Association. Im Oktober 1916 wurde sie Chief Commissioner und im Februar 1918 Chief Guide. Agnes war bis 1920 als Präsidentin der Girl Guides Association tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Mädchen und junge Frauen wollten Mitglied der Pfadfinderbewegung werden auch jüngere Knaben und junge Männer wollten Pfadfinder werden. So wurden die [[Wölflinge]] 1916 und die [[Rover]] 1918 gegründet. &lt;br /&gt;
Mit dem Wachstum der Pfadfinderbewegung entstanden auch &amp;quot;[[Sondereinheiten|Sonderformen]]&amp;quot; der Bewegung: 1912 die [[Seepfadfinder]], später auch die Fliegerpfadfinder (Air Scouts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweite Ausbreitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderbewegung breitete sich im ganzen Empire aus, aber auch außerhalb des britischen Weltreiches entstanden erste Pfadfindergruppen, so z.B. schon 1909 in Chile. Auch in Deutschland bildeten sich in diesem Jahr die ersten Pfadfindergruppen, nach der Übersetzung von ''Scouting for Boys'' durch [[Alexander Lion]] ins Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 reiste B.P. nach Russland und besuchte die dortigen Pfadfinder. 1912 ging er auf eine Reise um sich ein Bild von den Pfadfindergruppen in Panama, in der Karibik, den USA, in Japan, Australien, Südafrika und Neuseeland zu machen. Schon vor dem ersten Weltkrieg waren 90.000 Jungs und ungefähr 7.000 Mädchen weltweit Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 fand die erste Weltpfadfinderkonferenz und das erste [[Jamboree]] statt. Die Weltverbände der Pfadfinder ([[WOSM]]) und der Pfadfinderinnen ([[WAGGGS]]) wurden gegründet. Die Pfadfinderbewegung war ab nun verstärkt eine Bewegung, die sich für Völkerverständigung und Frieden einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B.P. und seine Frau [[Olave]] widmeten ihr Leben dem Aufbau und der Pflege der weltweiten Pfadfinderbewegung. Sie unternahmen viele Reisen und Fahrten, um die Ideen der Pfadfinder in die ganze Welt zu bringen und starteten so den Versuch, die Solidarität und das Verständnis unter den verschiedenen Ländern und Kulturen zu wecken und zu fördern, um der Jugend einen friedlichen Weg miteinander umzugehen zu zeigen. &lt;br /&gt;
Baden-Powell versuchte bis zu seinem Tod 1941 in Kenia, den Kontakt zu den weltweiten Pfadfindern zu halten, und nach seinem Tod verfolgte seine Frau seine Ziele weiter bis auch sie im Jahr 1977 starb. Aber auch nach B.P.s Tod entwickelte sich die Pfadfinderbewegung weltweit weiter und wuchs um ein Vielfaches an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 100 Jahre nach Gründung der Pfadfinderbewegung gehörten ihr weltweit über 38 Millionen Menschen in 216 Staaten an. Der hundertjährige Geburtstag im Jahr 2007 wurde überall auf der Welt unter dem Motto &amp;quot;[[scouting2007|Eine Welt-Ein Versprechen]]&amp;quot; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nachdem sich so die Pfadfinderbewegung von selbst über die ganze Welt ausgebreitet, hat sie folgende Möglichkeiten:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
a.)sie kann aus Einzelnen einen tüchtigen und glücklichen Bürger machen;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
b.)sie spannt den Einzelnen in den Dienst an der Gemeinschaft ein;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
c.)sie stärkt die Bande zwischen den Gliedern des britischen Reiches durch ihre Bruderschaft&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
d.)sie fördert zwischenvölkisches Wohlwollen, wieder durch die Bruderschaft, ist somit ein Schritt zum dauernden Frieden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(''Baden-Powell: Pfadfinderführer, Übersetzung des Schweizer Pfadfinderbundes 1927., S.13'')}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die „Mission“ der Pfadfinderbewegung ist es, zur Erziehung junger Menschen beizutragen, durch ein Wertesystem auf der Grundlage der Pfadfinderregeln und des Pfadfinderversprechens, zum Aufbau einer besseren Welt, in der die Menschen als selbst erfüllte Individuen eine konstruktive Rolle in der Gesellschaft spielen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dies wird erreicht, indem…&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
…die Kinder und Jugendlichen während ihrer prägenden Jahre in einen nicht-formalen Bildungsprozess eingebunden werden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
…bestimmte Methoden zur Anwendung kommen (die „Pfadfindermethode“: Abenteuerpädagogik, Naturerleben u.ä.), die jeden einzelnen zum Hauptakteur seiner eigenen Entwicklung zu einer selbständigen, solidarischen, verantwortungsbewussten und engagierten Person machen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
…sie bei der Entwicklung eines eigenen Wertesystem, mit persönlichen, sozialen und spirituellen Grundsätzen, die auch in den Pfadfinderregeln und dem Pfadfinderversprechen zum Ausdruck kommen, unterstützt werden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(''WOSM, The Mission of Scouting, Übersetzung, www.scout.org'')}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.&lt;br /&gt;
|(''Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände AG Sachsen e.V.: Gesamtkonzeption, 1.2 Ziele der Pfadfinderbewegung http://www.rdp-sachsen.de/formulare/rdp-sachsen-gesamtkonzept.pdf'')}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pfadfinder engagieren sich für eine lebenswerte Welt und die Bewahrung der Schöpfung. Die Erziehung zum Frieden ist ebenfalls ein fester Bestandteil der pfadfinderischen Orientierung und findet ihren Ausdruck z.B. im [[Friedenslicht]] von Betlehem und durch zahlreiche internationale Begegnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*The Scout Association: ''100 Jahre Pfadfinder. Die offizielle Geschichte der weltweiten Bewegung.'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-309-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder#Entwicklung_im_deutschsprachigen_Raum Pfadfinder Entwicklung im deutschsprachigen Raum (in Wikipedia)]&lt;br /&gt;
*[http://www.webalice.it/ropke.plump/jahresarbeit-pfadfinder.pdf Pfadfinder im Nationalsozialismus - Widerstand oder Eingliederung?] abgerufen am 03.02.2011.&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2007/33/Pfadfinder?from=rss Artikel aus &amp;quot;Die Zeit&amp;quot;, Fähnlein unverzagt, 9.08.2007] abgerufen am 03.02.2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=47188</id>
		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=47188"/>
		<updated>2016-11-10T14:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (Nerother WV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] Alt-Wandervogel(AWV), [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (Nerother WV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willie Jahn]]  (Alt-Wandervogel (AWV), Jung-Wandervogel (JWV), Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV), Bundesführer des Jung-Wandervogel (JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; ([[Jungenschaft]] d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Kohl (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot;, Begründer der Deutschen Jungentrucht, (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Dr. Alfred Schmid, Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung.'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=47187</id>
		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung&amp;diff=47187"/>
		<updated>2016-11-10T14:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (Nerother WV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] Alt-Wandervogel(AWV), [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (Nerother WV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willie Jahn]]  (Alt-Wandervogel (AWV), Jung-Wandervogel (JWV), Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV), Bundesführer des Jung-Wandervogel (JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; ([[Jungenschaft]] d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Kohl (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot;, Begründer der Deutschen Jungentrucht, (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Dr. Alfred Schmid, Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
** Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung.'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Hadschitippel&amp;diff=47186</id>
		<title>Hadschitippel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:26:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hatschi-urkunde_1971.jpg|thumb|Hadschitippel Urkunde 1971]]&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste [[Tippel]] ist der ''Hadschitippel'' des [[Nerother Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Hadschitippel'' ist eine Anspielung auf die islamische Pilgerfahrt, die ''Hadsch'', bei der der Pilger vom Hauptwirkungsort des Propheten Mohammed (Mekka) zum Ursprung der Bewegung (Medina) wandert. Ebenso sahen sich die Nerother als sie ihre erste ''Hadsch'' - von ihrem Hauptwirkungsort ([[Burg Waldeck]]) zum Ursprung des [[Bund]]es, der Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf (dem Gründungsort des [[NWV]]) - durchführten, als Pilgerfahrer. Dementsprechend darf sich jeder ''Hadschifahrer'', der den ''Hadschitippel'' komplett mitgemacht hat, wie der islamische Pilger, nachher ''Hadschi'' nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Wortspiel liegt darin, daß diese &amp;quot;[[Fahrt]]&amp;quot; traditionell im Zeitraum vom 27. Dezember bis zum 01. Januar liegt und somit durchaus auch zu dem ein oder anderen lauten &amp;quot;Hatschi&amp;quot; führen kann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Wortspielen zeigt sich die Selbstironie der Nerother, mit der sie sich früher über alles - vor allem sich selbst - lustig gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hadschitippel heute ==&lt;br /&gt;
Nachdem es sich herumgesprochen hatte, daß sich der [[Nerother Wandervogel]] jedes Jahr zur Silvesternacht in der Mühlsteinhöhle trifft und dort feiert und singt, wurde dieses Ereignis in dem kleinen Eifelort Neroth zur Touristenattraktion. Schon Wochen vorher waren die Hotels ausgebucht und man erwartete den feierlichen Fackelzug der Nerother durch den Ort. Zusätzlich verschwanden immer mehr der Scheunen, welche den [[Nerother Wandervogel|Nerothern]] als Unterschlupf dienten und die Mühlsteinhöhle wurde (wegen Einsturzgefahr) abgesperrt. Der jetzige [[Bundesführer]] der Nerother, [[Fritz-Martin Schulz]] ( genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), zog daraus die Konsequenz, den ''Hadschitippel'' nicht mehr auf der traditionellen Strecke stattfinden zu lassen. Statt dessen werden andere Fahrtengebiete innerhalb Deutschlands auswählt, wo man die Einsamkeit sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der starken touristischen Ausnutzung des Nerother Kopfes wird dieser inzwischen angeblich von den Nerothern gemieden. Es sollen aber, allen Behauptungen zum Trotz, immer wieder [[Bündisch]]e, [[Wandervögel]] und sogar Nerother dort angetroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Schloßkerle''. Südmarkverlag, Heidenheim 1978. ISBN 3-88258-039-9&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung.'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
*Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung'' Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit. Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47185</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung.'' [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: „Die Waldeck – Lieder Fahrten Abenteuer.“ [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung.'' Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: „Die Waldeck – Lieder Fahrten Abenteuer.“ [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Wandervogel&amp;diff=47183</id>
		<title>Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Wandervogel&amp;diff=47183"/>
		<updated>2016-11-10T14:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Greif.gif|right|Wandervogel-Greif]]&lt;br /&gt;
Als '''Wandervögel''' bezeichnet man eine bestimmte Bewegung junger Menschen oder eben jugendbewegter Menschen. Sie entstanden um 1896 als Ausbruch aus bürgerlicher Enge, Zwang und Autorität im damaligen Kaiserreich. Angeregt durch romantische Ideale, Waldverwandschaft (Verlangen in der Natur zu sein) und ungebundenem Umherziehen, lösten sie die deutsche [[Jugendbewegung]] aus. Bereits kurz nach der Gründung zerfielen die Wandervögel in etliche Gruppen, die sich dennoch zusammengehörig fühlten und sich in den verschiedenen Wandervogelbünden organisierten. Das Jugendherbergswerk und die Reformpädagogik entstammen der Wandervogelbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Um 1896 regte der Stenographielehrer Hermann Hoffman in Steglitz (heute Berlin) seine Schüler an, Wanderungen zu unternehmen, die er auch selbst organisierte. Sein Schüler [[Karl Fischer]] gründete, davon angeregt, am 4. November 1901 im Ratskeller des Steglitzer Rathauses den „Wandervogel-Ausschuß für Schülerfahrten e.V.“ Nach wenigen Jahren waren es bereits mehrere hunderttausend Wandervögel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Meilenstein war der Erste Freideutsche Jugendtag am 11. und 12. Oktober 1913 fand auf dem Hohen Meißner bei Kassel. Dort wurde mit der [[Meißner-Formel]] das Ideal aller Beteiligten in Worten festgelegt; maßgeblich beteiligt war dabei der Reformpädagoge [[Gustav Wyneken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg fanden zahlreiche Wandervögel den Tod, als sie in tiefstem Patriotismus geschlossen und Arm in Arm dem Feind entgegen zogen, was Quelle zahlreicher Legendenbildung war. Inzwischen machte sich auch die gegenseitige Durchdringung mit den Pfadfindern bemerkbar. Nach dem ersten Weltkrieg formten sich aus Wandervögeln und Pfadfindern die [[bündische Jugend]] und später entstanden auch noch die Jungenschaften, die ebenfalls wieder auf die Wandervögel rückwirkten. Nach und ab dem zweiten Weltkrieg gründeten sich viele Gruppen neu und bestehen bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft des Namens==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;quot;Wandervogel für die Wanderbewegung wurde bei der Gründungsversammlung 1901 auf Vorschlag von Wolfgang Meyen gewählt. Nach der Auskunft von dessen Vetter Albrecht Meyen (vgl. ''Idee und Bewegung''  56, 2001, S. 53/54) stammt der Begriff aus einem Gedicht Otto Roquettes (1824-1896) aus &amp;quot;Waldmeisters Brautfahrt. Ein Rhein- Wein- und Wandermärchen&amp;quot; von 1851, das in der Steglitzer Wandervogel-Gruppe als Lied gesungen wurde. In dem Gedicht wird der Begriff Wandervogel zum ersten Mal auf Personen angewendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ihr Wandervögel in der Luft,&lt;br /&gt;
:''im Ätherglanz, im Sonnenduft&lt;br /&gt;
:''in blauen Himmelswellen,&lt;br /&gt;
:''euch grüß' ich als Gesellen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ein Wandervogel bin ich auch&lt;br /&gt;
:''mich trägt ein frischer Lebenshauch,&lt;br /&gt;
:''und meines Sanges Gabe&lt;br /&gt;
:''ist meine liebste Habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere (und eindeutig bekanntere) Herleitung verweist auf einen Grabstein auf dem Friedhof Berlin-Dahlem. Er schmückt das Grab von Kaethe Branco († 1877). Die Grabinschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Wer hat Euch Wandervögeln&lt;br /&gt;
:''Die Wissenschaft geschenkt,&lt;br /&gt;
:''Daß Ihr auf Land und Meeren&lt;br /&gt;
:''Nie falsch die Flügel lenkt?&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alte Palme&lt;br /&gt;
:''Im Süden wieder wählt,&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alten Linden&lt;br /&gt;
:''Im Norden nicht verfehlt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was Wandervögel ausmacht==&lt;br /&gt;
Die Wandervögel legen (im Gegensatz zu den meisten Pfadfindern) ihren Schwerpunkt auf die [[Fahrt]], das Naturerleben, eine romantische Volkskultur und das Musische. Sie kleiden sich mit einer bewusst einfachen Tracht aus Fahrtenhemd, kurzer Lederhose oder Bundhose und (oftmals) einem achteckigen [[Barett]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Symbol für die Fahrt und das ewig währende Streben, also das Ziel, kein Ziel zu haben, ist die Blaue Blume. Das spiegelt sich in der oft besungenen Suche nach der [[Blaue Blume]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandervogel hat auf viele deutsche Geistesströmungen vom Vegetarismus, der Nudismusbewegung, der Siedlungsbewegung, der Gartenbewegung einfluss ausgeübt. Er setzte in der Schulpädagogik und Jugendpflege neue Akzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandervogelbewegung stand mit ihren Idealen von Freiheit, Romantik und selbst gemachter Musik Pate für die Hippiebewegung[http://www.hippy.com/php/article-243.html] in den USA und hatte auch Einfluss auf die Kibbutzbewegung[http://www.ched.uq.edu.au/index.html?page=39750&amp;amp;pid=0] in Israel. In Japan wird der Begriff ''Wandervogel'' (gesprochen: wandaa vogeru) heute noch synonym für Schüler- und Studentenverbindungen sowie schulische Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Bergsteigen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Blüher]]: ''Wandervogel. Geschichte einer Jugendbewegung.'' Nachdruck der 2.&amp;amp;nbsp;Auflage von 1913/14. [[dipa]], Frankfurt am Main 1976. ISBN 3-7638-0210-X&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung''. Band&amp;amp;nbsp;II: ''Die Wandervogelzeit. Quellenschriften zur deutschen Jugendbewegung 1896 bis 1919.'' Diederichs, Düsseldorf 1968&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
* Marion E. P. de Ras: ''Körper, Eros und weibliche Kultur. Mädchen im Wandervogel und der Bündischen Jugend 1900–1933''. Centaurus, Pfaffenweiler 1988. ISBN 3-89085-286-6&lt;br /&gt;
* Sabine Weißler: ''Fokus Wandervogel. Der Wandervogel in seinen Beziehungen zu den Reformbewegungen vor dem ersten Weltkrieg''. Jonas Verlag, Marburg 2001. ISBN 3-89445-290-0 &lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer, Hans Wolf: ''Wandervogel und freideutsche Jugend''. [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1961&lt;br /&gt;
* Werner Fölling, Wolfgang Melzer: Gelebte Jugendträume : Jugendbewegung und Kibbutz, Witzenhausen 1989. ISBN 3-88258-112-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
* [http://www.wandervogel.de Wandervogelportal mit verschiedenen Bünden]&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.weinbacher-wv.de Weinbacher Wandervogel]&lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]] Deutscher Fahrtenbund&lt;br /&gt;
* [http://www.maedchenwandervogel.de Mädchenwandervogel Solveigh] &lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/wandervogel/hintergrund/doclink.pdf BR radioWissen: Die deutsche Wandervogel-Bewegung] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://podster.de/episode/172499  Podcast: SWR2 Zeitwort: 04.11.1901 Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; in Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=47182</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
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		<updated>2016-11-10T14:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino (erzwungenen Emigration) durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
* Der Herold, Bundesschrift der Nerother, Die Schrift erscheint unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. Nerohm (Fritz-Martin Schulz). 2. Auflage. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, [[Spurbuchverlag]], Baunach 20155. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Burg Waldeck</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html König Oelb. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1969 (online)]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.themen-der-zeit.de/content/Die_Burg_Waldeck_Mythos_und_Legende.1695.0.html Michael Mentzel: ''Die Burg Waldeck. Mythos und Legende''. Rezension des Films ''Die Waldeck'' (2012) von Gabi Heleen Bollinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=47180</id>
		<title>Burg Waldeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=47180"/>
		<updated>2016-11-10T14:18:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2&lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html König Oelb. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1969 (online)]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.themen-der-zeit.de/content/Die_Burg_Waldeck_Mythos_und_Legende.1695.0.html Michael Mentzel: ''Die Burg Waldeck. Mythos und Legende''. Rezension des Films ''Die Waldeck'' (2012) von Gabi Heleen Bollinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47179</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 978-3-88778-197-2 &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: „Die Waldeck – Lieder Fahrten Abenteuer.“ [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung</title>
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		<updated>2016-11-10T14:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung''' befindet sich auf dem Gelände vor der [[Jugendburg]] Waldeck des [[Nerother Wandervogel]]. &amp;lt;br&amp;gt;Er wird vom Nerother Bund betreut und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beinhaltet Gedenksteine für bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]], der [[Pfadfinder]]bewegung und der Jugendmusikbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wurde eines der ursprünglichen Anliegen des Burgbaus - nämlich die Errichtung eines Mahnmals für die gefallen Helden des ersten Weltkrieges - aufgegriffen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch die Ausrichtung der zu ehrenden ausgeweitet. Mit dem Wandel zu einem allgemeinen Gedenken hin, nahmen die Nerother ihre bundesinternen Steine in den inneren Bereich der Nerother-Burg Waldeck zurück. Lediglich die Steine für einige Persönlichkeiten aus der Vorkriegszeit wurden um den Stein für [[Robert Oelbermann]] zusammengefasst und zeugen von den Anfängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährlichen Mittsommerfeste des Nerother Wandervogel, immer schon eine Begegnungsmöglichkeit für Ältere aus den Bünden, geben Gelegenheit zu feierlichen Steinsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag der Ehrenhain an einer anderen Stelle. Gegenüber vom Säulenhaus, hinter dem sogenannten &amp;quot;Schwabenhaus&amp;quot;, auf dem heutigen Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft [[Burg Waldeck]]). Nach der juristischen Klärung der Grundstücksfrage zwischen NWV und ABW wurde der Ehrenhain vor die neu errichtete Oberburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glocke aus von den Nerothern gesammeltem Buntmetall, zu Ehren des Bundesgründers [[Robert Oelbermann]], wurde auf einem Glockenstuhl im Burghof verankert. Die Glocke war bereits am 03.10.1971 in der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; im Auftrag und Beisein von [[Karl Oelbermann]] (&amp;quot;Oelb&amp;quot;) für den Bund gegossen und 11.05.1972 in einem Festakt unter großer Anteilnahme von Nerothern und der örtlichen Bevölkerung in der Kapelle von Dorweiler geweiht worden. Sie hing danach einige Jahre im ''alten'' Ehrenhain und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof, wo sie mit einem noch oberhalb des ''neuen'' Ehrenhains zu errichtenden Glockenturm ihrer eigentlichen Bestimmung harrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein im Ehrenhain für [[Karl Fischer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung eines Gedenksteines ==&lt;br /&gt;
Hierfür gibt es mehrere zu beachtende Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die zu ehrende Persönlichkeit sollte für wesentliche Teile der [[Jugendbewegung]] Bedeutung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es muss einen Trägerkreis geben, der den Stein finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Entwurf muss in der Gestaltung zu den anderen Steinen passen. Üblich sind das (damalige) Bundeszeichen oder eine markante, einfache Grafik und der Name. Die Grundform des Steines ist vorgegeben – sie bezieht sich auf den &amp;quot;Buschhüterbogen&amp;quot;, welcher sich in der Gestaltung der Brücke über den Halsgraben der Burg und bei den Gedenksteinen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der [[Nerother Wandervogel]] muss all dem zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Person geehrt sehen möchte, kann er eine Initiative starten. Dies sollte aber in enger Abstimmung mit dem NWV stattfinden. Die Kontaktadresse findet sich auf der [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Ehrenhain verewigte Personen==&lt;br /&gt;
[[bild:Karl_Buschhueter.jpg|thumb|Gedenkstein Karl Buschhüter Architekt der [[Jugendburg]]]].&lt;br /&gt;
;B&lt;br /&gt;
[[Maximilian Bayer]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Blüher]] (Wandervogel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Brauns]] (Nerother WV, verdurstet in der Wüste am Toten Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Breuer]] (Herausgeber des Zupfgeigenhansl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Buschhüter [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter] (Architekt der Jugendburg Waldeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Buske]] Alt-Wandervogel(AWV), [[Deutsche Freischar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;F-H&lt;br /&gt;
[[Karl Fischer]] (Gründer des [[Wandervogel]]s)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Flex]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Götsch]] (AWV, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Helwig]] &amp;quot;Hussa&amp;quot; (Nerother WV, Schriftsteller, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Hensel]] (Gründer Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;J&lt;br /&gt;
[[Willie Jahn]]  (Alt-Wandervogel (AWV), Jung-Wandervogel (JWV), Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Willi Jansen]]  (AWV), Bundesführer des Jung-Wandervogel (JWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Jantzen]] ([[Burg Ludwigstein|Jugendburg Ludwigstein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Jöde]] (Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Joutz (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;K-M&lt;br /&gt;
[[Eberhard Koebel]] &amp;quot;tusk&amp;quot; ([[Jungenschaft]] d.j. 1.11.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Kohl (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Kuhn (Burgkaplan des Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Lion]] (Gründer der dt. Pfadfinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Lißner (Wandervogel, Schriftleiter Gelbe Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mönch]] &amp;quot;Schnauz&amp;quot; ([[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Christian Müller]] &amp;quot;teut&amp;quot;, Begründer der Deutschen Jungentrucht, (Trucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;O-R&lt;br /&gt;
Bernd Oelbermann (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Oelbermann]] (zweiter Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer und erster Bundesführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Riebold]] ([[CP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Poppe (Finkensteiner Bund, Jugendmusikbewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kajus Roller]] ([[BDP]])&lt;br /&gt;
;S-Z&lt;br /&gt;
[[Fred Schmid]] (Dr. Alfred Schmid, Graues Corps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegfried Schmidt]] (Tatgemeinschaft, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gustav Wyneken]] (Schulreformer, Meißnerfahrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Zetsche (Ordensführer Nerother WV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
*Nerother Wandervogel: ''Der Herold - Bundesschrift der Nerother''. Diverse Ausgaben, Burg Waldeck div. Jg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=47177</id>
		<title>Burg Waldeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Burg_Waldeck&amp;diff=47177"/>
		<updated>2016-11-10T14:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html König Oelb. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1969 (online)]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.themen-der-zeit.de/content/Die_Burg_Waldeck_Mythos_und_Legende.1695.0.html Michael Mentzel: ''Die Burg Waldeck. Mythos und Legende''. Rezension des Films ''Die Waldeck'' (2012) von Gabi Heleen Bollinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Werner_Helwig&amp;diff=47176</id>
		<title>Werner Helwig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Werner_Helwig&amp;diff=47176"/>
		<updated>2016-11-10T14:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literarische Werke */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Werner_Helwig.jpg|thumb|right|Werner Helwig um 1929 auf [[Burg Waldeck]] als [[Nerother Wandervogel]]]]'''Werner Helwig''' (* 14. Januar 1905 in Berlin, † 4. Februar 1985 in Genf), [[Fahrtenname]] ''hussa'', war ein bekannter Schriftsteller, Dichter und [[Liedschöpfer]] mit starkem Bezug zum [[bündisch|bündischen]]. Bekannt wurde er vor allem durch seine Bücher ''Raubfischer in Hellas'' und ''&amp;quot;Die [[Blaue Blume]] des [[Wandervogel]]s&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
Werner Helwig wurde am 14. Januar 1905 in Berlin-Friedenau als Sohn hamburgischer Eltern geboren, die sich 1917 scheiden ließen. Bei ausgedehnten Wanderungen durch Deutschland, Mittel- und Nordeuropa machte er um 1918 Bekanntschaft mit der [[Jugendbewegung]]. Nach der Schule und dem Aufenthalt in einem Erziehungsheim 1919 machte er 1920 eine landwirtschaftliche Lehre und widmete sich dem Studium (hauptsächlich Selbststudium in Hamburg als Schwarzhörer) der Literatur, Musik und Völkerkunde. 1923 wurde er wegen Teilnahme an einer kommunistischen Friedensdemonstration inhaftiert. Nach der Entlassung erhielt er Hilfe aus [[bündisch|bündischen]] Kreisen. Ab 1923 ging er auf Fahrten. 1925 besuchte er ''Thomas Mann''. Er trat 1927 dem [[Nerother Wandervogel]] bei und war dort ab 1929 Gruppenführer. Erste literarische Arbeiten sind seit etwa 1930 bekannt. Ab 1933 unternahm er 40 Reisen mit kürzeren Aufenthalten In Deutschland und der Schweiz, unter anderem nach Sizilien, Tunesien, Griechenland und Island; hielt sich ab 1939 als Emigrant in der Schweiz auf und heiratete dort 1941 die Welsch-Schweizerin Yvonne Germaine Diem. 1942 begab er sich ins Exil nach Liechtenstein, da er gegen das seit Kriegsbeginn 1939 für Ausländer bestehende Publikationsverbot verstoßen hatte und ausgewiesen wurde. 1951 bis zu seinem Tode 1985 war er in Genf wohnhaft. Aus der Ehe gingen zwei Söhne (*1941 und *1943) hervor. 1978 starb seine Frau Yvonne. 1981 heiratete er Gerda Heimes. In deren Heimat (Schmallenberg/Wormbach im Sauerland) ist Helwig begraben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literarische Werke==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Werke Werner Helwigs in chronologischer Reihenfolge nach Ersterscheinungsdatum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''Die Ätna Ballade'' (1934), Berlin: Rabenpresse. &lt;br /&gt;
*''Nordsüdliche Hymnen'' (1935), Berlin: Rabenpresse.&lt;br /&gt;
*''Strandgut. Sieben Novellen'' (1935), Plauen: Wolff.&lt;br /&gt;
*''Raubfischer in Hellas'' (1939), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Der gefangene Vogel. Baskische Novelle'' (1940), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Im Dickicht des Pelion. Roman'' (1941), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Gegenwind. Hellas Roman'' (1945), Zürich: Die Arche.&lt;br /&gt;
*''Wortblätter im Winde. Nachdichtung japanischer Texte'' (1945), Hamburg: Goverts.&lt;br /&gt;
*''Gezeiten der Liebe'' (1946), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Trinakria oder die wunderliche Reise'' (1946), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Das Wagnis. Roman'' (1947), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Café Gomorra. Sechs Phantasiestücke'' (1948), Darmstadt: Claassen &amp;amp; Roether.&lt;br /&gt;
*''Isländisches Kajütenbuch'' (1950), Zürich: Diana. (unter dem Pseudonym Einar Halvid)&lt;br /&gt;
*''Auf der Knabenfährte. Ein Erinnerungsbuch'' (1951), Konstanz/Stuttgart: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Die Widergänger. Roman'' (1952), Düsseldorf: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die Bienenbarke. Weltfahrten nach Außen und Innen'' (1953), Bad Godesberg: [[Voggenreiter Verlag]].&lt;br /&gt;
*''Der Brigant Giuliano'' (1953), Frankfurt: Frankfurter Verlagsanstalt.&lt;br /&gt;
*''Reise ohne Heimkehr. Roman'' (1953), Hamburg: Claassen.&lt;br /&gt;
*''Stiefsöhne der schönen Helena'' (1954), Frankfurt, Eremiten-Presse.&lt;br /&gt;
*''Neuer Lübecker Totentanz'' (1954), Hamburg: Rowohlt. (von H. H. Jahnn; W. Helwig Mitverfasser)&lt;br /&gt;
*''Nachtweg durch Lappland. Erzählungen'' (1955), Stuttgart, Reclam.&lt;br /&gt;
*''Geheimnisse des Baybachtales'' (1955), Bad Godesberg, Voggenreiter; Neuauflage Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*''Die singenden Sümpfe. Novelle'' (1955), Gütersloh: Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*''Waldregenworte'' (1955), Düsseldorf/Köln: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die großen Klagen des Tu Fu. Nachdichtungen'' (1956), Bremen: Schünemann.&lt;br /&gt;
*''Das Steppenverhör. Roman'' (1957), Düsseldorf/Köln, Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Das Affen-Regen-Mäntelchen. Japanische Sprichwörter'' (1958), München: Langen-Müller.&lt;br /&gt;
*''Auf der Mädchenfährte'' (1958), Stierstadt: Eremiten-Presse.&lt;br /&gt;
*''Briefe um ein Werk'' (1959), Frankfurt: Europäische Verlagsanstalt. (v. W. Helwig; H. H. Jahnn Mitverfasser)&lt;br /&gt;
*''Capri. Lieblicher Unfug der Götter'' (1959), Düsseldorf/Köln: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die Waldschlacht. Eine Saga'' (1959), Köln/Olten: Hegner.&lt;br /&gt;
*''Die blaue Blume des Wandervogels'' (1960); Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
*''Der smaragdgrüne Drache'' (1960), Köln/Olten: Hegner.&lt;br /&gt;
*''De Chirico. Metaphysische Periode'' (1962), Gütersloh: Mohn.&lt;br /&gt;
*''Die Gerechtigkeitssattel. Eine marokkanische Erzählung'' (1962), Frankfurt: Insel.&lt;br /&gt;
*''Die Geheimnisse eines Zöllners. Henri Rousseau'' (1962), Gütersloh: Mohn.&lt;br /&gt;
*''Die Wahrheit zu treffen. Reise-Sezierungen'' (1963), Isny: Hochstadt.&lt;br /&gt;
*''Hymnen an die Sprache. Metopen zu einem Tempel der Ananke'' (1964), Heidenheim: [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]].&lt;br /&gt;
*''Das Paradies der Hölle. Ein Sizilien-Roman'' (1965), Gütersloh, Mohn.&lt;br /&gt;
*''Klänge und Schatten. Nachdichtungen japanischer Texte'' (1972), Hamburg/Düsseldorf: Claassen.&lt;br /&gt;
*''Capri. Magische Insel'' (1973), Wiesbaden: Limes.&lt;br /&gt;
*''Die Parabel vom gestörten Kristall'' (1977), Mainz: von Hase &amp;amp; Köhler.(Mit biographisch-autobiographischen Erinnerungen an H. H. Jahnn)&lt;br /&gt;
*''Carmina Nerothana'' (1983), Heidenheim: [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]].&lt;br /&gt;
*''Totenklage'' (1984), Frankfurt: Insel.&lt;br /&gt;
*''Nerothane Balladen'': 1926 - 1932.  Nerother Wandervogel, Burg Waldeck 1984.&lt;br /&gt;
*''Letzte Gedichte''. Herausgegeben von Gerda Helwig (1985), Aldus-Presse Reicheneck&lt;br /&gt;
*''Werner Helwig. Eine nachgetragene Autobiographie''. Herausgegeben von Ursula Prause. Band 83 der Reihe „Presse und Geschichte – Neue Beiträge“, edition lumiére, Bremen 2014, ISBN 978-3-943245-23-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werke ''&amp;quot;Raubfischer in Hellas&amp;quot;'', ''&amp;quot;Im Dickicht des Pelion&amp;quot;'' und ''&amp;quot;Reise ohne Heimkehr&amp;quot;'' sind auch als &amp;quot;'''''Hellas Trilogie'''''&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*Atmen die Berge silbern im Schattengewirr &lt;br /&gt;
