Luftmatratze

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Die Luftmatratze (auch LuMa oder LuMaTra genannt) war bis vor einigen Jahren die einzige Alternative zur Isomatte, um empfindliche Pfadfinderrücken über Nacht weich und mehr oder weniger warm zu betten.

Der Vorteil der Luftmatratze liegt im Komfort. Im Gegensatz zur Isomatte kann die Luftmatratze Unebenheiten im Boden Ausgleichen.

Der Nachteil liegt besonders im hohen Transportgewicht, so dass die Luftmatratze für den Hike eher ungeeignet ist. Außerdem ist die Isolationswirkung schlechter als bei einer Isomatte. Ein weiterer Nachteil ist die Sperrigkeit von Luftmatratzen in kleinen Zelten, was dafür sorgt, dass meist weniger Personen in einem Zelt zum liegen kommen (Isomatten lassen sich hingegen z.B. in Rundzelten auch überlappend auslegen).

Inzwischen haben sich die beiden Varianten angenähert und unter der Bezeichnung Therm-a-Rest Matte die Vorteile beider Alternativen vereint. Alternativ kann man auch eine (dünne) Isomatte auf eine Luftmatraze legen - mit ähnlichem Resultat.

Zu empfehlen sind Campingluftmatratzen mit Textilbezug - diese halten meistens länger als die Billigmodelle vom letzten Strandurlaub. Matratzen, die in drei Kammern unterteilt sind haben den Nachteil, dass man sehr ungemütlich schläft, wenn in einer Kammer ein Loch ist. Wenn schon ohne Luft, dann doch lieber gleichmäßig platt. Wem das Kopfteil bei der Einkammerluftmatratze zu ungemütlich ist und wer deshalb immer nach unten rutscht, für den gibt es inzwischen sogar komplett flache Campingmatratzen.

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