*Du machst Kleinholz, ich such Rinde &lt;br /&gt;
*Hat sich ein Nebel aufs Waldmoos gesenkt&lt;br /&gt;
*Ist auch das Segel arg geflickt &lt;br /&gt;
*Lustig, lustig, ihr lieben Brüder &lt;br /&gt;
*Trampen wir durchs Land&lt;br /&gt;
*Und am Abend ziehen Gaukler durch den Wald &lt;br /&gt;
*Wir sind die rheinischen Vandalen,. auf [[Waldeck]] raufen, saufen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
* Als der Mond überm Hügel stand (''Prärielied'') (1929)&lt;br /&gt;
* An einem grauen Vormittag, Text: Bert Brecht&lt;br /&gt;
* Atmen die Berge silbern im Schattengewirr (''Die silberne Stunde'') (1955)&lt;br /&gt;
* Auf das Dach der Schiffskajüte (''Der junge Fährmann'') (1951)&lt;br /&gt;
* Auf die Erde voller kaltem Wind (''Geliebte Erde''), Text: Bert Brecht (1927)&lt;br /&gt;
* Auf marsch, marsch, durch Mühen und Gefahren (''Nerother Burglied'') (1929)&lt;br /&gt;
* Auf nach Mahagony, Text: Bert Brecht (1928/1929)&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
* Berge, Ströme, Wälder preisen seinen Namen (''Choral'') (1933)&lt;br /&gt;
* Bleich unterm Mondschein die Muscheln (''Tanz am Strand'') (1955)&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
* Der Regen tropft auf das Kohtendach (''Regenkohte'')&lt;br /&gt;
* Der Wind vergaß zu wehen, weil er den Knaben sah (''Valéria'') Weise: Paul Birum (1970)&lt;br /&gt;
* Der Wind geht wogend durch den Wald (''Der Schlafgesang'') (1929)&lt;br /&gt;
* Die Flut zerriss das Seegras (''Altkeltisches Lied'') (1927)&lt;br /&gt;
* Die Kohte unterm Nachtwind raucht (''Kohtenlied'') (1951)&lt;br /&gt;
* Drum seid nur lustig, ihr lieben Brüder, von ca. 1800 - umgeschrieben von Werner Helwig&lt;br /&gt;
* Du machst Kleinholz, ich such Rinde (''Die Horde kommt''), Weise: Wolfgang Held (1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
* Es kam ein Mann ins Krankenhaus (''Hunger ist heilbar''), Text: Erich Kästner&lt;br /&gt;
* Es rinnen rote Quellen (''Die roten Quellen''), Text: Walter Calé (1948)&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
* Freunde, der Tag steht am Rande (''Hoffnung des Westens''), Weise: Wolfgang Held (1955); [[Kurt Heerklotz]] (keh) (1995)&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
* Grast ein Regen übers Herz (''Verliebte Klage'') (1952)&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
* Hat sich ein Nebel aufs Waldmoos gesenkt (''Der schlafende Hirte'') (1956)&lt;br /&gt;
* Haut euch schwer und rauft euch sehr (''Ordenslied der Piraten'') (1931/1932)&lt;br /&gt;
* Heja, heja, noch einmal wirbelt das Lasso (''Pferdehirten-Lied''), nach einer serbischen Weise (1955)&lt;br /&gt;
* Hellas, du betest zum Gott deiner Welt (''Hellas zu Ehren'') (1955)&lt;br /&gt;
* Hinein ins volle Leben, Weise: aus Sizilien&lt;br /&gt;
* Himmel voll Sterne und Meer voller Licht (''Lied der Hellasfischer'', ''Porto Kufó'') (1935)&lt;br /&gt;
* Holde Freude, komme wieder (''Tanz auf der Bastion'')&lt;br /&gt;
* Horch, in den Wipfeln verweht lieblich ein zartes Getön (''Herz in der Nacht''), Weise: Wolfgang Held (1956)&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
* Ich schaukle meine Müdigkeit (''Das kleine Schlaflied'') (1934)&lt;br /&gt;
* Ich sitze mit steifer Geste (''Die steife Geste''), Text: Arno Holz (1934)&lt;br /&gt;
* Immer wandern wir im Kreise (''Festgebraus'') (1928)&lt;br /&gt;
* Immer wieder kehrt die Sonne (''Rondo'') (1957)&lt;br /&gt;
* Ist auch das Segel arg geflickt (''Das geflickte Segel'') (1933)&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
* Juniregen, deine Worte und sie regnen mich voll Weh (''Kummerlied''), Weise: Wolfgang Held (1955)&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
* Kinder blieben wir alle, Weise: [[Erik Martin]] (Mac)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
* Lacht und singt, die Fahnen schwingt (''Weinlied''), Weise: [[Kurt Heerklotz]] (keh)&lt;br /&gt;
* Lappland, du Land der Elche (1927)&lt;br /&gt;
* Lasst euch nicht verführen (''Gegen Verführung''), Text: Bert Brecht (1928)&lt;br /&gt;
* Lustig, lustig, ihr lieben Brüder&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
* Müssen heuer endlich nicht mehr krumm geschlossen gehn (''Bundesreigen'') (1947)&lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
* Nacht der großen Wogen&lt;br /&gt;
* Neige, gewaltige Nacht dich über Heide und Wald, Weise: Otto Minn (1956)&lt;br /&gt;
* Netze zerrissen und Segel zerrissen (''Lied der Raubfischer''), Weise: Otto Minn&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
* O Island deine Felsen blinken rot im Morgenschein (1948)&lt;br /&gt;
* O Tempel, weiß im blauen Tag (''Gesang von den Tempeln'') (1953)&lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
* Schiffe im Hafen, wenn wir sie trafen (1952)&lt;br /&gt;
* Schrägäugig wir mit schmalem Lid (''Die Reiterei des Dschingis Khan''), Text: Alexander Blok (1952)&lt;br /&gt;
* Schweigst auf meine Frage bange (''Schweigen'') (1956)&lt;br /&gt;
* Seht, es geht am Strand entlang (''Pelion-Lied'') (1954)&lt;br /&gt;
* Seid getrost, die Sterne bleichen (1963)&lt;br /&gt;
* Sie fahren hin durch Eis und Schnee (''Jägerlied in der Arktis'') (1951)&lt;br /&gt;
* Sprung auf und in das Leben (''Ordenslied der Landstreicher''), Weise: aus Sardinien (1933)&lt;br /&gt;
* Stätte von quälenden Lüsten, Text:  [[Stefan George]] (1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==T==&lt;br /&gt;
* Tal, dessen Linie unser Glück umsäumt (''Baybach-Lied'') (1933)&lt;br /&gt;
* [[Trampen]] wir durchs Land (''Fernweh'') (1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
* Und am Abend ziehen Gaukler durch den Wald (''Das Gauklerlied'' / ''Der Zigeunerwagen'') (1950)&lt;br /&gt;
* Unser Koch, der Euler (1929)&lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
* Von Nacht gebeugt (1933)&lt;br /&gt;
* Voran und drauf und dran (1929)&lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
* Was dich trug durch die Nacht, Licht und Glut, Weise: Wolfgang Held (1926)&lt;br /&gt;
* Was lässt mich im Gram vergehn (''Allegorie'')&lt;br /&gt;
* Wenn solch ein Sausen in den Wipfeln wühlt, Text: [[Stefan George]] (1933)&lt;br /&gt;
* Wenn wir müde sind vom Raufen, Weise: Stenka Rasin (1982)&lt;br /&gt;
* Wein und Brot, sie sind uns gut erfunden (''Bundeslied der Nerother'') (1928)&lt;br /&gt;
* Wenn die Steppe dunkelt (''Steppengesang'') (1934)&lt;br /&gt;
* Wir kommen aus verfallenen Bereichen (1934)&lt;br /&gt;
* Wir sind die rheinischen Vandalen,. auf [[Waldeck]] raufen, saufen wir. (1930)&lt;br /&gt;
* Wo's nur Felsen gibt (''Lied der Georgier''), Weise: russisches Nomadenlied (1928/29)&lt;br /&gt;
* Wo tief im Felsenschoß das früheste Werk geschah (''Altamira-Gesang'') (1956)&lt;br /&gt;
* Wo tausend Krieger fielen (''Heijo, die Fahrt geht los'') (1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*1951: Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur&lt;br /&gt;
*1962: Literaturpreis des Kulturkreises im BDI&lt;br /&gt;
*1981: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland;  Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Werner Helwig ist auf [[Burg Waldeck]].&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Das Lagerfeuer Nr. 22. (Werner-Helwig-Heft), [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1953&lt;br /&gt;
* [[Erik Martin]]: ''Das Werk Werner Helwigs''. Muschelhaufen Nr. 26A, Sonderausgabe Werner Helwig. 2. erweiterte Auflage, Viersen 1991, ISSN 0085-3593&lt;br /&gt;
* Richard Bersch: ''Pathos und Mythos. Studien zum Werk Werner Helwigs''. Trierer Studien zur Literatur Bd. 22, Verlag Peter Lang, Frankfurt/M 1992, ISBN 3-631-44541-5 &lt;br /&gt;
* Ursula Prause (Hrg.): ''Werner Helwig. Eine nachgetragene Autobiographie''. edition lumiére, Bremen 2014, ISBN 978-3-943245-23-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Helwig Werner Helwig in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.wernerhelwig.de Seite über Werner Helwig]&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Helwig%2C+Werner+%28Hussa%29 Die Lieder / Werke Werner Helwig, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.muschelhaufen.de/helwig.html Biografie, Werkverzeichnis, Texte von und über Helwig]&lt;br /&gt;
*[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118549014 Literatur von und über Werner Helwig im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Helwig&amp;amp;s_autor_vorname=Werner Eintrag zu Werner Helwig in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liedautor|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helwig, Werner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47175</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47175"/>
		<updated>2016-11-10T14:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von [[Fritz-Martin Schulz]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-231-3&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: „Die Waldeck – Lieder Fahrten Abenteuer.“ [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Walter Sauer</title>
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		<updated>2016-11-10T14:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Walter Sauer''' (* 29. Dezember 1939 in Reutlingen) ist ein Professor für Erziehungswissenschaft, Herausgeber und Verleger und war in zahlreichen Bereichen der [[Jugendbewegung]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Walter Sauer studierte nach seinem Abitur am Pädagogischen Institut in Esslingen am Neckar und war zunächst Volksschullehrer. 1964 begann er ein Zweitstudium an der Universität Tübingen in Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Anthropologie und Biologie. Nach seiner Promotion war er Dozent und ab 1977 Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Von 1987 bis 2003 lehrte er an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Sauer war Mitglied einer [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]]-Jungenschaft, kam 1953 in Berührung mit der Jugendbewegung und hatte später auf der [[Burg Waldeck]] Kontakte zu anderen Bünden. Sein [[Fahrtenname]] lautet ''Wasa''. 1959/60 gründete er die [[Evangelische Jungenschaft HORTE]] und wurde deren Bundesführer. Er war wesentlich am Ausbau des auf der Schwäbischen Alb gelegenen Allenspacher Hofes zu einem bündischen Zentrum beteiligt und gilt als Initiator des 6. Überbündischen Treffens (1977) auf dem [[Allenspacher Hof]]. Von 1983 bis 1987 war er Schriftleiter der im [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]] erschienenen Zeitschrift ''[[Der Eisbrecher]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 war Sauer in Zusammenarbeit mit Dietmar Lauermann und der Prof. Dr. [[Alfred Schmid]]-Stiftung Mitbegründer und Herausgeber der Schriftenreihe ''Die Graue Edition''. Seit 2000 ist er Herausgeber der Jahresschrift ''Scheidewege'' und Geschäftsführer der [[Max Himmelheber]]-Stiftung. Er ist langjähriger Mitarbeiter der „Bündischen Akademie Lüdersburg“, zu deren Mitbegründern er gehört. Ferner ist er Mitglied im Verwaltungsrat des [[Nerother Wandervogel]] und im Stiftungsrat der Wandervogel-Stiftung des [[Weinbacher Wandervogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasa hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen der Jugendbewegung verfasst, ebenso zur Pädagogik, Literatur und Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* ''Rückblicke und Ausblicke. Die deutsche Jugendbewegung im Urteil nach 1945''. (Hrsg.) Südmarkverlag, Heidenheim 1978&lt;br /&gt;
* ''Vom Wesen des Erzieherischen. Ein Lesebuch''. (Hrsg.) Südmarkverlag, Heidenheim 1981&lt;br /&gt;
* ''Borris Goetz oder der Weg eines Malers durch seine Zeit''. (Mit Dietmar Lauermann). Südmarkverlag, Heidenheim 1986&lt;br /&gt;
* ''Der Mythos des Naturerlebnisses in der Jugendbewegung''. In: Joachim H. Knoll/Julius H. Schoeps (Hrsg.) „Typisch deutsch? Die Jugendbewegung“. Leske + Budrich, Opladen&lt;br /&gt;
* ''„Lichtgebet“ und „Fahnenträger“ – Menschenbilder und Menschenbildnisse der Jugendbewegung''. In: „Meißner-Dokumentation“. Witzenhausen 1989&lt;br /&gt;
* ''Idee und Gestalt einer bündischen Akademie''. In: „Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken“. Jg. 25, 1995/96&lt;br /&gt;
* ''Die Graue Edition. Ortsbestimmung und Verlagsgeschichte''. In: „Muschelhaufen“. (Hrsg. [[Erik Martin]].) Nr. 35, Viersen 1996&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* ''Drei Facetten eines Lebens: Pfadfinder – Erfinder – Philosoph. Zum Tod des Scheidewege-Begründers [[Max Himmelheber]]''. In: „Scheidewege“. Jg. 31, 2001/2002&lt;br /&gt;
* ''Vom Wandern und Naturerleben in der Jugendbewegung''. In: Pit Stibane (Hrsg.): „Kiefern im Wind“. [[mindener kreis]] 2010&lt;br /&gt;
* ''[[Max Himmelheber]] - Drei Facetten eines Lebens: Pfadfinder – Erfinder – Philosoph. Ausgewählte Schriften''. (Hrsg.) [[Spurbuchverlag]], Baunach 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* ''Das Prominentenfoto''. In: „der eisbrecher“, Nr. 46, 1969, S. 275–276&lt;br /&gt;
* Horst Fritsch: ''der eisbrecher: 2/83 bis 4/87''. In: „der eisbrecher“, Heft 4/1987, S. 295&lt;br /&gt;
* Peter Polzer: ''Zehn Fragen an Prof. Dr. Walter Sauer (Wasa)''. In: „Südland. Zeitschrift der deutschen Pfadfinder- und Jugendbewegung“. Nr. 4, München 1991.&lt;br /&gt;
* ''Walter Sauer''. In: „Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik“. Nr. 31/32, Viersen 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0660_Burgbauhuette/enb_richtfest_redebeitrag_walter_sauer.pdf Walter Sauer: Redebeitrag auf Burg Ludwigstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Jugendbewegung|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Sauer, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Sauer, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<title>Wandervogel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Greif.gif|right|Wandervogel-Greif]]&lt;br /&gt;
Als '''Wandervögel''' bezeichnet man eine bestimmte Bewegung junger Menschen oder eben jugendbewegter Menschen. Sie entstanden um 1896 als Ausbruch aus bürgerlicher Enge, Zwang und Autorität im damaligen Kaiserreich. Angeregt durch romantische Ideale, Waldverwandschaft (Verlangen in der Natur zu sein) und ungebundenem Umherziehen, lösten sie die deutsche [[Jugendbewegung]] aus. Bereits kurz nach der Gründung zerfielen die Wandervögel in etliche Gruppen, die sich dennoch zusammengehörig fühlten und sich in den verschiedenen Wandervogelbünden organisierten. Das Jugendherbergswerk und die Reformpädagogik entstammen der Wandervogelbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Um 1896 regte der Stenographielehrer Hermann Hoffman in Steglitz (heute Berlin) seine Schüler an, Wanderungen zu unternehmen, die er auch selbst organisierte. Sein Schüler [[Karl Fischer]] gründete, davon angeregt, am 4. November 1901 im Ratskeller des Steglitzer Rathauses den „Wandervogel-Ausschuß für Schülerfahrten e.V.“ Nach wenigen Jahren waren es bereits mehrere hunderttausend Wandervögel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Meilenstein war der Erste Freideutsche Jugendtag am 11. und 12. Oktober 1913 fand auf dem Hohen Meißner bei Kassel. Dort wurde mit der [[Meißner-Formel]] das Ideal aller Beteiligten in Worten festgelegt; maßgeblich beteiligt war dabei der Reformpädagoge [[Gustav Wyneken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg fanden zahlreiche Wandervögel den Tod, als sie in tiefstem Patriotismus geschlossen und Arm in Arm dem Feind entgegen zogen, was Quelle zahlreicher Legendenbildung war. Inzwischen machte sich auch die gegenseitige Durchdringung mit den Pfadfindern bemerkbar. Nach dem ersten Weltkrieg formten sich aus Wandervögeln und Pfadfindern die [[bündische Jugend]] und später entstanden auch noch die Jungenschaften, die ebenfalls wieder auf die Wandervögel rückwirkten. Nach und ab dem zweiten Weltkrieg gründeten sich viele Gruppen neu und bestehen bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft des Namens==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;quot;Wandervogel für die Wanderbewegung wurde bei der Gründungsversammlung 1901 auf Vorschlag von Wolfgang Meyen gewählt. Nach der Auskunft von dessen Vetter Albrecht Meyen (vgl. ''Idee und Bewegung''  56, 2001, S. 53/54) stammt der Begriff aus einem Gedicht Otto Roquettes (1824-1896) aus &amp;quot;Waldmeisters Brautfahrt. Ein Rhein- Wein- und Wandermärchen&amp;quot; von 1851, das in der Steglitzer Wandervogel-Gruppe als Lied gesungen wurde. In dem Gedicht wird der Begriff Wandervogel zum ersten Mal auf Personen angewendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ihr Wandervögel in der Luft,&lt;br /&gt;
:''im Ätherglanz, im Sonnenduft&lt;br /&gt;
:''in blauen Himmelswellen,&lt;br /&gt;
:''euch grüß' ich als Gesellen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Ein Wandervogel bin ich auch&lt;br /&gt;
:''mich trägt ein frischer Lebenshauch,&lt;br /&gt;
:''und meines Sanges Gabe&lt;br /&gt;
:''ist meine liebste Habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere (und eindeutig bekanntere) Herleitung verweist auf einen Grabstein auf dem Friedhof Berlin-Dahlem. Er schmückt das Grab von Kaethe Branco († 1877). Die Grabinschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Wer hat Euch Wandervögeln&lt;br /&gt;
:''Die Wissenschaft geschenkt,&lt;br /&gt;
:''Daß Ihr auf Land und Meeren&lt;br /&gt;
:''Nie falsch die Flügel lenkt?&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alte Palme&lt;br /&gt;
:''Im Süden wieder wählt,&lt;br /&gt;
:''Daß ihr die alten Linden&lt;br /&gt;
:''Im Norden nicht verfehlt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was Wandervögel ausmacht==&lt;br /&gt;
Die Wandervögel legen (im Gegensatz zu den meisten Pfadfindern) ihren Schwerpunkt auf die [[Fahrt]], das Naturerleben, eine romantische Volkskultur und das Musische. Sie kleiden sich mit einer bewusst einfachen Tracht aus Fahrtenhemd, kurzer Lederhose oder Bundhose und (oftmals) einem achteckigen [[Barett]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Symbol für die Fahrt und das ewig währende Streben, also das Ziel, kein Ziel zu haben, ist die Blaue Blume. Das spiegelt sich in der oft besungenen Suche nach der [[Blaue Blume]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandervogel hat auf viele deutsche Geistesströmungen vom Vegetarismus, der Nudismusbewegung, der Siedlungsbewegung, der Gartenbewegung einfluss ausgeübt. Er setzte in der Schulpädagogik und Jugendpflege neue Akzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandervogelbewegung stand mit ihren Idealen von Freiheit, Romantik und selbst gemachter Musik Pate für die Hippiebewegung[http://www.hippy.com/php/article-243.html] in den USA und hatte auch Einfluss auf die Kibbutzbewegung[http://www.ched.uq.edu.au/index.html?page=39750&amp;amp;pid=0] in Israel. In Japan wird der Begriff ''Wandervogel'' (gesprochen: wandaa vogeru) heute noch synonym für Schüler- und Studentenverbindungen sowie schulische Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Bergsteigen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Blüher]]: ''Wandervogel. Geschichte einer Jugendbewegung.'' Nachdruck der 2.&amp;amp;nbsp;Auflage von 1913/14. [[dipa]], Frankfurt am Main 1976. ISBN 3-7638-0210-X&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung''. Band&amp;amp;nbsp;II: ''Die Wandervogelzeit. Quellenschriften zur deutschen Jugendbewegung 1896 bis 1919.'' Diederichs, Düsseldorf 1968&lt;br /&gt;
* Nerohm ([[Fritz-Martin Schulz]]): ''Die letzten Wandervögel''. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* Marion E. P. de Ras: ''Körper, Eros und weibliche Kultur. Mädchen im Wandervogel und der Bündischen Jugend 1900–1933''. Centaurus, Pfaffenweiler 1988. ISBN 3-89085-286-6&lt;br /&gt;
* Sabine Weißler: ''Fokus Wandervogel. Der Wandervogel in seinen Beziehungen zu den Reformbewegungen vor dem ersten Weltkrieg''. Jonas Verlag, Marburg 2001. ISBN 3-89445-290-0 &lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer, Hans Wolf: ''Wandervogel und freideutsche Jugend''. [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1961&lt;br /&gt;
* Werner Fölling, Wolfgang Melzer: Gelebte Jugendträume : Jugendbewegung und Kibbutz, Witzenhausen 1989. ISBN 3-88258-112-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
* [http://www.wandervogel.de Wandervogelportal mit verschiedenen Bünden]&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.weinbacher-wv.de Weinbacher Wandervogel]&lt;br /&gt;
*[[Zugvogel]] Deutscher Fahrtenbund&lt;br /&gt;
* [http://www.maedchenwandervogel.de Mädchenwandervogel Solveigh] &lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/wandervogel/hintergrund/doclink.pdf BR radioWissen: Die deutsche Wandervogel-Bewegung] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://podster.de/episode/172499  Podcast: SWR2 Zeitwort: 04.11.1901 Gründung des &amp;quot;Wandervogel&amp;quot; in Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Wandervogel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RjB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Karl_Christian_M%C3%BCller&amp;diff=47172</id>
		<title>Karl Christian Müller</title>
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		<updated>2016-11-10T14:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. '''Karl Christian Müller''' (* 17.01.1900 in Saarlouis; † 1975), auch als ''teut'' oder ''Teut Ansolt'' bekannt, war Wissenschaftler, Lyriker, [[Liedschöpfer]], Essayist, Lehrer und Begründer der [[Deutsche Jungentrucht|Deutschen Jungentrucht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trucht, [[dj.1.11]] und später das &amp;quot;Österreichische Jungenkorps&amp;quot; (öjk) bildeten den Fuldabund (1930), der später seinen Namen in Deutsche Autonome Jungenschaft änderte. Die Trucht war ebenso wie das öjk ein Gau dieses Bundes. Bundesführer war [[tusk]] und ''Jarle'' im Bund waren Hans Graul für das ''öjk'' und teut für die ''Trucht''. Als tusk die Deutsche Autonome [[Jungenschaft]] mehr und mehr politisieren wollte, gingen teut und Hans Graul diesen Weg nicht mehr mit. Es gab jetzt nur mehr dj.1.11, Trucht und öjk, aber keine geeinte Jungenschaft mehr. Teut sah in der einseitigen Politisierung Verrat an den anvertrauten Jungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Christian Müller studierte Germanistik, promovierte bei Ernst Bertram und war lange im saarländischen Schuldienst tätig. Er begründete den ''Verband saarländischer Autoren'' dessen Vorsitz er von 1951 bis 1964 führte und war eine wichtige Persönlichkeit in der saarländischen Nachkriegsliteratur. Seine Lyrik orientierte er sich an  [[Stefan George]].&lt;br /&gt;
Er war Herausgeber der bündischen Zeitschrift &amp;quot;Der große Wagen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* ''Kranz des Jünglings''&lt;br /&gt;
* ''Hügel auf katalaunischem Feld''&lt;br /&gt;
* ''Die Sandrose''&lt;br /&gt;
* ''Waldsteine''&lt;br /&gt;
* ''Der Waffenstillstand'', Leipzig: Truchtverlag. (Veröffentlicht als Teut Ansolt),1933&lt;br /&gt;
* ''Sie suchten eine Heimat'' - Erzählung, Hausen Verlag, Saarlautern (Saarlouis), 1940&lt;br /&gt;
* ''Der Meerhornruf - Reigen,'' [[Südmarkverlag]] Fristch, 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder ==&lt;br /&gt;
;D&lt;br /&gt;
* Das Meer ist ein Brücke zu allen Ufern, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Das weiße Segel ist geschwellt, Weise: Heinrich Konietzny&lt;br /&gt;
* Der Morgen dämmert, Krieg ist entfacht, Strophe 3, Weise: aus Mexiko&lt;br /&gt;
* Die vor uns gingen, tranken die Quellen nicht leer, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
;G&lt;br /&gt;
* Glühn die Adern heiß, schließt euch dann im Kreis (1958)&lt;br /&gt;
;I&lt;br /&gt;
* Ihr Herren von Kiew, Weise: Pan&lt;br /&gt;
* Ihr selber seid das Gewölbe des Bundes, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
;N&lt;br /&gt;
* Nehmt ernst die Erde, die uns gemeinsam gehört, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Niemals widerruft Gott das heilige der Quellen, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
* Stosst des Morgens Tore auf (Morgenlied), Weise: Heinrich Konietzny &lt;br /&gt;
;U&lt;br /&gt;
* Und schon eilet der Wind, und die Wolk ist geschwind, Weise: Heinrich Konjetzni&lt;br /&gt;
;V&lt;br /&gt;
* Von der Dämmerblumenwiese (Feuertanz), Strophen 3-6, Weise: [[Albrecht Stempel]]&lt;br /&gt;
;W&lt;br /&gt;
* Waldstein, Schoss der Quellen, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Was ich liebe, andern will ich es loben, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Weihe des Brunnens stiftet den Bund, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Wer auf der Fahrt nur Kaviar aß, von seinem Hunger nie genas, Weise: Heinrich Konietzny&lt;br /&gt;
* Wir machen nach der Mühle rast, und das du was zu essen hast, Weise: Heinrich Konietzny&lt;br /&gt;
* Wir wollen still das letzte Wort bedenken, Weise: Konrad Hampe&lt;br /&gt;
* Wo die Kohten steh im Kreise, Weise: Heinrich Konietzny&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5, v.a.S.272-286 &lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Weg und Werk Karl Christian Müllers''. Sonderdruck der Saarbrücker Hefte, Heft 27, Saarbrücken 1968&lt;br /&gt;
* ''Das Prominentenfoto. Dr. Karl Christian Müller.'' In: [[Der Eisbrecher]] 41, 1968, Seite 136&lt;br /&gt;
* Torsten Mergen: ''Ein Kampf für das Recht der Musen. Leben und Werk von Karl Christian Müller alias Teut Ansolt (1900–1975)''. V&amp;amp;R unipress 2012, ISBN 978-3-89971-943-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Karl Christian Müller ist auf [[Burg Waldeck]]. &lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass Karl Christian Müllers, darunter &amp;quot;umfangreiches Schrifttum aus der [[bündisch]]en [[Jugendbewegung]]&amp;quot;[http://www.onb.ac.at/sichtungen/berichte/lasulb-1b.html], befindet sich im Besitz des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsaß der Universität des Saarlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=M%FCller%2C+Karl+Christian+(teut)+ Lieder von teut auf ''deutscheslied.com'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Müller,Karl Christian, teut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Müller,Karl Christian, teut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Müller,Karl Christian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Müller,Karl Christian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Müller,Karl Christian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=47171</id>
		<title>Brüder Oelbermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Br%C3%BCder_Oelbermann&amp;diff=47171"/>
		<updated>2016-11-10T14:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kuroelb.jpg|thumb|Karl Oelbermann (links) und Robert Oelbermann (rechts) um 1917]][[Bild:Robert_oelbermann.jpg|thumb|Robert Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]][[Bild:Karl_oelbermann.jpg|thumb|Karl Oelbermann auf Burg Waldeck um 1931]] [[Bild:Koenig_oelb_1972.jpg|thumb|Karl Oelbermann 1972]] [[Bild:Muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|Die Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf heute.  Zu Silvester 1919 gründete sich dort der ''Geheimbund der Nerommen'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drachenfels.jpg|thumb|Burg Drachenfels/Pfalz, der Gründungsort des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:Waldeck_o.jpg|thumb|Der Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]] auf [[Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder '''Oelbermann''' (* 24. April 1896 in Bonn), '''Karl''' Julius († 9. Oktober 1974 auf [[Burg Waldeck]] im Husrück), genannt ''Carolus Oelb'', und '''Robert''' Eugen Wilhelm  († 29. März 1941 im KZ Dachau), ''genannt Oelb'' [[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(1)]] waren die Gründer des [[Nerother Wandervogel]] und bedeutende Persönlichkeiten in der [[Jugendbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf und Geschichtliches==&lt;br /&gt;
===Jugend und erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Die Zwillingsbrüder wuchsen zunächst zusammen mit ihren vier weiteren Brüdern in Bonn auf. 1908 verstarb ihr Vater. Sie besuchten zunächst die Vorschule des städtischen Gymnasiums und später die Realschule. Während dessen waren sie in einem Bibelkreis aktiv und nahmen an Ferienlagern teil. Als 1910 ihre Mutter schwer erkrankte, kamen sie in ein evangelisches Internat in Lennep im Bergischen Land. Über ihren älteren Bruder Eduard kamen sie zum [[Wandervogel]] und traten ihm bei. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges meldeten sie sich wie viele andere patriotische Wandervögel freiwillig und zogen trotz ihrer militärischen Ausbildung als Husaren als Infanteristen ins Feld. 1917 wurde Robert Oelbermann verwundet und schied aus dem Militärdienst aus. Im Lazarett traf er auf [[Paul Leser]], der als der Mitbegründer des späteren Nerother Wandervogel gilt. Sein Bruder Karl beendete ebenfalls den Dienst um ihn zu pflegen. Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1.Weltkrieges 1918 war auch der [[Wandervogel]] verkümmert, da viele Mitglieder gefallen und viele Ideale vergangen waren. Von der Idee des Reformpädagogen [[Gustav Wyneken]] von einer [[Jugendburg]] beflügelt, rief Robert Oelbermann 1918 die „entschiedene Jugend“ auf, wieder Wandervögel zu sein und im Sinne Wynekens zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der &amp;quot;Geheimbund der Nerommen&amp;quot;===&lt;br /&gt;
In der '''Silvesternacht 1919''' gründete Robert Oelbermann zusammen mit seinem Bruder Karl, Paul Leser und fünf weiteren ausgewählten Freunden in der Mühlsteinhöhle an der Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf  bei Neroth/Eifel den ''Geheimbund der Nerommen''. Erklärtes Ziel war es, Verantwortung für Jugend und Wandervogel zu übernehmen und „[...] die alte Stoßkraft des Wandervogels wieder zu erlangen, wie einst schon [[Karl Fischer]] und seine Pachanten (=Umherziehenden). Große Fahrten statt großer Worte. [...]“ (Robert Oelbermann).  Danach wurden von den Nerommen die Nerother Weistümer als eine Art Grundgesetz verfasst. Die Erznerommen (Die ersten acht) nahmen in der folgenden Zeit immer weitere Mitglieder auf. Anfang 1920 machten sich die Brüder Oelbermann zusammen mit Kurt &amp;quot;Nauke&amp;quot; Lorenz zur Burgenfahrt auf, um eine Burg für eine Jugendburg zu finden. Zunächst stießen sie auf die Rauschenburg (Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis) und glaubten sich am Ziel. Aber sie gingen noch zur nahgelegenen Burg Waldeck. Die Wahl fiel eindeutig auf Burg Waldeck. Auf dem Gautag des Wandervogelgau Rheinland 1920 trennten sich auf bestreben der Nerommen der Gau Rheinland von den Mädchen und der ganze Gau trat aus dem Wandervogel e.V. aus und dem Altwandervogel bei. Beim ersten Gautag auf Burg Waldeck Pfingsten 1920 fertigte der Architekt Karl Buschhüter erste Skizzen der Jugendburg an und der &amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]&amp;quot; wurde gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit im Altwandervogel===&lt;br /&gt;
Auf dem Bundestag im August 1920 erklärte sich die Bundesführung des Altwandervogels als nicht einverstanden mit der Ritterschaft der Nerommen. Anschließend unternahmen die Brüder Oelbermann zusammen mit zwei weiteren Nerommen eine [[Großfahrt]] über die Alpen, was ihnen einen kleinen Gefängnisaufenthalt in Italien wegen illegalem Grenzübertritt einhandelte. Zur Weihnachtsfeier 1920 trafen sich die Brüder Oelbermann und einige Nerommen im Trierer Wandervogelnest, von wo aus sie zunächst zur Waldeck aufbrachen. Von dort aus unternahmen sie den ersten [[Hadschitippel]] (traditionelle Wanderung von Burg Waldeck zur Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf). Dort kam es zur Idee, einen eigenen Bund zu gründen. Das spätere Bundeszeichen, ein kämpfender Schwan wurde ebenfalls auf dieser Fahrt auf einer Wetterfahne der Schwanenkirchen nahe Schloss Pyrmont entdeckt. Im Januar 1921 traf sich eine Nerommenabordnung unter Robert Oelbermann mit [[Ernst Buske]], dem Bundesführer des Altwandervogels im Wandervogelheim in Essen, der die Ritterschaft der Nerommen in Ehren entließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nerother Wandervogel===&lt;br /&gt;
Robert Oelbermann rief daraufhin in einem Rundbrief an die rheinländischen Wandervögel zur Gründung des Nerother Wandervogel auf. Am '''27.März 1921''' gründeten schließlich die Brüder Oelbermann den Nerother Wandervogel auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Dahn mit Robert Oelbermann als Bundesführer. In den folgenden Jahren nahm die Jugendburg Waldeck immer mehr Form an und das Werk der Brüder Oelbermann blühte auf. Der Nerother Bund wurde immer größer und es wurden sogar erste [[Weltfahrt]]en durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Beginn des dritten Reiches===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wurde die Burg Waldeck von den Nationalsozialisten besetzt. Daraufhin erklärte Karl Oelbermann, der seinen auf Weltfahrt befindlichen Bruder Robert als Bundesführer vertrat, am 22. Juni 1933 den Bund für aufgelöst. Als Robert Oelbermann zurückkehrte, widerrief er die Auflösung, konnte aber den Nationalsozialisten nichts entgegensetzten und löste den Bund zum Jahreswechsel 1933/1934 schließlich, mit Rücksicht auf die jugendlichen Mitglieder, doch auf. Im Dezember 1934 schaffte es Robert Oelbermann noch einmal, mit einem Indienfilm Geld für Fahrtenfilme aufzutreiben. Der Nerother Wandervogel wird offiziell am 8. Februar 1936 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktion „Vernichtung bündischer Reste“===&lt;br /&gt;
1936 wurde er im Rahmen der Aktion „Vernichtung bündischer Reste“ inhaftiert. Um das zu rechtfertigen wurden von einigen Nerothern unter Folter Geständnisse zum Vorwurf der damals strafbaren Homosexualität (§175) erpresst. Nach der Inhaftierung wurde Robert Oelbermann in Schutzhaft genommen. Dort schrieb er mehrere Briefe an die Behörden, in denen er Stellung zum [[Eros]] in den Bünden bezog. Sein damaliger Verteidiger, ''Willi Knoob'', versuchte ihn davon abzuhalten, denn für die Nationalsozialisten waren diese Briefe ein gefundenes Fressen, wenn man sie nur böswillig sexuell interpretierte. Damit lenkte er aber den Fokus auf sich, was den 80 gleichzeitig inhaftierten Nerothern vermutlich ein schlimmes Schicksal ersparte. Die Befürchtungen von ''Willi Knoob'' bewahrheiteten sich, da nun Robert Oelbermann - nachdem die Nazis zwei seiner Schreiben zusammenfügten und so über &amp;quot;Beweise&amp;quot; seiner Schuld im Sinne des §175 - als den ''Theoretiker der gleichgeschlechtlichen Liebe'' präsentierten und er in das KZ Oranienburg verbracht wurde. Später ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau, wo er am '''29. März 1941''' an den Folgen der Haft, eine Entzündung in seiner alten Kriegsverwundung, verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Karl Oelbermann''' entging der Festnahme da er auf Weltfahrt war, er wurde 1939-41 in einem südafrikan. Internierungslager der Engländer festgehalten und zog anschließend mit einem Reise-Kino (erzwungenen Emigration) durch Südwestafrika. Karl verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Südwestafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach Kriegsende''' verhängte das Landgericht Düsseldorf im September 1948 eine Haftstrafe von drei Jahren gegen den ehemaligen Kriminalobersekretär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es war dies eines von mehreren Verfahren, in denen die Misshandlungen geahndet wurden, denen die Zeugen und Angeklagten im Verfahren gegen Robert Oelbermann seinerzeit ausgesetzt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Krieg - Wiedergründung des Nerother Bundes===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann kehrte an Pfingsten 1954 endgültig aus Südafrika zurück und übernahm die Bundesführung des neugegründeten Nerother Wandervogel, der sich dann von der aus ihm hervorgegangenen [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. entfernte und schließlich spaltete. Karl Oelbermann formte den Nerother Wandervogel traditionell, was ihm langfristig das Überleben sicherte. Für einige Jahre (1960 - 1978) erwarb der Nerother Wandervogel unter seiner Führung  eine weitere Burg ([[Jugendburg#Burg Hohlenfels|Burg Hohlenfels]] / Taunus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann gab 1971 eine Glocke bei der &amp;quot;Eifeler Glockengießerei Mark&amp;quot; für seinen Bruder Robert in Auftrag, die am 11.05.1972 in der Kapelle in Dorweiler geweiht wurde.  Sie hing danach einige Jahre im alten [[Ehrenhain_der_deutschen_Jugendbewegung|Ehrenhain]] und wechselte mit der Verlegung des Ehrenhains auf den Burghof vor der inzwischen fertiggestellten Burgkapelle auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 besuchte er zweimal die neuentstehende Jugendburg [[Burg Balduinstein|Balduinstein]] und verstarb am '''9. Oktober 1974''' auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde am 24. November 1974.  ''Fritz-Martin Schulz'' (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;), er führt den Bund noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückblick===&lt;br /&gt;
Karl Oelbermann wurde von vielen Menschen falsch verstanden. Die einzige wirkliche soziale Bindung hatte er zu seinem 1941 verstorbenen Zwillingsbruder, dem er mit Burg Waldeck und dem Nerother Bund ein Denkmal setzen wollte. Somit blieb er der ursprünglichen Linie treu und trotzte allen &amp;quot;Modernisierungsversuchen&amp;quot;. Es erhielt so ein Stück Jugendbewegung bis in die heutige Zeit. Den Nerothern war nochmals eine Blütezeit vergönnt, die leider von vielen massiven Einflüssen gestört wurde; allen voran der Gebietsverlust durch die ABW. Durch seine Wesensart auf alle freundlich zuzugehen ermöglichte er einen Bund zahlreicher Facetten und Formen. Von vielen wurde er als kindlich / kindisch geringgeschätzt und als der &amp;quot;dicke Karl&amp;quot; verlacht. Dennoch muss er als eine der bewundernswertesten Blüten gesehen werden, die die Jugendbewegung hervorgebracht hat. Allerdings haben manche Kritiker recht, denn er konnte nie begreifen, dass es auch schlechte Menschen gab, die ihn, seine Aufrichtigkeit und den Bund für ihre Zwecke ausnutzten. Solchen Vorgängen stand er hilflos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom Nerother Wandervogel initiierten Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung für Bernd, Robert und Karl Oelbermann ist auf Burg Waldeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an Robert Oelbermann wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 vor dem Säulenhaus auf Burg Waldeck durch den Künstler Gunter Demnig ein „Stolperstein“ verlegt. Der Stein trägt an der Oberseite eine Messingtafel. Der Text lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''HIER LEBTE / ROBERT OELBERMANN / JG. 1896 / IM WIDERSTAND / ‘SCHUTZHAFT’ 1936 / 1937 SACHSENHAUSEN / TOT 29.3.1941 / DACHAU''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Beide wurden mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet (1917). &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann: 1974: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmography von Robert und Karl Oelbermann == &lt;br /&gt;
[[Br%C3%BCder_Oelbermann#Einzelnachweise|(Einzelnachweis 2)]]&lt;br /&gt;
*1927 – Nerother Bundestag 1927. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: W. Heinrichsdorf.&lt;br /&gt;
*1928 – Indienfahrt der Nerother Wandervögel (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Otto Rösner.&lt;br /&gt;
*1929 – Flandern – Skandinavien.(Ein Kreuzzug der Nerother nach Flandern, Schweden und Norwegen (Originaltitel)). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Jungens. Ein Film der Nerother in Griechenland (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1930 – Nerother Bundestag 1930. Ehrenbreitstein. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Deutsche Jungens wandern durch Griechenland (Originaltitel). Erster Nerother UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Hagion Oros, ein Mönchstaat auf dem heiligen Berg Athos. Universum-Film AG. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1930 – Pohjola-Nordland. Finnlandfilm. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Mohri, Hacke.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Bundestag 1931 am Mosenberger Maar. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1931 – Das Wikingerschiff. Rheinfahrt von Oberlahnstein zum Meer. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1931 – Nerother Orientkreuzzug. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Theo Slickers.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter den Indianern Südamerikas. (Weltfahrt). Regie: Robert und  Karl Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Fahrt zum Iguassu.( Nerother filmen Amerika. 1. Iguassu, das große Wasser (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Gauchos und Inkas. (Nerother filmen Amerika. 2. Unter Gauchos und Indianern (Originaltitel)) UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1932 – Unter Majas, Inkas und Azteken. UFA-Tonfilm. Regie: Robert und Karl Oelbermann,  Kamera: Mohri, Hartmann. [http://www.ina.fr/economie-et-societe/vie-economique/video/VDF05005322/au-pays-des-incas.fr.html Au pays des Incas, (Französische Fassung)]&lt;br /&gt;
*1932 – Wunderbauten aus Chinas Kaiserzeit. UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann. ***&lt;br /&gt;
*1933 – Deutsche Ansiedler in Südbrasilien, UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Nicholas Kaufmann. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Landjahrfilm. Landjahrleben auf Burg Waldeck. Regie und Kamera: Karl Mohri.&lt;br /&gt;
*1934 – In den Schluchten des Balkan. Eine Wanderfahrt durch Albanien. Regie: Karl Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. Dauer: 32 min. ***&lt;br /&gt;
*1934 – Eine Kameradschaft zieht um die Welt (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
*1934 – Jungens tippeln nach Indien (Originaltitel). Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Dai Nihon, der Ursprung der Sonne (Originaltitel). Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1934 – Deutsche Jungen ziehen durch Südamerika, (Originaltitel)  s/w, Stummfilm, Regie: Robert Oelbermann.&lt;br /&gt;
*1935 – Chinesische Städte (Originaltitel). UFA-Tonfilm. Regie: Robert Oelbermann. Kamera: Karl Mohri. ***&lt;br /&gt;
*1935 – Spanienfahrt. Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Rudi Siebert. Synchronisation: Karl Oelbermann, H. Poppelreuther.&lt;br /&gt;
*1935 – Japanfilm. Kulturfilm der Kifo, Regie: Robert Oelbermann, Kamera: Karl Mohri, Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1953 - Nerother Bundestag 1953 ***&lt;br /&gt;
*1955 - Afrika tanzt, Regie: Karl Oelbermann, Kamera: K. Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme *** =  Deutsches Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Karl Mohri; Otto Wenzel. Hrsg. von Robert Oelbermann. Indienfahrt des Nerother Wandervogel Deutscher Ritterbund 1927/1928 / Verlag: [[Günther Wolff]]-Verlag in Plauen 1928. &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann, Hrsg. Fahrten und Abenteuer, Ordensheft der Rabenklaue im Nerother Bund, (1928)&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Unter Toreros und Fremdenlegionären – Mit deutschen Jungen durch Spanien und Marokko'', Safari-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Hans Queling: ''Sechs Jungen tippeln zum Himalaja'',  Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1930, &amp;quot;Gewidmet dem Jungensführer Robert Oelb&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Von Athen zum nördlichen Eismeer; '' Auslandsfahrten der Nerother im Jahre 1930, 40 Seiten, Selbstverlag: Nerother Bund; 1930.&lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann u. Walter Tezlaff: ''Heijo, der Fahrtwind weht'',  - Lieder der Nerother, Günther Wolff-Verlag in Plauen 1933, (reprint der 1.auflage 1933) dipa- Verlag, Frankfurt a.M.1963.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann und seine Weltfahrer,  Schellackplatte,  Aufnahmeort Tokio, auf der Weltfahrt 1932/33.&lt;br /&gt;
* Robert Oelbermann: ''Kameraden singt - Lieder der Bauhütte'', Günther Wolff-Verlag in Plauen 1935, (reprint der 1. auflage 1935) dipa- Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3-7638-0239-8&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Karl Oelbermann und [[Wilhelm Sell]] (Hrsg.):  ''[[Horridoh]], Neue und alte Lieder der Nerother'', Selbstverlag: Nerother Bund 1958 &lt;br /&gt;
* Der Herold, Bundesschrift der Nerother, Die Schrift erscheint unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ''Von Athen zum nördlichen Eismeer''. Auslandsfahrten der Nerother, (Hrsg.) Robert Oelbermann, Karl Mohri, Burg Waldeck 1930,&lt;br /&gt;
* ''Vom Kap zum Kiba'', die legendäre Afrikafahrt der &amp;quot;Kameradschaft Oelb&amp;quot;, (Hrsg.) Wolf Kaiser, Windhuk 1938.&lt;br /&gt;
* ''Afrikanische Reise'', 1935-38: Afrika Expedition unter Führung von Karl Oelbermann, (Hrsg.) Karl Mohri, Horst Siebert Verlag / Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* ''Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA'' 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; (Hrsg.) Herbert Kaufmann, Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* ''Die [[Blaue Blume]] des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* ''Die Bündische Zeit'', Dokumentation der Jugendbewegung. Band 3: Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. (Hrsg.) Werner Kindt, Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* ''Bündische Umtriebe'', Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. (Hrsg.) Stefan Krolle, 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
* ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964'', (Hrsg.) Stefan Krolle. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-x&lt;br /&gt;
* ''Die letzten Wandervögel'' . (Hrsg.) Nerohm (Fritz-Martin Schulz), 2. Auflage, Spurbuchverlag, Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X&lt;br /&gt;
* ''Wer Nerother war, war vogelfrei'', Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. (Hrsg.) Norbert Schwarte, Stefan Krolle, Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
* ''Der Wandervogel und Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. (Hrsg.) Gerhard Ziemer, Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer''. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute. (Hrsg.) Hotte Schneider, [[Spurbuchverlag]], Baunach 20155. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* ''Von der Straße geworben''. (Hrsg.) Fritz-Martin Schulz, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-310-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(1) Winfried Mogge:  [http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html  Oelbermann, Karl und Robert.]  In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd. 19, Berlin 1999, S. 436.&lt;br /&gt;
*(2)  50 Jahre Nerother Bund; Nerother Wandervogel 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz72920.html Deutsche-Biographie, Oelbermann, Robert Eugen Wilhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/233--robert-oelbermann-.html Mahnmal Koblenz] – Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=vHI8tY8R4A0 Burg Waldeck - Stolperstein für Robert Oelbermann bei youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html SPIEGEL König Oelb] &amp;quot;DER SPIEGEL 30/1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.strathe.de/nerother/oelb/oelb.htm Fotos von Karl Oelb]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Neroth Ortsgemeinde Neroth in der Vulkaneifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
*[http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/kurzbiografien/289-edgar-lohner-junge-der-buendischen-jugend-aus-andernachbonn.html?catid=202%3Aedgar-lohner&amp;amp;98a1dd32f231e7a361ab189a66ee83a4=8df9138324ca870a7ed1c6ea021e620b Mahnmal-Koblenz: Bündischer Mythos galt als Hochverrat.] &lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?suche=oelbermann&amp;amp;submit=Suche Eintrag zu Oelbermann in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=5322&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=5322 Die Bündischen aus NS-Sicht der Reichsjugendführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Oelbermann, Brüder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Oelbermann, Brüder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Burg Waldeck</title>
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		<updated>2016-11-10T14:06:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck_o.jpg|thumb|Oberburg, Bundessitz des [[Nerother Wandervogel]]]][[Bild:waldeck.jpg|thumb|Blick von der Bastion zur Oberburg]][[Bild:waldeck_u.jpg|thumb|Blick auf die Bastion]][[Bild:Jugendburg_1968.jpg|thumb|Bau des Westflügels (Diensthaus) auf Burg Waldeck 1968]] [[Bild:ABW.jpg|thumb|Gelände der ABW oberhalb der Burg, rechts: das neue Säulenhaus von 1980]]&lt;br /&gt;
'''Burg Waldeck''' nahe Dorweiler/Hunsrück ist heute eine zweigeteilte Anlage. Das vor der Oberburg gelegene Gelände  mit zahlreichen Gebäuden ist der [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) zugesprochen, während die direkt angrenzende neugebaute Oberburg mit dem davorliegenden [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] und die etwas hangabwärts gelegene Ruine dem [[Nerother Wandervogel]] (NWV) gehören und dessen Bundessitz verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historischer Überblick bis 1910===&lt;br /&gt;
Die ''Burg Waldeck'' (die heutige Unterburg, von den Nerothern auch Bastion genannt) wurde erstmalig 1042 erwähnt. Im Jahr 1242 wurde sie von den Pfalzgrafen unter anderem dem kölnischen Erzbischof zum Lehen gegeben. Um 1250 wurde erstmals eine Unterburg erwähnt, die heute nicht mehr sichtbar ist. Wegen Unstimmigkeiten mit den Burgherren nahm 1398 der Pfalzgraf und spätere König Ruprecht I. die Burg ein, erwarb käuflich große Teile der Anlage und errichtete einen neuen „Turm auf dem Halse“, die heutige Oberburg. 1689 wurde Burg Waldeck im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Etwa um 1720 ließ der Eigentümer Freiherr von Boos-Waldeck  die heutige Ruine größtenteils planieren und darauf ein Jagdschloss errichten. 1833 wurde dieses Schloss zum Abbruch verkauft, worauf auch das ausgeschlachtete Schlossgebäude verfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklungen bis 1945===&lt;br /&gt;
Um 1910 wurde Burg Waldeck wie die nahegelegene Rauschenburg von [[Wandervogel|Wandervögeln]]  als Fahrtenziel entdeckt. 1920 entdeckten sie die [[Brüder Oelbermann]] und Kurt Lorenz als mögliche Rheinische [[Jugendburg]]  und Sitz für den 1921 neugegründeten [[Nerother Wandervogel]] und erwarben Grundstücke innerhalb des Burggeländes. Die ''Burg Waldeck'' entwickelte sich nun zum „Nabel der Welt“, der neben begeisterten Wandervögeln und [[Bündisch]]en viele bedeutende Menschen, wie [[Gustav Wyneken]] (umstrittener Reformpädagoge), Rabindranath Tagore (Nobelpreisträger für Literatur 1913 und Schöpfer der indischen Nationalhymne), [[Karl Fischer]] und Romain Rolland (Nobelpreisträger für Literatur 1915) anzog. Von 1927 bis 1933 lebte [[Werner Helwig]] in einer selbstgebauten Hütte auf ''Burg Waldeck'' und schuf dort unter anderem Vertonungen von Gedichten von Berthold Brecht. Die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] unternahmen von ''Burg Waldeck'' aus Fahrten in alle Welt und drehten dabei auch Kulturfilme für die UFA. Das von den Nerothern in Eigenleistung errichtete Säulenhaus (heute im Besitz der ABW) wurde 1930 eingeweiht. &lt;br /&gt;
1933 wurde der [[Nerother Wandervogel]] von den Nationalsozialisten verboten und der Trägerverein ''&amp;quot;[[Bund zur Errichtung der Rheinischen Jugendburg]]“'' nannte sich 1934 in ''&amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck&amp;quot;'' um, musste sich 1935 aber ebenfalls auflösen und die gesamte Liegenschaft wurde beschlagnahmt. 1941 kam [[Robert Oelbermann]] nach langer Haft im KZ Dachau ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jugendburg nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945, direkt nach dem Krieg, kehrten die Überlebenden zurück. Dabei kam es zu Spannungen.  Die einen wollten mit dem neu gegründeten Verein [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V. (ABW) einen Ort der gelebten Toleranz und der internationalen Jugendbegegnung schaffen, während die anderen in ungebrochener Tradition an den Jungengruppen der Nerother und, als Zentrum des Bundes, an der [[Jugendburg]] festhielten. Zu Pfingsten 1954 [[Burg_Waldeck#Einzelnachweise|(1)]] kehrte [[Karl Oelbermann]], der 20 Jahre in Südafrika überlebt hatte, zurück auf die Waldeck und übernahm die Bundesführung des bereits wieder neu erstandenen NWV und gleichzeitig den Ehrenvorsitz der ABW. 1954 wurden die seit 1933 brachliegenden Baumaßnahmen in bescheidenerem Maße wieder aufgenommen. Er beanspruchte nun für den [[NWV]] das Haus- und Eigentumsrecht, was endgültig zur Spaltung zwischen der ABW und den Nerothern und ab 1957 zum Prozess führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veranstaltete die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] (ABW) das „deutsche Woodstock“, den ''„Chanson Folklore International“'', aus dem z.B. ''Reinhard Mey'' hervorging, und dem bis 1969 weitere [[Burg Waldeck-Festivals]] folgten. Das Musikfestival auf der Burg Waldeck in den 60er Jahren wurde zur Wiege des neuen deutschen Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 feierte der NWV das Richtfest des Westflügels (Diensthaus). Mitte der 70er Jahre endete der Prozess um die Eigentumsverhältnisse zugunsten der ABW, die das Gelände oberhalb der Burg zugesprochen bekam und die seit den 50er Jahren zahlreiche kleine Gebäude errichtete, darunter die sogenannte Salamanderhütte und später auch das Strohballenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begannen einige Nerother, unter  ihnen [[Alexej Stachowitsch]]  mit der Idee einer „Bündischen Akademie“ eine weitere [[Jugendburg]], [[Burg Balduinstein]], auch als Gegenpol zu lustiger Nerotherei, aufzubauen. [[Karl Oelbermann]], der Bundesführer besuchte diesen „Ableger“ zwei mal 1974 und erteilte seinen Segen, bevor er noch im gleichen Jahr verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Oelb]]s Tod im Oktober 1974 übernahm der langjährige [[Bauhütte]]n- und zeitweilige Bundesjungenführer [[Fritz-Martin Schulz]] (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) das Amt des Bundesführers und zog, nachdem die ABW ihn aus der ehemaligen Kanzlei im Säulenhaus herausgeklagt hatte, im Diensthaus auf der Oberburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1977 brannte das alte [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Buschh%C3%BCter  Karl Buschhüter]  Säulenhaus, das 1927-30  vom Nerother Wandervogel lediglich als “Bauhütte” für das eigentliche Werk der großen Rheinischen Jugendburg erbaut worden bis auf die Grundmauern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte der NWV das Richtfest für die ''Jungenbleibe'' und 1998 für die ''Burgkapelle''. Direkt vor der heutigen Oberburg hat der [[NWV]] den ''[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]'' eingerichtet, wo bedeutende Persönlichkeiten aus der [[Jugendbewegung]] ([[Wandervogel]], [[Jungenschaft]] und [[Pfadfinder]]tum) und der Jugendmusikbewegung mit einem Gedenkstein geehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht eines Zeitzeugen==&lt;br /&gt;
Ein [[Pfadfinder]] der [[CPD|CP]] (Heinz Dietrich Malms), der mit seinem Stamm gerne auf Burg Waldeck weilte und sich sehr angetan von Burg Waldeck und dem dortigen Treiben zeigte, beschrieb 1981 in der Zeitschrift [[stichwort]] die Situation folgendermaßen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…]''Was mir aber auffiel, waren merkwürdige Gestalten, die sich in wachsender Zahl vor dem Säulenhaus herumtrieben und die Besucher [[Oelb]]s und der Nerother Kanzlei spöttisch musterten. Was mir auffiel, war, dass der Stil in den Häusern am Turmfeld sich gar nicht mit dem deckte, was ich bei meiner ersten Begegnung mit der Waldeck als „[[bündisch]]“ empfunden hatte.''&lt;br /&gt;
''Das wurde von Jahr zu Jahr sichtbarer. Solange [[Oelb]] noch lebte und sein Wohnrecht im Säulenhaus behauptete, ging das noch an, wenngleich sich auf dem Turmfeld und besuchsweise auch auf der Bastion mehr und mehr Gestalten bewegten, die eher einem Slum, denn einer bündischen Gruppe, zu entstammen schienen. ''[…]'' (I)mmer mehr wurde mir der Weg zur Bastion vergällt, wenn er über das Turmfeld hinweg zunehmend zum Spießrutenlauf wurde.''[…]'' Seitdem habe ich die Waldeck nicht mehr besucht. Aber alle, mit denen ich in letzter Zeit sprach, berichteten übereinstimmend, dass sich die Lage auf der Waldeck ''[…]'' so entwickelt hat, dass sich FM ''=Bundesführer des NWV)'' und die [[Nerother Wandervogel|Nerother]] in der Jungenbleibe regelrecht einigeln mussten. Wer Jungenbleibe und Bastion verlässt, fühlt sich auf dem Turmfeld im „feindlichen Ausland“.''[…]&amp;quot; (Quelle: stichwort 2/81)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infos für Besucher==&lt;br /&gt;
Die Oberburg ist Sitz des [[Nerother Wandervogel]] und, im Gegensatz zum Ehrenhain, für Besucher nicht zugänglich. Am Bund Interessierte sind jedoch trotzdem gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine (Bastion) ist durch Wanderwege aus dem Tal tagsüber frei zugänglich, ist aber stark von weiterem Verfall bedroht. Zwei Gebäude sind abgesperrt und werden vom [[NWV]] genutzt. Sporadisch sind dort auch Nerother anzutreffen, die vor allem einzelnen Reisenden und Interessierten sehr freundlich gesinnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
*Nerohm: ''Die letzten Wandervögel. Burg Waldeck und die Nerother. Geschichte einer Jugendbewegung''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
*Hotte Schneider: ''Die Waldeck. Lieder, Fahrten, Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015. ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbrief Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogels]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html König Oelb. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1969 (online)]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Kleine Geschichte der Burg Waldeck 2. Auflage PDF]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals_1964%E2%80%931969 Burg-Waldeck-Festivals der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.burg-waldeck.de Homepage der ABW]&lt;br /&gt;
*[http://www.themen-der-zeit.de/content/Die_Burg_Waldeck_Mythos_und_Legende.1695.0.html Michael Mentzel: ''Die Burg Waldeck. Mythos und Legende''. Rezension des Films ''Die Waldeck'' (2012) von Gabi Heleen Bollinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Waldeck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Karl_Fischer&amp;diff=47169</id>
		<title>Karl Fischer</title>
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		<updated>2016-11-10T14:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Oelb_fischer.jpg|thumb|Karl Fischer ''(rechts)'' neben [[Karl Oelbermann]] ''(links)'' bei der Einweihung des Säulenhauses auf [[Burg Waldeck]] 1930]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fischer_stein.jpg|thumb|Gedenkstein für Karl Fischer im Ehrenhain der [[Jugendbewegung]] auf [[Burg Waldeck]]]]'''Karl Fischer''' (*21. März 1881 in Berlin, †13. Juni 1941 in Berlin) gilt als der Gründer des [[Wandervogel|Wandervogels]] und damit als Auslöser der [[Jugendbewegung]]. Im deutschsprachigen Raum hat die Jugendbewegung die [[Pfadfinder]] wesentlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
Karl Fischer war um 1896 Schüler am Gymnasium Steglitz/Berlin. Dort nahm er an Wanderungen teil, die sein Stenographie-Lehrer Hermann Hoffmann für seine Klassen organisierte. Diese Fahrten 1896/1897 gelten als die ersten Wandervogel-Fahrten. Davon inspiriert gründete er 1901 im Ratskeller des Steglitzer Rathauses den &amp;quot;''Wandervogel-Ausschuß für Schülerfahrten e.V.''&amp;quot;. Er erwirkte die Erlaubnis zu Schülerfahrten unter Führung von Studenten und älteren Schülern, ''ohne Beteiligung von Lehrern'', was in der Wilhelminischen Zeit einer Revolution der Jugend gegen die Väterkultur gleich kam. Damit hat Karl Fischer den Grundsatz ''Jugend führt Jugend'' der späteren [[bündische Jugend|bündischen Jugend]] begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischer studierte Jura und plante eine Militärkarriere einzuschlagen und nach Ostasien zu gehen. Aus diesem Grunde lernte er Chinesisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 trennte er sich nach Unstimmigkeiten vom ''Wandervogel'' und gründete daraufhin den konservativeren ''Altwandervogel''. Um 1906 trennte er sich allerdings auch von diesem und ging schließlich als Soldat nach China. Bei der Verteidigung von Tsingtau (Hauptstadt von Kiautschou, der deutschen Kolonie in China von 1896 bis 1914) geriet er 1914 in japanische Kriegsgefangenschaft und wurde nach Friedensschluss entlassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 lebte er wieder in Berlin und geriet mehr und mehr in Vergessenheit, bis er 1930 Ehrenmitglied im [[Nerother Wandervogel]] wurde, was ihn allerdings nur bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 aufblühen ließ. So geriet er wieder in Vergessenheit, bis er unverheiratet, abgeschieden und in ärmlichen Verhältnissen 1941 an den Folgen zweier Schlaganfälle starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückbesinnung==&lt;br /&gt;
Ab etwa 1960 besann man sich in Steglitz seiner &amp;quot;Berühmtheit&amp;quot; und seitdem schmückt sich der &lt;br /&gt;
Bezirk mit ihm und seinem [[Wandervogel]]. So findet man im Steglitzer Stadtpark einen Gedenkstein für die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Karl_Fischer-Friedhof_Steglitz-Mutter_Erde_fec.jpg  Wandervogel-Bewegung] und ein Ehrengrab auf dem Steglitzer Friedhof. Der [[Nerother Wandervogel]] widmete ihm einen Gedenkstein im [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] auf [[Burg Waldeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.schriftleitung.org/contentserv/schriftleitung.org/data/media/2335/rgb%20004.pdf &amp;quot;Karl Fischers Tat und Untergang&amp;quot; von Hans Blüher, Rotgraue Blätter]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Fischer_%28Wandervogel%29  Karl Fischer in Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Fischer, Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Fischer, Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Werner_Helwig&amp;diff=47168</id>
		<title>Werner Helwig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Werner_Helwig&amp;diff=47168"/>
		<updated>2016-11-10T14:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literarische Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Werner_Helwig.jpg|thumb|right|Werner Helwig um 1929 auf [[Burg Waldeck]] als [[Nerother Wandervogel]]]]'''Werner Helwig''' (* 14. Januar 1905 in Berlin, † 4. Februar 1985 in Genf), [[Fahrtenname]] ''hussa'', war ein bekannter Schriftsteller, Dichter und [[Liedschöpfer]] mit starkem Bezug zum [[bündisch|bündischen]]. Bekannt wurde er vor allem durch seine Bücher ''Raubfischer in Hellas'' und ''&amp;quot;Die [[Blaue Blume]] des [[Wandervogel]]s&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
Werner Helwig wurde am 14. Januar 1905 in Berlin-Friedenau als Sohn hamburgischer Eltern geboren, die sich 1917 scheiden ließen. Bei ausgedehnten Wanderungen durch Deutschland, Mittel- und Nordeuropa machte er um 1918 Bekanntschaft mit der [[Jugendbewegung]]. Nach der Schule und dem Aufenthalt in einem Erziehungsheim 1919 machte er 1920 eine landwirtschaftliche Lehre und widmete sich dem Studium (hauptsächlich Selbststudium in Hamburg als Schwarzhörer) der Literatur, Musik und Völkerkunde. 1923 wurde er wegen Teilnahme an einer kommunistischen Friedensdemonstration inhaftiert. Nach der Entlassung erhielt er Hilfe aus [[bündisch|bündischen]] Kreisen. Ab 1923 ging er auf Fahrten. 1925 besuchte er ''Thomas Mann''. Er trat 1927 dem [[Nerother Wandervogel]] bei und war dort ab 1929 Gruppenführer. Erste literarische Arbeiten sind seit etwa 1930 bekannt. Ab 1933 unternahm er 40 Reisen mit kürzeren Aufenthalten In Deutschland und der Schweiz, unter anderem nach Sizilien, Tunesien, Griechenland und Island; hielt sich ab 1939 als Emigrant in der Schweiz auf und heiratete dort 1941 die Welsch-Schweizerin Yvonne Germaine Diem. 1942 begab er sich ins Exil nach Liechtenstein, da er gegen das seit Kriegsbeginn 1939 für Ausländer bestehende Publikationsverbot verstoßen hatte und ausgewiesen wurde. 1951 bis zu seinem Tode 1985 war er in Genf wohnhaft. Aus der Ehe gingen zwei Söhne (*1941 und *1943) hervor. 1978 starb seine Frau Yvonne. 1981 heiratete er Gerda Heimes. In deren Heimat (Schmallenberg/Wormbach im Sauerland) ist Helwig begraben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literarische Werke==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Werke Werner Helwigs in chronologischer Reihenfolge nach Ersterscheinungsdatum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''Die Ätna Ballade'' (1934), Berlin: Rabenpresse. &lt;br /&gt;
*''Nordsüdliche Hymnen'' (1935), Berlin: Rabenpresse.&lt;br /&gt;
*''Strandgut. Sieben Novellen'' (1935), Plauen: Wolff.&lt;br /&gt;
*''Raubfischer in Hellas'' (1939), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Der gefangene Vogel. Baskische Novelle'' (1940), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Im Dickicht des Pelion. Roman'' (1941), Leipzig: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Gegenwind. Hellas Roman'' (1945), Zürich: Die Arche.&lt;br /&gt;
*''Wortblätter im Winde. Nachdichtung japanischer Texte'' (1945), Hamburg: Goverts.&lt;br /&gt;
*''Gezeiten der Liebe'' (1946), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Trinakria oder die wunderliche Reise'' (1946), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Das Wagnis. Roman'' (1947), Hamburg: Claassen &amp;amp; Goverts.&lt;br /&gt;
*''Café Gomorra. Sechs Phantasiestücke'' (1948), Darmstadt: Claassen &amp;amp; Roether.&lt;br /&gt;
*''Isländisches Kajütenbuch'' (1950), Zürich: Diana. (unter dem Pseudonym Einar Halvid)&lt;br /&gt;
*''Auf der Knabenfährte. Ein Erinnerungsbuch'' (1951), Konstanz/Stuttgart: Asmus.&lt;br /&gt;
*''Die Widergänger. Roman'' (1952), Düsseldorf: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die Bienenbarke. Weltfahrten nach Außen und Innen'' (1953), Bad Godesberg: [[Voggenreiter Verlag]].&lt;br /&gt;
*''Der Brigant Giuliano'' (1953), Frankfurt: Frankfurter Verlagsanstalt.&lt;br /&gt;
*''Reise ohne Heimkehr. Roman'' (1953), Hamburg: Claassen.&lt;br /&gt;
*''Stiefsöhne der schönen Helena'' (1954), Frankfurt, Eremiten-Presse.&lt;br /&gt;
*''Neuer Lübecker Totentanz'' (1954), Hamburg: Rowohlt. (von H. H. Jahnn; W. Helwig Mitverfasser)&lt;br /&gt;
*''Nachtweg durch Lappland. Erzählungen'' (1955), Stuttgart, Reclam.&lt;br /&gt;
*''Geheimnisse des Baybachtales'' (1955), Bad Godesberg: Voggenreiter; [[Spurbuchverlag]] ISBN 3-88778-231-3&lt;br /&gt;
*''Die singenden Sümpfe. Novelle'' (1955), Gütersloh: Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*''Waldregenworte'' (1955), Düsseldorf/Köln: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die großen Klagen des Tu Fu. Nachdichtungen'' (1956), Bremen: Schünemann.&lt;br /&gt;
*''Das Steppenverhör. Roman'' (1957), Düsseldorf/Köln, Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Das Affen-Regen-Mäntelchen. Japanische Sprichwörter'' (1958), München: Langen-Müller.&lt;br /&gt;
*''Auf der Mädchenfährte'' (1958), Stierstadt: Eremiten-Presse.&lt;br /&gt;
*''Briefe um ein Werk'' (1959), Frankfurt: Europäische Verlagsanstalt. (v. W. Helwig; H. H. Jahnn Mitverfasser)&lt;br /&gt;
*''Capri. Lieblicher Unfug der Götter'' (1959), Düsseldorf/Köln: Diederichs.&lt;br /&gt;
*''Die Waldschlacht. Eine Saga'' (1959), Köln/Olten: Hegner.&lt;br /&gt;
*''Die blaue Blume des Wandervogels'' (1960); Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
*''Der smaragdgrüne Drache'' (1960), Köln/Olten: Hegner.&lt;br /&gt;
*''De Chirico. Metaphysische Periode'' (1962), Gütersloh: Mohn.&lt;br /&gt;
*''Die Gerechtigkeitssattel. Eine marokkanische Erzählung'' (1962), Frankfurt: Insel.&lt;br /&gt;
*''Die Geheimnisse eines Zöllners. Henri Rousseau'' (1962), Gütersloh: Mohn.&lt;br /&gt;
*''Die Wahrheit zu treffen. Reise-Sezierungen'' (1963), Isny: Hochstadt.&lt;br /&gt;
*''Hymnen an die Sprache. Metopen zu einem Tempel der Ananke'' (1964), Heidenheim: [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]].&lt;br /&gt;
*''Das Paradies der Hölle. Ein Sizilien-Roman'' (1965), Gütersloh, Mohn.&lt;br /&gt;
*''Klänge und Schatten. Nachdichtungen japanischer Texte'' (1972), Hamburg/Düsseldorf: Claassen.&lt;br /&gt;
*''Capri. Magische Insel'' (1973), Wiesbaden: Limes.&lt;br /&gt;
*''Die Parabel vom gestörten Kristall'' (1977), Mainz: von Hase &amp;amp; Köhler.(Mit biographisch-autobiographischen Erinnerungen an H. H. Jahnn)&lt;br /&gt;
*''Carmina Nerothana'' (1983), Heidenheim: [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]].&lt;br /&gt;
*''Totenklage'' (1984), Frankfurt: Insel.&lt;br /&gt;
*''Nerothane Balladen'': 1926 - 1932.  Nerother Wandervogel, Burg Waldeck 1984.&lt;br /&gt;
*''Letzte Gedichte''. Herausgegeben von Gerda Helwig (1985), Aldus-Presse Reicheneck&lt;br /&gt;
*''Werner Helwig. Eine nachgetragene Autobiographie''. Herausgegeben von Ursula Prause. Band 83 der Reihe „Presse und Geschichte – Neue Beiträge“, edition lumiére, Bremen 2014, ISBN 978-3-943245-23-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werke ''&amp;quot;Raubfischer in Hellas&amp;quot;'', ''&amp;quot;Im Dickicht des Pelion&amp;quot;'' und ''&amp;quot;Reise ohne Heimkehr&amp;quot;'' sind auch als &amp;quot;'''''Hellas Trilogie'''''&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige bekannte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
*Atmen die Berge silbern im Schattengewirr &lt;br /&gt;
*Du machst Kleinholz, ich such Rinde &lt;br /&gt;
*Hat sich ein Nebel aufs Waldmoos gesenkt&lt;br /&gt;
*Ist auch das Segel arg geflickt &lt;br /&gt;
*Lustig, lustig, ihr lieben Brüder &lt;br /&gt;
*Trampen wir durchs Land&lt;br /&gt;
*Und am Abend ziehen Gaukler durch den Wald &lt;br /&gt;
*Wir sind die rheinischen Vandalen,. auf [[Waldeck]] raufen, saufen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==A==&lt;br /&gt;
* Als der Mond überm Hügel stand (''Prärielied'') (1929)&lt;br /&gt;
* An einem grauen Vormittag, Text: Bert Brecht&lt;br /&gt;
* Atmen die Berge silbern im Schattengewirr (''Die silberne Stunde'') (1955)&lt;br /&gt;
* Auf das Dach der Schiffskajüte (''Der junge Fährmann'') (1951)&lt;br /&gt;
* Auf die Erde voller kaltem Wind (''Geliebte Erde''), Text: Bert Brecht (1927)&lt;br /&gt;
* Auf marsch, marsch, durch Mühen und Gefahren (''Nerother Burglied'') (1929)&lt;br /&gt;
* Auf nach Mahagony, Text: Bert Brecht (1928/1929)&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
* Berge, Ströme, Wälder preisen seinen Namen (''Choral'') (1933)&lt;br /&gt;
* Bleich unterm Mondschein die Muscheln (''Tanz am Strand'') (1955)&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
* Der Regen tropft auf das Kohtendach (''Regenkohte'')&lt;br /&gt;
* Der Wind vergaß zu wehen, weil er den Knaben sah (''Valéria'') Weise: Paul Birum (1970)&lt;br /&gt;
* Der Wind geht wogend durch den Wald (''Der Schlafgesang'') (1929)&lt;br /&gt;
* Die Flut zerriss das Seegras (''Altkeltisches Lied'') (1927)&lt;br /&gt;
* Die Kohte unterm Nachtwind raucht (''Kohtenlied'') (1951)&lt;br /&gt;
* Drum seid nur lustig, ihr lieben Brüder, von ca. 1800 - umgeschrieben von Werner Helwig&lt;br /&gt;
* Du machst Kleinholz, ich such Rinde (''Die Horde kommt''), Weise: Wolfgang Held (1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
* Es kam ein Mann ins Krankenhaus (''Hunger ist heilbar''), Text: Erich Kästner&lt;br /&gt;
* Es rinnen rote Quellen (''Die roten Quellen''), Text: Walter Calé (1948)&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
* Freunde, der Tag steht am Rande (''Hoffnung des Westens''), Weise: Wolfgang Held (1955); [[Kurt Heerklotz]] (keh) (1995)&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
* Grast ein Regen übers Herz (''Verliebte Klage'') (1952)&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
* Hat sich ein Nebel aufs Waldmoos gesenkt (''Der schlafende Hirte'') (1956)&lt;br /&gt;
* Haut euch schwer und rauft euch sehr (''Ordenslied der Piraten'') (1931/1932)&lt;br /&gt;
* Heja, heja, noch einmal wirbelt das Lasso (''Pferdehirten-Lied''), nach einer serbischen Weise (1955)&lt;br /&gt;
* Hellas, du betest zum Gott deiner Welt (''Hellas zu Ehren'') (1955)&lt;br /&gt;
* Hinein ins volle Leben, Weise: aus Sizilien&lt;br /&gt;
* Himmel voll Sterne und Meer voller Licht (''Lied der Hellasfischer'', ''Porto Kufó'') (1935)&lt;br /&gt;
* Holde Freude, komme wieder (''Tanz auf der Bastion'')&lt;br /&gt;
* Horch, in den Wipfeln verweht lieblich ein zartes Getön (''Herz in der Nacht''), Weise: Wolfgang Held (1956)&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
* Ich schaukle meine Müdigkeit (''Das kleine Schlaflied'') (1934)&lt;br /&gt;
* Ich sitze mit steifer Geste (''Die steife Geste''), Text: Arno Holz (1934)&lt;br /&gt;
* Immer wandern wir im Kreise (''Festgebraus'') (1928)&lt;br /&gt;
* Immer wieder kehrt die Sonne (''Rondo'') (1957)&lt;br /&gt;
* Ist auch das Segel arg geflickt (''Das geflickte Segel'') (1933)&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
* Juniregen, deine Worte und sie regnen mich voll Weh (''Kummerlied''), Weise: Wolfgang Held (1955)&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
* Kinder blieben wir alle, Weise: [[Erik Martin]] (Mac)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
* Lacht und singt, die Fahnen schwingt (''Weinlied''), Weise: [[Kurt Heerklotz]] (keh)&lt;br /&gt;
* Lappland, du Land der Elche (1927)&lt;br /&gt;
* Lasst euch nicht verführen (''Gegen Verführung''), Text: Bert Brecht (1928)&lt;br /&gt;
* Lustig, lustig, ihr lieben Brüder&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
* Müssen heuer endlich nicht mehr krumm geschlossen gehn (''Bundesreigen'') (1947)&lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
* Nacht der großen Wogen&lt;br /&gt;
* Neige, gewaltige Nacht dich über Heide und Wald, Weise: Otto Minn (1956)&lt;br /&gt;
* Netze zerrissen und Segel zerrissen (''Lied der Raubfischer''), Weise: Otto Minn&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
* O Island deine Felsen blinken rot im Morgenschein (1948)&lt;br /&gt;
* O Tempel, weiß im blauen Tag (''Gesang von den Tempeln'') (1953)&lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
* Schiffe im Hafen, wenn wir sie trafen (1952)&lt;br /&gt;
* Schrägäugig wir mit schmalem Lid (''Die Reiterei des Dschingis Khan''), Text: Alexander Blok (1952)&lt;br /&gt;
* Schweigst auf meine Frage bange (''Schweigen'') (1956)&lt;br /&gt;
* Seht, es geht am Strand entlang (''Pelion-Lied'') (1954)&lt;br /&gt;
* Seid getrost, die Sterne bleichen (1963)&lt;br /&gt;
* Sie fahren hin durch Eis und Schnee (''Jägerlied in der Arktis'') (1951)&lt;br /&gt;
* Sprung auf und in das Leben (''Ordenslied der Landstreicher''), Weise: aus Sardinien (1933)&lt;br /&gt;
* Stätte von quälenden Lüsten, Text:  [[Stefan George]] (1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==T==&lt;br /&gt;
* Tal, dessen Linie unser Glück umsäumt (''Baybach-Lied'') (1933)&lt;br /&gt;
* [[Trampen]] wir durchs Land (''Fernweh'') (1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==U==&lt;br /&gt;
* Und am Abend ziehen Gaukler durch den Wald (''Das Gauklerlied'' / ''Der Zigeunerwagen'') (1950)&lt;br /&gt;
* Unser Koch, der Euler (1929)&lt;br /&gt;
==V==&lt;br /&gt;
* Von Nacht gebeugt (1933)&lt;br /&gt;
* Voran und drauf und dran (1929)&lt;br /&gt;
==W==&lt;br /&gt;
* Was dich trug durch die Nacht, Licht und Glut, Weise: Wolfgang Held (1926)&lt;br /&gt;
* Was lässt mich im Gram vergehn (''Allegorie'')&lt;br /&gt;
* Wenn solch ein Sausen in den Wipfeln wühlt, Text: [[Stefan George]] (1933)&lt;br /&gt;
* Wenn wir müde sind vom Raufen, Weise: Stenka Rasin (1982)&lt;br /&gt;
* Wein und Brot, sie sind uns gut erfunden (''Bundeslied der Nerother'') (1928)&lt;br /&gt;
* Wenn die Steppe dunkelt (''Steppengesang'') (1934)&lt;br /&gt;
* Wir kommen aus verfallenen Bereichen (1934)&lt;br /&gt;
* Wir sind die rheinischen Vandalen,. auf [[Waldeck]] raufen, saufen wir. (1930)&lt;br /&gt;
* Wo's nur Felsen gibt (''Lied der Georgier''), Weise: russisches Nomadenlied (1928/29)&lt;br /&gt;
* Wo tief im Felsenschoß das früheste Werk geschah (''Altamira-Gesang'') (1956)&lt;br /&gt;
* Wo tausend Krieger fielen (''Heijo, die Fahrt geht los'') (1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*1951: Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur&lt;br /&gt;
*1962: Literaturpreis des Kulturkreises im BDI&lt;br /&gt;
*1981: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland;  Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. [http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland]&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Werner Helwig ist auf [[Burg Waldeck]].&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Das Lagerfeuer Nr. 22. (Werner-Helwig-Heft), [[Voggenreiter Verlag]], Bad Godesberg 1953&lt;br /&gt;
* [[Erik Martin]]: ''Das Werk Werner Helwigs''. Muschelhaufen Nr. 26A, Sonderausgabe Werner Helwig. 2. erweiterte Auflage, Viersen 1991, ISSN 0085-3593&lt;br /&gt;
* Richard Bersch: ''Pathos und Mythos. Studien zum Werk Werner Helwigs''. Trierer Studien zur Literatur Bd. 22, Verlag Peter Lang, Frankfurt/M 1992, ISBN 3-631-44541-5 &lt;br /&gt;
* Ursula Prause (Hrg.): ''Werner Helwig. Eine nachgetragene Autobiographie''. edition lumiére, Bremen 2014, ISBN 978-3-943245-23-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Helwig Werner Helwig in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.wernerhelwig.de Seite über Werner Helwig]&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Helwig%2C+Werner+%28Hussa%29 Die Lieder / Werke Werner Helwig, Auflistung mit Erscheinungsdatum bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.muschelhaufen.de/helwig.html Biografie, Werkverzeichnis, Texte von und über Helwig]&lt;br /&gt;
*[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118549014 Literatur von und über Werner Helwig im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
*[http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Helwig&amp;amp;s_autor_vorname=Werner Eintrag zu Werner Helwig in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liedautor|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Helwig, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helwig, Werner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47167</id>
		<title>Nerother Wandervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Nerother_Wandervogel&amp;diff=47167"/>
		<updated>2016-11-10T14:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:waldeck.jpg|right|thumb|250px|Burg Waldeck, Blick von der Ruine zur Oberburg, Sitz des NWV]]Der '''Nerother Wandervogel''' ('''NWV''') (Korporatives Mitglied im '''Bund zur Errichtung der rheinischen Jugendburg e.V''') gilt als einer der letzten bestehenden Bünde, die der historischen [[Jugendbewegung]] entstammen. Er hat seinen Sitz auf [[Burg Waldeck]] bei Dorweiler/Hunsrück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der NWV ist bekannt für die Abenteuerlichkeit seiner Fahrten, die den zugehörigen Jungen frühe Welterfahrung geben. Im Bereich des volksliedhaften Singens sind seine Gruppen auch in der Gegenwart noch prägend für das Liedgut in entsprechenden Bünden und Verbänden. Der Bund hat als Mittelpunkt eine eigene [[Jugendburg]] gebaut, unter Ablehnung öffentlicher Zuschüsse, nur mit eigener Arbeitskraft und privaten Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Torhaus befindet sich der &amp;quot;[[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]]&amp;quot;, in welchem Menschen, die sich besonders um die Jugendbewegung verdient gemacht haben, mit einem Gedenkstein geehrt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nerother [[Wandervogel]] ist ein reiner Jungenbund im Geiste des Wandervogelgründers [[Karl Fischer]]. &lt;br /&gt;
Gegliedert ist der Bund in autonome &amp;quot;[[Orden]]&amp;quot;, die wiederum aus einzelnen &amp;quot;[[Fähnlein]]&amp;quot; bestehen. Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart. Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den [[Pfadfinder]]n, sondern dass sich einzelne Fähnlein dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Gründungshandlung gilt ein Treffen von acht Wandervögeln in der '''Silvesternacht 1919/20''' in der Mühlsteinhöhle oberhalb des Eifeldörfchens Neroth auf dem sogenannten Nerother Kopf, obwohl die '''eigentliche Gründung erst am 27. März 1921''' auf Burg Drachenfels bei Busenberg/Pfalz erfolgte. Das blaue Tuch mit dem silbernen Wildschwan darauf wurde zum Bundeszeichen erklärt. Die Farbe der Freundschaft und die Farbe der Treue, Rot und Blau wurden die Bundesfarben des Nerother Wandervogels, was sich in den Nerother [[Barett|Samtbaretts]] äußert.&lt;br /&gt;
[[Bild:stein_neroth.jpg|thumb|250px|Gedenkstein auf dem Nerother Kopf]] [[Bild:muehlsteinhoehle_neroth.jpg|thumb|250px|Mühlsteinhöhle auf dem Nerother Kopf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitlicher Abriß und Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919/20''' An Silvester, gründen die beiden Zwillingsbrüder Robert und Karl Oelbermann mit Freunden auf dem Nerother Kopf bei Gerolstein/Eifel den Geheimbund „Nerommenbund“. [[Robert Oelbermann]] wird ihr Führer. Ein Jahr später nennen sie sich „Nerother Wandervogel. Deutscher Ritterbund“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1922''' Beginn des Baues einer Jugendburg im Hunsrück, es entsteht dort die erste Bauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' Fertiggestellung der erste Bauhütte als Fachwerkhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930''' Richtfest und fertiggestellung des Säulenhaus  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Sturmabteilung (SA) und Hitlerjugen (HJ) überfallen und besetzten die Waldeck am 18. Juni. Der NS-Regierungspräsident von Koblenz Harald Turner, ein Freund der Brüder Oelbermann, schickt ein Schutzstaffel (SS)- Kommando und beendet nach 10 Tagen die Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Um neue Angriffe auf die Burg zu Vermeiden, löste sich der Nerother Wandervogel in der Nacht vom 19/20. Juni '33 freiwillig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' Im Oktober fuhr Robert Oelbermann nach Berlin um mit dem Reichsjugendführer der NSDAP Baldur von Schirach Verhandlungen aufzunehmen um das Weiterbesthen der Jugendburg zu sichern. Die Verhandlungen blieben aber ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1934''' Um Gebäude und Gelände der Waldeck den Nazis zu entziehen, gründet Robert die [[Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck]] e.V.; ein Jahr später muss sie aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' Am 19. Juni rüstet Karl Oelbermann zur einer Afrikafahrt, keiner konnte ahnen das es ein Abschied von seinem Bruder Robert für immer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Der Nerother Wandervogel wird offiziell verboten. Zahlreiche Nerother Gruppen blieben illegal zusammen und trafen sich zu Heimabenden und Fahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936''' Im Februar, verhaftung von Robert Oelbermann im Zuge der Aktion &amp;quot;Vernichtung Bündischer Reste&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die Beschlagnahme der Burg Waldeck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941''' Völlig geschwächt und ohne ärztliche Hilfe stirbt Robert Oelbermann, nach fünfjähriger Haft am 29.März, angeblich an einem „Versagen von Herz und Kreislauf bei Asthma und Ödemen“ im Konzentrationslager (KZ) Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950''' [[Karl Oelbermann]], Zwillingsbruder von Robert, kommt aus der erzwungenen Emigration (Süd-Afrika) kurzfristig zurück und ihm wird die Bundesführung des nach 1945 neu erstandenen Jungenbundes angetragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1950/51''' In der Neujahrsnacht gründete Karl Oelbermann den Nerother Wandervogel neu. Oelbs Motto: &amp;quot;Als Männer wollen wir gestalten, was wir als Jugendtraum geschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1951''' zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;. die Nerother Transafrika-Film-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1954''' Endgültige Rückkehr Karl Oelbermanns aus Süd-Afrika.[[Nerother_Wandervogel#Einzelnachweise|(1)]] Abermals Beginn des Jugendburgbaues und Fortsetzung von [[Großfahrt]]en im In- und Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1963''' hat sich der Bund wieder voll entfaltet. Er ist fast über die ganze Bundesrepublik und West- Berlin verbreitet. Auf Burg Waldeck besitzt er Grundstücke, die zusammen mehr als hundert Morgen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1970''' 50-Jahrfeier Nerother Bund und Richtfest des ersten Gebäudes (sogenannter Westflügel, heute Diensthaus) der Rheinischen Jugendburg Waldeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974''' Karl Oelbermann stirbt auf Burg Waldeck, der Bund beruft Fritz-Martin Schulz (genannt &amp;quot;FM&amp;quot;) als Nachfolger. Mit ihm beginnen die großen Amerikafahrten der Nerother. FM führt den Bund noch heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986''' Die als &amp;quot;Bastion&amp;quot; bezeichnete Ruine wird nach langem Ringen Eigentum des Nerother Wandervogel. Im gleichen Jahr Richtfest der Jungenbleibe als zweites Gebäude der Oberburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1990''' Das Torhaus als drittes Gebäude wird fertiggestellt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1998''' Fertigstellung einer Burg-Kapelle als viertes Gebäude der Rheinischen Jugendburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009''' 30. bundesoffizielle Amerikafahrt des Nerother Wandervogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
*[[Karl Fischer]] (Mitbegründer und Führer des Wandervogel), Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*Heinrich Frankl (hai) (Künstler / [http://de.wikipedia.org/wiki/Hai_%26_Topsy Hai &amp;amp; Topsy])&lt;br /&gt;
*[[Alfons Hamm]] (trenk) (Liedschöpfer, Bundesgründer des [[Zugvogel]] 1953. Schöpfer der Liedreihe [[Silberspring]])&lt;br /&gt;
*[[Manfred Hausmann]] (Schriftsteller), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Heerklotz]] (keh) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Werner Helwig]] (hussa) (Schriftsteller und Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Dietrich Hespers]] (dirk) (Schriftsteller, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Paul Jordan]] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*Albrecht Klauer-Simonis  [http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Klauer-Simonis (Künstler, Fotograf, Keramiker und Kunstpädagoge)]&lt;br /&gt;
*[[Kurt Kremers]] (turi) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Otto Leis]] (ottsch) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Paul Leser]] (Mitgründer des Bundes; Anthropologe und Ethnologe)&lt;br /&gt;
*[http://www.wladimirlindenberg.de/Html/PORTRAET.HTM Wladimir Lindenberg] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Lindenberg Wikipedia] (Neurologe und Psychater, Schriftsteller und Künstler)&lt;br /&gt;
* Felix Graf von Luckner (Seeoffizier, Schriftsteller),[http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Graf_von_Luckner] Ehrenmitglied &lt;br /&gt;
*[[Karl Mohri]] (mohri) (Kameramann, Regisseur, Filmemacher) (1906-1978)&lt;br /&gt;
*[[Karl Oelbermann]] (oelb) (Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[[Robert Oelbermann]] (Bundesgründer, Bundesführer)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Queling Hans Queling] (Schriftsteller)&lt;br /&gt;
*[[Hans Riediger]] (Grafiker, Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Rudi Rogoll]] (papi) (Liedschöpfer) &lt;br /&gt;
*[[Heiner Rothfuchs]] (Grafiker, Buchillustrator)&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Sell]] (Arzt, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[http://www.mayer-lieder.de Jürgen Sesselmann] (mayer) (Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alexej Stachowitsch]] (axi) (Autor, Pädagoge, Philosoph, Techniker, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Toepfer]] (Unternehmer und Pionier des Landschafts- und Naturschutzes), Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
*[[Kurt Wegner]] (Künstler)&lt;br /&gt;
*[[Alfred Zschiesche]] (alf) (Lehrer, Liedschöpfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Arnold Nolden: Auf Schiffen, Schienen, Pneus. Verlag Volksverband Berlin,1930.&lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Kompass und Karte durch den Balkan, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1930. &lt;br /&gt;
*Paul Jordan: Mit Barett und bunter Mütze. 1931.&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln nach Indien. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1931&lt;br /&gt;
*Hans Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 1933&lt;br /&gt;
*DURCH SÜDAMERIKA, Erlebnisse und Eindrücke auf einer Fahrt des Nerother Bundes um die Welt, Selbstverlag: Nerother Bund, 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Mohri: Afrikanische Reise, Siebert Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* Drei Deutsche mit dem JEEP durch AFRIKA 1951/52; zweite Afrika-Fahrt von Karl Oelbermann;.Reisebericht der Nerother Transafrika-Film-Expedition; Herbert Kaufmann; Büchergilde Gutenberg 1954 Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: Burg und Schloß Waldeck, Ein geschichtlicher Rückblick, Nerother Eigenverlag 1957 &lt;br /&gt;
* Endlos sind jene Strassen / Nerother Wandervogel. Bildbroschüre; 11, (Hrsg.: Horst Fritsch) [[Südmarkverlag]] 1980&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Der Wandervogel'' und ''Zum politischen Standort der historischen Jugendbewegung''. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: Nerothane Balladen : 1926 - 1932. Selbstverlag Nerother Wandervogel, Dorweiler 1984 &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''Die Geheimnisse des Baybachtales''. Hrsg. von Fritz-Martin Schulz. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001. ISBN 3-88778-2313&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der Jugendbewegung.'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
*Stefan Krolle: ''Musisch-kulturelle Etappen der deutschen Jugendbewegung von 1919-1964''. Lit, Münster 2004. ISBN 3-8258-7642-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nerohm (Fritz-Martin Schulz): ''Die letzten Wandervögel''. 2. Auflage. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002. ISBN 3-88778-197-X &lt;br /&gt;
* Hotte Schneider: „Die Waldeck – Lieder Fahrten Abenteuer.“ [[Spurbuchverlag]], Baunach 2015, ISBN 978-3-88778-449-2&lt;br /&gt;
* Fritz-Martin Schulz: ''Von der Straße geworben''. [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007. ISBN 978-3-88778-310-5&lt;br /&gt;
* Norbert Schwarte, Stefan Krolle (Hrsg.): ''„Wer Nerother war, war vogelfrei:“ Dokumente zur Besetzung der Burg Waldeck und zur Auflösung des Nerother Wandervogels im Juni 1933''. Puls 20, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag der Jugendbewegung, Stuttgart 2002. ISSN 0342-3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Herold, Bundesschrift der Nerother&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*(1) Nerother Rundbreif Nr.: 30; Seite 1; vom 24.04.1966.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nwv.de Homepage des Nerother Wandervogel]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Nerother_Wandervogel_–_Bund_zur_Errichtung_der_Rheinischen_Jugendburg|Nerother Wandervogel}}&lt;br /&gt;
*[http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html Die Geschichte des Nerother Bundes von Karl Oelbermann, veröffentlicht in den Nerother Heften 17]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/11/03/a0222 Artikel in der &amp;quot;taz&amp;quot; 100 Jahre trampen, singen, frei sein]&lt;br /&gt;
*[http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/Extra-koepchen-5-94-105996.pdf Burg Waldeck ein Bündisches Siedlungsprojekt der 20er]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
* Die Söhne der Windrose – [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.110.htm  Teil 1] und [http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1987/hjb1987.93.htm Teil 2] – Zur Geschichte des NWV bis zum Verbot im Dritten Reich&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.31.htm „Staatsgefährdende Umtriebe&amp;quot; im Remagener Calmuth-Tal] – Zum Verbot des NWV 1933&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=153&amp;amp;L=53 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1934: HJ-Streifendienst kontrolliert alle wandernden Jugendlichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251&amp;amp;L=27&amp;amp;C=179  NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: 1935: Aktion gegen &amp;quot;Bickendorfer Nerother&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=53&amp;amp;C=199&amp;amp;L=27&amp;amp;C=251 NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln:  1937: Nerother auf Fahrt verhaftet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Orden</title>
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		<updated>2016-11-10T14:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel befasst sich mit '''jugendlichen Gruppenstrukturen''' im bündischen Bereich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit '''religiöse Orden im Pfadfindermilieu''' befasst sich hingegen der Artikel [[Pfadfinderorden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergründe==&lt;br /&gt;
Der Begriff Orden kommt als Gruppenstruktur im (nerothanen) [[Wandervogel]]bereich vor.&lt;br /&gt;
Vorbild waren die Ritterorden aus dem Mittelalter, wo man sich der gemeinsamen Idee des Ordens verpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne [[Fähnlein]]/Horten dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart.&amp;quot;'' Dieses führte zu den abenteuerlichen Namen der Ordensgemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensstruktur des [[Nerother Wandervogel]], wird in der Literatur oft als der ''&amp;quot;Königsgedanke&amp;quot;'' [[Robert Oelbermann|Robert Oelbermanns]] bezeichnet, da diese es ermöglichte, daß Gruppen mit neuen Ansätzen sich im Bund gründen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Neuerer gründete seinen eigenen Orden. Wer etwas neues schuf, für den war Platz im Bund.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Und so war der Bund nicht durch den Austritt einer Person oder Gruppe, mit neuen Ideen, geschwächt, sondern eine neue Blüte wuchs am Bundestrauch.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde mit Ordensstruktur==&lt;br /&gt;
Ursprünglich im Nerother Wandervogel entstanden, gliedern sich heute viele Wandervogelbünde, besonders wenn sie sich in der Tradition des [[NWV]] verstehen, in Orden.&lt;br /&gt;
Zu nennen sind hier vor allem:&lt;br /&gt;
*der [[Nerother Wandervogel]] &lt;br /&gt;
*der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund|Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]]&lt;br /&gt;
*der [[Jungenbund Phoenix]]&lt;br /&gt;
*der Tomburger Ritterbund&lt;br /&gt;
*der Weinbacher Wandervogel&lt;br /&gt;
*der Wandervogel-BfJ&lt;br /&gt;
*der [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutsche Pfadfinderbund]] (DPB) besitzt mit dem Orden St. Georg (männlich) und St. Christopherus (weiblich) zwei zusätzliche Bundesteile zum Jungen- und Mädchenbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der [[Jugendbewegung]].'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<updated>2016-11-10T14:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Jugendbewegung''' (Deutsche Jugendbewegung, Historische Jugendbewegung) ist ein bezeichnender Begriff für eine Bewegung vor allem junger Menschen, die im wilhelminischen Zeitalter aus der Enge der Gesellschaft ausbrachen. Dies gelang, ausgelöst durch den [[Wandervogel]] - Bund für Schülerfahrten, nur weil sie mit dem Einverständnis oder der Duldung von Lehrern und Eltern schnell sehr groß wurde. Sie erstreckte sich, zeitlich gesehen, etwa von 1896 bis etwa 1933/34 in drei auszumachenden „Wellen“.  Die Betrachtung dieses Phänomens ist äußerst vielschichtig und lässt immer wieder neue Deutungen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die drei Wellen==&lt;br /&gt;
* Die erste Welle begann bereits 1897 mit dem [[Wandervogel]], der offiziell 1901 als Ausschuss für Schülerfahrten gegründet wurde. Unabhängig davon startete 1905 mit dem Hamburger Wanderverein der zweite Ast der Bewegung. Die Bewegung war eher formlos und rein emotional. Die sinngebenden Bemühungen führten zu Aufspaltungen, ohne sich wirklich von den anderen abzuheben. [[Bündisch]]e oder revolutionäre Gedanken waren nicht vorhanden. Gegen Ende kam die Älterenfrage auf, also was man mit den Jungen machen sollte, wenn sie aus Altersgründen auszuscheiden hatten. Dies sind die ersten Ansätze für die zweite Welle. Die erste Welle wurde vom 1. Welkrieg 1914 bis 1918 erdrückt und der Übergang zur zweiten Welle fand schleichend statt.&lt;br /&gt;
* Die zweite Welle begann endgültig mit Ende des 1. Weltkrieges 1918. Die [[bündisch]]en Gedanken und die Idee des [[Lebensbund]]es kamen auf und gaben der Jugendbewegung neuen Schub. Nun stießen die [[Pfadfinder]] dazu, die man genaugenommen ebenfalls als Welle bezeichnen müsste. Pfadfinder und die anderen durchdrangen und befruchteten sich gegenseitig. Allerdings ebbte die Bewegung langsam zu einem netten Freizeitvergnügen ab und blieb in der Bürgerlichkeit stecken. Einige Gruppen versuchten das Steuer herumzureißen. Das gelang nur wenigen – allen voran der [[dj.1.11]] und lösten die dritte Welle aus.&lt;br /&gt;
* Die dritte Welle, die sich ab etwa 1928 bemerkbar machte, wurde im Wesentlichen von der [[trucht]] ([[teut]]), dem [[Graues Corps|Grauen Corps]] ([[fred]]), dem [[öjk]] und, allen voran, der [[dj.1.11]] ([[tusk]]) ausgelöst, die mit frischen, neuen, manchmal auch radikalen Ideen und Mitteln die Jugendbewegung noch einmal hochrissen und zu neuer, kurzer Blüte brachten. Diese dritte Welle wurde von den Nationalsozialisten ab 1933 erstickt und in Schritten bis 1934 und dann 1938 nahezu restlos vernichtet. Von der Jugendbewegung war bis 1945 nichts mehr übrig. Aus den jämmerlichen Resten formten sich neue Bünde, denen zum Teil fantastischste Sachen glückten, einige Bünde und Einzelpersonen sind oder fühlen sich immer wieder bewegt, aber die Jugendbewegung endete bereits 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1945 bis heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist, ob und inwiefern die Jugendbewegung und die bündische Jugend heute noch fortleben. Während Historiker in der Regel einen Schlusspunkt der bündischen Phase in der Eingliederung der freien Bünde in die Hitler-Jugend in den Jahren 1933/1934 sehen – oder spätestens mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs –, betrachten sich die meisten Angehörigen der heutigen Gruppen als zeitgemäße Fortsetzung der historischen Jugendbewegung und bezeichnen sich als '''bündisch''' und/oder '''jugendbewegt'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. bis zum 14. Oktober 1963 trafen sich 37 Bünde mit über 3000 Teilnehmern zum [[Meißnerlager 1963]] zusammen, um das 50. Jubiläum des Ersten Freideutschen Jugendtages von 1913 zu feiern. In Folge des Meißnertages kam es 1966 zur Gründung des [[Ring junger Bünde|Ringes junger Bünde]] (RjB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das 75-jährige Jubiläum der [[Meißner-Formel]] wurde auf dem [[Hohen Meißner]] gefeiert; vom 12. bis zum 16. Oktober 1988 kamen bis zu 5000 Teilnehmer aus 70 Bünden zum [[Meißnerlager 1988]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtlicher Abriss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1896''' begann Heinrich Hoffmann mit einen aus Schülern des Steglitzer Gymnasiums gebildeten Stenographen-Verein ungebundene Wanderungen durchzuführen.  Später unterstützte ihn der Schüler [[Karl Fischer]] als Unterführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1901''' gründete Karl Fischer aus wohlgesinnten Erwachsenen den &amp;quot;Wandervogel, Ausschuß für Schülerfahrten&amp;quot; (A.f.S.). Die Schüler waren nur „Teilnehmer&amp;quot;. Als Vorbild dienten die fahrenden Schüler des Mittelalters, die Vaganten. Damit kam eine gewisse sozialkritische Einstellung, verbunden mit einer Ablehnung der Gesellschaftsordnung der Erwachsenen, auf. Besondere Ziele wurden nicht angestrebt, gesungen wurden meist Studentenlieder.&lt;br /&gt;
Der Drang nach einer geistigeren und „feineren&amp;quot; Richtung im Wandervogel führte zur Auflösung des &amp;quot;A.f.S.&amp;quot; 1904; Karl Fischer gründete aber bald darauf den &amp;quot;Altwandervogel&amp;quot; im Gegensatz zum &amp;quot;Wandervogel e.V.&amp;quot; der &amp;quot;Abtrünnigen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1904''' begann eine Periode starker äußerer Ausbreitung und vieler Spaltungen. (Altwandervogel, Wandervogel e.V., WV Deutscher Bund, Jungwandervogel mit verschiedensten Zusammenschlüssen und Wiederabtrennungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905''' gründete [[Knud Ahlborn]] unabhängig von Fischer den „Hamburger Wanderverein&amp;quot; mit eigenen Formen, der zum &amp;quot;2. Ast&amp;quot; der Bewegung wird.&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Bünde arbeiteten nun ihre Eigenarten heraus, die Frage der Zulassung der Volksschüler und Mädchen erregte die Gemüter, die lebensreformerischen Kreise gewannen an Bedeutung, das [[Volkslied]] wurde entdeckt (Zupfgeigenhansl von [[Hans Breuer]]), der Österreichische Wandervogel entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1911''' begannen die Bünde um eine innere Vertiefung und eine Selbsterkenntnis zu ringen, die mehr sein soll als ein unbestimmtes Gefühl. [[Gustav Wyneken]] brachte die Fragen der &amp;quot;Jugendkultur&amp;quot; in die Wandervogelbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1913''' führte der Versuch, das Einigende in allen WV-Bünden auszudrücken und damit eine bestimmtere Richtung festzulegen auf dem Hohen Meissner (11.-13.10. 1913, anlässlich einer Jahrhundertfeier zur Völkerschlacht bei Leipzig, die man bewusst nicht &amp;quot;hurrapatriotisch&amp;quot; feiern wollte), zu der bekannten [[Meißner Formel]]. Das Problem der älteren Wandervögel begann akut zu werden, die von [[Hans Blüher]] aufgerührten Fragen um den [[Eros]] und den Männerbund erregten den WV und die Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1914''' schnitt der Kriegsausbruch weitere Entwicklungen ab. Die Mehrzahl der Führer meldete sich aus edelsten Motiven zum Kriegsdienst. Während des 1. Weltkrieges fielen etwa 7000 Wandervögel (insbesondere während des bekannten Sturmes bei Langemarck). Es wurde versucht, das WV-Leben in der Heimat und nicht zum Erliegen kommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1918''' bringt der militärische und politische Zusammenbruch der Mittelmächte den WV zum Umdenken, da ihn die äußeren Umstände vor neue Probleme stellte. Dasselbe traf auch für die deutschen Pfadfinder zu, die bisher nicht als jugendbewegt bezeichnet werden konnten. Bei den Wandervögeln äußern sich die Reformbestrebungen z.B. in der Gründung (1919/20) des Geheimbundes der &amp;quot;Nerommen&amp;quot;  durch [[Brüder Oelbermann|Robert und Karl Oelbermann]] (der spätere [[Nerother Wandervogel]]),  den Bestrebungen um den reinen &amp;quot;Jungenbund&amp;quot; (im Gegensatz zum &amp;quot;Jugendbund&amp;quot;) und den Gesprächen um Demokratie und Adelsherrschaft.&lt;br /&gt;
Bei den Pfadfindern begann auf der Tagung auf Schloß Prunn die Abwendung von den alten starren Prinzipien und die Hinwendung zum &amp;quot;Bündischen&amp;quot;. Das Pfadfindertum wurde zu einer Lebensanschauung, Franz Ludwig Habbels &amp;quot;Stammeserziehung&amp;quot; (in Anlehnung an den Engländer [[John Hargrave]]) wies einen praktischen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1919''' verabschieden oppositionelle, sich bündisch ausrichtende  Gruppen, die im Nachgang zum 1. Weltkrieg in und neben dem [[DPB|Deutschen Pfadfinderbund]] aufbrachen, das [[Prunner Gelöbnis]] als Grundlage ihres gemeinsamen Selbstverständnisses unabhängig zur Meißner Formel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926''' kam es zum &amp;quot;Bund der Wandervögel und Pfadfinder&amp;quot;, der sich 1927 den Namen &amp;quot;[[Deutsche Freischar]]&amp;quot; gab.&lt;br /&gt;
Die aus den Nachkriegsumständen entstandenen [[bündisch]]en Gruppen zeichneten sich durch straffere äußere Formen, größere innere Disziplin und klarere Zielsetzung aus, wenn die Ziele und Wege in heutiger Sicht auch oft sehr eigenartig und nicht gut durchdacht erscheinen müssen. Das Liedgut dieser Zeit kannte viele &amp;quot;Pseudo-Landsknecht-Lieder&amp;quot;, viele Soldatenlieder und viele im soldatischen Ton gehaltenen &amp;quot;Sehnsuchtslieder&amp;quot;, die fast alle in den Bünden selbst entstehen.&lt;br /&gt;
Die Verbindung gefühlsbetonter Bewegtheit mit straffer Form und klarerer Zielsetzung ließ die [[bündisch]]e Bewegung weit in die Kreise der Jugendorganisationen und auch der [[Jugendpflege]] eindringen. Besonders politische und konfessionelle Organisationen wurden von ihr erfasst (sozialistische Jugend, röm.-kath. &amp;quot;Quickborn&amp;quot; usw.) und gerieten selbst so in Bewegung, dass sie später von ihren Stammgemeinschaften nur schwer wieder zu bändigen waren. Manche Bünde richteten sich politisch aus. Es galt nun als eher ungewöhnlich nicht irgendwie bündisch, als bündisch zu sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''1928''' die Jugend lechzte nach Aktion, was ihnen die Bünde bisher nicht boten oder bieten konnten. So bekam [[Eberhard Koebel]] (tusk), zu jener Zeit Führer des Gaues Schwaben der &amp;quot;Deutschen Freischar&amp;quot; seine Bedeutung als Urheber der &amp;quot;3. Welle&amp;quot; der deutschen Jugendbewegung, der [[Jungenschaft]]en.&lt;br /&gt;
Für tusk war die Aktion alles, der junge Mensch sei der allein schöpferische, der ältere (schon ab ca. 25 Jahren!) gehört zum alten Eisen. Die Sammlung der Jugend zu dieser Lebensform müsse alle Bünde durchdringen und zu einer allgemeinen deutschen Jungenschaft werden.&lt;br /&gt;
Als die anderen Bünde sich wehrten, schuf tusk die [[dj.1.11]] und dehnte seinen Einfluss auf viele Bünde und Gruppen aus, ohne jedoch sein Ziel die &amp;quot;Gesamtjungenschaft&amp;quot; zu erreichen. Die darauf zielende &amp;quot;rot-graue Aktion&amp;quot; wurde ein Fehlschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1931''' durchdringt [[tusk]] mit der [[dj.1.11]] die Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933''' traf die Machtergreifung durch den Nationalsozialismus die bündische Jugend eigentlich unvorbereitet und uneinig. Wenige waren sich überhaupt über das Ausmaß der Katastrophe im Klaren, viele hofften, dass die &amp;quot;Reichsjugendführung&amp;quot; wesentlich den Bündischen überlassen werden würde. Im letzten Augenblick und unter massivem politischen Druck wurde der &amp;quot;Großdeutsche Jungenbund&amp;quot; als Einigungsbund gegründet, die Führung übernahm  [[Admiral von Trotha]], weil man hoffte, dass seine Person den Nationalsozialisten unverletzlich sei. Man irrte sich. Das letzte Lager wurde durch Hitlerjugend und SA gewaltsam aufgelöst, wiederholte Verbote aller Jugendbünde außer der HJ ergingen, alle Versuche die HJ zu &amp;quot;unterwandern&amp;quot; scheiterten, viele Führer wanderten in Gefängnisse und Konzentrationslager, viele starben, wie [[Robert Oelbermann]] im KZ. Nur wenige Bünde schafften es, in der Illegalität das dritte Reich zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Hans Blüher]]: ''Wandervogel, Geschichte einer Jugendbewegung'', Berlin 1912&lt;br /&gt;
* Copalle/Ahrens: ''Chronik der freien deutschen Jugendbewegung'', [[Voggenreiter Verlag]] 1954&lt;br /&gt;
* Gerhard Ziemer: ''Wandervogel und Freideutsche Jugend'', Voggenreiter Verlag 1961 (mit wichtigem Bildband) &lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
* Hermann Siefert: ''Der bündische Aufbruch 1919 - 1923'', Voggenreiter Verlag 1963&lt;br /&gt;
* Werner Helwig: ''tusk'', [[Verlag der Jugendbewegung|Südmarkverlag]] 1962&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Koebel]] - ''tusk'', Werkausgabe. 12 Bde., hg. [[Arno Klönne]]  u. a., [[Verlag Achim Freudenstein]], Edermünde 2005.&lt;br /&gt;
* Harry Prass: ''Jugend, Eros, Politik'', Econ Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* Wibke Rutsatz, [http://www.fvss.de/assets/media/jahresarbeiten/geschi/jahresarbeit-pfadfinder.pdf Pfadfinder im Nationalsozialismus] - [[Widerstand]] oder Eingliederung?, Jahresarbeit im Fach Geschichte, Freiherr-von-Stein Schule, Hessisch Lichtenau 2007&lt;br /&gt;
*[http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=6375&amp;amp;m=3447&amp;amp;open=6375 Bündische Opposition in der NS-Zeit - Artikel bei  &amp;quot;Jugend in Deutschland 1918 - 1945&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Jugendbewegung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Eberhard_Koebel&amp;diff=47164</id>
		<title>Eberhard Koebel</title>
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		<updated>2016-11-10T14:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tusk1.jpg|right|200px|thumb|Eberhard Koebel, &amp;quot;tusk&amp;quot;]] &lt;br /&gt;
'''Eberhard Koebel''' (vor 1934 Köbel), (* 22. Juni 1907 in Stuttgart; † 31. August 1955 in Berlin), in der [[Jugendbewegung]] unter seinem [[Fahrtenname]]n '''tusk''' bekannt, war ein deutscher Autor, Ornithologe und Gründer der Deutschen (autonomen) [[Jungenschaft]] vom 1. November 1929 (''[[dj.1.11]]''). Er beeinflusste die deutsche Jugendbewegung und den bürgerlichen [[Widerstand]] gegen das Naziregime maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war fasziniert von Nordeuropa, besonders von Lappland, von einer Lapplandfahrt brachte er auch seinen Fahrtennamen tusk (der Deutsche) mit, den ihn Einheimische gegeben hatten. Seine berufliche Ausbildung machte er an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er auch [[Erich Mönch]] und [[Fritz Stelzer]] (pauli) kennenlernte und sie sich befreundeten. Er ist in Stuttgart begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm gegründete [[dj.1.11]] war eine Gruppe in der Jugendbewegung, die sich letzlich von der Deutschen [[Freischar]] abspaltete. Koebel hatte den Anspruch, mit der Jungenschaft radikal neue Wege zu gehen. Auf der einen Seite formte er einen eigenen Stil der [[Jungenschaft]], auf der anderen konnte die Jungenschaft ihre Herkunft aus der Jugendbewegung nicht verleugnen. Insgesamt prägte der Charismatiker Koebel sowohl Stil und Formen als auch Inhalte. Er dichtete mehrere Lieder, unter anderen ''„[[Über meiner Heimat Frühling]]“''. Er entwickelte die [[Kohte]] und die [[Jungenschaftsjacke]]. Durch seinen Einfluss setzte sich die Jungenschaft intensiv mit asiatischer Philosophie auseinander, was nach 1933 Jungenschaftsgruppen in der Illegalität anregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
Vom Elternhaus geprägt, war Koebel ursprünglich Angehöriger eines rechten Splitterbundes, des Deutsch-[[Wandervogel]]s. Unter diesem Einfluss war er Mitte der 1920er Jahre auch an Adolf Hitler interessiert, weshalb er diesen auch besuchte. Mit dem Lesen des Buches ''Mein Kampf'' wandte ersich allerdings angewidert ab. Später, als sich seine politische Einstellung gewandelt hatte, bezeichnete er sich für diese frühere Lebensphase als „Faschist in Reserve“. Nach seinem Realschulabschluss begab er sich auf ein mehrmonatige, prägende [[Fahrt|Großfahrt]]. Bei seiner Rückkehr versuchte er die Jugendbewegung &amp;quot;aus dem Sumpf&amp;quot; zu ziehen, erlangte immer mehr Einfluss, versuchte alle Jugendgruppen zu unterwandern und sie schließlich in einer einzigen großen [[Jungenschaft]] zu vereinen. Dies gelang ihm so nicht, dennoch prägte er damit die ganze Jugendbewegung und löste damit die so genannte ''dritte Welle'' aus. Der Beginn kann auf den 1. November 1929, der Gründung der [[dj.1.11]] festgelegt werden. 1930 trat er mit der dj.1.11 aus der [[Deutsche Freischar]] aus und betätigte sich beruflich in Berlin, wo er auch die endgültige [[Kohte]] entwarf. 1931 setzte ermit dem ''Sühnelager'' wiederum neue Maßstäbe für die Jugendbewegung und versuchte noch im selben Jahr mit der dj.1.11 die Pfadfinder zu unterlaufen, was zu einer deutlichen Prägung führte. Im aufkommenden Nationalsozialismus kam es nun zu Konflikten Koebel trat am 20. April (Hitlergeburtstag) 1932 in die Kommunistische Partei Deutschlands ein und bot den älteren Angehörigen der [[dj.1.11]] an, sich mit ihm im KK (Kulurklub) politisch zu engagieren. Sein Einsatz für den Kommunismus führte dazu das die eigentliche [[dj.1.11]] auf einige hundert Mitglieder zusammenschrumpfte. Im Frühjahr 1933 verließ er die KPD wieder und versuchte, eine leitende Position bei der Hitler-Jugend zu bekommen. [[Werner Helwig]] schrieb dazu in einem Brief: [...] ''möchte ich bemerken, dass auch Tusk (jener Lapplandmann, der mich damals besuchte) heute in führender Stellung ist und ein Manifest herausgebracht hat, in dem er unter anderem ausführt: „die N.S.D.A.P. hat die gesamte Initiative ergriffen. Sie ist heute der Staat und es ist sinnlos, abseits zu verharren“''. Die Gestapo verhaftete ihn am 18.Januar 1934 wegen „kommunistischer Zersetzung“, da die Reichsjugendführung in Koebels publizistischen Aktivitäten eine Gefahr für die Hitler-Jugend sah und er versucht hatte, innerhalb der HJ eine etwa 1000 Mann starke [[dj.1.11]]-Gruppe durchzusetzen. In Haft verübte er zwei Selbstmordversuche; zunächst schnitt er sich die Pulsadern auf und stürzte sich, weil das missglückte, aus einem Lazarettfenster. Schließlich wurde, notdürftig wiederhergestellt und auf Kaution seiner Mutter und der Hilfe seines Schulfreundes [[Erich Mönch]], am 21. Februar 1934 aus der Haft entlassen. Im Juni 1934 gelang es ihm mit seiner Frau, da er vor seiner drohenden erneuten Verhaftung gewarnt wurde, über Rügen nach Schweden auszureisen, worauf er nach Ablauf seiner Aufenthaltsgenemigung nach England emigrierte. Von hier aus hielt Koebel Kontakt zu illegalen Jungenschaftsgruppen im Deutschen Reich, bis diese 1937, ausgelöst durch eine Verhaftungswelle, abbrachen. 1935 wurde in England sein Sohn Romin geboren, benannt nach dem Mitgründer der dj.1.11, welcher am 28. August 1930 auf [[Fahrt]] tödlich verunglückt war. tusk nannte [[Gari]] und [[Romin Stock]] als die jüngsten Gruppenführer, die ihn beeinflusst hätten. 1936 erhielt er am Orientalischen Institut der Universität London das Diplom in Klassischem Chinesisch. 1939 machte er ebenfalls an der Universität London das Staatsexamen in Neuphilologie. Im gleichen Jahr kam sein Sohn Michael zur Welt. 1940 erkrankte tusk an Tuberkulose und hielt sich mit kurzen Unterbrechungen bis 1944 in verschiedenen Heilstätten auf. Im Herbst 1944 begann er eine Lehrtätigkeit an Colleges. 1946 brachte er das Buch ''Pinx, der Buchfink'' heraus und kehrte 1948 nach (Ost)Berlin zurück. Seine Versuche, sich dort an die (ostdeutsche/sozialistische) Jugend zu wenden, wurden vereitelt. Ebenso scheiterte der Versuch, bei den Sozialisten oder Kommunisten Fuß zu fassen. Die SED schloß wegen seines unklaren Verhaltens bis 1951 aus. So arbeitete er, nach vorübergehender Anstellung im Rundfunk, als Schriftsteller und Übersetzer. tusk litt nun zunehmend unter Psychosen und schweren gesundheitlichen Problemen und war trotz intensiver Bemühungen alter Freunde nicht dazu zu bewegen, nach Stuttgart umzuziehen. Er starb am 31. August 1955 an einem Hirntumor gepaart mit den Folgen seiner Tuberkuloseerkrankung, einer zerebralen Sklerose und einer Angina Pectoris. Er wurde eingeäschert und seine Urne wurde in Stuttgart beigesetzt. Im [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] auf [[Burg Waldeck]] wurde für ihn ein Gedenkstein aufgestellt, der später von Unbekannten zerstört und vom [[NWV]] stillschweigend wieder ersetzt wurde. 1990 wurde er von der SED rehabilitiert. Sein Buch über den „Kriegsverbrecherkonzern“ AEG konnte erst nach seinem Tod stark gekürzt erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nicht unbearbeitet aus Wikipedia übernehmen! In Großbritannien hielt Koebel zunächst an seiner 1933 erfolgten Abkehr vom Kommunismus fest, versuchte jedoch ab 1938, als seine Kontakte nach Deutschland abgebrochen waren, wieder mit der Exil-KPD in Verbindung zu kommen. 1940 war er Mitbegründer der ''Freien Deutschen Jugend'' in Großbritannien. Nach dem Kriege unternahm er alles, um sehr bald nach Deutschland zurückzukehren, was jedoch von antikommunistischen britischen Persönlichkeiten und Institutionen, die seinen Einfluss auf die Jugend fürchteten, unterbunden wurde. Im August 1948 konnte Koebel nach Deutschland, in die damalige Ostzone, zurückkehren. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ließ ihn aber nicht wieder in der Jugendarbeit tätig sein, und er arbeitete von nun an, nach vorübergehender Anstellung im Rundfunk, als freier Schriftsteller. Sein Buch über den „Kriegsverbrecherkonzern“ AEG konnte erst nach seinem Tod stark gekürzt erscheinen. Wegen angeblicher Agententätigkeit und seinem für die SED unklaren Verhalten von 1933 bis in die Kriegsjahre hinein wurde er 1951 aus der SED ausgeschlossen. 1990 wurde er von der Partei des Demokratischen Sozialismus rehabilitiert.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Eberhard Koebel befindet sich auf dem Stuttgarter Pragfriedhof, Abt. 3, Reihe 12, Folge 10, Grabnummer 1-13545.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Effektdenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Persönlichkeiten der Jugendbewegung ist tusk wohl eine der Schillernsten. Zu verdanken hat er das dem Effektdenken, das ungeheuer kraftvoll immer neue Sachen in die Jungenschaften brachte. Damit schuf er in kurzer Zeit eine nie dagewesene Formenvielfalt von der die Jugendbewegten bis heute profitieren. Seinen Zwecken entsprach alles, was „unbekannt“, also neu war, Eindruck schindete, reizte, fesselte. Alle Neuerungen wurden auch regelrecht vermarktet: Ganze Gruppen traten damit auf und sorgten für Gesprächsstoff, Neid und Verbreitung. Dieses Denken war allerdings nicht nur auf die Einführung neuen Liedgutes, der [[Juja|Jungenschaftsjacken]]  usw. beschränkt. tusk tat das, was den größten Effekt hatte. Dieses, auf den ersten Blick unstetige und wechselhafte Verhalten (z.B. trat er zu Hitlers Geburtstag 1932 den Kommunisten bei, wechselte aber kurz darauf zu den Nationalsozialisten, mit denen er sich kurz darauf ebenfalls verwarf), macht es schwierig, den Charakter tusks zu fassen. Letztlich legte er sich wohl mit allem und jedem an. Das verhinderte wohl auch, dass er je den Einfluss erreichte, den er haben wollte. [[Hans Graul]], der Führer des öjk, der jeden [[Keilen|Keil]]versuch tusks ablehnte und mit tusk lange persönlich zu tun hatte, entwarf ein wenig schmeichelhaftes Bild von ihm. Er sei wohl beeindruckend, ja fesselnd gewesen, aber konnte keinen Inhalt, keine Substanz bieten. Zu flatterhaft sei er gewesen - ein Trommler, aber kein Führer.&lt;br /&gt;
Die [[dj.1.11]] erreichte nie ein Alter, wo sich das hätte auswirken können. Wie es mit tusk an der Spitze gekommen wäre, ist reine Spekulation. Die Führer der einzelnen Gruppen und Bünde nach dem Krieg konnten in wohl in den meisten Fällen Inhalte bieten, sodass sich diese nach wenigen Jahren nicht selbst auflösen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autorentätigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1922 veröffentlichte er als damals 16jähriger zusammen mit Ernst Schütz ein vogelkundliches Buch. Ab 1928 war Koebel als Autor und Zeitschriftenherausgeber tätig. Seine Texte erschienen sowohl im ''Voggenreiter-Verlag'' wie auch im ''Verlag Günther Wolff'', den beiden wichtigsten Verlagen der bündischen Jugend. Kurzzeitig unterhielt Koebel mit dem ''Lasso-Verlag'' ein eigenes Unternehmen für seine Veröffentlichungen, das er aber wegen fehlenden wirtschaftlichen Erfolges – verursacht durch sein kommunistisches Engagement – im September 1932 aufgeben musste. Die dort erscheinende Zeitschrift ''&amp;quot;Das Lagerfeuer&amp;quot;'' wurde eingestellt, an ihrer Stelle erschien ab Oktober 1932 im Verlag [[Günther Wolff]] ''&amp;quot;[[Der Eisbrecher]]&amp;quot;''. Obwohl Koebel nur für wenige Hefte offiziell als Herausgeber zeichnete, beeinflusste er Inhalt und Stil der Zeitschrift maßgeblich.&lt;br /&gt;
[[Bild:Tusk.jpg|right|200px|thumb|Eberhard Koebel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Eberhard Koebel befindet sich im [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]] auf [[Burg Ludwigstein]].&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Ein Gedenkstein auf dem vom [[Nerother Wandervogel]] initiierten [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] für Eberhard Koebel ist auf [[Burg Waldeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*AEG: Energie, Profit, Verbrechen. Bearbeitet von Peter Hess. Verlag die Wirtschaft, Berlin, 1958 (postum). &lt;br /&gt;
*Gesammelte Schriften und Dichtungen. Hg. von Werner Helwig. Verlag der Jugendbewegung, Heidenheim an der Brenz, 1962. / 2., überarbeitete Auflage, hg. von Fritz Schmidt, 1996. &lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel - tusk: Werkausgabe. 12 Bde., hg. [[Arno Klönne]]  u. a., [[Verlag Achim Freudenstein]], Edermünde 2005. &lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel:Leben auf den Wanderwegen der Rentierherde, Verlag der Jugendbewegung 1998.&lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel: Lieder der Eisbrechermannschaft, Verlag Das junge Volk Günther Wolff, Plauen, EA 1933&lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel: Das Raubvogelbuch, Staatliche Stelle für Naturschutz am württembergischen Landesamt für Denkmalpflege, Stuttgart, EA 1928&lt;br /&gt;
*Ernst Schütz, Eberhard Koebel: Vogelbüchlein, Ernst Heinrich Moritz, Stuttgart, EA 1922, Okt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder / Vertonungen ==&lt;br /&gt;
* Da stehst du nun davor, kleiner Kamerad&lt;br /&gt;
* Hei, ihr lieben Leute, wißt ihr das Neue schon? (''Die junge Nastasesa'')&lt;br /&gt;
* Hurra hoch, das Regiment (''Die Seidenfahne'')&lt;br /&gt;
* Etwas wollen wir berichten von der harten Lappenarbeit&lt;br /&gt;
* Höre unsre lang gezognen Lieder (''Gloria Victoria'')&lt;br /&gt;
* Wenn das Hornsignal ertönt, greifen wir zu dem Gewehr (''O Susanna'')&lt;br /&gt;
* [[Über meiner Heimat Frühling]], &amp;quot;Weg der Schwäne&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Unglück vor mir, Unglück nach mir (Weise: [[Kurt_Kremers|turi]])&lt;br /&gt;
* Hinterm Ural, hinterm Fluß geht ein Kosak spazieren (''Uralkosaken'')&lt;br /&gt;
* Verlaßt die Tempel fremder Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Der Graue Reiter N.17-Tusk, Bundeschrift der [[Pfadfinderschaft Grauer Reiter]], Dezember 1955&lt;br /&gt;
*rebellion der jungen -  die geschichte von tusk und von dj.1.11,  Hrsg.:  k.h. tjaden,  pläne – presse  frankfurt - main 1958&amp;lt;!--Kleinschreibung ist beabsichtigt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels. Vom Aufstieg, Glanz und Sinn einer Jugendbewegung''. Überarbeitete Neuausgabe mit einem Bildanhang, Herausgeber: [[Walter Sauer]]. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998, ISBN 978-3-88778-208-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Werner Helwig: tusk Gesammelte Schriften und Dichtungen, [[Verlag der Jugendbewegung]] 1962,&lt;br /&gt;
*Florian Malzacher: jugendbewegung für anfänger, [[Verlag der Jugendbewegung]] Neue Auflage 2006&lt;br /&gt;
*Fritz Schmidt (fouché): tusk - Versuche über Eberhard Koebel, Verlag der Jugendbewegung&lt;br /&gt;
*Fritz Schmidt: Ein Mann zwischen zwei Welten, [[Verlag Achim Freudenstein|Achims Verlag]] 1997&lt;br /&gt;
*Fritz Schmidt: Mein alter bündischer Gegner Eberhard Köbel-Dr.Arnold Littmann zwischen Jugendbewegung, Gestapo und Emigration in Schweden, Achims Verlag 2004&lt;br /&gt;
* Fritz Schmidt: ''um tusk und dj.1.11. 75 Jahre Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929''. Achims Verlag, Edermünde 2006, ISBN 3-932435-16-8&lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel: Leben auf den Wanderwegen der Rentierherde, aus dem Englischen übersetzt, Kohtenpostillen im Verlag der Jugendbewegung&lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel: ... seh ich Schwäne nordwärts fliegen, Piratenbücher aus dem Verlag der Jugendbewegung&amp;lt;!--Kleinschreibung ist beabsichtigt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Eberhard Koebel: Fahrtbericht 29, Piratenbücher aus dem Verlag der Jugendbewegung&lt;br /&gt;
* Fritz Schmidt: ''Kein Trojaner! Eberhard Koebel in kritischer Zeit''. in: ''Der Ring wird geschlossen der Abendwind weht''. vvb, Berlin 2010, ISBN 978-3-942476-07-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-biographie.de/sfz43604.html Koebel, Eberhard (tusk), Deutsche Biographie]&lt;br /&gt;
*[http://www.nord-com.net/david.koebel/Zeit-Article_of_Tusk/Zeit-Article_of_Tusk.htm Tusk – der Deutsche], Die Zeit, 21. Februar 1997. &lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1997/09/tusk_-_der_Deutsche Artikel: Das &amp;quot;denkMal&amp;quot; der Jugendbewegung; DIE ZEIT - ONLINE, 09/1997]&lt;br /&gt;
*[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118564153 Literatur von und über Eberhard Koebel] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek &lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/suche.php?s_autor_nachname=Koebel&amp;amp;s_autor_vorname=Eberhard Koebel, Eberhard, in der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften, Stand 1938.]&lt;br /&gt;
*[http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&amp;amp;srch_Titel=&amp;amp;srch_Melodie=&amp;amp;srch_Text=eberhard+koebel+&amp;amp;srch_Tonsatz=&amp;amp;srch_Quelle=&amp;amp;Zeitalter=&amp;amp;Jugendbewegung=on Lieder von Eberhard Koebel (tusk) in der Liste bei deutscheslied.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte|Koebel, Eberhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedautor|Koebel, Eberhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Koebel, Eberhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung|Koebel, Eberhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch|Koebel, Eberhard, tusk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Koebel, Eberhard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Orden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel befasst sich mit '''jugendlichen Gruppenstrukturen''' im bündischen Bereich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit '''religiöse Orden im Pfadfindermilieu''' befasst sich hingegen der Artikel [[Pfadfinderorden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergründe==&lt;br /&gt;
Der Begriff Orden kommt als Gruppenstruktur im (nerothanen) [[Wandervogel]]bereich vor.&lt;br /&gt;
Vorbild waren die Ritterorden aus dem Mittelalter, wo man sich der gemeinsamen Idee des Ordens verpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne [[Fähnlein]]/Horten dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart.&amp;quot;'' Dieses führte zu den abenteuerlichen Namen der Ordensgemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensstruktur des [[Nerother Wandervogel]], wird in der Literatur oft als der ''&amp;quot;Königsgedanke&amp;quot;'' [[Robert Oelbermann|Robert Oelbermanns]] bezeichnet, da diese es ermöglichte, daß Gruppen mit neuen Ansätzen sich im Bund gründen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Der Neuerer gründete seinen eigenen Orden. Wer etwas neues schuf, für den war Platz im Bund.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Und so war der Bund nicht durch den Austritt einer Person oder Gruppe, mit neuen Ideen, geschwächt, sondern eine neue Blüte wuchs am Bundestrauch.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bünde mit Ordensstruktur==&lt;br /&gt;
Ursprünglich im Nerother Wandervogel entstanden, gliedern sich heute viele Wandervogelbünde, besonders wenn sie sich in der Tradition des [[NWV]] verstehen, in Orden.&lt;br /&gt;
Zu nennen sind hier vor allem:&lt;br /&gt;
*der [[Nerother Wandervogel]] &lt;br /&gt;
*der [[Zugvogel Deutscher Fahrtenbund|Zugvogel Deutscher Fahrtenbund]]&lt;br /&gt;
*der [[Jungenbund Phoenix]]&lt;br /&gt;
*der Tomburger Ritterbund&lt;br /&gt;
*der Weinbacher Wandervogel&lt;br /&gt;
*der Wandervogel-BfJ&lt;br /&gt;
*der [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutsche Pfadfinderbund]] (DPB) besitzt mit dem Orden St. Georg (männlich) und St. Christopherus (weiblich) zwei zusätzliche Bundesteile zum Jungen- und Mädchenbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: ''Die Blaue Blume des Wandervogels''. Überarbeitete Neuausgabe. [[Spurbuchverlag]], Baunach 1998. ISBN 978-3-88778-208-5 &lt;br /&gt;
* Werner Kindt: ''Dokumentation der [[Jugendbewegung]].'' Band 3: ''Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit.'' Diederichs, Düsseldorf 1974. ISBN 3-424-00527-4&lt;br /&gt;
* Stefan Krolle: ''Bündische Umtriebe: Geschichte des Nerother Wandervogels vor und unter dem NS-Staat; ein Jugendbund zwischen Konformität und [[Widerstand]]''. 2. Auflage. Lit, Münster 1986. ISBN 3-88660-051-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Maximilian Bayer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */ ISBN eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten|Illustration wäre noch super!!}}&lt;br /&gt;
'''Maximilian Gustav Stephan Bayer  (Pseudonym: Jonk Steffen; * 11. Mai 1872 in Karlsruhe; † 25. Oktober 1917 bei Nomeny)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Bayer ist einer der Pioniere der deutschen Pfadfinderbewegung. Er gründete gemeinsam mit [[Alexander Lion]] den Deutschen Pfadfinderbund.&lt;br /&gt;
Wie Alexander Lion und [[Baden-Powell]] konnte auch er auf Erfahrungen als Kolonialoffizier zurückblicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
Geboren wurde er am 11.Mai '''1872''' in Karlsruhe. Seine Eltern waren der Generalmajor Stephan Bayer (1816–1893) und dessen zweite Frau Julie Henoch ('''1839'''–'''1888''').&lt;br /&gt;
Seine Kindheit ist geprägt von Jahren in Italien ('''1873'''-'''1875''','''1883'''-'''1886'''), wo er auch das Gymnasium in Venedig besuchte. '''1887''' trat er in die Fußstapfen seines Vaters und trat in die Haupt-Kadetten-Anstalt Groß-Lichtenfelde in Berlin ein. 1888 starb seine Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Militärzeit==&lt;br /&gt;
Von '''1891''' bis '''1898''' diente Bayer beim 1. Oberrheinischen Infanterie-Regiment Nr. 97 in Saarburg, danach wurde er zur Kriegsakademie in Berlin abkommandiert. '''1901''' wurde er zum Generalstab versetzt und 1903 in den Großen Generalstab berufen.&lt;br /&gt;
===Zeit in Deutsch-Südwestafrika (1904-1905)===&lt;br /&gt;
Nachdem Ausbruch des Herero-Aufstand meldete sich Maximilian Bayer für den Einsatz in der deutschen Kolonie. Aus diesem Grund schied er am 31.Januar aus dem Heer aus und wurde zum Marine-Expeditionskorps für Deutsch-Südwestafrika eingesetzt. Er war Stabsoffizier im  2. Seebataillon. Er wurde zum Hauptmann befördert und erhielt sein Patent nach der Ankunft in Afrika am 10.März '''1904'''. Dort wurde er der dem Oberkommando der Schutztruppe als zweiter Generalstabsoffizier  abkommandiert. In Deutsch-Südwestafrika traf er erstmals auf Alexander Lion. Für seine Teilnahme an verschiedenen wesentlichen Kämpfen wurde er am 3. November '''1904''' den preußischen Roten-Adler-Orden IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.''' 1905''' erkrankte er an Typhus und litt an der Folge an einem Herzleiden.&lt;br /&gt;
[[Robert Götz]],Komponist und Verfasser von vielen in der Bündischen Jugend gesungenen Lieder setzte der Schutztruppe mit seinem Lied  &amp;quot;Wie oft sind wir geschritten (heia safari)&amp;quot; ein musikalisches Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit im Deutschen Reich bis zum 1.Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Von Oktober bis Dezember '''1905''' befand er sich zur Erholung in Deutschland.&lt;br /&gt;
Im Frühjahr begann er eine Vortragsreise durch 35 deutsche Städte um über den Krieg in Südwestafrika zu berichten. Daneben verfasste er mehrere Bücher über seine Erlebnisse, für die er teilweise das Pseudonym Jonk Steffen wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''' wurde er nach Dieuze in Lothringen versetzt. Dort wurde er Kompaniechef der 1. Kompanie im 3. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 138.&lt;br /&gt;
====Aufbau der Pfadfinderbewegung in Deutschland====&lt;br /&gt;
=====Ein zufälliges Wiedersehen und seine Folgen=====&lt;br /&gt;
Auf einer Tagung der Deutschen Kolonialgesellschaft '''1908''' traf er Alexander Lion wieder. Der Stabsarzt, der auch der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika angehört hatte, hatte Baden-Powell besucht und plante die Übersetzung von [[Scouting for Boys]] ins Deutsche. Maximilian Bayer versprach bei der Übersetzung zu helfen. Im Herbst machte er sich an die Arbeit.Ein reger Briefverkehr mit Alexander Lion begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Januar''' 1909''' wurde in Berlin der Pfadfinderförderverein ''„Jugendsport in Feld und Wald“'' gegründet. Als ersten Vorsitzenden hatte sich eine prominente Persönlichkeit finden lassen, der Generalkonsul Georg Baschwitz. Bayer wurde in den erweiterten Vorstand gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfadfinderbewegung]] hatte in dieser Zeit viele Gegner. Die nationalistischen Kräfte sah die Pfadfinder als ''&amp;quot;englischen Import&amp;quot;'' an, der nicht dem ''&amp;quot;deutschen Wesen entspreche&amp;quot;.'' Von kirchlichen Kreise wurde den Pfadfinder u.a. vorgeworfen, dass sie vom sonntäglichen Kirchgang abhalten würden. Kritik gab es aber auch aus der Armee. Heftige Angriffe auf die Pfadfinderbewegung in der Presse waren die Folge. Die Vereinsmitglieder mussten um ihre Existenz bangen, man wollte sie gesellschaftlich ruinieren. Daher schied Bayer im Mai desselben Jahres nach dienstlichen Widerständen gegen sein „vaterlandsloses Verhalten“ aus dem Vorstand des Pfadfinderfördervereins „Jugendsport in Feld und Wald“ aus und ließ seinen Namen vom Titelblatt des wenig später erscheinenden Pfadfinderbuches streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Lion aber ließ sich nicht demotivieren und so gab er im Mai 1909 das [[Das Pfadfinderbuch | ''Pfadfinderbuch'']], von dem Bayer wesentliche Teile verfasst hatte heraus. Die Kompromisse, welche für die deutsche Übertragung des britischen Bestellers notwendig waren, machten sich in der ersten Auflage noch nicht auffällig bemerkbar, was neue Angriffe zur Folge hatte. Der gesundheitlich angeschlagene Bayer musste noch im fortlaufenden Jahr aufgrund eines erneuten Herzleidens drei Monate Urlaub nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gründung des DPB=====&lt;br /&gt;
'''1911''' wurde in Berlin der [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutsche Pfadfinderbund]] (DPB) gegründet und ''„Erster Reichsfeldmeister“'' wurde Maximilian Bayer. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod inne. Bayer ließ sich für ein Jahr ohne Gehalt beurlauben, um sich in dieser Zeit ausschließlich dem Aufbau der Pfadfinderbewegung widmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen in Deutsch-Südwest Afrika prägten, ähnlich wie Baden-Powells Erfahrungen bei der Polizei in Südafrika die britische Boy Scouts Uniform, die Uniform der deutschen Pfadfinder. So wurde z.B. der Südwesterhut und Wickelgamschen als Bestandteil der Pfadfinderuniform verwendet.&lt;br /&gt;
Erstes Bundesabzeichen war das vom Kaiser verliehene [[Schachbrett]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai des Jahres '''1911''' erschien die zweite vollständig überarbeitete Auflage des Pfadfinderbuches als Kompromiss, um es den Gegnern der Pfadfinderbewegung einigermaßen recht zu machen. Bayer ließ sich nun auf der Titelseite erwähnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist festzustellen, dass sich der Inhalt des Werkes immer weiter von Baden-Powells ursprünglichen Gedanken entfernte und es mehr und mehr deutschnational eingefärbt wurde. So wurde der Turnvater Jahn als Vorbild der deutschen Pfadfinder hingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1912''' traf er [[Emmerich Teuber]], der gemeinsam mit seinem Bruder [[Willy Teuber-Weckersdorf]] Pfadfinderpioniere in Österreich waren. Auch die beiden Brüder aus Österreich waren Offiziere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge des Deutschen Pfadfinderbundes und v.a. sein schnelles Wachstum riefen Neider auf den Plan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Oktober und November 1912 kam es wieder zu massiven Anwürfen gegen Bayer, Lion und von Seckendorff durch General von Jacobi. Er warf den Herausgebern des Pfadfinderbuches unter anderem Mangel an Vaterlandsliebe, Königstreue und religiösen Empfindungen vor. Von Jacobi ließ zu diesem Anlass eine Schmähschrift drucken, die antisemitisch ausgelegt war und auf Lions jüdische Geburt anspielte. So spottete Jacobi vom Verein „Judensport in Wald und Feld“ und nannte den Pfadfinderförderer Baschwitz einen „eitlen“, „jüdischen“ Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pfadfinderei auch für Mädchen=====&lt;br /&gt;
Im Februar 1912 beteiligten sich Bayer, Lion und von Seckendorff als Autoren an dem von Elise von Hopffgarten herausgegebenen „Pfadfinderbuch für junge Mädchen“, das, frei von patriotischen Parolen und religiöser Einseitigkeit, ein selbstbestimmtes Leben junger Frauen fördern wollte. Es finden sich zahlreiche Verweise auf die Frauenbewegung. Den Auslöser für dieses Werk und den daraus entstandenen Bund Deutscher Pfadfinderinnen hatte Bayer gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die letzten Friedensjahre====&lt;br /&gt;
'''1913''' wurde er zum Major befördert und kam nach  Halberstadt zum Stab des II. Bataillons/Infanterieregiment Nr. 27.&lt;br /&gt;
Dort nahm er hauptsächlich administrative Aufgaben wahr. So blieb ihm viel Zeit für &amp;quot;seine Pfadfinder&amp;quot;. So veranstalte er  19. Oktober mit rund 2.000 Pfadfindern einen Festzug im Rahmen des Jubiläumsjahres &amp;quot;100 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig&amp;quot; in Berlin veranstalten.&lt;br /&gt;
'''1914''' nahm er z.B. am Feldmeistertag des DPB teil. Im Rahmen des Feldmeistertags und der gleichzeitig stattfindenden Mitgliederversammlung ehrte der DPB den Kronprinzen und den Staatsgast König Carol II. von Hohenzollern-Sigmaringen aus Rumänien. Rund 1.600 Pfadfindern und 100 Feldmeistern nahmen an dieser Feier in Berlin teil.&lt;br /&gt;
Außerdem engagierte sich Maximilian Bayer auch beim Jungdeutschland, einem Dachverband von Jugendorganisationen dem auch der DPB angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurde Bayer zunächst an der Westfront eingesetzt. Für die Teilnahme beim Sturm auf Lüttich erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Vom 30. August '''1914''' bis zum 5. Januar '''1915''' war Bayer Stadtkommandant von Brüssel. Dort setzte er jugendliche deutsche Pfadfinder für militärische Hilfsdienste ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mithilfe beim Aufbau der türkischen Pfadfinderbewegung====&lt;br /&gt;
Anfang''' 1915''' wurde Bayer zunächst nach Berlin beordert, um ein Konzept zum Aufbau einer türkischen Pfadfinderbewegung nach deutschem Vorbild zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Finnische Jäger====&lt;br /&gt;
Maximilian Bayer baute die Finnische Jäger auf und führte sie im 1.Weltkrieg. Die Finnischen Jäger waren der Grundstein für die finnische Armee. Die Finnischen führten ab '''1916''' auch den Namen: 27. Königlich-Preußischen Jägerbataillon.&lt;br /&gt;
Die Finnische Jägern waren ein finnische Freiwilligeneinheit, die Finnlands Unabhängigkeit von Rußland erkämpfen wollten. Anfangs wurde die Ausbildung der Freiwilligen als „Pfadfinder-[[Feldmeister]]-Kurs“ getarnt. Die Ausbildung fand in Lockstedt statt. Im August '''1915''' wurde Bayer Kommandeur der „Ausbildungstruppe Lockstedt“. Es folgten Einsätze an der Ostfront (Kurland) mit dem 27. Königlich-Preußischen Jägerbataillon. Maximilian Bayer wurde mit dem  Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Generalsstabsdienst====&lt;br /&gt;
Vom 5. Januar bis 6. April '''1917''' war Maximilian Bayer im Generalstabsdienst tätig.&lt;br /&gt;
====Westfront====&lt;br /&gt;
Nach seiner Zeit im Generalstab wurde er an die Westfront versetzt. Zuerst in den Raum Verdun, später war sein Stabsquartier in St. Jürgen nahe Nomeny in Lothringen. Dort fiel er am 22.Oktober '''1917'''  „zwischen den Fronten“.&lt;br /&gt;
===Nach seinem Tod===&lt;br /&gt;
[[Bild:maximilian_bayer_grab.jpg|thumb|150px|right|Grab von Maximilian Bayer auf dem Mannheimer Hauptfriedhof]]Seine Überreste wurden erst nach sechs Monaten, am 2. April 1918, identifiziert und auf dem Soldatenfriedhof Unterhofen bei Metz niedergelegt. Die Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes hielten im Oktober 1918 eine erste Gedächtnisfeier ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1924''' wurde Bayer auf den Militärfriedhof Féy bei Novéant an der Mosel umgebettet und am 28. August '''1926''' nach Deutschland überführt. Am 9. Oktober 1926 wurde er auf dem Hauptfriedhof in Mannheim im Familiengrab unter Anteilnahme zahlreicher Pfadfinderführer und Vertreter Finnlands beigesetzt und am 11. Mai '''1929''' fand ebenfalls unter Anteilnahme der Pfadfinder und Finnen die Einweihung eines Gedenksteines auf dem Grab statt. An dieser Stätte finden bis heute Gedenkveranstaltungen der Pfadfinder statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Würdigung als Jugendführer fand Bayer am 19. Juni '''1977''' mit der feierlichen Enthüllung eines Gedenksteines im [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] auf Burg Waldeck statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs:Deutsche Pfadfinder in Südwestafrika/Namibia===&lt;br /&gt;
'''1928''' wird im Mandatsgebiet des Völkerbundes Südwestafrika (dem heutigen Namibia) der Bund deutscher Pfadfinder Südwestafrikas gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1935''' wird die Pfadfinderarbeit nach der Entpolitisierung durch die Mandatsbehörden als Deutscher Pfadfinderbund Südwestafrika wieder erlaubt. Grund dieser Maßnahme war die Befürchtung der Mandatsbehörden, dass der bisherige Bund nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Deutschen Reich zu einer nationalsozialistischen Kader-Organisation umgebaut wird. Die Zeitung &amp;quot;Der Alemanne vom 18.06.1935&amp;quot; berichtete [http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/Alemanne1935-06-18-2.htm].Widersprüchliche Informationen bezüglich des Verhältnis zur Hitler-Jugend liefet diese Webseite [http://www.wfg-gk.de/geschichte15.html].Einerseits wird von Konflikten(wegen dem Beharren auf Selbständigkeit) mit der Führung der HJ im Reich und dem Konsulat des Deutschen Reichs und Zusammenarbeit mit den Boy Scouts und dem Jugendbund der Buren gesprochen, andererseits aber davon das die Pfadfinder ab 1935 als Hitler-Jugend aufgetreten seien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1937''' schreibt Heinz Anton Klein-Werner das &amp;quot;Südwesterlied&amp;quot; für die Pfadfinder. Es wurde die inoffizielle Landeshymne der deutschen Siedler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird '''1939''' die Pfadfinderarbeit erneut verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird der Deutsche Pfadfinderbund Südwestafrikas erneut gegründet. Nach der Unabhängigkeit Namibias von Südafrika benannte sich der Bund in Deutscher Pfadfinderbund Namibia um.&lt;br /&gt;
Dieser Bund pflegt besonders das deutsche Erbe. Was von vielen auch kritisch gesehen wird [http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/leutwein.htm][http://www.wdr5.de/sendungen/feature/manuskript/herero.pdf]. So wurde  1992 eine Gedenkfahrt zum Grab von Theodor Leutwein, dem Befehlhaber der Schutztruppe und Gouvernor, nach Freiburg abgehalten und in Windhoek ein Denkmal für das Deutsche Erbe und für Theodor Leutwein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003''' wurde eine Feier zum &amp;quot;Herero-Tag&amp;quot; der Pfadfinder verboten.[http://www.stern.de/politik/historie/518364.html?nv=ct_mt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007''' zählte er, umbenannt in Deutscher Pfadfinderbund Namibia, etwa 10 Gruppen.&lt;br /&gt;
Die APG Swakopmund/Namibia ist außerordentliches Mitglied des [[VDAPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fazit''' der Deutsche Pfadfinderbund Namibia pflegt ein Geschichtsbild und Traditionen, die geprägt sind von einem Leben weitab der Bundesrepublik, von Pflege kolonialer Traditionen (im speziellen der dt.Schutztruppe der Bayer und Lion angehörten)und von einem Ringen um deutsche Identität als Minderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist, dass es immer wieder Kontakte zu deutschen Pfadfindern gab. &lt;br /&gt;
====Quellen/Literatur/Weblinks====&lt;br /&gt;
*Spur-Kalender 1930,Ludwig [[Voggenreiter Verlag]] Potsdam&lt;br /&gt;
*Deutscher Pfadfinderbund von Südwestafrika:Reise in die Vergangenheit oder Safari durch den Norden von Südwestafrika,o.O o.J.&lt;br /&gt;
*Deutscher Pfadfinderbund von Südwestafrika:Reise in die Vergangenheit oder Safari durch den Norden von Südwestafrika,Windhuk  o.J.&lt;br /&gt;
*Falkengesang, herausgegeben von der Falkengruppe (1.Gruppe) der Deutschen Pfadfinder in Windhuk, Windhuk 1932&lt;br /&gt;
*Pfadfinder Swakopmund: Mit dem Jukundus durch den Süden, Privatdruck o.O.,o.J. &lt;br /&gt;
*[http://www.namibiaplus.com/indexajax.php#archivedArticle1216 Deutscher Pfadfinderbund Namibia auf Namibia Plus]&lt;br /&gt;
*[http://www.az.com.na/fileadmin/pdf/2007/deutsch_in_namibia_2007_09_19.pdf Deutsch in Namibia Teil 2, eine Beilage zur Allgemeinen Zeitung (AZ, dt.Zeitung in Namibia) 19.September 2007]&lt;br /&gt;
*[http://www.az.com.na/gesellschaft/gesellschaft/wasserspa-der-pfadfinder-mit-dem-alten-seeteufel-am-hardap-damm.21613.php Wasserspaß der Pfadfinder mit dem alten Seeteufel am Hardap-Damm (Bericht der AZ(Namibia)]&lt;br /&gt;
*[http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=88750 Hier ist ein Foto von dt.Pfadfindern in Südwestafrika aus den 20/30er Jahren zu finden]&lt;br /&gt;
*[http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=968953298&amp;amp;dok_var=d1&amp;amp;dok_ext=pdf&amp;amp;filename=968953298.pdf Die postkoloniale Literatur in Namibia (1920-2000) Diplomarbeit von Thomas Keil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
*Roten-Adler-Orden IV. Klasse mit Schwertern (1904)&lt;br /&gt;
*Ritterkreuz II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern des Großherzoglich Badischen Ordens vom Zähringer Löwen (1905)&lt;br /&gt;
*Königlich Bayerische Militär-Verdienst-Orden IV. Klasse mit Schwertern (1906)&lt;br /&gt;
* Eiserne Kreuz 2. Klasse (1914)&lt;br /&gt;
*Eisernen Kreuz 1. Klasse (1917)&lt;br /&gt;
*Gedenkstein im Ehrenhain der deutschen [[Jugendbewegung]] auf der [[Burg Waldeck]] (1977)&lt;br /&gt;
*Ein Stamm des [[DPBM]] ist nach Maximilian Bayer benannt [http://www.max-bayer.de/]&lt;br /&gt;
*Eine Gilde des [[VDAPG]] ist nach Maximilian Bayer benannt [http://www.aufdempfaddeslebens.de/0332929a8f00e3d06/0332929a8f1212e07/0332929a9b0bc0504.html].&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Maximilian Bayer: Die Nation der Bastards. W. Süsserott, Berlin 1906; englisch unter dem Titel The Rehoboth baster nation of Namibia. Basler Afrika-Bibliografie, Basel 1984. ISBN 3-905141-38-8 &lt;br /&gt;
*Maximilian Bayer: Der Krieg in Südwestafrika und seine Bedeutung für die Entwicklung der Kolonie. Verlag von Friedrich Engelmann, Leipzig 1906 &lt;br /&gt;
*Maximilian Bayer: Mit dem Hauptquartier in Südwestafrika. Berlin 1909 &lt;br /&gt;
*Jonk Steffen (d. i. Maximilian Bayer): Im Orlog: südwestafrikanischer Roman. Verlag kolonialpolitischer Zeitschriften, Berlin 1910 &lt;br /&gt;
*Jonk Steffen (d. i. Maximilian Bayer): Okowi - ein Hererospion? Eine Geschichte aus dem südwestafrikanischen Kriege. Weicher, Berlin 1910; ISBN 978-3-940167-00-2 spätere Ausgaben mit Veränderungen im Text unter dem Titel Die Rache des Herero; Neuausgabe der Originalfassung mit einem Kommentar von Volker Kirchbaum,[[CPD|Pfadverlag]] 2004; Nachdruck der Erstauflage von 1910: heiselbetz/medien, 2007 ISBN 978-3-940167-00-2, [http://www.heiselbetz-medien.de/maximilian-bayer/maximilian-bayer.html Webseite]&lt;br /&gt;
*Maximilian Bayer: Im Kampfe gegen die Hereros: Bilder aus dem Feldzug in Südwest. Schaffstein, Köln 1911 &lt;br /&gt;
*Jonk Steffen (d. i. Maximilian Bayer): Die Helden der Naukluft. Spamer, Leipzig 1912; Nachdruck: Peters Antiques, Swakopmund 1998 ISBN 99916-741-5-2 &lt;br /&gt;
*Maximilian Bayer (Hrsg.): Scherls Jung-Deutschlandbuch 1914. Scherl, Berlin 1913 - und weitere Jahrgänge&lt;br /&gt;
*Lion Alexander (unter Mitwirkung von Offizieren und Schulmännern: Das Pfadfinderbuch, München 1909, Faksimilie Ausgabe [[Spurbuchverlag]] (2.Auflage 1993)&lt;br /&gt;
*Lion Alexander/Maximilian Bayer: Das Pfadfinderbuch, 2.Auflage 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Karl Seidelmann: Die Pfadfinder in der Deutschen Jugendgeschichte: Bd. 1. Darstellung. Hannover, Schroedel 1977. ISBN 3507380374 &lt;br /&gt;
*Karl Seidelmann: Die Pfadfinder in der Deutschen Jugendgeschichte: Teil 2,1. Quellen und Dokumente aus der Zeit bis 1945. Hannover, Schroedel 1980. ISBN 3507380382 &lt;br /&gt;
*Heinz Halter: Finnlands Jugend bricht Rußlands Ketten. Die Geschichte des Preußischen Jägerbataillons 27. Leipzig 1938 &lt;br /&gt;
*Carl. F. Ronsdorf: Maximilian Bayer: Ein Wegbereiter zur Finnlands Unabhängigkeit. Helsinki 1973 &lt;br /&gt;
*Stephan Schrölkamp: Gründerväter der Pfadfinderbewegung: Bd. 1, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2004. ISBN 978-3-88778-226-9&lt;br /&gt;
*Volker Krichbaum: Maximilian Bayer-Pfadfindergründer und Schriftsteller-Jonk Steffen und sein fast vergessener Pfadfinderroman &amp;quot;Okowi&amp;quot; in [[Scouting]] 4/04, S.12-13&lt;br /&gt;
*Christoph Schubert-Weller: So begann es.Scouting als vormilitärische Erziehung:der Beginn der Pfadfinderbewegung in Deutschland am Vorabend des Ersten Weltkriegs, [[Spurbuchverlag]], Baunach 1988, ISBN: 978-3-88778-161-3&lt;br /&gt;
*[[Scouting]] 1/09: 100 Jahre Pfadfinder in Deutschland, S.40-42&lt;br /&gt;
===''zu Deutsch-Südwestafrika (kleine Auswahl):''===&lt;br /&gt;
*Walter Nuhn:Sturm über Südwest.Der Herero-Aufstand von 1904-Ein düsteres Kapitel der kolonialen Vergangenheit Namibias, Koblenz 1989&lt;br /&gt;
*Cord Eberspächer:Der Traum vom &amp;quot;Platz an der Sonne&amp;quot; in Militär&amp;amp;Geschichte Nr.28, Aug./Sept.2006, S.22-29&lt;br /&gt;
*Otto von Weber: Geschichte des Schutzgebietes Deutsch-Südwest Afrika, Kuiseb-Verlag, ISBN 99916-40-08-8 &lt;br /&gt;
*Gisela Graichen/Horst Gründer: Deutsche Kolonien Traum und Trauma, Ullstein 2005, ISBN 978-3-548-36940-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Bayer Wikipedia Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===zu den Finnischen Jägern===&lt;br /&gt;
*[http://enter.de/b.schaefer/truebplatz/finnen.html Ausbildung der finnischen Freiwilligen im Lockstedter Lager]&lt;br /&gt;
*[http://www.y-punkt.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4w3tHQ0BMmB2W5--pFwwaCUVH1fj_zcVH1v_QD9gtyIckdHRUUAoKuuZw!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfTl83UlE!?yw_contentURL=%2F01DB131000000001%2FW26YUHWJ095INFODE%2Fcontent.jsp Artikel in Y-Magazin der Bundeswehr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===''zu Deutsch-Südwestafrika'':===&lt;br /&gt;
*[http://www.deutsche-schutzgebiete.de/suedwest.htm Deutsch-Südwestafrika bei www.deutsche-schutzgebiete.de/]&lt;br /&gt;
*[http://www.jaduland.de/kolonien/ Auf den Spuren der deutschen Schutzgebiete (mit vielen interessanten Informationen zu Südwestafrika]&lt;br /&gt;
*[http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/suedwest/index.html Deutsch-Südwestafrika beim Deutschen Historisches Museum]&lt;br /&gt;
====Herero-Aufstand 1904 und die Folgen====&lt;br /&gt;
*[http://www.goethe.de/ins/na/prj/eri/mfo/deindex.htm Goethe Insitut Erinnern 1904]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB|Bayer, Maximilian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Bayer, Maximilian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder|Bayer, Maximilian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Bayer, Maximilian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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		<title>Deutscher Pfadfinderverband</title>
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		<updated>2016-11-10T13:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Literatur */  ISBN aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Deutsche Pfadfinderverband''' (DPV) ist ein interkonfessioneller Dachverband verschiedener Pfadfinderbünde. Er versteht sich als Interessenvertretung der 29000 Mitglieder, führt Schulungen und größere Lager durch. In der [[WOSM|World Organization of the Scout Movement]] ist er nicht Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte:==&lt;br /&gt;
Der DPV wurde am 20./21.6.1970 in Lage gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründungsmitglieder waren:&lt;br /&gt;
''folgende Landesmarken des [[BDP]] die wegen der Streitigkeiten und Politisierung im Bund austraten:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Landesmark Westfalen&lt;br /&gt;
*Landesmark Niedersachsen&lt;br /&gt;
*Landesmark Franken&lt;br /&gt;
*Landesmark Berlin&lt;br /&gt;
*Landesmark Waterkant&lt;br /&gt;
*Landesmark Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''folgende &amp;quot;freie&amp;quot; Pfadfinderbünde:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pfadfinderbund Nord ehemals Landesmark Hamburg im BDP&lt;br /&gt;
*Pfadfinderbund Süd ehemals Landesmark Nordbaden im BDP&lt;br /&gt;
*Deutsche Pfadfinderschaft Nordmark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedsverbände:==&lt;br /&gt;
Seine Mitgliedsverbände sind:&lt;br /&gt;
* [[Bund Europäischer Pfadfinder]] auch Mitgliedschaft im [[CES]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Pfadfinderbund Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Pfadfinderbund Mosaik]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Pfadfinderbund Nordland]]&lt;br /&gt;
* [[Freie Pfadfinderschaft]] (assoziiertes Mitglied)&lt;br /&gt;
* [[Jomsburg - Freier Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbund Boreas]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbund Horizonte]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinder &amp;amp; Pfadfinderinnenbund Nordlicht]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbund Weltenbummler]] auch Mitgliedschaft im [[WFIS]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderschaft Grenzland]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderschaft Nordmark]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderschaft Süddeutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Verband Deutscher Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===frühere Mitglieder===&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Pfadfinderbund]] &lt;br /&gt;
* [[Europa Scouts]]&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderbund Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Pfadfinder Landesmark Westfalen]] aufgegangen in PB Boreas&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Pfadfinderverband - Gau Westland]] aufgegangen in PB Boreas&lt;br /&gt;
* [[Pfadfinderschaft Phoenix]] aufgegangen in PB Boreas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Hansdieter Wittke: Freiheit in Bindung - Der Deutsche Pfadfinderverband, [[Spurbuchverlag]], 1. Auflage Baunach 1989, ISBN 978-388778-165-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.dpvonline.de Offizielle Seite des DPVs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Scouting&amp;diff=47160</id>
		<title>Scouting</title>
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		<updated>2016-11-10T13:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Umbruch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Scouting.jpg|right|thumb|Titelblatt der Ausgabe 1/99]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SC_Jahrbuch_2013_Dummy_web.jpg‎|right|thumb|Das erste scouting-Jahrbuch von 2013]]&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift '''scouting''' aus dem [[Spurbücher|Spurbuchverlag]] ist seit 1984 nach eigener Aussage die einzige unabhängige Zeitschrift für das gesamte [[Pfadfinderbünde und -verbände|Pfadfindertum]]. &lt;br /&gt;
Ihre Berichterstattung erstreckt sich jedoch auch auf Themen und Persönlichkeiten der deutschen [[Jugendbewegung]], wobei gleichermaßen über bekannte wie regionalbegrenzte Pfadfinderorganisationen und Gruppen der Jugendbewegung berichtet wird. Im Jahr 2006 wurde über 66 verschiedenen Organisationen berichtet, darunter waren acht Gruppen aus nicht-pfadfinderischen Verbänden der deutschen Jugendbewegung. Nach Eigenaussage möchte Scouting seinen Lesern den Blick über den eigenen (Bundes-)Tellerrand ermöglichen, den Führungskräften bei ihren alltäglichen Problemen helfen und die Ziele der Pfadfinderarbeit deutlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schwerpunkt bilden Fahrtenberichte, historische Artikel zur Pfadfinder- und Jugendbewegung sowie gelegentliche fachspezifische Interviews. Weitere Bestandteile sind das Forum, Gehört, Gesehen, Gelesen, Termine, Einladungen, Praxisseiten und Internationales. Die Zeitschrift verwendet die herkömmliche deutsche Rechtschreibung. 2003 erhielt die Zeitschrift Scouting für ihre über 20jährigen Verdienste um das deutsche Pfadfindertum den „Robert-Baden-Powell-Preis“ des Pfadfinder-Hilfsfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2013 erscheint die scouting nicht mehr vierteljährlich, sondern in Form eines Jahrbuchs (ISSN 0176-4624). In den Jahren 2013 und 2014 erschien dieses bis Ende des betreffenden Jahres, seither im Frühjahr des Folgejahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2013, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2013, ISBN 978-3-88778-380-8&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2014, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN 978-3-88778-431-7&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2015, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2016, ISBN 978-3-88778-455-3&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://scouting.de Offizielle scouting Webpage]&lt;br /&gt;
*[https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin Facebook-Präsenz]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Scouting Scouting Artikel in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Scouting</title>
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		<updated>2016-11-10T13:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Absatz Veröffentlichungen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Scouting.jpg|right|thumb|Titelblatt der Ausgabe 1/99]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SC_Jahrbuch_2013_Dummy_web.jpg‎|right|thumb|Das erste scouting-Jahrbuch von 2013]]&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift '''scouting''' aus dem [[Spurbücher|Spurbuchverlag]] ist seit 1984 nach eigener Aussage die einzige unabhängige Zeitschrift für das gesamte [[Pfadfinderbünde und -verbände|Pfadfindertum]]. &lt;br /&gt;
Ihre Berichterstattung erstreckt sich jedoch auch auf Themen und Persönlichkeiten der deutschen [[Jugendbewegung]], wobei gleichermaßen über bekannte wie regionalbegrenzte Pfadfinderorganisationen und Gruppen der Jugendbewegung berichtet wird. Im Jahr 2006 wurde über 66 verschiedenen Organisationen berichtet, darunter waren acht Gruppen aus nicht-pfadfinderischen Verbänden der deutschen Jugendbewegung. Nach Eigenaussage möchte Scouting seinen Lesern den Blick über den eigenen (Bundes-)Tellerrand ermöglichen, den Führungskräften bei ihren alltäglichen Problemen helfen und die Ziele der Pfadfinderarbeit deutlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schwerpunkt bilden Fahrtenberichte, historische Artikel zur Pfadfinder- und Jugendbewegung sowie gelegentliche fachspezifische Interviews. Weitere Bestandteile sind das Forum, Gehört, Gesehen, Gelesen, Termine, Einladungen, Praxisseiten und Internationales. Die Zeitschrift verwendet die herkömmliche deutsche Rechtschreibung. 2003 erhielt die Zeitschrift Scouting für ihre über 20jährigen Verdienste um das deutsche Pfadfindertum den „Robert-Baden-Powell-Preis“ des Pfadfinder-Hilfsfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2013 erscheint die scouting nicht mehr vierteljährlich, sondern in Form eines Jahrbuchs (ISSN 0176-4624). In den Jahren 2013 und 2014 erschien dieses bis Ende des betreffenden Jahres, seither im Frühjahr des Folgejahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2013, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2013, ISBN 978-3-88778-380-8&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2014, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN 978-3-88778-431-7&lt;br /&gt;
scouting-Jahrbuch 2015, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2016, ISBN 978-3-88778-455-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://scouting.de Offizielle scouting Webpage]&lt;br /&gt;
*[https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin Facebook-Präsenz]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Scouting Scouting Artikel in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=John_Hargrave&amp;diff=47158</id>
		<title>John Hargrave</title>
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		<updated>2016-11-10T13:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Absatz Veröffentlichungen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;John Hargrave (* 6. Juni 1894, † 21. Dezember 1982), auch bekannt als ''White Fox'', war ein britischer Autor und Illustrator, Gründer der [[Kibbo Kift | Kindred of the Kibbo Kift]] und später politischer Anführer einer Organisation für Wirtschaftsreform ''(Green Shirts)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hargrave schloss sich früh der [[Pfadfinderbewegung]] an. Er veröffentlichte verschiedene Artikel im [[Pfadfinder]]magazin ''The Scout''. Außerdem schrieb er 1913 das sehr erfolgreiche Buch ''Lonecraft'', das die Idee des ''Lone Scouts'' einführte für Jungen, denen es nicht möglich war, einem Pfadfindertrupp beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hargrave war ein Quäker und damit Pazifist. Im ersten Weltkrieg verweigerte er den Waffengebrauch und diente daraufhin als Krankenträger. Er wurde verletzt und kehrte als Invalide nach England zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 ernannte [[Baden-Powell]] Hargrave zum „Beauftragten für Zeltlager und ''woodcraft''“ im Pfadfinder-Hauptquartier. Bald traten jedoch unterschiedliche Auffassungen und Einstellungen zu Tage. Hargrave kritisierte offen den stark patriotischen Kurs der Pfadfinderbewegung zu dieser Zeit. Seine Erlebnisse im Krieg hatten ihn tief erschüttert. Hargrave wurde heftiger Zivilisationskritiker und wünschte sich eine gesellschaftliche Erneuerung durch ein natürlicheres Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 schrieb er ''The Great War brings It Home'' und ''Tribal Training'' ([[Stamm]]eserziehung). Im Jahr darauf gründete er die Organisation ''Kindred of the Kibbo Kift''. Daraufhin wurde ihm sein Posten in der Pfadfinderkommission entzogen, was den Bruch mir der Bewegung besiegelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
John Hargrave: ''&amp;quot;Kibbo Kift - Die Waldverwandtschaft&amp;quot;'', Faksimile-Ausgabe, [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-185-9&lt;br /&gt;
John Hargrave: ''&amp;quot;Das Wigmanbuch&amp;quot;'', Faksimile-Ausgabe, [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-186-6&lt;br /&gt;
John Hargrave: ''&amp;quot;Stammeserziehung&amp;quot;'', Faksimile-Ausgabe, [[Spurbuchverlag]], Baunach 1995, ISBN 978-3-88778-195-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Hargrave, John]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hargrave, John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Robert_Baden-Powell&amp;diff=47157</id>
		<title>Robert Baden-Powell</title>
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		<updated>2016-11-10T13:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Bücher von Robert Baden-Powell */  Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:baden-powell1.jpg|right|Lord Baden-Powell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell of Gilwell''' (* 22. Februar 1857 in London; † 8. Januar 1941 in [[Nyeri]], Kenia), ist der Gründer der [[Pfadfinderbewegung]]. Pfadfinder verwenden häufig auch den Namen '''BiPi''', der aus den Initialen seines Nachnamens abgeleitet ist. Zu seinen Ehren werden am 22. Februar von den Weltpfadfinderverbänden der [[Founder's Day]] und der [[Thinking Day]] begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
===Kindheit und Jugend===&lt;br /&gt;
Robert Stephenson Smyth Powell (Rufname Stephenson, Stephe oder Ste) war das achte von zehn Kindern aus der Ehe von Henrietta Grace Smyth mit dem Pfarrer und Mathematikprofessor Baden Powell. Drei der Kinder waren allerdings schon vor Stephensons Geburt verstorben. Der Vater hatte außerdem vier Kinder aus einer früheren Ehe. Er starb als Stephenson drei Jahre alt war. Danach wuchs Stephenson mit seinen Geschwistern bei der Mutter auf, die für ihn zur Vorbildfigur wurde. Von ihr lernte er die Bedeutung der Tugend der Ritterlichkeit und die Bedeutung von Verantwortung. Später wurde Admiral W. Smyth, Kartograph und Astronom (Großvater mütterlicherseits) zum Vorbild. Dieser weckte in Stephenson das Interesse für die Naturforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stephenson zwölf Jahre alt war, änderte seine Mutter den Familiennamen in Baden-Powell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit im Internat an der bekannten ''Charterhouse School'' verbrachte Stephenson viel Zeit in den nahen Parks und Wäldern um die Natur zu beobachten. Er nannte es die ''Wissenschaft des Waldes''. In den Schulferien ging er mit Freunden oft auf Reisen bis nach Norwegen, [[Orientierung|orientierte]] sich an den Sternen und mit Hilfe des [[Kompass]] und lagerte im Freien, ernährte sich von selbstgefangenem Fisch der über dem Feuer zubereitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienst in Indien===&lt;br /&gt;
Mit einem mittelmäßigen Abschlusszeugnis verließ Baden-Powell Charterhouse 1876. Nachdem er die akademischen Anforderungen des Balliol College in Oxford nicht erfüllen konnte, bewarb er sich bei der Armee um einen Ausbildungsplatz als Offizier. Das Aufnahmeexamen legte er als zweitbester Prüfling ab und wurde daraufhin sofort zum Unterleutnant befördert. Da er ein guter Reiter war entschied sich Baden-Powell für die Kavallerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde zu einem Kavallerieregiment nach Indien verlegt. Dort vertrieb er sich die freie Zeit vor allem im Dschungel um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Auch als Entertainer begeisterte Baden-Powell seine Kameraden. Er organisierte Theateraufführungen und sang selbstkomponierte Lieder. Hier kam er auch zu seinem Spitznamen Bi Pi, denn er wurde von vielen Kameraden mit den Initialen seines namens B. P. angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde nach einigen Dienstjahren Schießausbilder seines Regiments und beschäftigte sich im Folgenden zunehmend mit Ausbildungsfragen. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei schon früh auf die militärische Aufklärung, im Englischen ''scouting'' genannt. Die althergebrachte Vorstellung, die Kavallerie sei vor allem für berittene Angriffe da, teilte er nicht. Er hielt nicht viel von Drill und versuchte stattdessen seine Scouts für ihre Aufgabe zu gewinnen. Er gab keine Befehle sondern Tipps die seine Scouts dazu befähigten selbständige Lösungen für die gestellten Aufgaben zu entwickeln und entgegen der militärischen Tradition der Befehlsausführung eigene Verantwortung zu übernehmen. Die Scouts teilte Baden-Powell bei Einsätzen in kleine Patrouillen von um die fünf Mann. Jede Patrouille hatte einen besonders erfahrenen Scout der die Patrouille anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell verließ sein Regiment für einige Jahre, als ihm 1887 der Posten als Adjutant seines Onkels, des Generals Sir Henry Smyth, angeboten wurde. Unter dessen Befehl war er an der Niederschlagung eines Zuluaufstands in Südafrika beteiligt, dort fiel ihm eine Holzperlenkette des Zulukönigs Dinizulu in die Hände. Die Perlen wurden 1919 und in den folgenden Jahren für die [[Woodbadge]] Perlen verwendet. Als General Smyth 1890 nach Malta versetzt wurde, begleitete ihn Baden-Powell. Er wurde zusätzlich zum Nachrichtenoffizier ernannt und reiste in dieser Funktion in den folgenden Jahren vor allem in Südosteuropa. 1893 kehrte er zu seinem Kavallerieregiment zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westafrika wurde Baden-Powell beordert, um die Ashantiexpedition (1895–1896) zu unterstützen. Das unabhängige Ashantireich war ein politischer Unruheherd zwischen den europäischen Kolonien. Ziel der Expedition war die Festsetzung des Ashanti-Herrschers Prempeh und seiner Familie. Baden-Powells Aufgabe war es, mit einem Korps von Einheimischen den britischen Truppen den Weg von der Küste zur Ashanti-Hauptstadt im Landesinneren zu ebnen. Dazu musste die vorhandene Straße erweitert, Brücken gebaut, Lagerplätze, Forts und Versorgungsdepots angelegt werden. Die Mission verlief erfolgreich: Prempeh wurde von den Briten gefangen genommen und ins Exil geschickt. Baden-Powell schrieb seine Erfahrungen als Buch nieder (''The Downfall of Prempeh'', 1896).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 nahm Baden-Powell an einer Militäroperation gegen die Matabele teil und lernte das Kuduhorn als Signalinstrument der Eingeborenen kennen. Als Souvenir dieses Einsatzes behielt er sich ein [[Kuduhorn]]. Dieses Instrument sollte später in der Pfadfinderbewegung eine Rolle spielen. Von Matabele-Kriegern erhielt Baden-Powell auch den Spitznamen [[Impeesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab April 1897 war er für zwei Jahre befehlshabender Offizier eines Kavallerieregiments in Indien. 1899 erschien in England sein Buch ''[[Aids to Scouting]]''. Die Armeeführung empfahl das dünne Heftchen als offizielle Ausbildungslektüre für Offiziersanwärter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verteidigung von Mafeking===&lt;br /&gt;
Im selben Jahr spitzte sich die Situation in Südafrika wieder zu. Baden-Powell wurde umgehend wieder in die Kapkolonie abkommandiert, um britische Streitkräfte auf den erwarteten [http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Burenkrieg zweiten Burenkrieg] (1899-1902) vorzubereiten. Er stationierte sich mit seiner Garnison im strategisch wichtigen Mafeking. Am 11. Oktober 1899 belagerten die Buren die Stadt mit 7500 Mann. Die Übermacht war überwältigend. Den Buren standen in der Stadt nur 700 Soldaten sowie 300 nur bedingt kriegstaugliche Zivilisten gegenüber. Als ein Abgesandter der Buren Baden-Powell zur Kapitulation aufforderte, lehnte dieser jedoch ohne weiteren Kommentar selbstbewusst ab.&lt;br /&gt;
Bei der Verteidigung der Stadt setzte Baden-Powell auf die List und täuschte den Angreifern eine weit größere Zahl an Verteidigern vor, als tatsächlich in der Stadt waren. Er ließ Strohpuppen anfertigen, die er an für den Feind gut sichtbaren Positionen postieren ließ. Es wurden auch Holzgewehre geschnitzt und Attrappen von Geschützen aufgebaut. Seine Soldaten ließ er stets von wechselnden Positionen Schüsse abfeuern so dass die belagernden Truppen glaubten, in der Stadt wimmelte es von Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mafeking gab es während der Belagerung ein Kadettenkorps von Jungen ab elf Jahren, die als Sanitäter oder Melder eingesetzt wurden. Dabei stellte Baden-Powell fest, dass die Jungen durchaus für verantwortungsvolle Aufgaben eingesetzt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Täuschungsmanöver und den Einsatz der Jugendlichen von Mafeking schaffte es Baden-Powell die Stadt 217 Tage lang zu halten, ohne dass sich die belagernden Buren trauten die Stadt anzugreifen. Im Mai 1900 traf dann endlich ein britisches Kommando ein, das die Stadt befreite. Die erfolgreiche Verteidigung Mafekings machte Baden-Powell zu Nationalhelden. Kinder und Haustiere wurden nach ihm benannt. Er wurde von der englischen Königin zum Generalmajor befördert und war mit 43 Jahren der jüngste General Englands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Krieg in Südafrika war noch nicht beendet: Die Buren gingen zu einer Guerillataktik über. Baden-Powell wurde mit der Organisation einer berittenen Polizeitruppe in Südafrika beauftragt. Diese Polizei war in mancher Hinsicht ein „Prototyp“ für das spätere Pfadfindertum. So setzte Baden-Powell bei ihr seine eigene Erziehungsmethode ein, die später auch in der Pfadfinderbewegung zur Verwendung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 kehrte Baden-Powell auf Krankenurlaub für einige Monate nach England zurück. Als er englischen Boden betrat wurde er mit großer Begeisterung empfangen. Besonders die Jugend war von Baden-Powells Taten begeistert und hatten sich sein Buch ''Aids to Scouting'' gekauft. Das Buch hatte es somit von der militärischen Ausbildungslektüre zum Jugendbuch geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde er zum Generalinspekteur der britischen Kavallerie ernannt; in dieser Position besuchte er im Laufe der nächsten vier Jahre weltweit Kavallerieschulen. Später übernahm er das Kommando einer Reserveeinheit in England, bevor er 1910 endgültig aus dem Militärdienst schied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der erste Pfadfinder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell hatte sich während seiner Militärzeit früh als fähiger Ausbilder junger Rekruten bewiesen. Zurück in England, wo ihm von so vielen Jugendlichen Verehrung entgegenschlug, wandte er sich zunehmend dem Gedanken der Jugendarbeit zu. 1903 wurde er Vizepräsident ehrenhalber der christlichen Jugendorganisation „Boys’ Brigade“. Dem Gründer dieser Organisation gegenüber erwähnte er eines Tages, dass ''scouting'' das Programm für die Jungen noch attraktiver machen würde als die dort üblichen Drill-Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren sammelte Baden-Powell nach und nach Ideen für ein eigenes Jugendprogramm. 1906 schickte er einen ersten schriftlichen Entwurf für ein Pfadfinderprogramm an verschiedene Organisationen. Im nächsten Jahr führte er auf [[Brownsea Island]] ein Probelager durch, unter anderem mit Mitgliedern der „Boys’ Brigade“. 1908 erschien schließlich das fertige Werk unter dem Titel ''[[Scouting for Boys]]''. Der Erfolg war durchschlagend, und bald bildeten Jungen in ganz England selbständige Pfadfindersippen und -trupps. Neben seinen beruflichen Pflichten fiel Baden-Powell damit die Aufgabe zu, die wachsende Pfadfinderbewegung zu koordinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 ging B.P. in Pension und folgte Einladungen von Pfadfindern aus aller Welt, bis er 1912 sein Herz an eine 32 Jahre jüngere Frau namens [[Olave St. Claire Soames]] verlor und sie noch im selben Jahr heiratete. Das Paar bekam drei Kinder: 1913 Sohn Peter, die Töchter Heather und Betty 1915 und 1917. Die Organisation der Pfadfinderinnen, die sich zu „Girl Guides“ umbenannten, wurde von Olave Baden-Powell übernommen, während sich B.P. weiterhin um die männlichen Pfadfinder kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1910 wurde Baden-Powell mit Ehrendoktoraten verschiedener Universitäten geehrt, ihm wurden hohe Orden aus aller Welt verliehen und er erhielt hohe Pfadfinderauszeichnungen von den nationalen Pfadfinderverbänden z.B. 1927  auf einem Großlager in Schweden das Große Dankabzeichen vom [[ÖPB]] und die Goldene Gemse des ÖPB (''bis 2000 nur 5 mal verliehen'').   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:R-Baden-Powell39190u.jpg|thumb|135px|Robert Baden-Powell]]&lt;br /&gt;
Ein schottischer Geschäftsmann schenkte den Pfadfindern im Jahr 1919 schließlich den [[Gilwell]]-Park bei London, wo B.P. ein Ausbildungszentrum für [[Scoutmaster]] installierte. Ein Jahr später wurde er beim 1.Welt-[[Jamboree]] zum „Chief Scout of the World“ ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde 1921 Baronet und 1929 Baron Baden-Powell, of Gilwell. Die Verleihung dieses Titels verkündete am 3.Welt-Jamboree in Birkenhead im Auftrag Königs George V. der Prince of Wales (Edward VIII) in voller Pfadfinderuniform. Ebenfalls während des 3.Welt-Jamborees erhält Bipi ein besonderes Geschenk von den Pfadfindern. Es ist ein Rolls-Royce und ein Wohnwagen. Bipi tauft ihn [[Jam Roll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 hielt Baden-Powell auf dem 5.Welt-Jamboree in Vogelenzang (Niederlande) seine Abschiedsrede an die Pfadfinder.[http://www.pinetreeweb.com/bp-pix39.htm] Im Jahr darauf ließ er sich und seiner Frau ein Wohnhaus in [[Nyeri]] (Kenia) bauen, das er [[Paxtu]] nannte. Im Oktober 1938 verließ er England endgültig und lebte bis zu seinem Lebensende in Nyeri. Baden-Powell starb am 8. Januar 1941 und hinterließ allen Pfadfindern einen [[Abschiedsbrief_an_die_Pfadfinder_der_Welt|Abschiedsbrief]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher von Robert Baden-Powell ===&lt;br /&gt;
* 1884 ''Reconnaissance and Scouting''&lt;br /&gt;
* 1885 ''Cavalry Instruction''&lt;br /&gt;
* 1896 ''The Downfall of Prempeh''&lt;br /&gt;
* 1897 ''The Matabele Campaign''&lt;br /&gt;
* 1899 ''Aids to Scouting for N.C.O.s and Men''&lt;br /&gt;
* 1908 ''[[Scouting for Boys]]''&lt;br /&gt;
* 1909 ''Yarns for Boy Scouts''&lt;br /&gt;
* 1915 ''Indian Memories''&lt;br /&gt;
* 1915 ''My Adventures as a Spy''; Faksimile-Ausgabe, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN: 978-3-88778-424-9&lt;br /&gt;
* 1916 ''The Wolf Cub’s Handbook''&lt;br /&gt;
* 1918 ''Girl Guiding''&lt;br /&gt;
* 1919 ''Aids to Scoutmastership''&lt;br /&gt;
* 1922 ''[[Rovering to Success]]''&lt;br /&gt;
* 1933 ''Lessons from the Varsity of Life''&lt;br /&gt;
* 1937 ''African Adventures''&lt;br /&gt;
* 1939 ''Paddle Your Own Canoe''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher über Robert Baden-Powell===&lt;br /&gt;
* Tim Jeal: Baden-Powell. Gründer der Pfadfinderbewegung - Biografie; Wesel 2007; 765 Seiten; ISBN 978-3-926308-11-5&lt;br /&gt;
* Mario Sica (Hrsg.): SPUREN DES GRÜNDERS. Etwa 650 Zitate aus den Schriften von Lord Robert Baden Powell [...]; Düsseldorf 1988; 166 Seiten; ISBN 3-927349-03-8 &lt;br /&gt;
* E. E. Reynolds: BIPI; Augsburg u. Basel 1955 (2. Auflage); 173 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
* [[Baden Powell (Zitate)]] im Scout-O-Wiki&lt;br /&gt;
* {{WikiquoteDE|Robert_Baden-Powell}}&lt;br /&gt;
* {{WikiquoteEN|Robert_Baden-Powell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Robert_Baden-Powell|Ausführlicher Artikel in der Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scoutbase.org.uk/library/hqdocs/facts/pdfs/fs295301.pdf Facts-Sheet der Englischen Pfadfinder (englisch) zu Baden Powell] (gute Zusammenfassung auf 4 Seiten)&lt;br /&gt;
* [http://www.gutenberg.org/browse/authors/b#a2144 Freie Bücher von Robert Baden-Powell auf gutenberg.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.pinetreeweb.com/B-P.htm Ausführliche Infos beim Pinetreeweb (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftungpfadfinden.de/index.php?id=236 Baden-Powell Biografie in deutscher Sprache von Tim Jeal in der Übersetzung von Cornelius Hartz], VDL-Verlag 2007 ISBN 9783926308115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WOSM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Baden-Powell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Robert_Baden-Powell&amp;diff=47156</id>
		<title>Robert Baden-Powell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Robert_Baden-Powell&amp;diff=47156"/>
		<updated>2016-11-10T13:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: /* Bücher von Robert Baden-Powell */  Faksimile zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:baden-powell1.jpg|right|Lord Baden-Powell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell of Gilwell''' (* 22. Februar 1857 in London; † 8. Januar 1941 in [[Nyeri]], Kenia), ist der Gründer der [[Pfadfinderbewegung]]. Pfadfinder verwenden häufig auch den Namen '''BiPi''', der aus den Initialen seines Nachnamens abgeleitet ist. Zu seinen Ehren werden am 22. Februar von den Weltpfadfinderverbänden der [[Founder's Day]] und der [[Thinking Day]] begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
===Kindheit und Jugend===&lt;br /&gt;
Robert Stephenson Smyth Powell (Rufname Stephenson, Stephe oder Ste) war das achte von zehn Kindern aus der Ehe von Henrietta Grace Smyth mit dem Pfarrer und Mathematikprofessor Baden Powell. Drei der Kinder waren allerdings schon vor Stephensons Geburt verstorben. Der Vater hatte außerdem vier Kinder aus einer früheren Ehe. Er starb als Stephenson drei Jahre alt war. Danach wuchs Stephenson mit seinen Geschwistern bei der Mutter auf, die für ihn zur Vorbildfigur wurde. Von ihr lernte er die Bedeutung der Tugend der Ritterlichkeit und die Bedeutung von Verantwortung. Später wurde Admiral W. Smyth, Kartograph und Astronom (Großvater mütterlicherseits) zum Vorbild. Dieser weckte in Stephenson das Interesse für die Naturforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stephenson zwölf Jahre alt war, änderte seine Mutter den Familiennamen in Baden-Powell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit im Internat an der bekannten ''Charterhouse School'' verbrachte Stephenson viel Zeit in den nahen Parks und Wäldern um die Natur zu beobachten. Er nannte es die ''Wissenschaft des Waldes''. In den Schulferien ging er mit Freunden oft auf Reisen bis nach Norwegen, [[Orientierung|orientierte]] sich an den Sternen und mit Hilfe des [[Kompass]] und lagerte im Freien, ernährte sich von selbstgefangenem Fisch der über dem Feuer zubereitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienst in Indien===&lt;br /&gt;
Mit einem mittelmäßigen Abschlusszeugnis verließ Baden-Powell Charterhouse 1876. Nachdem er die akademischen Anforderungen des Balliol College in Oxford nicht erfüllen konnte, bewarb er sich bei der Armee um einen Ausbildungsplatz als Offizier. Das Aufnahmeexamen legte er als zweitbester Prüfling ab und wurde daraufhin sofort zum Unterleutnant befördert. Da er ein guter Reiter war entschied sich Baden-Powell für die Kavallerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde zu einem Kavallerieregiment nach Indien verlegt. Dort vertrieb er sich die freie Zeit vor allem im Dschungel um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Auch als Entertainer begeisterte Baden-Powell seine Kameraden. Er organisierte Theateraufführungen und sang selbstkomponierte Lieder. Hier kam er auch zu seinem Spitznamen Bi Pi, denn er wurde von vielen Kameraden mit den Initialen seines namens B. P. angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde nach einigen Dienstjahren Schießausbilder seines Regiments und beschäftigte sich im Folgenden zunehmend mit Ausbildungsfragen. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei schon früh auf die militärische Aufklärung, im Englischen ''scouting'' genannt. Die althergebrachte Vorstellung, die Kavallerie sei vor allem für berittene Angriffe da, teilte er nicht. Er hielt nicht viel von Drill und versuchte stattdessen seine Scouts für ihre Aufgabe zu gewinnen. Er gab keine Befehle sondern Tipps die seine Scouts dazu befähigten selbständige Lösungen für die gestellten Aufgaben zu entwickeln und entgegen der militärischen Tradition der Befehlsausführung eigene Verantwortung zu übernehmen. Die Scouts teilte Baden-Powell bei Einsätzen in kleine Patrouillen von um die fünf Mann. Jede Patrouille hatte einen besonders erfahrenen Scout der die Patrouille anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell verließ sein Regiment für einige Jahre, als ihm 1887 der Posten als Adjutant seines Onkels, des Generals Sir Henry Smyth, angeboten wurde. Unter dessen Befehl war er an der Niederschlagung eines Zuluaufstands in Südafrika beteiligt, dort fiel ihm eine Holzperlenkette des Zulukönigs Dinizulu in die Hände. Die Perlen wurden 1919 und in den folgenden Jahren für die [[Woodbadge]] Perlen verwendet. Als General Smyth 1890 nach Malta versetzt wurde, begleitete ihn Baden-Powell. Er wurde zusätzlich zum Nachrichtenoffizier ernannt und reiste in dieser Funktion in den folgenden Jahren vor allem in Südosteuropa. 1893 kehrte er zu seinem Kavallerieregiment zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westafrika wurde Baden-Powell beordert, um die Ashantiexpedition (1895–1896) zu unterstützen. Das unabhängige Ashantireich war ein politischer Unruheherd zwischen den europäischen Kolonien. Ziel der Expedition war die Festsetzung des Ashanti-Herrschers Prempeh und seiner Familie. Baden-Powells Aufgabe war es, mit einem Korps von Einheimischen den britischen Truppen den Weg von der Küste zur Ashanti-Hauptstadt im Landesinneren zu ebnen. Dazu musste die vorhandene Straße erweitert, Brücken gebaut, Lagerplätze, Forts und Versorgungsdepots angelegt werden. Die Mission verlief erfolgreich: Prempeh wurde von den Briten gefangen genommen und ins Exil geschickt. Baden-Powell schrieb seine Erfahrungen als Buch nieder (''The Downfall of Prempeh'', 1896).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 nahm Baden-Powell an einer Militäroperation gegen die Matabele teil und lernte das Kuduhorn als Signalinstrument der Eingeborenen kennen. Als Souvenir dieses Einsatzes behielt er sich ein [[Kuduhorn]]. Dieses Instrument sollte später in der Pfadfinderbewegung eine Rolle spielen. Von Matabele-Kriegern erhielt Baden-Powell auch den Spitznamen [[Impeesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab April 1897 war er für zwei Jahre befehlshabender Offizier eines Kavallerieregiments in Indien. 1899 erschien in England sein Buch ''[[Aids to Scouting]]''. Die Armeeführung empfahl das dünne Heftchen als offizielle Ausbildungslektüre für Offiziersanwärter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verteidigung von Mafeking===&lt;br /&gt;
Im selben Jahr spitzte sich die Situation in Südafrika wieder zu. Baden-Powell wurde umgehend wieder in die Kapkolonie abkommandiert, um britische Streitkräfte auf den erwarteten [http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Burenkrieg zweiten Burenkrieg] (1899-1902) vorzubereiten. Er stationierte sich mit seiner Garnison im strategisch wichtigen Mafeking. Am 11. Oktober 1899 belagerten die Buren die Stadt mit 7500 Mann. Die Übermacht war überwältigend. Den Buren standen in der Stadt nur 700 Soldaten sowie 300 nur bedingt kriegstaugliche Zivilisten gegenüber. Als ein Abgesandter der Buren Baden-Powell zur Kapitulation aufforderte, lehnte dieser jedoch ohne weiteren Kommentar selbstbewusst ab.&lt;br /&gt;
Bei der Verteidigung der Stadt setzte Baden-Powell auf die List und täuschte den Angreifern eine weit größere Zahl an Verteidigern vor, als tatsächlich in der Stadt waren. Er ließ Strohpuppen anfertigen, die er an für den Feind gut sichtbaren Positionen postieren ließ. Es wurden auch Holzgewehre geschnitzt und Attrappen von Geschützen aufgebaut. Seine Soldaten ließ er stets von wechselnden Positionen Schüsse abfeuern so dass die belagernden Truppen glaubten, in der Stadt wimmelte es von Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mafeking gab es während der Belagerung ein Kadettenkorps von Jungen ab elf Jahren, die als Sanitäter oder Melder eingesetzt wurden. Dabei stellte Baden-Powell fest, dass die Jungen durchaus für verantwortungsvolle Aufgaben eingesetzt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Täuschungsmanöver und den Einsatz der Jugendlichen von Mafeking schaffte es Baden-Powell die Stadt 217 Tage lang zu halten, ohne dass sich die belagernden Buren trauten die Stadt anzugreifen. Im Mai 1900 traf dann endlich ein britisches Kommando ein, das die Stadt befreite. Die erfolgreiche Verteidigung Mafekings machte Baden-Powell zu Nationalhelden. Kinder und Haustiere wurden nach ihm benannt. Er wurde von der englischen Königin zum Generalmajor befördert und war mit 43 Jahren der jüngste General Englands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Krieg in Südafrika war noch nicht beendet: Die Buren gingen zu einer Guerillataktik über. Baden-Powell wurde mit der Organisation einer berittenen Polizeitruppe in Südafrika beauftragt. Diese Polizei war in mancher Hinsicht ein „Prototyp“ für das spätere Pfadfindertum. So setzte Baden-Powell bei ihr seine eigene Erziehungsmethode ein, die später auch in der Pfadfinderbewegung zur Verwendung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 kehrte Baden-Powell auf Krankenurlaub für einige Monate nach England zurück. Als er englischen Boden betrat wurde er mit großer Begeisterung empfangen. Besonders die Jugend war von Baden-Powells Taten begeistert und hatten sich sein Buch ''Aids to Scouting'' gekauft. Das Buch hatte es somit von der militärischen Ausbildungslektüre zum Jugendbuch geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde er zum Generalinspekteur der britischen Kavallerie ernannt; in dieser Position besuchte er im Laufe der nächsten vier Jahre weltweit Kavallerieschulen. Später übernahm er das Kommando einer Reserveeinheit in England, bevor er 1910 endgültig aus dem Militärdienst schied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der erste Pfadfinder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell hatte sich während seiner Militärzeit früh als fähiger Ausbilder junger Rekruten bewiesen. Zurück in England, wo ihm von so vielen Jugendlichen Verehrung entgegenschlug, wandte er sich zunehmend dem Gedanken der Jugendarbeit zu. 1903 wurde er Vizepräsident ehrenhalber der christlichen Jugendorganisation „Boys’ Brigade“. Dem Gründer dieser Organisation gegenüber erwähnte er eines Tages, dass ''scouting'' das Programm für die Jungen noch attraktiver machen würde als die dort üblichen Drill-Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren sammelte Baden-Powell nach und nach Ideen für ein eigenes Jugendprogramm. 1906 schickte er einen ersten schriftlichen Entwurf für ein Pfadfinderprogramm an verschiedene Organisationen. Im nächsten Jahr führte er auf [[Brownsea Island]] ein Probelager durch, unter anderem mit Mitgliedern der „Boys’ Brigade“. 1908 erschien schließlich das fertige Werk unter dem Titel ''[[Scouting for Boys]]''. Der Erfolg war durchschlagend, und bald bildeten Jungen in ganz England selbständige Pfadfindersippen und -trupps. Neben seinen beruflichen Pflichten fiel Baden-Powell damit die Aufgabe zu, die wachsende Pfadfinderbewegung zu koordinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 ging B.P. in Pension und folgte Einladungen von Pfadfindern aus aller Welt, bis er 1912 sein Herz an eine 32 Jahre jüngere Frau namens [[Olave St. Claire Soames]] verlor und sie noch im selben Jahr heiratete. Das Paar bekam drei Kinder: 1913 Sohn Peter, die Töchter Heather und Betty 1915 und 1917. Die Organisation der Pfadfinderinnen, die sich zu „Girl Guides“ umbenannten, wurde von Olave Baden-Powell übernommen, während sich B.P. weiterhin um die männlichen Pfadfinder kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1910 wurde Baden-Powell mit Ehrendoktoraten verschiedener Universitäten geehrt, ihm wurden hohe Orden aus aller Welt verliehen und er erhielt hohe Pfadfinderauszeichnungen von den nationalen Pfadfinderverbänden z.B. 1927  auf einem Großlager in Schweden das Große Dankabzeichen vom [[ÖPB]] und die Goldene Gemse des ÖPB (''bis 2000 nur 5 mal verliehen'').   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:R-Baden-Powell39190u.jpg|thumb|135px|Robert Baden-Powell]]&lt;br /&gt;
Ein schottischer Geschäftsmann schenkte den Pfadfindern im Jahr 1919 schließlich den [[Gilwell]]-Park bei London, wo B.P. ein Ausbildungszentrum für [[Scoutmaster]] installierte. Ein Jahr später wurde er beim 1.Welt-[[Jamboree]] zum „Chief Scout of the World“ ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden-Powell wurde 1921 Baronet und 1929 Baron Baden-Powell, of Gilwell. Die Verleihung dieses Titels verkündete am 3.Welt-Jamboree in Birkenhead im Auftrag Königs George V. der Prince of Wales (Edward VIII) in voller Pfadfinderuniform. Ebenfalls während des 3.Welt-Jamborees erhält Bipi ein besonderes Geschenk von den Pfadfindern. Es ist ein Rolls-Royce und ein Wohnwagen. Bipi tauft ihn [[Jam Roll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 hielt Baden-Powell auf dem 5.Welt-Jamboree in Vogelenzang (Niederlande) seine Abschiedsrede an die Pfadfinder.[http://www.pinetreeweb.com/bp-pix39.htm] Im Jahr darauf ließ er sich und seiner Frau ein Wohnhaus in [[Nyeri]] (Kenia) bauen, das er [[Paxtu]] nannte. Im Oktober 1938 verließ er England endgültig und lebte bis zu seinem Lebensende in Nyeri. Baden-Powell starb am 8. Januar 1941 und hinterließ allen Pfadfindern einen [[Abschiedsbrief_an_die_Pfadfinder_der_Welt|Abschiedsbrief]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher von Robert Baden-Powell ===&lt;br /&gt;
* 1884 ''Reconnaissance and Scouting''&lt;br /&gt;
* 1885 ''Cavalry Instruction''&lt;br /&gt;
* 1896 ''The Downfall of Prempeh''&lt;br /&gt;
* 1897 ''The Matabele Campaign''&lt;br /&gt;
* 1899 ''Aids to Scouting for N.C.O.s and Men''&lt;br /&gt;
* 1908 ''[[Scouting for Boys]]''&lt;br /&gt;
* 1909 ''Yarns for Boy Scouts''&lt;br /&gt;
* 1915 ''Indian Memories''&lt;br /&gt;
* 1915 ''My Adventures as a Spy''; Faksimilie-Ausgabe, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN: 978-3-88778-424-9&lt;br /&gt;
* 1916 ''The Wolf Cub’s Handbook''&lt;br /&gt;
* 1918 ''Girl Guiding''&lt;br /&gt;
* 1919 ''Aids to Scoutmastership''&lt;br /&gt;
* 1922 ''[[Rovering to Success]]''&lt;br /&gt;
* 1933 ''Lessons from the Varsity of Life''&lt;br /&gt;
* 1937 ''African Adventures''&lt;br /&gt;
* 1939 ''Paddle Your Own Canoe''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher über Robert Baden-Powell===&lt;br /&gt;
* Tim Jeal: Baden-Powell. Gründer der Pfadfinderbewegung - Biografie; Wesel 2007; 765 Seiten; ISBN 978-3-926308-11-5&lt;br /&gt;
* Mario Sica (Hrsg.): SPUREN DES GRÜNDERS. Etwa 650 Zitate aus den Schriften von Lord Robert Baden Powell [...]; Düsseldorf 1988; 166 Seiten; ISBN 3-927349-03-8 &lt;br /&gt;
* E. E. Reynolds: BIPI; Augsburg u. Basel 1955 (2. Auflage); 173 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
* [[Baden Powell (Zitate)]] im Scout-O-Wiki&lt;br /&gt;
* {{WikiquoteDE|Robert_Baden-Powell}}&lt;br /&gt;
* {{WikiquoteEN|Robert_Baden-Powell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Robert_Baden-Powell|Ausführlicher Artikel in der Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scoutbase.org.uk/library/hqdocs/facts/pdfs/fs295301.pdf Facts-Sheet der Englischen Pfadfinder (englisch) zu Baden Powell] (gute Zusammenfassung auf 4 Seiten)&lt;br /&gt;
* [http://www.gutenberg.org/browse/authors/b#a2144 Freie Bücher von Robert Baden-Powell auf gutenberg.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.pinetreeweb.com/B-P.htm Ausführliche Infos beim Pinetreeweb (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftungpfadfinden.de/index.php?id=236 Baden-Powell Biografie in deutscher Sprache von Tim Jeal in der Übersetzung von Cornelius Hartz], VDL-Verlag 2007 ISBN 9783926308115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berühmte Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WOSM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Baden-Powell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Alexander_Lion&amp;diff=47155</id>
		<title>Alexander Lion</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dr. med. Alexander Franz Anton Lion''' (Ali) wurde am 15.12.1870 in Berlin geboren und verstarb am 03. Februar 1962 in Schwabmünchen. Zusammen mit [[Maximilian Bayer]] übersetzte er das Buch ''[[Scouting for Boys]]'' von [[Robert Baden-Powell]] in die deutsche Sprache und erfand das deutsche Wort „Pfadfinden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Ausbildung==&lt;br /&gt;
Alexander Lion wuchs in Berlin auf und besuchte das Gymnasium. Seine Eltern waren Juden. Mit 16 Jahren verließ er die jüdische Gemeinde und lebte ein Zeit lang bekenntnislos. Später ließ er sich katholisch taufen. Das Familiengrab befindet sich am Jüdischen Friedhof in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1876 bis 1880 erhielt er Privatunterricht. Danach besuchte er das Gymnasium und von 1891 bis 1896 studierte er Medizin in Würzburg, Berlin und Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 trat er ins Militär ein und diente unter anderem in Deutsch-Südwestafrika, wo er seinen späteren Mitstreiter Maximilian Bayer kennen lernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfadfinder==&lt;br /&gt;
1908 wurde er beim Lesen der englischen Times auf B.P. aufmerksam. Es begann ein reger Briefverkehr und ein Besuch in London 1909. B.P. nahm während des Besuchs Lion in die [[Pfadfinderbewegung]] auf. Im Anschluss hieran übersetzte Lion, zusammen mit Bayer, das Buch ''Scouting for Boys'' und übersetzte den Begriff ''Boy Scout'' als „Pfadfinder“. Unter dem Titel [[Das Pfadfinderbuch | ''Pfadfinderbuch'']] erschien dieses Buch im Mai 1909. 1909 wurde der Verein „Jugendsport in Wald und Feld“ gegründet. Im Vorstand dieses Vereins waren unter anderem Alexander Lion, Maximilian Bayer und Konsul Georg Baschwitz. Ziel dieses Vereins war Einführung und praktische Erprobung der Pfadfinderarbeit im Deutschen Reich. Im Frühjahr 1909 besuchten britische Pfadfinder Deutschland und wurden von Angehörigen des Vereins „Jugendsport in Wald und Feld“ und Gruppen des [[Wandervogel|Altwandervogels]] betreut. In Bamberg unternahm Alexander Lion gemeinsam mit dem Turnlehrer Heinrich Steinmetz im Sommer 1909 Wanderungen und Pfadfinderspiele mit 20 Schülern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder wurde anfangs aus nationalistischen und antisemitischen Kreisen angefeindet. Aus diesen Kreisen wurde besonders Alexander Lion wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen. Ebenso wurde Georg Baschwitz als „eitler jüdischer Herr“ beschimpft. Der Vereinsname wurde zu „Judensport in Wald und Feld“ verunglimpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurden viele einzelne Pfadfindergruppen im [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutschen Pfadfinderbund]] zusammengeschlossen, maßgeblich unter Beteiligung von Lion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Elise von Hopffgarten]] nahmen sich Lion und Bayer dem Buch [[Pfadfinderbuch für Mädchen]] an und veröffentlichten es 1912. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg diente er als Stabsarzt an verschiedenen Fronten unter Anderem im Osmanischen Reich, das mit dem Deutschen Reich verbündet war. Nach Kriegsende diente er zunächst beim  Grenzschutz Ost und später im Freikorps Epp. Nach seiner Entlassung aus den bewaffneten Verbänden (letzter Dienstgrad: Generaloberst) arbeitete er als Arzt im Kurort Oberhof in Thüringen. Er war zudem Inspekteur des Deutschen Roten Kreuzes im Bezirk Gotha. Von 1923 bis 1926 war er aktives Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich war Ali auch für die Pfadfinderbewegung aktiv. So nahm er vom 23. bis 26. Mai 1931 am 6. Bundeslager des Bundes der Reichspfadfinder auf der Burgruine Greene bei Kreiensen teil. Beim anschließenden Arbeitslager leitete er als Generaloberarzt a.D. mit Unterstützung der Sanitätskolonne Kreiensen die Pfadfinderübungen zum Bereich Erste Hilfe. Nach einem Unfall im Brandleitetunnel nahe Oberhof leistete Lion am 1. August desselben Jahres unter Einsatz seines Lebens Rettungsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
Zuletzt gehörte er der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die 1934 verboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwierigkeiten im 3. Reich==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg und seiner Entlassung arbeitete er als Arzt im thüringischen Oberhof bis er 1935 seine Bürgerrechte verlor, da er von den Nazis als Jude eingestuft wurde. Ali mußte seine Praxis verkaufen. Er fand Unterschlupf im Messnerhaus in Brannenburg am Inn. Ein Plan der Ali eine Anstellung in Palästina als Missionsarzt zu verschaffen, scheiterte weil ihm sein Auslandspaß entzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde er als Anerkennung seiner Verdienste um die Pfadfinderbewegung zum Ehrenfeldmeister des [[Österreichischer Pfadfinderbund|Österreichischen Pfadfinderbundes]] ernannt. Ebenfalls 1936 informierte er in einem vertraulichen Brief von Rom aus das langjährige Mitglied des Weltkomitees und Internationalen Kommissär des Österreichischen Pfadfinderbundes [[Emmerich Teuber|Emmerich „Papa“ Teuber]] über das Doppelspiel der Reichsjugendführung gegenüber der Pfadfinderbewegung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02. November 1938 wurde er von der Gestapo verhaftet. Im Mai 1938 gemeinsam mit den österreichichischen Pfadfindern Helene „Lona“ Prochazka und „Papa“ Teuber vor ein Sondergericht in München gestellt. Er wurde zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt.  1939 kam er wieder frei und zog nach Kolbermoor in Oberbayern, wo er bis 1942 lebte. Nachdem er von einem Mitbürger verraten wurde, versteckte er sich mit Hilfe des Bürgermeisters bis Ende des Krieges. Am 13. April 1944 wurde Lions Bruder Richard und am 19. April 1945 dessen Frau Beatrice im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1945–1962==&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg leitete er das Kreisjugendamt Bad Aibling und wirkte am Aufbau des [[BDP]] mit.&lt;br /&gt;
Am 31.10.1945 erhielt Ali eine Lizenz von den amerikanischen Behörden für den Aufbau von Pfadfindergruppen seines ehemaligen Bundes der Reichschaft Deutscher Pfadfinder. Es war eine der erste Lizenzen, die den Aufbau von Pfadfindergruppen im besetzten Deutschland erlaubte. Im Spätherbst und Winter 1945 veröffentlicht Lion mit Zustimmung der Militärregierung in Zeitungen, Zeitschriften und im Radio Aufrufe an alle ehemaligen Pfadfinder und andere Angehörige der Bündischen Jugend sich bei ihm zu melden um an der Gründung eines Pfadfinderbundes in Bayern mitzuarbeiten. Am Karfreitag 1946 große Besprechung bei Ali in Bad Aibling. Es wurde beschlossen einen gemeinsamen Bund für alle Pfadfinder zu gründen, der zum frühest möglichen Zeitpunkt um Aufnahme in den Weltverband ansuchen soll.  Es wurde auch beschlossen den Namen Reichschaft Deutscher Pfadfinder nicht mehr zu verwenden. Zu Pfingsten 1946 einigte man sich auf den Namen &amp;quot;Bund Deutscher Pfadfinder&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ali wurde Ehrenpräsident des neuen Bundes, der vorerst auf Bayern beschränkt war. Im Februar 1947 wurde der deutsche Pfadfindering in Bayern gegründet. Ihm gehörten die DPSG, die CP und der BDP an. Bayern wurde damit zum Vorbild für ganz Westdeutschland. Alexander Lion stand auch den Pfadfindern in anderen beiden westlichen Besatzungszonen mit Rat und Tat zur Seite. So veröffentlichte Ali in dieser Zeit den Rundbrief ''Der Pfadfinder''. 1947 gründete er die „Gesellschaft zur Förderung des Pfadfindertums e.V.“. 1948 wurde in Karlsruhe der &amp;quot;Bund Deutscher Pfadfinder&amp;quot; gegründet, diesmal für alle drei Westzonen. Alexander Lion war als Ehrengast anwesend. Ali wurde auch Ehrenpräsident des gesamtwestdeutschen BDP. Er hatte dieses Amt bis zu seinem Tod inne. Im Herbst 1949 legte Ali sein Funktion als Kreisjugendamtsleiter zurück. So nahm er 1950 am [[Bundeslager]] des Bund Deutscher Pfadfinder bei Krumbach in Schwaben teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Alexander Lion als „Verfolgter des Nationalsozialistischen Regimes“ anerkannt. Zwischen 1946 und 1948 war er Mitglied der Spruchkammer für Entnazifizierung in Bad Aibling.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Er war der älteste Teilnehmer am [[7th World Jamboree]] in Bad Ischl.&lt;br /&gt;
Ali pflegte vielfältige Kontakte zu Pfadfinderführern und Pfadfinderbünden im Ausland wie z.B. zum neugegründeten Österreichischen Pfadfinderbund .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 03.02.1962 auf Schloss Elmischwang in der Nähe von Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grabstätte==&lt;br /&gt;
Alexander Lion liegt gemeinsam mit seiner Frau am Friedhof der Stadt Fischbach bei Augsburg begraben (Grab Nr.8931). Die Grabstätte und die Grabpacht für 30 Jahre wurde mit Spenden aus deutschen Pfadfinderkreisen finanziert. Die Grabpacht von 1992 bis 2022 wurde von der DPSG Augsburg bezahlt. Es sind Bestrebungen im Gange die Stadt zu überzeugen das Grab in ein Ehrengrab mit ewigem Ruherecht umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
*bronzene Ehrenmedaille zum Königlich Niederländischen Orden von Oranien-Nassau (1889)&lt;br /&gt;
*Preußische Eiserne Kreuz II. Klasse (1914)&lt;br /&gt;
*königlich bayerische Verdienstkreuz II. Klasse (1915)&lt;br /&gt;
*Eiserner Halbmond (1916)&lt;br /&gt;
*Eiserne Kreuz I. Klasse (1918)&lt;br /&gt;
*bayerischen Militärverdienstorden III. Klasse mit Schwertern (1918)&lt;br /&gt;
*Ehrenfeldmeister des [[Österreichischer Pfadfinderbund|Österreichischen Pfadfinderbundes]] (1936)&lt;br /&gt;
*goldene [[Rautenlilie]] des BDP&lt;br /&gt;
*Gedenkstein im [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] auf der Burg Waldeck&lt;br /&gt;
*Ein Stamm im [[DPBM]] führt den Namen Alexander Lion [http://www.stammalexanderlion.de/]&lt;br /&gt;
*Eine Gilde im [[VDAPG]] ist nach Alexander Lion benannt [http://www.apg-lion.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Alexander Lion: ''&amp;quot;Das Pfadfinderbuch&amp;quot;'', Faksimilie der Ausgabe von 1909, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN: 978-3-88778-420-1&lt;br /&gt;
*Stephan Schrölkamp [Hrsg.]: ''&amp;quot;Alexander Lion - Höhen und Tiefen des Lebens - Autobiographisches und Selbstzeugnisse&amp;quot;'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN 978-3-88778-414-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Markus Schneider, Alexander Lion und der Österreichische Pfadfinderbund in Unser Weg-Die Zeitschrift des Österreichischen Pfadfinderbundes 2/2011, S.23-24&lt;br /&gt;
*[[Scouting]] 1/09: 100 Jahre Pfadfinder in Deutschland, S.40-42&lt;br /&gt;
*[[Stephan Schrölkamp]]: Gründerväter der Pfadfinderbewegung: Bd. 1, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2004. ISBN 978-3-88778-226-9&lt;br /&gt;
*Harry Neyer (März 1962). &amp;quot;Er schuf den Namen Pfadfinder-50 Jahre Dienst des Pfadfindertums&amp;quot; in Jugend am Lagerfeuer-Bubenzeitschrift der Pfadfinder Österreichs 3/1962, S.51,64.  &lt;br /&gt;
*Aus der Pfadfinderwelt, Deutschland in Unser Ziel-Organ für Führer und Mitarbeiter der Pfadfinder Österreichs 4/1962, S.63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Lion Ausführlicher Artikel bei Wikipedia (teilweise fehlerhaft)]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfindergeschichte_im_deutschsprachigen_Raum Pfadfindergeschichte im deutschsprachigen Raum in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=45139039&amp;amp;aref=image035/0552/cqsp196207089-P2P-089.pdf&amp;amp;thumb=false Seite 89 der Spiegelausgabe 7/1962 (14.2.1962) mit der Meldung Alexander Lion verstorben]&lt;br /&gt;
* [http://www.aufdempfaddeslebens.de/downloads/forum12008.pdf FORUM für Pfadfindergeschichte 1/08 mit interessanten Informationen über Alexander Lion, S.3-5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Alexander_Lion&amp;diff=47154</id>
		<title>Alexander Lion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Alexander_Lion&amp;diff=47154"/>
		<updated>2016-11-10T13:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Absatz Veröffentlichungen erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dr. med. Alexander Franz Anton Lion''' (Ali) wurde am 15.12.1870 in Berlin geboren und verstarb am 03. Februar 1962 in Schwabmünchen. Zusammen mit [[Maximilian Bayer]] übersetzte er das Buch ''[[Scouting for Boys]]'' von [[Robert Baden-Powell]] in die deutsche Sprache und erfand das deutsche Wort „Pfadfinden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Ausbildung==&lt;br /&gt;
Alexander Lion wuchs in Berlin auf und besuchte das Gymnasium. Seine Eltern waren Juden. Mit 16 Jahren verließ er die jüdische Gemeinde und lebte ein Zeit lang bekenntnislos. Später ließ er sich katholisch taufen. Das Familiengrab befindet sich am Jüdischen Friedhof in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1876 bis 1880 erhielt er Privatunterricht. Danach besuchte er das Gymnasium und von 1891 bis 1896 studierte er Medizin in Würzburg, Berlin und Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 trat er ins Militär ein und diente unter anderem in Deutsch-Südwestafrika, wo er seinen späteren Mitstreiter Maximilian Bayer kennen lernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfadfinder==&lt;br /&gt;
1908 wurde er beim Lesen der englischen Times auf B.P. aufmerksam. Es begann ein reger Briefverkehr und ein Besuch in London 1909. B.P. nahm während des Besuchs Lion in die [[Pfadfinderbewegung]] auf. Im Anschluss hieran übersetzte Lion, zusammen mit Bayer, das Buch ''Scouting for Boys'' und übersetzte den Begriff ''Boy Scout'' als „Pfadfinder“. Unter dem Titel [[Das Pfadfinderbuch | ''Pfadfinderbuch'']] erschien dieses Buch im Mai 1909. 1909 wurde der Verein „Jugendsport in Wald und Feld“ gegründet. Im Vorstand dieses Vereins waren unter anderem Alexander Lion, Maximilian Bayer und Konsul Georg Baschwitz. Ziel dieses Vereins war Einführung und praktische Erprobung der Pfadfinderarbeit im Deutschen Reich. Im Frühjahr 1909 besuchten britische Pfadfinder Deutschland und wurden von Angehörigen des Vereins „Jugendsport in Wald und Feld“ und Gruppen des [[Wandervogel|Altwandervogels]] betreut. In Bamberg unternahm Alexander Lion gemeinsam mit dem Turnlehrer Heinrich Steinmetz im Sommer 1909 Wanderungen und Pfadfinderspiele mit 20 Schülern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinder wurde anfangs aus nationalistischen und antisemitischen Kreisen angefeindet. Aus diesen Kreisen wurde besonders Alexander Lion wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen. Ebenso wurde Georg Baschwitz als „eitler jüdischer Herr“ beschimpft. Der Vereinsname wurde zu „Judensport in Wald und Feld“ verunglimpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurden viele einzelne Pfadfindergruppen im [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutschen Pfadfinderbund]] zusammengeschlossen, maßgeblich unter Beteiligung von Lion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Elise von Hopffgarten]] nahmen sich Lion und Bayer dem Buch [[Pfadfinderbuch für Mädchen]] an und veröffentlichten es 1912. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg diente er als Stabsarzt an verschiedenen Fronten unter Anderem im Osmanischen Reich, das mit dem Deutschen Reich verbündet war. Nach Kriegsende diente er zunächst beim  Grenzschutz Ost und später im Freikorps Epp. Nach seiner Entlassung aus den bewaffneten Verbänden (letzter Dienstgrad: Generaloberst) arbeitete er als Arzt im Kurort Oberhof in Thüringen. Er war zudem Inspekteur des Deutschen Roten Kreuzes im Bezirk Gotha. Von 1923 bis 1926 war er aktives Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich war Ali auch für die Pfadfinderbewegung aktiv. So nahm er vom 23. bis 26. Mai 1931 am 6. Bundeslager des Bundes der Reichspfadfinder auf der Burgruine Greene bei Kreiensen teil. Beim anschließenden Arbeitslager leitete er als Generaloberarzt a.D. mit Unterstützung der Sanitätskolonne Kreiensen die Pfadfinderübungen zum Bereich Erste Hilfe. Nach einem Unfall im Brandleitetunnel nahe Oberhof leistete Lion am 1. August desselben Jahres unter Einsatz seines Lebens Rettungsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
Zuletzt gehörte er der [[Reichsschaft Deutscher Pfadfinder]] an, die 1934 verboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwierigkeiten im 3. Reich==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg und seiner Entlassung arbeitete er als Arzt im thüringischen Oberhof bis er 1935 seine Bürgerrechte verlor, da er von den Nazis als Jude eingestuft wurde. Ali mußte seine Praxis verkaufen. Er fand Unterschlupf im Messnerhaus in Brannenburg am Inn. Ein Plan der Ali eine Anstellung in Palästina als Missionsarzt zu verschaffen, scheiterte weil ihm sein Auslandspaß entzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde er als Anerkennung seiner Verdienste um die Pfadfinderbewegung zum Ehrenfeldmeister des [[Österreichischer Pfadfinderbund|Österreichischen Pfadfinderbundes]] ernannt. Ebenfalls 1936 informierte er in einem vertraulichen Brief von Rom aus das langjährige Mitglied des Weltkomitees und Internationalen Kommissär des Österreichischen Pfadfinderbundes [[Emmerich Teuber|Emmerich „Papa“ Teuber]] über das Doppelspiel der Reichsjugendführung gegenüber der Pfadfinderbewegung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02. November 1938 wurde er von der Gestapo verhaftet. Im Mai 1938 gemeinsam mit den österreichichischen Pfadfindern Helene „Lona“ Prochazka und „Papa“ Teuber vor ein Sondergericht in München gestellt. Er wurde zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt.  1939 kam er wieder frei und zog nach Kolbermoor in Oberbayern, wo er bis 1942 lebte. Nachdem er von einem Mitbürger verraten wurde, versteckte er sich mit Hilfe des Bürgermeisters bis Ende des Krieges. Am 13. April 1944 wurde Lions Bruder Richard und am 19. April 1945 dessen Frau Beatrice im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1945–1962==&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg leitete er das Kreisjugendamt Bad Aibling und wirkte am Aufbau des [[BDP]] mit.&lt;br /&gt;
Am 31.10.1945 erhielt Ali eine Lizenz von den amerikanischen Behörden für den Aufbau von Pfadfindergruppen seines ehemaligen Bundes der Reichschaft Deutscher Pfadfinder. Es war eine der erste Lizenzen, die den Aufbau von Pfadfindergruppen im besetzten Deutschland erlaubte. Im Spätherbst und Winter 1945 veröffentlicht Lion mit Zustimmung der Militärregierung in Zeitungen, Zeitschriften und im Radio Aufrufe an alle ehemaligen Pfadfinder und andere Angehörige der Bündischen Jugend sich bei ihm zu melden um an der Gründung eines Pfadfinderbundes in Bayern mitzuarbeiten. Am Karfreitag 1946 große Besprechung bei Ali in Bad Aibling. Es wurde beschlossen einen gemeinsamen Bund für alle Pfadfinder zu gründen, der zum frühest möglichen Zeitpunkt um Aufnahme in den Weltverband ansuchen soll.  Es wurde auch beschlossen den Namen Reichschaft Deutscher Pfadfinder nicht mehr zu verwenden. Zu Pfingsten 1946 einigte man sich auf den Namen &amp;quot;Bund Deutscher Pfadfinder&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ali wurde Ehrenpräsident des neuen Bundes, der vorerst auf Bayern beschränkt war. Im Februar 1947 wurde der deutsche Pfadfindering in Bayern gegründet. Ihm gehörten die DPSG, die CP und der BDP an. Bayern wurde damit zum Vorbild für ganz Westdeutschland. Alexander Lion stand auch den Pfadfindern in anderen beiden westlichen Besatzungszonen mit Rat und Tat zur Seite. So veröffentlichte Ali in dieser Zeit den Rundbrief ''Der Pfadfinder''. 1947 gründete er die „Gesellschaft zur Förderung des Pfadfindertums e.V.“. 1948 wurde in Karlsruhe der &amp;quot;Bund Deutscher Pfadfinder&amp;quot; gegründet, diesmal für alle drei Westzonen. Alexander Lion war als Ehrengast anwesend. Ali wurde auch Ehrenpräsident des gesamtwestdeutschen BDP. Er hatte dieses Amt bis zu seinem Tod inne. Im Herbst 1949 legte Ali sein Funktion als Kreisjugendamtsleiter zurück. So nahm er 1950 am [[Bundeslager]] des Bund Deutscher Pfadfinder bei Krumbach in Schwaben teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Alexander Lion als „Verfolgter des Nationalsozialistischen Regimes“ anerkannt. Zwischen 1946 und 1948 war er Mitglied der Spruchkammer für Entnazifizierung in Bad Aibling.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Er war der älteste Teilnehmer am [[7th World Jamboree]] in Bad Ischl.&lt;br /&gt;
Ali pflegte vielfältige Kontakte zu Pfadfinderführern und Pfadfinderbünden im Ausland wie z.B. zum neugegründeten Österreichischen Pfadfinderbund .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 03.02.1962 auf Schloss Elmischwang in der Nähe von Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grabstätte==&lt;br /&gt;
Alexander Lion liegt gemeinsam mit seiner Frau am Friedhof der Stadt Fischbach bei Augsburg begraben (Grab Nr.8931). Die Grabstätte und die Grabpacht für 30 Jahre wurde mit Spenden aus deutschen Pfadfinderkreisen finanziert. Die Grabpacht von 1992 bis 2022 wurde von der DPSG Augsburg bezahlt. Es sind Bestrebungen im Gange die Stadt zu überzeugen das Grab in ein Ehrengrab mit ewigem Ruherecht umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
*bronzene Ehrenmedaille zum Königlich Niederländischen Orden von Oranien-Nassau (1889)&lt;br /&gt;
*Preußische Eiserne Kreuz II. Klasse (1914)&lt;br /&gt;
*königlich bayerische Verdienstkreuz II. Klasse (1915)&lt;br /&gt;
*Eiserner Halbmond (1916)&lt;br /&gt;
*Eiserne Kreuz I. Klasse (1918)&lt;br /&gt;
*bayerischen Militärverdienstorden III. Klasse mit Schwertern (1918)&lt;br /&gt;
*Ehrenfeldmeister des [[Österreichischer Pfadfinderbund|Österreichischen Pfadfinderbundes]] (1936)&lt;br /&gt;
*goldene [[Rautenlilie]] des BDP&lt;br /&gt;
*Gedenkstein im [[Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung]] auf der Burg Waldeck&lt;br /&gt;
*Ein Stamm im [[DPBM]] führt den Namen Alexander Lion [http://www.stammalexanderlion.de/]&lt;br /&gt;
*Eine Gilde im [[VDAPG]] ist nach Alexander Lion benannt [http://www.apg-lion.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Alexander Lion: ''&amp;quot;Das Pfadfinderbuch&amp;quot;'', Faksimilie der Ausgabe von 1909, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN: 978-3-88778-420-1&lt;br /&gt;
*Stephan Schrölkamp [Hrsg.]: ''&amp;quot;Alexander Lion - Höhen und Tiefen des Lebens - Autobiographisches und Selbstzeugnisse&amp;quot;'', [[Spurbuchverlag]], Baunach 2014, ISBN 978-3-88778-414-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Markus Schneider, Alexander Lion und der Österreichische Pfadfinderbund in Unser Weg-Die Zeitschrift des Österreichischen Pfadfinderbundes 2/2011, S.23-24&lt;br /&gt;
*[[Scouting]] 1/09: 100 Jahre Pfadfinder in Deutschland, S.40-42&lt;br /&gt;
*Stephan Schrölkamp: Gründerväter der Pfadfinderbewegung: Bd. 1, [[Spurbuchverlag]], Baunach 2004. ISBN 978-3-88778-226-9&lt;br /&gt;
*Harry Neyer (März 1962). &amp;quot;Er schuf den Namen Pfadfinder-50 Jahre Dienst des Pfadfindertums&amp;quot; in Jugend am Lagerfeuer-Bubenzeitschrift der Pfadfinder Österreichs 3/1962, S.51,64.  &lt;br /&gt;
*Aus der Pfadfinderwelt, Deutschland in Unser Ziel-Organ für Führer und Mitarbeiter der Pfadfinder Österreichs 4/1962, S.63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Lion Ausführlicher Artikel bei Wikipedia (teilweise fehlerhaft)]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfindergeschichte_im_deutschsprachigen_Raum Pfadfindergeschichte im deutschsprachigen Raum in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=45139039&amp;amp;aref=image035/0552/cqsp196207089-P2P-089.pdf&amp;amp;thumb=false Seite 89 der Spiegelausgabe 7/1962 (14.2.1962) mit der Meldung Alexander Lion verstorben]&lt;br /&gt;
* [http://www.aufdempfaddeslebens.de/downloads/forum12008.pdf FORUM für Pfadfindergeschichte 1/08 mit interessanten Informationen über Alexander Lion, S.3-5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDP|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer|Lion, Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdiente Pfadfinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Jochen Senft</title>
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		<updated>2016-11-10T13:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Literaturabschnitt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Jochen Senft''' (Hans Joachim Senft) (*7. Dezember 1929 in Berlin; † 22. April 2012 in Ascheffel) war [[Bundesfeldmeister]]) im [[BDP]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== pfadfinderische Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1948-1966: Mitgliedschaft im BDP und Mitbegründer des [[Horst|Horstes]] Elbmark.&lt;br /&gt;
*1961-1966: Als Bundesfeldmeister des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) betreibt er dessen Pädagogisierung. Er bemüht sich um die Einigung des deutschen interkonfessionellen Pfadfindertums.&lt;br /&gt;
*1963: Teilnahme am 11. World Scout [[Jamboree]] in Marathon, Griechenland.&lt;br /&gt;
*1966: Jochen Senft hält als erster Deutscher einen Vortrag auf der Internationalen Trainingskonferenz des [[WOSM]].&lt;br /&gt;
*1966: Im November vorzeitiger Rücktritt als Bundesfeldmeister.&lt;br /&gt;
*1998: Er ist Mitunterzeichner des ersten Stiftungsaufruf für die ''Stiftung Pfadfinden'' des [[BdP]]. Er selbst wird als Zustifter geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur von und über Jochen Senft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senft, Jochen: ''&amp;quot;Pfadfinder - der Zeit voraus&amp;quot;''; [[Spurbuchverlag]], Baunach 2001, ISBN 978-3-88778-262-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.j-senft.de Homepage von Jochen Senft]&lt;br /&gt;
*[http://jutul.de/BDP/elbmark.pdf Weißt Du noch, damals?] Pfadfinder aus dem Horst Elbmark im BDP erinnern sich.&lt;br /&gt;
*[http://jutul.de/BDP/ziele+ansaetze.html Pädagogische Ziele und Ansätze des BDP in den sechziger Jahren] Aufsatz von Jochen Senft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesführer]][[Kategorie:BDP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Pfadfinderbund_Weltenbummler&amp;diff=47152</id>
		<title>Pfadfinderbund Weltenbummler</title>
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		<updated>2016-11-10T13:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Artikel um Publikationen ergänzt und ISBN korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Verband|Deutschland|ca. 2000|1981|Bayreuth|&lt;br /&gt;
Christian &amp;quot;Detlef&amp;quot; Schröck (Bundesführer) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valentin &amp;quot;Valle&amp;quot; Kunkel (Stv. Bundesführer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (Stv. Bundesführer/-in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Heger (Bundesschatzmeister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (Stv. Bundesschatzmeister/-in)&lt;br /&gt;
|[[DPV]], [[WFIS]], [[DPWV]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Pfadfinderbund Weltenbummler''' ('''PbW''') ist ein deutscher Pfadfinderverband mit etwa 2000 Mitgliedern. &lt;br /&gt;
Der Pfadfinderbund Weltenbummler e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein und Mitglied im [[Deutscher Pfadfinderverband|Deutschen Pfadfinderverband]] sowie in der [[World Federation of Independent Scouts]]. Er ist anerkannter Träger der [[Jugendhilfe]] nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Bayern und leistet konfessionell und parteipolitisch unabhängige Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Pfadfinderbund Weltenbummler wurde 1981 in Coburg von aus dem [[BdP]] ausgetretenen Gruppen als Pfadfinderbund Bayern gegründet. 1989/90 schlossen sich auch Mitglieder aus Thüringen und Sachsen an. Weil nun der Einzugsbereich des Pfadfinderbundes über die bayerischen Grenzen hinausging, änderte der Verein seinen Namen in Pfadfinderbund Weltenbummler. 1993 wurden dann die [[Landesverband|Landesverbände]] Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin gegründet, später folgten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Inzwischen gibt es Gruppen des Pfadfinderbund Weltenbummler in zehn Bundesländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biberstufe ==&lt;br /&gt;
Schon 3 bis 6 Jährige sind im Pfadfinderbund&lt;br /&gt;
Weltenbummler willkommen. Die&lt;br /&gt;
Biber tragen ein grün-schwarzes Halstuch.&lt;br /&gt;
In dieser Stufe steht das spielerische&lt;br /&gt;
Lernen im Vordergrund. Ein Biber muss&lt;br /&gt;
zum Beispiel für sein Halstuch seine&lt;br /&gt;
Schnürsenkel binden können und Früchte&lt;br /&gt;
am Geschmack erkennen. Die Biber&lt;br /&gt;
unternehmen Tagesaktivitäten aber auch&lt;br /&gt;
schon kleinere Freizeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölflingsstufe ==&lt;br /&gt;
Das schwarz-gelbe Halstuch tragen die&lt;br /&gt;
Wölflinge. In dieser Stufe stehen Spiel und&lt;br /&gt;
Spaß im Vordergrund. Bei den Wölflingen&lt;br /&gt;
ist es ähnlich wie im „Dschungelbuch“ von&lt;br /&gt;
Rudyard Kipling. Mowgli der Neuling,&lt;br /&gt;
lernt die Gesetze des Dschungels&lt;br /&gt;
kennen und erlebt bei den Wölfen, die&lt;br /&gt;
ihn in ihr Rudel aufnehmen, Abenteuer.&lt;br /&gt;
Die Kinder im Wölflingsalter übernehmen&lt;br /&gt;
schon im kleinen Rahmen Verantwortung&lt;br /&gt;
für Ihre Spielkameraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfadfinderstufe ==&lt;br /&gt;
„Wir schaffen Erlebnisse“; könnte&lt;br /&gt;
das Motto dieser Stufe sein. Bei der&lt;br /&gt;
Pfadfinderstufe stehen Abenteuer,&lt;br /&gt;
Lager und Action auf dem Programm.&lt;br /&gt;
Sie tragen das blau-gelbe Halstuch und&lt;br /&gt;
können sich in geschlechtergetrennten&lt;br /&gt;
Gruppen nach Ihren Bedürfnissen&lt;br /&gt;
entfalten. In einer kleinen Gruppe&lt;br /&gt;
bis sieben Personen erleben die&lt;br /&gt;
Jugendlichen ihre Welt. Die Jungen und&lt;br /&gt;
Mädchen sind mit dem Kanu, dem&lt;br /&gt;
Fahrrad oder zu Fuß unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roverstufe ==&lt;br /&gt;
Die Roverstufe basiert zum größten Teil&lt;br /&gt;
auf dem Internationalen Jugendprogramm.&lt;br /&gt;
In diesem Programm muss man sich über&lt;br /&gt;
einen gewissen Zeitraum in vier „Disziplinen“&lt;br /&gt;
(Sport, Expedition, Talent und sozialen Dienst)&lt;br /&gt;
beweisen. Die Zeit über werden sie von&lt;br /&gt;
Betreuern begleitet sollten aber einen Großteil&lt;br /&gt;
in Eigenverantwortung bewältigen. Wenn der&lt;br /&gt;
erste Teil des Programms abgeschlossen ist&lt;br /&gt;
erhalten die Rover ihr blau-rotes Halstuch&lt;br /&gt;
und das Abzeichen des „International Award&lt;br /&gt;
for young people“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mannschaft ==&lt;br /&gt;
Bei uns ist jeder willkommen. Auch diejenigen die sich in keiner Stufe wiederfinden.&lt;br /&gt;
Es gibt immer Aufgaben, die von Kindern und Jugendlichen nicht ausgeführt&lt;br /&gt;
werden können. Eine unterstützende&lt;br /&gt;
Hand in der Lagerküche, ein Helfer bei besonderen&lt;br /&gt;
Gruppenstunden oder ein Schatzmeister&lt;br /&gt;
im Stamm werden immer gebraucht. Auf Lagern&lt;br /&gt;
und Fahrten haben natürlich die Erwachsenen&lt;br /&gt;
nicht nur eine helfende Funktion, sondern&lt;br /&gt;
setzen sich auch selber Höhepunkte. Unsere&lt;br /&gt;
Manschaft trägt ein blau-weißes Halstuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Knotenschilder ==&lt;br /&gt;
Im Pfadfinderbund Weltenbummler werden [[Führer|Führern]], die ihre [[Ausbildung]] erfolgreich abgeschlossen haben, Knotenschilder verliehen. Diese haben den jeweiligen [[Altersstufe|Stufen]], bzw. dem jeweiligen Fachgebiet entsprechende Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
! Knotenschild&lt;br /&gt;
! Biberstufe&lt;br /&gt;
! Wölflingsstufe&lt;br /&gt;
! Pfadfinderstufe&lt;br /&gt;
! Roverstufe&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #90B3D5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Blau&lt;br /&gt;
| Keo&lt;br /&gt;
| Balu&lt;br /&gt;
| Späher&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #FFB6C1;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Rot&lt;br /&gt;
| Rosso&lt;br /&gt;
| Akela&lt;br /&gt;
| Kornett&lt;br /&gt;
| Ranger-/ RoverrundensprecherIn&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #33CD33;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Grün&lt;br /&gt;
| BibermeisterIn&lt;br /&gt;
| WolfsmeisterIn&lt;br /&gt;
| TruppführerIn&lt;br /&gt;
| Ranger-/ RoversprecherIn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
! Knotenschild&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Stufenunabhängig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Weiß&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | StammesführerIn&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | SchatzmeisterIn&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #686868; color: #fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Schwarz&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Jungfeldmeister Führung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Jungfeldmeister Finanzen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Jungfeldmeister Trainer&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #F0E68C;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Feldmeister&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesverbände==&lt;br /&gt;
* LV Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* LV Bayern&lt;br /&gt;
* LV Berlin-Brandenburg&lt;br /&gt;
* LV Hessen&lt;br /&gt;
* LV Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* LV Sachsen&lt;br /&gt;
* LV Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* LV Thüringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Wegweiser - Die einzige Zeitschrift für alle Weltenbummler ({{ISSN|1861-4485}})&lt;br /&gt;
* Wegzeichen - Zeitschrift für FührerInnen und MitarbeiterInnen des Pfadfinderbund Weltenbummler ({{ISSN|1861-2504}})&lt;br /&gt;
* Bausteinreihe - Bücher aus und für die Praxis:&lt;br /&gt;
*# Die Sippe ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-173-6)&lt;br /&gt;
*# Kochen ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-174-3)&lt;br /&gt;
*# Termin- und Gruppenstundenplaner ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-175-0)&lt;br /&gt;
*# Die Gruppenstunde ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-176-7)&lt;br /&gt;
*# Spiele ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-179-8)&lt;br /&gt;
*# Die Meute ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-183-5)&lt;br /&gt;
*# Ausbildungskonzeption ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-221-4)&lt;br /&gt;
*# Aufbruch - Baustein für Rover und Ranger ([[Spurbuchverlag]], ISBN 978-3-88778-249-8)&lt;br /&gt;
* Newsletter des Pfadfinderbund Weltenbummler e.V. ({{ISSN|1618-6249}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.pbw.org/ Pfadfinderbund Weltenbummler]&lt;br /&gt;
*[http://www.pfadfindergemeinschaft.de Pfadfindergemeinschaft Weltenbummler]&lt;br /&gt;
*[http://www.fahrten-ferne-abenteuer.de Fahrten-Ferne-Abenteuer (Ferienwerk)]&lt;br /&gt;
*[http://www.lauterburglauf.de Lauterburglauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund Weltenbummler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=W%C3%B6lflingsstufe&amp;diff=47151</id>
		<title>Wölflingsstufe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=W%C3%B6lflingsstufe&amp;diff=47151"/>
		<updated>2016-11-10T12:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: Verlag angefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wölflingsstufe''' ist bei den [[Pfadfinder|Pfadfindern]] in der [[DPSG]], bei den [[PPÖ]], [[ÖPB]] und [[BdP]] die Bezeichnung für die jüngste [[Altersstufe]]. Im [[VCP]] wird sie [[Wölflingsstufe|Kinderstufe]] genannt. Ein Mitglied dieser Stufe heißt entsprechend ''Wölfling'' (im VCP auch ''Gruppenkind''). In vielen Bünden bilden alle Wölflinge eines [[Stamm]]es eine [[Meute]], allerdings gibt es auch Meuten, die nach dem Vorbilde [[BP]]s stammesunabhängig arbeiten. Das Zeichen der Wölflinge ist der [[Wolfskopf]], der auch als [[Aufnäher]] auf der [[Kluft]] getragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Wölflingsstufe 1914 war eine Reaktion darauf, dass in die englischen Pfadfindertrupps teilweise deutlich jüngere Jungen aufgenommen wurden, als vorgesehen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Woekopf.jpg|thumb|right|150px|Wolfskopf der DPSG]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ABZWOELI.jpg|thumb|right|150px|Wölflingsabzeichen einiger VCP Wölflingsgruppen und der CPD.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfskopf BdP.png|thumb|right|150px|Wölflingsabzeichen des BdP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsentstehung ==&lt;br /&gt;
Für die Wahl der Bezeichnung Wölflinge (englisch ''Wolf Cubs'' – Wolfsjunge) durch [[Robert Baden-Powell]] - ihrem Gründer -  gibt es verschiedene Erklärungen:&lt;br /&gt;
* Matabele-Krieger hatten ihn [[Impeesa]] genannt, was Baden-Powell fälschlicherweise mit „Wolf“ übersetzte.&lt;br /&gt;
* Wolf hieß eine Kanone, die in den Eisenbahnwerkstätten von Mafeking produziert wurde.&lt;br /&gt;
* Wolf war ein Name, den Indianer ihren besten Pfadfindern gaben. Ein Kind, das noch nicht alt genug ist ein Pfadfinder oder Wolf zu sein, wäre demnach ein Wolfsjunges oder Wölfling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage der Wölflingsarbeit ist seit der Entstehung der Wölflinge in England 1914 das ''[[Dschungelbuch]]'' von Rudyard [[Kipling]], in dem der Menschenjunge Mowgli in einem [[Rudel|Wolfsrudel]] aufwächst. In einigen Verbänden ist die Wichtelgeschichte von Inge Peter die Grundlage für die Mädchenarbeit, Mädchen werden in diesen Verbänden (z.B. [[PSG]]) als [[Wichtel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wölflingsstufe in den unterschiedlichen Verbänden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CPD ===&lt;br /&gt;
In der [[CPD]] sind Wölflinge 7–12 Jahre alt und werden bewusst nicht als ''Pfadfinder'' bezeichnet, da sie als Vorstufe zum eigentlichen ''Pfadfinder-Sein'' verstanden werden. Sie sind in Meuten zusammengefasst, die von den Stämmen losgelöst nach eigenen Vorgaben arbeiten. Meuten können einem Stamm zugeordnet sein bzw. autark arbeiten, d.h. sie sind nur lose mit den Stämmen im selben Orte mittels eines Ortsringes organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DPSG ===&lt;br /&gt;
In der [[DPSG | Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg]] sind Wölflinge die 7- bis 10-jährigen Pfadfinder. Etwa 20 Wölflinge bilden, ergänzt durch ein Leitungsteam, die [[Meute | Wölflingsmeute]], welche sich in 4-5 [[Rudel]] mit jeweils 5-6 Wölflingen unterteilt. Jedes Rudel wählt einen [[Leitwolf]] als Sprecher, der die [[Kleingruppe]] im [[Meutenrat]] vertritt. Das oberste Entscheidungsgremium ist die [[Ratsversammlung]] der gesamten Meute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PPÖ ===&lt;br /&gt;
Bei den [[PPÖ]] sind Wölflinge die 7- bis 10-jährigen (männlichen) Pfadfinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VCP ===&lt;br /&gt;
Die Kinderstufe des [[VCP]] umfasst die 7-10jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Spielidee in der Kinderstufe sind die Dschungelbücher von Rudyard Kipling. &lt;br /&gt;
VCP-intern waren die Dschungelbücher lange Zeit als Spielidee umstritten. Gründe dafür waren die Herkunft der Wölflinge aus der männlichen Pfadfinderbewegung, was das weibliche Erbe des VCP ([[EMP]], [[BCP]]) vernachlässige, sowie - seltener - der Rassismusvorwurf an den Autor Rudyard Kipling. Der VCP ließ daher bereits zweimal alternative Spielideen entwickeln: Zunächst 1984 „[[Kurze|die Kurzen]]“, angelehnt an die [[Wichtel]]spielidee, und nach dem offensichtlichen Scheitern dieses Vorschlags 1989 „[[Kotticks|die Kotticks]]“, nach einem weiteren Motiv Rudyard Kiplings. Im Rahmen der Erarbeitung einer neuen Stufenkonzeption für den VCP konnte 2008 nach fünfjähriger Diskussion endlich die international verbreitete Spielidee von den Wölflingen die Bundesversammlung überzeugen und wurde bundesweit übernommen.&lt;br /&gt;
Da eine große Zahl der VCP-Stämme aufgrund der verworrenen Situation von 1973-2008 gänzlich ohne Konzeption in der Kinderstufe arbeitete bzw. eine Vielzahl von anderen Spielideen (neben Kottiks und Kurzen auch Eigenentwicklungen einzelner Stämme) verwendet wurden, besteht im VCP noch großer Schulungsbedarf im Umgang mit den Dschungelbüchern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BdP ===&lt;br /&gt;
Kinder im Alter von etwa 6 bis 11 Jahren nennen sich im [[BdP]] Wölflinge und bilden Meuten mit in der Regel bis zu 30 Kindern. Eine Meute kann, zur besseren Organisation, in Rudel unterteilt werden. Die Spielidee liefert, wie man an den Namen erkennen kann, unter anderem das Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Spiele, Ausflüge, Zeltlager, Basteln, Verkleiden und noch vieles mehr sind Aktivitäten bei den Meutentreffen. Wölflinge knüpfen Freundschaften, lernen sich in die Gruppe zu integrieren und gestalten diese aktiv mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DPB ===&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Pfadfinderbund|Deutschen Pfadfinderbund]] sind Wölflinge zwischen 8 und 11 Jahren alt. Die Vorstufe ist der [[Neuling]], die darauf folgende Stufe bei den Jungen der Jungwolf, bei den Mädchen der Jungpfadfinder. Der Wölfling bekommt bei seiner Aufnahme die Wölflingslilie verliehen, die er auf der linken Brusttasche trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PbW ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pfadfinderbund Weltenbummler|PbW]] sind die Wölflinge zwischen 6 und 11 Jahre alt. Nach der Ablage der Jungwolfproben bekommt der Wölfling sein Halstuch verliehen. Danach gibt es noch weitere Stufen, die ein Wölfling erreichen kann und für die es Proben gibt:&lt;br /&gt;
* Sternwolf&lt;br /&gt;
* Stammwolf&lt;br /&gt;
* Leitwolf&lt;br /&gt;
Die Stufe wird durch die Verleihung eines Abzeichens kundgetan und so für jeden sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
''allgemein:''&lt;br /&gt;
*Baden-Powell: Das Wolfsbuch&lt;br /&gt;
*Vera Barclay: ''Dschungelweisheit''; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1995, ISBN: 978-3-88778-188-0&lt;br /&gt;
''verbandsspezifisch (Deutschland):''&lt;br /&gt;
*[[PbW]]: Baustein 6: Die Meute &lt;br /&gt;
''verbandsspezifisch (Österreich):''&lt;br /&gt;
*[[PPÖ]]: So gut ich kann! – WiWö-LeiterInnenarbeitsbehelf&lt;br /&gt;
*PPÖ: Der Wichtel- und Wölflingsweg-Handbuch für Wichtel und Wölflinge&lt;br /&gt;
*PPÖ: WiWö-Spezialabzeichenheft&lt;br /&gt;
*[[ÖPB]]: Bronzepfeil-Handbuch für den Pfeilwölfling (Bronze)&lt;br /&gt;
*ÖPB: Silberpfeil-Handbuch für den Pfeilwölfling (Silberpfeil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.ppoe.at/kids/wiwo/kinderhomepage/ WiWö Kinderhomepage der PPÖ]&lt;br /&gt;
*[http://www.ppoe.at/leiter/wiwo/wiki/index.php/Hauptseite WiWö-Pedia – der Onlinebehelf der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs für die Stufe der 7 bis 10jährigen (für LeiterInnen)]&lt;br /&gt;
*[http://www.scouting.org/CubScouts.aspx CUB SCOUTING, umfangreiche Infos für Wölflinge, Eltern und Wölflingsleiter (auch Programme) der Boy Scouts of America (englisch)]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPSG]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPÖ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VCP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖPB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altersstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spurb%C3%BCcher&amp;diff=47150</id>
		<title>Spurbücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Spurb%C3%BCcher&amp;diff=47150"/>
		<updated>2016-11-10T12:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Almi: weitere Angaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Spurbücher''' (eigentlich ''Signe de piste'') waren eine Reihe Abenteuerbücher, die auf hauptsächlich Pfadfinder abgestimmt waren. Heute sind ausgesuchte (bearbeitete) Nachdrucke und Neuerscheinungen im [[Spurbuchverlag]] erhältlich. Sie entstanden ab 1937 im Alsatia Verlag Colmar - Paris,(für die deutschen Ausgaben ab Mitte der 50er auch Freiburg)  also in Frankreich, auf deutsch ab 1948 und erlebten ihre Blütezeit in den 1950er Jahren. Herausgeber -und Autor- war zunächst Adolf Hechelmann, ein katholischer Geistlicher, später der ebenfalls als Autor wirkende Herbert Leger. Die letzten von knapp 90(!)  Bänden erschienen 1966. Neben den zumeist ursprünglich in Französisch veröffentlichten Bänden aus der sdp-Reihe gab es zunehmend Originalveröffentlichungen deutschsprachiger Autoren, die zum großen Teil aus dem Umfeld von Pfadfinder- und [[Jugendbewegung]] stammten. Neben den vornehmlich an Jungen adressierten Bänden gab es einige Ausgaben, die auch die Mädchen ansprechen sollten, darunter mehrere von Renate Coring, der Frau von Herbert Leger (der übrigens im selben Verlag unter dem Pseudonym Salvatore Trafalgar eine Krimireihe um den stummen Detektiv Schleinza veröffentlichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalbücher sind heutzutage gefragte Sammlerobjekte und verbreiten einen ungeheuren Charme. Die erzählten Geschichten haben bis heute nichts von ihrer Abenteuerlust eingebüßt und sind nicht nur für Nostalgiker ein Lesegenuss. Viele diese Bücher zieren Zeichnungen des berühmten Pfadfindermalers [[Pierre Joubert]]. Das Logo der Spurbücher war ab 1949 ein stilisiertes Zelt in Form eines Dreiecks, 1964 kurzfristig abgelöst durch einen Wimpel, umgeben von der kreisförmigen Umschrift Spurbuch, die letzten Ausgaben (1966) ohne Signet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ausgaben, vor allem die frühen Bücher von französischen Autoren (z.B. Serge Dalens) können nicht von dem Vorwurf, katholische Propaganda zu sein, freigesprochen werden. Das liegt allerding in der tiefen Religiösität der Autoren, deren Werke dann auch noch von katholischen Geistlichen ([[Adolf Hechelmann]]) übersetzt wurden.&lt;br /&gt;
Verschiedene Kritiker bemängelten, dass durch diese Bücher viele Jungen mit Erwartungen an Abenteuer und Romantik zu den Pfadfindern gespült wurden, die in der Realität nicht erfüllt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Reihe  (Auswahl)==&lt;br /&gt;
* ''Das Fähnlein der sieben Verschleppten''; Autor: [[Joëlle Danterne]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; Illustrator: [[Cyril Arnstam]]; [[Alsatia]], Colmar 1949&lt;br /&gt;
* ''Im Zeichen der Schildkröte''; Autor: [[Georges Cerbelaud-Salagnac]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1948&lt;br /&gt;
* ''Tiger und Panther''; Autor: [[Guy de Larigaudie]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1948; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 2002, ISBN 978-3-88778-007-4&lt;br /&gt;
* ''Der Häuptling mit dem Elfenbeinauge''; Autor: [[Aimé Roche]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1948&lt;br /&gt;
* ''Der goldene Armreif'' (Le Bracelet de Vermeil, kurz ''Bracelet'') '''gilt als ''das Spurbuch'''''; Autor: [[Serge Dalens]]; Mitwirkender: [[Roger Guiscard]]; Illustrator: [[Piere Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1948; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1982, ISBN 978-3-88778-002-9&lt;br /&gt;
* ''Prinz Erik'' (Le prince Eric); Autor: [[Serge Dalens]]; [[Alsatia]], Colmar 1949; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1992, ISBN 978-3-88778-003-6&lt;br /&gt;
* ''Der Junge im Schatten'' (La tache de vin); Autor: [[Serge Dalens]]; Übersetzer: P. Thomas; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1956; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-005-0&lt;br /&gt;
* ''Eriks Tod''; Autor: [[Serge Dalens]]; Übersetzer: P. Thomas; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1950; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1989, ISBN 978-3-88778-004-3&lt;br /&gt;
* ''Das alte Posthaus''; Autor: [[Jean-Louis Foncine]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1983, ISBN 978-3-88778-001-2&lt;br /&gt;
* ''Die Bande der Ayacks''; Autor: [[Jean-Louis Foncine]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1948; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1983, ISBN 978-3-88778-006-7&lt;br /&gt;
* ''Corrida von Pamplona''; Autor: [[Arnauld de Corbie]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1949 &lt;br /&gt;
* ''Gruppe Bayard''; Autor: [[Pierre Fuval]]; [[Alsatia]], Colmar ca. 1950&lt;br /&gt;
* ''Das Geheimnis von St. Agapit''; Autor: [[Michel Bouts]]; Übersetzer: [[Karlhermann Bergner]]; Illustrator: [[Cyril Arnstam]]; [[Alsatia]], Colmar ca. 1953 &lt;br /&gt;
* ''Master Kou-Ki''; Autor: [[Joëlle Danterne]]; Übersetzerin: [[Marita Klönne]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1949&lt;br /&gt;
* ''Christoph und die Heimat''; Autor: [[Erich Rommerskirch]]; [[Alsatia]], Colmar 1950&lt;br /&gt;
* ''Wo ist Viviane? | Verwehte Spuren''; Autor: [[Marita Klönne]]; [[Alsatia]], Colmar 1953&lt;br /&gt;
* ''Das Spiel ohne Grenzen''; Autoren: [[Jean-Louis Foncine]] und [[Serge Dalens]]; [[Alsatia]], Colmar um 1955&lt;br /&gt;
* ''Harry sucht einen Weg''; Autor: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1950&lt;br /&gt;
* ''Wiesel und Adler''; Autor: [[Jean-Louis Foncine]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1950; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1990, ISBN 978-3-88778-008-1&lt;br /&gt;
* ''Ruf der Drehorgel''; Autor: [[Herbert Leger]]; [[Alsatia]], Colmar 1951&lt;br /&gt;
* ''Hundert Kameraden''; Autor: [[Appell Claude]]; Illustrator: [[Walter Rieck]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Fahrt ohne Ende''; Autor: [[Arno Klönne]]; [[Alsatia]], Colmar 1951&lt;br /&gt;
* ''Die Abenteuer der Waldritter''; Autor: [[Clauce Valette]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Fred und &amp;gt;&amp;gt;das Pferd&amp;lt;&amp;lt;''; Autor: [[Gregor Andrea]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Stephan - wohin''; Autor: [[Herbert Leger]]; Illustrator: [[Walter Rieck]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Der weiße Mantel''; Autor: [[Pierre Labat]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Luftstewardeß''; Autor: [[Maurice de Rojac]]; Illustrator: [[Igor Arnstam]]; [[Alsatia]], Colmar 1952&lt;br /&gt;
* ''Todesstrahlen''; Autor: [[Erich Rommerskirch]]; Illustrator: [[Günther Simon]]; [[Alsatia]], Colmar/Freiburg 1952&lt;br /&gt;
* ''Das Lager am See''; Autor: [[Karlhermann Bergner]]; Illustrator: [[Walter Rieck ]]; [[Alsatia]], Colmar 1957&lt;br /&gt;
* ''Die Wölfe von der Appia''; Autor: [[Karlhermann Bergner]]; Illustrator: [[F. Schneckenburger]]; [[Alsatia]], Colmar 1953&lt;br /&gt;
* ''Die Insel im großen Teich''; Autor: [[Guy de Larigaudie]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar/Freiburg 1960; Neuauflage: [[Spurbuchverlag]], Baunach 1991, ISBN 978-3-88778-009-8&lt;br /&gt;
* ''Und wurden doch Freunde''; Autor: [[Jean-Claude Alain]]; Illustrator: [[Walter Rieck ]];[[Alsatia]], Colmar 1955&lt;br /&gt;
* ''Pfadfinder auf hoher See''; Autor: [[Pierre-André Bernard]]; Übersetzer: [[Alfred Borchardt]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1961&lt;br /&gt;
* ''Kampf um Guy''; Autor: [[Jean-Louis Foncine]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; Illustrator: [[Pierre Joubert]]; [[Alsatia]], Colmar 1953&lt;br /&gt;
* ''Sprung über Grenzen''; Autor: [[Hubert Greif]]; Illustrator: [[Walter Rieck ]]; [[Alsatia]], Colmar 1957&lt;br /&gt;
* ''Die Waldläufer''; Autor: [[Jean d'Izieu]]; Übersetzer: [[Adolf Hechelmann]]; [[Alsatia]], Colmar 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vervollständigte Liste demnächst [http://www.sdp-livres.com/livres/li_spur/spur_tt.htm hier]&lt;br /&gt;
Von Interesse evtl. auch diese [http://de.groups.yahoo.com/group/DasAltePosthaus group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Reihe ==&lt;br /&gt;
* ''Die heilige Wüste''; Autor: [[Eric Lesprit]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1982, ISBN 978-3-88778-000-5&lt;br /&gt;
* ''Der Pfad des Mutes''; Autor: [[Milos Zapletal]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1994, ISBN 978-3-88778-015-9&lt;br /&gt;
* ''Tempelritter auf Fahrt''; Autor: [[Otto Lohmüller]]; [[ZEUS-press | Books on Demand]], ISBN 978-3-73479-7019&lt;br /&gt;
* ''Der Junge und die Tempelritter'', Autor: [[Otto Lohmüller]]; [[ZEUS-press]]&lt;br /&gt;
* ''Tempelritter auf der Flucht'', Autor: [[Otto Lohmüller]]; [[ZEUS-press]]&lt;br /&gt;
* ''Der fünfzehnte Sommer''; Autor: [[Hanns Cornelissen]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1997, ISBN 978-3-88778-016-6&lt;br /&gt;
* ''Das Zelt war leer''; Autor: [[Karlherrmann Bergner]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1992, ISBN 978-3-88778-010-4&lt;br /&gt;
* ''Die Wachen von St. Mauritius''; Autor: [[Karlherrmann Bergner]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-012-8&lt;br /&gt;
* ''Cap Cefali''; Autor; [[Karlherrmann Bergner]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1999, ISBN 978-3-88778-017-3&lt;br /&gt;
* ''Das Geheimnis der Ahornallee''; Autor: [[Andreas Hönisch]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 1993, ISBN 978-3-88778-013-5&lt;br /&gt;
* ''Der Kampf um die Kistenburg''; Autor: [[Hans von Gottberg]]; [[Spurbuchverlag]], Baunach 2007, ISBN 978-3-88778-020-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interessantes==&lt;br /&gt;
Der vierfache Knabenmörder ''Jürgen Bartsch'' äußerte sich in Briefen aus der Haft an den Journalisten ''Charles P. Moor'' über Spurbücher, genauer über ''Der goldene Armreif'' von Serge Dalens. In seiner Psychose, immer ein Junge sein zu wollen, lobt er dieses Buch über alle Maßen: &amp;quot;Dies, wie ich meine, wunderbare Buch, war meine große Liebe.[...] Damals, das Buch gehörte nicht mir, und ich hatte kein Geld, und die Ferien waren bald vorbei [...], aber konnte ich ohne dieses Buch sein? Nein. Ich schrieb es Wort für Wort ab.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;''Paul Moor'': Selbstbildnis eines Kindermörders, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 2003, ISBN 3 499 61482 0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Walter Sauer (Reutlingen) konnte in einem Artikel den Eindruck erwecken, dass Jürgen Bartsch durch dieses Buch zumindest teilweise in seiner Triebrichtung bestärkt worden sei. Dies wurde von Lothar Sauer (abgedruckt in ''Jungens von damals'') recht eingänglich widerlegt. Dort liest man unter anderem: &amp;quot;[...] (E)r selber sieht keine Verbindung zwischen [...] (den begangenen Verbrechen und dem Roman). Im Gegenteil: er berichtet sogar, das Buch habe ihm zum Ansporn gereicht, [...] sexuelle[...] Phantasien (Bartsch war ein bestialischer Triebtäter) eine Zeitlang zurückzudrängen und durch das Ideal einer edlen und reinen Freundschaft zu ersetzen. Dabei wäre es ihm ein leichtes gewesen, das Buch im Nachhinein zur Entschuldigung für seine Verbrechen heranzuziehen - er tat es mit keiner Silbe.[...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;''Lothar Sauer'': Jungens von damals, Achims Verlag 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spurbuch.de/ Spurbuchverlag]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurbuchverlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überbündisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Almi</name></author>
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